{"id":72362,"date":"2020-05-23T17:40:38","date_gmt":"2020-05-23T15:40:38","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=72362"},"modified":"2020-05-23T17:40:38","modified_gmt":"2020-05-23T15:40:38","slug":"x-r-9-19-verwertung-der-urkunde-ueber-die-vorgerichtliche-vernehmung-eines-zeugen-der-sich-vor-dem-fg-auf-ein-auskunftsverweigerungsrecht-beruft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-9-19-verwertung-der-urkunde-ueber-die-vorgerichtliche-vernehmung-eines-zeugen-der-sich-vor-dem-fg-auf-ein-auskunftsverweigerungsrecht-beruft\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;9\/19 &#8211; Verwertung der Urkunde &uuml;ber die vorgerichtliche Vernehmung eines Zeugen, der sich vor dem FG auf ein Auskunftsverweigerungsrecht beruft"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 12.2.2020, X R 9\/19<br \/>ECLI:DE:BFH:2020:U.120220.XR9.19.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Verwertung der Urkunde &uuml;ber die vorgerichtliche Vernehmung eines Zeugen, der sich vor dem FG auf ein Auskunftsverweigerungsrecht beruft<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Das FG darf die Urkunde &uuml;ber die vorgerichtliche Vernehmung eines seinerzeit ordnungsgem&auml;&szlig; belehrten Zeugen auch dann verwerten, wenn der Zeuge sich vor dem FG auf ein Auskunftsverweigerungsrecht beruft (Abweichung vom BFH-Urteil vom 14.02.1963 &#8211; V 102\/60, HFR 1963, 379).<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Wenn das FG Bareinzahlungen auf Bankkonten des Steuerpflichtigen als Ausgangsgr&ouml;&szlig;e f&uuml;r die Sch&auml;tzung nicht erkl&auml;rter Betriebseinnahmen heranzieht, darf es solche Bareinzahlungen, die der Steuerpflichtige nach der eigenen W&uuml;rdigung des FG ausreichend und nachvollziehbar erl&auml;utert hat, nicht zugleich als &quot;Schwarzeinnahmen&quot; und damit als zus&auml;tzliche Betriebseinnahmen ansehen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;ger werden die Urteile des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz vom 09.05.2018 &#8211; 2 K 2014\/17, 2 K 2160\/17 und 2 K 2220\/17 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sachen werden an das Finanzgericht Rheinland-Pfalz zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten der Verfahren &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) sind Eheleute, die in den Streitjahren 2001 bis 2010 zur Einkommensteuer zusammenveranlagt werden. Ihre Steuererkl&auml;rungen reichten sie jeweils im Folgejahr ein. Der Kl&auml;ger ist ausgebildeter Stuckateur und war in diesem Beruf langj&auml;hrig als Arbeitnehmer besch&auml;ftigt. Im Jahr 1997 errichteten die Kl&auml;ger &#8211;mit erheblichen Eigenleistungen und unter Inanspruchnahme von Leistungen Dritter, die sie als &quot;Nachbarschaftshilfe&quot; bezeichnen&#8211; ein selbstgenutztes Einfamilienhaus. Im Jahr 2007 errichteten sie &#8211;erneut teilweise mit Eigenleistungen bzw. &quot;Nachbarschaftshilfe&quot;&#8211; ein weiteres Einfamilienhaus, das anschlie&szlig;end selbstgenutzt wurde, w&auml;hrend sie das 1997 erbaute Haus nun vermieteten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Jahr 2009 suchte der Bruder (B) des Kl&auml;gers eine Dienststelle der Zollverwaltung auf und erkl&auml;rte dort, der Kl&auml;ger sei seit 20 Jahren auch gewerblich als Stuckateur t&auml;tig. Er f&uuml;hre Au&szlig;en- und Innenputzarbeiten durch und habe ein eigenes Bauger&uuml;st, eine Verputzmaschine und einen Anh&auml;nger angeschafft. Die Verg&uuml;tungen w&uuml;rden in bar entrichtet. Der Kl&auml;ger berechne 5 bis 6&nbsp;EUR je qm verputzter Fl&auml;che zzgl. Sonderleistungen (z.B. Stellung des Ger&uuml;sts). Insgesamt erhalte er je Geb&auml;ude durchschnittlich ca. 5.000&nbsp;EUR. Bei den Arbeiten h&auml;tten ihm Verwandte &#8211;auch B selbst&#8211; geholfen; soweit dies entgeltlich geschehen sei, habe der Kl&auml;ger deren L&ouml;hne bar ausgezahlt. Das erforderliche Material h&auml;tten die Bauherren selbst einkaufen m&uuml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Daraufhin begann im Jahr 2011 eine Steuerfahndungspr&uuml;fung gegen den Kl&auml;ger. Im Rahmen der Durchsuchung der Wohnung der Kl&auml;ger wurden zahlreiche Bareinzahlungen auf die Bankkonten der Kl&auml;ger sowie ein vom Kl&auml;ger erstellter Kostenvoranschlag bekannt. Ferner vernahm die Steuerfahndung erneut B sowie mehrere Personen, die sie als Auftraggeber des Kl&auml;gers ansah. Ausweislich der Vernehmungsprotokolle haben diese Personen durchweg zugestanden, den Kl&auml;ger mit Verputzleistungen bzw. der Zurverf&uuml;gungstellung eines Ger&uuml;sts beauftragt zu haben. Entgeltzahlungen haben sie aber &#8211;mit Ausnahme eines Betrags von &quot;250 bis 300&nbsp;EUR etwa im Jahr 2005&quot;&#8211; nur f&uuml;r die Zeit au&szlig;erhalb der Streitjahre einger&auml;umt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Steuerfahndung kam zu dem Ergebnis, der Kl&auml;ger habe in den Streitjahren auf mehreren Baustellen im Rahmen eines nicht angemeldeten Gewerbebetriebs Au&szlig;en- und Innenputzarbeiten gegen Entgelt ausgef&uuml;hrt sowie ein Ger&uuml;st an Bauherren vermietet. Er habe &uuml;ber eine Verputzmaschine und ein Ger&uuml;st verf&uuml;gt; insgesamt seien drei Anh&auml;nger &#8211;davon maximal zwei gleichzeitig&#8211; auf ihn angemeldet gewesen. Die Eink&uuml;nfte aus dieser T&auml;tigkeit habe er nicht erkl&auml;rt. Die H&ouml;he der Sch&auml;tzung leitete die Steuerfahndung aus einer Bargeldverkehrsrechnung ab. Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) erlie&szlig; am 10.03.2016 entsprechend ge&auml;nderte Einkommensteuerbescheide f&uuml;r die Streitjahre.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>W&auml;hrend des anschlie&szlig;enden Einspruchsverfahrens erging gegen den Kl&auml;ger im parallel gef&uuml;hrten Steuerstrafverfahren zun&auml;chst ein Strafbefehl wegen einer Verk&uuml;rzung der Einkommensteuer f&uuml;r 2007 bis 2010. Weil der Kl&auml;ger gegen den Strafbefehl Einspruch einlegte, fand eine Hauptverhandlung statt, in der der Kl&auml;ger erkl&auml;rte, &quot;dass er in dem Bereich Stuckateur- bzw. Verputzt&auml;tigkeiten und Ger&uuml;stverleih gewerblich t&auml;tig war&quot;. Das Strafverfahren wurde gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;153a Abs.&nbsp;2 der Strafprozessordnung (StPO) gegen eine Geldauflage von 4.200&nbsp;EUR eingestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Einspruchsentscheidungen f&uuml;hrten f&uuml;r die Streitjahre 2002 bis 2005 zu erh&ouml;hten Steuerfestsetzungen und f&uuml;r die Jahre 2001 sowie 2006 bis 2009 jeweils zu Herabsetzungen. Die Steuerfestsetzung f&uuml;r 2010 blieb unver&auml;ndert. Das FA nahm umfangreiche Ver&auml;nderungen in der Bargeldverkehrsrechnung vor. F&uuml;r die Jahre 2006 bis 2010 setzte es als &quot;Mindestbetrag&quot; der Sch&auml;tzung die Bareinzahlungen auf den Girokonten der Kl&auml;ger zuz&uuml;glich eines Sicherheitszuschlags an. Die Festsetzungsfrist sei gewahrt, da dem Kl&auml;ger eine Steuerhinterziehung zur Last falle und daher die verl&auml;ngerte Festsetzungsfrist anzuwenden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In dem Klageverfahren behaupteten die Kl&auml;ger, die Anzeige des B beruhe auf Erbstreitigkeiten; daher seien die darin enthaltenen Behauptungen inhaltlich unzutreffend. Der Kl&auml;ger habe seine Verputzt&auml;tigkeiten im Rahmen der &quot;Nachbarschaftshilfe&quot; ausge&uuml;bt. Er sei davon ausgegangen, damit nur Verluste erzielt zu haben, so dass er dem FA nichts mitteilen m&uuml;sse. Er habe schon aus zeitlichen Gr&uuml;nden keine Gelegenheit zur Schwarzarbeit gehabt, da er vollzeitlich als Arbeitnehmer besch&auml;ftigt gewesen sei und sich in seiner Freizeit umfangreich mit dem Bau der beiden Einfamilienh&auml;user befasst habe. Das Ger&uuml;st und die Verputzmaschine habe er zur Errichtung seiner Einfamilienh&auml;user angeschafft. Die Erkl&auml;rung im Strafverfahren habe er nur abgegeben, um das dortige Verfahren zu beenden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) lud B als Zeugen zur m&uuml;ndlichen Verhandlung. Dieser machte aber von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In den angefochtenen Urteilen gab das FG den Klagen hinsichtlich der Streitjahre 2002 bis 2005 sowie 2008 teilweise statt und wies sie im &Uuml;brigen ab. Es hielt zwar die vom FA vorgenommene Bargeldverkehrsrechnung angesichts der Verh&auml;ltnisse des Streitfalls &#8211;umfangreiche Barausgaben aufgrund der Errichtung zweier selbstgenutzter Einfamilienh&auml;user&#8211; nicht f&uuml;r geeignet, um eine Sch&auml;tzungsbefugnis dem Grunde nach zu begr&uuml;nden. Der Schluss auf eine gewerbliche T&auml;tigkeit des Kl&auml;gers sei aber aufgrund der vorgerichtlichen Aussagen des B, der Vernehmung weiterer Zeugen durch die Steuerfahndung, der eigenen Erkl&auml;rung des Kl&auml;gers in der Hauptverhandlung im Strafverfahren und dem Vorhandensein der f&uuml;r einen Verputzbetrieb erforderlichen Ger&auml;tschaften (Verputzmaschine, Bauger&uuml;st, mindestens zwei Anh&auml;nger) gerechtfertigt. &quot;Ungeachtet dessen&quot; ergebe sich bereits ma&szlig;geblich aus den ungekl&auml;rten Bareinzahlungen ein Grund f&uuml;r die Annahme gewerblicher Eink&uuml;nfte. Die Kl&auml;ger h&auml;tten &quot;bis auf wenige Zahlungsvorg&auml;nge&quot; keine ausreichenden und nachvollziehbaren Erl&auml;uterungen zur Herkunft der eingezahlten Barmittel gegeben. Daher sei die Erzielung von Schwarzeinnahmen die einzige plausible Begr&uuml;ndung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die H&ouml;he der Sch&auml;tzung st&uuml;tzte das FG ebenfalls nicht auf die Bargeldverkehrsrechnung des FA, sondern nahm eine eigene Sch&auml;tzung vor. Dabei setzte es als Ausgangsgr&ouml;&szlig;e den Gesamtbetrag der Bareinzahlungen an. Es zog weder die gegenl&auml;ufigen Barabhebungen ab noch diejenigen Bareinzahlungen, f&uuml;r die die Kl&auml;ger nach der eigenen W&uuml;rdigung des FG &quot;ausreichende und nachvollziehbare Erl&auml;uterungen&quot; gegeben hatten. Diese Ausgangsgr&ouml;&szlig;e erh&ouml;hte das FG um einen Sicherheitszuschlag von 20&nbsp;% und minderte das Ergebnis um pauschale Betriebsausgaben von 10&nbsp;% der gesch&auml;tzten Erl&ouml;se.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Ergebnis setzte das FG f&uuml;r diejenigen Streitjahre, f&uuml;r die es den Klagen teilweise stattgegeben hatte, die folgenden Gewinne an:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">2002&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;12.485&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">2003&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">7.020&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">2004&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">14.148&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">2005&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">2.376&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">2008&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">7.506&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r die &uuml;brigen Streitjahre l&auml;sst sich den angegriffenen Entscheidungen nicht entnehmen, zu welchem konkreten Ergebnis die eigene Sch&auml;tzung des FG gef&uuml;hrt hat. Das FG ging aber offenbar davon aus, dass seine Sch&auml;tzungsergebnisse insoweit oberhalb derjenigen des FA lagen. Das FA hatte f&uuml;r diese Streitjahre in den Einspruchsentscheidungen die folgenden Gewinne angesetzt:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">2001&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;16.942&nbsp;DM<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">2006&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">2.629&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">2007&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">8.326&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">2009&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">10.055&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">2010&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">8.000&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision r&uuml;gen die Kl&auml;ger, das FG habe die Protokolle &uuml;ber die vorgerichtlichen Vernehmungen des B verwertet, obwohl dieser sich vor dem FG auf sein Aussageverweigerungsrecht berufen habe. Ferner r&uuml;gen sie mangelnde Sachaufkl&auml;rung und eine unzureichende Ber&uuml;cksichtigung des Akteninhalts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen,<br \/>die angefochtenen Urteile, die Einspruchsentscheidungen vom 25.08.2017, 29.09.2017 und 17.10.2017 und die ge&auml;nderten Einkommensteuerbescheide 2001 bis 2010 vom 10.03.2016 aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es h&auml;lt die angefochtenen Urteile f&uuml;r zutreffend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>W&auml;hrend der dem Revisionsverfahren vorangehenden Verfahren der Nichtzulassungsbeschwerde hat das FA am 04.07.2018 ge&auml;nderte Einkommensteuerbescheide f&uuml;r die Streitjahre 2002 bis 2005 und 2008 erlassen, mit denen es die angefochtenen erstinstanzlichen Urteile umgesetzt hat, soweit das FG darin den Klagen teilweise stattgegeben hatte. Am 07.09.2018 hat das FA auch zur Einkommensteuer 2010 einen &Auml;nderungsbescheid erlassen, mit dem es die zumutbare Belastung zugunsten der Kl&auml;ger neu berechnet hat. Keiner dieser Bescheide ber&uuml;hrt den verbleibenden Streitstoff des vorliegenden Revisionsverfahrens.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der angefochtenen Urteile und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat den von ihm festgestellten Sachverhalt zwar in revisionsrechtlich nicht zu beanstandender Weise dahingehend gew&uuml;rdigt, dass der Kl&auml;ger in den Streitjahren eine gewerbliche T&auml;tigkeit ausge&uuml;bt hat (dazu unten 1.). Wegen der Nichterkl&auml;rung der Eink&uuml;nfte aus dieser T&auml;tigkeit war das FG dem Grunde nach zur Sch&auml;tzung befugt (unten&nbsp;2.). Die vom FG zur Herleitung der H&ouml;he der Sch&auml;tzung angestellten Erw&auml;gungen sind allerdings teilweise widerspr&uuml;chlich und l&uuml;ckenhaft, so dass die Sache zur Vornahme einer neuen Sch&auml;tzung an die Vorinstanz zur&uuml;ckverwiesen werden muss (unten 3.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die W&uuml;rdigung des FG, der Kl&auml;ger sei in den Streitjahren als Verputzer und Ger&uuml;stvermieter gewerblich t&auml;tig geworden, weist keine Rechtsfehler auf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Tatsacheninstanz hat ihre W&uuml;rdigung zum einen auf die vorgerichtlichen Aussagen des B gest&uuml;tzt. Hierzu hat sie ausgef&uuml;hrt, diese Aussagen seien schl&uuml;ssig und nachvollziehbar; ihr Inhalt stehe mit einer Vielzahl objektiver Umst&auml;nde in Einklang. Ferner hat sie die eigene Erkl&auml;rung des Kl&auml;gers in der strafrechtlichen Hauptverhandlung sowie den bei ihm aufgefundenen Kostenvoranschlag herangezogen. Dar&uuml;ber hinaus folge aus den vorgerichtlichen Zeugenaussagen der Auftraggeber zumindest eine nachhaltige und auf Wiederholung ausgerichtete T&auml;tigkeit des Kl&auml;gers. Der Kl&auml;ger habe auch &uuml;ber die f&uuml;r einen derartigen Betrieb erforderlichen Fachkenntnisse und Ger&auml;tschaften (Verputzmaschine, Ger&uuml;st, zwei Anh&auml;nger) verf&uuml;gt. Eine Privatperson, die derartige Ger&auml;tschaften lediglich f&uuml;r die Errichtung ihres selbstgenutzten Einfamilienhauses angeschafft h&auml;tte, h&auml;tte sie nach Beendigung der Bauarbeiten wieder ver&auml;u&szlig;ert. Zudem hat das FG seine Entscheidung ma&szlig;geblich auf die ungekl&auml;rten Bareinzahlungen gest&uuml;tzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) All diese Umst&auml;nde hat das FG zutreffend in seine Gesamtw&uuml;rdigung einbezogen; es hat dar&uuml;ber hinaus die Grenzen der freien Beweisw&uuml;rdigung beachtet. Damit ist die Tatsachenfeststellung des FG f&uuml;r das Revisionsgericht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindend. Daran &auml;ndern die von den Kl&auml;gern erhobenen Angriffe gegen die Beweisw&uuml;rdigung sowie die Verfahrensr&uuml;gen nichts, da sie teils bereits nicht schl&uuml;ssig bzw. formgerecht erhoben sind und im &Uuml;brigen nicht durchgreifen k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Es ist widerspr&uuml;chlich, wenn die Kl&auml;ger einerseits behaupten, der Kl&auml;ger habe angesichts seiner Vollzeit-Arbeitnehmert&auml;tigkeit und der von ihm beim Bau der beiden selbstgenutzten Einfamilienh&auml;user erbrachten Eigenleistungen gar keine Zeit f&uuml;r die Aus&uuml;bung eines zus&auml;tzlichen Gewerbebetriebs haben k&ouml;nnen, sie andererseits aber die Verputzt&auml;tigkeiten f&uuml;r Dritte einr&auml;umen, diese als &quot;Nachbarschaftshilfe&quot; deklarieren und die Erzielung von Verlusten aus diesen T&auml;tigkeiten behaupten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die Kl&auml;ger r&uuml;gen einen Versto&szlig; des FG gegen den klaren Inhalt der Akten sowie einen Sachaufkl&auml;rungsmangel mit der Behauptung, nicht w&auml;hrend s&auml;mtlicher Streitjahre, sondern erst ab 2006 bzw. 2007 &uuml;ber ein Ger&uuml;st bzw. eine Verputzmaschine verf&uuml;gt zu haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese R&uuml;ge ist aus den Gr&uuml;nden, die das FA bereits in der &#8211;in zul&auml;ssiger Weise in Bezug genommenen&#8211; Beschwerdeerwiderung angef&uuml;hrt hat, unzul&auml;ssig: Zum einen handelt es sich um neues Tatsachenvorbringen, mit dem die Kl&auml;ger im Rechtsmittelverfahren nicht geh&ouml;rt werden k&ouml;nnen (vgl. &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO). Dar&uuml;ber hinaus wird dieses neue Vorbringen auch durch die von den Kl&auml;gern im Rechtsmittelverfahren hierzu vorgelegten Unterlagen in keiner Weise belegt. So behaupten die Kl&auml;ger zwar, aus einer Baukostenaufstellung des FA f&uuml;r das im Jahr 1997 errichtete selbstgenutzte Einfamilienhaus folge, dass sie im Jahr 1997 ein Ger&uuml;st f&uuml;r 5.754,37&nbsp;DM angemietet h&auml;tten, was gleichzeitig beweise, dass sie seinerzeit kein eigenes Ger&uuml;st gehabt h&auml;tten. Aus dieser Baukostenaufstellung ist allerdings nicht ersichtlich, dass der von den Kl&auml;gern genannte Betrag gerade die Anmietung eines Ger&uuml;sts betrifft. Soweit sich aus der Baukostenaufstellung f&uuml;r das im Jahr 2007 errichtete weitere selbstgenutzte Einfamilienhaus die Anschaffung einer Putzmaschine ergibt, schlie&szlig;t dies jedenfalls nicht denklogisch aus, dass der Kl&auml;ger auch in den davor liegenden Jahren &uuml;ber eine Putzmaschine verf&uuml;gt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Dar&uuml;ber hinaus r&uuml;gen die Kl&auml;ger, das FG habe gegen seine Pflicht zur Sachaufkl&auml;rung versto&szlig;en, indem es die von ihnen angebotenen Zeugen nicht geh&ouml;rt habe. Insoweit sind die geltenden Darlegungsanforderungen ebenfalls nicht erf&uuml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die R&uuml;ge eines solchen Sachaufkl&auml;rungsmangels muss zumindest die ermittlungsbed&uuml;rftigen Tatsachen (Beweisthemen), die angebotenen Beweismittel, die genauen Fundstellen (Schriftsatz oder Terminprotokoll), in denen die Beweismittel benannt worden sind, die das FG nicht erhoben hat, und das voraussichtliche Ergebnis der Beweisaufnahme bezeichnen. Ferner muss sie angeben, inwieweit das Urteil des FG aufgrund dessen sachlich-rechtlicher Auffassung auf der unterbliebenen Beweisaufnahme beruhen kann (vgl. dazu grundlegend Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 31.07.1990&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;173\/83, BFHE 162, 236, BStBl II 1991, 66, unter II.A.1.; ferner Senatsbeschluss vom 08.06.2011&nbsp;&#8211; X&nbsp;B&nbsp;214\/10, BFH\/NV 2011, 2073, unter II.2.a, m.w.N.). Daran fehlt es hier vollst&auml;ndig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Ebenfalls ohne Erfolg bleibt die &#8211;wohl nur sinngem&auml;&szlig; so zu verstehende&#8211; R&uuml;ge der Kl&auml;ger, das FG h&auml;tte ber&uuml;cksichtigen m&uuml;ssen, dass B mehrfach &#8211;auch wegen Aussagedelikten&#8211; vorbestraft sei. Die Kl&auml;ger tragen insbesondere nicht vor, dass sie eine entsprechende Behauptung bereits vor dem FG erhoben h&auml;tten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Der n&auml;heren Er&ouml;rterung bedarf allerdings die &#8211;jedenfalls sinngem&auml;&szlig; erhobene&#8211; R&uuml;ge der Kl&auml;ger, das FG h&auml;tte die vorgerichtlichen Vernehmungen des B nicht verwerten d&uuml;rfen, nachdem dieser sich vor dem FG auf sein Aussageverweigerungsrecht berufen hatte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Diese R&uuml;ge ist in zul&auml;ssiger Weise erhoben worden. Zwar enthalten die FG-Urteile jeweils Formulierungen, die dahingehend verstanden werden k&ouml;nnten, dass das FG die Annahme einer Sch&auml;tzungsbefugnis dem Grunde nach allein auf die ungekl&auml;rten Bareinzahlungen gest&uuml;tzt hat, ohne dass es f&uuml;r die Vorinstanz &uuml;berhaupt noch auf andere Gesichtspunkte &#8211;wie z.B. die Protokolle &uuml;ber die vorgerichtlichen Vernehmungen des B&#8211; angekommen sei. So hei&szlig;t es auf Bl.&nbsp;16 der Entscheidung zum Streitjahr 2001 (gleichlautend in den weiteren angegriffenen Urteilen) nach der Anf&uuml;hrung der weiteren Gesichtspunkte, die aus Sicht des FG f&uuml;r einen Gewerbebetrieb des Kl&auml;gers sprachen: &quot;Mit dem Beklagten ist ferner davon auszugehen, dass sich <em>ungeachtet dessen<\/em> ein Grund f&uuml;r die Annahme gewerblicher Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers und ein Anlass f&uuml;r die Vornahme von Sch&auml;tzungen bereits ma&szlig;geblich aus den ungekl&auml;rten Einzahlungen &#8230; ergibt&quot; (Hervorhebung nur hier). Wenn die Bareinzahlungen f&uuml;r das FG aber bereits &quot;ungeachtet&quot; der weiteren angef&uuml;hrten Gesichtspunkte eine Sch&auml;tzungsbefugnis begr&uuml;nden konnten, dann w&auml;ren die Ausf&uuml;hrungen zu den Aussagen des B nicht entscheidungstragend gewesen, so dass eine Verfahrensr&uuml;ge nicht in zul&auml;ssiger Weise auf Fehler im Zusammenhang mit der Verwertung dieser Aussage gest&uuml;tzt werden k&ouml;nnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Allerdings f&uuml;hrt das FG im Anschluss an die vorstehend zitierte Formulierung aus: &quot;Nach alledem hat der Senat auf der Grundlage des Gesamtergebnisses des Verfahrens aus einer Vielzahl von Anhaltspunkten die &Uuml;berzeugung gewonnen, dass der Kl&auml;ger im Streitjahr wiederholt und nachhaltig gegen Entgelt Stuckateur- und Verputzarbeiten durchgef&uuml;hrt &#8230; hat&quot;. Dies l&auml;sst es jedenfalls nicht als ausgeschlossen erscheinen, dass die Vernehmungsprotokolle f&uuml;r das FG doch entscheidungstragend gewesen sind. Die in diesem Punkt gegebene Unklarheit der FG-Urteile kann nicht zu Lasten der Kl&auml;ger gehen, so dass die bezeichnete Verfahrensr&uuml;ge zul&auml;ssig ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) B war sowohl anl&auml;sslich seiner m&uuml;ndlich beim Hauptzollamt erstatteten Strafanzeige gegen den Kl&auml;ger als auch w&auml;hrend der anschlie&szlig;enden Fahndungspr&uuml;fung durch Beamte der Steuerfahndung vernommen worden. In beiden F&auml;llen ist er &uuml;ber die Auskunftsverweigerungsrechte, die ihm sowohl in seiner Eigenschaft als Angeh&ouml;riger des Kl&auml;gers als auch wegen der Gefahr eigener Strafverfolgung bzw. einer Strafverfolgung des Kl&auml;gers &#8211;seines Bruders&#8211; zustanden, belehrt worden. Gleichwohl hatte er in seinen Vernehmungen detaillierte Angaben gemacht. Erst in der strafrechtlichen Hauptverhandlung sowie im Vorfeld der vom FG anberaumten m&uuml;ndlichen Verhandlung hat er sich auf das Auskunftsverweigerungsrecht berufen. Das FG hat die Protokolle der vorgerichtlichen Vernehmungen des B gleichwohl in seine Beweisw&uuml;rdigung einbezogen. Dies verst&ouml;&szlig;t entgegen der Auffassung der Kl&auml;ger weder gegen den Grundsatz der Unmittelbarkeit der Beweisaufnahme (unten cc) noch besteht ein Verwertungsverbot (unten dd).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Der Grundsatz der Unmittelbarkeit der Beweisaufnahme wurde durch die &#8211;nicht als Zeugen-, sondern als Urkundsbeweis anzusehende&#8211; Verwertung der Protokolle der vorgerichtlichen Vernehmungen nicht verletzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach st&auml;ndiger h&ouml;chstrichterlicher Rechtsprechung darf das FG sich die Feststellungen in einem Strafurteil zu eigen machen, wenn die Beteiligten dagegen keine substantiierten Einwendungen vortragen und keine entsprechenden Beweisantr&auml;ge gestellt haben (vgl. z.B. Senatsurteil vom 07.03.2006&nbsp;&#8211; X&nbsp;R&nbsp;8\/05, BFHE 212, 398, BStBl II 2007, 594, unter II.2., m.w.N.). Ebenso hat der BFH bereits entschieden, dass diese Grunds&auml;tze auch auf die Verwertung von Protokollen nichtrichterlicher Vernehmungen &uuml;bertragbar sind (BFH-Beschluss vom 24.05.2013&nbsp;&#8211; VII&nbsp;B&nbsp;155\/12, BFH\/NV 2013, 1613, Rz&nbsp;7).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwar hatten die Kl&auml;ger vorliegend bereits im Klageverfahren Einwendungen gegen die Richtigkeit der Angaben des B vorgetragen. Der Senat kann jedoch offenlassen, ob diese &#8211;sehr pauschal gehaltenen und sich im Wesentlichen auf schlichtes Bestreiten beschr&auml;nkenden&#8211; Einwendungen als &quot;substantiiert&quot; im Sinne der zum Unmittelbarkeitsgrundsatz ergangenen Rechtsprechung angesehen werden k&ouml;nnten, da B als Beweismittel nach seiner Berufung auf das Auskunftsverweigerungsrecht jedenfalls unerreichbar geworden war (vgl. dazu BFH-Urteile vom 29.05.1974&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;167\/71, BFHE 112, 455, BStBl II 1974, 612, und vom 27.08.1981&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;230\/80, nicht ver&ouml;ffentlicht). Eine unmittelbare Beweiserhebung war dem FG daher in Bezug auf B aus Rechtsgr&uuml;nden nicht mehr m&ouml;glich, so dass der Unmittelbarkeitsgrundsatz nicht verletzt sein kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Die Berufung des B auf sein Auskunftsverweigerungsrecht nach &sect;&nbsp;101 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 der Abgabenordnung (AO) hat in Bezug auf dessen vorgerichtliche Vernehmungen kein Verwertungsverbot bewirkt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Allerdings hat der V.&nbsp;Senat des BFH im Urteil vom 14.02.1963&nbsp;&#8211; V&nbsp;102\/60 (H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung &#8211;HFR&#8211; 1963, 379) zum Auskunftsverweigerungsrecht bei Gefahr eigener Strafverfolgung (damals &sect;&nbsp;176 Abs.&nbsp;1 der Reichsabgabenordnung &#8211;RAO&#8211;; heute &sect;&nbsp;103 AO) entschieden, dass fr&uuml;here Aussagen, die ein Zeuge vor einem vernehmenden Beamten oder ohne Belehrung vor einem Richter gemacht hatte, nach einer sp&auml;teren Berufung auf das Auskunftsverweigerungsrecht nicht verwertet werden d&uuml;rfen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Begr&uuml;ndung hat sich der V.&nbsp;Senat wesentlich auf die Vorschrift des &sect;&nbsp;252 StPO berufen, die f&uuml;r den Bereich des Strafprozesses anordnet, dass die Aussage eines vor der Hauptverhandlung vernommenen Zeugen, der erst in der Hauptverhandlung von seinem Recht, das Zeugnis zu verweigern, Gebrauch macht, nicht verlesen werden darf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die seinerzeitige Fassung des &sect;&nbsp;176 RAO sah &#8211;ebenso wie die damals geltenden Parallelvorschriften im Strafprozessrecht&#8211; noch nicht vor, dass Zeugen auch in nichtrichterlichen Vernehmungen &uuml;ber ihre Auskunftsverweigerungsrechte zu belehren sind (vgl. dazu auch BFH-Urteil vom 01.12.1966&nbsp;&#8211; IV&nbsp;65, 66\/65, BFHE 88, 12, BStBl III 1967, 273).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) In der Folgezeit hat der BFH bisher offenlassen k&ouml;nnen, ob an der zu &sect;&nbsp;176 RAO ergangenen Rechtsprechung auch nach dem Inkrafttreten der AO noch festzuhalten ist (vgl. &#8211;mit deutlich kritischer Tendenz&#8211; BFH-Beschluss vom 30.03.1990&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;B&nbsp;131\/88, BFH\/NV 1991, 461, unter 2.b; ferner BFH-Beschluss vom 01.10.2002&nbsp;&#8211; VII&nbsp;B&nbsp;91\/02, BFH\/NV 2003, 192, unter II.b). Instanzgerichte haben vereinzelt bereits gegenteilig entschieden (z.B. FG K&ouml;ln, Urteil vom 10.11.1998&nbsp;&#8211; 15&nbsp;K&nbsp;4994\/93, Entscheidungen der Finanzgerichte 1999, 451).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Demgegen&uuml;ber geht die &#8211;soweit ersichtlich&#8211; einhellige Literaturauffassung davon aus, dass die fr&uuml;here Aussage eines ordnungsgem&auml;&szlig; belehrten Angeh&ouml;rigen auch dann verwertet werden darf, wenn er sich sp&auml;ter auf sein Auskunftsverweigerungsrecht beruft (Schuster in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler, &sect;&nbsp;101 AO Rz&nbsp;24; Seer in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect;&nbsp;101 AO Rz&nbsp;5; Schindler in Gosch, AO, &sect;&nbsp;101 Rz&nbsp;18; Pahlke in Schwarz\/Pahlke, AO\/FGO, vor &sect;&sect;&nbsp;101 bis 106 AO Rz&nbsp;10 und &sect;&nbsp;101 AO Rz&nbsp;4, 22; Klein\/R&auml;tke, AO, 14.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;101 Rz&nbsp;6).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Im Zivilprozess &#8211;auf dessen beweisrechtliche Vorschriften &sect;&nbsp;82 FGO teilweise verweist&#8211; ist anerkannt, dass die Protokolle polizeilicher und anderer beh&ouml;rdlicher Vernehmungen aus einem Ermittlungs- oder Strafverfahren im Wege des Urkundenbeweises in den Zivilrechtsstreit eingef&uuml;hrt werden k&ouml;nnen (vgl. Urteil des Bundesgerichtshofs &#8211;BGH&#8211; vom 12.02.1985&nbsp;&#8211; VI&nbsp;ZR&nbsp;202\/83, Neue Juristische Wochenschrift &#8211;NJW&#8211; 1985, 1470, unter II.1.). Dies gilt allerdings nicht, wenn der Zeuge nicht &uuml;ber das ihm als Angeh&ouml;rigem zustehende Auskunftsverweigerungsrecht belehrt worden ist (BGH-Urteil in NJW 1985, 1470, unter II.2.). Demgegen&uuml;ber soll die polizeiliche Vernehmung eines Beschuldigten im Zivilprozess selbst dann verwertbar sein, wenn der Beschuldigte im parallel gef&uuml;hrten strafrechtlichen Ermittlungsverfahren nicht ordnungsgem&auml;&szlig; &uuml;ber seine Rechte belehrt worden ist (BGH-Urteil vom 10.12.2002&nbsp;&#8211; VI&nbsp;ZR&nbsp;378\/01, BGHZ 153, 165, unter II.2.b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(4) Der Senat schlie&szlig;t sich der einhelligen Literaturauffassung sowie der BGH-Rechtsprechung zur Handhabung dieser prozessualen Frage im Zivilprozess an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die &#8211;im finanzgerichtlichen Verfahren gem&auml;&szlig; &sect;&sect;&nbsp;82, 84 FGO anzuwendenden&#8211; Vorschriften der ZPO &uuml;ber den Zeugenbeweis und der AO &uuml;ber die Auskunftsverweigerungsrechte enthalten keine Regelung, die der des &sect;&nbsp;252 StPO entspricht. Wenn aber f&uuml;r eine bestimmte prozessuale Situation, die in allen Prozessarten gleicherma&szlig;en eintreten kann, ausschlie&szlig;lich in der StPO, nicht jedoch in den anderen Verfahrensordnungen ein Verwertungsverbot angeordnet worden ist, l&auml;sst dies nur den Schluss zu, dass der Gesetzgeber die Problematik zwar kannte, er indes bewusst von einer Erstreckung der strafprozessualen Spezialregelung auf die anderen Verfahrensordnungen abgesehen hat. Auch der Revisionsbegr&uuml;ndung &#8211;die sich in diesem Zusammenhang auf die Formulierung beschr&auml;nkt, das FG h&auml;tte die Auskunftsverweigerung &quot;w&uuml;rdigen&quot; m&uuml;ssen&#8211; sind keine rechtlichen Gesichtspunkte zu entnehmen, die f&uuml;r ein Verwertungsverbot sprechen k&ouml;nnten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zu der Zeit, als die Entscheidung des V.&nbsp;Senats in HFR 1963, 379 ergangen ist, gab es f&uuml;r nichtrichterliche Vernehmungen weder im Strafprozessrecht noch in der RAO eine Norm, die eine Belehrung des Zeugen &uuml;ber sein Auskunftsverweigerungsrecht vorgesehen h&auml;tte. Auf diesen Umstand ist auch in der damaligen Rechtsprechung zu &sect;&nbsp;252 StPO die Differenzierung gest&uuml;tzt worden, dass ungeachtet einer in der Hauptverhandlung erkl&auml;rten Zeugnisverweigerung ein Richter, der den Zeugen zuvor vernommen hatte &#8211;hier bestand schon immer eine Belehrungspflicht&#8211; seinerseits &uuml;ber den Inhalt dieser Vernehmung vernommen werden durfte, diese M&ouml;glichkeit einer Vernehmung der Vernehmungsperson aber nicht bestand, wenn es sich um eine nichtrichterliche Vernehmung handelte, bei der damals keine Belehrungspflicht galt (grundlegend BGH-Urteil vom 15.01.1952&nbsp;&#8211; 1&nbsp;StR&nbsp;341\/51, BGHSt 2, 99). Nachdem im strafrechtlichen Ermittlungsverfahren eine generelle Belehrungspflicht eingef&uuml;hrt worden war, hat der BGH zwar im Ergebnis an dieser Differenzierung festgehalten, sie aber nicht mehr auf eine fehlende Belehrungspflicht bei nichtrichterlichen Vernehmungen gest&uuml;tzt, sondern darauf, dass das Gesetz richterlichen Vernehmungen generell ein h&ouml;heres Vertrauen entgegenbringe als nichtrichterlichen Vernehmungen (st&auml;ndige BGH-Rechtsprechung, vgl. z.B. BGH-Urteil vom 12.02.2004&nbsp;&#8211; 3&nbsp;StR&nbsp;185\/03, BGHSt 49, 72). Jedenfalls der vom V.&nbsp;Senat in der Entscheidung in HFR 1963, 379 herangezogene fr&uuml;here tragende Grund f&uuml;r die analoge Anwendung des &sect;&nbsp;252 StPO im finanzgerichtlichen Verfahren ist damit entfallen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(5) Der Senat kann die Rechtsfrage abweichend vom V.&nbsp;Senat entscheiden, ohne das in &sect;&nbsp;11 FGO vorgesehene Verfahren einleiten zu m&uuml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&sect;&nbsp;11 FGO ist nicht anzuwenden, wenn sich die Rechtslage durch eine gesetzliche Neuregelung grundlegend ge&auml;ndert hat (vgl. BFH-Urteil vom 05.08.2004&nbsp;&#8211; VI&nbsp;R&nbsp;40\/03, BFHE 207, 225, BStBl II 2004, 1074, unter II.1.c&nbsp;cc). Dies ist hier der Fall, weil die Vorschrift des &sect;&nbsp;176 RAO, zu der der V.&nbsp;Senat entschieden hat, durch &sect;&sect;&nbsp;101, 103 AO abgel&ouml;st worden ist und diese Nachfolgevorschriften nicht inhaltsgleich mit &sect;&nbsp;176 RAO sind. Insbesondere sieht &#8211;was vorliegend entscheidend ist&#8211; &sect;&nbsp;101 AO erstmals eine gesetzliche Belehrungspflicht auch f&uuml;r nichtrichterliche Vernehmungen vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im &Uuml;brigen gilt &sect;&nbsp;11 FGO in F&auml;llen einer Abweichung von BFH-Entscheidungen, die vor dem Inkrafttreten der FGO (01.01.1966; vgl. &sect;&nbsp;184 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO) ergangen sind, nur, wenn die damalige Entscheidung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;64 RAO amtlich ver&ouml;ffentlicht war (&sect;&nbsp;184 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;5 FGO). Seinerzeit wurden nur Entscheidungen mit einem sog. S-Aktenzeichen amtlich ver&ouml;ffentlicht (Wendl in Gosch, &sect;&nbsp;184 FGO Rz&nbsp;3; Brandis in Tipke\/Kruse, &sect;&nbsp;184 FGO; vgl. zum Ganzen auch Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 20.02.2013&nbsp;&#8211; GrS&nbsp;1\/12, BFHE 140, 282, BStBl II 2013, 441, Rz&nbsp;16). Bei dem Urteil des V.&nbsp;Senats in HFR 1963, 379 handelt es sich aber nicht um eine amtlich ver&ouml;ffentlichte Entscheidung mit einem S-Aktenzeichen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Dass die in &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 des Einkommensteuergesetzes genannten Merkmale eines Gewerbebetriebs bei Zugrundelegung der vom FG festgestellten Tatsachen erf&uuml;llt sind, stellen auch die Kl&auml;ger nicht in Abrede, so dass der Senat insoweit angesichts der ausf&uuml;hrlichen und zutreffenden Darlegungen des FG zum Begriff des Gewerbebetriebs von weiteren Ausf&uuml;hrungen absieht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Ist danach davon auszugehen, dass der Kl&auml;ger in den Streitjahren einen Gewerbebetrieb unterhalten hat, so waren FA und FG dem Grunde nach zur Sch&auml;tzung befugt. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;162 Abs.&nbsp;2 AO ist insbesondere dann zu sch&auml;tzen, wenn der Steuerpflichtige weitere Auskunft verweigert, B&uuml;cher oder Aufzeichnungen, die er nach den Steuergesetzen zu f&uuml;hren hat, nicht vorlegen kann oder wenn tats&auml;chliche Anhaltspunkte f&uuml;r die Unrichtigkeit oder Unvollst&auml;ndigkeit der vom Steuerpflichtigen gemachten Angaben zu steuerpflichtigen Einnahmen bestehen. All dies ist hier der Fall.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Demgegen&uuml;ber halten die Ausf&uuml;hrungen des FG zur H&ouml;he der Sch&auml;tzung in mehrfacher Hinsicht der revisionsgerichtlichen Pr&uuml;fung nicht stand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Ausgangspunkt der Sch&auml;tzung des FG und damit die entscheidende Sch&auml;tzungsgrundlage ist die H&ouml;he der Bareinzahlungen, die in den einzelnen Jahren auf die Bankkonten der Kl&auml;ger vorgenommen worden sind. Das FG hat in seinen &#8211;gerade in diesem entscheidenden Abschnitt &auml;u&szlig;erst knappen und nicht aus sich heraus verst&auml;ndlichen&#8211; Urteilen die H&ouml;he der Bareinzahlungen nicht selbst beziffert, sondern hierf&uuml;r sowohl auf die Einspruchsentscheidungen als auch auf die Angaben der Kl&auml;ger in den umfangreichen Anlagen zu ihrem Schriftsatz von 28.03.2017 als auch auf die Auswertung der Bankkontoausz&uuml;ge durch die Steuerfahndung Bezug genommen. Diese drei Aufstellungen &uuml;ber die H&ouml;he der Bareinzahlungen unterscheiden sich allerdings teilweise erheblich voneinander. Den angefochtenen Urteilen l&auml;sst sich nicht entnehmen, welcher Aufstellung das FG mit welcher Begr&uuml;ndung folgen wollte. Damit sind die vorinstanzlichen Entscheidungen in diesem wesentlichen Punkt f&uuml;r das Revisionsgericht nicht nachvollziehbar. Dies stellt einen materiell-rechtlichen Fehler dar, der auch ohne ausdr&uuml;ckliche R&uuml;ge durch die Kl&auml;ger zur Aufhebung der Urteile f&uuml;hren muss (BFH-Urteil vom 17.11.2015&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;67\/13, BFHE 252, 207, BStBl II 2016, 569, Rz&nbsp;10, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das FG hat ferner einzelne Bareinzahlungsbetr&auml;ge einerseits als &quot;von den Kl&auml;gern ausreichend und nachvollziehbar erl&auml;utert&quot;, zugleich aber als &quot;ungekl&auml;rt&quot; und damit als &quot;Schwarzeinnahmen&quot; angesehen. Eine solche W&uuml;rdigung ist widerspr&uuml;chlich und stellt daher einen &#8211;vom Revisionsgericht von Amts wegen zu ber&uuml;cksichtigenden&#8211; Versto&szlig; gegen die Denkgesetze dar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf Bl.&nbsp;16 seines Urteils zum Streitjahr 2001 f&uuml;hrt das FG aus, die Kl&auml;ger h&auml;tten &quot;bis auf wenige Zahlungsvorg&auml;nge keine ausreichenden und nachvollziehbaren Erl&auml;uterungen&quot; zur Herkunft der bar eingezahlten Betr&auml;ge geben k&ouml;nnen. Dies bedeutet zugleich, dass die Kl&auml;ger f&uuml;r einige &#8211;wenn auch wenige&#8211; Zahlungsvorg&auml;nge auch nach Auffassung des FG ausreichende und nachvollziehbare Erl&auml;uterungen gegeben haben. In etwas konkreterer Weise hei&szlig;t es auf Bl.&nbsp;17 des Urteils zu den Streitjahren 2002 bis 2005, die Kl&auml;ger h&auml;tten &quot;bis auf wenige Zahlungsvorg&auml;nge (vgl. etwa die Zahlungen vom 30.&nbsp;August 2004 und 4.,&nbsp;14.&nbsp;Januar sowie 12.&nbsp;Mai 2005) keine ausreichenden und nachvollziehbaren Erl&auml;uterungen&quot; gegeben, sowie auf Bl.&nbsp;17 des Urteils zu den Streitjahren 2006 bis 2010, die Kl&auml;ger h&auml;tten &quot;bis auf wenige Zahlungsvorg&auml;nge (vgl. etwa die Angaben zum Verkauf eines Pkw und eines Motorrads) keine ausreichenden und nachvollziehbaren Erl&auml;uterungen&quot; gegeben. Dabei deutet der vom FG verwendete Begriff &quot;etwa&quot; darauf hin, dass die konkreten Verweise auf die Zahlungen vom 30.08.2004, 04.01.2005, 14.01.2005, 12.05.2005 sowie die Verk&auml;ufe eines Pkw und eines Motorrads lediglich beispielhaft zu verstehen sind, es also noch weitere Zahlungsvorg&auml;nge gegeben haben d&uuml;rfte, f&uuml;r die das FG die Mittelherkunft als &quot;ausreichend und nachvollziehbar erl&auml;utert&quot; angesehen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>W&auml;hrend die vorgenannten Formulierungen der FG-Urteile jeweils im Rahmen der Ausf&uuml;hrungen zur Sch&auml;tzungsbefugnis dem Grunde nach enthalten sind, hat das FG bei der Sch&auml;tzung der H&ouml;he nach jeweils die <em>Gesamtbetr&auml;ge<\/em> der j&auml;hrlichen Bareinzahlungen auf die Bankkonten der Kl&auml;ger zum Ausgangspunkt seiner eigenen Sch&auml;tzung gemacht, dabei also auch diejenigen Betr&auml;ge, die es zuvor als &quot;ausreichend und nachvollziehbar erl&auml;utert&quot; ansah, nicht abgezogen. Eine solche W&uuml;rdigung ist denklogisch ausgeschlossen, da ein und derselbe Bareinzahlungsbetrag vom Tatrichter nicht einerseits als &quot;ausreichend und nachvollziehbar erl&auml;utert&quot; und zugleich als &quot;ungekl&auml;rt&quot; und damit als &quot;Schwarz-Betriebseinnahme&quot; angesehen werden kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die weitere R&uuml;ge der Kl&auml;ger, das FG habe den &quot;&Uuml;berhang&quot; der Bareinzahlungen &uuml;ber die Barabhebungen unzutreffend ermittelt, ist nur teilweise begr&uuml;ndet. Die Kl&auml;ger verkennen, dass das FG einen solchen &quot;&Uuml;berhang&quot; (also den Saldo zwischen den Bareinzahlungen und den Barabhebungen) gar nicht hat ermitteln wollen, sondern von vornherein lediglich den Bruttobetrag der Bareinzahlungen &#8211;ohne Verrechnung mit Barabhebungen&#8211; zum Ausgangspunkt seiner Sch&auml;tzung gemacht hat. Insofern hat das FG seine Sch&auml;tzung auf der Grundlage seiner eigenen materiell-rechtlichen Auffassung zun&auml;chst einmal folgerichtig durchgef&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat allerdings nicht begr&uuml;ndet, weshalb es eine solche Saldierung nicht vorgenommen hat, obwohl dies unter den Umst&auml;nden des Streitfalls begr&uuml;ndungsbed&uuml;rftig gewesen w&auml;re. Zwar ist es dem Senat angesichts der fehlenden bzw. widerspr&uuml;chlichen Tatsachenfeststellungen des FG zur H&ouml;he der Bareinzahlungen und Barauszahlungen nicht m&ouml;glich, sich ein eigenes Bild von der H&ouml;he dieser Betr&auml;ge zu machen. Nach Aktenlage deutet aber Manches darauf hin, dass die Barauszahlungen &#8211;jedenfalls in einigen der Streitjahre&#8211; einen nennenswerten Umfang erreicht haben. Auch in einem solchen Fall mag das FG Gr&uuml;nde daf&uuml;r finden k&ouml;nnen, solche Barauszahlungen bei einer Sch&auml;tzung, deren Ausgangspunkt die Bareinzahlungen sind, unber&uuml;cksichtigt zu lassen (insbesondere dann, wenn der Umfang der Barauszahlungen diejenigen Betr&auml;ge, die bei einer Familie von der Gr&ouml;&szlig;e derjenigen der Kl&auml;ger zu erwarten sind, nicht &uuml;bersteigt). Es muss diese Gr&uuml;nde dann aber in seiner Entscheidung ausdr&uuml;cklich anf&uuml;hren und entsprechende tats&auml;chliche Feststellungen zum Umfang der Barauszahlungen treffen. Daran fehlt es hier.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>58<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. F&uuml;r das weitere Verfahren weist der Senat &#8211;ohne die Bindungswirkung des &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;5 FGO&#8211; auf die folgenden Umst&auml;nde hin:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>59<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Angesichts der erheblichen Bedeutung, die das Ergebnis einer eigenen finanzgerichtlichen Sch&auml;tzung f&uuml;r den Streitfall hat, k&ouml;nnte es sich anbieten, dass das FG dieses Ergebnis in seiner Entscheidung im zweiten Rechtsgang deutlicher als bisher benennt. F&uuml;r diejenigen Jahre, in denen das FG den Klagen teilweise stattgegeben hat, finden sich die Sch&auml;tzungsergebnisse lediglich in den Ten&ouml;ren der finanzgerichtlichen Entscheidungen, werden aber in den Entscheidungsgr&uuml;nden nicht rechnerisch abgeleitet. F&uuml;r diejenigen Jahre, in denen das FG die Klagen abgewiesen hat, ist weder aus den Entscheidungsgr&uuml;nden noch aus den Ten&ouml;ren ersichtlich, zu welchem betragsm&auml;&szlig;igen Ergebnis die eigene Sch&auml;tzung des FG gef&uuml;hrt hat. Hier l&auml;sst sich nur aus dem Gesamtzusammenhang der Entscheidungen entnehmen, dass das FG wohl zu Sch&auml;tzungsergebnissen gekommen sein d&uuml;rfte, die noch oberhalb derjenigen des FA lagen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>60<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die vom FG in den Entscheidungsgr&uuml;nden vorgenommenen Bezugnahmen auf die Einspruchsentscheidungen, auf einen Schriftsatz der Kl&auml;ger und auf die Aufstellungen der Steuerfahndung k&ouml;nnen eigene Darlegungen des Gerichts hier nicht ersetzen. Zum einen sind diese Bezugnahmen wegen der erkennbar unterschiedlichen Inhalte der in Bezug genommenen Unterlagen (vgl. dazu bereits oben 3.a) widerspr&uuml;chlich und damit unwirksam. Zum anderen l&auml;sst &sect;&nbsp;105 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 FGO Bezugnahmen nur f&uuml;r &quot;Einzelheiten&quot; des Tatbestands zu. Die H&ouml;he der eigenen Sch&auml;tzung des FG ist aber weder Teil des Tatbestands noch geht es hier um &quot;Einzelheiten&quot;, sondern im Gegenteil um den Kern der eigenen Entscheidung der Tatsacheninstanz. In Bezug auf die Entscheidungsgr&uuml;nde erm&ouml;glicht die Regelung des &sect;&nbsp;105 Abs.&nbsp;5 FGO dem FG zwar ein Absehen von einer weiteren Darstellung, soweit es der Begr&uuml;ndung des Verwaltungsakts oder der Einspruchsentscheidung folgt und dies in seiner Entscheidung feststellt. Das FG hat sich hier aber gerade nicht auf eine Bezugnahme auf die Einspruchsentscheidung beschr&auml;nkt, sondern seine W&uuml;rdigung gleichrangig auf weitere &#8211;mit der Einspruchsentscheidung inhaltlich aber nicht &uuml;bereinstimmende&#8211; Aktenbestandteile gest&uuml;tzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>61<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zudem ist die vom FG verwendete Bezugnahmetechnik lediglich f&uuml;r das FA, nicht aber f&uuml;r die Kl&auml;gerseite, die regelm&auml;&szlig;ig nicht &uuml;ber vollst&auml;ndige Kopien der &#8211;hier zudem sehr umfangreichen&#8211; Steuerakten verf&uuml;gen d&uuml;rfte, nachvollziehbar und wahrt daher das Gebot der prozessualen Waffengleichheit nicht. Das FG hat im Urteil jeweils nur die Blattzahl der Steuerakten angegeben, die in Bezug genommenen Unterlagen aber nicht n&auml;her bezeichnet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>62<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit das FG in seinen Entscheidungen Formulierungen verwendet wie &quot;Bareinzahlungen von jeweils bis zu mehr als 13.000,00&nbsp;EUR&quot; bzw. &quot;Bareinzahlungen von jeweils bis zu mehr als 9.000,00&nbsp;EUR&quot; (Bl.&nbsp;17 des FG-Urteils f&uuml;r 2002 bis 2005; Bl.&nbsp;17 des FG-Urteils f&uuml;r 2006 bis 2010), sind diese zu unbestimmt, obwohl gerade in diesem Punkt &#8211;der zentralen Ausgangsgr&ouml;&szlig;e f&uuml;r die H&ouml;he der eigenen Sch&auml;tzung des FG&#8211; besondere Klarheit geboten gewesen w&auml;re. Eine Bareinzahlung kann entweder &quot;bis zu 9.000&nbsp;EUR&quot; oder aber &quot;mehr als 9.000&nbsp;EUR&quot; betragen haben, aber nicht beides gleichzeitig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>63<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Ferner bietet es sich an, dass das FG im zweiten Rechtsgang pr&uuml;ft, ob es die von den Kl&auml;gern benannten Zeugen vernimmt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>64<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Vor allem aber werden die Beteiligten und das FG &#8211;sofern es seine Sch&auml;tzung weiterhin auf die ungekl&auml;rten Bareinzahlungen st&uuml;tzen will, was durchaus naheliegt&#8211; sorgf&auml;ltiger als bisher die Bankkontoausz&uuml;ge auswerten m&uuml;ssen, aus denen sich bei kursorischer Betrachtung durchaus auch h&ouml;here als die bisher zugrunde gelegten Bareinzahlungsbetr&auml;ge ergeben k&ouml;nnten. Ferner sollte das FG die Unterschiede zwischen den in den Einspruchsentscheidungen enthaltenen und den von den Kl&auml;gern eingereichten Aufstellungen &uuml;ber die Bareinzahlungen kl&auml;ren und hinsichtlich einzelner Betr&auml;ge pr&uuml;fen, ob diese auch anders als durch Betriebseinnahmen erkl&auml;rbar bzw. mit Barabhebungen zu saldieren sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>65<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die &Uuml;bertragung der Kostenentscheidung auf das FG beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 12.2.2020, X R 9\/19ECLI:DE:BFH:2020:U.120220.XR9.19.0 Verwertung der Urkunde &uuml;ber die vorgerichtliche Vernehmung eines Zeugen, der sich vor dem FG auf ein Auskunftsverweigerungsrecht beruft Leits&auml;tze 1. Das FG darf die Urkunde &uuml;ber die vorgerichtliche Vernehmung eines seinerzeit ordnungsgem&auml;&szlig; belehrten Zeugen auch dann verwerten, wenn der Zeuge sich vor dem FG auf ein Auskunftsverweigerungsrecht beruft &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-9-19-verwertung-der-urkunde-ueber-die-vorgerichtliche-vernehmung-eines-zeugen-der-sich-vor-dem-fg-auf-ein-auskunftsverweigerungsrecht-beruft\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;R&nbsp;9\/19 &#8211; Verwertung der Urkunde &uuml;ber die vorgerichtliche Vernehmung eines Zeugen, der sich vor dem FG auf ein Auskunftsverweigerungsrecht beruft<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-72362","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72362","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=72362"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72362\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=72362"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=72362"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=72362"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}