{"id":77739,"date":"2025-07-06T18:36:12","date_gmt":"2025-07-06T16:36:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/?p=77739"},"modified":"2025-07-06T18:36:12","modified_gmt":"2025-07-06T16:36:12","slug":"bfh-beschluss-vom-14-mai-2025-xi-b-77-24-keine-anwendung-des-%c2%a7-296-zpo-im-finanzgerichtlichen-verfahren-unabhaengigkeit-der-berichtigung-von-umsatzsteuer-und-vorsteuerabzug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/bfh-beschluss-vom-14-mai-2025-xi-b-77-24-keine-anwendung-des-%c2%a7-296-zpo-im-finanzgerichtlichen-verfahren-unabhaengigkeit-der-berichtigung-von-umsatzsteuer-und-vorsteuerabzug\/","title":{"rendered":"BFH-Beschluss vom 14. Mai 2025, XI B 77\/24: Keine Anwendung des \u00a7\u00a0296 ZPO im finanzgerichtlichen Verfahren; Unabh\u00e4ngigkeit der Berichtigung von Umsatzsteuer und Vorsteuerabzug"},"content":{"rendered":"\n<p>ECLI:DE:BFH:2025:B.140525.XIB77.24.0<\/p>\n\n\n\n<p>BFH XI. Senat<\/p>\n\n\n\n<p>FGO \u00a7 76 Abs 1, FGO \u00a7 79b Abs 1, FGO \u00a7 79b Abs 3, FGO \u00a7 155, ZPO \u00a7 296, UStG \u00a7 17 Abs 1 S 2, UStG \u00a7 17 Abs 2 Nr 1<\/p>\n\n\n\n<p>vorgehend S\u00e4chsisches Finanzgericht , 29. Oktober 2024, Az: 1 K 111\/20<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Leits\u00e4tze<\/h2>\n\n\n\n<p>1. NV: \u00a7&nbsp;296 der Zivilprozessordnung findet im finanzgerichtlichen Verfahren keine Anwendung.<\/p>\n\n\n\n<p>2. NV: Die Berichtigung des Vorsteuerabzugs beim Leistungsempf\u00e4nger kann auch dann erfolgen, wenn die Umsatzsteuer beim leistenden Unternehmer nicht berichtigt worden ist (Anschluss an das Urteil des Gerichtshofs der Europ\u00e4ischen Union World Comm Trading Gfz vom 28.05.2020&nbsp;&#8211; C-684\/18, EU:C:2020:403).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tenor<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Beschwerde der Kl\u00e4gerin wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des S\u00e4chsischen Finanzgerichts vom 29.10.2024&nbsp;&#8211; 1&nbsp;K&nbsp;111\/20 wird als unbegr\u00fcndet zur\u00fcckgewiesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die Kl\u00e4gerin zu tragen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gr\u00fcnde<\/h2>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Die Beschwerde ist \u2011\u2011bei Zweifeln an ihrer Zul\u00e4ssigkeit\u2011\u2011 jedenfalls unbegr\u00fcndet. Die geltend gemachten Zulassungsgr\u00fcnde liegen, soweit sie im Sinne des \u00a7&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 der Finanzgerichtsordnung (FGO) dargelegt sind, jedenfalls nicht vor.<\/li><li>1. Soweit mit der Beschwerde geltend gemacht wird, der Tatbestand des finanzgerichtlichen Urteils auf Seite&nbsp;4 der Abschrift sei fehlerhaft, beachtet die Kl\u00e4gerin und Beschwerdef\u00fchrerin (Kl\u00e4gerin) nicht, dass nach \u00a7&nbsp;108 Abs.&nbsp;1 FGO die Berichtigung binnen zwei Wochen nach Zustellung des Urteils beantragt werden kann, wenn der Tatbestand des Urteils andere Unrichtigkeiten oder Unklarheiten als die in \u00a7&nbsp;107 Abs.&nbsp;1 FGO genannten enth\u00e4lt. Einwendungen gegen die Richtigkeit des Tatbestands sind nicht im Verfahren wegen Nichtzulassung der Revision zu r\u00fcgen, sondern m\u00fcssen gegebenenfalls zum Gegenstand eines Antrags auf Tatbestandsberichtigung (\u00a7&nbsp;108 FGO) gemacht werden (vgl. Beschl\u00fcsse des Bundesfinanzhofs \u2011\u2011BFH\u2011\u2011 vom 12.06.2014&nbsp;&#8211; XI&nbsp;B&nbsp;133\/13, BFH\/NV 2014, 1560, Rz&nbsp;16; vom 06.09.2023&nbsp;&#8211; IX&nbsp;B&nbsp;84\/22, BFH\/NV 2023, 1314, Rz&nbsp;16; vom 13.03.2024&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;B&nbsp;4\/23, BFH\/NV 2024, 685, Rz&nbsp;35).<\/li><li>2. Mit dem Vortrag, das Finanzgericht (FG) habe den Vortrag der Kl\u00e4gerin zu \u00a7&nbsp;296 der Zivilprozessordnung (ZPO) \u00fcbergangen, legt die Kl\u00e4gerin keine Verletzung rechtlichen Geh\u00f6rs dar. Die Kl\u00e4gerin beachtet insoweit nicht, dass das finanzgerichtliche Verfahren \u2011\u2011abgesehen vom Fall des \u00a7&nbsp;79b FGO, der hier nicht gegeben ist\u2011\u2011 keine Zur\u00fcckweisung versp\u00e4teten Vorbringens kennt (vgl. BFH-Urteil vom 19.09.1985&nbsp;&#8211; VII&nbsp;R&nbsp;164\/84, BFH\/NV 1986, 674). Insbesondere sind die Pr\u00e4klusionsvorschriften der ZPO nicht anwendbar (vgl. BFH-Urteile vom 05.03.1970&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;235\/68, BFHE 98, 528, BStBl II 1970, 496; vom 26.02.1975&nbsp;&#8211; II&nbsp;R&nbsp;120\/73, BFHE 115, 185, BStBl II 1975, 489). Au\u00dferdem w\u00e4re selbst die Zur\u00fcckweisung eines im Sinne des \u00a7&nbsp;79b FGO versp\u00e4teten Vorbringens nach \u00a7&nbsp;79b Abs.&nbsp;3 FGO nicht zwingend, sondern in das pflichtgem\u00e4\u00dfe Ermessen des Gerichts gestellt (vgl. BFH-Urteil vom 17.02.2000&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;52-55\/99, BFHE 191, 207, BStBl II 2000, 354, unter II.2.). All dies ist Folge des Amtsermittlungsgrundsatzes des \u00a7&nbsp;76 FGO. Das FG muss auch ohne Bestreiten des Beklagten und Beschwerdegegners (Finanzamts) pr\u00fcfen, ob der Vorsteuerabzug nach \u00a7&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 i.V.m. \u00a7&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 UStG zu berichtigen ist.<\/li><li>3. Soweit die Kl\u00e4gerin dabei behauptet, dass das FG den Rechtsstreit insoweit (das hei\u00dft in Bezug auf den Vorsteuerabzug) falsch entschieden habe, legt sie damit keinen Zulassungsgrund dar, sondern stellt die materielle Rechtm\u00e4\u00dfigkeit der angefochtenen Entscheidung in Frage, was die Zulassung der Revision grunds\u00e4tzlich nicht zu rechtfertigen vermag (vgl. BFH-Beschl\u00fcsse vom 23.03.2021&nbsp;&#8211; XI&nbsp;B&nbsp;69\/20, BFH\/NV 2021, 1108, Rz&nbsp;16; vom 26.04.2023&nbsp;&#8211; X&nbsp;B&nbsp;102\/22, BFH\/NV 2023, 824, Rz&nbsp;18). Nur beil\u00e4ufig weist der Senat deshalb darauf hin, dass die Berichtigungspflicht beim Leistenden und beim Leistungsempf\u00e4nger unabh\u00e4ngig voneinander bestehen (vgl. BFH-Beschluss vom 21.04.1987&nbsp;&#8211; V&nbsp;B&nbsp;73\/86, BFH\/NV 1987, 604; Urteil des Gerichtshofs der Europ\u00e4ischen Union World Comm Trading Gfz vom 28.05.2020&nbsp;&#8211; C-684\/18, EU:C:2020:403, Rz&nbsp;41 und 43).<\/li><li>4. Die R\u00fcge, das FG habe das rechtliche Geh\u00f6r der Kl\u00e4gerin dadurch verletzt, dass es die Rechnung #11\/18\/2 als Scheinrechnung eingestuft hat, greift nicht durch.<\/li><li>a) Der Anspruch auf Gew\u00e4hrung rechtlichen Geh\u00f6rs (Art.&nbsp;103 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes \u2011\u2011GG\u2011\u2011 und \u00a7&nbsp;96 Abs.&nbsp;2 FGO) verlangt von dem erkennenden Gericht vornehmlich, dass es die Beteiligten \u00fcber den Verfahrensstoff informiert, ihnen Gelegenheit zur \u00c4u\u00dferung gibt, ihre Ausf\u00fchrungen sowie Antr\u00e4ge zur Kenntnis nimmt und bei seiner Entscheidung in Erw\u00e4gung zieht (vgl. BFH-Beschl\u00fcsse vom 02.04.2014&nbsp;&#8211; XI&nbsp;B&nbsp;2\/14, BFH\/NV 2014, 1049, Rz&nbsp;8; vom 30.06.2020&nbsp;&#8211; XI&nbsp;S&nbsp;11\/20, BFH\/NV 2021, 26, Rz&nbsp;6). Grunds\u00e4tzlich ist davon auszugehen, dass das Gericht das von ihm entgegengenommene Vorbringen eines Beteiligten auch zur Kenntnis genommen und in Erw\u00e4gung gezogen hat, zumal es nach Art.&nbsp;103 Abs.&nbsp;1 GG nicht verpflichtet ist, sich mit jedem Vorbringen in der Begr\u00fcndung seiner Entscheidung ausdr\u00fccklich zu befassen (vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 11.02.2011&nbsp;&#8211; XI&nbsp;S&nbsp;1\/11, BFH\/NV 2011, 829; Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 25.01.2014&nbsp;&#8211; 1&nbsp;BvR&nbsp;1126\/11, H\u00f6chstrichterliche Finanzrechtsprechung 2014, 441, Rz&nbsp;29). Der Anspruch auf rechtliches Geh\u00f6r ist erst dann verletzt, wenn sich aus den besonderen Umst\u00e4nden des Einzelfalles ergibt, dass das Gericht ein tats\u00e4chliches Vorbringen entweder \u00fcberhaupt nicht zur Kenntnis genommen oder bei seiner Entscheidung ersichtlich nicht in Erw\u00e4gung gezogen hat (vgl. BFH-Beschl\u00fcsse vom 19.11.2013&nbsp;&#8211; XI&nbsp;B&nbsp;9\/13, BFH\/NV 2014, 373, Rz&nbsp;11; vom 20.11.2024&nbsp;&#8211; IX&nbsp;B&nbsp;77\/23, BFH\/NV 2025, 171, Rz&nbsp;33). Ein Anspruch darauf, dass das Gericht einen Beteiligten &#8222;erh\u00f6rt&#8220;, sich also seinen rechtlichen Ansichten oder seiner Sachverhaltsw\u00fcrdigung anschlie\u00dft, ergibt sich aus dem Anspruch auf Gew\u00e4hrung des rechtlichen Geh\u00f6rs hingegen nicht (vgl. BFH-Beschl\u00fcsse vom 14.11.2022&nbsp;&#8211; XI&nbsp;B&nbsp;106\/21, BFH\/NV 2023, 140, Rz&nbsp;16; vom 25.10.2023&nbsp;&#8211; XI&nbsp;B&nbsp;25\/23, BFH\/NV 2024, 30, Rz&nbsp;17).<\/li><li>b) Ausgehend davon liegt eine Verletzung rechtlichen Geh\u00f6rs nicht vor. Die Beschwerde wendet sich insoweit gegen die Tatsachen- und Beweisw\u00fcrdigung des FG und beanstandet, dass das FG sie, die Kl\u00e4gerin, mit ihrem Vortrag nicht erh\u00f6rt hat. Dies wird vom Geh\u00f6rsanspruch indes nicht umfasst (vgl. BFH-Beschl\u00fcsse vom 14.11.2022&nbsp;&#8211; XI&nbsp;B&nbsp;106\/21, BFH\/NV 2023, 140, Rz&nbsp;16; vom 08.05.2024&nbsp;&#8211; VII&nbsp;B&nbsp;5\/23, BFH\/NV 2024, 923, Rz&nbsp;23). Wird die Tatsachen- und Beweisw\u00fcrdigung angegriffen, so handelt es sich grunds\u00e4tzlich um die R\u00fcge eines materiell-rechtlichen Fehlers, die die Zulassung der Revision nicht rechtfertigt (vgl. BFH-Beschl\u00fcsse vom 20.04.2021&nbsp;&#8211; XI&nbsp;B&nbsp;39\/20, BFH\/NV 2021, 1209, Rz&nbsp;26; vom 07.03.2025&nbsp;&#8211; XI&nbsp;B&nbsp;25\/24, BFH\/NV 2025, 529, Rz&nbsp;10).<\/li><li>5. Soweit die Beschwerde dahin gehend verstanden werden kann, dass sie eine Divergenz der Vorentscheidung von den auf S.&nbsp;18&nbsp;f. der Beschwerdebegr\u00fcndung genannten Entscheidungen r\u00fcgt, hat sie nicht, was hierf\u00fcr erforderlich gewesen w\u00e4re (vgl. BFH-Beschl\u00fcsse vom 25.01.2022&nbsp;&#8211; XI&nbsp;B&nbsp;60\/20, Rz&nbsp;4; vom 12.07.2023&nbsp;&#8211; XI&nbsp;B&nbsp;1\/23, BFH\/NV 2023, 1201, Rz&nbsp;13), tragende abstrakte Rechtss\u00e4tze aus dem angefochtenen Urteil einerseits und aus der behaupteten Divergenzentscheidung andererseits herausgearbeitet und einander so gegen\u00fcbergestellt, dass die behauptete Abweichung erkennbar wird; au\u00dferdem ist nicht dargelegt, dass dem Streitfall ein vergleichbarer Sachverhalt zugrunde liegt wie den angeblichen Divergenzentscheidungen.<\/li><li>6. Mit ihrem abschlie\u00dfenden Vortrag r\u00fcgt die Kl\u00e4gerin auch in Bezug auf die Nichtanerkennung des Vorliegens einer Leistung gegen Entgelt zwischen der Kl\u00e4gerin und Herrn Rechtsanwalt T, dass das FG den Rechtsstreit (auch) insoweit falsch entschieden habe. Dies vermag die Zulassung der Revision aus den unter 3. genannten Gr\u00fcnden nicht zu rechtfertigen.<\/li><li>7. Lediglich erg\u00e4nzend weist der Senat auf Folgendes hin:<\/li><li>a) Das FG hat die Klage insoweit abgewiesen, weil es aufgrund der Gesamtumst\u00e4nde des Streitfalles unter Ber\u00fccksichtigung der N\u00e4heverh\u00e4ltnisse zwischen den handelnden Personen angenommen hat, dass die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Kl\u00e4gerin nicht gegen Entgelt (in der Terminologie des FG: als Privatperson) f\u00fcr T t\u00e4tig geworden sei und hierf\u00fcr kein Entgelt erwartet habe. Diese tats\u00e4chliche W\u00fcrdigung ist (insbesondere auch unter Ber\u00fccksichtigung des jahrelangen Vergessens der Vereinbarung vom 29.12.2010 und damit der tats\u00e4chlichen Nichtdurchf\u00fchrung, die sich an der Nichterteilung von Rechnungen zeigt) m\u00f6glich, verst\u00f6\u00dft nicht gegen Denkgesetze und Erfahrungss\u00e4tze und w\u00fcrde den Senat in einem gedachten Revisionsverfahren binden (\u00a7&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO), was bereits im Verfahren der Nichtzulassungsbeschwerde zu ber\u00fccksichtigen ist (vgl. BFH-Beschl\u00fcsse vom 03.02.2021&nbsp;&#8211; XI&nbsp;B&nbsp;45\/20, BFH\/NV 2021, 673, Rz&nbsp;25; vom 10.01.2024&nbsp;&#8211; XI&nbsp;B&nbsp;117\/22, BFH\/NV 2024, 394, Rz&nbsp;7).<\/li><li>b) Auf den Umstand, wann bei anderer Beurteilung die Umsatzsteuer bei der Kl\u00e4gerin aufgrund der &#8222;Verrechnungen&#8220; entstanden sein k\u00f6nnte und ob hinsichtlich des noch nicht durch &#8222;Verrechnung&#8220; vereinnahmten Teils ein gedachter Vorsteuerabzug beim Kl\u00e4ger zu berichtigen sein k\u00f6nnte (vgl. dazu auch BFH-Urteil vom 12.07.2023&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;5\/21, BFHE 282, 22, BStBl II 2024, 887, Rz&nbsp;44 und 45, m.w.N.), kommt es nicht an.<\/li><li>8. Der Senat sieht gem\u00e4\u00df \u00a7&nbsp;116 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;2 FGO von der Wiedergabe des Tatbestands sowie einer weiteren Begr\u00fcndung ab.<\/li><li>9. Die Kostenentscheidung beruht auf \u00a7&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/li><\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ECLI:DE:BFH:2025:B.140525.XIB77.24.0 BFH XI. Senat FGO \u00a7 76 Abs 1, FGO \u00a7 79b Abs 1, FGO \u00a7 79b Abs 3, FGO \u00a7 155, ZPO \u00a7 296, UStG \u00a7 17 Abs 1 S 2, UStG \u00a7 17 Abs 2 Nr 1 vorgehend S\u00e4chsisches Finanzgericht , 29. Oktober 2024, Az: 1 K 111\/20 Leits\u00e4tze 1. NV: \u00a7&nbsp;296 der &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/bfh-beschluss-vom-14-mai-2025-xi-b-77-24-keine-anwendung-des-%c2%a7-296-zpo-im-finanzgerichtlichen-verfahren-unabhaengigkeit-der-berichtigung-von-umsatzsteuer-und-vorsteuerabzug\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">BFH-Beschluss vom 14. 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