{"id":75254,"date":"2022-10-22T12:34:42","date_gmt":"2022-10-22T10:34:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/?p=75254"},"modified":"2022-10-22T12:34:42","modified_gmt":"2022-10-22T10:34:42","slug":"freiwillige-zahlung-einer-umsatzsteuer-vorauszahlung-des-vorjahres-vor-faelligkeit-innerhalb-der-kurzen-zeit-gemaess-%c2%a7-11-abs-2-satz-2-estg-bfh-urteil-vom-21-juni-2022-viii-r-25-20","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/freiwillige-zahlung-einer-umsatzsteuer-vorauszahlung-des-vorjahres-vor-faelligkeit-innerhalb-der-kurzen-zeit-gemaess-%c2%a7-11-abs-2-satz-2-estg-bfh-urteil-vom-21-juni-2022-viii-r-25-20\/","title":{"rendered":"Freiwillige Zahlung einer Umsatzsteuer-Vorauszahlung des Vorjahres vor F\u00e4lligkeit innerhalb der kurzen Zeit gem\u00e4\u00df \u00a7 11 Abs. 2 Satz 2 EStG &#8211; BFH-Urteil vom 21. Juni 2022, VIII R 25\/20"},"content":{"rendered":"\n<p>ECLI:DE:BFH:2022:U.210622.VIIIR25.20.0<\/p>\n\n\n\n<p>BFH VIII. Senat<\/p>\n\n\n\n<p>EStG \u00a7 4 Abs 3, EStG \u00a7 11 Abs 1 S 2, EStG \u00a7 11 Abs 2 S 2, UStG \u00a7 18 Abs 1 S 1, UStG \u00a7 18 Abs 1 S 4, UStDV \u00a7 46 Abs 1 S 1, EStG VZ 2017 , UStG VZ 2017<\/p>\n\n\n\n<p>vorgehend S\u00e4chsisches Finanzgericht , 15. Januar 2020, Az: 5 K 1578\/19<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Leits\u00e4tze<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Umsatzsteuer-Vorauszahlung f\u00fcr den Voranmeldungszeitraum des Dezembers des Vorjahres, die zwar innerhalb des f\u00fcr \u00a7 11 Abs. 2 Satz 2 EStG ma\u00dfgeblichen Zehn-Tages-Zeitraums geleistet, aber wegen einer Dauerfristverl\u00e4ngerung erst danach f\u00e4llig wird, ist bei der Gewinnermittlung durch Einnahmen-\u00dcberschuss-Rechnung erst im Jahr des Abflusses als Betriebsausgabe zu ber\u00fccksichtigen (Anschluss an das BFH-Urteil vom 16.02.2022 &#8211; X R 2\/21, zur amtlichen Ver\u00f6ffentlichung vorgesehen, DStR 2022, 1101).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tenor<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Revision der Kl\u00e4gerin gegen das Urteil des S\u00e4chsischen Finanzgerichts vom 15.01.2020 &#8211; 5 K 1578\/19 wird als unbegr\u00fcndet zur\u00fcckgewiesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat die Kl\u00e4gerin zu tragen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tatbestand<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">I.<\/h3>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Die Kl\u00e4gerin und Revisionskl\u00e4gerin (Kl\u00e4gerin) ist eine als Steuerberatungsgesellschaft t\u00e4tige Partnerschaftsgesellschaft mit beschr\u00e4nkter Berufshaftung, die f\u00fcr das Streitjahr 2017 ihren Gewinn im Wege der Einnahmen-\u00dcberschuss-Rechnung gem\u00e4\u00df \u00a7&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 des Einkommensteuergesetzes (EStG) ermittelt.<\/li><li>Am 10.01.2018 leistete die Kl\u00e4gerin die Umsatzsteuer-Vorauszahlung f\u00fcr den Voranmeldungszeitraum Dezember 2017 (Streitjahr) in H\u00f6he von 2.422,93&nbsp;\u20ac. Diese war aufgrund einer der Kl\u00e4gerin gew\u00e4hrten Dauerfristverl\u00e4ngerung gem\u00e4\u00df \u00a7&nbsp;18 Abs.&nbsp;1 S\u00e4tze&nbsp;1 und 4 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) i.V.m. \u00a7&nbsp;46 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 der Umsatzsteuer-Durchf\u00fchrungsverordnung (UStDV) erst am 10.02.2018 f\u00e4llig.<\/li><li>Mit Bescheid \u00fcber die gesonderte und einheitliche Feststellung f\u00fcr das Streitjahr vom 03.06.2019 stellte der Beklagte und Revisionsbeklagte (Finanzamt \u2011\u2011FA\u2011\u2011) die Eink\u00fcnfte aus selbst\u00e4ndiger T\u00e4tigkeit fest, ohne die geleistete Umsatzsteuer-Vorauszahlung f\u00fcr den Voranmeldungszeitraum Dezember des Streitjahres als Betriebsausgabe auf der Gesamthandsebene zu ber\u00fccksichtigen.<\/li><li>Dagegen erhob die Kl\u00e4gerin erfolglos Einspruch und Klage. Die Begr\u00fcndung des Finanzgerichts (FG) zur Abweisung der Klage ist in Entscheidungen der Finanzgerichte 2021, 1185 mitgeteilt.<\/li><li>Die Kl\u00e4gerin verfolgt mit der Revision ihr Begehren weiter. Sie r\u00fcgt eine Verletzung von Bundesrecht durch das FG, das \u00a7&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG unzutreffend ausgelegt habe. Das FG habe die F\u00e4lligkeit der Umsatzsteuer-Vorauszahlung f\u00fcr den Voranmeldungszeitraum Dezember des Streitjahres innerhalb des f\u00fcr eine &#8222;kurze Zeit&#8220; ma\u00dfgeblichen Zehn-Tages-Zeitraums zu Unrecht als Voraussetzung f\u00fcr den Abzug als Betriebsausgabe gem\u00e4\u00df \u00a7&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG noch im Streitjahr angesehen.<\/li><li>Die Kl\u00e4gerin beantragt sinngem\u00e4\u00df,<br \/>das angefochtene Urteil des S\u00e4chsischen FG vom 15.01.2020&nbsp;&#8211; 5&nbsp;K&nbsp;1578\/19 aufzuheben und den Bescheid \u00fcber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen f\u00fcr 2017 vom 03.06.2019 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 15.10.2019 dergestalt zu \u00e4ndern, dass vom bislang angesetzten Gewinn aus der Gesamthand die Umsatzsteuer-Vorauszahlung f\u00fcr den Voranmeldungszeitraum Dezember 2017 in H\u00f6he von 2.422,93&nbsp;\u20ac als weitere Betriebsausgabe abgezogen wird.<\/li><li>Das FA beantragt,<br \/>die Revision als unbegr\u00fcndet zur\u00fcckzuweisen.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Entscheidungsgr\u00fcnde<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">II.<\/h3>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Die Revision ist unbegr\u00fcndet und daher zur\u00fcckzuweisen (\u00a7&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung \u2011\u2011FGO\u2011\u2011).<\/li><li>Das FG hat zu Recht erkannt, dass die am 10.01.2018 geleistete Umsatzsteuer-Vorauszahlung f\u00fcr den Voranmeldungszeitraum Dezember 2017 eine Betriebsausgabe des Jahres 2018 und nicht des Streitjahres ist. Eine abweichende Zuordnung der Ausgabe zum Streitjahr gem\u00e4\u00df \u00a7&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG kommt nicht in Betracht, weil die Umsatzsteuer-Vorauszahlung f\u00fcr den Voranmeldungszeitraum Dezember des Streitjahres nicht innerhalb des f\u00fcr eine &#8222;kurze Zeit&#8220; i.S. des \u00a7&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 i.V.m. \u00a7&nbsp;11 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG ma\u00dfgeblichen Zehn-Tages-Zeitraums f\u00e4llig war.<\/li><li>1. Aufgrund der Dauerfristverl\u00e4ngerung und des Abflusses der Umsatzsteuer-Vorauszahlung f\u00fcr den Voranmeldungszeitraum Dezember 2017 am 10.01.2018 handelt es sich um eine Betriebsausgabe des Jahres 2018.<\/li><li>Bei einer Gewinnermittlung durch Einnahmen-\u00dcberschuss-Rechnung gem\u00e4\u00df \u00a7&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 EStG bestimmt der f\u00fcr den Betriebsausgabenabzug geltende \u00a7&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG, dass Ausgaben f\u00fcr dasjenige Kalenderjahr abzusetzen sind, in dem sie geleistet worden sind. Ma\u00dfgeblich ist, wann der Steuerpflichtige nach dem Gesamtbild der Verh\u00e4ltnisse die wirtschaftliche Verf\u00fcgungsmacht \u00fcber die hingegebenen Mittel verliert (Urteil des Bundesfinanzhofs \u2011\u2011BFH\u2011\u2011 vom 16.02.2022&nbsp;&#8211; X&nbsp;R&nbsp;2\/21, zur amtlichen Ver\u00f6ffentlichung vorgesehen, Deutsches Steuerrecht \u2011\u2011DStR\u2011\u2011 2022, 1101, Rz&nbsp;9).<\/li><li>2. Umsatzsteuer-Vorauszahlungen \u2011\u2011wie die hier streitigen f\u00fcr den Voranmeldungszeitraum Dezember des Streitjahres\u2011\u2011 sind zwar nach der st\u00e4ndigen Rechtsprechung des BFH regelm\u00e4\u00dfig wiederkehrende Ausgaben i.S. des \u00a7&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG (BFH-Urteile vom 01.08.2007&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;48\/05, BFHE 218, 372, BStBl II 2008, 282, unter II.2.a; vom 11.11.2014&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;34\/12, BFHE 247, 432, BStBl II 2015, 285, Rz&nbsp;14&nbsp;f.; vom 27.06.2018&nbsp;&#8211; X&nbsp;R&nbsp;44\/16, BFHE 262, 97, BStBl II 2018, 781, Rz&nbsp;10, sowie vom 03.12.2019&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;23\/17, BFH\/NV 2020, 613, Rz&nbsp;18). Mit Leistung der Zahlung am 10.01.2018 hat der Kl\u00e4ger innerhalb des f\u00fcr eine &#8222;kurze Zeit&#8220; i.S. des \u00a7&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG ma\u00dfgeblichen Zeitraums von bis zu zehn Tagen (BFH-Urteil in BFHE 262, 97, BStBl II 2018, 781, Rz&nbsp;11, m.w.N.) auch die Verf\u00fcgungsmacht \u00fcber die gezahlten Mittel verloren. Der vom Abflussprinzip abweichenden Zuordnung der Umsatzsteuer-Vorauszahlung zum Streitjahr gem\u00e4\u00df \u00a7&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG steht jedoch entgegen, dass die Umsatzsteuer-Vorauszahlung f\u00fcr den Voranmeldungszeitraum Dezember des Streitjahres erst nach Ablauf des Zehn-Tages-Zeitraums zum 10.02.2018 f\u00e4llig war.<\/li><li>a) Der X.&nbsp;Senat des BFH hat mit Urteil in DStR 2022, 1101, Rz&nbsp;13&nbsp;ff., 19&nbsp;ff., ma\u00dfgeblich unter Bezugnahme auf das BFH-Urteil vom 09.05.1974&nbsp;&#8211; VI&nbsp;R&nbsp;161\/72 (BFHE 112, 373, BStBl II 1974, 547) entschieden, \u00a7&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG sei als Ausnahmetatbestand zu \u00a7&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG konzipiert. F\u00fcr die vom Folgejahr, in dem der Abfluss der Ausgabe stattfinde, abweichende Zuordnung zum vorhergehenden Kalenderjahr der wirtschaftlichen Zugeh\u00f6rigkeit sei erforderlich, dass eine regelm\u00e4\u00dfig wiederkehrende Ausgabe im Sinne der Regelung nach dem zugrundeliegenden Rechtsverh\u00e4ltnis innerhalb der kurzen Zeit (des Zehn-Tages-Zeitraums) f\u00e4llig (zahlbar) geworden sei und abflie\u00dfe. Zur Vermeidung von Wiederholungen nimmt der Senat auf die Begr\u00fcndung des BFH-Urteils in DStR 2022, 1101 Bezug. Er schlie\u00dft sich dieser Rechtsprechung an.<\/li><li>b) Die Voraussetzungen des \u00a7&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG sind danach nicht erf\u00fcllt, wenn die Umsatzsteuer-Vorauszahlung f\u00fcr den Voranmeldungszeitraum Dezember eines Jahres zwar innerhalb des Zehn-Tages-Zeitraums des Folgejahres (hier: bis zum 10.01.2018) geleistet wird, wegen einer erteilten Dauerfristverl\u00e4ngerung aber erst nach dessen Ablauf (hier: am 10.02.2018) f\u00e4llig ist.<\/li><li>Gr\u00fcnde, die bei Umsatzsteuer-Vorauszahlungen mit einer Dauerfristverl\u00e4ngerung daf\u00fcr sprechen k\u00f6nnten, zu einer anderen Auslegung des \u00a7&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG als im BFH-Urteil in DStR 2022, 1101 zu kommen, sind angesichts des Normzwecks nicht ersichtlich. Die Regelung soll Zuf\u00e4lligkeiten vermeiden, die bei strikter Anwendung des die Gewinnermittlung nach \u00a7&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 EStG grunds\u00e4tzlich beherrschenden Zu- und Abflussprinzips entst\u00fcnden, w\u00fcrde man die Zahlung mal in dem einen oder mal in dem anderen Jahr ber\u00fccksichtigen m\u00fcssen. Nur ausnahmsweise ist der wirtschaftlichen Zuordnung der Zahlungen f\u00fcr den im Gesetz genannten Zehn-Tages-Zeitraum der Vorrang einzur\u00e4umen. Daraus folgt, dass die regelm\u00e4\u00dfig wiederkehrende Ausgabe (hier: Umsatzsteuer-Vorauszahlung) nicht nur innerhalb des Zehn-Tages-Zeitraums gezahlt werden, sondern nach dem zugrundeliegenden Rechtsverh\u00e4ltnis auch innerhalb des Zehn-Tages-Zeitraums zahlbar, d.h. f\u00e4llig sein muss (BFH-Urteil in DStR 2022, 1101, Rz&nbsp;23, 24).<\/li><li>W\u00fcrde man auf die F\u00e4lligkeit der regelm\u00e4\u00dfig wiederkehrenden Ausgabe innerhalb des Zehn-Tages-Zeitraums verzichten, k\u00f6nnten Umsatzsteuer-Vorauszahlungen f\u00fcr den Voranmeldungszeitraum Dezember, die wegen der beantragten und erteilten Dauerfristverl\u00e4ngerung erst deutlich nach dem Jahreswechsel f\u00e4llig werden und typischerweise nicht um den Jahreswechsel herum geleistet werden sollen, allein durch eine freiwillige Zahlung vor F\u00e4lligkeit innerhalb des Zehn-Tages-Zeitraums dem Vorjahr zugeordnet werden. Es w\u00fcrden bei diesem Normverst\u00e4ndnis nicht Zuf\u00e4lligkeiten vermieden, die bei der Zuordnung regelm\u00e4\u00dfig wiederkehrender Ausgaben auftreten k\u00f6nnen, sondern dem Normzweck zuwiderlaufende Gestaltungsm\u00f6glichkeiten er\u00f6ffnet, die Ausgabe bewusst dem einen oder dem anderen Veranlagungszeitraum zuordnen zu k\u00f6nnen.<\/li><li>c) Das FG-Urteil entspricht diesen Grunds\u00e4tzen. Das FG hat f\u00fcr die Anwendung von \u00a7&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG eine F\u00e4lligkeit der Umsatzsteuer-Vorauszahlung f\u00fcr den Voranmeldungszeitraum Dezember des Streitjahres innerhalb des bis zum 10.01.2018 laufenden Zehn-Tages-Zeitraums verlangt. Da die Vorauszahlung wegen der erteilten Dauerfristverl\u00e4ngerung erst zum 10.02.2018 f\u00e4llig war, hat das FG den Abzug als Betriebsausgabe im Streitjahr zutreffend abgelehnt. Die freiwillige Zahlung der Kl\u00e4gerin vor F\u00e4lligkeit innerhalb des Zehn-Tages-Zeitraums und die wirtschaftliche Zugeh\u00f6rigkeit der erbrachten und bezogenen Leistungen zum Voranmeldungszeitraum Dezember des Streitjahres gen\u00fcgen f\u00fcr eine vom Abflussjahr abweichende Zuordnung der Ausgabe zum Streitjahr nicht.<\/li><li>3. Der Senat entscheidet mit Einverst\u00e4ndnis der Beteiligten ohne m\u00fcndliche Verhandlung (\u00a7\u00a7&nbsp;121, 90 Abs.&nbsp;2 FGO).<\/li><li>4. Die Kostenentscheidung beruht auf \u00a7&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/li><\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ECLI:DE:BFH:2022:U.210622.VIIIR25.20.0 BFH VIII. 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