{"id":74842,"date":"2022-06-09T15:50:01","date_gmt":"2022-06-09T13:50:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/?p=74842"},"modified":"2022-06-09T15:50:01","modified_gmt":"2022-06-09T13:50:01","slug":"kein-verzicht-auf-die-umsatzsteuerbefreiung-einer-grundstueckslieferung-durch-nachtraegliche-notarielle-vertragsergaenzung-bfh-beschluss-vom-24-januar-2022-xi-b-60-20","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/kein-verzicht-auf-die-umsatzsteuerbefreiung-einer-grundstueckslieferung-durch-nachtraegliche-notarielle-vertragsergaenzung-bfh-beschluss-vom-24-januar-2022-xi-b-60-20\/","title":{"rendered":"Kein Verzicht auf die Umsatzsteuerbefreiung einer Grundst\u00fcckslieferung durch nachtr\u00e4gliche notarielle Vertragserg\u00e4nzung &#8211; BFH-Beschluss vom 24. Januar 2022, XI B 60\/20"},"content":{"rendered":"\n<p>ECLI:DE:BFH:2022:B.250122.XIB60.20.0<\/p>\n\n\n\n<p>BFH XI. Senat<\/p>\n\n\n\n<p>UStG \u00a7 4 Nr 9 Buchst a, UStG \u00a7 9 Abs 3 S 2, BGB \u00a7 311b Abs 1 S 1, FGO \u00a7 115 Abs 2 Nr 1, FGO \u00a7 115 Abs 2 Nr 2 Alt 1, FGO \u00a7 115 Abs 2 Nr 2 Alt 2, UStG VZ 2014<\/p>\n\n\n\n<p>vorgehend Hessisches Finanzgericht , 13. September 2020, Az: 6 K 1277\/19<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Leits\u00e4tze<\/h2>\n\n\n\n<p>NV: Es ist nicht kl\u00e4rungsbed\u00fcrftig, dass \u00a7 9 Abs. 3 Satz 2 UStG, der den Verzicht auf die Steuerbefreiung des \u00a7 4 Nr. 9 Buchst. a UStG bei Lieferungen von Grundst\u00fccken au\u00dferhalb von Zwangsversteigerungsverfahren, jedoch nicht dessen Widerruf regelt, einer nachtr\u00e4glichen formwirksamen Optionsaus\u00fcbung auch dann entgegensteht, wenn sie zwischen den Vertragsbeteiligten einvernehmlich erfolgt und keine Gefahr von Steuerausf\u00e4llen besteht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tenor<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Beschwerde des Kl\u00e4gers wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Hessischen Finanzgerichts vom 14.09.2020 &#8211; 6 K 1277\/19 wird als unbegr\u00fcndet zur\u00fcckgewiesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat der Kl\u00e4ger zu tragen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gr\u00fcnde<\/h2>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Die Nichtzulassungsbeschwerde des Kl\u00e4gers und Beschwerdef\u00fchrers (Kl\u00e4ger) ist unbegr\u00fcndet und daher zur\u00fcckzuweisen.<\/li><li>1. Die vom Kl\u00e4ger geltend gemachten Revisionszulassungsgr\u00fcnde liegen nicht vor.<\/li><li>a) Die Revision ist nicht zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung (\u00a7&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung \u2011\u2011FGO\u2011\u2011) zuzulassen.<\/li><li>aa) Die Zulassung der Revision aus diesem Grund setzt voraus, dass das Finanzgericht (FG) in einer Rechtsfrage von der Entscheidung eines anderen Gerichts abgewichen ist, dass dabei \u00fcber dieselbe Rechtsfrage entschieden wurde und diese f\u00fcr beide Entscheidungen rechtserheblich war, dass die Entscheidungen zu gleichen oder vergleichbaren Sachverhalten ergangen sind, dass die abweichend beantwortete Rechtsfrage im Revisionsverfahren gekl\u00e4rt werden kann und dass eine Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) zur Wahrung der Rechtseinheit erforderlich ist (st\u00e4ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Beschl\u00fcsse vom 09.09.2015&nbsp;&#8211; II&nbsp;B&nbsp;28\/15, BFH\/NV 2015, 1668, Rz&nbsp;9; vom 12.06.2017&nbsp;&#8211; III&nbsp;B&nbsp;157\/16, BFH\/NV 2017, 1318, Rz&nbsp;13; vom 30.06.2020&nbsp;&#8211; II&nbsp;B&nbsp;90\/19, BFH\/NV 2020, 1279, Rz&nbsp;16; jeweils m.w.N.). Zur schl\u00fcssigen Darlegung einer solchen Abweichungsr\u00fcge muss der Beschwerdef\u00fchrer tragende und abstrakte Rechtss\u00e4tze aus dem angefochtenen FG-Urteil einerseits und aus den behaupteten, genau bezeichneten Divergenzentscheidungen andererseits herausarbeiten und einander gegen\u00fcberstellen, um so die behauptete Abweichung zu verdeutlichen (st\u00e4ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Beschl\u00fcsse vom 30.01.2019&nbsp;&#8211; II&nbsp;B&nbsp;104\/17, BFH\/NV 2019, 401, Rz&nbsp;9; vom 05.06.2019&nbsp;&#8211; II&nbsp;B&nbsp;21\/18, BFH\/NV 2019, 1253, Rz&nbsp;11; vom 01.09.2020&nbsp;&#8211; II&nbsp;B&nbsp;17\/20, BFH\/NV 2021, 192, Rz&nbsp;8; jeweils m.w.N.).<\/li><li>bb) Eine Divergenz ist danach nicht gegeben.<\/li><li>(1) Nach Auffassung des Kl\u00e4gers ist das FG mit der angefochtenen Entscheidung von dem BFH-Urteil vom 19.12.2013&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;6\/12 (BFHE 245, 71, BStBl II 2017, 837) sowie von dem \u2011\u2011inzwischen durch Senatsbeschluss vom 02.07.2021&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;22\/19 (BFH\/NV 2021, 1624) best\u00e4tigten\u2011\u2011 Urteil des FG Baden-W\u00fcrttemberg vom 01.08.2019&nbsp;&#8211; 1&nbsp;K&nbsp;3115\/18 (Entscheidungen der Finanzgerichte 2020, 168) abgewichen (Beschwerdebegr\u00fcndungsschrift, S.&nbsp;2 und 3).<\/li><li>Insoweit fehlt es jedoch an gleichen oder vergleichbaren Sachverhalten. Die vom Kl\u00e4ger in Bezug genommenen Divergenzentscheidungen sind zur R\u00fcckg\u00e4ngigmachung des Verzichts auf die Steuerbefreiung des \u00a7&nbsp;4 Nr.&nbsp;9 Buchst.&nbsp;a des Umsatzsteuergesetzes (UStG), mithin zu dem durch \u00a7&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG nicht geregelten Fall des Widerrufs des Verzichts auf die genannte Steuerbefreiung, ergangen. Der Streitfall betrifft dagegen den Verzicht auf die Steuerbefreiung des \u00a7&nbsp;4 Nr.&nbsp;9 Buchst.&nbsp;a UStG bei Lieferungen von Grundst\u00fccken au\u00dferhalb von Zwangsversteigerungsverfahren, der durch \u00a7&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG i.d.F. des Haushaltsbegleitgesetzes 2004 vom 29.12.2003 (BGBl I 2003, 3076) eine gesetzliche Regelung erfahren hat.<\/li><li>(2) Soweit der Kl\u00e4ger ferner geltend macht (Beschwerdebegr\u00fcndungsschrift, S.&nbsp;3), der BFH sei mit seinem Urteil vom 21.10.2015&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;40\/13 (BFHE 251, 474, BStBl II 2017, 852) von seiner vorangegangenen Rechtsprechung in BFHE 245, 71, BStBl II 2017, 837 abgewichen, r\u00fcgt er schon keine Divergenz der angefochtenen Entscheidung.<\/li><li>b) Die Rechtssache hat auch keine grunds\u00e4tzliche Bedeutung i.S. von \u00a7&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO.<\/li><li>aa) Grunds\u00e4tzliche Bedeutung i.S. von \u00a7&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO kommt einer Rechtssache zu, wenn die f\u00fcr die Beurteilung des Streitfalls ma\u00dfgebliche Rechtsfrage das abstrakte Interesse der Allgemeinheit an der einheitlichen Entwicklung und Handhabung des Rechts ber\u00fchrt. Au\u00dferdem muss die Rechtsfrage kl\u00e4rungsbed\u00fcrftig und in einem k\u00fcnftigen Revisionsverfahren kl\u00e4rbar sein (st\u00e4ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Beschl\u00fcsse vom 01.03.2019&nbsp;&#8211; X&nbsp;B&nbsp;45\/18, BFH\/NV 2019, 545, Rz&nbsp;3; vom 16.06.2020&nbsp;&#8211; X&nbsp;B&nbsp;153\/19, BFH\/NV 2020, 1257, Rz&nbsp;7; vom 17.05.2021&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;B&nbsp;85\/20, BFH\/NV 2021, 1352, Rz&nbsp;7; jeweils m.w.N). Am Kl\u00e4rungsbedarf fehlt es, wenn die Rechtsfrage anhand der gesetzlichen Grundlagen und der bereits vorliegenden Rechtsprechung beantwortet werden kann und keine neuen Gesichtspunkte erkennbar sind, die eine erneute Pr\u00fcfung und Entscheidung dieser Frage durch den BFH geboten erscheinen lassen (st\u00e4ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Beschl\u00fcsse in BFH\/NV 2021, 1352, Rz&nbsp;7; vom 27.08.2021&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;B&nbsp;36\/21, BFH\/NV 2021, 1461, Rz&nbsp;5; jeweils m.w.N.). Eine Zulassung der Revision kommt im \u00dcbrigen nicht schon deshalb in Betracht, weil es zu der konkret im Streitfall zu beurteilenden Rechtsfrage noch keine BFH-Entscheidung gibt (st\u00e4ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Beschluss in BFH\/NV 2021, 1461, Rz&nbsp;5, m.w.N.).<\/li><li>bb) Danach liegen die Voraussetzungen f\u00fcr die Annahme einer grunds\u00e4tzlichen Bedeutung der Rechtssache i.S. des \u00a7&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO nicht vor.<\/li><li>(1) Nach Auffassung des Kl\u00e4gers wirft der Streitfall die Frage von grunds\u00e4tzlicher Bedeutung auf (Beschwerdebegr\u00fcndungsschrift, S.&nbsp;4), ob &#8222;\u00a7&nbsp;9 (3) S.&nbsp;2 UStG einer nachtr\u00e4glichen formwirksamen Optionsaus\u00fcbung, z.B. in einer nachtr\u00e4glichen notariellen Vertragserg\u00e4nzung- oder -\u00e4nderung, auch dann entgegen[steht], wenn sie zwischen den Vertragsbeteiligten einvernehmlich erfolgt und ihr weder das Schutzbed\u00fcrfnis des Leistungsempf\u00e4ngers noch die Gefahr von Steuerausf\u00e4llen entgegenstehen&#8220;.<\/li><li>(a) Diese Rechtsfrage ist nicht kl\u00e4rungsbed\u00fcrftig. Der Rechtsprechung des BFH ist zu entnehmen, dass der Wortlaut des \u00a7&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG eine Option zur Steuerpflicht in einer nachfolgenden Neufassung des Vertrags, durch den sich der eine Teil verpflichtet, das Eigentum an einem Grundst\u00fcck zu \u00fcbertragen oder zu erwerben (vgl. \u00a7&nbsp;311b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 des B\u00fcrgerlichen Gesetzbuchs \u2011\u2011BGB\u2011\u2011), und der der Auflassung und der Eintragung in das Grundbuch vorhergeht (vgl. \u00a7&nbsp;311b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 BGB), selbst dann ausschlie\u00dft, wenn diese \u2011\u2011wie im Streitfall durch die notariell beurkundete Vertragserg\u00e4nzung vom 08.07.2016 zum notariellen Kaufvertrag vom 21.10.2014\u2011\u2011 gleichfalls notariell beurkundet wurde. Ein sp\u00e4terer Verzicht auf die Umsatzsteuerbefreiung des \u00a7&nbsp;4 Nr.&nbsp;9 Buchst.&nbsp;a UStG ist unwirksam, auch wenn er notariell beurkundet wird, da der Gesetzgeber mit der Vorschrift des \u00a7&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG eine Regelung getroffen hat, die nicht lediglich die Form des Verzichts auf die Umsatzsteuerbefreiung, sondern auch den Zeitpunkt der Optionsaus\u00fcbung bestimmt (vgl. BFH-Urteil in BFHE 251, 474, BStBl II 2017, 852, Rz&nbsp;39&nbsp;ff.). Die vom Kl\u00e4ger aufgeworfene Rechtsfrage kann danach nur so beantwortet werden, wie sie das FG mit Bezug auf die einschl\u00e4gige Rechtsprechung des BFH in der angefochtenen Entscheidung beantwortet hat (FG-Urteil, S.&nbsp;11). Zu Recht ist das FG mithin davon ausgegangen, dass die Ver\u00e4u\u00dferung des betreffenden Grundst\u00fccks durch den Kl\u00e4ger an seine Ehefrau nach \u00a7&nbsp;4 Nr.&nbsp;9 Buchst.&nbsp;a UStG steuerfrei erfolgt ist, weil der Kl\u00e4ger einen Verzicht auf die Steuerfreiheit nicht wirksam i.S. des \u00a7&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG erkl\u00e4rt hat.<\/li><li>(b) Hinreichende Gr\u00fcnde, die eine \u00dcberpr\u00fcfung der Rechtsprechungsgrunds\u00e4tze, die der Beantwortung der aufgeworfenen Rechtsfrage zugrunde liegen, und damit eine erneute Befassung des BFH erforderlich machen k\u00f6nnten, sind weder dargetan noch (insbesondere vor dem Hintergrund des BFH-Beschlusses in BFH\/NV 2021, 1624) sonst ersichtlich.<\/li><li>(2) Die vom Kl\u00e4ger ferner aufgeworfene Rechtsfrage (Beschwerdebegr\u00fcndungsschrift, S.&nbsp;6), ob &#8222;der Wortlaut des \u00a7&nbsp;9 (3) Satz&nbsp;2 UStG eine formwirksame Optionsaus\u00fcbung, z.B. durch notarielle \u00c4nderung oder Erg\u00e4nzung des Kaufvertrags, auch dann aus[schlie\u00dft], wenn die Parteien bereits bis zum Abschluss des notariellen Kaufvertrags eine Optionsentscheidung getroffen, diese aber versehentlich nicht (in) den notariellen Kaufvertrag aufgenommen haben&#8220;, ist in einem k\u00fcnftigen Revisionsverfahren nicht kl\u00e4rbar, weil sie einen Sachverhalt voraussetzt, der den tats\u00e4chlichen Feststellungen des angefochtenen Urteils nicht entspricht. Den tatrichterlichen Feststellungen des angefochtenen Urteils kann kein hinreichender Anhalt daf\u00fcr entnommen werden, dass \u2011\u2011was die vom Kl\u00e4ger als kl\u00e4rungsbed\u00fcrftig aufgeworfene Rechtsfrage jedoch voraussetzt\u2011\u2011 er und seine Ehefrau als K\u00e4uferin des betreffenden Grundst\u00fccks sich tats\u00e4chlich bereits vor Abschluss des notariellen Kaufvertrags vom 21.10.2014 \u00fcber die Optionsaus\u00fcbung einig gewesen seien und deren fehlende Erw\u00e4hnung in der notariellen Urkunde allein ein Redaktionsversehen gewesen sei.<\/li><li>c) Die Revision ist schlie\u00dflich nicht zur Rechtsfortbildung (\u00a7&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;1 FGO) zuzulassen.<\/li><li>Da das Erfordernis einer Entscheidung des BFH zur Fortbildung des Rechts (\u00a7&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;1 FGO) ein Unterfall des Zulassungsgrunds der grunds\u00e4tzlichen Bedeutung ist, kommt die Zulassung der Revision zur Fortbildung des Rechts aus denselben Gr\u00fcnden nicht in Frage (st\u00e4ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Beschl\u00fcsse vom 24.07.2017&nbsp;&#8211; XI&nbsp;B&nbsp;37\/17, BFH\/NV 2017, 1635, Rz&nbsp;16; vom 21.03.2018&nbsp;&#8211; XI&nbsp;B&nbsp;113\/17, BFH\/NV 2018, 739, Rz&nbsp;8; vom 18.02.2021&nbsp;&#8211; III&nbsp;B&nbsp;123\/20, BFHE 272, 390, Rz&nbsp;11; jeweils m.w.N.).<\/li><li>2. Der Senat sieht von einer weiteren Begr\u00fcndung ab (\u00a7&nbsp;116 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 FGO).<\/li><li>3. Die Kostenentscheidung beruht auf \u00a7&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/li><\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ECLI:DE:BFH:2022:B.250122.XIB60.20.0 BFH XI. 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