{"id":78254,"date":"2025-12-27T13:47:40","date_gmt":"2025-12-27T11:47:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/?p=78254"},"modified":"2025-12-27T13:47:40","modified_gmt":"2025-12-27T11:47:40","slug":"bfh-urteil-vom-16-juli-2025-i-r-20-22-verlustabzugssperre-zur-verhinderung-einer-doppelten-nutzung-von-organschaftsverlusten-im-in-und-ausland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/bfh-urteil-vom-16-juli-2025-i-r-20-22-verlustabzugssperre-zur-verhinderung-einer-doppelten-nutzung-von-organschaftsverlusten-im-in-und-ausland\/","title":{"rendered":"BFH-Urteil vom 16. Juli 2025, I R 20\/22: Verlustabzugssperre zur Verhinderung einer doppelten Nutzung von Organschaftsverlusten im In- und Ausland"},"content":{"rendered":"\n<p>ECLI:DE:BFH:2025:U.160725.IR20.22.0<\/p>\n\n\n\n<p>BFH I. Senat<\/p>\n\n\n\n<p>KStG \u00a7 14 Abs 1 S 1 Nr 5, KStG \u00a7 34 Abs 1, KStG \u00a7 34 Abs 9 Nr 7, KStG \u00a7 34 Abs 9 Nr 8, KStG \u00a7 34 Abs 9 Nr 9, FGO \u00a7 118 Abs 2, GewStG \u00a7 2 Abs 1 S 3, GewStG \u00a7 2 Abs 2 S 2, GewStG \u00a7 7 S 1, GewStG \u00a7 9 Nr 3 S 1, GewStG \u00a7 9 Nr 7, GewStG \u00a7 9 Nr 8, KStG VZ 2010 , GewStG VZ 2010 , GG Art 3 Abs 1, GG Art 20<\/p>\n\n\n\n<p>vorgehend FG D\u00fcsseldorf, 30. M\u00e4rz 2022, Az: 7 K 905\/19 K,G,F<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Leits\u00e4tze<\/h2>\n\n\n\n<p>1. Die zeitliche Anwendungsregelung des \u00a7 34 Abs. 9 Nr. 8 des K\u00f6rperschaftsteuergesetzes (KStG) i.d.F. des Gesetzes zur \u00c4nderung und Vereinfachung der Unternehmensbesteuerung und des steuerlichen Reisekostenrechts vom 20.02.2013 (BGBl I 2013, 285, BStBl I 2013, 188), nach der die Verlustabzugssperre des \u00a7 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 KStG i.d.F. vom 20.02.2013 r\u00fcckwirkend auf alle nicht bestandskr\u00e4ftig veranlagten F\u00e4lle anwendbar ist, enth\u00e4lt keine verdeckte Regelungsl\u00fccke. Eine (verfassungskonforme) Beschr\u00e4nkung ihres zeitlichen Anwendungsbereichs scheidet aus.<\/p>\n\n\n\n<p>2. \u00a7 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 KStG i.d.F. vom 20.02.2013 ist pers\u00f6nlich auf jeden Organtr\u00e4ger anwendbar und nicht lediglich auf solche, die sowohl in der Bundesrepublik Deutschland als auch in einem ausl\u00e4ndischen Staat ans\u00e4ssig sind.<\/p>\n\n\n\n<p>3. \u00a7 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 KStG i.d.F. vom 20.02.2013 geh\u00f6rt zu den von \u00a7 7 Satz 1 des Gewerbesteuergesetzes in Bezug genommenen Gewinnermittlungsvorschriften; die Vorschrift ist daher auch bei der Ermittlung des Gewerbeertrags zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n\n\n\n<p>4. Eine nach \u00a7 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 KStG i.d.F. vom 20.02.2013 erforderliche Ber\u00fccksichtigung von negativen Eink\u00fcnften des Organtr\u00e4gers oder der Organgesellschaft bei der Besteuerung im ausl\u00e4ndischen Staat liegt nur insoweit vor, als eine am Ertrag orientierte ausl\u00e4ndische Steuer unter Einbeziehung s\u00e4mtlicher Eink\u00fcnfte, die aus der gleichen Quelle stammen, bei perioden\u00fcbergreifender Betrachtung endg\u00fcltig niedriger festgesetzt wurde als ohne Ber\u00fccksichtigung dieser Einkunftsquelle.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tenor<\/h2>\n\n\n\n<p>Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts D\u00fcsseldorf vom 30.03.2022 &#8211; 7 K 905\/19 K,G,F aufgehoben, soweit der Klage stattgegeben worden ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Sache wird an das Finanzgericht D\u00fcsseldorf zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung zur\u00fcckverwiesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Diesem wird die Entscheidung \u00fcber die Kosten des Verfahrens \u00fcbertragen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tatbestand<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">I.<\/h3>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Die Beteiligten streiten \u00fcber die Anwendung der Verlustabzugssperre nach \u00a7&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 des K\u00f6rperschaftsteuergesetzes (KStG) i.d.F. des Gesetzes zur \u00c4nderung und Vereinfachung der Unternehmensbesteuerung und des steuerlichen Reisekostenrechts vom 20.02.2013 (BGBl I 2013, 285, BStBl I 2013, 188) \u2011\u2011KStG n.F.\u2011\u2011 im Jahr 2010 (Streitjahr).<\/li><li>Die Kl\u00e4gerin und Revisionsbeklagte (Kl\u00e4gerin), eine GmbH mit Sitz und Ort der Gesch\u00e4ftsleitung im Inland, deren alleinige Gesellschafterin in den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) ans\u00e4ssig war (A-Inc.), ermittelte ihren Gewinn jeweils f\u00fcr ein vom 01.10. bis zum 30.09. laufendes Wirtschaftsjahr. Sie war im Zeitraum Dezember 2008 bis 31.08.2015 Alleingesellschafterin der inl\u00e4ndischen B-GmbH. Am 02.03.2009 schloss die Kl\u00e4gerin als Organtr\u00e4gerin mit der B-GmbH als Organgesellschaft einen Beherrschungs- und Gewinnabf\u00fchrungsvertrag. Die B-GmbH war die einzige Organgesellschaft der Kl\u00e4gerin.<\/li><li>Unter Anwendung der sogenannten check-the-box-election war die Kl\u00e4gerin im Streitjahr f\u00fcr Zwecke der US-amerikanischen Besteuerung der A-Inc. eine &#8222;disregarded entity&#8220;. Dies bedeutet, dass sie nicht als eigenst\u00e4ndiges Steuersubjekt behandelt wurde, sondern wie eine Betriebsst\u00e4tte ihrer Alleingesellschafterin beziehungsweise deren Gesellschaftern im A-Konzern. In der Folge wurden sowohl positive als auch negative Eink\u00fcnfte der Kl\u00e4gerin nach den Besteuerungsgrunds\u00e4tzen der USA ermittelt und im Rahmen der Besteuerung der Alleingesellschafterin und deren Gesellschafter in den USA ber\u00fccksichtigt.<\/li><li>Das damals zust\u00e4ndige Finanzamt (FA&nbsp;X) setzte f\u00fcr die Kl\u00e4gerin die K\u00f6rperschaftsteuer f\u00fcr 2010 und den Gewerbesteuermessbetrag f\u00fcr 2010 zun\u00e4chst unter Ber\u00fccksichtigung des ihr als Organtr\u00e4gerin zugerechneten negativen Einkommens der B-GmbH fest. Infolge dieser Zurechnung ergaben sich bei der Kl\u00e4gerin ein negativer Gesamtbetrag der Eink\u00fcnfte und ein negativer Gewerbeertrag vor Verlustabzug.<\/li><li>Im Rahmen einer steuerlichen Au\u00dfenpr\u00fcfung gelangte der Pr\u00fcfer zu der Erkenntnis, dass die Kl\u00e4gerin nach US-amerikanischem Steuerrecht in den Jahren 2010 bis 2012 umgerechnet folgende Betriebsergebnisse erzielt habe:2010&nbsp;&nbsp;&nbsp;2011&nbsp;&nbsp;&nbsp;2012&nbsp;&nbsp;&nbsp;.\/.&nbsp;2.365.575&nbsp;\u20ac1.564.649&nbsp;\u20ac4.109.310&nbsp;\u20ac<\/li><li>Da der im Jahr 2010 erzielte Verlust bei der Besteuerung des A-Konzerns in den USA in H\u00f6he von .\/.&nbsp;2.365.575 \u20ac ber\u00fccksichtigt worden sei, m\u00fcssten die Eink\u00fcnfte der Kl\u00e4gerin aus dem Gewerbebetrieb nach \u00a7&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 KStG n.F. um diesen Betrag erh\u00f6ht werden. Die zeitliche Anwendbarkeit dieser Vorschrift auf die noch nicht bestandskr\u00e4ftigen Bescheide des Streitjahres ergebe sich aus \u00a7&nbsp;34 Abs.&nbsp;9 Nr.&nbsp;8 KStG n.F.<\/li><li>Das FA&nbsp;X schloss sich dieser Rechtsauffassung an und \u00e4nderte am 10.07.2017 die Bescheide der Kl\u00e4gerin \u00fcber K\u00f6rperschaftsteuer f\u00fcr 2010 und \u00fcber die gesonderte Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags zur K\u00f6rperschaftsteuer zum 31.12.2010 sowie am 07.07.2017 die Bescheide \u00fcber den Gewerbesteuermessbetrag f\u00fcr 2010 und \u00fcber die gesonderte Feststellung des vortragsf\u00e4higen Gewerbeverlusts zum 31.12.2010 entsprechend. Zudem hob das FA&nbsp;X f\u00fcr s\u00e4mtliche Bescheide den Vorbehalt der Nachpr\u00fcfung auf. Einspr\u00fcche der Kl\u00e4gerin wurden vom inzwischen zust\u00e4ndig gewordenen Beklagten und Revisionskl\u00e4ger (Finanzamt \u2011\u2011FA\u2011\u2011) zur\u00fcckgewiesen.<\/li><li>Das Finanzgericht (FG) gab der gegen die \u00c4nderungsbescheide \u00fcber K\u00f6rperschaftsteuer f\u00fcr 2010 und Gewerbesteuermessbetrag f\u00fcr 2010 gerichteten Klage mit Urteil vom 30.03.2022&nbsp;&#8211; 7&nbsp;K&nbsp;905\/19&nbsp;K,G,F (Entscheidungen der Finanzgerichte 2022, 1226) statt. Im \u00dcbrigen wies es die Klage als unzul\u00e4ssig ab. Die Voraussetzungen des \u00a7&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 KStG n.F. seien zwar grunds\u00e4tzlich erf\u00fcllt. Der zeitliche Anwendungsbereich dieser Regelung nach \u00a7&nbsp;34 Abs.&nbsp;9 Nr.&nbsp;8 KStG n.F. sei aber verfassungskonform einzuschr\u00e4nken, soweit davon \u2011\u2011wie im Streitfall\u2011\u2011 noch nicht bestandskr\u00e4ftige Bescheide f\u00fcr Veranlagungszeitr\u00e4ume vor 2013 solcher Steuerpflichtiger betroffen seien, die in diesem Zeitraum sowohl ihren Sitz als auch ihre Gesch\u00e4ftsleitung im Inland gehabt h\u00e4tten und damit nicht von der beg\u00fcnstigenden \u00c4nderung des \u00a7&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;1 KStG n.F. erfasst seien.<\/li><li>Das FA macht mit seiner Revision die Verletzung materiellen Rechts geltend und beantragt,<br \/>die Vorentscheidung aufzuheben, soweit der Klage stattgegeben wurde, und die Klage abzuweisen.<\/li><li>Die Kl\u00e4gerin beantragt,<br \/>die Revision zur\u00fcckzuweisen.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Entscheidungsgr\u00fcnde<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">II.<\/h3>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Die Revision des FA ist begr\u00fcndet. Sie f\u00fchrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur Zur\u00fcckverweisung der Sache an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (\u00a7&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung \u2011\u2011FGO\u2011\u2011). Das FG hat rechtsfehlerhaft dahin erkannt, dass \u00a7&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 KStG n.F. auf die streitgegenst\u00e4ndlichen Bescheide zeitlich nicht anwendbar sei. Die Sache ist nicht spruchreif, da anhand der bisherigen tats\u00e4chlichen Feststellungen des FG nicht abschlie\u00dfend beurteilt werden kann, ob die tatbestandlichen Voraussetzungen des \u00a7&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 KStG n.F. erf\u00fcllt sind. Aus diesem Grund scheidet zum gegenw\u00e4rtigen Stand des Verfahrens auch eine Vorlage an das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) gem\u00e4\u00df Art.&nbsp;100 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes (GG) aus.<\/li><li>1. Die streitige Verlustabzugssperre wurde erstmals durch das Unternehmenssteuerfortentwicklungsgesetz vom 20.12.2001 (BGBl I 2001, 3858, BStBl I 2002, 35) \u2011\u2011UntStFG\u2011\u2011 eingef\u00fchrt. Dabei wurde im Gesetzgebungsverfahren ein Zusammenhang zur (gleichzeitigen) gesetzlichen Aufgabe des sogenannten doppelten Inlandsbezugs beim Organtr\u00e4ger (Sitz und Gesch\u00e4ftsleitung im Inland) als Voraussetzung f\u00fcr eine ertragsteuerliche Organschaft, sodass nunmehr ein einfacher Inlandsbezug in Form der Gesch\u00e4ftsleitung des Organtr\u00e4gers im Inland ausreichte, hergestellt (s. BTDrucks 14\/6882, S.&nbsp;24). \u00a7&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 KStG i.d.F. des UntStFG ordnete deshalb an, dass ein negatives Einkommen des Organtr\u00e4gers bei der inl\u00e4ndischen Besteuerung unber\u00fccksichtigt bleibt, soweit es in einem ausl\u00e4ndischen Staat im Rahmen einer der deutschen Besteuerung des Organtr\u00e4gers entsprechenden Besteuerung ber\u00fccksichtigt wird. Damit sollte insbesondere bei doppelt ans\u00e4ssigen Gesellschaften im Zusammenhang mit einer Organschaft die doppelte Nutzung von Verlusten im In- und Ausland verhindert werden (s. BTDrucks 14\/6882, S.&nbsp;37).<\/li><li>Durch das Gesetz zur \u00c4nderung und Vereinfachung der Unternehmensbesteuerung und des steuerlichen Reisekostenrechts vom 20.02.2013 wurde auch f\u00fcr Organgesellschaften der bislang geforderte doppelte Inlandsbezug r\u00fcckwirkend auf das Erfordernis einer inl\u00e4ndischen Gesch\u00e4ftsleitung und eines Sitzes in einem Mitgliedstaat der Europ\u00e4ischen Union oder in einem Vertragsstaat des EWR-Abkommens reduziert (\u00a7&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;1 KStG n.F.). Dar\u00fcber hinaus wurde die Verlustabzugssperre modifiziert. \u00a7&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 KStG n.F. sah nunmehr vor, dass negative Eink\u00fcnfte des Organtr\u00e4gers oder der Organgesellschaft bei der inl\u00e4ndischen Besteuerung unber\u00fccksichtigt bleiben, soweit sie in einem ausl\u00e4ndischen Staat im Rahmen der Besteuerung des Organtr\u00e4gers, der Organgesellschaft oder einer anderen Person ber\u00fccksichtigt werden. F\u00fcr beide \u00c4nderungen wurde die zeitliche Anwendung durch \u00a7&nbsp;34 Abs.&nbsp;9 Nr.&nbsp;8 KStG n.F. auf alle noch nicht bestandskr\u00e4ftig veranlagten F\u00e4lle und damit grunds\u00e4tzlich auch auf den im Streitfall angefochtenen Bescheid \u00fcber K\u00f6rperschaftsteuer 2010 erstreckt.<\/li><li>Ab dem Veranlagungszeitraum 2024 ist \u00a7&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 KStG n.F. durch Art.&nbsp;18 Nr.&nbsp;3 des Gesetzes zur St\u00e4rkung von Wachstumschancen, Investitionen und Innovation sowie Steuervereinfachung und Steuerfairness (Wachstumschancengesetz) vom 27.03.2024 (BGBl. 2024 I Nr. 108) insgesamt gestrichen worden.<\/li><li>2. \u00a7&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 KStG n.F. war im Streitjahr nicht nur bei der K\u00f6rperschaftsteuer, sondern auch bei der Ermittlung des Gewerbeertrags der Kl\u00e4gerin \u2011\u2011und damit auch f\u00fcr den im Wege der objektiven Klageh\u00e4ufung verbundenen Streitgegenstand &#8222;Gewerbesteuermessbetrag 2010&#8243;\u2011\u2011 zu ber\u00fccksichtigen.<\/li><li>a) Nach \u00a7&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 des Gewerbesteuergesetzes in der f\u00fcr das Streitjahr geltenden Fassung (GewStG) gilt eine Kapitalgesellschaft, die Organgesellschaft im Sinne des \u00a7&nbsp;14 KStG ist, f\u00fcr Zwecke der Gewerbesteuer als Betriebsst\u00e4tte des Organtr\u00e4gers. Der jeweils getrennt f\u00fcr den Organtr\u00e4ger und seine als Betriebsst\u00e4tten geltenden Organgesellschaften zu ermittelnde Gewerbeertrag (zur sogenannten gebrochenen\/eingeschr\u00e4nkten Einheitstheorie z.B. Senatsurteil vom 16.10.2024&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;16\/20, BStBl II 2025, 301, Rz&nbsp;12, m.w.N.) ist der nach den Vorschriften des Einkommensteuergesetzes oder des K\u00f6rperschaftsteuergesetzes ermittelte Gewinn aus Gewerbebetrieb, vermehrt und vermindert um die in den \u00a7\u00a7&nbsp;8 und 9 GewStG bezeichneten Betr\u00e4ge (\u00a7&nbsp;7 Satz&nbsp;1 GewStG).<\/li><li>b) Zu den von \u00a7&nbsp;7 Satz&nbsp;1 GewStG in Bezug genommenen Gewinnermittlungsvorschriften geh\u00f6rt auch das Abzugsverbot des \u00a7&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 KStG n.F.; ein (weiterer) expliziter Verweis im Gewerbesteuergesetz auf \u00a7&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 KStG n.F. ist f\u00fcr dessen Anwendung bei der Ermittlung des Gewerbeertrags nicht erforderlich (ebenso Kontny in Wendt\/Suchanek\/M\u00f6llmann\/Heinemann, GewStG, 3.&nbsp;Aufl., \u00a7&nbsp;2 Rz&nbsp;138; Jesse, FinanzRundschau \u2011\u2011FR\u2011\u2011 2013, 629, 638; Gosch, Jahrbuch der Fachanw\u00e4lte f\u00fcr Steuerrecht 2013\/2014, 101, 124; a.A. M.&nbsp;M\u00fcller in Prinz\/Witt, Steuerliche Organschaft, 3.&nbsp;Aufl., Rz&nbsp;31.22).<\/li><li>\u00a7&nbsp;7 Satz&nbsp;1 GewStG kn\u00fcpft an den (k\u00f6rperschaftsteuerrechtlichen) Gewinn aus Gewerbebetrieb und damit auch an die spezifischen Gewinnermittlungsvorschriften des k\u00f6rperschaftsteuerrechtlichen Organkreises an (Senatsurteile vom 17.12.2014&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;39\/14, BFHE 248, 179, BStBl II 2015, 1052, Rz&nbsp;12, m.w.N., und vom 14.08.2019&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;44\/17, BFHE 267, 1, Rz&nbsp;65). Obwohl der Gesetzgeber die Regelung des \u00a7&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 KStG n.F. systematisch nicht dem \u00a7&nbsp;15 KStG zugeordnet hat, ist sie unter Ber\u00fccksichtigung ihrer Zielrichtung, den Abzug von Verlusten einzuschr\u00e4nken, als eine solche spezifische Gewinnermittlungsvorschrift zu verstehen. Hierf\u00fcr spricht auch, dass sich das Verlustabzugsverbot nicht mehr auf ein &#8222;negatives Einkommen&#8220; wie in \u00a7&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 KStG i.d.F. des UntStFG, sondern auf &#8222;negative Eink\u00fcnfte&#8220; bezieht. Daraus wird ausreichend deutlich, dass der Gesetzgeber mit der Rechtsfolge des \u00a7&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 KStG n.F. auf einer Stufe vor dem endg\u00fcltigen Abschluss der k\u00f6rperschaftsteuerrechtlichen Gewinnermittlung ansetzen wollte.<\/li><li>c) Auch das in der Literatur aus \u00a7&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 und \u00a7&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 GewStG abgeleitete sogenannte Territorialit\u00e4ts- beziehungsweise Inlandsprinzip schlie\u00dft die Anwendung von \u00a7&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 KStG n.F. bei der Ermittlung des Gewerbeertrags nicht aus (a.A. M.&nbsp;M\u00fcller in Prinz\/Witt, Steuerliche Organschaft, 3.&nbsp;Aufl., Rz&nbsp;31.23; Ke\u00df in Lenski\/Steinberg, Gewerbesteuergesetz, \u00a7&nbsp;2 Rz&nbsp;3781; R\u00f6dder\/Liekenbrock in R\u00f6dder\/Herlinghaus\/Neumann, KStG, 2.&nbsp;Aufl., \u00a7&nbsp;14 Rz&nbsp;476; Urtz in L\u00fcdicke\/M\u00f6ssner\/Hummel [Herausgeber], Das Steuerrecht der Unternehmen, Festschrift f\u00fcr Gerrit Frotscher \u2011\u2011FS Frotscher\u2011\u2011, 2013, 629, 656).<\/li><li>Denn ungeachtet des Umstands, dass das Territorialit\u00e4tsprinzip vom Gesetzgeber nicht ausnahmslos verwirklicht worden ist (vgl. Hidien, Die Unternehmensbesteuerung \u2011\u2011Ubg\u2011\u2011 2023, 165, 173&nbsp;f.; Roser in L\u00fcdicke\/Mellinghoff\/R\u00f6dder [Herausgeber], Nationale und internationale Unternehmensbesteuerung in der Rechtsordnung, Festschrift f\u00fcr Dietmar Gosch \u2011\u2011FS Gosch\u2011\u2011, 2016, 351, 355&nbsp;ff.), beschr\u00e4nken \u00a7&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 GewStG und \u00a7&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;1, Nr.&nbsp;7 und Nr.&nbsp;8 GewStG lediglich den r\u00e4umlichen Zugriff der Gewerbesteuer auf inl\u00e4ndische Gewerbebetriebe (Hidien in Lippross\/Seibel, Basiskommentar Steuerrecht, Stand: 06.2022, \u00a7&nbsp;1 GewStG Rz&nbsp;216). \u00a7&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 KStG n.F. steht im Streitfall hierzu schon deshalb nicht im Widerspruch, weil es nicht um die Besteuerung ausl\u00e4ndischer Betriebsst\u00e4tten geht, sondern nur darum, unter bestimmten \u2011\u2011teilweise auch im Ausland zu verwirklichenden\u2011\u2011 Voraussetzungen den Abzug negativer Eink\u00fcnfte zu versagen, die in einer inl\u00e4ndischen Betriebsst\u00e4tte entstanden sind (Benecke\/Schnitger, Internationales Steuerrecht \u2011\u2011IStR\u2011\u2011 2013, 143, 148).<\/li><li>Soweit dar\u00fcber hinaus aus dem Territorialit\u00e4tsprinzip ein generelles Verbot abgeleitet werden soll, f\u00fcr die Gewerbesteuer an im Ausland verwirklichte Tatbestandsvoraussetzungen anzukn\u00fcpfen (wie \u00a7&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 KStG n.F. unter anderem mit dem Tatbestandsmerkmal der Ber\u00fccksichtigung &#8222;in einem ausl\u00e4ndischen Staat im Rahmen der Besteuerung&#8220;), ist dem nicht zu folgen. Den Vorschriften des Gewerbesteuergesetzes l\u00e4sst sich kein entsprechendes Verbot entnehmen. Im Gegenteil unterliegen im Ausland erwirtschaftete Ertr\u00e4ge ebenfalls der Gewerbesteuer, wenn sie einer inl\u00e4ndischen Betriebsst\u00e4tte zuzurechnen sind (Senatsurteile vom 29.08.1984&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;154\/81, BFHE 142, 394, BStBl II 1985, 160; vom 20.12.2017&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;98\/15, BFHE 260, 169, Rz&nbsp;27, und vom 16.10.2024&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;16\/20, BStBl II 2025, 301, Rz&nbsp;25; Roser in FS Gosch, 2016, 351, 354&nbsp;f.). Daneben weisen auch weitere Regelungen, z.B. \u00a7&nbsp;2 Abs.&nbsp;6 sowie \u00a7&nbsp;9 Nr.&nbsp;5 Buchst.&nbsp;a und Nr.&nbsp;7 Satz&nbsp;1 GewStG, darauf hin, dass Tatbestandsmerkmale, die im Ausland verwirklicht werden, bei der Ermittlung des Gewerbeertrags von Relevanz sein k\u00f6nnen (ebenso Kempf\/Loose\/Oskamp, Deutsches Steuerrecht \u2011\u2011DStR\u2011\u2011 2018, 2511, 2512).<\/li><li>3. Das FG hat rechtsfehlerhaft dahin erkannt, dass \u00a7&nbsp;34 Abs.&nbsp;9 Nr.&nbsp;8 KStG n.F. eine verdeckte Regelungsl\u00fccke zur zeitlichen Anwendbarkeit des \u00a7&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 KStG n.F. enth\u00e4lt und die Vorschrift f\u00fcr Veranlagungszeitr\u00e4ume vor 2013 aus verfassungsrechtlichen Gr\u00fcnden entgegen ihrem Wortlaut nicht auf solche Organgesellschaften anwendbar sei, deren Sitz und Gesch\u00e4ftsleitung im Inland liegen (ebenso eine Regelungsl\u00fccke ablehnend Oellerich in Micker\/Pohl\/Potthoff-Kowol [Herausgeber], Festschrift 75&nbsp;Jahre Hochschule f\u00fcr Finanzen NRW \u2011\u2011FS Hochschule f\u00fcr Finanzen NRW\u2011\u2011, 2025, 123, 128&nbsp;f.).<\/li><li>a) Eine Auslegung gegen den eindeutigen Gesetzeswortlaut ist nur in einem \u00e4u\u00dferst beschr\u00e4nkten Ma\u00dfe \u2011\u2011und zwar dann\u2011\u2011 zul\u00e4ssig, wenn die wortgetreue Auslegung zu einem offenbar unrichtigen beziehungsweise zu einem jeder wirtschaftlichen Vernunft widersprechenden Ergebnis f\u00fchren w\u00fcrde, das dem Zweck der Vorschrift und dem Willen des Gesetzgebers zuwiderliefe (Senatsbeschluss vom 17.07.2024&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;12\/20, BFHE 284, 177, Rz&nbsp;41). In keinem Fall darf richterliche Rechtsfindung das gesetzgeberische Ziel der Norm in einem wesentlichen Punkt verfehlen oder verf\u00e4lschen oder an die Stelle der Regelungskonzeption des Gesetzgebers gar eine eigene treten lassen (s. BVerfG-Beschluss vom 28.11.2023&nbsp;&#8211; 2&nbsp;BvL&nbsp;8\/13, H\u00f6chstrichterliche Finanzrechtsprechung 2024, 261, Rz&nbsp;118; Senatsbeschluss vom 17.07.2024&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;12\/20, BFHE 284, 177, Rz&nbsp;41).<\/li><li>b) Nach diesen Ma\u00dfst\u00e4ben ist \u00a7&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 KStG n.F. f\u00fcr das Streitjahr anwendbar. Eine verfassungskonforme Auslegung des \u00a7&nbsp;34 Abs.&nbsp;9 Nr.&nbsp;8 KStG n.F. scheidet aufgrund des eindeutigen Wortlauts der Vorschrift und dem mit diesem Wortlaut in Einklang stehenden gesetzgeberischen Willen aus.<\/li><li>aa) Schon der Umstand, dass sich die zeitliche Anwendbarkeit des \u00a7&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 KStG n.F. nicht aus der allgemeinen \u00dcbergangsvorschrift des \u00a7&nbsp;34 Abs.&nbsp;1 KStG n.F. ergibt, vielmehr der Gesetzgeber f\u00fcr die Vorschrift eine spezielle zeitliche Anwendungsregelung in \u00a7&nbsp;34 Abs.&nbsp;9 Nr.&nbsp;8 KStG n.F. getroffen hat, spricht f\u00fcr eine bewusste Entscheidung des Gesetzgebers, die Vorschrift auf s\u00e4mtliche noch nicht bestandskr\u00e4ftig veranlagten F\u00e4lle anzuwenden, ohne eine zus\u00e4tzliche zeitliche \u00dcbergangsregelung f\u00fcr bestimmte Fallkonstellationen, wie zum Beispiel diejenige des Streitfalls, vorzusehen (ebenso Oellerich in FS Hochschule f\u00fcr Finanzen NRW, 2025, 123, 128). Dies gilt umso mehr, als durch das Gesetz zur \u00c4nderung und Vereinfachung der Unternehmensbesteuerung und des steuerlichen Reisekostenrechts vom 20.02.2013 an mehreren Stellen \u00c4nderungen des \u00a7&nbsp;14 KStG vorgenommen worden sind. Zur Bestimmung der zeitlichen Anwendbarkeit dieser \u00c4nderungen wurden durch den Gesetzgeber drei spezielle, sich unterscheidende Regelungen in \u00a7&nbsp;34 Abs.&nbsp;9 Nr.&nbsp;7 bis 9 KStG n.F. geschaffen und diesen die verschiedenen \u00c4nderungen durch \u00a7&nbsp;14 KStG n.F. jeweils gezielt zugeordnet.<\/li><li>bb) Gegen ein &#8222;versehentliches Vergessen&#8220; einer \u00dcbergangsregelung f\u00fcr besondere Fallkonstellationen spricht ferner der Zweck der \u00c4nderung. Der Gesetzgeber ging davon aus, dass der Wegfall des doppelten Inlandsbezugs f\u00fcr Organgesellschaften durch das Gesetz zur \u00c4nderung und Vereinfachung der Unternehmensbesteuerung und des steuerlichen Reisekostenrechts vom 20.02.2013 nach den Vorgaben der Europ\u00e4ischen Kommission zur Beseitigung eines bestehenden Versto\u00dfes gegen die unionsrechtliche Niederlassungsfreiheit bereits f\u00fcr zur\u00fcckliegende Veranlagungszeitr\u00e4ume gelten m\u00fcsse (s. BTDrucks 17\/10774, S.&nbsp;18). Weil er die Gefahr einer missbr\u00e4uchlichen Nutzung von Verlusten der Organgesellschaften an diesem Wegfall des doppelten Inlandsbezugs festgemacht hat (s. BTDrucks 17\/10774, S.&nbsp;20), war ein Gleichlauf des zeitlichen Anwendungsbereichs f\u00fcr die \u00c4nderung des \u00a7&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;1 KStG n.F. und des nun auch auf Organgesellschaften erstreckten \u00a7&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 KStG n.F. seiner Einsch\u00e4tzung nach erforderlich und intendiert.<\/li><li>4. Aus den gleichen Gr\u00fcnden scheidet auch eine einschr\u00e4nkende Auslegung des \u00a7&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 KStG n.F. dahingehend aus, dass die Vorschrift nur auf doppelt ans\u00e4ssige Organtr\u00e4ger anwendbar ist (ebenso Kolbe in Herrmann\/Heuer\/Raupach \u2011\u2011HHR\u2011\u2011, \u00a7&nbsp;14 KStG Rz&nbsp;271; Urtz in FS Frotscher, 2013, 629, 649&nbsp;ff.; Brandis\/Heuermann\/Rode, \u00a7&nbsp;14 KStG Rz&nbsp;219; Benecke\/Blumenberg, Steuerberater-Jahrbuch \u2011\u2011StbJb\u2011\u2011 2013\/2014, 349, 352; a.A. T\u00f6ben\/Schulte-Rummel, FR 2002, 425), mit der Folge, dass im Streitfall die personenbezogenen Tatbestandsvoraussetzungen der Norm erf\u00fcllt sind.<\/li><li>a) Dass der Gesetzgeber den pers\u00f6nlichen Anwendungsbereich bewusst auf jegliche Organtr\u00e4ger erstrecken wollte und das Fehlen einer ausdr\u00fccklichen Beschr\u00e4nkung auf solche Gesellschaften, deren satzungsm\u00e4\u00dfiger Sitz sich im Ausland befindet, kein gesetzgeberisches Versehen war, ergibt sich bereits aus der Gesetzeshistorie (ebenso Urtz in FS Frotscher, 2013, 629, 650&nbsp;f.; Benecke\/Blumenberg, StbJb 2013\/2014, 349, 352&nbsp;f.; Brandis\/Heuermann\/Rode, \u00a7&nbsp;14 KStG Rz&nbsp;219). Denn der pers\u00f6nliche Anwendungsbereich der Vorschrift wurde auf Empfehlung des Finanzausschusses urspr\u00fcnglich auf Organtr\u00e4ger und Organgesellschaften beschr\u00e4nkt, &#8222;deren satzungsm\u00e4\u00dfiger Sitz sich nicht im Inland befindet&#8220; (BTDrucks 17\/11180, S.&nbsp;15). Die in dieser Ausschussfassung (BT-Plenarprotokoll 17\/201, S.&nbsp;24382&nbsp;(C)) enthaltene Beschr\u00e4nkung des pers\u00f6nlichen Anwendungsbereichs auf doppelt ans\u00e4ssige Gesellschaften fand jedoch keine Zustimmung im Bundesrat (BRDrucks 633\/12&nbsp;(B)) und wurde auf Vorschlag des Vermittlungsausschusses (BTDrucks 17\/11841) nicht in das verk\u00fcndete Gesetz \u00fcbernommen.<\/li><li>b) Im \u00dcbrigen folgt dieses Verst\u00e4ndnis auch aus dem Zweck der Vorschrift, eine mehrfache Ber\u00fccksichtigung von Verlusten in mehreren L\u00e4ndern, insbesondere in F\u00e4llen der Einbeziehung einer Gesellschaft in eine ausl\u00e4ndische Gruppenbesteuerung, auszuschlie\u00dfen (BTDrucks 17\/10774, S.&nbsp;20). Die Einbeziehung einer in der Bundesrepublik Deutschland unbeschr\u00e4nkt steuerpflichtigen Organgesellschaft oder Organtr\u00e4gerin in eine ausl\u00e4ndische Gruppenbesteuerung richtet sich nach ausl\u00e4ndischem Recht und ist, wie das Beispiel des \u00f6sterreichischen Steuerrechts zeigt, auch f\u00fcr nicht doppelt ans\u00e4ssige Gesellschaften m\u00f6glich (s. Urtz in FS Frotscher, 2013, 629, 649&nbsp;f.).<\/li><li>5. Die Vorentscheidung beruht auf einer abweichenden rechtlichen Beurteilung und ist daher aufzuheben. Die Sache ist insgesamt nicht spruchreif und deshalb zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das FG zur\u00fcckzuverweisen.<\/li><li>Das FG hat sich \u2011\u2011auf der Grundlage seiner Rechtsauffassung folgerichtig\u2011\u2011 nicht n\u00e4her damit befasst, ob die Tatbestandsvoraussetzungen des \u00a7&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 KStG n.F. erf\u00fcllt sind. Dies gilt insbesondere f\u00fcr das Tatbestandsmerkmal der Ber\u00fccksichtigung der negativen Eink\u00fcnfte im Rahmen der Besteuerung in einem ausl\u00e4ndischen Staat. Insoweit hat sich das FG auf den Hinweis beschr\u00e4nkt, dass die Verlustanerkennung bei einer anderen Konzerngesellschaft in den USA zwischen den Beteiligten dem Grunde und der H\u00f6he nach unstreitig sei (FG-Urteil, S.&nbsp;16).<\/li><li>Die Ermittlung des f\u00fcr die Verlustber\u00fccksichtigung in den USA ma\u00dfgeblichen ausl\u00e4ndischen Rechts geh\u00f6rt zu den Tatsachenfeststellungen im Sinne des \u00a7&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO und obliegt damit dem FG als Tatsacheninstanz (s. allgemein z.B. Urteil des Bundesfinanzhofs \u2011\u2011BFH\u2011\u2011 vom 20.04.2021&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;3\/20, BFHE 273, 119, BStBl II 2023, 703, Rz&nbsp;50, m.w.N.). Unter Ber\u00fccksichtigung der folgenden Hinweise sind deshalb im zweiten Rechtsgang weitere Feststellungen zur steuerlichen Behandlung in den USA erforderlich:<\/li><li>a) Die Anwendung des \u00a7&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 KStG n.F. setzt im Streitfall voraus, dass negative Eink\u00fcnfte der Kl\u00e4gerin oder ihrer Organgesellschaft in den USA &#8222;im Rahmen der Besteuerung des Organtr\u00e4gers, der Organgesellschaft oder einer anderen Person ber\u00fccksichtigt&#8220; wurden. Bei welcher Steuerart der Verlust im ausl\u00e4ndischen Staat ber\u00fccksichtigt worden sein muss und wie sich dessen Ber\u00fccksichtigung steuerlich ausgewirkt haben muss, wird durch \u00a7&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 KStG n.F. nicht ausdr\u00fccklich geregelt und muss daher im Wege der Auslegung ermittelt werden.<\/li><li>aa) Da die Regelung eine mehrfache Verlustnutzung verhindern soll, ist die Ber\u00fccksichtigung des Verlusts bei einer ausl\u00e4ndischen Steuer nur dann tatbestandsm\u00e4\u00dfig, wenn sich diese Steuer am Ertrag orientiert.<\/li><li>Im Rahmen der Ermittlung des Gewerbeertrags scheidet die Anwendung des \u00a7&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 KStG n.F. nicht schon deshalb aus, weil im ausl\u00e4ndischen Staat keine der Gewerbesteuer entsprechende Steuer erhoben wird (ebenso Ke\u00df in Lenski\/Steinberg, Gewerbesteuergesetz, \u00a7&nbsp;2 Rz&nbsp;3781; a.A. Endres\/Thies, Recht der Internationalen Wirtschaft 2002, 275, 278). Denn \u00a7&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 KStG n.F. setzt \u2011\u2011anders als \u00a7&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 KStG i.d.F. des UntStFG\u2011\u2011 nicht mehr eine Ber\u00fccksichtigung des negativen Einkommens in einem ausl\u00e4ndischen Staat &#8222;im Rahmen einer der deutschen Besteuerung (\u2026) entsprechenden Besteuerung&#8220; voraus.<\/li><li>bb) Dar\u00fcber hinaus werden die negativen Eink\u00fcnfte nur dann im ausl\u00e4ndischen Staat &#8222;ber\u00fccksichtigt&#8220;, wenn \u2011\u2011bei perioden\u00fcbergreifender Betrachtung\u2011\u2011 durch den endg\u00fcltigen Abzug des Verlusts von der ausl\u00e4ndischen Steuerbemessungsgrundlage eine Verminderung der ausl\u00e4ndischen Steuer eintritt, die nicht eingetreten w\u00e4re, wenn s\u00e4mtliche Eink\u00fcnfte, die aus der gleichen Quelle stammen wie die im Rahmen von \u00a7&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 KStG n.F. zu pr\u00fcfenden negativen Eink\u00fcnfte, g\u00e4nzlich und besteuerungszeitraum\u00fcbergreifend unber\u00fccksichtigt geblieben w\u00e4ren. Nur diese Auffassung wird dem im Gesetzeswortlaut zum Ausdruck gekommenen gesetzgeberischen Ziel gerecht, im Rahmen einer Organschaft missbr\u00e4uchliche Gestaltungen zwecks doppelter Verlustnutzung zu sanktionieren (s. BT-Plenarprotokoll 17\/201, S.&nbsp;24376 und 24379), ohne zugleich \u00fcberschie\u00dfend nicht rechtsmissbr\u00e4uchliche Fallgestaltungen zu erfassen.<\/li><li>cc) Nicht ausreichend w\u00e4re daher vor allem die blo\u00dfe Ber\u00fccksichtigung der negativen Eink\u00fcnfte bei der Ermittlung des ausl\u00e4ndischen Steuertarifs (ebenso R\u00f6dder\/Liekenbrock in R\u00f6dder\/Herlinghaus\/Neumann, KStG, 2.&nbsp;Aufl., \u00a7&nbsp;14 Rz&nbsp;469; Brandis\/Heuermann\/Rode, \u00a7&nbsp;14 KStG Rz&nbsp;221; BeckOK KStG\/Ebber, 24.&nbsp;Ed. 01.03.2025, KStG \u00a7&nbsp;14 Rz&nbsp;606; Schneider\/Schmitz, GmbHRundschau \u2011\u2011GmbHR\u2011\u2011 2013, 281, 283; Benecke\/Schnitger, IStR 2013, 143, 150; Neumann in Gosch, KStG, 4.&nbsp;Aufl., \u00a7&nbsp;14 Rz&nbsp;482; a.A. Jesse, FR 2013, 629, 638; HHR\/Kolbe, \u00a7&nbsp;14 KStG Rz&nbsp;281) oder deren blo\u00dfe Einbeziehung in einen Verlustvor- oder -r\u00fccktrag, ohne dass dieser bereits zu einer Steuerminderung im Ausland gef\u00fchrt hat (ebenso R\u00f6dder\/Liekenbrock in R\u00f6dder\/Herlinghaus\/Neumann, KStG, 2.&nbsp;Aufl., \u00a7&nbsp;14 Rz&nbsp;471; BeckOK KStG\/Ebber, 24.&nbsp;Ed. 01.03.2025, KStG \u00a7&nbsp;14 Rz&nbsp;607; Schneider\/Schmitz, GmbHR 2013, 281, 283; M.&nbsp;M\u00fcller in Prinz\/Witt, Steuerliche Organschaft, 3.&nbsp;Aufl., Rz&nbsp;31.42&nbsp;f.; Polatzky\/Seitner, Ubg 2013, 285; Neumann in Gosch, KStG, 4.&nbsp;Aufl., \u00a7&nbsp;14 Rz&nbsp;484; a.A. Jesse, FR 2013, 629, 638; HHR\/Kolbe, \u00a7&nbsp;14 KStG Rz&nbsp;281). Sieht das ausl\u00e4ndische Recht einen Verlustvor- oder -r\u00fccktrag vor, tritt eine steuerwirksame Minderung der Bemessungsgrundlage erst ein, wenn der durch negative Eink\u00fcnfte im Sinne des \u00a7&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 KStG n.F. erh\u00f6hte Verlustvor- oder -r\u00fccktrag im Ausland tats\u00e4chlich steuermindernd verrechnet wird (ebenso R\u00f6dder\/Liekenbrock in R\u00f6dder\/Herlinghaus\/Neumann, KStG, 2.&nbsp;Aufl., \u00a7&nbsp;14 Rz&nbsp;471; Brandis\/Heuermann\/Rode, \u00a7&nbsp;14 KStG Rz&nbsp;221; BeckOK KStG\/Ebber, 24.&nbsp;Ed. 01.03.2025, KStG \u00a7&nbsp;14 Rz&nbsp;608; Schneider\/Schmitz, GmbHR 2013, 281, 283; M.&nbsp;M\u00fcller in Prinz\/Witt, Steuerliche Organschaft, 3.&nbsp;Aufl., Rz&nbsp;31.42; a.A. M\u00fcller in M\u00f6ssner\/Oellerich\/Valta, K\u00f6rperschaftsteuergesetz, 6.&nbsp;Aufl., \u00a7&nbsp;14 Rz&nbsp;733\/4).<\/li><li>dd) An der zeitlichen Endg\u00fcltigkeit der Minderung der ausl\u00e4ndischen Steuerbemessungsgrundlage fehlt es, wenn ein vom Organtr\u00e4ger erwirtschafteter Verlust zwar zun\u00e4chst im ausl\u00e4ndischen Staat von der Bemessungsgrundlage abgezogen worden ist, der Abzug aber sp\u00e4ter entweder im urspr\u00fcnglichen Veranlagungszeitraum des Abzugs oder in einem anderen Veranlagungszeitraum durch eine entsprechende Hinzurechnung wieder r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht wird (ebenso Neumann in Gosch, KStG, 4.&nbsp;Aufl., \u00a7&nbsp;14 Rz&nbsp;482; Brandis\/Heuermann\/Rode, \u00a7&nbsp;14 KStG Rz&nbsp;222). Dass ein zun\u00e4chst vorgenommener Verlustabzug im ausl\u00e4ndischen Staat wieder r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht worden ist, w\u00e4re jedenfalls in einem Verfahren gegen einen nicht bestandskr\u00e4ftig gewordenen Steuerbescheid bis zum Schluss der m\u00fcndlichen Verhandlung zu ber\u00fccksichtigen und w\u00fcrde dann der Versagung eines Verlustabzugs im Inland entgegenstehen (zu etwaigen weitergehenden Korrekturm\u00f6glichkeiten nach Eintritt der Bestandskraft s. Brandis\/Heuermann\/Rode, \u00a7&nbsp;14 KStG Rz&nbsp;222).<\/li><li>ee) Schlie\u00dflich w\u00fcrde ein Abzug negativer Eink\u00fcnfte im Sinne des \u00a7&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 KStG n.F. keine Minderung der ausl\u00e4ndischen Steuer bewirken, wenn die Verrechnung dieser negativen Eink\u00fcnfte im ausl\u00e4ndischen Staat ausschlie\u00dflich auf die Verrechnung mit positiven Eink\u00fcnften aus der gleichen Einkunftsquelle beschr\u00e4nkt w\u00e4re. Denn die ausl\u00e4ndische Steuer ist in diesem Fall nicht niedriger, als sie es ohne Ber\u00fccksichtigung der gesamten Eink\u00fcnfte aus dieser Einkunftsquelle gewesen w\u00e4re, sodass keine missbr\u00e4uchliche doppelte Verlustnutzung eintritt (ebenso R\u00f6dder\/Liekenbrock in R\u00f6dder\/Herlinghaus\/Neumann, KStG, 2.&nbsp;Aufl., \u00a7&nbsp;14 Rz&nbsp;470; Benecke\/Blumenberg, StbJb 2013\/2014, 349, 359; Polatzky\/Seitner, Ubg 2013, 285; Gr\u00fcndig\/Schmid, DStR 2013, 617, 619).<\/li><li>b) Unter Ber\u00fccksichtigung dieser Grunds\u00e4tze hat das FG die erforderlichen Feststellungen dazu nachzuholen, bei welcher Steuerart die negativen Eink\u00fcnfte der Kl\u00e4gerin und\/oder der B-GmbH in den USA ber\u00fccksichtigt wurden und wie sich dies nach ausl\u00e4ndischem Recht konkret ausgewirkt hat.<\/li><li>Dabei wird das FG insbesondere der Frage nachzugehen haben, ob eine Ber\u00fccksichtigung der negativen Eink\u00fcnfte in den USA lediglich nach Ma\u00dfgabe der &#8222;separate return limitation year provisions&#8220; (Sec.&nbsp;1.503(d)-4 Treasury Regulations) m\u00f6glich gewesen ist, wonach dieser Verlust nur mit Gewinnen der zwei vorangegangenen Jahre (Verlustr\u00fccktrag) sowie mit Gewinnen nachfolgender Jahre (Verlustvortrag) aus derselben Einkunftsquelle verrechnet werden kann (s. dazu M.&nbsp;M\u00fcller in Prinz\/Witt, Steuerliche Organschaft, 3.&nbsp;Aufl., Rz&nbsp;31.67; Gr\u00fcndig\/Schmid, DStR 2013, 617, 621). In diesem Fall w\u00e4re die Abzugsm\u00f6glichkeit der negativen Eink\u00fcnfte bereits nach dem ausl\u00e4ndischen Recht auf eine Verrechnung mit positiven Eink\u00fcnften aus der gleichen Einkunftsquelle beschr\u00e4nkt und die von \u00a7&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 KStG n.F. vorausgesetzte missbr\u00e4uchliche doppelte Verlustnutzung im ausl\u00e4ndischen Staat mithin ausgeschlossen.<\/li><li>6. Eine Vorlage an das BVerfG gem\u00e4\u00df Art.&nbsp;100 Abs.&nbsp;1 GG wegen einer etwaigen &#8222;echten&#8220; R\u00fcckwirkung des \u00a7&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 KStG n.F. i.V.m. \u00a7&nbsp;34 Abs.&nbsp;9 Nr.&nbsp;8 KStG n.F. (bef\u00fcrwortend G\u00e4nsler, Ubg 2022, 494, 496&nbsp;ff.) scheidet zum gegenw\u00e4rtigen Stand des Verfahrens aus. Auf Grundlage der bisherigen tatrichterlichen Feststellungen l\u00e4sst sich die Entscheidungserheblichkeit dieser Vorlagefrage nicht abschlie\u00dfend beurteilen (zur Voraussetzung der Entscheidungserheblichkeit vgl. auch BVerfG-Beschluss vom 24.01.2023&nbsp;&#8211; 1&nbsp;BvL&nbsp;11\/20; BFH-Urteil vom 16.12.2014&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;30\/12, BFHE 248, 325, BStBl II 2015, 858).<\/li><\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ECLI:DE:BFH:2025:U.160725.IR20.22.0 BFH I. Senat KStG \u00a7 14 Abs 1 S 1 Nr 5, KStG \u00a7 34 Abs 1, KStG \u00a7 34 Abs 9 Nr 7, KStG \u00a7 34 Abs 9 Nr 8, KStG \u00a7 34 Abs 9 Nr 9, FGO \u00a7 118 Abs 2, GewStG \u00a7 2 Abs 1 S 3, GewStG \u00a7 2 Abs &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/bfh-urteil-vom-16-juli-2025-i-r-20-22-verlustabzugssperre-zur-verhinderung-einer-doppelten-nutzung-von-organschaftsverlusten-im-in-und-ausland\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">BFH-Urteil vom 16. Juli 2025, I R 20\/22: Verlustabzugssperre zur Verhinderung einer doppelten Nutzung von Organschaftsverlusten im In- und Ausland<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-78254","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/78254","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=78254"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/78254\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=78254"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=78254"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=78254"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}