{"id":7618,"date":"2012-12-02T16:07:11","date_gmt":"2012-12-02T14:07:11","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=7618"},"modified":"2012-12-02T16:07:11","modified_gmt":"2012-12-02T14:07:11","slug":"vi-r-52-08-entscheidungen-der-sozialversicherungstraeger-entfalten-im-besteuerungsverfahren-bindungswirkung-tatbestandswirkung-eines-verwaltungsaktes-arbeitgeberanteil-zur-sozialversicherung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-52-08-entscheidungen-der-sozialversicherungstraeger-entfalten-im-besteuerungsverfahren-bindungswirkung-tatbestandswirkung-eines-verwaltungsaktes-arbeitgeberanteil-zur-sozialversicherung\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;R&nbsp;52\/08 &#8211; Entscheidungen der Sozialversicherungstr&auml;ger entfalten im Besteuerungsverfahren Bindungswirkung &#8211; Tatbestandswirkung eines Verwaltungsaktes &#8211; Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 21.1.2010, VI R 52\/08<\/p>\n<p class=\"titel\">Entscheidungen der Sozialversicherungstr&auml;ger entfalten im Besteuerungsverfahren Bindungswirkung &#8211; Tatbestandswirkung eines Verwaltungsaktes &#8211; Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Entscheidungen des zust&auml;ndigen Sozialversicherungstr&auml;gers &uuml;ber die Sozialversicherungspflicht eines Arbeitnehmers sind im Besteuerungsverfahren zu beachten, soweit sie nicht offensichtlich rechtswidrig sind (Anschluss an BFH-Urteil vom 6. Juni 2002 VI R 178\/97, BFHE 199, 524, BStBl II 2003, 34).<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitig ist, ob von der Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagten (Kl&auml;gerin) erbrachte Zukunftssicherungsleistungen f&uuml;r ihren Gesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer (G) steuerfrei sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>G war im streitigen Zeitraum (Mai 1997 bis M&auml;rz 2001) mit 24 % am Stammkapital der Kl&auml;gerin beteiligt. Zwei weitere Gesellschafterinnen hielten Anteile von 52 % sowie von 24 % am Stammkapital der Kl&auml;gerin.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Techniker Krankenkasse (T) stufte mit Bescheid vom 1. Juli 1994 ebenso wie die Landesversicherungsanstalt Sachsen-Anhalt (LVA) durch Bescheid vom 24. Juli 1998 die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrungst&auml;tigkeit des G als selbst&auml;ndige T&auml;tigkeit und damit als nicht sozialversicherungspflichtig ein. Dennoch f&uuml;hrte die Kl&auml;gerin f&uuml;r G im streitigen Zeitraum Beitr&auml;ge in H&ouml;he von 16.179,75 DM f&uuml;r Kranken- und Pflegeversicherung an die T als Sozialversicherungstr&auml;ger ab. Die Kl&auml;gerin behandelte diese Zahlungen als steuerfrei nach &sect; 3 Nr. 62 des Einkommensteuergesetzes (EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) f&uuml;hrte bei der Kl&auml;gerin eine Lohnsteuer-Au&szlig;enpr&uuml;fung f&uuml;r den streitigen Zeitraum durch. Die Pr&uuml;ferin kam zu dem Ergebnis, dass die f&uuml;r G gezahlten Betr&auml;ge zur Kranken- und Pflegeversicherung mangels sozialversicherungsrechtlicher Verpflichtung der Kl&auml;gerin, die Leistungen zu erbringen, steuerpflichtiger Arbeitslohn seien. Des Weiteren stellte die Pr&uuml;ferin u.a. fest, dass es bei den laufenden Lohnzahlungen der Kl&auml;gerin f&uuml;r das Jahr 1997 Differenzen bei der Abf&uuml;hrung der Lohnsteuer gegeben habe. Das FA schloss sich der Auffassung der Pr&uuml;ferin an und nahm die Kl&auml;gerin in Haftung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen wandte sich die Kl&auml;gerin nach erfolglosem Vorverfahren mit der von ihr erhobenen Klage. Insbesondere machte sie geltend, dass G im streitigen Zeitraum sozialversicherungsrechtlich als Arbeitnehmer anzusehen sei. Die Bescheide der T und der LVA seien bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht bestandskr&auml;ftig gewesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Klage hatte insoweit Erfolg. Das Finanzgericht (FG) hob aus den in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2009, 231 ver&ouml;ffentlichten Gr&uuml;nden den Haftungsbescheid vom 4. Juli 2001 sowie die Einspruchsentscheidung vom 7. Oktober 2003 vollumf&auml;nglich auf. Das FG f&uuml;hrte zur Begr&uuml;ndung im Wesentlichen aus, dass es sich bei den von der Kl&auml;gerin getragenen Beitr&auml;gen zur Kranken- und Pflegeversicherung um steuerfreie Arbeitgeberleistungen i.S. des &sect; 3 Nr. 62 EStG handele. Es verneinte eine Bindungswirkung der Bescheide der Sozialversicherungsbeh&ouml;rden sowohl f&uuml;r die Steuerbeh&ouml;rden als auch f&uuml;r die Gerichtsbarkeit. Entgegen der vom Bundesfinanzhof (BFH) im Urteil vom 6. Juni 2002 VI R 178\/97 (BFHE 199, 524, BStBl II 2003, 34) vertretenen Auffassung bes&auml;&szlig;en die Finanzbeh&ouml;rden ein eigenes Pr&uuml;fungsrecht. Eine Tatbestandswirkung erg&auml;be sich nicht aus dem Gesetz. Das FG kam zu der Feststellung, dass sich G in einem sozialversicherungsrechtlichen Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis befunden habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt das FA die Verletzung materiellen und formellen Rechts. Zum einen sei &sect; 42d EStG verletzt. Zum anderen fehle dem finanzgerichtlichen Urteil hinsichtlich der Differenzen zwischen berechneter und abgef&uuml;hrter Lohnsteuer f&uuml;r 1997 die erforderliche Begr&uuml;ndung gem&auml;&szlig; &sect; 105 Abs. 2 Nr. 5 der Finanzgerichtsordnung (FGO). Insoweit habe das FG keine Begr&uuml;ndung f&uuml;r die Rechtswidrigkeit des Haftungsbescheids dargetan.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, das Urteil des FG aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des angefochtenen Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG (&sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 FGO). Das FA hat die Kl&auml;gerin zu Recht gem&auml;&szlig; &sect; 42d Abs. 1 Nr. 1 EStG in Haftung genommen, weil diese zu Unrecht die f&uuml;r G erbrachten Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung nicht der Lohnsteuer unterworfen hatte. Die Zahlungen stellten Arbeitslohn dar, denn es bestand f&uuml;r die Kl&auml;gerin keine gesetzliche Verpflichtung zur Beitragserbringung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect; 42d Abs. 1 Nr. 1 EStG haftet der Arbeitgeber f&uuml;r die Lohnsteuer, die er nach &sect; 38 Abs. 3 Satz 1 EStG einzubehalten und nach &sect; 41a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG abzuf&uuml;hren hat. Nach &sect; 38 Abs. 3 Satz 1 EStG hat der Arbeitgeber die Lohnsteuer f&uuml;r Rechnung des Arbeitnehmers bei jeder Lohnzahlung vom Arbeitslohn einzubehalten. Diese Voraussetzungen sind hier gegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zum Arbeitslohn geh&ouml;ren grunds&auml;tzlich auch Beitr&auml;ge, die ein Arbeitgeber f&uuml;r die Zukunftssicherung eines Arbeitnehmers an einen Dritten leistet. Denn die Zukunftssicherung f&auml;llt typischerweise in den Verantwortungsbereich des Arbeitnehmers; finanziert sie der Arbeitgeber, wendet er Arbeitslohn zu. Etwas anderes gilt f&uuml;r die gesetzlich geschuldeten Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung, weil die Entrichtung des Arbeitgeberanteils nicht als Gegenleistung f&uuml;r die Arbeitsleistung zu beurteilen ist. &sect; 3 Nr. 62 EStG, der die Steuerfreiheit gesetzlicher Zukunftssicherungsleistungen vorsieht, hat insoweit lediglich deklaratorische Bedeutung (BFH-Urteile in BFHE 199, 524, BStBl II 2003, 34; vom 18. Mai 2004 VI R 11\/01, BFHE 206, 158, BStBl II 2004, 1014).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Frage, ob der Arbeitgeber gesetzlich zur Zahlung von Arbeitgeberanteilen zur Sozialversicherung verpflichtet ist, entscheidet sich nach sozialversicherungsrechtlichen Vorschriften (BFH-Urteil vom 2. Dezember 2005 VI R 16\/03, BFH\/NV 2006, 544; Bergkemper in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect; 3 Nr. 62 EStG Rz 2). Personen, die gegen Arbeitsentgelt besch&auml;ftigt sind, unterliegen in der gesetzlichen Krankenversicherung der Versicherungs- und Beitragspflicht (&sect; 5 Abs. 1 Nr. 1 des F&uuml;nften Buches Sozialgesetzbuch). Beurteilungsma&szlig;stab f&uuml;r das Vorliegen einer abh&auml;ngigen Besch&auml;ftigung ist &sect; 7 Abs. 1 Satz 1 des Vierten Buches Sozialgesetzbuch (SGB 4). Danach ist Besch&auml;ftigung die nichtselbst&auml;ndige Arbeit, insbesondere in einem Arbeitsverh&auml;ltnis.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Entscheidung, ob ein GmbH-Gesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer in einem Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis steht, obliegt den Krankenkassen als Einzugsstellen der Sozialversicherungstr&auml;ger nach &sect; 28h Abs. 2 SGB 4.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach der Rechtsprechung des Senats sind die Feststellungen der Sozialversicherungstr&auml;ger in der Regel f&uuml;r das Besteuerungsverfahren beachtlich. Dies folgt aus der Tatbestandswirkung dieser Entscheidungen (Urteile vom 29. Oktober 1965 VI 142\/64 U, BFHE 84, 53, BStBl III 1966, 19, und in BFHE 199, 524, BStBl II 2003, 34). Selbst bei einer &Auml;nderung der Rechtsansicht des Versicherungstr&auml;gers hin zum Wegfall der Versicherungspflicht entf&auml;llt die Steuerfreiheit nachfolgender Zahlungen erst ab dem Zeitpunkt der Entscheidung (BFH-Beschluss vom 30. April 2002 VI B 237\/01, BFH\/NV 2002, 1029).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach diesen Grunds&auml;tzen &#8211;an denen der Senat festh&auml;lt&#8211; hat das FG im Streitfall zu Unrecht den Haftungsbescheid des FA aufgehoben, soweit er die Beitr&auml;ge der Kl&auml;gerin an die T betraf. Diese Zahlungen der Kl&auml;gerin stellen steuerpflichtigen Arbeitslohn des G dar. Es lag keine sozialversicherungsrechtliche Versicherungspflicht des G vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die T hat mit Bescheid vom 1. Juli 1994 unter Zugrundelegung der h&ouml;chstrichterlichen Sozialgerichtsrechtsprechung entschieden, dass G selbst&auml;ndig t&auml;tig ist und damit nicht der Sozialversicherungspflicht unterliegt. Diese von der T getroffene Feststellung entfaltet vorliegend Tatbestandswirkung, da die Entscheidung verbindlich, wirksam und nicht offensichtlich rechtswidrig ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Senat kann im Streitfall offenlassen, ob die Bindungswirkung, welche von der Entscheidung der T f&uuml;r die Finanzverwaltung und die Steuergerichte ausgeht, aus &sect; 171 Abs. 10 der Abgabenordnung (AO) herzuleiten ist (vgl. Urteil des FG Niedersachsen vom 22. Mai 2003&nbsp;&nbsp;10 K 535\/99, EFG 2004, 469; Urteil des FG D&uuml;sseldorf vom 17. Dezember 1993&nbsp;&nbsp;14 K 5416\/91 H (L), EFG 1994, 566; Urteile des FG Baden-W&uuml;rttemberg vom 29. M&auml;rz 1990 III K 356\/86, rkr., EFG 1990, 620, und vom 8. September 1994&nbsp;&nbsp;3 K 285\/88, rkr., EFG 1995, 194; Oberfinanzdirektion D&uuml;sseldorf, Verf&uuml;gung vom 3. Januar 2000 S 2333-47-St 12 H-K, Finanz-Rundschau 2000, 637; zweifelnd: BFH-Urteil vom 28. Mai 1998 X R 7\/96, BFHE 186, 521, BStBl II 1999, 95).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Nach Auffassung des Senats entfalten die Entscheidungen der Sozialversicherungstr&auml;ger jedenfalls insofern eine Bindungswirkung, als sie ein eigenes Pr&uuml;fungsrecht der Finanzverwaltung und -gerichtsbarkeit &#8211;im Rahmen des &sect; 3 Nr. 62 EStG&#8211;, abgesehen von F&auml;llen offensichtlicher Rechtswidrigkeit, ausschlie&szlig;en. Die Tatbestandswirkung von Verwaltungsakten ist in der obergerichtlichen Rechtsprechung anerkannt. Der Bundesgerichtshof (BGH), das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG), das Bundesarbeitsgericht (BAG) sowie das Bundessozialgericht (BSG) gehen &uuml;berwiegend davon aus, dass Verwaltungsakte, derentwegen sie nicht angerufen werden, mit der f&uuml;r einen bestimmten Rechtsbereich getroffenen Regelung als gegeben hingenommen werden m&uuml;ssen (BGH-Urteile vom 19. Juni 1998 V ZR 43\/97, Neue Juristische Wochenschrift &#8211;NJW&#8211; 1998, 3055; vom 14. Juni 2007 I ZR 125\/04, Neue Zeitschrift f&uuml;r Verwaltungsrecht &#8211; Rechtsprechung-Report 2008, 154; BVerwG-Urteil vom 28. November 1986&nbsp;&nbsp;8 C 122\/84, 8 C 123\/84, 8 C 124\/84, 8 C 125\/84, Neue Zeitschrift f&uuml;r Verwaltungsrecht 1987, 496; BAG-Urteile vom 18. Juli 2007&nbsp;&nbsp;5 AZR 854\/06, Die Personalvertretung 2008, 33; vom 23. Juni 1993&nbsp;&nbsp;5 AZR 248\/92, Neue Zeitschrift f&uuml;r Arbeits- und Sozialrecht 1994, 381; BSG-Urteil vom 17. Juni 2009 B 6 KA 16\/08 R, juris; einschr&auml;nkend f&uuml;r den hier nicht vorliegenden Fall der Ablehnung eines Leistungsbegehrens: BVerwG-Urteil vom 26. September 1991&nbsp;&nbsp;5 C 24\/89, juris, sowie BSG-Urteil vom 24. Juli 1986&nbsp;&nbsp;7 RAr 13\/85, SozR &#8211;Sozialrecht.&#8211; 4100, &sect; 105b Nr. 6 S. 28). In der Literatur wird die Tatbestandswirkung von Verwaltungsakten, die zu einer Bindung ressortfremder Beh&ouml;rden und Gerichte f&uuml;hrt, ebenfalls &uuml;berwiegend bejaht (allgemein: Seer in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect; 88 AO Rz 36; Kirchhof, NJW 1985, 2977, 2983; Erichsen in Erichsen\/Ehlers, Allgemeines Verwaltungsrecht, 12. Aufl., &sect; 13 Rz 5; Meyer in Meyer\/Borgs, Verwaltungsverfahrensgesetz, 2. Aufl., &sect; 35 Rz 9; Henneke, in: Knack, VwVfG, 9. Aufl., Vor &sect; 35 Rz 30; Kopp\/Ramsauer, Verwaltungsverfahrensgesetz, 10. Aufl., &sect; 43 Rz 18; Sachs, in: Stelkens\/Bonk\/Sachs, VwVfG, 7. Aufl., &sect; 43 Rz 142; speziell zu &sect; 3 Nr. 62 EStG: v. Beckerath, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, EStG, &sect; 3 Nr. 62 Rz B 62\/86 Bindungswirkung; Bergkemper in Herrmann\/Heuer\/ Raupach, &sect; 3 Nr. 62 EStG Rz 2).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Tatbestandswirkung ergibt sich, wie das FG zutreffend ausgef&uuml;hrt hat, nicht aus dem Wortlaut des Gesetzes. Allerdings bedarf die Ber&uuml;cksichtigung der Tatbestandswirkung eines Verwaltungsaktes auch keiner gesetzlichen Grundlage, sondern erst deren Ausschluss erfordert eine explizite Regelung (BVerwG-Urteil vom 23. April 1980&nbsp;&nbsp;8 C 82\/79, BVerwGE 60, 111). Ein gesetzlich geregelter Ausschluss der Tatbestandswirkung ist dem &sect; 3 Nr. 62 EStG jedoch nicht zu entnehmen. Die Tatbestandswirkung eines Verwaltungsaktes ist Ausfluss von Art. 20 Abs. 3 des Grundgesetzes (Kirchhof, a.a.O.) und bezweckt, dass die Entscheidung &uuml;ber Rechtm&auml;&szlig;igkeit und Bestand eines beh&ouml;rdlichen Bescheids den dazu berufenen Spezialgerichten vorbehalten bleibt (BGH-Urteil in NJW 1998, 3055; Henneke, a.a.O.). Durch diese ressortbezogene Betrachtung werden auch nicht die Rechtsschutzm&ouml;glichkeiten des Betroffenen vermindert. Vorliegend stand es der Kl&auml;gerin frei, gegen die Entscheidung der T Widerspruch einzulegen bzw. den Sozialrechtsweg zu beschreiten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die Tatbestandswirkung ist regelm&auml;&szlig;ige Folge der Wirksamkeit des Verwaltungsaktes (BGH-Urteil in NJW 1998, 3055; Kopp\/ Ramsauer, a.a.O., &sect; 43 Rz 23). Sie tritt folglich bereits mit Erlass des Verwaltungsaktes (Kirchhof, a.a.O.; Kopp\/Ramsauer, a.a.O., &sect; 43 Rz 16) und nicht erst mit dessen Bestandskraft ein (Randak, Juristische Schulung 1992, 33, 39; Kopp\/Ramsauer, a.a.O., &sect; 43 Rz 23). Dies ist zudem unter Rechtsschutzgesichtspunkten f&uuml;r den Betroffenen unbedenklich. Denn dieser hat die M&ouml;glichkeit, bei erfolgreichem Abschluss des au&szlig;ersteuerlichen Widerspruchs- oder Klageverfahrens eine Ber&uuml;cksichtigung des Ergebnisses &uuml;ber eine &Auml;nderung des Steuerbescheids aufgrund eines r&uuml;ckwirkenden Ereignisses i.S. des &sect; 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AO zu erreichen (vgl. dazu BFH-Urteil in BFHE 186, 521, BStBl II 1999, 95; Urteil des FG K&ouml;ln vom 20. August 2008&nbsp;&nbsp;12 K 1173\/04, EFG 2009, 117; Loose in Tipke\/Kruse, a.a.O., &sect; 175 AO Rz 46, 47). Es kommt folglich im Streitfall nicht darauf an, ob und wann der Bescheid der T bestandskr&auml;ftig geworden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Aber auch f&uuml;r den Fall, dass f&uuml;r die Tatbestandswirkung ein vollziehbarer Verwaltungsakt vorausgesetzt wird (vgl. BSG-Urteil vom 17. Juni 2009 B 6 KA 16\/08 R, juris), f&uuml;hrt dies im Streitfall zu keinem anderen Ergebnis. Der Bescheid der T wurde wirksam bekanntgegeben und ist in seinem Vollzug nicht aufgeschoben. Ein Widerspruch der Kl&auml;gerin h&auml;tte jedenfalls gem&auml;&szlig; &sect; 86 des Sozialgerichtsgesetzes (in der 1994 g&uuml;ltigen Fassung) keine daf&uuml;r erforderliche aufschiebende Wirkung gehabt. Eine beh&ouml;rdlich oder gerichtlich angeordnete Aussetzung der Vollziehung wurde seitens der Kl&auml;gerin nicht vorgetragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ee) Die Entscheidung der T ist zudem nicht offensichtlich rechtswidrig. Die T hat die im BSG-Urteil vom 8. Dezember 1987&nbsp;&nbsp;7 RAr 14\/86 (Betriebs-Berater 1989, 73) niedergelegten Grunds&auml;tze beachtet und ist auch von einem vollst&auml;ndig ermittelten Sachverhalt ausgegangen. Damit hat die T als zust&auml;ndiger Sozialversicherungstr&auml;ger eine Entscheidung getroffen, die jedenfalls nicht offensichtlich gegen Sozialversicherungsrecht verst&ouml;&szlig;t. Dies gilt umso mehr, als gerade bei Gesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrern mit Minderheitsbeteiligung stets eine einzelfallbezogene Gesamtw&uuml;rdigung zur Frage der Versicherungspflicht vorzunehmen ist (BSG-Urteil vom 14. Dezember 1999 B 2 U 48\/98 R, GmbH-Rundschau 2000, 618).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Hinsichtlich der im Haftungsbescheid auch erfassten Betr&auml;ge f&uuml;r Abweichungen zwischen der Lohnsteuerpflicht nach den Lohnjournalen der Kl&auml;gerin und den tats&auml;chlich angemeldeten Betr&auml;gen f&uuml;r 1997 ist das angefochtene Urteil wegen eines Verfahrensfehlers i.S. des &sect; 119 Nr. 6 FGO aufzuheben und zur&uuml;ckzuverweisen. Bez&uuml;glich dieses Teils des Haftungsbescheids fehlt dem FG-Urteil die Begr&uuml;ndung (&sect; 105 Abs. 2 Nr. 5 FGO). Die Sache ist nicht spruchreif. Die vom FG im ersten Rechtszug getroffenen Feststellungen lassen keine abschlie&szlig;ende Entscheidung &uuml;ber die Rechtm&auml;&szlig;igkeit des Haftungsbescheids in diesem Punkt zu. Das FG wird im zweiten Rechtsgang zu kl&auml;ren haben, wie viel Lohnsteuer die Kl&auml;gerin f&uuml;r das Jahr 1997 h&auml;tte abf&uuml;hren m&uuml;ssen und wie viel Lohnsteuer sie tats&auml;chlich an das FA abgef&uuml;hrt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 21.1.2010, VI R 52\/08 Entscheidungen der Sozialversicherungstr&auml;ger entfalten im Besteuerungsverfahren Bindungswirkung &#8211; Tatbestandswirkung eines Verwaltungsaktes &#8211; Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung Leits&auml;tze Entscheidungen des zust&auml;ndigen Sozialversicherungstr&auml;gers &uuml;ber die Sozialversicherungspflicht eines Arbeitnehmers sind im Besteuerungsverfahren zu beachten, soweit sie nicht offensichtlich rechtswidrig sind (Anschluss an BFH-Urteil vom 6. 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