{"id":7825,"date":"2012-12-02T16:02:25","date_gmt":"2012-12-02T14:02:25","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=7825"},"modified":"2012-12-02T16:02:25","modified_gmt":"2012-12-02T14:02:25","slug":"x-r-38-06-umschichtungen-im-rahmen-der-vermoegensuebergabe-gegen-versorgungsleistungen-veraeusserung-wesentlicher-teile-der-uebertragenen-sachgesamtheit-nach-der-vermoegensuebergabe-ermittlung-des-dur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-38-06-umschichtungen-im-rahmen-der-vermoegensuebergabe-gegen-versorgungsleistungen-veraeusserung-wesentlicher-teile-der-uebertragenen-sachgesamtheit-nach-der-vermoegensuebergabe-ermittlung-des-dur\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;38\/06 &#8211; Umschichtungen im Rahmen der Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen &#8211; Ver&auml;u&szlig;erung wesentlicher Teile der &uuml;bertragenen Sachgesamtheit nach der Verm&ouml;gens&uuml;bergabe &#8211; Ermittlung des durchschnittlichen j&auml;hrlichen Ertrags des erworbenen Verm&ouml;gens &#8211; Unentgeltlich an Angeh&ouml;rige &uuml;berlassenes Wohneigentum &#8211; Auslegung von Willenserkl&auml;rungen &#8211; Bodenschatz als selbst&auml;ndiges Wirtschaftsgut"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 17.3.2010, X R 38\/06<\/p>\n<p class=\"titel\">Umschichtungen im Rahmen der Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen &#8211; Ver&auml;u&szlig;erung wesentlicher Teile der &uuml;bertragenen Sachgesamtheit nach der Verm&ouml;gens&uuml;bergabe &#8211; Ermittlung des durchschnittlichen j&auml;hrlichen Ertrags des erworbenen Verm&ouml;gens &#8211; Unentgeltlich an Angeh&ouml;rige &uuml;berlassenes Wohneigentum &#8211; Auslegung von Willenserkl&auml;rungen &#8211; Bodenschatz als selbst&auml;ndiges Wirtschaftsgut<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Werden wesentliche Teile einer &uuml;bertragenen Sachgesamtheit nach der Verm&ouml;gens&uuml;bergabe ver&auml;u&szlig;ert, ist anhand einer neuen Ertragsprognose zu pr&uuml;fen, ob die Versorgungsleistungen weiterhin von den Nettoertr&auml;gen des verbleibenden Verm&ouml;gens gedeckt werden.<\/p>\n<p>2. Wird ertragloses in ertragbringendes Verm&ouml;gen in Absprache mit dem &Uuml;bergeber umgeschichtet, kann der durchschnittliche j&auml;hrliche Ertrag des erworbenen Verm&ouml;gens ab der Umschichtung aus den Ertr&auml;gen des Umschichtungsjahres und der beiden Folgejahre ermittelt werden. Dies gilt auch, wenn erstmals im zweiten Jahr nach der Umschichtung ein Ertrag erwirtschaftet wird und daher feststeht, dass im Umschichtungsjahr und im ersten Folgejahr die Versorgungsleistungen aus der Verm&ouml;genssubstanz gezahlt worden sind.<\/p>\n<p>3. Die Umschichtung von ertragbringendem in anderes ertragbringendes Verm&ouml;gen nach der Verm&ouml;gens&uuml;bergabe ist zul&auml;ssig. Sie setzt weder eine Gestattung im &Uuml;bergabevertrag noch eine gesonderte Abrede mit dem &Uuml;bergeber anl&auml;sslich der Umschichtung voraus. Der durchschnittliche j&auml;hrliche Ertrag des Reinvestitionsguts ist grunds&auml;tzlich aus den Ertr&auml;gen des Umschichtungsjahres und der beiden Folgejahre zu ermitteln.<\/p>\n<p>4. Zu den der Art nach ertragbringenden Wirtschaftseinheiten geh&ouml;rt nicht Wohneigentum, das einem Angeh&ouml;rigen unentgeltlich zur Nutzung &uuml;berlassen wird.<\/p>\n<p>5. Bei einer Umschichtung bleibt es bei dem Grundsatz, dass Versorgungsleistungen insgesamt nur unter der Voraussetzung als Sonderausgaben abziehbar sind, dass der Ertrag des &uuml;bergebenen bzw. umgeschichteten Verm&ouml;gens die Leistungen abdeckt.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) erwarb gemeinsam mit seinem Bruder in einem notariellen &Uuml;bergabevertrag unter dem 18. Dezember 1995 (im Folgenden: &Uuml;bergabevertrag) einen landwirtschaftlichen Betrieb von seiner Mutter (im Folgenden: &Uuml;bergeberin). Er verpflichtete sich, mit seinem Bruder als Gesamtschuldner ab Januar 1996 an die &Uuml;bergeberin Versorgungsleistungen in H&ouml;he von 1.900 DM monatlich als dauernde Last gem&auml;&szlig; &sect; 323 der Zivilprozessordnung zu zahlen, die jeweils h&auml;lftig geschuldet wurden (Abschn. I.4 und 3.4 des &Uuml;bergabevertrags). Hinzu traten weitere Altenteilsleistungen. Der landwirtschaftliche Betrieb umfasste unter anderem die Grundst&uuml;cke W, Flur 32, Flurst&uuml;cke 16 und 21.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit notariellem Kaufvertrag vom 21. Dezember 1995 (im Folgenden: Grundst&uuml;ckskaufvertrag) ver&auml;u&szlig;erten der Kl&auml;ger und sein Bruder (im Folgenden: die &Uuml;bernehmer) das Grundst&uuml;ck W, Flur 32, Flurst&uuml;ck 21 zum Kaufpreis von 2.915.840 DM zur Ausbeute eines Sand- und Kiesvorkommens an ein Abbauunternehmen. Hiervon entfielen nach den getrennt ausgewiesenen Kaufpreisbestandteilen ein Betrag in H&ouml;he von 16,50 DM x 145 792 qm = 2.405.568 DM auf den Bodenschatz und ein Betrag in H&ouml;he von 3,50 DM x 145 792 qm = 510.272 DM auf die Ackerkrume. Der Vertrag stand unter der aufschiebenden Bedingung, dass eine Abgrabungsgenehmigung und verschiedene weitere Genehmigungen zum Abbau des Sand- und Kiesvorkommens erteilt w&uuml;rden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unter Abschn. 2.3 des &Uuml;bergabevertrags wurde vereinbart, die Versorgungsleistungen seien im Fall der Ver&auml;u&szlig;erung des Grundst&uuml;cks W, Flur 32, Flurst&uuml;ck 21 um 4.100 DM auf den Betrag von insgesamt 6.000 DM monatlich zu erh&ouml;hen. Die erh&ouml;hten Versorgungsleistungen waren ab dem auf den Eingang der ersten Kaufpreisrate folgenden Monat f&auml;llig. Die &Uuml;bergeberin erkl&auml;rte unter Abschn. 5.2 des &Uuml;bergabevertrags ihre Zustimmung zur Umschreibung des Grundbuchs f&uuml;r das Bodenschatz-Grundst&uuml;ck auf die &Uuml;bernehmer, nicht aber f&uuml;r die &uuml;brigen betrieblichen Grundst&uuml;cke.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Grundst&uuml;ckskaufvertrag wurde unter Abschn. II.5 von den &Uuml;bernehmern zudem versichert, die &Uuml;bergeberin werde einen umfassenden Einrede- und Einwendungsverzicht im Rahmen der f&uuml;r die Ausbeutung des Bodenschatzes erforderlichen &ouml;ffentlich-rechtlichen Genehmigungsverfahren erkl&auml;ren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) beurteilte den &Uuml;bergabevertrag als Vereinbarung einer Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen. Der Kl&auml;ger machte ab 1996 die h&auml;lftige Versorgungsrente (950 DM monatlich) in seinen Einkommensteuererkl&auml;rungen bis Ende 2000 als dauernde Lasten bei den Sonderausgaben geltend und wurde entsprechend veranlagt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die aufschiebenden Bedingungen des Grundst&uuml;ckskaufvertrags waren im Dezember 2000 erf&uuml;llt. Der Erwerber zahlte gem&auml;&szlig; Abschn. III.2 des Vertrags im Januar 2001 die erste Kaufpreisrate in H&ouml;he von 874.752 DM. Die weiteren sieben Kaufpreisraten in H&ouml;he von jeweils 291.584 DM waren nach der vertraglichen Vereinbarung 24 Monate nach der ersten Rate (zum 1. Januar 2003) und danach jeweils j&auml;hrlich f&auml;llig. Eine Vereinbarung &uuml;ber die Verzinsung der Kaufpreissumme wurde im Grundst&uuml;ckskaufvertrag nicht getroffen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ab Februar 2001 leistete der Kl&auml;ger seinen Teil der erh&ouml;hten Versorgungsleistungen an die &Uuml;bergeberin. Er erwarb von der zugeflossenen ersten Kaufpreisrate eine Eigentumswohnung, in der seine in Ausbildung befindliche Tochter seitdem unentgeltlich wohnte und f&uuml;r die er Eigenheimzulage erhielt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r die Streitjahre 2001 und 2002 beanspruchte er auch wegen der h&ouml;heren Altenteilszahlungen den Sonderausgabenabzug. Das FA ber&uuml;cksichtigte weiterhin nur den bisherigen Sonderausgabenabzug in H&ouml;he von 11.400 DM (12 x 950 DM) sowie Altenteilsleistungen f&uuml;r Heizung und Beleuchtung in H&ouml;he von 988 DM.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) erkl&auml;rten f&uuml;r das Streitjahr 2001 Kapitaleink&uuml;nfte in H&ouml;he von 9.813 DM. F&uuml;r das Streitjahr 2002 erkl&auml;rten sie keine Kapitaleink&uuml;nfte. F&uuml;r die Folgejahre ab 2003 hat das Finanzgericht (FG) keine Feststellungen zu den erkl&auml;rten und veranlagten Zinseink&uuml;nften der Kl&auml;ger getroffen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Einspruchsverfahren trugen die Kl&auml;ger vor, nach der Ver&auml;u&szlig;erung des Bodenschatz-Grundst&uuml;cks k&ouml;nnten die Versorgungs- und Altenteilsleistungen nach den Grunds&auml;tzen einer &quot;Typus 2- Verm&ouml;gens&uuml;bertragung&quot; als dauernde Last abgezogen werden, da der Wert des verbliebenen landwirtschaftlichen Restbetriebs den Kapitalwert der erh&ouml;hten Versorgungs- und Altenteilsleistungen &uuml;bersteige. Sie beantragten, nach den Grunds&auml;tzen des Schreibens des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) vom 26. August 2002 (BStBl I 2002, 893) veranlagt zu werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach erfolglosem Einspruchsverfahren haben die Kl&auml;ger Klage erhoben. Das FG hat die Klage mit in Entscheidungen der Finanzgerichte 2007, 253 ver&ouml;ffentlichten Gr&uuml;nden abgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger st&uuml;tzen ihre Revision auf die Verletzung materiellen Rechts. Im Zeitpunkt der Betriebs&uuml;bergabe habe der drei Tage sp&auml;ter unterzeichnete Vertrag &uuml;ber die Ver&auml;u&szlig;erung des Bodenschatz-Grundst&uuml;cks (W, Flur 32, Flurst&uuml;ck 21) unterschriftsreif vorgelegen. Der &Uuml;bergabevertrag sei mit dem Grundst&uuml;ckskaufvertrag abgestimmt worden. Die &Uuml;bergeberin habe in Kenntnis der aufschiebenden Bedingungen des Grundst&uuml;ckskaufvertrags den landwirtschaftlichen Betrieb mit dem zur Ver&auml;u&szlig;erung anstehenden Bodenschatz an die &Uuml;bernehmer gegen Versorgungsleistungen &uuml;bertragen und sich auch die Ertr&auml;ge aus der Ver&auml;u&szlig;erung des Bodenschatzes vorbehalten wollen. Die &Uuml;bernehmer h&auml;tten in &Uuml;bereinstimmung mit den vom Gro&szlig;en Senat des Bundesfinanzhofs (BFH) im Beschluss vom 12. Mai 2003 GrS 1\/00 (BFHE 202, 464, BStBl II 2004, 95) aufgestellten Grunds&auml;tzen den ertraglosen Bodenschatz in die gestundete Kaufpreisforderung umgeschichtet. Der steuerbare Zinsanteil aus der Kaufpreisforderung z&auml;hle demzufolge zu den Nettoertr&auml;gen des &uuml;bergebenen Verm&ouml;gens. Die Kaufpreisforderung sei daneben teilweise in die der Tochter der Kl&auml;ger unentgeltlich zur Nutzung &uuml;berlassene Eigentumswohnung umgeschichtet worden. Die im Zusammenhang hiermit ersparten Unterhaltsleistungen und die zugeflossene Eigenheimzulage seien weitere Nettoertr&auml;ge des &uuml;bergebenen Verm&ouml;gens. Die gesamten Nettoertr&auml;ge des &uuml;bergebenen Verm&ouml;gens reichten aus, um die geschuldeten Versorgungs- und Altenteilsleistungen zu erbringen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>unter Aufhebung des FG-Urteils die Einkommensteuerbescheide 2001 vom 2. Juni 2003 und 2002 vom 26. Januar 2004 in der Fassung der Einspruchsentscheidung vom 26. November 2004 unter Ber&uuml;cksichtigung weiterer dauernder Lasten in H&ouml;he von jeweils 24.600 DM zu &auml;ndern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Das FG hat zu Unrecht einen Zusammenhang zwischen den erh&ouml;hten Versorgungsleistungen, die nach Ver&auml;u&szlig;erung des Bodenschatz-Grundst&uuml;cks zu leisten sind, und der &Uuml;bergabe des landwirtschaftlichen Betriebs verneint. Die Sache ist nicht spruchreif. Der Senat kann nicht abschlie&szlig;end beurteilen, in welcher H&ouml;he die im &Uuml;bergabevertrag vereinbarten Versorgungs- und weiteren Altenteilsleistungen aus den Nettoertr&auml;gen des &uuml;bergebenen und umgeschichteten Verm&ouml;gens erbracht werden k&ouml;nnen. Das FG-Urteil ist daher aufzuheben und die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das FG zur&uuml;ckzuverweisen (&sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Gem&auml;&szlig; &sect; 10 Abs. 1 Nr. 1a Satz 1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) in der in den Streitjahren geltenden Fassung sind auf besonderen Verpflichtungsgr&uuml;nden beruhende Renten und dauernde Lasten, die nicht mit Eink&uuml;nften in wirtschaftlichem Zusammenhang stehen, die bei der Veranlagung au&szlig;er Betracht bleiben, als Sonderausgaben abziehbar. Hauptanwendungsfall der in vollem Umfang abziehbaren dauernden Last und der steuerbaren wiederkehrenden Bez&uuml;ge sind Versorgungsleistungen, die in sachlichem Zusammenhang mit einem Verm&ouml;gens&uuml;bergabevertrag vereinbart worden sind. Der Gro&szlig;e Senat des BFH hat in seinen Beschl&uuml;ssen vom 5. Juli 1990 GrS 4-6\/89 (BFHE 161, 317, BStBl II 1990, 847), in BFHE 202, 464, BStBl II 2004, 95 und vom 12. Mai 2003 GrS 2\/00 (BFHE 202, 477, BStBl II 2004, 100) zu den Voraussetzungen und Rechtsfolgen der Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen umfassend Stellung genommen (vgl. zur Schilderung der Rechtsentwicklung auch den Vorlagebeschluss des erkennenden Senats vom 10. November 1999 X R 46\/97, BFHE 189, 497, BStBl II 2000, 188). Die Rechtsauffassung der Finanzverwaltung ist im &quot;Vierten Rentenerlass&quot; (BMF-Schreiben vom 11. M&auml;rz 2010, BStBl I 2010, 227) ver&ouml;ffentlicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die erh&ouml;hten Versorgungsleistungen werden der &Uuml;bergeberin &#8211;entgegen der Auffassung des FG&#8211; f&uuml;r die &Uuml;bertragung des landwirtschaftlichen Betriebs geschuldet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Beteiligten sind bei Abschluss des &Uuml;bergabevertrags davon ausgegangen, zum &uuml;bergebenen Verm&ouml;gen geh&ouml;re sowohl der landwirtschaftliche Betrieb als auch der zur Ver&auml;u&szlig;erung vorgesehene Bodenschatz.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Auslegung von Willenserkl&auml;rungen geh&ouml;rt grunds&auml;tzlich zu den vom FG festzustellenden Tatsachen. Es ist hierbei der wirkliche Wille des Erkl&auml;renden zu erforschen und nicht am buchst&auml;blichen Sinn des Ausdrucks zu haften. Empfangsbed&uuml;rftige Willenserkl&auml;rungen sind so auszulegen, wie sie der Erkl&auml;rungsempf&auml;nger nach Treu und Glauben mit R&uuml;cksicht auf die Verkehrssitte unter Ber&uuml;cksichtigung aller ihm bekannten Umst&auml;nde verstehen musste (Empf&auml;ngerhorizont). Die Auslegung des FG kann vom BFH daraufhin &uuml;berpr&uuml;ft werden, ob die gesetzlichen Auslegungsregeln (&sect;&sect; 133, 157 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs), die Denkgesetze und die gesetzlichen Erfahrungss&auml;tze zutreffend angewandt worden sind. Hierzu geh&ouml;rt die Erforschung der f&uuml;r die Auslegung wesentlichen Begleitumst&auml;nde durch das FG (BFH-Urteil vom 4. Dezember 1979 VII R 29\/77, BFHE 130, 226, BStBl II 1980, 488) und die Interessenlage der Beteiligten (BFH-Urteil vom 25. Juli 1979 II R 105\/77, BFHE 128, 544, BStBl II 1980, 11). Ein vom FG unter Beachtung der vorgenannten Ma&szlig;st&auml;be gefundenes Auslegungsergebnis ist f&uuml;r den BFH bindend, auch wenn es nicht zwingend, aber m&ouml;glich ist. Hat das FG eine (gebotene) Auslegung unterlassen, so kann der BFH diese selbst vornehmen, wenn das FG die hierf&uuml;r erforderlichen tats&auml;chlichen Feststellungen getroffen hat und zwar selbst dann, wenn mehrere Auslegungsm&ouml;glichkeiten bestehen (Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., &sect; 118 Rz 24).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat im Streitfall weder den &Uuml;bergabe- noch den Grundst&uuml;ckskaufvertrag ausgelegt. Es hat aus rechtlichen Erw&auml;gungen einen Zusammenhang zwischen der &Uuml;bergabe des landwirtschaftlichen Betriebs und der Ver&auml;u&szlig;erung des Bodenschatzes verneint. Diese Rechtsauffassung des FG steht der Auslegung der Vertr&auml;ge durch den Senat nicht entgegen, da darin keine bindende Feststellung gem&auml;&szlig; &sect; 118 Abs. 2 FGO zu sehen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die Auslegung beider Vertr&auml;ge f&uuml;hrt nach &Uuml;berzeugung des Senats zu dem Ergebnis, dass der &Uuml;bergabe- und der Grundst&uuml;ckskaufvertrag aus Sicht der &Uuml;bergeberin und der &Uuml;bernehmer ein &quot;einheitliches Vertragswerk&quot; darstellen. Die Regelungen beider Vertr&auml;ge sind erkennbar aufeinander abgestimmt. Deutliches Kennzeichen der Verflechtung ist die vertragliche Bezugnahme in Abschn. 2.3 des &Uuml;bergabevertrags auf die Zahlungsmodalit&auml;ten in Abschn. III.2 des Grundst&uuml;ckskaufvertrags. Die F&auml;lligkeit der erh&ouml;hten Versorgungsleistungen korrespondiert mit dem Eingang der ersten Kaufpreisrate f&uuml;r den Bodenschatz. Ins Auge f&auml;llt weiter, dass in Abschn. 5.2 des &Uuml;bergabevertrags die &Uuml;bergeberin nur einer Umschreibung des Grundbuchs f&uuml;r das Bodenschatz-Grundst&uuml;ck, nicht aber f&uuml;r die &uuml;brigen Hofgrundst&uuml;cke zugestimmt hat. Die &Uuml;bergeberin hat somit bewusst nur das Bodenschatz-Grundst&uuml;ck f&uuml;r die grundbuchrechtliche Umschreibung &quot;freigegeben&quot;. Im Grundst&uuml;ckskaufvertrag versichern schlie&szlig;lich die &Uuml;bernehmer in Abschn. II.5, die &Uuml;bergeberin werde f&uuml;r Zwecke des Genehmigungsverfahrens einen Einredeverzicht erkl&auml;ren. Die Haftungs&uuml;bernahme f&uuml;r diesen von der &Uuml;bergeberin zu erkl&auml;renden Einredeverzicht k&ouml;nnen die &Uuml;bernehmer aber nur in Abstimmung mit der &Uuml;bergeberin im Grundst&uuml;ckskaufvertrag abgegeben haben. Die &Uuml;bergeberin und die &Uuml;bernehmer haben somit den landwirtschaftlichen Betrieb und den zur Ver&auml;u&szlig;erung vorgesehenen Bodenschatz als einheitliches Verm&ouml;gen betrachtet, das die &Uuml;bergeberin an die &Uuml;bernehmer gegen Versorgungsleistungen &uuml;bertragen wollte. Ungeachtet der im Jahr 1995 bestehenden Unsicherheit, ob der aufschiebend bedingte Grundst&uuml;ckskaufvertrag wirksam werden w&uuml;rde, haben sie f&uuml;r den Fall der Ausbeutung des Bodenschatzes den Ver&auml;u&szlig;erungserl&ouml;s als &quot;Ertrag&quot; des &uuml;bergebenen landwirtschaftlichen Betriebs betrachtet, aus dem die &Uuml;bergeberin versorgt werden sollte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das &uuml;bergebene Verm&ouml;gen besteht im Streitfall aus dem landwirtschaftlichen Betrieb, zu dem im &Uuml;bergabezeitpunkt 1995 noch der Bodenschatz geh&ouml;rt hat. Der Bodenschatz wurde erst nach der Verm&ouml;gens&uuml;bergabe zu einem eigenst&auml;ndigen Wirtschaftsgut.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein Bodenschatz bildet grunds&auml;tzlich steuerrechtlich mit dem Grund und Boden eine Einheit, solange er im Boden lagert und nicht abgebaut wird (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. Urteile des BFH vom 24. Januar 2008 IV R 45\/05, BFHE 220, 366, BStBl II 2009, 449, und vom 13. Juli 2006 IV R 51\/05, BFH\/NV 2006, 2064). Er wird greifbar und zu einem selbstst&auml;ndigen materiellen Wirtschaftsgut, wenn mit der Aufschlie&szlig;ung &#8211;z.B. durch den Antrag auf Abbaugenehmigung&#8211; oder der Verwertung &#8211;z.B. durch Ver&auml;u&szlig;erung&#8211; begonnen wird (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 4. Dezember 2006 GrS 1\/05, BFHE 216, 168, BStBl II 2007, 508). F&uuml;r die Verwertung in diesem Sinne reicht regelm&auml;&szlig;ig aus, dass &#8211;wie im Streitfall&#8211; im Grundst&uuml;ckskaufvertrag mit dem Abbauunternehmen ein gesonderter Kaufpreis f&uuml;r den Bodenschatz ausgewiesen wird. Daraus ist erkennbar, dass der Abbauunternehmer den Kaufpreis zu dem Zweck aufwendet, demn&auml;chst mit der Ausbeutung zu beginnen (BFH-Urteil vom 4. September 1997 IV R 88\/96, BFHE 184, 400, BStBl II 1998, 657). Im Streitfall k&ouml;nnte das Wirtschaftsgut Bodenschatz allerdings auch im Zeitpunkt des Eintritts der aufschiebenden Bedingungen des Grundst&uuml;ckskaufvertrags entstanden sein (vgl. &sect; 4 des Bewertungsgesetzes). Ob f&uuml;r den Entstehungszeitpunkt des Bodenschatzes vorrangig auf den Zeitpunkt des Vertragsabschlusses oder des Bedingungseintritts abzustellen ist, bedarf hier indes keiner Entscheidung. Beide der in Betracht kommenden Zeitpunkte liegen nach der &Uuml;bergabe des landwirtschaftlichen Betriebs.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Der Abzug der erh&ouml;hten Versorgungsleistungen als dauernde Last kommt in Betracht, soweit die Nettoertr&auml;ge des &uuml;bergebenen Verm&ouml;gens die Versorgungsleistungen decken (BFH-Beschluss in BFHE 202, 464, BStBl II 2004, 95). Zu pr&uuml;fen ist im Streitfall zun&auml;chst, ob nach Ver&auml;u&szlig;erung des Bodenschatz-Grundst&uuml;cks die Nettoertr&auml;ge des verbliebenen landwirtschaftlichen Betriebs zur Zahlung der erh&ouml;hten Versorgungsleistungen ausreichen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zwar besteht im Fall der &Uuml;bertragung eines landwirtschaftlichen Betriebs gegen wiederkehrende Bez&uuml;ge im Zuge der vorweggenommenen Erbfolge eine nur in seltenen Ausnahmef&auml;llen widerlegliche Vermutung daf&uuml;r, dass die Beteiligten im Zeitpunkt der &Uuml;bertragung angenommen haben, der Betrieb werde auf Dauer ausreichende Gewinne erwirtschaften, um die wiederkehrenden Leistungen abzudecken (vgl. BFH-Beschluss in BFHE 202, 464, BStBl II 2004, 95).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dennoch ist im Streitfall wegen der Umschichtung eines wesentlichen Teils des &uuml;bergebenen Verm&ouml;gens anhand einer neuen Ertragsprognose konkret zu ermitteln, in welchem Umfang die Nettoertr&auml;ge des verbliebenen landwirtschaftlichen Betriebs ausreichend sind, um die zugesagten Versorgungs- und Altenteilsleistungen erbringen zu k&ouml;nnen. Werden Teile einer &uuml;bernommenen Sachgesamtheit ver&auml;u&szlig;ert, sind nach Auffassung der Finanzverwaltung (vgl. Tz. 30 des BMF-Schreibens vom 16. September 2004, BStBl I 2004, 922, die nach Tz. 88 des &quot;Vierten Rentenerlasses&quot; insoweit weiterhin Anwendung findet) die nach der &Uuml;bertragung entrichteten wiederkehrenden Leistungen an den &Uuml;bergeber weiterhin Versorgungsleistungen, wenn die erzielbaren Ertr&auml;ge des zur&uuml;ckbehaltenen Teils f&uuml;r sich betrachtet eine ausreichend ertragbringende Wirtschaftseinheit bilden. Der Senat teilt diese Auffassung (vgl. in diese Richtung gehend bereits das Senatsurteil vom 13. Dezember 2005 X R 61\/01, BFHE 212, 195, BStBl II 2008, 16). Die Ertragsprognose ist im Streitfall auf den Zeitpunkt der in Absprache mit der &Uuml;bergeberin erfolgten Verm&ouml;gensumschichtung, also auf das Wirksamwerden des Grundst&uuml;ckskaufvertrags, vorzunehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Sache ist nicht spruchreif. Der Senat kann auf der Grundlage der bisherigen Feststellungen die Ertragskraft des verbliebenen landwirtschaftlichen Restbetriebsverm&ouml;gens nicht ermitteln.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FG wird die Ertragskraft des landwirtschaftlichen Restbetriebsverm&ouml;gens anhand einer neuen Ertragsprognose zu pr&uuml;fen haben, die im Streitfall auf den Zeitpunkt des Wirksamwerdens des Grundst&uuml;ckskaufvertrags und die Folgejahre abzustellen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In Umschichtungsf&auml;llen wird von der Finanzverwaltung f&uuml;r das erworbene Verm&ouml;gen generell der durchschnittliche Ertrag aus dem Jahr der Verm&ouml;gensumschichtung und den beiden folgenden Jahren herangezogen (vgl. Tz. 26 und 31 des BMF-Schreibens in BStBl I 2004, 922). Der erkennende Senat hat f&uuml;r die vereinbarungsgem&auml;&szlig;e Umschichtung ertraglosen (Geld-)Verm&ouml;gens in ertragbringendes Verm&ouml;gen bisher verlangt, dass f&uuml;r die Zukunft ausreichend hohe Nettoertr&auml;ge zu erwarten seien (Senatsurteile vom 16. Juni 2004 X R 22\/99, BFHE 206, 400, BStBl II 2004, 1053, und X R 50\/01, BFHE 207, 114, BStBl II 2005, 130). Dieser Nachweis gelingt nach den Aussagen im Senatsurteil in BFHE 206, 400, BStBl II 2004, 1053, wenn die durchschnittlichen Ertr&auml;ge des Umschichtungsjahres und der beiden Folgejahre ausreichen, um die wiederkehrenden Leistungen zu erbringen und die f&uuml;r eine Verbesserung der Ertragslage sprechenden Umst&auml;nde im Zeitpunkt der &Uuml;bergabe des ertraglosen Verm&ouml;gens konkret bestimmbar sind. Gleiches gilt zudem, wenn landwirtschaftliches Verm&ouml;gen nicht in eine andere Wirtschaftseinheit umgeschichtet wird, sondern ein oder mehrere einzelne Wirtschaftsg&uuml;ter des &uuml;bergebenen Betriebs von erheblichem Gewicht ver&auml;u&szlig;ert werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Einzubeziehen in die Ertragsprognose sind die laufenden durchschnittlichen Nettoertr&auml;ge (vgl. BFH-Beschluss in BFHE 202, 464, BStBl II 2004, 95) des zur&uuml;ckbehaltenen landwirtschaftlichen Restbetriebs. Unabh&auml;ngig von der Art der Ermittlung der Eink&uuml;nfte aus Land- und Forstwirtschaft ist der Ver&auml;u&szlig;erungserl&ouml;s f&uuml;r den Grund und Boden (die Ackerkrume) nicht in die Ertragsprognose einzubeziehen. Nach Abschn. 99 der Erbschaftsteuer-Richtlinien 2003, auf die der Gro&szlig;e Senat des BFH im Beschluss in BFHE 202, 464, BStBl II 2004, 95 Bezug nimmt, sind au&szlig;erordentliche Ereignisse nicht bei der Ermittlung des durchschnittlichen Ertrags zu ber&uuml;cksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. F&uuml;r den Fall, dass die Ertr&auml;ge des zur&uuml;ckbehaltenen landwirtschaftlichen Betriebs nicht ausreichen, um hieraus die Versorgungsleistungen zu erwirtschaften, hat das FG weiter zu pr&uuml;fen, ob die Ertr&auml;ge aus dem zur&uuml;ckbehaltenen landwirtschaftlichen Betrieb zusammen mit den Ertr&auml;gen aus der gestundeten Kaufpreisforderung f&uuml;r den Bodenschatz ausreichen, um die Versorgungsleistungen zu erbringen. Ma&szlig;geblicher Ertrag ist insoweit der Zinsanteil der gestundeten Kaufpreisforderung. Nicht zu den Ertr&auml;gen des &uuml;bergebenen Verm&ouml;gens z&auml;hlen die von den Kl&auml;gern angef&uuml;hrten ersparten Unterhaltsaufwendungen und die zugeflossene Eigenheimzulage.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die &Uuml;bernehmer haben den Bodenschatz mit Zustimmung der &Uuml;bergeberin in die gestundete Kaufpreisforderung umgeschichtet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Das im Streitfall entstandene Wirtschaftsgut &quot;Bodenschatz&quot; geh&ouml;rt zum Privatverm&ouml;gen der &Uuml;bernehmer und nicht zum landwirtschaftlichen Betriebsverm&ouml;gen, obwohl der Bodenschatz in einem dem landwirtschaftlichen Betriebsverm&ouml;gen zuzuordnenden Grundst&uuml;ck liegt (vgl. BFH-Urteile vom 28. Oktober 1982 IV R 73\/81, BFHE 137, 32, BStBl II 1983, 106; in BFHE 220, 366, BStBl II 2009, 449).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der Bodenschatz ist in der Hand der &Uuml;bernehmer ertragloses Verm&ouml;gen, da er von vornherein nur zur Ver&auml;u&szlig;erung und nicht zum Abbau durch die &Uuml;bernehmer selbst vorgesehen war. Ertragloses Verm&ouml;gen kann zur Begr&uuml;ndung einer Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen mit Zustimmung des &Uuml;bergebers in ertragbringendes Verm&ouml;gen umgeschichtet werden (vgl. BFH-Beschluss in BFHE 202, 464, BStBl II 2004, 95). Erforderlich ist hierf&uuml;r, dass sich der &Uuml;bernehmer im &Uuml;bergabevertrag verpflichtet, vom Erl&ouml;s des &uuml;bernommenen Verm&ouml;gens eine der Art nach bestimmte ausreichend ertragbringende Verm&ouml;gensanlage zu erwerben (vgl. BFH-Beschluss in BFHE 202, 464, BStBl II 2004, 95; Senatsurteile in BFHE 206, 400, BStBl II 2004, 1053; vom 1. M&auml;rz 2005 X R 45\/03, BFHE 209, 302, BStBl II 2007, 103). Bei Vereinbarungen, die &#8211;wie im Streitfall&#8211; vor dem Bekanntwerden des Beschlusses des Gro&szlig;en Senats in BFHE 202, 464, BStBl II 2004, 95 getroffen worden sind, gelten niedrigere Anforderungen. Ausreichend ist, dass die Vertragsparteien anl&auml;sslich der &Uuml;bergabe au&szlig;erhalb der notariellen &Uuml;bergabeurkunde ihren &uuml;bereinstimmenden Willen erkl&auml;ren, die Versorgungsleistungen seien aus einem zu beschaffenden Verm&ouml;gensgegenstand zu erbringen, der der Art nach bestimmt und ausreichend ertragbringend sein muss. Diese Anforderungen sind im Streitfall erf&uuml;llt, da die &Uuml;bergeberin und die &Uuml;bernehmer den &Uuml;bergabe- und Grundst&uuml;ckskaufvertrag aufeinander abgestimmt haben. Die &Uuml;bergeberin war damit einverstanden, dass der Bodenschatz ver&auml;u&szlig;ert wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die gestundete Kaufpreisforderung f&uuml;r den Bodenschatz ist eine der Art nach ertragbringende Wirtschaftseinheit, da sie einen steuerbaren und steuerpflichtigen Zinsanteil enth&auml;lt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) In Bezug auf den Bodenschatz ist der Grundst&uuml;ckskaufvertrag im Streitfall steuerrechtlich weder als Substanzausbeutevertrag den Eink&uuml;nften aus Vermietung und Verpachtung gem&auml;&szlig; &sect; 21 EStG zuzuordnen (vgl. z.B. Bl&uuml;mich\/Heuermann, &sect; 21 EStG Rz 115; Kulosa in Herrmann\/Heuer\/Raupach &#8211;HHR&#8211;, &sect; 21 EStG Rz 64 f., m.w.N.), noch handelt es sich um die Ver&auml;u&szlig;erung einer bestimmten Abbaumenge des Bodenschatzes (vgl. hierzu BFH-Urteil vom 6. Mai 2003 IX R 64\/98, BFH\/NV 2003, 1175). Die Ver&auml;u&szlig;erung des gesamten Wirtschaftsguts &quot;Bodenschatz&quot; ist nicht steuerbar (vgl. hierzu und zu den Ausnahmen den BFH-Beschluss vom 16. Dezember 2004 III R 8\/98, BFHE 208, 245, BStBl II 2005, 278).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Der Kaufpreisanteil f&uuml;r den Bodenschatz (82,5 %) enth&auml;lt einen steuerbaren und -pflichtigen Zinsanteil.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wegen der bestimmten F&auml;lligkeitszeitpunkte und des zinslosen Stundungszeitraums, den die &Uuml;bernehmer mit dem Erwerber im Grundst&uuml;ckskaufvertrag vereinbart haben, ist der auf den Bodenschatz entfallende Anteil an der Kaufpreisforderung in einen Zins- und Tilgungsanteil aufzuteilen (vgl. Senatsurteil vom 26. November 1992 X R 187\/87, BFHE 170, 98, BStBl II 1993, 298). Auch in nicht steuerbaren wiederkehrenden Leistungen enthaltene Zinsanteile f&uuml;hren zu steuerpflichtigen Zinseink&uuml;nften, wenn sich &#8211;wie im Streitfall&#8211; der Lebenssachverhalt als darlehens&auml;hnliche Kapital&uuml;berlassung darstellt (Senatsurteile vom 26. November 2008 X R 31\/07, BFHE 223, 471, BStBl II 2009, 651; in BFHE 170, 98, BStBl II 1993, 298).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ccc) Die Kaufpreisforderung bildet wegen des Zinsanteils eine der Art nach ertragbringende Wirtschaftseinheit. Sollte die Finanzverwaltung nur verbriefte Forderungen (einem Wertpapier vergleichbare Forderungen) in Tz. 10 des insoweit im Streitfall anwendbaren BMF-Schreibens in BStBl I 2004, 922 als ertragbringendes Verm&ouml;gen ansehen und die vorliegende Kaufpreisforderung dem ertraglosen Verm&ouml;gen zuordnen, k&ouml;nnte der Senat dem nicht folgen. Der Senat kann keinen Unterschied zwischen der hier vorliegenden Kaufpreisforderung mit Zinsanteil und einem verzinslichen Festgeldkonto erkennen, der eine unterschiedliche Behandlung der Kapitalforderungen verlangen w&uuml;rde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ddd) Um aus dem Zinsanteil der Kaufpreisforderung f&uuml;r die Streitjahre einen durchschnittlichen j&auml;hrlichen Ertrag zu ermitteln, kann auf die Ertr&auml;ge des Umschichtungsjahres und der beiden Folgejahre abgestellt werden (vgl. oben unter II.4.a und Tz. 26 und 31 des insoweit einschl&auml;gigen BMF-Schreibens in BStBl I 2004, 922). Da im Streitfall die aufschiebenden Bedingungen des Grundst&uuml;ckskaufvertrags im Dezember 2000 erf&uuml;llt waren und im Umschichtungsjahr folglich keine Ertr&auml;ge aus dem umgeschichteten Verm&ouml;gen erzielt werden konnten, ist nach Auffassung des Senats auf den Zeitraum Januar 2001 bis Dezember 2003 abzustellen. Einen Zinsanteil enth&auml;lt erst die im Jahr 2003 zuflie&szlig;ende zweite Kaufpreisrate. Der auf den Bodenschatzverkauf entfallende Zinsanteil aus dieser Rate (82,5 %) muss auf die Streitjahre 2001, 2002 und das Jahr 2003 linear verteilt werden, um den durchschnittlichen j&auml;hrlichen Zinsertrag jeden Jahres zu bestimmen. F&uuml;r die Zeitr&auml;ume ab 2004 ist der durchschnittliche j&auml;hrliche Ertrag (Zinsanteil) konkret aus der jeweils zuflie&szlig;enden Kaufpreisrate zu bestimmen. Die Kl&auml;ger m&uuml;ssen diesen ohnehin f&uuml;r die Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen ermitteln.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Soweit der Kl&auml;ger die im Streitjahr 2001 zugeflossene Kaufpreisrate zum Kauf einer Eigentumswohnung verwendet hat, die seine Tochter unentgeltlich zu Wohnzwecken nutzt, sind weder der vom Kl&auml;ger geltend gemachte ersparte Barunterhalt noch die vereinnahmte Eigenheimzulage Ertr&auml;ge des &uuml;bergebenen und sp&auml;ter umgeschichteten Verm&ouml;gens.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Neben der bislang von der Rechtsprechung anerkannten M&ouml;glichkeit, ertragloses Verm&ouml;gen in Absprache mit dem &Uuml;bergeber in ausreichend ertragbringendes Verm&ouml;gen umzuschichten (vgl. oben unter II.4.a), h&auml;lt der Senat auch die Umschichtung einer ausreichend ertragbringenden Wirtschaftseinheit in anderes ausreichend ertragbringendes Verm&ouml;gen grunds&auml;tzlich f&uuml;r zul&auml;ssig (vgl. die Andeutungen in den Senatsurteilen vom 31. M&auml;rz 2004 X R 66\/98, BFHE 205, 285, BStBl II 2004, 830; vom 26. Juli 2006 X R 1\/04, BFH\/NV 2007, 19; vom 31. Mai 2005 X R 26\/04, BFH\/NV 2005, 1789, und Tz. 28 ff. des BMF-Schreibens in BStBl I 2004, 922). Diese Form der Umschichtung ist nicht an die Zustimmung des Verm&ouml;gens&uuml;bergebers, sei es in Form einer generellen Gestattung im &Uuml;bergabevertrag oder in einer sp&auml;teren erg&auml;nzenden Regelung, gebunden. Dem Prinzip der generationen&uuml;bergreifenden &quot;Perpetuierung&quot; des &Uuml;bergeberverm&ouml;gens als Leitgedanken der Verm&ouml;gens&uuml;bergabe (Senatsurteil in BFHE 209, 302, BStBl II 2007, 103) ist gen&uuml;gt, wenn nach der Umschichtung in das Reinvestitionsgut die zugesagten Versorgungsleistungen weiterhin auf der Grundlage des &Uuml;bergabevertrags an den &Uuml;bergeber erbracht werden. Voraussetzung einer solchen Umschichtung ist nur, dass mit dem Reinvestitionsgut gen&uuml;gend Nettoertr&auml;ge erwirtschaftet werden, um die Versorgungsleistungen zu decken. Auch in diesem Fall h&auml;lt der Senat f&uuml;r die erforderliche Ertragsprognose die Vorgehensweise der Finanzverwaltung f&uuml;r sachgerecht, auf den durchschnittlichen j&auml;hrlichen Ertrag des Umschichtungsjahres und der beiden Folgejahre abzustellen (vgl. Tz. 31 des BMF-Schreibens in BStBl I 2004, 922), wenn nicht &#8211;wie im Streitfall hinsichtlich des Zinsanteils aus der Kaufpreisforderung&#8211; konkret absehbar ist, dass sich die Nettoertr&auml;ge regelm&auml;&szlig;ig verringern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die nicht selbst vom Kl&auml;ger genutzte Eigentumswohnung stellt trotz der generellen Umschichtungsm&ouml;glichkeit keine ertragbringende Wirtschaftseinheit dar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) Anerkannt ist in der Rechtsprechung des BFH und von der Finanzverwaltung, dass der ma&szlig;gebliche Nettoertrag nicht mit den steuerlichen Eink&uuml;nften identisch sein muss und deshalb auch ein Nutzungsvorteil ber&uuml;cksichtigt werden kann (vgl. Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 202, 464, BStBl II 2004, 95, unter C.II.6.b bb). Deshalb kann die ersparte Nettokaltmiete einer &uuml;bergebenen, vom &Uuml;bernehmer eigengenutzten Wohnung zu einem Ertrag im Sinne des Rechts der Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen f&uuml;hren (vgl. auch Tz. 21 des BMF-Schreibens in BStBl I 2004, 922).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Der Gesetzgeber hat in Art. 1 Nr. 37 Buchst. d des Jahressteuergesetzes 2008 vom 20. Dezember 2007 (BGBl I 2007, 3150) eine &Uuml;bergangsregelung f&uuml;r Verm&ouml;gens&uuml;bergabevertr&auml;ge vorgesehen, die vor dem 1. Januar 2008 abgeschlossen worden sind (sog. Altvertr&auml;ge), nach der mit Wirkung ab dem Veranlagungszeitraum 2008 die Auffassung der Finanzverwaltung kodifiziert wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Danach wird die &Uuml;bertragung selbstgenutzten Wohneigentums im Rahmen einer Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen ab 2008 f&uuml;r Altvertr&auml;ge nur noch gebilligt, wenn die Versorgungsleistungen aus der ersparten Nettokaltmiete geleistet werden k&ouml;nnen. Angesichts dieser gesetzlichen Vorgabe lehnt es der Senat ab, den Begriff &quot;selbstgenutztes Wohneigentum&quot; weiter zu verstehen als bisher. Der Gro&szlig;e Senat des BFH und der erkennende Senat haben unter dem Gedanken der Zuwendung eines Nutzungsvorteils nur das nach der Verm&ouml;gens&uuml;bergabe vom &Uuml;bernehmer selbstgenutzte Wohneigentum verstanden (vgl. BFH-Entscheidungen in BFHE 202, 464, BStBl II 2004, 95, und in BFHE 209, 302, BStBl II 2007, 103). Der Rechtsprechung und der Regelung durch den Gesetzgeber liegt die Annahme zugrunde, dass die Versorgungsleistungen vom &Uuml;bernehmer aus der ersparten Nettokaltmiete erbracht werden m&uuml;ssen. Dies verlangt eine unmittelbare Nutzung des &uuml;bergebenen oder durch eine Umschichtung erworbenen Wohneigentums durch den &Uuml;bernehmer. Die nicht selbst vom &Uuml;bernehmer genutzte Wohnung ist demnach keine der Art nach ertragbringende Wirtschaftseinheit, selbst wenn sich dadurch eine Unterhaltsverpflichtung des Verm&ouml;gens&uuml;bernehmers mindert. Dass in anderen steuerlichen Vorschriften wie &sect; 10e EStG (vgl. Senatsurteil vom 8. M&auml;rz 1995 X R 74\/94, BFHE 177, 399, BStBl II 1996, 352) und &sect; 4 Satz 2 des Eigenheimzulagengesetzes (EigZulG) die Nutzung einer Wohnung durch einen unterhaltsberechtigten Angeh&ouml;rigen als Nutzung des Steuer- oder Zulagenberechtigten zu eigenen Wohnzwecken beurteilt wird, steht dem nicht entgegen. Diese weiter gehende Auslegung ist in dem abweichenden Regelungszweck jener Vorschriften begr&uuml;ndet, die den privaten Wohnungsbau f&ouml;rdern sollten, und l&auml;sst sich nicht auf die im Streitfall zu entscheidende Rechtsfrage &uuml;bertragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die Einnahmen aus der Eigenheimzulage k&ouml;nnen &uuml;berdies schon dem Grunde nach keine Ertr&auml;ge selbstgenutzten Wohneigentums im Sinne einer Verm&ouml;gens&uuml;bergabe sein. Es handelt sich gem&auml;&szlig; &sect; 16 Satz 1 EigZulG um eine steuerfreie Verm&ouml;gensmehrung. Steuerfreie Verm&ouml;gensmehrungen aufgrund von Zulagen bilden allenfalls dann durchschnittliche Ertr&auml;ge einer Wirtschaftseinheit, soweit f&uuml;r diese Wirtschaftseinheit in Zukunft mit weiteren steuerfreien Zulagen derselben Art zu rechnen ist. Dies l&auml;sst sich aus den Grunds&auml;tzen zur Ertragswertermittlung nach den Regeln des &quot;Stuttgarter Verfahrens&quot; ableiten, die insoweit ebenfalls sinngem&auml;&szlig; auf den Streitfall &uuml;bertragbar sind (vgl. beispielhaft f&uuml;r die Investitionszulage R 99 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. f der Erbschaftsteuer-Richtlinien 2003). Die mehrfache F&ouml;rderung eines Objekts durch die Eigenheimzulage ist aber bereits wegen des Objektverbrauchs gem&auml;&szlig; &sect; 6 Abs. 1 EigZulG ausgeschlossen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Ergeben die weiteren Ermittlungen des FG, dass die Ertr&auml;ge des verbliebenen landwirtschaftlichen Verm&ouml;gens zusammen mit den Ertr&auml;gen der gestundeten Kaufpreisforderung nach &uuml;berschl&auml;giger Berechnung nicht zur Deckung der erh&ouml;hten Versorgungsleistungen ausreichen, kommt insoweit ein Sonderausgabenabzug nicht in Betracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Bei einer einvernehmlichen &Auml;nderung des Versorgungskonzeptes aufgrund des gestiegenen Versorgungsbed&uuml;rfnisses des Berechtigten sind die durch die Nettoertr&auml;ge des &uuml;bergebenen Verm&ouml;gens gedeckten Versorgungsleistungen abziehbar, auch wenn dar&uuml;ber hinausgehende Zahlungen freiwillige Leistungen i.S. des &sect; 12 Nr. 2 EStG sind (Senatsurteil in BFHE 212, 195, BStBl II 2008, 16).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Diese Rechtsprechung kann nicht auf den Streitfall &uuml;bertragen werden. Denn anders als in dem in BFHE 212, 195, BStBl II 2008, 16 entschiedenen Fall ist Grund f&uuml;r die erh&ouml;hten Zahlungen an die Mutter des Kl&auml;gers nicht ein im Laufe des Vollzugs des &Uuml;bergabevertrags gestiegenes Versorgungsbed&uuml;rfnis der versorgungsberechtigten Verm&ouml;gens&uuml;bergeberin. Vielmehr hat sich die Mutter des Kl&auml;gers von Beginn an unabh&auml;ngig von der Entwicklung ihrer Versorgungslage h&ouml;here Versorgungsleistungen ausbedungen. Dadurch wollte sie sich ihren Anteil an dem Verkaufserl&ouml;s des Kiesvorkommens sichern und zwar unabh&auml;ngig davon, welche laufenden Ertr&auml;ge die Verm&ouml;gens&uuml;bernehmer aus dem Erl&ouml;s erzielen konnten. Damit hat sich die Verm&ouml;gens&uuml;bergeberin im Ergebnis an der Substanz des &uuml;bergebenen Verm&ouml;gens beteiligt. In einem solchen Fall muss es bei dem Grundsatz bleiben, dass Versorgungsleistungen insgesamt nur als Sonderausgaben abziehbar sind, wenn der Ertrag des &uuml;bergebenen bzw. umgeschichteten Verm&ouml;gens nach &uuml;berschl&auml;giger Berechnung (vgl. Tz. 27 des BMF-Schreibens in BStBl I 2010, 227) die Versorgungsleistungen abdeckt. Reichen die Ertr&auml;ge hingegen nicht aus, greift insgesamt &sect; 12 EStG. An dieser Beurteilung hat sich auch durch den Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 21. September 2009 GrS 1\/06 (BFHE 227, 1) nichts ge&auml;ndert. Zum einen betrifft diese Entscheidung nur die Aufteilung von Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben und nicht abziehbaren Aufwendungen f&uuml;r die private Lebensf&uuml;hrung. Eine als Sonderausgabe abziehbare dauernde Last ist hingegen eine private Ausgabe (Schmidt\/Heinicke, EStG, 29. Aufl., &sect; 10 Rz 1). Zum anderen ist die Nichtabziehbarkeit der gesamten Versorgungsleistung bei mangelnder Ertragskraft des &uuml;bergebenen bzw. umgeschichteten Verm&ouml;gens die Konsequenz aus der Entscheidung des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 202, 464, BStBl II 2004, 95, mit der dem bis dahin zugelassenen sog. &quot;Typus 2&quot; der Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen eine Absage erteilt wurde. Danach ist ma&szlig;geblich f&uuml;r die Abziehbarkeit der dauernden Last die Ertragskraft und nicht die Werthaltigkeit des &uuml;bergebenen Verm&ouml;gens. F&uuml;r das Streitjahr ist allerdings das finanzgerichtliche Verb&ouml;serungsverbot zu beachten und dem Kl&auml;ger der bisherige Sonderausgabenabzug zu belassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Allerdings muss der Sonderausgabenabzug nicht daran scheitern, dass die erzielbaren Nettoertr&auml;ge die Summe der versprochenen Versorgungsleistungen geringf&uuml;gig unterschreiten. Im Steuerrecht ist eine Geringf&uuml;gigkeitsgrenze von 10 % allgemein anerkannt (Senatsurteil vom 16. Juni 2004 X R 50\/01, BFHE 207, 114, BStBl II 2005, 130).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>7. F&uuml;r den Zeitraum ab 2003 bis zum Zeitpunkt, in dem die Kaufpreisforderung erf&uuml;llt ist, wird das FA zu pr&uuml;fen haben, ob der Kl&auml;ger den nichtsteuerbaren Kapitalanteil ganz oder teilweise verwendet hat, um ertragbringende Wirtschaftseinheiten zu erwerben. Ist dies der Fall, hat es auch die Nettoertr&auml;ge dieser neuen Wirtschaftseinheiten bei der Pr&uuml;fung zu ber&uuml;cksichtigen, ob die Versorgungsleistungen aus den Ertr&auml;gen des &uuml;bergebenen und umgeschichteten Verm&ouml;gens erbracht werden k&ouml;nnen. Ob ab dem Veranlagungszeitraum 2008 in die Pr&uuml;fung nur noch Ertr&auml;ge der Wirtschaftseinheiten i.S. des &sect; 10 Abs. 1 Nr. 1a EStG in der ab diesem Veranlagungszeitraum geltenden Fassung einbezogen werden k&ouml;nnen, l&auml;sst der Senat offen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>8. Im Einspruchsverfahren hat der Kl&auml;ger den Antrag gestellt, nach den Grunds&auml;tzen des BMF-Schreibens in BStBl I 2002, 893 behandelt zu werden (vgl. Tz. 74 des BMF-Schreibens in BStBl I 2004, 922) und geltend gemacht, der verbliebene landwirtschaftliche Betrieb sei nach den Grunds&auml;tzen des &quot;sog. Typus 2&quot; geeignet, die vollen Versorgungs- und Altenteilsleistungen zu erwirtschaften. Auf Billigkeitsgr&uuml;nden beruhende &Uuml;bergangsregelungen der Finanzverwaltung k&ouml;nnen nicht im Anfechtungsverfahren gegen Steuerbescheide und damit auch nicht im vorliegenden Verfahren ber&uuml;cksichtigt werden (vgl. z.B. Senatsbeschluss vom 15. November 2006 X B 11\/06, BFH\/NV 2007, 209). &Uuml;ber diesen Antrag wird deshalb das FA im Billigkeitsverfahren gem&auml;&szlig; &sect;&sect; 163, 227 der Abgabenordnung noch zu entscheiden haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 17.3.2010, X R 38\/06 Umschichtungen im Rahmen der Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen &#8211; Ver&auml;u&szlig;erung wesentlicher Teile der &uuml;bertragenen Sachgesamtheit nach der Verm&ouml;gens&uuml;bergabe &#8211; Ermittlung des durchschnittlichen j&auml;hrlichen Ertrags des erworbenen Verm&ouml;gens &#8211; Unentgeltlich an Angeh&ouml;rige &uuml;berlassenes Wohneigentum &#8211; Auslegung von Willenserkl&auml;rungen &#8211; Bodenschatz als selbst&auml;ndiges Wirtschaftsgut Leits&auml;tze 1. 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