{"id":77924,"date":"2025-08-22T16:55:28","date_gmt":"2025-08-22T14:55:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/?p=77924"},"modified":"2025-08-22T16:55:28","modified_gmt":"2025-08-22T14:55:28","slug":"bfh-urteil-vom-20-maerz-2025-vi-r-21-24-besteuerungsrecht-fuer-einkuenfte-eines-in-luxemburg-angestellten-orchestermusikers-im-oeffentlichen-dienst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/bfh-urteil-vom-20-maerz-2025-vi-r-21-24-besteuerungsrecht-fuer-einkuenfte-eines-in-luxemburg-angestellten-orchestermusikers-im-oeffentlichen-dienst\/","title":{"rendered":"BFH-Urteil vom 20. M\u00e4rz 2025, VI R 21\/24: Besteuerungsrecht f\u00fcr Eink\u00fcnfte eines in Luxemburg angestellten Orchestermusikers im \u00f6ffentlichen Dienst"},"content":{"rendered":"\n<p>Parallelentscheidung zu BFH-Urteil vom 20.03.2025 &#8211; VI R 25\/23<\/p>\n\n\n\n<p>ECLI:DE:BFH:2025:U.200325.VIR21.24.0<\/p>\n\n\n\n<p>BFH VI. Senat<\/p>\n\n\n\n<p>EStG \u00a7 1 Abs 1 S 1, EStG \u00a7 2 Abs 1 S 1, EStG \u00a7 19, DBA LUX 2012 Art 3 Abs 1, DBA LUX 2012 Art 14, DBA LUX 2012 Art 16 Abs 1, DBA LUX 2012 Art 18 Abs 1 Buchst a, DBA LUX 2012 Art 18 Abs 3, DBA LUX 2012 Art 22 Abs 1 Buchst b DBuchst ff, DBA LUX 2012 Art 18 Abs 1, DBA LUX 1958 Art 5, DBA LUX 1958 Art 9, DBA LUX 1958 Art 11 Abs 2, GG Art 3 Abs 1, FGO \u00a7 68 S 1, FGO \u00a7 96 Abs 1 S 2, FGO \u00a7 121 S 1, EStG VZ 2021<\/p>\n\n\n\n<p>vorgehend Finanzgericht Rheinland-Pfalz , 19. Juni 2024, Az: 1 K 1767\/23<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Leits\u00e4tze<\/h2>\n\n\n\n<p>NV: Der bei einer K\u00f6rperschaft des \u00f6ffentlichen Rechts im Gro\u00dfherzogtum Luxemburg angestellte Orchestermusiker ist K\u00fcnstler im Sinne von Art.&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 DBA-Luxemburg 2012 (Parallelentscheidung zu VI&nbsp;R&nbsp;25\/23).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tenor<\/h2>\n\n\n\n<p>Auf die Revision des Kl\u00e4gers wird das Urteil des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz vom 19.06.2024&nbsp;&#8211; 1&nbsp;K&nbsp;1767\/23 aufgehoben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Klage wird abgewiesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat der Kl\u00e4ger zu tragen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tatbestand<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">I.<\/h3>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Der Kl\u00e4ger und Revisionskl\u00e4ger (Kl\u00e4ger) wohnt in der Bundesrepublik Deutschland (Deutschland). Er war im Streitjahr (2021) beim staatlichen Orchestre Philharmonique du Luxembourg im Gro\u00dfherzogtum Luxemburg (Luxemburg) besch\u00e4ftigt und erzielte als Musiker Eink\u00fcnfte aus nichtselbst\u00e4ndiger Arbeit. Lohnsteuerlicher Arbeitgeber war das \u00c9tablissement Public &#8222;Salle de concerts Grande-Duchesse Jos\u00e9phine-Charlotte&#8220;. Hierbei handelt es sich um eine K\u00f6rperschaft des \u00f6ffentlichen Rechts, die vom Kultusministerium des Gro\u00dfherzogtums subventioniert und von der Stadt Luxemburg unterst\u00fctzt wird. Weder das Orchestre Philharmonique du Luxembourg noch das \u00c9tablissement Public &#8222;Salle de concerts Grande-Duchesse Jos\u00e9phine-Charlotte&#8220; sind nach ihrem staatlichen Kulturauftrag auf Gewinnerzielung ausgerichtet.<\/li><li>Der Kl\u00e4ger war im Streitjahr von 132&nbsp;Tagen nur an einem Tag au\u00dferhalb Luxemburgs t\u00e4tig und behandelte seinen luxemburgischen Arbeitslohn im Rahmen der Einkommensteuererkl\u00e4rung in voller H\u00f6he als steuerfrei. Im Einkommensteuerbescheid 2021 vom 29.06.2023 belie\u00df der Beklagte und Revisionsbeklagte (Finanzamt \u2011\u2011FA\u2011\u2011) den Arbeitslohn nur in geringem Umfang steuerfrei, im \u00dcbrigen besteuerte er diesen unter Anrechnung der luxemburgischen Steuer.<\/li><li>Die hiergegen nach erfolglosem Einspruchsverfahren erhobene Klage wies das Finanzgericht (FG) ab.<\/li><li>Mit der Revision r\u00fcgt der Kl\u00e4ger die Verletzung materiellen Rechts.<\/li><li>W\u00e4hrend des Revisionsverfahrens erlie\u00df das FA unter dem 23.12.2024 aus hier nicht im Streit stehenden Gr\u00fcnden einen gem\u00e4\u00df \u00a7&nbsp;175 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Abgabenordnung ge\u00e4nderten Einkommensteuerbescheid f\u00fcr das Streitjahr.<\/li><li>Der Kl\u00e4ger beantragt sinngem\u00e4\u00df,das Urteil der Vorinstanz aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid 2021 vom 23.12.2024 dahingehend zu \u00e4ndern, dass die Einkommensteuer auf 0&nbsp;\u20ac herabgesetzt wird.<\/li><li>Das FA ist der Revision entgegengetreten.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Entscheidungsgr\u00fcnde<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">II.<\/h3>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Das angefochtene Urteil ist bereits aus verfahrensrechtlichen Gr\u00fcnden aufzuheben, da sich w\u00e4hrend des Revisionsverfahrens der Verfahrensgegenstand, \u00fcber dessen Rechtm\u00e4\u00dfigkeit das FG entschieden hat, ge\u00e4ndert hat (\u00a7&nbsp;127 der Finanzgerichtsordnung \u2011\u2011FGO\u2011\u2011). Das FG hat \u00fcber den Einkommensteuerbescheid f\u00fcr 2021 vom 29.06.2023 in der Fassung der Einspruchsentscheidung vom 25.09.2023 entschieden. An dessen Stelle ist der vom FA unter dem 23.12.2024 erlassene Bescheid getreten, der nach \u00a7&nbsp;121 Satz&nbsp;1 FGO i.V.m. \u00a7&nbsp;68 Satz&nbsp;1 FGO Gegenstand des Verfahrens geworden ist. Damit liegt dem FG-Urteil ein nicht mehr existierender Bescheid zugrunde. Das angefochtene Urteil ist daher gegenstandslos geworden und aufzuheben (s. Senatsurteile vom 13.08.2020&nbsp;&#8211; VI&nbsp;R&nbsp;27\/18, BFHE 270, 330, BStBl II 2021, 86, Rz&nbsp;15 und vom 26.10.2022&nbsp;&#8211; VI&nbsp;R&nbsp;25\/20, BFHE 278, 459, BStBl II 2023, 372, Rz&nbsp;11, m.w.N.). Da sich durch die Bescheid\u00e4nderung hinsichtlich der im Revisionsverfahren streitigen Punkte keine \u00c4nderungen ergeben haben und der Kl\u00e4ger auch keinen weiter gehenden Antrag gestellt hat, bedarf es keiner Zur\u00fcckverweisung der Sache an das FG gem\u00e4\u00df \u00a7&nbsp;127 FGO.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">III.<\/h3>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Der Senat kann auf Grundlage der tats\u00e4chlichen Feststellungen der Vorinstanz in der Sache selbst entscheiden. Der gem\u00e4\u00df \u00a7&nbsp;121 Satz&nbsp;1 FGO i.V.m. \u00a7&nbsp;68 Satz&nbsp;1 FGO zum Gegenstand des Revisionsverfahrens gewordene Einkommensteuerbescheid vom 23.12.2024 ist rechtm\u00e4\u00dfig und verletzt den Kl\u00e4ger nicht in seinen Rechten (\u00a7&nbsp;100 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1, \u00a7&nbsp;121 FGO). Die Klage ist daher abzuweisen. Das FG hat zutreffend entschieden, dass der luxemburgische Arbeitslohn des Kl\u00e4gers in Deutschland gem\u00e4\u00df Art.&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 Abkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Gro\u00dfherzogtum Luxemburg zur Vermeidung der Doppelbesteuerung und Verhinderung der Steuerhinterziehung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Verm\u00f6gen vom 23.04.2012 (BGBl II 2012, 1403, BStBl I 2015, 8) \u2011\u2011DBA-Luxemburg 2012\u2011\u2011 i.V.m. Art.&nbsp;22 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b Doppelbuchst.&nbsp;ff DBA-Luxemburg 2012 unter Anrechnung der bereits in Luxemburg gezahlten Einkommensteuer zu versteuern ist.<\/li><li>1. Der im Inland wohnhafte Kl\u00e4ger ist mit seinem Welteinkommen in Deutschland unbeschr\u00e4nkt steuerpflichtig (\u00a7&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 und \u00a7&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes \u2011\u2011EStG\u2011\u2011). Dies umfasst auch die Eink\u00fcnfte des Kl\u00e4gers aus nichtselbst\u00e4ndiger Arbeit im Sinne des \u00a7&nbsp;19 EStG aus ausl\u00e4ndischen Quellen \u2011\u2011hier die Verg\u00fctungen, die der Kl\u00e4ger im Streitjahr als angestellter Musiker in Luxemburg erhalten hat\u2011\u2011.<\/li><li>2. Das Deutschland nach innerstaatlichem Recht zustehende Besteuerungsrecht ist nicht nach Art.&nbsp;18 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a DBA-Luxemburg 2012 ausgeschlossen.<\/li><li>a) Nach Art.&nbsp;18 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a DBA-Luxemburg 2012 k\u00f6nnen Geh\u00e4lter, L\u00f6hne und \u00e4hnliche Verg\u00fctungen, die von einem Vertragsstaat, einem seiner L\u00e4nder oder einer ihrer Gebietsk\u00f6rperschaften oder einer anderen juristischen Person des \u00f6ffentlichen Rechts dieses Staates an eine nat\u00fcrliche Person f\u00fcr die diesem Staat, einem seiner L\u00e4nder, einer ihrer Gebietsk\u00f6rperschaften oder einer anderen juristischen Person des \u00f6ffentlichen Rechts geleisteten Dienste gezahlt werden, nur in diesem Staat besteuert werden.<\/li><li>b) Zwar ist der hier streitgegenst\u00e4ndliche Arbeitslohn dem Kl\u00e4ger von einer luxemburgischen K\u00f6rperschaft des \u00f6ffentlichen Rechts f\u00fcr die dieser geleisteten Dienste gezahlt worden. Der Anwendung des Art.&nbsp;18 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a DBA-Luxemburg 2012 steht aber Art.&nbsp;18 Abs.&nbsp;3 DBA-Luxemburg 2012 entgegen, wonach auf Geh\u00e4lter, L\u00f6hne und \u00e4hnliche Verg\u00fctungen f\u00fcr Dienstleistungen, die im Zusammenhang mit einer Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit eines Vertragsstaats, eines seiner L\u00e4nder, einer ihrer Gebietsk\u00f6rperschaften oder einer anderen juristischen Person des \u00f6ffentlichen Rechts dieses Staates erbracht werden, die Art.&nbsp;14, 15, 16 oder 17 DBA-Luxemburg 2012 anzuwenden sind.<\/li><li>aa) Eine dahingehende Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit einer K\u00f6rperschaft des \u00f6ffentlichen Rechts liegt vor, wenn sich die \u00f6ffentliche Hand mit der Absicht, Einnahmen zu erzielen, nachhaltig wirtschaftlich bet\u00e4tigt und sich diese T\u00e4tigkeit innerhalb der Gesamtbet\u00e4tigung des Vertragsstaats beziehungsweise der juristischen Person wirtschaftlich heraushebt. Ausreichend ist das Vorliegen einer auf wirtschaftlichen Erfolg ausgerichteten T\u00e4tigkeit (vgl. Wassermeyer\/Siegers\/Steichen, DBA Luxemburg Art.&nbsp;18 Rz&nbsp;38, unter Verweis auf Wassermeyer\/Wassermeyer\/Dr\u00fcen, MA Art.&nbsp;19 Rz&nbsp;168&nbsp;f.), die zu einem nennenswerten Wettbewerb der Einrichtung mit privaten Unternehmen f\u00fchren kann (Urteil des Bundesfinanzhofs \u2011\u2011BFH\u2011\u2011 vom 11.01.1979&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;26\/74, BFHE 127, 83, BStBl II 1979, 746). Denn Art.&nbsp;18 Abs.&nbsp;3 DBA-Luxemburg 2012 ist von dem Grundsatz gepr\u00e4gt, dass Vertragsstaaten und ihre Einrichtungen sich wie alle anderen Marktteilnehmer behandeln lassen m\u00fcssen, wenn sie am Markt in einen nennenswerten Wettbewerb zu privaten Unternehmen treten (Wassermeyer\/Siegers\/Steichen, DBA Luxemburg Art.&nbsp;18 Rz&nbsp;38, unter Verweis auf Wassermeyer\/Wassermeyer\/Dr\u00fcen MA Art.&nbsp;19 Rz&nbsp;168&nbsp;f.; Martini in: Gosch\/Kroppen\/Grotherr\/Kraft, DBA, Art.&nbsp;19 OECD-MA Rz&nbsp;101; Lampert in Sch\u00f6nfeld\/Ditz, Doppelbesteuerungsabkommen, 2.&nbsp;Aufl., Art.&nbsp;19 Rz&nbsp;53; Flick\/Wassermeyer\/Kempermann, Doppelbesteuerungsabkommen Deutschland-Schweiz, Art.&nbsp;19 Rz&nbsp;26).<\/li><li>bb) Ob sich die K\u00f6rperschaft des \u00f6ffentlichen Rechts hierbei mit Gewinnerzielungsabsicht bet\u00e4tigt, ist \u2011\u2011wie das FG zutreffend entschieden hat\u2011\u2011 deshalb unerheblich (Wassermeyer\/Siegers\/Steichen, DBA Luxemburg Art.&nbsp;18 Rz&nbsp;38, unter Verweis auf Wassermeyer\/Wassermeyer\/Dr\u00fcen, MA Art.&nbsp;19 Rz&nbsp;168&nbsp;f.; D\u00fcrrschmidt in Vogel\/Lehner, DBA, 7.&nbsp;Aufl., Art.&nbsp;19 Rz&nbsp;84; Martini in: Gosch\/Kroppen\/Grotherr\/Kraft, DBA, Art.&nbsp;19 OECD-MA Rz&nbsp;102; Kempermann in Flick\/Wassermeyer\/Kempermann, Doppelbesteuerungsabkommen Deutschland-Schweiz, Art.&nbsp;19 Rz&nbsp;26); zumal in Art.&nbsp;18 Abs.&nbsp;3 DBA-Luxemburg 2012, anders noch als in der Vorg\u00e4ngernorm des Art.&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 des Abkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Gro\u00dfherzogtum Luxemburg zur Vermeidung der Doppelbesteuerungen und \u00fcber gegenseitige Amts- und Rechtshilfe auf dem Gebiete der Steuern vom Einkommen und vom Verm\u00f6gen sowie der Gewerbesteuern und der Grundsteuern vom 23.08.1958 (BGBl II 1959, 1270, BStBl I 1959, 1023) \u2011\u2011DBA-Luxemburg 1958\u2011\u2011, dieses Tatbestandsmerkmal nicht mehr erw\u00e4hnt wird.<\/li><li>cc) Anderes folgt auch nicht aus Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;f und g DBA-Luxemburg 2012. Der dort verwendete Begriff &#8222;Unternehmen&#8220; bezieht sich auf die Aus\u00fcbung einer Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit, welche auch freiberufliche oder sonstige selbst\u00e4ndige T\u00e4tigkeiten erfasst. Hieraus l\u00e4sst sich jedoch nicht ableiten, dass eine Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit der \u00f6ffentlichen Hand im Sinne von Art.&nbsp;18 Abs.&nbsp;3 DBA-Luxemburg 2012 ein Handeln mit Gewinnerzielungsabsicht erfordert. Art.&nbsp;5, 9 DBA-Luxemburg 1958 und Art.&nbsp;7 DBA-Luxemburg 2012 streiten ebenfalls nicht f\u00fcr ein dahingehendes Auslegungsergebnis.<\/li><li>c) Nach diesen Ma\u00dfst\u00e4ben \u00fcbt das \u00c9tablissement Public &#8222;Salle de concerts Grande-Duchesse Jos\u00e9phine-Charlotte&#8220; mit dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg eine Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit im Sinne von Art.&nbsp;18 Abs.&nbsp;3 DBA-Luxemburg 2012 aus.<\/li><li>Zwar ist die Philharmonie mit einem staatlichen Kulturauftrag versehen und soll das kulturelle Ansehen Luxemburgs f\u00f6rdern. Auch erweist sich das Betreiben des Orchesters als unwirtschaftlich und bedarf der staatlichen F\u00f6rderung. Gleichwohl verfolgt die Philharmonie neben der F\u00f6rderung der Kultur zumindest auch den Zweck, Einnahmen zu erzielen. Dabei hebt sich die Veranstaltung kostenpflichtiger Konzerte innerhalb der Gesamtbet\u00e4tigung des \u00c9tablissement Public &#8222;Salle de concerts Grande-Duchesse Jos\u00e9phine-Charlotte&#8220; wirtschaftlich hervor.<\/li><li>Das \u00c9tablissement Public &#8222;Salle de concerts Grande-Duchesse Jos\u00e9phine-Charlotte&#8220; tritt zudem mit der Veranstaltung kostenpflichtiger Konzerte in nennenswerten Wettbewerb zu privaten Anbietern musikalischer Unterhaltung, und zwar ungeachtet des staatlichen Kulturauftrags und des Alleinstellungsmerkmals als &#8222;Staatsorchester&#8220;. Denn insoweit kommt es nicht auf den Status des staatlichen Wettbewerbers an, sondern auf den Inhalt der jeweiligen T\u00e4tigkeit (BFH-Urteil vom 18.04.2024&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;50\/20, zur amtlichen Ver\u00f6ffentlichung bestimmt, BStBl II 2024, 693, Rz&nbsp;17). Dabei gr\u00fcndet die Wettbewerbssituation mit privaten Anbietern vorliegend insbesondere auf dem Umstand, dass eine staatlich gef\u00f6rderte Kultureinrichtung nicht gewinnorientiert wirtschaften und deshalb in besonderem Ma\u00dfe wettbewerbsrelevante (Dienst-)Leistungen nicht kostendeckend anbieten muss.<\/li><li>3. Damit richtet sich die Besteuerung des luxemburgischen Arbeitslohns des Kl\u00e4gers, den er im Streitjahr als Musiker des Orchestre Philharmonique du Luxembourg erzielte, gem\u00e4\u00df Art.&nbsp;18 Abs.&nbsp;3 DBA-Luxemburg 2012 nach den Art.&nbsp;14, 15, 16 oder 17 DBA-Luxemburg 2012.<\/li><li>a) Gem\u00e4\u00df Art.&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 DBA-Luxemburg 2012 k\u00f6nnen vorbehaltlich der Art.&nbsp;15 bis 19 DBA-Luxemburg 2012 Geh\u00e4lter, L\u00f6hne und \u00e4hnliche Verg\u00fctungen, die eine in einem Vertragsstaat ans\u00e4ssige Person aus unselbst\u00e4ndiger Arbeit bezieht, nur in diesem Staat besteuert werden, es sei denn, die Arbeit wird in dem anderen Vertragsstaat ausge\u00fcbt (Satz&nbsp;1). Wird die Arbeit dort ausge\u00fcbt, so k\u00f6nnen die daf\u00fcr bezogenen Verg\u00fctungen in dem anderen Staat besteuert werden (Satz&nbsp;2). In dem letztgenannten Fall wird die Doppelbesteuerung bei in Deutschland ans\u00e4ssigen Personen durch Freistellung der Geh\u00e4lter, L\u00f6hne und \u00e4hnlichen Verg\u00fctungen von der Bemessungsgrundlage der Einkommensteuer vermieden (Art.&nbsp;22 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a DBA-Luxemburg 2012).<\/li><li>b) Art.&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 DBA-Luxemburg 2012 kommt jedoch im Streitfall nicht zur Anwendung, weil die Voraussetzungen der gegen\u00fcber dieser Bestimmung vorrangigen Regelung des Art.&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 DBA-Luxemburg 2012 erf\u00fcllt sind, der als lex specialis vorgeht. Nach seinem Wortlaut ist Art.&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 DBA-Luxemburg 2012 &#8222;ungeachtet der Artikel&nbsp;7 und 14 &#8230;&#8220; anzuwenden. Art.&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 DBA-Luxemburg 2012 enth\u00e4lt entsprechend einen Anwendungsvorbehalt hinsichtlich der Art.&nbsp;15 bis 19 DBA-Luxemburg 2012. Im Unterschied zu Art.&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 i.V.m. Art.&nbsp;22 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a DBA-Luxemburg 2012 wird die Doppelbesteuerung in diesem Fall nicht durch Ausnahme der Verg\u00fctung von der Bemessungsgrundlage der Einkommensteuer vermieden, sondern durch Anrechnung der in Luxemburg erhobenen Steuer auf die deutsche Steuer nach Ma\u00dfgabe von Art.&nbsp;22 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b Doppelbuchst.&nbsp;ff DBA-Luxemburg 2012 i.V.m. \u00a7&nbsp;34c EStG.<\/li><li>aa) Gem\u00e4\u00df Art.&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 DBA-Luxemburg 2012 k\u00f6nnen Eink\u00fcnfte, die eine in einem Vertragsstaat ans\u00e4ssige Person unter anderem als K\u00fcnstler aus ihrer im anderen Vertragsstaat pers\u00f6nlich ausge\u00fcbten T\u00e4tigkeit bezieht, im anderen Staat besteuert werden.<\/li><li>bb) Die Vorschrift gilt \u2011\u2011entgegen der Auffassung des Kl\u00e4gers\u2011\u2011 nicht nur f\u00fcr selbst\u00e4ndig t\u00e4tige und\/oder reisende Personen, sondern \u2011\u2011wie im Fall des Kl\u00e4gers\u2011\u2011 auch f\u00fcr nichtselbst\u00e4ndig t\u00e4tige, ortsgebundene K\u00fcnstler und Sportler (vgl. BFH-Urteil vom 30.05.2018&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;62\/16, BFHE 262, 54, BStBl II 2024, 219, Rz&nbsp;23, zum Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Schweizerischen Eidgenossenschaft zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiete der Steuern vom Einkommen und vom Verm\u00f6gen vom 11.08.1971 (BGBl II 1972, 1022, BStBl I 1972, 519) i.d.F. des \u00c4nderungsprotokolls vom 27.10.2010 (BGBl II 2011, 1092, BStBl I 2012, 513) im Hinblick auf einen Opernchors\u00e4nger und des Weiteren mit Verweis auf das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts vom 06.05.2008&nbsp;&#8211; 2C_276\/2007, abgedruckt in Locher\/Meier\/von&nbsp;Siebenthal\/Kolb, Doppelbesteuerungsabkommen Schweiz-Deutschland 1971 und 1978, B&nbsp;17.1 Nr.&nbsp;60 zu einem angestellten Radsportler; Wassermeyer\/Wassermeyer\/Dr\u00fcen, MA Art.&nbsp;19 Rz&nbsp;155).<\/li><li>(1) Weder der Wortlaut von Art.&nbsp;16 DBA-Luxemburg 2012 noch sein systematischer Kontext lassen erkennen, dass von der Regelung nur selbst\u00e4ndig t\u00e4tige K\u00fcnstler erfasst werden. Vielmehr streiten die Verweisklausel in Art.&nbsp;18 Abs.&nbsp;3 DBA-Luxemburg 2012 und der Vorrang des Art.&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 DBA-Luxemburg 2012 vor Art.&nbsp;14 DBA-Luxemburg 2012 daf\u00fcr, dass von Art.&nbsp;16 DBA-Luxemburg 2012 auch die nichtselbst\u00e4ndig t\u00e4tigen K\u00fcnstler erfasst werden (so im Ergebnis auch BFH-Urteil vom 30.05.2018&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;62\/16, BFHE 262, 54, BStBl II 2024, 219, Rz&nbsp;23).<\/li><li>(2) Ebenso wenig l\u00e4sst sich der Regelung eine Beschr\u00e4nkung auf reisende K\u00fcnstler entnehmen. Denn den Vertragsstaaten standen bei Abschluss des DBA-Luxemburg 2012 bereits moderne Technologien und Informationsquellen im Hinblick auf eine Erfassung ausl\u00e4ndischer K\u00fcnstlereink\u00fcnfte zur Verf\u00fcgung. Mithin bestand zum Zeitpunkt des Abschlusses des DBA-Luxemburg 2012 bez\u00fcglich reisenden K\u00fcnstlern und ortsgebundenen K\u00fcnstlern kein wesentlicher Unterschied mehr. Gleichwohl hielten die Vertragsparteien an der Einf\u00fcgung der Sondervorschrift im DBA-Luxemburg 2012 f\u00fcr K\u00fcnstler fest, ohne \u2011\u2011was im Falle des Wunsches einer unterschiedlichen Behandlung von reisenden und ortsgebundenen K\u00fcnstlern nahegelegen h\u00e4tte\u2011\u2011 eine Einschr\u00e4nkung auf reisende K\u00fcnstler vorzunehmen.<\/li><li>(3) Anlass f\u00fcr eine teleologische Reduktion dahingehend, dass Art.&nbsp;16 DBA-Luxemburg 2012 auf selbst\u00e4ndig t\u00e4tige und\/oder reisende K\u00fcnstler zu beschr\u00e4nken ist, besteht vor diesem Hintergrund nicht (so im Ergebnis auch BFH-Urteil vom 30.05.2018&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;62\/16, BFHE 262, 54, BStBl II 2024, 219, Rz&nbsp;23).<\/li><li>cc) Art.&nbsp;16 DBA-Luxemburg 2012 findet zudem auch Anwendung auf K\u00fcnstler, die als Ensemble auftreten. Tritt eine Personengruppe (beispielsweise ein Orchester oder ein Chor) gemeinsam auf, sind s\u00e4mtliche Mitglieder der Gruppe und nicht nur deren Leiter oder Dirigent als K\u00fcnstler im Sinne der einschl\u00e4gigen Vorschriften des Doppelbesteuerungsabkommens anzusehen, und zwar unabh\u00e4ngig von den individuellen k\u00fcnstlerischen Gestaltungsm\u00f6glichkeiten des einzelnen Ensemblemitglieds (s. BFH-Urteil vom 30.05.2018&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;62\/16, BFHE 262, 54, BStBl II 2024, 219, Rz&nbsp;25, betreffend das Mitglied eines Opernchors).<\/li><li>dd) Art.&nbsp;16 DBA-Luxemburg 2012 erfasst Verg\u00fctungen von K\u00fcnstlern schlie\u00dflich auch insoweit, als damit neben dem k\u00fcnstlerischen Auftritt (vertraglich geschuldete) Probenzeiten des K\u00fcnstlers entgolten werden (BFH-Urteil vom 30.05.2018&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;62\/16, BFHE 262, 54, BStBl II 2024, 219, Rz&nbsp;28&nbsp;f.). Unerheblich ist insoweit, ob die Proben einen konkreten Auftrittsbezug aufweisen oder lediglich allgemein der Erhaltung und Verbesserung der k\u00fcnstlerischen Bet\u00e4tigung dienen (so auch Rz&nbsp;9.1 zu Art.&nbsp;17 des OECD-Musterabkommens 2017, s. Wassermeyer\/Schwenke\/Wassermeyer, MA Art.&nbsp;17 MK&nbsp;9.1).<\/li><li>4. Ein Versto\u00df gegen Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes (GG) liegt nicht vor.<\/li><li>a) Zwar wird der Kl\u00e4ger als K\u00fcnstler zum einen im Vergleich zu nichtk\u00fcnstlerisch t\u00e4tigen Arbeitnehmern (im Kunstbetrieb zum Beispiel B\u00fchnenarbeiter oder angestellte Mitarbeiter hinter den Kulissen) unterschiedlich behandelt. Denn letztere nehmen in der Regel \u2011\u2011anders als der k\u00fcnstlerisch t\u00e4tige Kl\u00e4ger\u2011\u2011 regelm\u00e4\u00dfig an der Freistellungs- und nicht &#8222;lediglich&#8220; an der Anrechnungsmethode teil. Zum anderen wird der Kl\u00e4ger im Hinblick auf diese wie ein selbst\u00e4ndiger K\u00fcnstler behandelt, obwohl zwischen angestellten und freischaffenden K\u00fcnstlern Unterschiede betreffend das Anstellungsverh\u00e4ltnis und damit einhergehend der Art der erzielten Eink\u00fcnfte bestehen.<\/li><li>b) Ein Gleichheitsversto\u00df ist darin jedoch nicht zu erblicken.<\/li><li>aa) Dabei kann der Senat dahinstehen lassen, ob die unterschiedliche Vermeidung der Doppelbesteuerung von Eink\u00fcnften nach Ma\u00dfgabe der Freistellungs- oder Anrechnungsmethode \u00fcberhaupt einen gleichheitsrechtlichen Bezug aufweisen kann. Denn der Gesetzgeber ist nicht gehalten, die zus\u00e4tzliche Belastung ausl\u00e4ndischer Eink\u00fcnfte mit ausl\u00e4ndischen Steuern in jedem Fall vollst\u00e4ndig auszuschlie\u00dfen (vgl. Beschluss des Bundesverfassungsgerichts \u2011\u2011BVerfG\u2011\u2011 vom 07.06.2023&nbsp;&#8211; 2&nbsp;BvL&nbsp;6\/14, Rz&nbsp;57).<\/li><li>bb) Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 GG verbietet nur solche Differenzierungen, die nicht von einem sachlichen Grund getragen sind. Ob und in welchem Umfang eine bestimmte Person den Schutz eines Doppelbesteuerungsabkommens genie\u00dft oder nicht, ist indessen ein sachlicher Grund in diesem Sinne (BFH-Urteile vom 24.01.2001&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;100\/99, BFH\/NV 2001, 1402 und vom 12.04.2023&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;44\/22 (I&nbsp;R&nbsp;49\/19, I&nbsp;R&nbsp;17\/16), BFHE 280, 213, BStBl II 2023, 974, zur Nichtber\u00fccksichtigung &#8222;finaler&#8220; Verluste einer italienischen Betriebsst\u00e4tte). Jede andere Betrachtung m\u00fcsste in letzter Konsequenz dazu f\u00fchren, dass ein jeder unter Berufung auf den Gleichbehandlungsgrundsatz jedes beliebige Doppelbesteuerungsabkommen in Anspruch nehmen oder inhaltlich \u00fcberschreiben k\u00f6nnte. Auch wenn sich der Kl\u00e4ger besser st\u00fcnde, wenn in seinem Fall die Doppelbesteuerung seiner luxemburgischen Eink\u00fcnfte durch deren Freistellung in Deutschland vermieden werden w\u00fcrde, kann dies nicht dazu f\u00fchren, dass die Sondervorschrift f\u00fcr K\u00fcnstler und Sportler im DBA-Luxemburg 2012 aus Gleichbehandlungsgr\u00fcnden entgegen dem dort von den Vertragsstaaten vorgesehenen Geltungsbereich nicht anzuwenden ist (vgl. BFH-Urteil vom 24.01.2001&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;100\/99, BFH\/NV 2001, 1402). Dem w\u00fcrde die vielschichtige Problematik der internationalen Doppelbesteuerung betreffend die zwischenstaatliche Abgrenzung der Besteuerungsbefugnisse nicht gerecht (vgl. BVerfG-Beschluss vom 07.06.2023&nbsp;&#8211; 2&nbsp;BvL&nbsp;6\/14, Rz&nbsp;57). Zumal Doppelbesteuerungsabkommen regelm\u00e4\u00dfig \u2011\u2011und vorliegend ist nichts anderes ersichtlich\u2011\u2011 nicht gegen tragende Grunds\u00e4tze der Verfassung versto\u00dfen (BVerfG-Beschluss vom 15.12.2015&nbsp;&#8211; 2&nbsp;BvL&nbsp;1\/12, BVerfGE 141, 1, Rz&nbsp;75, m.w.N.) und \u00fcberdies im Bereich des internationalen Steuerrechts das Fundamentalprinzip der Besteuerung nach der Leistungsf\u00e4higkeit durch das Prinzip der zwischenstaatlichen Verteilungsgerechtigkeit (Quellen- oder Territorialit\u00e4tsprinzip), das der Aufteilung von Steuersubstrat auf mehrere Staaten dient, eingeschr\u00e4nkt wird (BFH-Urteil vom 12.04.2023&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;44\/22 (I&nbsp;R&nbsp;49\/19, I&nbsp;R&nbsp;17\/16), BFHE 280, 213, BStBl II 2023, 974, Rz&nbsp;34, betreffend die Nichtber\u00fccksichtigung &#8222;finaler&#8220; Verluste einer italienischen Betriebsst\u00e4tte).<\/li><li>5. Die Kostenentscheidung beruht auf \u00a7&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO.<\/li><\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Parallelentscheidung zu BFH-Urteil vom 20.03.2025 &#8211; VI R 25\/23 ECLI:DE:BFH:2025:U.200325.VIR21.24.0 BFH VI. Senat EStG \u00a7 1 Abs 1 S 1, EStG \u00a7 2 Abs 1 S 1, EStG \u00a7 19, DBA LUX 2012 Art 3 Abs 1, DBA LUX 2012 Art 14, DBA LUX 2012 Art 16 Abs 1, DBA LUX 2012 Art 18 Abs &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/bfh-urteil-vom-20-maerz-2025-vi-r-21-24-besteuerungsrecht-fuer-einkuenfte-eines-in-luxemburg-angestellten-orchestermusikers-im-oeffentlichen-dienst\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">BFH-Urteil vom 20. 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