{"id":7363,"date":"2012-12-01T13:16:32","date_gmt":"2012-12-01T11:16:32","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=7363"},"modified":"2012-12-01T13:16:32","modified_gmt":"2012-12-01T11:16:32","slug":"i-r-29-10-im-wesentlichen-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-14032011-i-r-23-10-besteuerungsrecht-fuer-verguetungen-eines-delegierten-einer-schweizerischen-kapitalgesellschaft-mitglied-des-verwaltungsra","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-29-10-im-wesentlichen-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-14032011-i-r-23-10-besteuerungsrecht-fuer-verguetungen-eines-delegierten-einer-schweizerischen-kapitalgesellschaft-mitglied-des-verwaltungsra\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;29\/10 &#8211; Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 14.03.2011 I R 23\/10 &#8211; Besteuerungsrecht f&uuml;r Verg&uuml;tungen eines Delegierten einer Schweizerischen Kapitalgesellschaft (Mitglied des Verwaltungsrates) &#8211; Beschr&auml;nkung des sachlichen Anwendungsbereichs von Art. 16 DBA-Schweiz 1992 &#8211; Rechtsgrund f&uuml;r die Zahlung einer Verg&uuml;tung bei gesch&auml;ftsf&uuml;hrender als auch gesch&auml;ftsf&uuml;hrungs&uuml;berwachender Funktion &#8211; Wegfall der Bindung an die W&uuml;rdigung des FG &#8211; Einheitlichkeit der Kostenentscheidung bei nur teilweiser Zur&uuml;ckverweisung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 14.3.2011, I R 29\/10<\/p>\n<p class=\"titel\">Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 14.03.2011 I R 23\/10 &#8211; Besteuerungsrecht f&uuml;r Verg&uuml;tungen eines Delegierten einer Schweizerischen Kapitalgesellschaft (Mitglied des Verwaltungsrates) &#8211; Beschr&auml;nkung des sachlichen Anwendungsbereichs von Art. 16 DBA-Schweiz 1992 &#8211; Rechtsgrund f&uuml;r die Zahlung einer Verg&uuml;tung bei gesch&auml;ftsf&uuml;hrender als auch gesch&auml;ftsf&uuml;hrungs&uuml;berwachender Funktion &#8211; Wegfall der Bindung an die W&uuml;rdigung des FG &#8211; Einheitlichkeit der Kostenentscheidung bei nur teilweiser Zur&uuml;ckverweisung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>A. Streitig ist die Rechtm&auml;&szlig;igkeit von Steuerfestsetzungen, in denen Verg&uuml;tungen eines gesch&auml;ftsf&uuml;hrenden Mitglieds des Verwaltungsrats einer schweizerischen Kapitalgesellschaft als steuerpflichtig erfasst sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger, Revisionskl&auml;ger und Revisionsbeklagten (Kl&auml;ger) sind Eheleute, die f&uuml;r die Veranlagungszeitr&auml;ume 1999 bis 2002 (Streitjahre) zusammen zur Einkommensteuer veranlagt wurden. Sie hatten in den Streitjahren ihren Wohnsitz und ihre st&auml;ndige Wohnst&auml;tte in &#8230;\/Deutschland. Der Kl&auml;ger trat zum 1. Januar 1987 als Projektleiter in die Dienste der X AG (AG), einer schweizerischen Aktiengesellschaft mit Sitz in Y (Schweiz), ein (Arbeitsvertrag vom 26. Februar 1987).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Organe der AG sind die Generalversammlung, der Verwaltungsrat und die Revisionsstelle (Art. 8 der Statuten in der Fassung vom 12. Mai 1997). Aufgaben des Verwaltungsrats sind insbesondere die Oberleitung der Gesellschaft und die Erteilung der n&ouml;tigen Weisungen, die Festlegung der Organisation, die Ernennung und Abberufung der mit der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung und der Vertretung betrauten Personen und die Oberaufsicht &uuml;ber die mit der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung betrauten Personen, namentlich im Hinblick auf die Befolgung der Gesetze, Statuten, Reglemente und Weisungen (Art. 17 der Statuten). Der Verwaltungsrat ist erm&auml;chtigt, die Gesch&auml;ftsleitung nach Ma&szlig;gabe eines Organisationsreglements ganz oder zum Teil an einzelne Mitglieder und an Dritte zu &uuml;bertragen (s.a. Art. 20 Satz 2 der Statuten). Die Mitglieder des Verwaltungsrats haben f&uuml;r ihre T&auml;tigkeit Anspruch auf eine angemessene, vom Bilanzgewinn unabh&auml;ngige Verg&uuml;tung. Au&szlig;erdem kann ihnen eine Tantieme gem&auml;&szlig; Art. 677 des schweizerischen Bundesgesetzes betreffend die Erg&auml;nzung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (F&uuml;nfter Teil: Obligationenrecht) vom 30. M&auml;rz 1911 (OR) zugesprochen werden (Art. 21 der Statuten).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein Organisationsreglement wurde nicht erlassen. Der Verwaltungsrat bestellte den Kl&auml;ger am 26. M&auml;rz 1991 mit Wirkung auf den 1. April 1991 zum Stellvertretenden Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer. Zuvor war dem Kl&auml;ger die Zeichnungsberechtigung &quot;einzeln bis 1.000 CHF dar&uuml;ber hinaus kollektiv zu zweien&quot; f&uuml;r Bankgesch&auml;fte erteilt worden. Im Rahmen einer strukturellen und personellen Neugestaltung der AG beschloss der Verwaltungsrat am 25. M&auml;rz 1992, dass Z und der Kl&auml;ger die Gesch&auml;ftsleitung bilden sollten. Bei dieser Gelegenheit bestimmte man Z zum Vorsitzenden, den Kl&auml;ger zum Mitglied der Gesch&auml;ftsleitung. Hieran anschlie&szlig;end vereinbarte man durch einen Zusatz zum Arbeitsvertrag des Kl&auml;gers die durch den Beschluss des Verwaltungsrats vom 25. M&auml;rz 1992 notwendigen &Auml;nderungen des Arbeitsvertrages. Am 25. Juni 1992 wurde der Kl&auml;ger mit der Eigenschaft &quot;Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer&quot; und der Zeichnungsart &quot;Kollektivunterschrift zu zweien&quot; ins Handelsregister des Kantons Y Hauptregister eingetragen. Z schied zum 31. Dezember 1999 als Mitglied der Gesch&auml;ftsleitung (Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer) aus (zugleich erlosch seine Zeichnungsberechtigung), nachdem er bis zum 31. Mai 1999 Delegierter des Verwaltungsrats gewesen war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die ordentliche Generalversammlung der AG w&auml;hlte den Kl&auml;ger am 17. Mai 1999 zum Mitglied des Verwaltungsrats; jener ernannte ihn am selben Tag zum Delegierten des Verwaltungsrats und Vorsitzenden der Gesch&auml;ftsleitung mit Wirkung ab dem 1. Juni 1999. In dieser Eigenschaft oblagen dem Kl&auml;ger die Leitung und Verantwortung f&uuml;r den wirtschaftlichen Erfolg der AG (Hinweis auf den Zusatz vom 20. Mai 1999 zum Arbeitsvertrag), und zwar zusammen mit A, der im Dezember 1999 zum Mitglied der Gesch&auml;ftsleitung ernannt worden war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Verg&uuml;tung des Kl&auml;gers erfolgte auf der Grundlage des Arbeitsvertrages durch ein monatliches Nettogehalt (1999: 9.275 CHF; 2000: 12.950 CHF; 2001: 13.163 CHF; 2002: 13.276 CHF) zzgl. einer Sonderzuwendung (1999: 9.878 CHF; 2000: 15.965 CHF; 2001: 10.582 CHF; 2002: 10.913 CHF). Nach den Angaben auf den Lohnausweisen f&uuml;r die Streitjahre wurde vom Lohn des Kl&auml;gers durch die AG Schweizerische Quellensteuer einbehalten (1999: 32.100 CHF; 2000: 30.771 CHF; 2001: 32.223 CHF; 2002: 32.500 CHF) und an die Eidgen&ouml;ssische Steuerverwaltung abgef&uuml;hrt. Nach den Quellensteuerabrechnungen der Steuerverwaltung des Kantons Y unterlag der Kl&auml;ger mit seinem Bruttoeinkommen insgesamt der Besteuerung in der Schweiz (1999: 35.930 CHF; 2000: 36.674 CHF; 2001: 36.068 CHF; 2002: 3.928 CHF).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mitglieder des Verwaltungsrats waren seit dem 1. Juni 1999 neben dem Kl&auml;ger drei weitere Personen; nach dem Ausscheiden von zwei Personen wurde A im Oktober 1999 in den Verwaltungsrat gew&auml;hlt. In 1999 beteiligte sich der Kl&auml;ger als Aktion&auml;r (Anteil von 49 %); weitere Anteile hatte A erworben (50 %), den Rest (1 %) hielt das weitere Verwaltungsratsmitglied (zugleich der Pr&auml;sident des Verwaltungsrats). In den Streitjahren waren neben den Mitgliedern der Gesch&auml;ftsleitung weitere neun Mitarbeiter bei der AG besch&auml;ftigt. Dabei handelte es sich um promovierte Wissenschaftler. Im &Uuml;brigen wurden noch eine Buchhalterin und eine Sekret&auml;rin f&uuml;r die AG t&auml;tig. In den beim Beklagten, Revisionskl&auml;ger und Revisionsbeklagten (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) eingereichten Einkommensteuererkl&auml;rungen f&uuml;r die Streitjahre gingen die Kl&auml;ger davon aus, dass der Kl&auml;ger nicht als Grenzg&auml;nger i.S. des Art. 15a des Abkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Schweizerischen Eidgenossenschaft zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiete der Steuern vom Einkommen und Verm&ouml;gen vom 11. August 1971 (BGBl II 1971, 1022, BStBl I 1972, 519) in der Fassung des Protokolls vom 21. Dezember 1992 (BGBl II 1993, 1888, BStBl I 1993, 928) &#8211;DBA-Schweiz 1992&#8211; anzusehen sei. Insoweit legten die Kl&auml;ger Bescheinigungen der AG vor, nach denen der Kl&auml;ger in den Streitjahren als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer bzw. (ab dem Streitjahr 2000) als Vorsitzender der Gesch&auml;ftsleitung an jeweils mehr als 60 Arbeitstagen (mit Einzelaufstellungen der Gesch&auml;ftsreisen und sog. Nichtr&uuml;ckkehrtagen) aufgrund seiner Arbeitsaus&uuml;bung nicht an seinen Wohnsitz zur&uuml;ckgekehrt sei. Die von einem Bediensteten der AG unterschriebenen Bescheinigungen enthalten jeweils den Sichtvermerk der Steuerverwaltung Y. Die Kl&auml;ger waren dar&uuml;ber hinaus der Auffassung, dass die Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit wegen Art. 15 Abs. 4 DBA-Schweiz 1992 vollen Umfangs nicht der Einkommensteuer unterliegen w&uuml;rden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei der Einkommensteuerveranlagung 1999 setzte das FA die Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit unter Hinweis auf Art. 15 Abs. 4 DBA-Schweiz 1992 mit dem Teil an, der rechnerisch auf seine T&auml;tigkeit in Drittstaaten und in Deutschland entfiel (84.806 DM entsprechend 93\/240 der Verg&uuml;tung); der Kl&auml;ger sei kein Grenzg&auml;nger. Die restlichen (steuerfreien) Einnahmen aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit ber&uuml;cksichtigte das FA im Wege des Progressionsvorbehalts. Im &Uuml;brigen lie&szlig; das FA die schweizerische Quellensteuer, die rechnerisch auf die steuerpflichtigen Eink&uuml;nfte entfiel, als &quot;Steuer f&uuml;r ausl&auml;ndische Eink&uuml;nfte&quot; zum Abzug zu. Schlie&szlig;lich k&uuml;rzte das FA in entsprechender Weise die geltend gemachten Sonderausgaben und Werbungskosten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r die Streitjahre 2000 bis 2002 vertrat das FA die Auffassung, dass der gesamte Arbeitslohn des Kl&auml;gers der Einkommensteuer unterliege, weil er Grenzg&auml;nger i.S. von Art. 15a DBA-Schweiz 1992 gewesen sei; denn er habe nicht nachgewiesen, dass er an mehr als 60 Arbeitstagen aus beruflichen Gr&uuml;nden nicht an seinen Wohnsitz in Deutschland zur&uuml;ckgekehrt sei (steuerpflichtiger Arbeitslohn 2000: 248.655 DM; 2001: 238.169 DM; 2002: 121.537 EUR). Die in der Schweiz einbehaltene Quellensteuer ber&uuml;cksichtigte das FA gem&auml;&szlig; Art. 15a Abs. 3 Buchst. a DBA-Schweiz 1992 bei der Anrechnungsverf&uuml;gung f&uuml;r 2000 und 2001 in H&ouml;he von 4,5 % des Bruttolohns lt. den Lohnausweisen und f&uuml;r 2002 in H&ouml;he von 4,5 % des steuerpflichtigen Arbeitslohns.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Klage war teilweise erfolgreich (Finanzgericht &#8211;FG&#8211; Baden-W&uuml;rttemberg, Urteil vom 17. Dezember 2009&nbsp;&nbsp;3 K 3006\/08, den Kl&auml;gern zugestellt am 18. M&auml;rz 2010). Zum Streitjahr 1999 wies das FG die Klage als unbegr&uuml;ndet ab, da auf der Grundlage des ab 1. Juni 1999 (Wahl des Kl&auml;gers zum Mitglied des Verwaltungsrats) anzuwendenden Art. 16 DBA-Schweiz 1992 eine h&ouml;here Steuer anzusetzen sei, was aber am Verb&ouml;serungsverbot scheitere; zu den anderen Streitjahren kam es unter Anrechnung der (vollen) schweizerischen Quellensteuer zu einer Herabsetzung der Einkommensteuer.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger r&uuml;gen mit der Revision die Verletzung materiellen Rechts; sie beantragen, das angefochtene Urteil aufzuheben und die Einkommensteuerbescheide in der jeweiligen Fassung durch die Einspruchsentscheidungen in der Weise zu &auml;ndern, dass die Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit mit 0 DM\/EUR ber&uuml;cksichtigt werden und die Einkommensteuer auf jeweils 0 DM\/EUR herabzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revisionsbegr&uuml;ndung der Kl&auml;ger ist beim Bundesfinanzhof am 19. Mai 2010 (einem Mittwoch) eingegangen. Mit Schreiben des Senatsvorsitzenden vom 8. Juni 2010 sind die Kl&auml;ger auf den Ablauf der Revisionsbegr&uuml;ndungsfrist am 18. Mai 2010, einen versp&auml;teten Eingang der Revisionsbegr&uuml;ndung und auf &sect; 56 der Finanzgerichtsordnung (FGO) hingewiesen worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA r&uuml;gt mit der zu den Streitjahren 2000 bis 2002 erhobenen Revision die Verletzung materiellen Rechts und beantragt, das angefochtene Urteil insoweit aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger und das FA beantragen sinngem&auml;&szlig; wechselseitig, die Revision des jeweils anderen Beteiligten zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>B. I. Die Revision der Kl&auml;ger ist unzul&auml;ssig und daher zu verwerfen. Die Kl&auml;ger haben die Revisionsbegr&uuml;ndung, was im Schreiben des Senatsvorsitzenden vom 8. Juni 2010 im Einzelnen dargelegt wurde, nach Ablauf der Frist des &sect; 120 Abs. 2 FGO und damit versp&auml;tet eingereicht und &#8211;trotz entsprechender Aufforderung&#8211; keinen Antrag auf eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nach &sect; 56 FGO gestellt. Es ist f&uuml;r den Senat auch nicht ersichtlich, dass die Voraussetzungen f&uuml;r eine solche Wiedereinsetzung vorliegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision des FA, die sich auf die Streitjahre 2000 bis 2002 bezieht, ist begr&uuml;ndet; das FG-Urteil ist insoweit aufzuheben und die Sache zur weiteren Sachaufkl&auml;rung an das FG zur&uuml;ckzuverweisen (&sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 FGO). Ob das FA den Kl&auml;ger in den streitgegenst&auml;ndlichen Festsetzungen zu Recht als Grenzg&auml;nger angesehen hat, da dem Kl&auml;ger der Nachweis von mehr als 60 Nichtr&uuml;ckkehrtagen nicht gelungen sei, kann auf der Grundlage der bisher vorliegenden Feststellungen des FG nicht entschieden werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Kl&auml;ger waren in den Streitjahren 2000 bis 2002 gem&auml;&szlig; &sect; 1 Abs. 1 des Einkommensteuergesetzes unbeschr&auml;nkt steuerpflichtig; nach den f&uuml;r den Senat bindenden Feststellungen des FG (&sect; 118 Abs. 2 FGO) hatten die Kl&auml;ger einen Wohnsitz im Inland. Die Kl&auml;ger unterlagen daher mit allen in den Streitjahren erzielten Eink&uuml;nften der Einkommensteuer. Ferner ist das FG ersichtlich davon ausgegangen, dass der Kl&auml;ger aus abkommensrechtlicher Sicht in Deutschland ans&auml;ssig war (Art. 4 Abs. 1 DBA-Schweiz 1992); diese Einsch&auml;tzung wird von den Verfahrensbeteiligten geteilt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Aus&uuml;bung des hiernach bestehenden Besteuerungsrechts findet aber, soweit es um die streitgegenst&auml;ndlichen Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers geht, in Art. 24 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1 Buchst. d DBA-Schweiz 1992 seine Grenze. Nach dieser Regelung werden bei einer in Deutschland ans&auml;ssigen Person Geh&auml;lter, L&ouml;hne und &auml;hnliche Verg&uuml;tungen i.S. des Art. 15 DBA-Schweiz 1992, soweit sie nicht unter Art. 17 DBA-Schweiz 1992 fallen, von der Bemessungsgrundlage der deutschen Steuer ausgenommen, wenn sie nach dem Abkommen in der Schweiz besteuert werden k&ouml;nnen und die Arbeit in der Schweiz ausge&uuml;bt wird. Diese Voraussetzungen sind im Streitfall erf&uuml;llt. F&uuml;r die Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit besteht nach Art. 15 Abs. 4 DBA-Schweiz 1992 in der Schweiz ein Besteuerungsrecht; die T&auml;tigkeit gilt auch als an diesem Ort ausge&uuml;bt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach Art. 15 Abs. 4 Satz 1 DBA-Schweiz 1992 k&ouml;nnen vorbehaltlich des Art. 15a DBA-Schweiz 1992 die Eink&uuml;nfte einer in Deutschland ans&auml;ssigen Person aus einer T&auml;tigkeit als Vorstandsmitglied, Direktor, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer oder Prokurist einer in der Schweiz ans&auml;ssigen Kapitalgesellschaft in der Schweiz besteuert werden, sofern die T&auml;tigkeit nicht so abgegrenzt ist, dass sie lediglich Aufgaben au&szlig;erhalb der Schweiz umfasst. Besteuert die Schweiz diese Eink&uuml;nfte nicht, so k&ouml;nnen sie in Deutschland besteuert werden (Art. 15 Abs. 4 Satz 2 DBA-Schweiz 1992).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Kl&auml;ger unterfiel dem in Art. 15 Abs. 4 DBA-Schweiz 1992 genannten Personenkreis.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach den Feststellungen des FG war der Kl&auml;ger Mitglied des Verwaltungsrats der AG und von dem Verwaltungsrat zum &quot;Delegierten&quot; bestimmt worden. Er geh&ouml;rte damit einerseits in seiner Eigenschaft als Mitglied des Verwaltungsrats demjenigen Gremium an, das nach dem Schweizer Recht die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung der AG &uuml;berwachte. Zugleich war er andererseits als &quot;Delegierter&quot; des Verwaltungsrats mit der F&uuml;hrung der laufenden Gesch&auml;fte der AG betraut (Vorsitzender der Gesch&auml;ftsleitung). Er &uuml;bte mithin in der letztgenannten Eigenschaft eine Funktion aus, die nach deutschem Recht der Vorstand einer AG wahrnimmt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der &quot;Delegierte&quot; im Sinne des Schweizer Rechts wird zwar in Art. 15 Abs. 4 DBA-Schweiz 1992 nicht ausdr&uuml;cklich aufgef&uuml;hrt. Er nimmt aber aus zivilrechtlicher Sicht eine Stellung ein, die im Hinblick auf die damit verbundene Leitungs- und Vertretungsmacht derjenigen des in Art. 15 Abs. 4 DBA-Schweiz 1992 genannten Prokuristen mindestens gleichsteht. Das rechtfertigt die Annahme, dass er in den von Art. 15 Abs. 4 DBA-Schweiz 1992 erfassten Personenkreis einzubeziehen ist (so im Ergebnis auch Toifl in Gassner\/Lang, Besteuerung und Bilanzierung international t&auml;tiger Unternehmen, 1998, S. 390 ff.; Ronge\/Perroulaz\/Sutter, Internationales Steuerrecht &#8211;IStR&#8211; 2010, 279, 280; Kubaile\/Suter\/Jakob, Der Steuer- und Investitionsstandort Schweiz, 2. Aufl., S. 321 f.; a.A. FG M&uuml;nster, Urteil vom 15. Dezember 1998 2 K 5021\/96 E, Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 1999, 371). Eine solche Auslegung ist nicht zuletzt deshalb sachgerecht, weil im Zweifel davon auszugehen ist, dass sich die Parteien eines Abkommens zur Vermeidung einer Doppelbesteuerung wechselseitig gleich weit reichende Besteuerungsrechte einr&auml;umen wollen (Senatsurteil vom 5. M&auml;rz 2008 I R 54, 55\/07, BFH\/NV 2008, 1487); gegen diesen Grundsatz w&uuml;rde versto&szlig;en, wenn man den in der Schweiz ans&auml;ssigen Vorstand einer deutschen AG dem Anwendungsbereich des Art. 15 Abs. 4 DBA-Schweiz 1992 zuordnen, den damit vergleichbaren in Deutschland ans&auml;ssigen &quot;Delegierten&quot; einer Schweizer AG aber nicht. Eine solche Handhabung w&auml;re nur dann gerechtfertigt, wenn Anhaltspunkte daf&uuml;r best&uuml;nden, dass die Vertragsstaaten den &quot;Delegierten&quot; einer Schweizer Kapitalgesellschaft bewusst aus dem Anwendungsbereich des Art. 15 Abs. 4 DBA-Schweiz 1992 ausgeschlossen haben; solche Anhaltspunkte bestehen aber nicht. Deshalb wird dieser Personenkreis ungeachtet des Fehlens einer ausdr&uuml;cklichen Erw&auml;hnung in dieser Regelung von Art. 15 Abs. 4 DBA-Schweiz 1992 erfasst.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Der Senat geht hiernach nicht davon aus, dass die Eink&uuml;nfte eines &quot;delegierten Verwaltungsrats&quot; einer Schweizer AG nur Art. 16 DBA-Schweiz 1992 unterfallen (so aber Beiser, Steuer &#038; Wirtschaft International &#8211;SWI&#8211; 2000, 199, 201 ff.; Aigner in Gassner\/Lang\/Lechner\/Schuch\/Staringer, Arbeitnehmer im Recht der Doppelbesteuerungsabkommen, 2003, S. 89, 94 ff.; Stefaner, SWI 2004, 68, 70 ff.; s.a. FG M&uuml;nster, Urteil in EFG 1999, 371). Er schlie&szlig;t sich vielmehr der vorherrschenden Ansicht an, nach der Art. 16 DBA-Schweiz 1992 nur dann anwendbar sein kann, wenn die Aufgaben eines Verwaltungsratsmitglieds sich auf die &Uuml;berwachung der Gesch&auml;ftsleitung beschr&auml;nken. Auf dieser Grundlage hat der erkennende Senat auch in seinem zum DBA-Schweiz 1992 ergangenen Urteil vom 11. November 2009 I R 15\/09 (BFHE 227, 419, BStBl II 2010, 602) darauf verwiesen, dass der dortige Kl&auml;ger als Mitglied des Verwaltungsrats (nur) eine &Uuml;berwachungsfunktion bez&uuml;glich der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung ausge&uuml;bt hat, was die Anwendung des Art. 16 DBA-Schweiz 1992 in diesem Streitfall erm&ouml;glichte (s.a. zu anderen DBA: Senatsurteil in BFH\/NV 2008, 1487 [DBA-Belgien]; Senatsurteil vom 5. Oktober 1994 I R 67\/93, BFHE 175, 424, BStBl II 1995, 95 [DBA-Kanada]; Senatsurteil vom 23. Februar 2005 I R 46\/03, BFHE 209, 241, BStBl II 2005, 547 [DBA-Spanien]). Diese Beschr&auml;nkung des sachlichen Anwendungsbereichs wird auch von der Rechtsprechung in der Schweiz (Steuerrekurskommission Basel-Stadt vom 24. Januar 2008 [zum DBA Schweiz-Frankreich], abgedruckt in Locher\/Meier\/von Siebenthal\/Kolb, Doppelbesteuerungsabkommen Schweiz-Deutschland, B 15.1 Nr. 81) und in &Ouml;sterreich (Verwaltungsgerichtshof, Erkenntnis vom 31. Juli 1996 92\/13\/0172, www.ris.bka.gv.at; s.a. Lang, SWI 1996, 427) sowie von weiten Teilen der Literatur getragen (z.B. Wassermeyer in Debatin\/Wassermeyer, Doppelbesteuerung, MA Art. 16 Rz 2, 12 f., 15 ff., 22; Brandis, ebenda, Schweiz Art. 16 Rz 2, 16, 25; Kempermann in Flick\/Wassermeyer\/ Kempermann, Doppelbesteuerungsabkommen Deutschland-Schweiz, Art. 16 Rz 21, 23 f.; Prokisch in Vogel\/Lehner, DBA, 5. Aufl., Art. 16 Rz 12; Wilke in Gosch\/Kroppen\/Grotherr, DBA-Kommentar, Art. 16 OECD-MA Rz 1, 7, 19 f.; Schmidt in Haase, AStG\/DBA, MA Art. 16 Rz 18, 22; Schaumburg, Internationales Steuerrecht, 3. Aufl., Rz 16.452; H&ouml;hn, Handbuch des Internationalen Steuerrechts der Schweiz, 2. Aufl., 1993, S. 198 f.; Locher, Einf&uuml;hrung in das internationale Steuerrecht der Schweiz, 3. Aufl., S. 437 f.; Kubaile\/Suter\/Jakob, a.a.O., S. 321 f.; Sutter\/Burgstaller in Gassner\/Lang\/Lechner\/Schuch\/Staringer, a.a.O., S. 49, 60 ff.; Ronge\/Perroulaz\/Sutter, IStR 2010, 279, 280). Sie f&uuml;hrt im Streitfall dazu, dass die T&auml;tigkeit des Kl&auml;gers nicht Art. 16 DBA-Schweiz 1992, sondern Art. 15 Abs. 4 DBA-Schweiz 1992 unterf&auml;llt. Eine andere Beurteilung k&ouml;nnte allenfalls dann angezeigt sein, wenn Art. 15 Abs. 4 DBA-Schweiz 1992 hinter Art. 16 DBA-Schweiz 1992 zur&uuml;cktr&auml;te; das ist aber nach dem Wortlaut der Vorschrift, der einen Nachrang nur gegen&uuml;ber Art. 15a DBA-Schweiz 1992 bestimmt, nicht der Fall.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Im Streitfall kann ferner davon ausgegangen werden, dass die von der AG gezahlte Verg&uuml;tung der T&auml;tigkeit des Kl&auml;gers als &quot;Delegierter&quot; zuzuordnen ist. Die davon abweichende W&uuml;rdigung seitens des FG, dass der Kl&auml;ger diese Verg&uuml;tung ausschlie&szlig;lich in seiner Eigenschaft als Verwaltungsrat der AG &#8211;und damit nicht f&uuml;r seine gesch&auml;ftsleitende, sondern nur f&uuml;r eine &uuml;berwachende T&auml;tigkeit&#8211; erhalten habe, wird von den Feststellungen des FG nicht getragen und ist deshalb f&uuml;r den Senat nicht bindend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) Dem Verwaltungsrat i.S. des Art. 707 ff. OR, der die Gesellschaft nach au&szlig;en vertritt (Art. 718 Abs. 1 Satz 1 OR), sind besondere Aufgaben &uuml;bertragen; als un&uuml;bertragbare und unentziehbare Aufgabe sieht die Nr. 1 von Art. 716a Abs. 1 OR &quot;die Oberleitung der Gesellschaft und die Erteilung der n&ouml;tigen Weisungen&quot; vor, sowie dessen Nr. 5 &quot;die Oberaufsicht &uuml;ber die mit der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung betrauten Personen &#8230;&quot;. Dar&uuml;ber hinaus f&uuml;hrt der Verwaltungsrat &#8211;durch alle Mitglieder &quot;gesamthaft&quot;&#8211; die Gesch&auml;fte der Gesellschaft, soweit er die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung nicht &uuml;bertragen hat (Art. 716 Abs. 2, Art. 716b Abs. 3 OR). Dazu hei&szlig;t es in Art. 716b Abs. 1 OR, dass die Statuten den Verwaltungsrat erm&auml;chtigen k&ouml;nnen, die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung nach Ma&szlig;gabe eines Organisationsreglements ganz oder zum Teil an einzelne Mitglieder oder an Dritte zu &uuml;bertragen. Eine solche Delegation &#8211;und zwar auf den Kl&auml;ger&#8211; ist nach den Feststellungen des FG im Streitfall erfolgt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Auch wenn ein gesch&auml;ftsf&uuml;hrender Verwaltungsrat damit rechtlich sowohl gesch&auml;ftsf&uuml;hrende als auch gesch&auml;ftsf&uuml;hrungs&uuml;berwachende Funktionen hat, ist der Rechtsgrund f&uuml;r die Zahlung einer Verg&uuml;tung &#8211;als ma&szlig;geblicher Zuordnungsgrund (insoweit zutreffend FG M&uuml;nster, Urteil in EFG 1999, 371)&#8211; im Zweifel zumindest auch der Gesch&auml;ftsleitung zuzuordnen. Denn einerseits bleibt, wenn der Verwaltungsrat der Gesellschaft mit Blick auf die Verwaltungsratst&auml;tigkeit keine gesonderte Verg&uuml;tung (z.B. &quot;Honorar&quot; als Forderung aus Dienstvertrag oder Auftrag; Sitzungsgeld) beschlie&szlig;t, diese T&auml;tigkeit ohne Verg&uuml;tung (s.a. Kempermann in Flick\/Wassermeyer\/Kempermann, a.a.O., Art. 16 Rz 25 a.E.; f&uuml;r den deutschen Aufsichtsrat s.a. &sect; 113 Abs. 1 Satz 1 des Aktiengesetzes). Andererseits wird eine gesch&auml;ftsf&uuml;hrende T&auml;tigkeit auch mit Blick auf eine damit verbundene arbeitst&auml;gliche Belastung nicht ohne gesonderte Entgeltvereinbarung (&quot;Arbeitslohn&quot;) ausge&uuml;bt werden. Nicht ausgeschlossen erscheint zwar im Einzelfall, eine Aufteilung gemischt-veranlasster Verg&uuml;tungen bei vorhandenen objektiven Abgrenzungskriterien vorzunehmen (s. Senatsurteil in BFHE 209, 241, BStBl II 2005, 457; Ronge\/Perroulaz\/Sutter, IStR 2010, 279, 280), etwa wenn der Verwaltungsrat eine Verg&uuml;tung der Mitglieder beschlie&szlig;t, die Verg&uuml;tung aber f&uuml;r das gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Mitglied mit seinem Anspruch aus einer Gesch&auml;ftsf&uuml;hrervereinbarung verrechnet wird (zum Ausschluss einer Aufteilung bei fehlenden objektiven Kriterien und zur Zuweisung der Verg&uuml;tung nach ihrem &quot;bestimmenden wirtschaftlichen Gehalt&quot;, der in aller Regel im Bereich der gesch&auml;ftsf&uuml;hrenden T&auml;tigkeit liegen wird, s. ebenfalls Senatsurteil in BFHE 209, 241, BStBl II 2005, 457; Prokisch in Vogel\/Lehner, a.a.O., Art. 16 Rz 15; Wilke in Gosch\/Kroppen\/Grotherr, a.a.O., Art. 16 OECD-MA Rz 8, 20 a.E.). Die M&ouml;glichkeit einer solchen Aufteilung hat das FG aber ausdr&uuml;cklich verneint. Das allein spricht schon daf&uuml;r, die vom Kl&auml;ger bezogene Verg&uuml;tung dessen Gesch&auml;ftsleitungst&auml;tigkeit und damit abkommensrechtlich Art. 15 Abs. 4 DBA-Schweiz 1992 zuzuordnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ccc) Hinzu kommt, dass die streitigen Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers auf einem Arbeitsvertrag beruhen, der noch vor der Bestellung des Kl&auml;gers zum Verwaltungsrat der AG abgeschlossen worden ist. Damit sind die im Anstellungsvertrag vereinbarten Bez&uuml;ge zumindest in erster Linie f&uuml;r die T&auml;tigkeit des Kl&auml;gers als Mitglied der Gesch&auml;ftsleitung der AG gezahlt worden. Damit stimmt &uuml;berein, dass der Kl&auml;ger der AG seine Arbeitskraft mit festgelegter w&ouml;chentlicher Arbeitszeit und Urlaubsanspruch schuldete. Und schlie&szlig;lich spricht auch die H&ouml;he der Bez&uuml;ge daf&uuml;r, dass diese nicht eine &uuml;berwachende, sondern zumindest im Wesentlichen die gesch&auml;ftsleitende T&auml;tigkeit des Kl&auml;gers abgelten sollte. Daher unterf&auml;llt die Verg&uuml;tung, nachdem eine Aufteilungsm&ouml;glichkeit insoweit nicht besteht, vollen Umfangs dem Anwendungsbereich des Art. 15 Abs. 4 DBA-Schweiz 1992.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Das FG hat nicht festgestellt, dass die T&auml;tigkeit des Kl&auml;gers lediglich Aufgaben au&szlig;erhalb der Schweiz umfasste (Art. 15 Abs. 4 Satz 1 letzter Halbsatz DBA-Schweiz 1992). Au&szlig;erdem wurden die Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers aus seiner T&auml;tigkeit f&uuml;r die AG in der Schweiz besteuert (Art. 15 Abs. 4 Satz 2 DBA-Schweiz 1992).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das FG h&auml;tte auf dieser Grundlage zu ber&uuml;cksichtigen, dass die T&auml;tigkeit des Kl&auml;gers i.S. des Art. 24 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. d DBA-Schweiz 1992 als in der Schweiz ausge&uuml;bt gilt; der Senat verweist, um insoweit Wiederholungen zu vermeiden, auf das Senatsurteil vom 11. November 2009 I R 83\/08 (BFHE 227, 402, BStBl II 2010, 781). Ob allerdings die Anwendung des Art. 15 Abs. 4 Satz 1 DBA-Schweiz 1992 im Streitfall durch Art. 15a DBA-Schweiz 1992 ausgeschlossen ist, da der Kl&auml;ger nicht nachgewiesen hat, dass er in den Streitjahren jeweils an mehr als 60 Arbeitstagen aufgrund seiner Arbeitsaus&uuml;bung nicht an seinen Wohnsitz zur&uuml;ckgekehrt ist (Art. 15a Abs. 2 Satz 2 DBA-Schweiz 1992), l&auml;sst sich auf der Grundlage der Feststellungen des FG nicht entscheiden. Denn das FG hat die Reiselisten des Kl&auml;gers zwar in seine Feststellungen aufgenommen, jene aber f&uuml;r 2000 bis 2002 keiner weiteren Pr&uuml;fung unterworfen, da es Art. 16 DBA-Schweiz 1992 herangezogen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach Art. 15a Abs. 1 Satz 1 DBA-Schweiz 1992 sind Geh&auml;lter, L&ouml;hne und &auml;hnliche Verg&uuml;tungen, die ein Grenzg&auml;nger aus unselbst&auml;ndiger Arbeit bezieht, in dem Vertragsstaat zu besteuern, in dem dieser ans&auml;ssig ist. Grenzg&auml;nger i.S. des Art. 15a Abs. 1 DBA-Schweiz 1992 ist jede in einem Vertragsstaat ans&auml;ssige Person, die im anderen Vertragsstaat ihren Arbeitsort hat und von dort regelm&auml;&szlig;ig an ihren Wohnsitz zur&uuml;ckkehrt (Art. 15a Abs. 2 Satz 1 DBA-Schweiz 1992). Kehrt diese Person nicht jeweils nach Arbeitsende an ihren Wohnsitz zur&uuml;ck, so entf&auml;llt nach Art. 15a Abs. 2 Satz 2 DBA-Schweiz 1992 die Grenzg&auml;ngereigenschaft nur dann, wenn sie bei einer Besch&auml;ftigung w&auml;hrend des gesamten Kalenderjahres an mehr als 60 Arbeitstagen aufgrund ihrer Arbeitsaus&uuml;bung nicht an ihren Wohnsitz zur&uuml;ckkehrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Im Streitfall hat das FG die Reiselisten des Kl&auml;gers 2000 bis 2002 einer den Ma&szlig;gaben des Senaturteils vom 11. November 2009 I R 15\/09 (BFHE 227, 419, BStBl II 2010, 602) entsprechenden Pr&uuml;fung nicht unterworfen. Dies ist nachzuholen. Dabei ist &#8211;wie das FG zutreffend zum Streitjahr 2009 ausgef&uuml;hrt hat&#8211; eine Nichtr&uuml;ckkehr, die durch eine weitere T&auml;tigkeit (hier: gesch&auml;ftsf&uuml;hrungs&uuml;berwachende Verwaltungsratst&auml;tigkeit) veranlasst ist, aus der Z&auml;hlung auszusondern (Senatsurteil in BFHE 227, 419, BStBl II 2010, 602), ebenfalls &Uuml;bernachtungen am Wochenende (Samstag\/Sonntag), da an diesen Tagen keine Arbeitsverpflichtung besteht (s. ebenfalls das Senatsurteil in BFHE 227, 419, BStBl II 2010, 602). Nach dem Vortrag der Beteiligten in der Revisionsinstanz ist streitentscheidend, ob die Reisen 2000 bis 2002 mit der Bezeichnung &quot;Ort: &#8230; (CH); Anlass: Vorstandssitzung&quot; der gesch&auml;ftsf&uuml;hrenden T&auml;tigkeit des Kl&auml;gers (so der Vortrag der Kl&auml;ger) oder der gesch&auml;ftsf&uuml;hrungs&uuml;berwachenden T&auml;tigkeit als Verwaltungsrat zuzuweisen ist; diese W&uuml;rdigung obliegt dem FG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect; 143 Abs. 2 FGO. Auch bei nur teilweiser Zur&uuml;ckverweisung der Sache ist dem FG die Entscheidung &uuml;ber die gesamten Kosten des Verfahrens zu &uuml;bertragen (Grundsatz der Einheitlichkeit der Kostenentscheidung).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 14.3.2011, I R 29\/10 Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 14.03.2011 I R 23\/10 &#8211; Besteuerungsrecht f&uuml;r Verg&uuml;tungen eines Delegierten einer Schweizerischen Kapitalgesellschaft (Mitglied des Verwaltungsrates) &#8211; Beschr&auml;nkung des sachlichen Anwendungsbereichs von Art. 16 DBA-Schweiz 1992 &#8211; Rechtsgrund f&uuml;r die Zahlung einer Verg&uuml;tung bei gesch&auml;ftsf&uuml;hrender als auch gesch&auml;ftsf&uuml;hrungs&uuml;berwachender Funktion &#8211; Wegfall der &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-29-10-im-wesentlichen-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-14032011-i-r-23-10-besteuerungsrecht-fuer-verguetungen-eines-delegierten-einer-schweizerischen-kapitalgesellschaft-mitglied-des-verwaltungsra\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">I&nbsp;R&nbsp;29\/10 &#8211; Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 14.03.2011 I R 23\/10 &#8211; Besteuerungsrecht f&uuml;r Verg&uuml;tungen eines Delegierten einer Schweizerischen Kapitalgesellschaft (Mitglied des Verwaltungsrates) &#8211; Beschr&auml;nkung des sachlichen Anwendungsbereichs von Art. 16 DBA-Schweiz 1992 &#8211; Rechtsgrund f&uuml;r die Zahlung einer Verg&uuml;tung bei gesch&auml;ftsf&uuml;hrender als auch gesch&auml;ftsf&uuml;hrungs&uuml;berwachender Funktion &#8211; Wegfall der Bindung an die W&uuml;rdigung des FG &#8211; Einheitlichkeit der Kostenentscheidung bei nur teilweiser Zur&uuml;ckverweisung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-7363","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7363","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7363"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7363\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7363"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7363"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7363"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}