{"id":7622,"date":"2012-12-02T16:12:21","date_gmt":"2012-12-02T14:12:21","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=7622"},"modified":"2012-12-02T16:12:21","modified_gmt":"2012-12-02T14:12:21","slug":"xi-r-13-08-unternehmereigenschaft-bei-unentgeltlicher-ueberlassung-eines-hotel-appartements-an-hotel-betriebsgesellschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-13-08-unternehmereigenschaft-bei-unentgeltlicher-ueberlassung-eines-hotel-appartements-an-hotel-betriebsgesellschaft\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;R&nbsp;13\/08 &#8211; Unternehmereigenschaft bei unentgeltlicher &Uuml;berlassung eines Hotel-Appartements an Hotel-Betriebsgesellschaft"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 20.1.2010, XI R 13\/08<\/p>\n<p class=\"titel\">Unternehmereigenschaft bei unentgeltlicher &Uuml;berlassung eines Hotel-Appartements an Hotel-Betriebsgesellschaft<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) und X waren Miteigent&uuml;mer eines Appartements in einem Hotel. Zugleich waren sie Gesellschafter einer OHG, die das Hotel betrieb.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die aus dem Kl&auml;ger und X bestehende Miteigent&uuml;mergemeinschaft (Gemeinschaft) vermietete das Appartement steuerpflichtig f&uuml;r f&uuml;nf Jahre ab betriebsbereiter Fertigstellung der Hotelanlage (Dezember 1996) an die OHG. &sect; 3 Abs. 3 Satz 2 des Mietvertrags vom 1. August 1996 lautete: &quot;Sollte ein Mietzins in dieser H&ouml;he vor&uuml;bergehend nicht bezahlt werden, verpflichtet sich der Vermieter, den Mietzins zinslos zu stunden.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die OHG vermietete das Appartement an st&auml;ndig wechselnde Hotelg&auml;ste. Sie zahlte von Anfang an keinen Mietzins an die Appartement-Eigent&uuml;mer.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aus den Herstellungskosten f&uuml;r das Appartement machte die Gemeinschaft einen Vorsteuerabzug f&uuml;r das Jahr 1995 in H&ouml;he von &#8230; DM und f&uuml;r das Jahr 1996 in H&ouml;he von &#8230; DM geltend. In ihren Umsatzsteuererkl&auml;rungen f&uuml;r die Jahre 1995 bis 2001 erkl&auml;rte die Gemeinschaft lediglich Vorsteuerbetr&auml;ge. Ums&auml;tze erkl&auml;rte sie keine.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Bescheid vom 28. September 1999 gestattete der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) der Gemeinschaft, ab 1. Januar 1998 die Umsatzsteuer nach vereinnahmten Entgelten zu berechnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit nach &sect; 164 Abs. 2 der Abgabenordnung ge&auml;nderten Bescheiden vom 30. November 2001 bzw. 10. Dezember 2001 unterwarf das FA die f&uuml;r das Appartement vereinbarten Mieten der Umsatzsteuer und setzte die Umsatzsteuer f&uuml;r 1997 auf &#8230; DM, f&uuml;r 1998 auf &#8230; DM, f&uuml;r 1999 auf &#8230; DM und f&uuml;r 2000 auf &#8230; DM fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dagegen legte die Gemeinschaft Einspruch ein. W&auml;hrend des Einspruchsverfahrens ver&auml;u&szlig;erte X ihren Miteigentumsanteil am 9. September 2002 an den Kl&auml;ger.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Den Einspruch wies das FA mit Einspruchsentscheidung vom 25. August 2003 als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Klage des Kl&auml;gers als Rechtsnachfolger der Gemeinschaft hatte keinen Erfolg. Das Finanzgericht (FG) f&uuml;hrt zur Begr&uuml;ndung im Wesentlichen aus:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Da die Besteuerung nach vereinnahmten Entgelten erst ab dem Besteuerungszeitraum 1998 gestattet worden sei, gelte f&uuml;r das Streitjahr 1997 weiterhin die vom FA angesetzte Besteuerung nach den vereinbarten Entgelten, deren H&ouml;he unstreitig sei. Die Klage im Sinne der Umsatzsteuer 1997 sei bereits deshalb unbegr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat gehe zwar davon aus, dass in den Streitjahren 1998 bis 2000 von der Gemeinschaft mangels Zuflusses von Einnahmen keine Mietums&auml;tze zu versteuern seien, nachdem das FA die Berechnung der Steuer nach vereinnahmten Entgelten gestattet habe (&sect; 20 des Umsatzsteuergesetzes &#8211;UStG&#8211; 1993\/1999).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Jedoch sei ab dem Streitjahr 1998 eine Eigenverbrauchsbesteuerung (&sect; 1 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. b UStG 1993) bzw. (ab dem 1. April 1999) die Besteuerung einer unentgeltlichen Wertabgabe (&sect; 3 Abs. 9a Satz 1 Nr. 1 UStG 1999) anzusetzen, da das Appartement ab diesem Zeitpunkt der OHG unentgeltlich f&uuml;r Zwecke au&szlig;erhalb des Unternehmens der Gemeinschaft &uuml;berlassen worden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Gemeinschaft habe es dauernd hingenommen, dass die OHG in deren Interesse (wegen mangelnder Auslastung des Hotels) f&uuml;r die &Uuml;berlassung des Appartements keine Miete gezahlt habe. Ein Vermieter verzichte nicht &#8211;trotz des hier vorliegenden mietvertraglichen Anspruchs&#8211; jahrelang auf den Mietzins ohne etwas zu unternehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Gemeinschaft habe im Interesse eines anderen Unternehmens, n&auml;mlich der OHG, und aus Gr&uuml;nden, die au&szlig;erhalb des Unternehmens der Gemeinschaft l&auml;gen, auf das Mietentgelt verzichtet. Das Interesse der Gemeinschaft habe darin gelegen, dass ihre Mitglieder f&uuml;r Zwecke der Einkommensbesteuerung beim FA &#8211;mit Erfolg&#8211; erheblich laufende Verluste geltend gemacht h&auml;tten, deren steuerlichen Vorteile den Betrag der Mietzahlungen erheblich &uuml;berstiegen h&auml;tten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat gehe ab dem Streitjahr 1998 von einem l&auml;nger andauernden Mietverzicht aus. Dies ergebe sich daraus, dass die Gemeinschaft f&uuml;r diesen Besteuerungszeitraum die Gestattung der Ist-Besteuerung beantragt habe. Der Gemeinschaft sei also klar gewesen, dass von da an die wirtschaftliche Entwicklung der OHG f&uuml;r l&auml;ngere Zeit kein Mietentgelt habe erwarten lassen. Auf eine &Auml;nderung der Situation habe sie nicht hoffen k&ouml;nnen, da bereits seit Dezember 1996 und damit seit &uuml;ber einem Jahr keine Miete gezahlt worden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Handlung der Gemeinschaft, das Appartement ihrem Unternehmen endg&uuml;ltig zu entnehmen (vgl. &sect; 1 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. a UStG 1993 bzw. ab 1. April 1999 &sect; 3 Abs. 1b Satz 1 Nr. 1 UStG 1999) verm&ouml;ge der Senat in den Streitjahren nicht zu erkennen, auch wenn er in den Besteuerungszeitr&auml;umen 1998 bis 2000 von einer 100 %igen au&szlig;erunternehmerischen Nutzung ausgehe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bemessungsgrundlage des vorgenannten Eigenverbrauchs\/der unentgeltlichen Wertabgabe seien gem&auml;&szlig; &sect; 10 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 UStG 1993\/1999 die bei der Ausf&uuml;hrung der vorgenannten Ums&auml;tze (also des Eigenverbrauchs) entstandenen Kosten. Aus dem gesetzessystematischen Zusammenhang dieser Regelung mit &sect; 15a UStG 1993\/1999 ergebe sich, dass insoweit ein Zehntel der Herstellungskosten f&uuml;r das Appartement heranzuziehen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein Abzug der in den Streitjahren geltend gemachten Vorsteuerbetr&auml;ge entfalle, da die entsprechenden Leistungen nicht f&uuml;r das Unternehmen der Gemeinschaft bezogen worden seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Miete f&uuml;r 1997 sei im Jahr 1998 uneinbringlich geworden und daher die Umsatzsteuer insoweit zu berichtigen (&sect; 17 Abs. 2 Nr. 1 i.V.m. Abs. 1 UStG 1993).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Urteil ist abgedruckt in Deutsches Steuerrecht\/Entscheidungsdienst 2008, 1385.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger tr&auml;gt zur Begr&uuml;ndung der vom Senat (nur) wegen Umsatzsteuer 1998 bis 2000 zugelassenen Revision im Wesentlichen vor, es stelle keinen Eigenverbrauch bzw. keine unentgeltliche Wertabgabe dar, wenn nicht erfolgversprechende Beitreibungsma&szlig;nahmen unterlassen w&uuml;rden. Das FG habe angenommen, die Miete in H&ouml;he von &#8230; DM f&uuml;r 1997 sei 1998 uneinbringlich geworden. Die Bemessungsgrundlage sei deshalb im Jahr 1998 nach &sect; 17 UStG 1993 zu mindern. Diesen Betrag mache er f&uuml;r das Jahr 1998 geltend. Er habe die Klage entsprechend erweitert. Diese Klageerweiterung sei zul&auml;ssig, da er durch den Betrag von &#8230; DM im Jahr 1998 beschwert sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>&quot;1. Das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nchen vom 7.3.07, Aktenzeichen: 3 K 3891\/03 wird, soweit es die umsatzsteuerlichen Veranlagungszeitr&auml;ume 1998-2000 betrifft, aufgehoben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Unter &Auml;nderung des Umsatzsteuerbescheides 1998 vom 30.11.2001 wird die Umsatzsteuer f&uuml;r das Jahr 1998 von &#8230; (Erstattung) herabgesetzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Unter &Auml;nderung des Umsatzsteuerbescheides 1999 vom 30.11.2001 wird die Umsatzsteuer f&uuml;r das Jahr 1999 auf &#8230; (Erstattung) herabgesetzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Unter &Auml;nderung des Umsatzsteuerbescheides 2000 vom 10.12.2001 wird die Umsatzsteuer f&uuml;r das Jahr 2000 auf &#8230; (Erstattung) herabgesetzt.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. 1. Die Revision des Kl&auml;gers ist unzul&auml;ssig, soweit er mit seinem Revisionsantrag f&uuml;r das Streitjahr 1998 (Festsetzung der Umsatzsteuer auf .\/. &#8230; DM) &uuml;ber den von ihm insoweit vor dem FG gestellten Klageantrag hinausgeht. Denn eine Klageerweiterung im Revisionsverfahren ist unzul&auml;ssig (vgl. &sect; 123 Abs. 1 Satz 1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit der Kl&auml;ger meint, &uuml;ber dieses (erweiterte) Begehren habe das FG in der Weise entschieden, als es dieses f&uuml;r das Jahr 1997 nur deshalb zur&uuml;ckgewiesen habe, weil es in das Jahr 1998 geh&ouml;re, trifft dies nicht zu. Vielmehr hat das FG die Klage betreffend Umsatzsteuer 1997 abgewiesen, weil nach seiner Auffassung im Jahr 1997 aufgrund der Vermietung des Appartements Umsatzsteuer in H&ouml;he von &#8230; DM entstanden ist. Zwar hat das FG zugunsten des Kl&auml;gers angenommen, dass die Miete f&uuml;r das Jahr 1997 im Jahr 1998 uneinbringlich geworden und die Umsatzsteuer in diesem Jahr nach &sect; 17 UStG 1993 in H&ouml;he von &#8230; DM entsprechend zu berichtigen ist, jedoch hat der Kl&auml;ger diesen Betrag erstinstanzlich f&uuml;r das Jahr 1998 nicht geltend gemacht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Im &Uuml;brigen ist die Revision begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 FGO). Die bisherigen tats&auml;chlichen Feststellungen des FG tragen nicht seine Annahme, die Unternehmereigenschaft der Gemeinschaft habe in den Streitjahren 1998 bis 2000 fortbestanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Sowohl der Tatbestand des Eigenverbrauchs nach &sect; 1 Abs. 1 Nr. 2 Satz 1 UStG 1993 als auch der unentgeltlichen Wertabgabe gem&auml;&szlig; &sect; 3 Abs. 9a Satz 1 UStG 1999 erfordern, dass der Handelnde &quot;Unternehmer&quot; ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gem&auml;&szlig; &sect; 1 Abs. 1 Nr. 2 Satz 1 UStG 1993 unterliegt der Eigenverbrauch im Inland der Umsatzsteuer. Eigenverbrauch liegt nach &sect; 1 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. b UStG 1993 vor, wenn ein Unternehmer im Rahmen seines Unternehmens sonstige Leistungen der in &sect; 3 Abs. 9 UStG 1993 bezeichneten Art f&uuml;r Zwecke ausf&uuml;hrt, die au&szlig;erhalb des Unternehmens liegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect; 3 Abs. 9a Satz 1 Nr. 1 UStG 1999 wird einer sonstigen Leistung gegen Entgelt u.a. gleichgestellt, die Verwendung eines dem Unternehmen zugeordneten Gegenstandes, der zum vollen oder teilweisen Vorsteuerabzug berechtigt hat, durch einen Unternehmer f&uuml;r Zwecke, die au&szlig;erhalb des Unternehmens liegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Unternehmer ist gem&auml;&szlig; &sect; 2 Abs. 1 Satz 1 UStG 1993\/1999, wer eine gewerbliche oder berufliche T&auml;tigkeit selbst&auml;ndig aus&uuml;bt. Gewerblich oder beruflich ist nach &sect; 2 Abs. 1 Satz 3 UStG 1993\/1999 jede nachhaltige T&auml;tigkeit zur Erzielung von Einnahmen, auch wenn die Absicht, Gewinn zu erzielen, fehlt. Bei richtlinienkonformer Auslegung (vgl. Art. 4 Abs. 1 und 2 der Sechsten Richtlinie 77\/388\/EWG des Rates vom 17. Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern &#8211;Richtlinie 77\/388\/EWG&#8211;) muss es sich dabei um eine wirtschaftliche T&auml;tigkeit handeln (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 18. Juni 2009 V R 30\/07, BFH\/NV 2009, 2005, unter II. 1. der Gr&uuml;nde, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Eine derartige wirtschaftliche T&auml;tigkeit nach Art. 4 der Richtlinie 77\/388\/EWG und damit eine gewerbliche oder berufliche T&auml;tigkeit, die mit Einnahmeerzielungsabsicht ausge&uuml;bt wird (&sect; 2 Abs. 1 UStG 1993\/1999), setzt voraus, dass der Unternehmer Leistungen gegen Entgelt erbringt oder zumindest zu erbringen beabsichtigt (vgl. BFH-Urteil in BFH\/NV 2009, 2005, unter II. 1. der Gr&uuml;nde, m.w.N.). Wer regelm&auml;&szlig;ig Unternehmern ausschlie&szlig;lich unentgeltlich Dienstleistungen erbringt, kann nicht als Steuerpflichtiger i.S. von Art. 4 der Zweiten Richtlinie 67\/228\/EWG des Rates vom 11. April 1967 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern &#8211; Struktur und Anwendungsmodalit&auml;ten des gemeinsamen Mehrwertsteuersystems angesehen werden (vgl. Urteil des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Gemeinschaften vom 1. April 1982 Rs. 89\/81 &#8211;Hong-Kong Trade Development Council&#8211;, Slg. 1982, 1277). Hingegen kann eine nichtunternehmerische T&auml;tigkeit in der Regel nicht bereits dann angenommen werden, wenn der Unternehmer vor&uuml;bergehend auf das Entgelt f&uuml;r seine Ums&auml;tze verzichtet (vgl. BFH-Urteil vom 7. Juli 2005 V R 78\/03, BFHE 211, 63, BStBl II 2005, 849, unter II. 1. a cc der Gr&uuml;nde, m.w.N.). Es m&uuml;ssen vielmehr Anhaltspunkte daf&uuml;r vorliegen, dass der Unternehmer eine wirtschaftliche T&auml;tigkeit nicht aufnehmen wollte (vgl. BFH-Urteil in BFHE 211, 63, BStBl II 2005, 849).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Ist der Handelnde nach diesen Grunds&auml;tzen Unternehmer, richtet sich das Ende der Unternehmereigenschaft danach, wie lange von der Absicht weiterer unternehmerischer Bet&auml;tigung ausgegangen werden kann (vgl. BFH-Urteil vom 21. Dezember 1989 V R 184\/84, Kurzwiedergabe in Umsatzsteuer-Rundschau &#8211;UR&#8211; 1990, 212). Die Unternehmereigenschaft endet zwar mit Beendigung der unternehmerischen T&auml;tigkeit (vgl. BFH-Urteil vom 22. Juni 1989 V R 37\/84, BFHE 158, 144, BStBl II 1989, 913). Dies kann in der Regel aber nicht bereits dann angenommen werden, wenn der Unternehmer vor&uuml;bergehend keine Ums&auml;tze bewirkt, also keine auf Entgelterzielung gerichteten Leistungen erbringt (vgl. BFH-Urteil vom 15. M&auml;rz 1993 V R 18\/89, BFHE 171, 111, BStBl II 1993, 561). Auch wenn &#8211;zeitweilig&#8211; keine Ums&auml;tze ausgef&uuml;hrt werden, braucht ein Ende der unternehmerischen Bet&auml;tigung nicht vorzuliegen, wenn die Umst&auml;nde ergeben, dass der Unternehmer die Absicht hat, das Unternehmen weiterzuf&uuml;hren oder in absehbarer Zeit wieder aufleben zu lassen (vgl. BFH-Urteil in UR 1990, 212). Es m&uuml;ssen Anhaltspunkte vorliegen, dass der Unternehmer die T&auml;tigkeit aufgeben wollte. In die Pr&uuml;fung der f&uuml;r die Erf&uuml;llung der Tatbestandsvoraussetzungen des Unternehmerbegriffs erforderlichen tats&auml;chlichen Verh&auml;ltnisse sind trotz des Grundsatzes der Abschnittsbesteuerung auch die Verh&auml;ltnisse in den Zeitr&auml;umen vor und nach dem jeweiligen Besteuerungszeitraum einzubeziehen (vgl. BFH-Urteil in BFHE 158, 144, BStBl II 1989, 913, unter II. 1. c der Gr&uuml;nde).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Vorentscheidung ist aufzuheben, weil die bisherigen tats&auml;chlichen Feststellungen des FG nicht die seiner Entscheidung zugrunde liegende und mit dem Hinweis auf eine fehlende Entnahmehandlung begr&uuml;ndete Annahme tragen, die Unternehmereigenschaft der Gemeinschaft habe in den Streitjahren 1998 bis 2000 fortbestanden. Das FG hat angenommen, die Mietforderungen der Gemeinschaft f&uuml;r das Jahr 1997 seien im Streitjahr 1998 uneinbringlich i.S. des &sect; 17 Abs. 2 Nr. 1 i.V.m. Abs. 1 UStG 1993 geworden und die Gemeinschaft habe f&uuml;r die Zeit ab 1998 f&uuml;r unbestimmte Zeit auf ein Entgelt f&uuml;r die &Uuml;berlassung ihres Appartements an die OHG verzichtet. Es hat ausgef&uuml;hrt, es gebe keine Hinweise daf&uuml;r, &quot;dass die OHG &#8211; nach &Uuml;berwindung einer Durststrecke &#8211; die Mietzahlungen auf Dauer wieder aufnehmen k&ouml;nnte&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Ausf&uuml;hrungen und das Fehlen von Feststellungen dazu, ob, wann genau und in welcher H&ouml;he die OHG in sp&auml;teren Jahren Mietzahlungen f&uuml;r welche Zeitr&auml;ume geleistet hat, lassen zweifelhaft erscheinen, ob seit dem Streitjahr 1998 eine ernsthafte Einnahmeerzielungsabsicht der Gemeinschaft fortbestanden hat oder ob die Unternehmereigenschaft entfallen war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG wird im zweiten Rechtsgang unter Ber&uuml;cksichtigung der noch festzustellenden wirtschaftlichen Verh&auml;ltnisse der OHG entscheiden m&uuml;ssen, ob die Gemeinschaft &uuml;berhaupt damit rechnen konnte, dass die OHG jemals ihre Mietzahlungen wieder aufnehmen w&uuml;rde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Aus prozess&ouml;konomischen Gr&uuml;nden weist der Senat f&uuml;r den Fall, dass das FG im zweiten Rechtsgang eine fortbestehende Unternehmereigenschaft der Gemeinschaft bejahen sollte, auf Folgendes hin:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat einen Verzicht der Gemeinschaft auf den Mietzins aus au&szlig;erunternehmerischen Gr&uuml;nden daraus abgeleitet, dass die Gemeinschaft es hingenommen und nichts dagegen unternommen habe, dass die OHG keine Miete gezahlt habe. Es wird zu kl&auml;ren haben, ob dieses Verhalten der Gemeinschaft auch &#8211;wie der Kl&auml;ger vortr&auml;gt&#8211; darauf beruhen konnte, dass das Appartement im Fall der K&uuml;ndigung des Mietvertrags weder alternativ genutzt noch vern&uuml;nftig unterhalten werden konnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 20.1.2010, XI R 13\/08 Unternehmereigenschaft bei unentgeltlicher &Uuml;berlassung eines Hotel-Appartements an Hotel-Betriebsgesellschaft Tatbestand 1&nbsp; I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) und X waren Miteigent&uuml;mer eines Appartements in einem Hotel. Zugleich waren sie Gesellschafter einer OHG, die das Hotel betrieb. 2&nbsp; Die aus dem Kl&auml;ger und X bestehende Miteigent&uuml;mergemeinschaft (Gemeinschaft) vermietete das Appartement &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-13-08-unternehmereigenschaft-bei-unentgeltlicher-ueberlassung-eines-hotel-appartements-an-hotel-betriebsgesellschaft\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">XI&nbsp;R&nbsp;13\/08 &#8211; Unternehmereigenschaft bei unentgeltlicher &Uuml;berlassung eines Hotel-Appartements an Hotel-Betriebsgesellschaft<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-7622","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7622","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7622"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7622\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7622"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7622"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7622"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}