{"id":76683,"date":"2024-04-17T17:15:53","date_gmt":"2024-04-17T15:15:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/?p=76683"},"modified":"2024-04-17T17:15:53","modified_gmt":"2024-04-17T15:15:53","slug":"vorliegen-der-antragsvoraussetzungen-bei-der-option-zum-teileinkuenfteverfahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vorliegen-der-antragsvoraussetzungen-bei-der-option-zum-teileinkuenfteverfahren\/","title":{"rendered":"Vorliegen der Antragsvoraussetzungen bei der Option zum Teileink\u00fcnfteverfahren"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\">BFH-Urteil vom 12. Dezember 2023, VIII R 2\/21<\/h1>\n\n\n\n<p><strong>Zusammenfassung des Urteils VIII R 2\/21 vom 12. Dezember 2023:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hintergrund:<\/strong><br \/>Die Kl\u00e4ger, Eheleute, sind an der X-GmbH beteiligt, aus der sie in den Jahren 2014 und 2015 Gewinnaussch\u00fcttungen erhalten haben. Sie beantragen die Anwendung des Teileink\u00fcnfteverfahrens auf diese Gewinnaussch\u00fcttungen, welches ihnen erm\u00f6glicht, einen Teil der Einnahmen steuerfrei zu stellen und Werbungskosten anteilig abzuziehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rechtlicher Rahmen:<\/strong><br \/>Das Teileink\u00fcnfteverfahren gem\u00e4\u00df \u00a7 32d Abs. 2 Nr. 3 EStG kann auf Antrag gew\u00e4hlt werden, wenn der Anteilseigner zu mindestens 1% beteiligt ist und beruflich f\u00fcr die Gesellschaft t\u00e4tig ist. Ein einmal gestellter Antrag gilt f\u00fcr vier Folgejahre, und die Erf\u00fcllung der Antragsvoraussetzungen muss nicht erneut nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Entscheidungen des Gerichts:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Best\u00e4tigung der Anwendung des Teileink\u00fcnfteverfahrens:<\/strong> Das Finanzgericht (FG) und der Bundesfinanzhof (BFH) best\u00e4tigen, dass nach einer wirksamen Antragstellung im ersten Jahr die Antragsvoraussetzungen in den folgenden vier Jahren als gegeben unterstellt werden, auch wenn der Kl\u00e4ger nicht mehr beruflich f\u00fcr die Gesellschaft t\u00e4tig war.<\/li><li><strong>Kostenentscheidung:<\/strong> Die Kosten des Verfahrens tr\u00e4gt der Beklagte (Finanzamt).<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Ergebnis:<\/strong><br \/>Die Revision des Finanzamts gegen das Urteil des FG K\u00f6ln wird zur\u00fcckgewiesen, und die Entscheidung des FG wird best\u00e4tigt. Der Kl\u00e4ger kann das Teileink\u00fcnfteverfahren f\u00fcr die Jahre 2014 und 2015 anwenden, was die teilweise Steuerfreiheit der Dividenden und den Abzug der Werbungskosten einschlie\u00dft.<\/p>\n\n\n\n<p>ECLI:DE:BFH:2023:U.121223.VIIIR2.21.0<\/p>\n\n\n\n<p>BFH VIII. Senat<\/p>\n\n\n\n<p>EStG \u00a7 3 Nr 40 S 1 Buchst d, EStG \u00a7 3c Abs 2 S 1, EStG \u00a7 20 Abs 1 Nr 1 S 1, EStG \u00a7 32d Abs 2 Nr 3 S 1 Buchst b, EStG \u00a7 32d Abs 2 Nr 3 S 4, EStG \u00a7 32d Abs 2 Nr 3 S 2, EStG VZ 2014 , EStG VZ 2015<\/p>\n\n\n\n<p>vorgehend FG K\u00f6ln, 15. Dezember 2020, Az: 11 K 1048\/17<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Leits\u00e4tze<\/h2>\n\n\n\n<p>Nach einer wirksamen erstmaligen Antragstellung ist das Vorliegen der materiell-rechtlichen Antragsvoraussetzungen gem\u00e4\u00df \u00a7 32d Abs. 2 Nr. 3 Satz 1 Buchst. a und b des Einkommensteuergesetzes in den folgenden vier Veranlagungszeitr\u00e4umen vom Finanzamt zu unterstellen. Diese m\u00fcssen nur f\u00fcr das erste Antragsjahr vorliegen; ihr Wegfall in den folgenden vier Veranlagungszeitr\u00e4umen ist unerheblich.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tenor<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Revision des Beklagten gegen das Urteil des Finanzgerichts K\u00f6ln vom 15.12.2020 &#8211; 11 K 1048\/17 wird als unbegr\u00fcndet zur\u00fcckgewiesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tatbestand<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">I.<\/h3>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Die Kl\u00e4ger und Revisionsbeklagten (Kl\u00e4ger) sind Eheleute und werden f\u00fcr die Jahre 2014 und 2015 (Streitjahre) zusammen zur Einkommensteuer veranlagt.<\/li><li>Der Kl\u00e4ger war in den Vorjahren und in den Streitjahren zu 12,5&nbsp;% an der X-GmbH beteiligt. Bis Ende 2011 war er Gesellschafter-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der X-GmbH und nach Beendigung seiner T\u00e4tigkeit als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer bis zum 31.03.2013 als Arbeitnehmer bei der X-GmbH angestellt. In den Streitjahren war der Kl\u00e4ger in unver\u00e4nderter H\u00f6he an der X-GmbH beteiligt, aber nicht mehr f\u00fcr diese t\u00e4tig.<\/li><li>Der Kl\u00e4ger erzielte aus der Beteiligung an der X-GmbH in den Streitjahren Gewinnaussch\u00fcttungen (2014: 100.283&nbsp;\u20ac und 2015: 71.666&nbsp;\u20ac). Im Zusammenhang mit diesen Kapitalertr\u00e4gen waren ihm Aufwendungen im Streitjahr 2014 in H\u00f6he von insgesamt 1.255,82&nbsp;\u20ac (Fahrtkosten 28,80&nbsp;\u20ac und f\u00fcr ein h\u00e4usliches Arbeitszimmer 1.227,02&nbsp;\u20ac) und im Streitjahr 2015 in H\u00f6he von insgesamt 1.406,65&nbsp;\u20ac (Fahrtkosten 175,80&nbsp;\u20ac und f\u00fcr das h\u00e4usliche Arbeitszimmer 1.230,85&nbsp;\u20ac) entstanden. Das Finanzgericht (FG) hat diese Aufwendungen und ihre Veranlassung durch die Beteiligung des Kl\u00e4gers an der X-GmbH festgestellt. Dies ist auch zwischen den Beteiligten nicht streitig.<\/li><li>Der Kl\u00e4ger hatte in der Einkommensteuererkl\u00e4rung f\u00fcr den Veranlagungszeitraum 2013 erstmals einen Antrag gem\u00e4\u00df \u00a7&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b in der f\u00fcr dieses Jahr und f\u00fcr die Streitjahre geltenden Fassung des Einkommensteuergesetzes (EStG) gestellt und die Anwendung des Teileink\u00fcnfteverfahrens (\u00a7&nbsp;3 Nr.&nbsp;40 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;d i.V.m. \u00a7&nbsp;3c Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG) f\u00fcr die von der X-GmbH bezogenen Dividenden und den anteiligen Abzug der Werbungskosten geltend gemacht. Der Beklagte und Revisionskl\u00e4ger (Finanzamt \u2011\u2011FA\u2011\u2011) hatte die Einkommensteuer f\u00fcr 2013 entsprechend festgesetzt.<\/li><li>In den f\u00fcr die Streitjahre beim FA eingereichten Einkommensteuererkl\u00e4rungen beantragte der Kl\u00e4ger gem\u00e4\u00df \u00a7&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b EStG jeweils wiederum die Anwendung des Teileink\u00fcnfteverfahrens f\u00fcr die Gewinnaussch\u00fcttungen und f\u00fcr die genannten Aufwendungen als Werbungskosten.<\/li><li>Das FA folgte dem in den Einkommensteuerbescheiden f\u00fcr das Streitjahr 2014 vom 23.07.2015 und f\u00fcr das Streitjahr 2015 vom 06.01.2017 nicht. Es ordnete in den Bescheiden die Aussch\u00fcttungen ohne Aufwandsabzug den \u00fcbrigen, zum gesonderten Tarif gem\u00e4\u00df \u00a7&nbsp;32d Abs.&nbsp;1 EStG zu besteuernden Kapitalertr\u00e4gen der Kl\u00e4ger zu. Seit dem 31.03.2013 habe der Kl\u00e4ger die pers\u00f6nlichen Anforderungen f\u00fcr eine Antragstellung gem\u00e4\u00df \u00a7&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b EStG nicht mehr erf\u00fcllt. \u00a7&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG enthalte lediglich eine Befreiung von den Nachweisanforderungen in den vier Folgejahren nach der Antragstellung, setze aber nach dem Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) vom 18.01.2016 (BStBl I 2016, 85, Tz.&nbsp;139), nunmehr vom 19.05.2022 (BStBl I 2022, 742, Tz.&nbsp;139), voraus, dass die materiell-rechtlichen Voraussetzungen f\u00fcr eine Antragstellung in jedem der Folgejahre erf\u00fcllt seien.<\/li><li>Die Einspr\u00fcche der Kl\u00e4ger hatten keinen Erfolg. Das FA hielt in der Einspruchsentscheidung vom 20.03.2017 an seiner Auslegung des \u00a7&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG fest.<\/li><li>Das FG gab der Klage statt. Aufgrund der wirksamen Antragstellung im Jahr 2013 sei gem\u00e4\u00df \u00a7&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b und Satz&nbsp;4 EStG das Teileink\u00fcnfteverfahren auch in den Streitjahren als Folgejahren zum Jahr der Antragstellung anzuwenden. F\u00fcr das Streitjahr 2014 ermittelte das FG auf der Grundlage des Teileink\u00fcnfteverfahrens und unter Ber\u00fccksichtigung des Teilabzugsverbots f\u00fcr die unstreitigen Werbungskosten tarifliche Kapitaleink\u00fcnfte des Kl\u00e4gers aus der Gewinnaussch\u00fcttung in H\u00f6he von 99.567,18&nbsp;\u20ac und f\u00fcr das Streitjahr 2015 in H\u00f6he von 70.259,35&nbsp;\u20ac. Die Begr\u00fcndung des FG ist in Entscheidungen der Finanzgerichte 2021, 1111 im Einzelnen mitgeteilt.<\/li><li>Mit der Revision macht das FA die Verletzung materiellen Bundesrechts durch das FG in Gestalt des \u00a7&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b und Satz&nbsp;4 EStG geltend.<\/li><li>Das FA beantragt,<br \/>das Urteil des FG K\u00f6ln vom 15.12.2020&nbsp;&#8211; 11&nbsp;K&nbsp;1048\/17 aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/li><li>Die Kl\u00e4ger beantragen,<br \/>die Revision als unbegr\u00fcndet zur\u00fcckzuweisen.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Entscheidungsgr\u00fcnde<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">II.<\/h3>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Die Revision ist unbegr\u00fcndet und daher zur\u00fcckzuweisen (\u00a7&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung \u2011\u2011FGO\u2011\u2011).<\/li><li>Das FG hat \u00a7&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b und \u00a7&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG zutreffend dahingehend ausgelegt, dass nach einer wirksamen erstmaligen Antragstellung in den folgenden vier Veranlagungszeitr\u00e4umen zu unterstellen ist, dass die materiell-rechtlichen Antragsvoraussetzungen gegeben sind (s. unter II.1. bis 3.). Das FG hat die Eink\u00fcnfte des Kl\u00e4gers im Zusammenhang mit den Gewinnaussch\u00fcttungen gem\u00e4\u00df \u00a7&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 i.V.m. \u00a7&nbsp;3 Nr.&nbsp;40 Satz&nbsp;2, \u00a7&nbsp;3 Nr.&nbsp;40 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;d, \u00a7&nbsp;3c Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG danach zutreffend nach dem Teileink\u00fcnfteverfahren ermittelt (s. unter II.4.).<\/li><li>1. Der Kl\u00e4ger hat als Gesellschafter der X-GmbH im Jahr 2013 aus der Aussch\u00fcttung Kapitalertr\u00e4ge gem\u00e4\u00df \u00a7&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG bezogen, f\u00fcr die ein Antrag gem\u00e4\u00df \u00a7&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b EStG gestellt werden konnte. Dies ist zwischen den Beteiligten nicht streitig und bedarf keiner weiteren Vertiefung.<\/li><li>2. Der Kl\u00e4ger hat im Jahr 2013 wirksam einen erstmaligen Antrag gem\u00e4\u00df \u00a7&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b EStG gestellt.<\/li><li>a) Im Jahr 2013 war f\u00fcr eine Antragstellung nach der hier allein in Betracht kommenden Alternative gem\u00e4\u00df \u00a7&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b EStG erforderlich, dass der Steuerpflichtige \u2011\u2011wie hier\u2011\u2011 Kapitalertr\u00e4ge gem\u00e4\u00df \u00a7&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 oder 2 EStG aus der Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft erzielt, an der er im Veranlagungszeitraum, f\u00fcr den der Antrag erstmals gestellt wird, unmittelbar oder mittelbar zu mindestens 1&nbsp;% beteiligt ist und dass er beruflich f\u00fcr diese t\u00e4tig ist. Wie der Senat bereits entschieden hat, war nach der im Jahr 2013 geltenden Fassung der Regelung nicht erforderlich, dass der Anteilseigner aufgrund seiner beruflichen T\u00e4tigkeit auf die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der Kapitalgesellschaft einen ma\u00dfgeblichen Einfluss aus\u00fcben k\u00f6nnen musste. Das Gesetz enthielt weder quantitative noch qualitative Vorgaben f\u00fcr die berufliche T\u00e4tigkeit des antragstellenden Steuerpflichtigen (Urteil des Bundesfinanzhofs \u2011\u2011BFH\u2011\u2011 vom 25.08.2015&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;3\/14, BFHE 250, 423, BStBl II 2015, 892, Rz&nbsp;10; s.a. BFH-Urteil vom 27.03.2018&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;1\/15, BFHE 261, 144, BStBl II 2019, 56, Rz&nbsp;19, 21 bis 23). Die Fassung des \u00a7&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b EStG, nach der die ausge\u00fcbte berufliche T\u00e4tigkeit dem Steuerpflichtigen ma\u00dfgeblichen unternehmerischen Einfluss auf die wirtschaftliche T\u00e4tigkeit der Kapitalgesellschaft vermitteln muss, ist erstmals auf Antr\u00e4ge f\u00fcr den Veranlagungszeitraum 2017 anzuwenden (\u00a7&nbsp;52 Abs.&nbsp;33b Satz&nbsp;3 EStG in der aktuellen Fassung).<\/li><li>b) Der Kl\u00e4ger hat f\u00fcr den Veranlagungszeitraum 2013 das Wahlrecht gem\u00e4\u00df \u00a7&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 und Satz&nbsp;4 Halbsatz&nbsp;1 EStG wirksam ausge\u00fcbt. Er war zu mindestens 1&nbsp;% (im Jahr 2013 und in den Streitjahren jeweils zu 12,5&nbsp;%) unmittelbar an der X-GmbH beteiligt, hat f\u00fcr diese im Jahr 2013 eine berufliche T\u00e4tigkeit ausge\u00fcbt und den Antrag in der Einkommensteuererkl\u00e4rung f\u00fcr das Jahr 2013 gestellt.<\/li><li>3. Das FG hat zutreffend entschieden, dass aufgrund der wirksamen erstmaligen Antragstellung des Kl\u00e4gers f\u00fcr den Veranlagungszeitraum 2013 gem\u00e4\u00df \u00a7&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 Halbsatz&nbsp;2 EStG das Vorliegen der Voraussetzungen f\u00fcr die Option zum Teileink\u00fcnfteverfahren in den Streitjahren zu unterstellen ist.<\/li><li>a) Es hat \u00a7&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 Halbsatz&nbsp;2 EStG zu Recht als auslegungsbed\u00fcrftig eingeordnet.<\/li><li>aa) Der Antrag gem\u00e4\u00df \u00a7&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 EStG ist sp\u00e4testens zusammen mit der Einkommensteuererkl\u00e4rung f\u00fcr den jeweiligen Veranlagungszeitraum zu stellen und gilt, solange er nicht widerrufen wird, auch f\u00fcr die folgenden vier Veranlagungszeitr\u00e4ume, ohne dass die Antragsvoraussetzungen erneut zu belegen sind (\u00a7&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG). Dem Gesetz kann im Hinblick auf die der erstmaligen Antragstellung folgenden vier Veranlagungszeitr\u00e4ume zweifelsfrei lediglich entnommen werden, dass der Antrag, das Teileink\u00fcnfteverfahren anzuwenden, vorbehaltlich eines Widerrufs auch f\u00fcr diese Veranlagungszeitr\u00e4ume gilt.<\/li><li>bb) Der Gesetzeswortlaut l\u00e4sst weitergehend einerseits den Schluss zu, dass die Antragsvoraussetzungen f\u00fcr den fortgeltenden Antrag in den Folgejahren vom Antragsteller zwar nicht erneut (aktiv) zu belegen sind, die Wahl des Teileink\u00fcnfteverfahrens aber nicht zul\u00e4ssig ist, wenn die Antragsvoraussetzungen nach dem Jahr der Antragstellung entfallen. St\u00fcnde fest, dass die Antragsvoraussetzungen entfallen sind, h\u00e4tte das FA die Anwendung des Teileink\u00fcnfteverfahrens f\u00fcr die Aussch\u00fcttung im Rahmen der Veranlagung zu versagen (so BMF-Schreiben vom 19.05.2022, BStBl I 2022, 742, Tz.&nbsp;139).<\/li><li>cc) Andererseits l\u00e4sst der Gesetzeswortlaut auch den Schluss zu, dass die wirksame Antragstellung des Erstjahres f\u00fcr die folgenden vier Veranlagungszeitr\u00e4ume in dem Sinne fortgilt, dass die materiell-rechtlichen Antragsvoraussetzungen nur bei der erstmaligen Antragstellung vorhanden sein m\u00fcssen und zu belegen sind, ihr Vorliegen in den folgenden vier Veranlagungszeitr\u00e4umen aber vom FA zu unterstellen ist.<\/li><li>b) Der Senat versteht die Regelung in \u00a7&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 Halbsatz&nbsp;2 EStG im letzteren Sinne. Nach einer wirksamen erstmaligen Antragstellung ist in den folgenden vier Veranlagungszeitr\u00e4umen das Vorliegen der materiell-rechtlichen Antragsvoraussetzungen gem\u00e4\u00df \u00a7&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a und b EStG vom FA zu unterstellen. Diese m\u00fcssen nur f\u00fcr das erste Antragsjahr vorliegen; ihr Wegfall in den folgenden vier Veranlagungszeitr\u00e4umen ist unerheblich.<\/li><li>aa) Ma\u00dfgebend f\u00fcr die Auslegung einer Gesetzesbestimmung ist der in der Norm zum Ausdruck kommende objektivierte Wille des Gesetzgebers, so wie er sich aus dem Wortlaut der Vorschrift und dem Sinnzusammenhang ergibt, in den sie hineingestellt ist (Urteil des Bundesverfassungsgerichts \u2011\u2011BVerfG\u2011\u2011 vom 20.03.2002&nbsp;&#8211; 2&nbsp;BvR&nbsp;794\/95, BVerfGE 105, 135, unter B.II.1.a, m.w.N.). Um den objektivierten Willen des Gesetzgebers zu erfassen, k\u00f6nnen alle herk\u00f6mmlichen Auslegungsmethoden herangezogen werden. Sie schlie\u00dfen einander nicht aus, sondern erg\u00e4nzen sich gegenseitig. Das gilt auch f\u00fcr die Heranziehung der Gesetzesmaterialien, soweit sie auf den objektiven Gesetzesinhalt schlie\u00dfen lassen. Sie d\u00fcrfen jedoch nicht dazu verleiten, die Vorstellungen der gesetzgebenden Instanzen dem objektiven Gesetzesinhalt gleichzusetzen. Der Wille des Gesetzgebers kann bei der Auslegung des Gesetzes daher nur insoweit ber\u00fccksichtigt werden, als er in dem Gesetz selbst einen hinreichend bestimmten Ausdruck gefunden hat (so BVerfG-Beschluss vom 17.05.1960&nbsp;&#8211; 2&nbsp;BvL&nbsp;11\/59, BVerfGE 11, 126, unter B.I.1., m.w.N.; BFH-Urteil vom 25.08.2015&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;3\/14, BFHE 250, 423, BStBl II 2015, 892, Rz&nbsp;11 zu \u00a7&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b EStG).<\/li><li>bb) Der Senat hat zur Auslegung der Regelung schon entschieden, \u00a7&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a und b EStG solle f\u00fcr Gesellschafter, die sich &#8222;unternehmerisch&#8220; beteiligen, eine \u00dcberbesteuerung vermeiden, die durch die Anwendung des Abzugsverbots des \u00a7&nbsp;20 Abs.&nbsp;9 EStG f\u00fcr Refinanzierungskosten des Beteiligungserwerbs ansonsten eintreten k\u00f6nne, weshalb kein Bed\u00fcrfnis f\u00fcr eine enge und typisierende Auslegung der Vorschrift bestehe (BFH-Urteil vom 27.03.2018&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;1\/15, BFHE 261, 144, BStBl II 2019, 56, Rz&nbsp;22). Zudem hat der Senat im BFH-Urteil vom 14.05.2019&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;20\/16 (BFHE 264, 459, BStBl II 2019, 586, Rz&nbsp;30) ausgef\u00fchrt, der Gesetzgeber habe in \u00a7&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 bis 6 EStG ein formalisiertes Verfahren zur Antragstellung sowie zum Widerruf des Antrags umfassend geregelt, um \u2011\u2011zum Ausschluss von Steueroptimierungen und zur Minderung administrativen Aufwands\u2011\u2011 st\u00e4ndige Wechsel des Besteuerungsregimes auszuschlie\u00dfen.<\/li><li>cc) Der unklare Wortlaut des \u00a7&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 Halbsatz&nbsp;2 EStG mit den Aussagen des ersten Satzteils, dass der Antrag f\u00fcr das Antragsjahr und die Folgejahre &#8222;gilt&#8220; und des zweiten Satzteils, dass die Antragsvoraussetzungen &#8222;nicht erneut zu belegen&#8220; sind, ist angesichts des dargelegten Normzwecks und des fehlenden Bed\u00fcrfnisses f\u00fcr eine restriktive Auslegung in dem Sinne zu verstehen, dass das FA das Vorliegen der Antragsvoraussetzungen f\u00fcr die vier Folgejahre zum Jahr der erstmaligen Antragstellung zu unterstellen hat. Diese Auslegung wird entscheidend durch die Gesetzesmaterialien gest\u00fctzt.<\/li><li>aaa) \u00a7&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 EStG wurde im Rahmen des Jahressteuergesetzes 2008 vom 20.12.2007 (BGBl I 2007, 3150) durch Art.&nbsp;1 Nr.&nbsp;11a Buchst.&nbsp;b in das Einkommensteuergesetz eingef\u00fcgt. Im Bericht des Finanzausschusses (BTDrucks 16\/7036, S.&nbsp;14) hei\u00dft es: &#8222;Der Antrag gilt grunds\u00e4tzlich als f\u00fcr f\u00fcnf Veranlagungszeitr\u00e4ume gestellt. Dabei wird fingiert, dass die Voraussetzungen f\u00fcr eine Option w\u00e4hrend dieses gesamten Zeitraums erf\u00fcllt sind. Erst nach Ablauf von f\u00fcnf Veranlagungszeitr\u00e4umen sind ein erneuter Antrag und eine Darlegung der Antragsvoraussetzungen erforderlich. Diese Regelung dient der Verfahrensvereinfachung sowohl f\u00fcr den Steuerpflichtigen als auch f\u00fcr die Finanzverwaltung.&#8220; Der bekundete Wille des Gesetzgebers, dass die materiell-rechtlichen Voraussetzungen f\u00fcr eine Option zum Teileink\u00fcnfteverfahren in den Folgejahren zum Jahr der wirksamen Antragstellung zu unterstellen sind, kommt im Wortlaut des \u00a7&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG hinreichend zum Ausdruck, da der Antrag f\u00fcr die folgenden vier Veranlagungszeitr\u00e4ume gilt, ohne dass die Antragsvoraussetzungen erneut zu belegen sind.<\/li><li>bbb) Ferner wird diese Auslegung durch den Sinnzusammenhang gest\u00fctzt, in den \u00a7&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG innerhalb des Gesetzes gestellt ist.<\/li><li>Daf\u00fcr, dass die Antragsvoraussetzungen gem\u00e4\u00df \u00a7&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a und b EStG in den vier Folgejahren zum Jahr der erstmaligen Antragstellung zu unterstellen sind, spricht entscheidend, dass der Gesetzgeber keine Anzeigepflicht des Steuerpflichtigen f\u00fcr den Wegfall der Antragsvoraussetzungen innerhalb dieses Zeitraums geregelt hat (a.A. Redert in EStG&nbsp;&#8211; eKommentar, Stand 26.08.2021, \u00a7&nbsp;32d Rz&nbsp;69). Das Erfordernis einer flankierenden Regelung h\u00e4tte sich bei einem Verst\u00e4ndnis der Vorschrift, dass der Antrag fortgilt und das FA zwar keine Belege anfordern muss, aber bei Wegfall der materiell-rechtlichen Antragsvoraussetzungen die Anwendung des Teileink\u00fcnfteverfahrens zu versagen h\u00e4tte, jedoch aufgedr\u00e4ngt.<\/li><li>c) Der Auslegung des BMF (im Schreiben vom 19.05.2022, BStBl I 2022, 742, Tz.&nbsp;139), dass \u00a7&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 Halbsatz&nbsp;2 EStG nur eine Nachweiserleichterung f\u00fcr eine materiell-rechtlich erforderliche Pr\u00fcfung der Antragsvoraussetzungen in jedem Veranlagungszeitraum der Folgejahre enth\u00e4lt, f\u00fcr den der Antrag als gestellt gilt, vermag der Senat sich daher nicht anzuschlie\u00dfen. Die dargelegte Auslegung des Senats wird auch im Schrifttum im Ergebnis weit \u00fcberwiegend geteilt (vgl. Moritz\/Strohm, Betriebs-Berater 2012, 3107 [3111]; Neumann\/Stimpel, GmbH-Rundschau 2008, 57 [61]; Graf\/Paukstadt, Finanz-Rundschau 2011, 249 [261]; Schmidt\/Levedag, EStG, 42.&nbsp;Aufl., \u00a7&nbsp;32d Rz&nbsp;19; Oellerich in Bordewin\/Brandt, \u00a7&nbsp;32d EStG Rz&nbsp;93, 98; Pfirrmann in Kirchhof\/Seer, EStG, 22.&nbsp;Aufl., \u00a7&nbsp;32d Rz&nbsp;16; Koss in Korn, \u00a7&nbsp;32d EStG Rz&nbsp;77; K\u00fchner\/Gabert-Pipersberg in Herrmann\/Heuer\/Raupach, \u00a7&nbsp;32d EStG, Rz&nbsp;58; BeckOK EStG\/Schmidt, 17.&nbsp;Ed. [01.10.2023], EStG \u00a7&nbsp;32d Rz&nbsp;205, 224; a.A. Brandis\/Heuermann\/Werth, \u00a7&nbsp;32d EStG Rz&nbsp;148; Boochs in Lademann, EStG, \u00a7&nbsp;32d EStG Rz&nbsp;19; ohne klare Festlegung Weiss in Littmann\/Bitz\/Pust, Das Einkommensteuerrecht, Kommentar, \u00a7&nbsp;32d Rz&nbsp;324).<\/li><li>4. Danach hat das FG der Klage zu Recht stattgegeben.<\/li><li>a) Aufgrund des wirksamen erstmaligen Antrags des Kl\u00e4gers gem\u00e4\u00df \u00a7&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b EStG im Jahr 2013 und der gem\u00e4\u00df \u00a7&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 Halbsatz&nbsp;2 EStG in den Streitjahren zu unterstellenden Erf\u00fcllung der Antragsvoraussetzungen ist unerheblich, dass der Kl\u00e4ger in den Streitjahren nicht mehr beruflich f\u00fcr die X-GmbH im Sinne des \u00a7&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b EStG t\u00e4tig war.<\/li><li>b) \u00a7&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG bestimmt f\u00fcr den Fall der wirksamen Option zum Teileink\u00fcnfteverfahren, dass \u00a7&nbsp;3 Nr.&nbsp;40 Satz&nbsp;2 EStG keine Anwendung findet. Die Aussch\u00fcttungen an den Kl\u00e4ger sind, obwohl es sich um private Kapitalertr\u00e4ge handelt, gem\u00e4\u00df \u00a7&nbsp;3 Nr.&nbsp;40 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;d EStG anteilig (zu 40&nbsp;%) steuerfrei. Gem\u00e4\u00df \u00a7&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG ist das Werbungskostenabzugsverbot gem\u00e4\u00df \u00a7&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 i.V.m. \u00a7&nbsp;20 Abs.&nbsp;9 EStG nicht anzuwenden, sondern sind die vom FG f\u00fcr den Senat bindend festgestellten Werbungskosten des Kl\u00e4gers gem\u00e4\u00df \u00a7&nbsp;3c Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG bei der Ermittlung der Eink\u00fcnfte zutreffend in H\u00f6he von 60&nbsp;% der Ausgaben abzuziehen. Die vom FG f\u00fcr die Streitjahre nach diesen Vorgaben ermittelten \u2011\u2011tariflich zu besteuernden\u2011\u2011 Eink\u00fcnfte gem\u00e4\u00df \u00a7&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG betragen nach Abzug der Werbungskosten 59.740,13&nbsp;\u20ac (2014) sowie 42.155,61&nbsp;\u20ac (2015) und sind zwischen den Beteiligten nicht streitig.<\/li><li>5. Der Senat entscheidet gem\u00e4\u00df \u00a7&nbsp;121 Satz&nbsp;1 i.V.m. \u00a7&nbsp;90 Abs.&nbsp;2 FGO mit Einverst\u00e4ndnis der Beteiligten ohne m\u00fcndliche Verhandlung.<\/li><li>6. Die Kostenentscheidung beruht auf \u00a7&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/li><\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BFH-Urteil vom 12. Dezember 2023, VIII R 2\/21 Zusammenfassung des Urteils VIII R 2\/21 vom 12. Dezember 2023: Hintergrund:Die Kl\u00e4ger, Eheleute, sind an der X-GmbH beteiligt, aus der sie in den Jahren 2014 und 2015 Gewinnaussch\u00fcttungen erhalten haben. Sie beantragen die Anwendung des Teileink\u00fcnfteverfahrens auf diese Gewinnaussch\u00fcttungen, welches ihnen erm\u00f6glicht, einen Teil der Einnahmen steuerfrei &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vorliegen-der-antragsvoraussetzungen-bei-der-option-zum-teileinkuenfteverfahren\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Vorliegen der Antragsvoraussetzungen bei der Option zum Teileink\u00fcnfteverfahren<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-76683","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76683","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=76683"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76683\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=76683"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=76683"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=76683"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}