{"id":7368,"date":"2012-12-01T13:15:12","date_gmt":"2012-12-01T11:15:12","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=7368"},"modified":"2012-12-01T13:15:12","modified_gmt":"2012-12-01T11:15:12","slug":"iv-r-10-08-gewerblicher-grundstueckshandel-bedingte-veraeusserungsabsicht-in-ein-objekt-faellen-nicht-ausreichend-vorliegen-einer-unbedingten-veraeusserungsabsicht-im-zeitpunkt-des-grundstueckserwerbs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-10-08-gewerblicher-grundstueckshandel-bedingte-veraeusserungsabsicht-in-ein-objekt-faellen-nicht-ausreichend-vorliegen-einer-unbedingten-veraeusserungsabsicht-im-zeitpunkt-des-grundstueckserwerbs\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;R&nbsp;10\/08 &#8211; Gewerblicher Grundst&uuml;ckshandel: Bedingte Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht in &quot;Ein-Objekt-F&auml;llen&quot; nicht ausreichend &#8211; Vorliegen einer unbedingten Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht im Zeitpunkt des Grundst&uuml;ckserwerbs oder des Bauauftrags &#8211; &Uuml;bernahme der weiteren Bebauung gegen&uuml;ber dem Erwerber"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 3.3.2011, IV R 10\/08<\/p>\n<p class=\"titel\">Gewerblicher Grundst&uuml;ckshandel: Bedingte Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht in &quot;Ein-Objekt-F&auml;llen&quot; nicht ausreichend &#8211; Vorliegen einer unbedingten Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht im Zeitpunkt des Grundst&uuml;ckserwerbs oder des Bauauftrags &#8211; &Uuml;bernahme der weiteren Bebauung gegen&uuml;ber dem Erwerber<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin), eine GbR, erwarb am 3. Februar 1992 von der Treuhandanstalt ein unbebautes Grundst&uuml;ck f&uuml;r etwa 2 Mio. DM.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Vertrag vom 20. Juni 1994 beauftragte die Kl&auml;gerin einen Generalunternehmer mit der Errichtung eines B&uuml;rogeb&auml;udes auf dem Grundst&uuml;ck. Baubeginn war der 1. Juli 1994. Bereits im Februar 1994 waren Mietvertr&auml;ge &uuml;ber einen Gro&szlig;teil der B&uuml;ror&auml;ume geschlossen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Bauvorhaben wurde mit einem Darlehen vom 2. September 1994 in H&ouml;he von 23 Mio. DM finanziert. Die Darlehenssumme war bis zum 31. Mai 1995 zur&uuml;ckzuzahlen. Als Verwendungszweck ist in dem Darlehensvertrag die &quot;Vorfinanzierung des beantragten Hypothekendarlehens in gleicher H&ouml;he&quot; angegeben. Zudem wurde vereinbart, dass die Darlehenssumme durch Auszahlung des beantragten Hypothekendarlehens zur&uuml;ckgef&uuml;hrt werden soll.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit notariell beurkundetem Kaufvertrag vom 22. Oktober 1994 ver&auml;u&szlig;erte die Kl&auml;gerin den gr&ouml;&szlig;ten Teil des Grundst&uuml;cks an einen Immobilienfonds f&uuml;r etwa 30 Mio. DM zuz&uuml;glich Umsatzsteuer. Ein erstes Kaufangebot hatte der Erwerber am 22. September 1994 abgegeben, nachdem der Makler der Kl&auml;gerin zuvor eigenst&auml;ndig nach einem K&auml;ufer gesucht hatte, ohne hierzu von der Kl&auml;gerin beauftragt gewesen zu sein. Das Geb&auml;ude befand sich zu diesem Zeitpunkt im Rohbau. In dem Kaufvertrag verpflichtete sich die Kl&auml;gerin zur Fertigstellung des Geb&auml;udes nach den bereits vorliegenden Pl&auml;nen; der Erwerber griff in die Bauausf&uuml;hrung nicht mehr ein. Au&szlig;erdem garantierte die Kl&auml;gerin eine vollst&auml;ndige Vermietung und &uuml;bernahm Gew&auml;hrleistungspflichten f&uuml;r die Bauausf&uuml;hrung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin erkl&auml;rte f&uuml;r das Streitjahr 1994 (negative) Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung. Das damals zust&auml;ndige Finanzamt folgte dem zun&auml;chst, sah aber im Anschluss an eine Betriebspr&uuml;fung die Vorg&auml;nge um den Ankauf, die Bebauung und den Verkauf des Grundst&uuml;cks als gewerbliche T&auml;tigkeit an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach im Wesentlichen erfolglosem Einspruch wies das Finanzgericht (FG) die Klage ab. Die Kl&auml;gerin habe die Grenze der privaten Verm&ouml;gensverwaltung &uuml;berschritten, weil sie von Beginn der Bebauung an eine bedingte Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht gehabt habe. Sie habe das im Rohbau vorhandene Geb&auml;ude f&uuml;r den Erwerber bautr&auml;ger&auml;hnlich fertig gebaut und dabei Gew&auml;hrleistungspflichten und das Vermietungsrisiko &uuml;bernommen. Die Errichtung sei kurzfristig vollst&auml;ndig fremdfinanziert worden. Nach dem Gesamtbild der Verh&auml;ltnisse habe die Kl&auml;gerin zudem aufgrund der zahlreichen Aktivit&auml;ten bei der Errichtung des Geb&auml;udes nachhaltig gehandelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin die Verletzung von &sect; 15 Abs. 2 des Einkommensteuergesetzes (EStG). Entgegen der Auffassung des FG sei f&uuml;r die Annahme eines gewerblichen Grundst&uuml;ckshandels bei Unterschreiten der Drei-Objekt-Grenze eine unbedingte Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht bei Erwerb oder sp&auml;testens bei Bebauung des Grundst&uuml;cks erforderlich. Diese habe im Streitfall zu diesen Zeitpunkten nicht vorgelegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Ergehen der Vorentscheidung hat der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) den Feststellungsbescheid f&uuml;r 1994 mit Bescheid vom 15. M&auml;rz 2006 aus hier nicht streitigen Gr&uuml;nden ge&auml;ndert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt sinngem&auml;&szlig;, die Vorentscheidung, den Feststellungsbescheid f&uuml;r 1994 vom 15. M&auml;rz 2006 sowie die ge&auml;nderten Feststellungsbescheide f&uuml;r 1994 vom 15. Dezember 1999 und vom 27. Januar 2000 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 6. Februar 2003 aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. 1. Die Revision f&uuml;hrt bereits aus verfahrensrechtlichen Gr&uuml;nden zur Aufhebung der Vorentscheidung. Da nach Ergehen der Vorentscheidung ein &Auml;nderungsbescheid ergangen ist, ist das Urteil des FG gegenstandslos geworden (Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 22. Juli 2010 IV R 29\/07, BFHE 230, 215). Der Senat entscheidet &uuml;ber die Klage gegen den gem&auml;&szlig; &sect; 121 Satz 1 i.V.m. &sect; 68 Satz 1 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zum Gegenstand des Revisionsverfahrens gewordenen Feststellungsbescheid f&uuml;r 1994 vom 15. M&auml;rz 2006. Einer Zur&uuml;ckverweisung nach &sect; 127 FGO bedarf es nicht, weil sich durch den &Auml;nderungsbescheid der Streitstoff nicht ver&auml;ndert hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Sache ist spruchreif. Die Klage ist begr&uuml;ndet. Der angefochtene Bescheid vom 15. M&auml;rz 2006 ist rechtswidrig und verletzt die Kl&auml;gerin in ihren Rechten (&sect; 100 Abs. 1 Satz 1 FGO). Er ist antragsgem&auml;&szlig; aufzuheben. Das FG hat zu Unrecht angenommen, dass die Grenze der privaten Verm&ouml;gensverwaltung bereits dann &uuml;berschritten werde, wenn der Steuerpflichtige bei Erwerb oder Bebauung des Grundst&uuml;cks eine bedingte Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht gehabt hat. Vielmehr ist zu diesen Zeitpunkten eine unbedingte Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht erforderlich. Die Feststellungen des FG lassen die abschlie&szlig;ende Beurteilung zu, dass die Kl&auml;gerin das Grundst&uuml;ck nicht mit unbedingter Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht erworben und bebaut hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Gewerbebetrieb i.S. des &sect; 15 Abs. 2 EStG ist eine selbstst&auml;ndige nachhaltige Bet&auml;tigung, die mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, unternommen wird und sich als Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr darstellt, wenn sie weder als Aus&uuml;bung von Land- und Forstwirtschaft noch als Aus&uuml;bung eines freien Berufs noch als eine andere selbstst&auml;ndige Arbeit anzusehen ist. Dar&uuml;ber hinaus hat die Rechtsprechung das negative Erfordernis aufgestellt, dass es sich bei der T&auml;tigkeit nicht um private Verm&ouml;gensverwaltung handeln darf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH wird die Grenze von der privaten Verm&ouml;gensverwaltung zum Gewerbebetrieb &uuml;berschritten, wenn (bei Vorliegen der in &sect; 15 Abs. 2 EStG genannten Voraussetzungen) nach dem Gesamtbild der Bet&auml;tigung und unter Ber&uuml;cksichtigung der Verkehrsauffassung die Ausnutzung substantieller Verm&ouml;genswerte durch Umschichtung gegen&uuml;ber der Nutzung von Grundbesitz im Sinne einer Fruchtziehung aus zu erhaltenden Substanzwerten (z.B. durch Selbstnutzung oder Vermietung) entscheidend in den Vordergrund tritt (Beschl&uuml;sse des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 25. Juni 1984 GrS 4\/82, BFHE 141, 405, BStBl II 1984, 751; vom 3. Juli 1995 GrS 1\/93, BFHE 178, 86, BStBl II 1995, 617; vom 10. Dezember 2001 GrS 1\/98, BFHE 197, 240, BStBl II 2002, 291).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Konkretisierung dieser Unterscheidung im Bereich des gewerblichen Grundst&uuml;ckshandels hat der BFH mit Urteil vom 9. Dezember 1986 VIII R 317\/82 (BFHE 148, 480, BStBl II 1988, 244) die sogenannte Drei-Objekt-Grenze eingef&uuml;hrt. Danach ist regelm&auml;&szlig;ig von einem gewerblichen Grundst&uuml;ckshandel auszugehen, wenn innerhalb eines engen zeitlichen Zusammenhangs zwischen Anschaffung und Verkauf mindestens vier Objekte ver&auml;u&szlig;ert werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Drei-Objekt-Grenze kommt allerdings nur Indizwirkung zu. Ein gewerblicher Grundst&uuml;ckshandel kann auch dann zu bejahen sein, wenn &#8211;wie im Streitfall&#8211; weniger als vier Objekte ver&auml;u&szlig;ert werden, aber aufgrund objektiver Umst&auml;nde feststeht, dass der Grundbesitz mit der unbedingten Absicht erworben oder bebaut worden ist, ihn innerhalb kurzer Zeit wieder zu verkaufen (BFH-Urteile vom 18. September 2002 X R 183\/96, BFHE 200, 293, BStBl II 2003, 238; vom 9. Dezember 2002 VIII R 40\/01, BFHE 201, 180, BStBl II 2003, 294; vom 27. November 2008 IV R 38\/06, BFHE 223, 476, BStBl II 2009, 278; vom 17. Dezember 2008 IV R 85\/06, BFHE 224, 84, BStBl II 2009, 795). Der unbedingte Ver&auml;u&szlig;erungsentschluss muss im Fall der Bebauung eines danach verkauften Grundst&uuml;cks sp&auml;testens in dem Zeitpunkt gefasst sein, in dem sich der Steuerpflichtige rechtlich bindet, etwa durch Abschluss der auf die Bebauung gerichteten Vertr&auml;ge (BFH-Urteile vom 28. April 2005 IV R 17\/04, BFHE 209, 372, BStBl II 2005, 606; in BFHE 223, 476, BStBl II 2009, 278; vom 17. Dezember 2008 IV R 77\/06, BFHE 224, 233, BStBl II 2009, 791; vom 19. Februar 2009 IV R 12\/07, BFH\/NV 2009, 926; vom 16. September 2009 X R 48\/07, BFH\/NV 2010, 212; vom 19. Oktober 2010 X R 41\/08, BFH\/NV 2011, 245).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Demgegen&uuml;ber hat das FG zu Unrecht die Auffassung vertreten, der Bereich der privaten Verm&ouml;gensverwaltung k&ouml;nne &#8211;auch bei Nicht&uuml;berschreiten der Drei-Objekt-Grenze&#8211; schon dann verlassen sein, wenn der Steuerpflichtige beim Erwerb oder der Bebauung des Grundst&uuml;cks jedenfalls eine bedingte Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht gehabt hat. Die Bedeutung der bedingten Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht ersch&ouml;pft sich darin, dem Einwand des Steuerpflichtigen entgegenzutreten, er habe trotz Verkaufs von mehr als drei Objekten in einem Zeitraum von f&uuml;nf Jahren beim Erwerb oder der Bebauung die Absicht gehabt, diese im Wege der Verm&ouml;gensverwaltung (Selbstnutzung oder Vermietung) zu nutzen (BFH-Urteile vom 15. April 2004 IV R 54\/02, BFHE 206, 90, BStBl II 2004, 868; in BFHE 224, 233, BStBl II 2009, 791; in BFH\/NV 2009, 926; vom 19. Februar 2009 IV R 8, 9\/07, BFH\/NV 2009, 923).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Das FG h&auml;tte daher im Streitfall pr&uuml;fen m&uuml;ssen, ob die Kl&auml;gerin das Grundst&uuml;ck mit unbedingter Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht erworben oder bebaut hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf das Bestehen einer unbedingten Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht bei Ver&auml;u&szlig;erung von weniger als vier Objekten kann beispielsweise geschlossen werden, wenn das im zeitlichen Zusammenhang mit der Bebauung und Ver&auml;u&szlig;erung erworbene Grundst&uuml;ck schon vor seiner Bebauung verkauft oder von vornherein auf Rechnung und nach den W&uuml;nschen des Erwerbers bebaut wird (vgl. Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 197, 240, BStBl II 2002, 291, unter C.III.5.). Der Ver&auml;u&szlig;erer wird &#8211;sofern er das Grundst&uuml;ck f&uuml;r den Erwerber bebaut&#8211; wie ein Bauunternehmer, General&uuml;bernehmer oder Baubetreuer und damit gewerblich t&auml;tig, wenn der Entschluss zur Ver&auml;u&szlig;erung sp&auml;testens im Zeitpunkt des Abschlusses der auf die Bebauung gerichteten Vertr&auml;ge gefasst worden ist (BFH-Urteil in BFHE 224, 233, BStBl II 2009, 791).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Daneben hat die Rechtsprechung weitere Kriterien entwickelt (vgl. zusammenfassend: BFH-Urteile in BFHE 200, 293, BStBl II 2003, 238, und in BFHE 224, 233, BStBl II 2009, 791). F&uuml;r eine unbedingte Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht sprechen danach insbesondere die nur kurzfristige Finanzierung des Vorhabens (vgl. BFH-Urteil in BFHE 224, 233, BStBl II 2009, 791) sowie Ver&auml;u&szlig;erungsbem&uuml;hungen durch Zeitungsanzeigen oder Beauftragung eines Maklers (vgl. BFH-Urteile in BFHE 201, 180, BStBl II 2003, 294, und in BFH\/NV 2009, 923).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf eine unbedingte Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht im Zeitpunkt des Grundst&uuml;ckserwerbs oder des Bauauftrags kann hingegen nicht allein aus einem engen zeitlichen Zusammenhang zwischen den jeweiligen Aktivit&auml;ten geschlossen werden. Auch bei einer kurzen Zeitspanne zwischen Erwerb, Bebauung und Ver&auml;u&szlig;erung kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Steuerpflichtige seinen Ver&auml;u&szlig;erungsentschluss kurzfristig gefasst hat. Sie kann nur neben anderen Umst&auml;nden als Indiz f&uuml;r die unbedingte Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht sprechen (BFH-Urteile in BFHE 223, 476, BStBl II 2009, 278, und in BFH\/NV 2009, 923, jeweils zu Ver&auml;u&szlig;erungen innerhalb eines Jahres nach Abschluss des Bauvertrags; allgemein bereits: Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 197, 240, BStBl II 2002, 291, unter C.III.4.). Das gilt auch dann, wenn der Steuerpflichtige sein Grundst&uuml;ck nach Abschluss des Bauvertrags mit einem von ihm lediglich teilweise fertig gestellten Geb&auml;ude ver&auml;u&szlig;ert (BFH-Urteil vom 18. August 2009 X R 41\/06, BFH\/NV 2010, 38).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch wird die Grenze der privaten Verm&ouml;gensverwaltung nicht deshalb &uuml;berschritten, weil sich der Steuerpflichtige gegen&uuml;ber dem Erwerber zus&auml;tzlich zur Fertigstellung des Geb&auml;udes verpflichtet. Das Bebauen des eigenen Grundst&uuml;cks mit einem Geb&auml;ude einschlie&szlig;lich der damit zusammenh&auml;ngenden T&auml;tigkeiten (z.B. Planung und Finanzierung) ist so wenig wie der Erwerb von Grundbesitz kennzeichnend daf&uuml;r, dass eine Nutzung des Grundst&uuml;cks durch k&uuml;nftige Vermietung nicht beabsichtigt ist (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 197, 240, BStBl II 2002, 291, unter C.III.4.). Mit der Fortsetzung der Bebauung f&uuml;hrt der Steuerpflichtige nur das zu Ende, was er auch ohne die zwischenzeitliche Ver&auml;u&szlig;erung getan h&auml;tte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Steuerpflichtige wird dagegen &#8211;wie sich auch aus den oben genannten Ma&szlig;st&auml;ben ergibt&#8211; wie ein Bauunternehmer, General&uuml;bernehmer oder Baubetreuer gewerblich t&auml;tig, wenn er das Grundst&uuml;ck bereits vor dem rechtsverbindlichen Abschluss des Bauvertrags ver&auml;u&szlig;ert hat und sich gegen&uuml;ber dem Erwerber zur Errichtung verpflichtet (vgl. BFH-Urteile in BFHE 209, 372, BStBl II 2005, 606; vom 1. Dezember 2005 IV R 65\/04, BFHE 212, 106, BStBl II 2006, 259). In diesem Fall kann n&auml;mlich &#8211;anders als bei Ver&auml;u&szlig;erung nach Abschluss des Bauvertrags&#8211; die Bebauung nach den W&uuml;nschen des Erwerbers noch ohne Weiteres ge&auml;ndert werden. Die Grenze der privaten Verm&ouml;gensverwaltung wird bei der &Uuml;bernahme der weiteren Bebauung gegen&uuml;ber dem Erwerber allenfalls dann &uuml;berschritten, wenn das Geb&auml;ude noch w&auml;hrend der Bauausf&uuml;hrung derart zugunsten des Erwerbers umgestaltet wird, dass die Fortsetzung der Baut&auml;tigkeit als ein neuer Baubeginn auf Rechnung und nach den W&uuml;nschen des Erwerbers erscheint.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Die tatrichterlichen Feststellungen des FG lassen anhand der vorstehenden Kriterien die abschlie&szlig;ende Beurteilung zu, dass die Kl&auml;gerin das Grundst&uuml;ck nicht mit unbedingter Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht erworben oder bebaut hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin hat den Generalunternehmervertrag zur Errichtung des Geb&auml;udes am 20. Juni 1994 abgeschlossen. Erst gut drei Monate sp&auml;ter, am 22. September 1994, ist ihr das Kaufangebot des Immobilienfonds unterbreitet worden. Selbst wenn sie sich sofort zum Verkauf entschlossen haben sollte, w&auml;re die unbedingte Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht erst nach Abschluss des Generalunternehmervertrags gefasst worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es spricht nichts daf&uuml;r, dass sich die Kl&auml;gerin zu einem fr&uuml;heren Zeitpunkt, d.h. vor Abschluss des Generalunternehmervertrags, um eine Ver&auml;u&szlig;erung bem&uuml;ht hat. Nach den unwidersprochenen Feststellungen des FG hat die Kl&auml;gerin ihren Makler lediglich mit der Suche nach Mietern beauftragt. Dieser hat dagegen auf eigene Initiative einen K&auml;ufer gesucht und ist erst anschlie&szlig;end mit dem Interessenten an die Kl&auml;gerin herangetreten (vgl. zu &auml;hnlichen Sachverhalten auch BFH-Urteile in BFH\/NV 2009, 923, und in BFH\/NV 2010, 38).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine unbedingte Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht ergibt sich nicht aus der zun&auml;chst nur kurzfristigen (vollst&auml;ndigen) Finanzierung des Bauvorhabens. Die Indizwirkung greift ausnahmsweise nicht, wenn sich &#8211;wie im Streitfall&#8211; aus dem Darlehensvertrag eindeutig ergibt, dass das kurzfristige Darlehen unmittelbar nach seiner F&auml;lligkeit von einem bereits bei demselben Kreditinstitut beantragten langfristigen Darlehen gleicher H&ouml;he abgel&ouml;st werden soll.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin hat das Geb&auml;ude nicht nach den W&uuml;nschen des Immobilienfonds fertig gestellt, sondern die eigene urspr&uuml;ngliche Planung beibehalten, so dass die Vollendung des Geb&auml;udes nicht als neuer Baubeginn nach den W&uuml;nschen des Erwerbers gewertet werden kann. Der Erwerber hat nicht mehr in die Bauausf&uuml;hrung eingegriffen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die &Uuml;bernahme der Gew&auml;hrleistung und die Mietgarantie durch die Kl&auml;gerin im Kaufvertrag lassen im Streitfall demgegen&uuml;ber nicht auf eine bereits bei Erwerb oder Bebauung vorliegende unbedingte Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht schlie&szlig;en (vgl. zur Indizwirkung BFH-Urteil in BFHE 200, 293, BStBl II 2003, 238; dagegen Kempermann, Deutsches Steuerrecht 2009, 1725). Solche Modalit&auml;ten des Kaufvertrags mit dem Erwerber ber&uuml;hren grunds&auml;tzlich nur die Vorteilhaftigkeit des Rechtsgesch&auml;fts f&uuml;r die Beteiligten. Als Indiz f&uuml;r eine unbedingte Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht k&ouml;nnen diese Vereinbarungen nur herangezogen werden, wenn der Steuerpflichtige diese zus&auml;tzlichen Pflichten hinnehmen musste, um das Grundst&uuml;ck &uuml;berhaupt verkaufen zu k&ouml;nnen. Davon kann aber im Streitfall bei einem Gewinn der Kl&auml;gerin von &uuml;ber 4 Mio. DM aus diesem Grundst&uuml;cksgesch&auml;ft keine Rede sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Da die Kl&auml;gerin schon die Grenze der privaten Verm&ouml;gensverwaltung nicht &uuml;berschritten hat, kommt es nicht mehr darauf an, ob sie auch nachhaltig t&auml;tig war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 3.3.2011, IV R 10\/08 Gewerblicher Grundst&uuml;ckshandel: Bedingte Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht in &quot;Ein-Objekt-F&auml;llen&quot; nicht ausreichend &#8211; Vorliegen einer unbedingten Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht im Zeitpunkt des Grundst&uuml;ckserwerbs oder des Bauauftrags &#8211; &Uuml;bernahme der weiteren Bebauung gegen&uuml;ber dem Erwerber Tatbestand 1&nbsp; I. 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