{"id":7826,"date":"2012-12-02T16:02:26","date_gmt":"2012-12-02T14:02:26","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=7826"},"modified":"2012-12-02T16:02:26","modified_gmt":"2012-12-02T14:02:26","slug":"vii-b-170-09-nachtraegliche-festsetzung-einer-milchabgabe-gueltigkeit-der-milch-garantiemengen-verordnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-b-170-09-nachtraegliche-festsetzung-einer-milchabgabe-gueltigkeit-der-milch-garantiemengen-verordnung\/","title":{"rendered":"VII&nbsp;B&nbsp;170\/09 &#8211; Nachtr&auml;gliche Festsetzung einer Milchabgabe &#8211; G&uuml;ltigkeit der Milch-Garantiemengen-Verordnung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 30.3.2010, VII B 170\/09<\/p>\n<p class=\"titel\">Nachtr&auml;gliche Festsetzung einer Milchabgabe &#8211; G&uuml;ltigkeit der Milch-Garantiemengen-Verordnung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) betreibt in Hessen einen landwirtschaftlichen Betrieb, der Milch erzeugt. Er hat sowohl in dem Milchwirtschaftsjahr 1996\/97 als auch in dem Milchwirtschaftsjahr 1998\/99 mehr Milch an seine Molkerei geliefert, als ihm seine Milchquote gestattete. Er hat deshalb &#8211;was in diesem Verfahren nicht Streitgegenstand ist&#8211; eine Milchabgabe entrichtet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Beschwerdegegner (das Hauptzollamt &#8211;HZA&#8211;) hat dar&uuml;ber hinaus gegen den Kl&auml;ger mit Bescheid vom 5. Juli 2001 eine weitere Milchabgabe von insgesamt &#8230; DM festgesetzt, weil der Kl&auml;ger in dem Milchwirtschaftsjahr 1996\/97 &uuml;ber eine in Th&uuml;ringen ans&auml;ssige Milcherzeugerin fast &#8230; kg Milch und in dem Milchwirtschaftsjahr 1998\/99 &uuml;ber eine ebenfalls in Th&uuml;ringen ans&auml;ssige Agrargenossenschaft &uuml;ber &#8230; kg Milch geliefert habe; letztere Menge rechnet das HZA dem Kl&auml;ger zu, weil es den zwischen dem Kl&auml;ger und der Agrargenossenschaft abgeschlossenen Pachtvertrag, der nicht durchgef&uuml;hrt worden sei, nicht als Grundlage f&uuml;r einen &Uuml;bergang der Erzeugerstellung auf die Agrargenossenschaft anerkennt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einspruch und Klage gegen den Abgabenbescheid sind ohne Erfolg geblieben. Gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Finanzgerichts (FG) richtet sich die Beschwerde des Kl&auml;gers.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Beschwerde (&sect; 116 Abs. 1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;) ist &#8211;unter Zur&uuml;ckstellung der Bedenken gegen ihre Zul&auml;ssigkeit&#8211; als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen, weil keiner der geltend gemachten Zulassungsgr&uuml;nde des &sect; 115 Abs. 2 FGO vorliegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Soweit die Beschwerde der Rechtssache grunds&auml;tzliche Bedeutung (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO) im Hinblick auf die Frage zumisst, ob die hier noch anzuwendende Verordnung &uuml;ber die Abgaben im Rahmen von Garantiemengen im Bereich der Marktorganisation f&uuml;r Milch und Milcherzeugnisse (Milch-Garantiemengen-Verordnung, BGBl I 1984, 720, mit zahlreichen sp&auml;teren &Auml;nderungen) wegen Nichtbeachtung des Zitiergebotes des Art. 80 Abs. 1 Satz 3 des Grundgesetzes (GG) sowie wegen Versto&szlig;es gegen das Bestimmtheitsgebot des Art. 80 Abs. 1 Satz 2 GG nichtig ist, gen&uuml;gt der Hinweis auf die Rechtsprechung des beschlie&szlig;enden Senats, insbesondere dessen Beschl&uuml;sse vom 25. September 2003 VII B 309\/02 (BFHE 203, 243) und vom 10. Oktober 2003 VII B 140\/03 (BFH\/NV 2004, 102), in denen sich der Senat mit den diesbez&uuml;glichen Einw&auml;nden gegen die Rechtsg&uuml;ltigkeit der Verordnung eingehend auseinandergesetzt und sie f&uuml;r nicht durchgreifend erachtet hat. Der Senat kann davon absehen, seine diesbez&uuml;glichen Erw&auml;gungen erneut darzulegen (&sect; 116 Abs. 5 Satz 2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit geltend gemacht wird, die nationale Milchabgaberegelung beruhe deshalb nicht auf einer ausreichenden Verordnungserm&auml;chtigung, weil das von der Europ&auml;ischen Union (EU) in der vorgenannten Verordnung im Wesentlichen festgelegte Regelungsprogramm l&uuml;ckenhaft sei und dem nationalen Gesetzgeber Regelungsspielr&auml;ume belasse, die der deutsche Gesetzgeber aufgrund des Art. 80 Abs. 1 Satz 2 GG h&auml;tte selbst ausf&uuml;llen m&uuml;ssen, die auszuf&uuml;llen er also nicht dem Verordnungsgeber h&auml;tte &uuml;berlassen d&uuml;rfen, ist in Sonderheit darauf hinzuweisen, dass weder vorgetragen noch sonst erkennbar ist, inwiefern sich solche Regelungsspielr&auml;ume zu Gunsten des Kl&auml;gers auswirken k&ouml;nnten bzw. diese im Streitfall &uuml;berhaupt betroffen sind oder &#8211;wie die Beschwerde anzunehmen scheint&#8211; die angeblichen Regelungsdefizite die Nichtigkeit der &#8211;freilich im Wesentlichen im Gemeinschaftsrecht festgelegten&#8211; Milchabgaberegelung als Ganzer zur Folge haben m&uuml;ssten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Anders als die Beschwerde meint, hat die Rechtssache auch keine grunds&auml;tzliche Bedeutung im Hinblick auf die Frage, ob das HZA von dem Kl&auml;ger eine Milchabgabe noch erheben konnte, nachdem zwischen Deutschland und der EU &uuml;ber die betreffenden Milchwirtschaftsjahre bereits ein Haushaltsabschluss erfolgt war und, wie die Beschwerde vortr&auml;gt, eine Art. 2 Abs. 4 der Verordnung (EWG) Nr. 3950\/92 (VO Nr. 3950\/92) des Rates vom 28. Dezember 1992 &uuml;ber die Erhebung einer Zusatzabgabe im Milchsektor (Amtsblatt der Europ&auml;ischen Gemeinschaften Nr. L 405\/1) entsprechende Regelung &uuml;ber die zweckgerechte Verwendung von &Uuml;berschussbetr&auml;gen in Deutschland nicht getroffen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aus dem Wortlaut dieser Bestimmung ergibt sich bereits klar und eindeutig, dass Deutschland vom Gemeinschaftsrecht zwar erm&auml;chtigt, aber nicht verpflichtet ist, einen sog. &Uuml;berschussbetrag zur Finanzierung bestimmter Ma&szlig;nahmen zu Gunsten von Erzeugern, die sich zur Aufgabe und Einschr&auml;nkung ihrer Milcherzeugung verpflichtet haben, oder zur R&uuml;ckerstattung an bestimmte Erzeugergruppen zu verwenden. Abgesehen davon bieten aber weder das Gemeinschaftsrecht noch die Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) irgendeinen vern&uuml;nftigen Anhaltspunkt daf&uuml;r, dass Vorkehrungen gem&auml;&szlig; Art. 2 Abs. 4 VO. Nr. 3950\/92 oder z.B. eine nachtr&auml;gliche Korrektur des Haushaltsabschlusses die Voraussetzung daf&uuml;r w&auml;ren, dass von dem einzelnen Erzeuger rechtm&auml;&szlig;ig die von ihm an sich verwirkte Abgabe f&uuml;r die &Uuml;berschreitung seiner Milchquote erhoben werden darf. Es liegt vielmehr auf der Hand und bedarf deshalb weder der Kl&auml;rung in einem Revisionsverfahren noch eines Vorabentscheidungsersuchens gem&auml;&szlig; Art. 267 des Vertrags &uuml;ber die Arbeitsweise der Europ&auml;ische Union (AEUV), dass ein Milcherzeuger, der seine Quote &uuml;berliefert, nicht davon profitieren darf, dass die von ihm vorgenommenen Manipulationen erst sp&auml;t nach Haushaltsabschluss aufgedeckt werden und dass es der betreffende Mitgliedstaat m&ouml;glicherweise entgegen Art. 2 Abs. 4 VO Nr. 3950\/92 unterlassen haben mag, die Ma&szlig;nahmen zu treffen, die er nach dieser Vorschrift im Interesse v&ouml;llig anderer Erzeugergruppen als derjenigen treffen soll, zu der der Erzeuger geh&ouml;rt, der seine Milchquote &uuml;berliefert hat und dies zun&auml;chst gegen&uuml;ber den zust&auml;ndigen Beh&ouml;rden verschleiern konnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Revision kann auch nicht wegen eines Verfahrensmangels nach &sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO zugelassen werden. Denn es ist nicht schl&uuml;ssig dargelegt, dass das Urteil des FG auf einem Verfahrensmangel beruhen kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Beschwerde r&uuml;gt, das FG habe nicht &quot;ohne weiteres&quot; davon ausgehen d&uuml;rfen, &quot;dass Abnehmer [der Milch des Kl&auml;gers] die X AG&quot; gewesen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der beschlie&szlig;ende Senat vermag den folgenden Darlegungen der Beschwerde indes nicht zu entnehmen, dass diese Annahme des FG auf einer Verletzung seiner Aufkl&auml;rungspflicht beruht, insbesondere sich dem FG &#8211;wie die Beschwerde meint&#8211; die Notwendigkeit einer diesbez&uuml;glichen Beweiserhebung von Amts wegen h&auml;tte aufdr&auml;ngen m&uuml;ssen, obwohl der Kl&auml;ger dazu zul&auml;ssige Beweisantr&auml;ge gestellt zu haben selbst nicht behauptet. Wenn die Beschwerde ferner in diesem Zusammenhang vortr&auml;gt, es handele sich &quot;nicht allein um eine kl&auml;rungsbed&uuml;rftige Tatsache, sondern auch um eine Rechtsfrage&quot;, deutet dies im &Uuml;brigen darauf hin, dass die Beschwerde in Wahrheit nicht das Verfahren, sondern die Richtigkeit der materiell-rechtlichen W&uuml;rdigung des FG beanstandet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Wenn die Beschwerde r&uuml;gt, das FG habe auf sein Urteil 7 K 2991\/01 nicht Bezug nehmen d&uuml;rfen, und damit offenbar eine Verletzung des Anspruchs des Kl&auml;gers auf rechtliches Geh&ouml;r geltend machen will, fehlt es insbesondere an der substantiierten Darlegung, was der Kl&auml;ger bei rechtzeitiger Gew&auml;hrung von Geh&ouml;r noch h&auml;tte vortragen wollen und inwiefern dies geeignet gewesen w&auml;re, zu einer ihm g&uuml;nstigeren Entscheidung zu f&uuml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) In der Rechtsprechung des beschlie&szlig;enden Senats ist gekl&auml;rt und vielfach ausgesprochen worden, dass eine unterlassene Vorlage des FG gem&auml;&szlig; Art. 234 des Vertrags zur Gr&uuml;ndung der Europ&auml;ischen Gemeinschaft (jetzt: Art. 267 AEUV) nicht als Verfahrensmangel i.S. des &sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO ger&uuml;gt werden kann. Der Senat sieht daher gem&auml;&szlig; &sect; 116 Abs. 5 Satz 2 FGO ebenfalls davon ab, dies erneut auszuf&uuml;hren. Nur erg&auml;nzend verweist er auf das Urteil des EuGH vom 4. Juni 2002 C-99\/00 &#8211;Lyckeskog&#8211; (Slg. 2002, I-4839).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dass die Zulassung der Revision nicht geboten ist, damit der Senat dem EuGH gem&auml;&szlig; Art. 267 AEUV Fragen zur sog. &Uuml;berschusserhebung vorlegt, ist bereits ausgef&uuml;hrt worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Schlie&szlig;lich r&uuml;gt die Beschwerde auch zu Unrecht, das Urteil des FG weiche von der Entscheidung des Senats vom 31. Mai 2006 VII B 48\/05 (BFHE 213, 459) ab. Abgesehen davon, dass eine solche Abweichung nicht entsprechend den Anforderungen des &sect; 116 Abs. 3 Satz 3 FGO schl&uuml;ssig dargelegt ist, widerspricht es aus den bereits dargelegten Erw&auml;gungen nicht der Bemerkung des Senats in vorgenannter Entscheidung, die Mitgliedstaaten m&uuml;ssten sicherstellen, dass der &uuml;bersch&uuml;ssige Betrag zweckgebunden verwendet wird, wenn das FG im Streitfall die Klage abgewiesen, mithin dem Kl&auml;ger ein subjektives &ouml;ffentliches Recht nicht einger&auml;umt hat, sich gegen&uuml;ber seiner Abgabenschuld auf die vermeintliche Verletzung dieser Pflicht der deutschen Beh&ouml;rden zu berufen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 30.3.2010, VII B 170\/09 Nachtr&auml;gliche Festsetzung einer Milchabgabe &#8211; G&uuml;ltigkeit der Milch-Garantiemengen-Verordnung Tatbestand 1&nbsp; I. 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