{"id":73716,"date":"2021-04-09T16:19:41","date_gmt":"2021-04-09T14:19:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/?p=73716"},"modified":"2021-04-09T16:19:41","modified_gmt":"2021-04-09T14:19:41","slug":"zur-unterbrechung-der-festsetzungsverjaehrung-und-zur-ablaufhemmung-in-insolvenzfaellen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/zur-unterbrechung-der-festsetzungsverjaehrung-und-zur-ablaufhemmung-in-insolvenzfaellen\/","title":{"rendered":"Zur Unterbrechung der Festsetzungsverj\u00e4hrung und zur Ablaufhemmung in Insolvenzf\u00e4llen"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Beschluss vom 09. Dezember 2020, XI B 10\/20<\/h1>\n\n\n\n<p>ECLI:DE:BFH:2020:B.091220.XIB10.20.0<\/p>\n\n\n\n<p>BFH XI. Senat<\/p>\n\n\n\n<p>ZPO \u00a7 240 , AO \u00a7 251 Abs 2 , AO \u00a7 171 Abs 13 , AO \u00a7 171 Abs 13 , FGO \u00a7 115 Abs 2 Nr 1 , AO \u00a7 171 Abs 13<\/p>\n\n\n\n<p>vorgehend Finanzgericht des Saarlandes , 11. Dezember 2019, Az: 1 K 1365\/16<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Leits\u00e4tze<\/h2>\n\n\n\n<p>NV: Eine analoge Anwendung der Ablaufhemmung nach \u00a7 171 Abs. 13 AO in F\u00e4llen einer Festsetzung von zu erstattender Steuern kommt w\u00e4hrend des Konkurs- bzw. Insolvenzverfahrens nicht in Betracht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tenor<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Beschwerde des Kl\u00e4gers wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Finanzgerichts des Saarlandes vom 11.12.2019 &#8211; 1 K 1365\/16 wird als unbegr\u00fcndet zur\u00fcckgewiesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat der Kl\u00e4ger zu tragen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tatbestand<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">I.<\/h3>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Der Kl\u00e4ger und Beschwerdef\u00fchrer (Kl\u00e4ger) ist Konkursverwalter \u00fcber das Verm\u00f6gen der &#8230; GmbH (GmbH). Das Konkursverfahren \u00fcber das Verm\u00f6gen der GmbH wurde mit dem Beschluss des Amtsgerichts X vom XX.12.1994 (Az.&nbsp;&#8230;) er\u00f6ffnet und ist bis heute noch nicht abgeschlossen. Das seinerzeit f\u00fcr die Besteuerung der GmbH zust\u00e4ndige Finanzamt T meldete u.a. Umsatzsteuerbetr\u00e4ge f\u00fcr die Monate Januar bis November 1994 zur Konkurstabelle an, wobei f\u00fcr November eine pauschale Vorsteuerberichtigung vorgenommen worden war.<\/li><li>2015 reichte der Kl\u00e4ger beim Finanzamt U eine Umsatzsteuererkl\u00e4rung f\u00fcr 1994 ein, mit der er einen Erstattungsanspruch in H\u00f6he von &#8230;&nbsp;DM (entspricht &#8230;&nbsp;\u20ac) geltend machte. Das Finanzamt U lehnte eine entsprechende Festsetzung mit Bescheid vom 29.10.2015 u.a. unter Verweis auf den Eintritt einer Festsetzungsverj\u00e4hrung ab. Der dagegen eingelegte Einspruch wurde mit Einspruchsentscheidung vom 04.10.2016 als unbegr\u00fcndet zur\u00fcckgewiesen. Im Klageverfahren trat auf Seiten des Beklagten ein gesetzlicher Beteiligtenwechsel ein.<\/li><li>Das Finanzgericht (FG) des Saarlandes wies die Klage mit Urteil vom 11.12.2019&nbsp;&#8211; 1&nbsp;K&nbsp;1365\/16 als unbegr\u00fcndet ab.<\/li><li>Mit seiner Beschwerde wegen Nichtzulassung der Revision macht der Kl\u00e4ger geltend, die Rechtssache habe grunds\u00e4tzliche Bedeutung (\u00a7&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Des Weiteren sei die Revision zur Fortbildung des Rechts zuzulassen (\u00a7&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;1 FGO).<\/li><\/ol>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Entscheidungsgr\u00fcnde<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">II.<\/h3>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Die Beschwerde ist unbegr\u00fcndet. Die geltend gemachten Zulassungsgr\u00fcnde liegen jedenfalls nicht vor.<\/li><li>1. Die Rechtssache hat keine grunds\u00e4tzliche Bedeutung.<\/li><li>a) Grunds\u00e4tzliche Bedeutung kommt einer Rechtssache nach st\u00e4ndiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) zu, wenn die f\u00fcr die Beurteilung des Streitfalls ma\u00dfgebliche Rechtsfrage das (abstrakte) Interesse der Allgemeinheit an der einheitlichen Entwicklung und Handhabung des Rechts ber\u00fchrt. Au\u00dferdem muss die Rechtsfrage kl\u00e4rungsbed\u00fcrftig und in einem k\u00fcnftigen Revisionsverfahren kl\u00e4rbar sein (vgl. z.B. BFH-Beschl\u00fcsse vom 13.03.2019&nbsp;&#8211; XI&nbsp;B&nbsp;97\/18, BFH\/NV 2019, 711, Rz&nbsp;3; vom 29.04.2020&nbsp;&#8211; XI&nbsp;B&nbsp;113\/19, BFHE 268, 480, BStBl II 2020, 476, Rz&nbsp;18). An der Kl\u00e4rungsbed\u00fcrftigkeit fehlt es u.a., wenn die Rechtsfrage anhand der gesetzlichen Grundlagen und der bereits vorliegenden Rechtsprechung beantwortet werden kann und keine neuen Gesichtspunkte erkennbar sind, die eine erneute Pr\u00fcfung und Entscheidung der Rechtsfrage durch den BFH geboten erscheinen lassen (vgl. z.B. BFH-Beschl\u00fcsse vom 19.09.2016&nbsp;&#8211; X&nbsp;B&nbsp;159\/15, BFH\/NV 2017, 54, Rz&nbsp;20, m.w.N.; vom 09.02.2017&nbsp;&#8211; II&nbsp;B&nbsp;38\/15, BFH\/NV 2017, 617, Rz&nbsp;13; Lange in H\u00fcbschmann\/Hepp\/Spitaler &#8211;HHSp&#8211;, \u00a7&nbsp;115 FGO Rz&nbsp;106, m.w.N.). Ebenso fehlt es an der Kl\u00e4rungsbed\u00fcrftigkeit dann, wenn die Rechtsfrage offensichtlich so zu beantworten ist, wie es das FG getan hat, die Rechtslage also eindeutig ist (vgl. z.B. BFH-Beschl\u00fcsse vom 21.09.2009&nbsp;&#8211; VI&nbsp;B&nbsp;31\/09, BFHE 226, 329, BStBl II 2011, 382, Rz&nbsp;9, m.w.N., und vom 14.04.2011&nbsp;&#8211; X&nbsp;B&nbsp;104\/10, BFH\/NV 2011, 1343, Rz&nbsp;6).<\/li><li>b) Die von dem Kl\u00e4ger sinngem\u00e4\u00df aufgeworfene Rechtsfrage (vgl. S.&nbsp;4&nbsp;f. und S.&nbsp;66&nbsp;f. der Beschwerdebegr\u00fcndungsschrift), ob die Ablaufhemmung gem\u00e4\u00df \u00a7&nbsp;171 Abs.&nbsp;13 der Abgabenordnung (AO) a.F. sinngem\u00e4\u00df auch f\u00fcr Steuererstattungsanspr\u00fcche des Konkurs- bzw. Insolvenzverwalters gilt bzw. eine Unterbrechung der Festsetzungsverj\u00e4hrung gem\u00e4\u00df \u00a7&nbsp;240 der Zivilprozessordnung (ZPO) in diesen F\u00e4llen erfolgt, ist nicht kl\u00e4rungsbed\u00fcrftig. Denn eine analoge Anwendung des \u00a7&nbsp;240 Satz&nbsp;1 ZPO kommt nicht in Betracht. Der BFH hat dies bereits entschieden. Ebenso scheitert eine analoge Anwendung des \u00a7&nbsp;171 Abs.&nbsp;13 AO a.F.<\/li><li>aa) Nach \u00a7&nbsp;12 der Konkursordnung &#8211;KO&#8211; (nunmehr \u00a7&nbsp;87 der Insolvenzordnung &#8211;InsO&#8211;), der \u00fcber die Verweisung in \u00a7&nbsp;251 Abs.&nbsp;2 AO (&#8222;Unber\u00fchrt bleiben die Vorschriften der Insolvenzordnung&#8230;&#8220;) auch im Steuerrecht zu beachten ist, k\u00f6nnen die Konkurs- bzw. Insolvenzgl\u00e4ubiger zwar ihre Forderungen nur entsprechend den Vorschriften \u00fcber das Konkurs- bzw. Insolvenzverfahren verfolgen (vgl. dazu BFH-Urteile vom 24.08.2004&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;14\/02, BFHE 207, 10, BStBl II 2005, 246 noch zur Rechtslage nach der Konkursordnung; vom 10.12.2008&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;41\/07, BFH\/NV 2009, 719, m.w.N.; vom 11.12.2013&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;22\/11, BFHE 244, 209, BStBl II 2014, 332, Rz&nbsp;20). Ebenso d\u00fcrfen nach Er\u00f6ffnung des Konkurs- bzw. Insolvenzverfahrens keine Bescheide mehr erlassen werden, in denen Besteuerungsgrundlagen festgestellt werden, die die H\u00f6he der zur Tabelle anzumeldenden Steuerforderungen beeinflussen k\u00f6nnten (vgl. BFH-Urteile vom 02.07.1997&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;11\/97, BFHE 183, 365, BStBl II 1998, 428; in BFHE 244, 209, BStBl II 2014, 332, Rz&nbsp;20).<\/li><li>bb) Der BFH hat aber gleichfalls gekl\u00e4rt, dass das Finanzamt durch die Er\u00f6ffnung des Konkurs- bzw. Insolvenzverfahrens grunds\u00e4tzlich nicht gehindert ist, eine negative Umsatzsteuer festzusetzen, weil einem solchen Bescheid die abstrakte Eignung fehlt, sich auf anzumeldende Steuerforderungen auszuwirken. Denn mit einem solchen Bescheid setzt das Finanzamt keine Konkurs- bzw. Insolvenzforderung fest, die nach \u00a7&nbsp;12 KO (bzw. \u00a7&nbsp;87 InsO) nur nach den Vorschriften \u00fcber das Konkurs- bzw. Insolvenzverfahren verfolgt werden kann, sondern einen Erstattungsbetrag, der nicht zur Tabelle anzumelden w\u00e4re. Deshalb scheidet hier auch eine Unterbrechung des Festsetzungsverfahrens mit Er\u00f6ffnung des Konkurs- bzw. Insolvenzverfahrens analog \u00a7&nbsp;240 Satz&nbsp;1 ZPO aus (vgl. hierzu im Einzelnen BFH-Urteile vom 13.05.2009&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;63\/07, BFHE 225, 278, BStBl II 2010, 11, Rz&nbsp;16&nbsp;ff.; vom 25.07.2012&nbsp;&#8211; VII&nbsp;R&nbsp;29\/11, BFHE 238, 307, BStBl II 2013, 36, Rz&nbsp;19; in BFHE 244, 209, BStBl II 2014, 332, Rz&nbsp;21; vom 16.06.2015&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;18\/13, BFH\/NV 2015, 1607, Rz&nbsp;23; vom 27.11.2019&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;35\/17, BFHE 267, 542, Rz&nbsp;29).<\/li><li>cc) Auch wenn sich der Kl\u00e4ger auf eine kritische Stellungnahme in der Fachliteratur bezieht (Scherer, Deutsches Steuerrecht 2017, 296), sind daraus keine neuen Gesichtspunkte ableitbar, die eine erneute Pr\u00fcfung und Entscheidung der Rechtsfrage durch den BFH geboten erscheinen lassen. Insbesondere kann ein solcher Hinweis der Rechtssache von sich allein noch keine grunds\u00e4tzliche Bedeutung geben (vgl. z.B. BFH-Beschl\u00fcsse vom 17.12.1987&nbsp;&#8211; V&nbsp;B&nbsp;80\/87, BFHE 152, 35, BStBl II 1988, 290; vom 18.05.1994&nbsp;&#8211; II&nbsp;B&nbsp;183\/93, BFH\/NV 1994, 887). Das FG hat sich zudem in seinem Urteil mit der Literatur-Auffassung auseinandergesetzt und dargelegt, warum eine analoge Anwendung des \u00a7&nbsp;240 ZPO bei Erstattungsanspr\u00fcchen der vorliegenden Art nicht in Betracht kommt. Der Kl\u00e4ger h\u00e4tte unter diesen Umst\u00e4nden im Einzelnen darlegen m\u00fcssen, ob und inwieweit widerstreitende Meinungen in der Literatur und der Rechtsprechung bestehen (vgl. z.B. BFH-Beschluss in BFH\/NV 1994, 887) und h\u00e4tte insoweit beachtliche neue Argumente vortragen m\u00fcssen. Dies ist nicht geschehen. Im \u00dcbrigen hat sich das FG ma\u00dfgeblich zu Recht darauf bezogen, dass eine analoge Anwendung der Vorschrift des \u00a7&nbsp;240 ZPO bereits daran scheitere, dass eine planwidrige Regelungsl\u00fccke im Gesetz nicht vorliege (vgl. S.&nbsp;14 der Urteilsgr\u00fcnde). Die Rechte der Gl\u00e4ubiger, deren gemeinschaftliche Befriedigung das Insolvenzverfahren bezweckt (\u00a7&nbsp;1 InsO), sollen nicht beeintr\u00e4chtigt werden (vgl. z.B. Stackmann in M\u00fcnchener Kommentar zur ZPO, 6.&nbsp;Aufl., \u00a7&nbsp;240 Rz&nbsp;1). Ein Erstattungsbescheid \u00fcber ein Umsatzsteuerguthaben ver\u00e4ndert aber nicht den Bestand der Forderungen zu Lasten der Gl\u00e4ubigergemeinschaft, die Gegenstand des insolvenzrechtlichen Pr\u00fcfungsverfahrens sind (vgl. BFH-Urteil in BFHE 238, 307, BStBl II 2013, 36, Rz&nbsp;19), so dass eine analoge Anwendung des \u00a7&nbsp;240 ZPO ausscheidet.<\/li><li>dd) Soweit in einem Revisionsverfahren die Rechtsfrage gekl\u00e4rt werden soll, ob eine analoge Anwendung des \u00a7&nbsp;171 Abs.&nbsp;13 AO a.F. bei Erstattungsanspr\u00fcchen des Konkursverwalters in Betracht komme, kann auch insoweit diese Frage als gekl\u00e4rt angesehen werden, da auch keine planwidrige Regelungsl\u00fccke erkennbar ist. Die Ablaufhemmung nach \u00a7&nbsp;171 Abs.&nbsp;13 AO (a.F. und n.F.) soll verhindern, dass Steuerforderungen, die vor Er\u00f6ffnung des Konkurs- bzw. Insolvenzverfahrens nicht festgesetzt und wegen Bestreitens der Forderung nicht zur Tabelle festgestellt und deshalb im Verfahren nicht befriedigt worden sind, w\u00e4hrend des Konkurs- bzw. Insolvenzverfahrens verj\u00e4hren. Der Finanzbeh\u00f6rde soll in solchen F\u00e4llen die M\u00f6glichkeit erhalten bleiben, die Forderung nach Beendigung des Verfahrens durch Steuerbescheid festzusetzen (BFH-Urteil vom 19.08.2008&nbsp;&#8211; VII&nbsp;R&nbsp;36\/07, BFHE 222, 205, BStBl II 2009, 90, unter II.1.b&nbsp;dd; Banniza in HHSp, \u00a7&nbsp;171 AO Rz&nbsp;235; Klein\/R\u00fcsken, AO, 15.&nbsp;Aufl., \u00a7&nbsp;171 Rz&nbsp;116). Der entsprechenden Anwendung einer solchen Regelung in F\u00e4llen einer Festsetzung von zu erstattender Steuern bedarf es nicht, wenn &#8211;wie der BFH mehrfach entschieden hat (s.o.)&#8211; eine Unterbrechung des Festsetzungsverfahrens bei Festsetzung einer zu erstattenden Steuer analog \u00a7&nbsp;240 Satz&nbsp;1 ZPO nicht eintritt.<\/li><li>2. Da das Erfordernis einer Entscheidung des BFH zur Fortbildung des Rechts (\u00a7&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;1 FGO) ein Unterfall des Zulassungsgrunds der grunds\u00e4tzlichen Bedeutung ist (vgl. BFH-Beschluss vom 22.07.2014&nbsp;&#8211; XI&nbsp;B&nbsp;29\/14, BFH\/NV 2014, 1780, m.w.N.), kommt die Zulassung der Revision zur Fortbildung des Rechts aus denselben Gr\u00fcnden nicht in Frage.<\/li><li>3. Der Senat sieht von einer weiteren Begr\u00fcndung ab (\u00a7&nbsp;116 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;2 FGO).<\/li><li>4. Die Kostenentscheidung folgt aus \u00a7&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/li><\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beschluss vom 09. Dezember 2020, XI B 10\/20 ECLI:DE:BFH:2020:B.091220.XIB10.20.0 BFH XI. Senat ZPO \u00a7 240 , AO \u00a7 251 Abs 2 , AO \u00a7 171 Abs 13 , AO \u00a7 171 Abs 13 , FGO \u00a7 115 Abs 2 Nr 1 , AO \u00a7 171 Abs 13 vorgehend Finanzgericht des Saarlandes , 11. 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