{"id":7830,"date":"2012-12-02T16:07:20","date_gmt":"2012-12-02T14:07:20","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=7830"},"modified":"2012-12-02T16:07:20","modified_gmt":"2012-12-02T14:07:20","slug":"xi-r-2-08-umsatzsteuer-aufgrund-einer-unternehmerischen-taetigkeit-des-schuldners-nach-eroeffnung-des-insolvenzverfahrens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-2-08-umsatzsteuer-aufgrund-einer-unternehmerischen-taetigkeit-des-schuldners-nach-eroeffnung-des-insolvenzverfahrens\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;R&nbsp;2\/08 &#8211; Umsatzsteuer aufgrund einer unternehmerischen T&auml;tigkeit des Schuldners nach Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 17.3.2010, XI R 2\/08<\/p>\n<p class=\"titel\">Umsatzsteuer aufgrund einer unternehmerischen T&auml;tigkeit des Schuldners nach Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>&Uuml;bt der Schuldner nach Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens eine unternehmerische T&auml;tigkeit aus, ist die Umsatzsteuer aus dieser T&auml;tigkeit nicht bereits deshalb eine Masseverbindlichkeit i.S. des &sect; 55 Abs. 1 Nr. 1 InsO, weil der Schuldner dabei mit Billigung des Insolvenzverwalters u.a. auch Massegegenst&auml;nde verwendet&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; .<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitig ist zwischen den Beteiligten, ob die nach Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens aufgrund einer gewerblichen T&auml;tigkeit des Schuldners entstandene Umsatzsteuerschuld eine Masseverbindlichkeit darstellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Herr M (Schuldner) betrieb ein Hotel mit Restaurantbetrieb. Mit Beschluss des Amtsgerichts vom 4. M&auml;rz 2005 wurde das Insolvenzverfahren &uuml;ber sein Verm&ouml;gen er&ouml;ffnet und der Kl&auml;ger und Revisionsbeklagte (Kl&auml;ger) zum Insolvenzverwalter bestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Schreiben vom 4. M&auml;rz 2005 gab der Kl&auml;ger den Gesch&auml;ftsbetrieb des Schuldners aus der Insolvenzmasse frei. Im Schreiben hei&szlig;t es w&ouml;rtlich:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;&nbsp;&quot;&#8230; ob der von Ihnen betriebene Gesch&auml;ftsbetrieb &#8230; kostendeckend arbeiten kann, ist aufgrund der vorliegenden Unterlagen nicht &uuml;berschaubar. Wegen des Umstandes, dass in der auch n&auml;heren Vergangenheit offensichtlich allenfalls kostendeckend gearbeitet wurde, bzw. aufgelaufene Verbindlichkeiten nicht durch vorhandene Aktiva gedeckt wurden, ist zu vermuten, dass ein &Uuml;berschu&szlig; zu Gunsten der Masse aus der Fortf&uuml;hrung des Gesch&auml;ftsbetriebes nicht erwartet werden kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;&nbsp;Deshalb wird hiermit zum 04.03.2005 Ihr Gesch&auml;ftsbetrieb aus dem Insolvenzbeschlag freigegeben. Dies bedeutet, dass Sie auf eigene Rechnung den Betrieb ab dem 04.03.2005, sofern Sie dies m&ouml;chten, weiterf&uuml;hren k&ouml;nnen. Sie sind jedoch gehalten, s&auml;mtliche mit dem Gesch&auml;ftsbetrieb verbundene Aufwendungen, Kosten und sonstige Anspr&uuml;che selber zu bezahlen. Das Eingehen von Verbindlichkeiten, die nicht bezahlt werden k&ouml;nnen, stellt einen Straftatbestand dar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;&nbsp;Rechte Dritter an den in den Gesch&auml;ftsr&auml;umen eingebrachten Gegenst&auml;nden aufgrund von Eigentumsvorbehalten, Vermieterpfandrechten oder Sicherungs&uuml;bereignungen werden durch diese Freigabe nicht ber&uuml;hrt. Dies bedeutet, dass die Verf&uuml;gbarkeit &uuml;ber Gesch&auml;ftsr&auml;ume und darin eingebrachte Gegenst&auml;nde durch Dritte beschr&auml;nkt ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;&nbsp;Bei Fortf&uuml;hrung des Gesch&auml;ftsbetriebes sind Sie verpflichtet, eine Einnahmen- und Ausgaben&uuml;berschussrechnung zu f&uuml;hren, welche von Ihnen w&ouml;chentlich hier einzureichen ist. Ein &Uuml;berschuss der Einnahmen und Ausgaben nach Steuern innerhalb der Pf&auml;ndungsfreigrenze steht Ihnen zur Verf&uuml;gung. Der &uuml;ber die Pf&auml;ndungsfreigrenze hinausgehende Betrag ist pf&auml;ndbar und regelm&auml;&szlig;ig, mindestens monatlich, und zwar unter Beif&uuml;gung der Einnahmen- und Ausgabenrechnung, sp&auml;testens am 10. des Folgemonats auf das eingerichtete Treuhandkonto &#8230; abzuf&uuml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;&nbsp;Die Freigabe umfasst im Einzelnen:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:18\"pt>\n<tr>\n<td>&#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:18\"pt>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;&nbsp;1. Auftragsbestand<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>S&auml;mtliche bereits vorhandenen und von Ihnen zuk&uuml;nftig angenommenen Auftr&auml;ge. Allerdings geh&ouml;ren alle bis zum 04.03.2005 vorhandenen Au&szlig;enst&auml;nde aus abgewickelten oder teilweisen abgewickelten Auftr&auml;gen zur Insolvenzmasse.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td> 2. sonstige Rechtsverh&auml;ltnisse<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>Die f&uuml;r das Betreiben Ihres Gesch&auml;ftsbetriebes erforderlichen Gegenst&auml;nde (Inventar, K&uuml;che) geh&ouml;ren zur Insolvenzmasse. Ich stelle Ihnen diese Gegenst&auml;nde jedoch zur Nutzung zun&auml;chst zur Verf&uuml;gung. Sp&auml;testens zum Abschlu&szlig; des Insolvenzverfahrens wird dann eine abschlie&szlig;ende Regelung getroffen werden, ob und unter welchen Voraussetzungen die weitere Verwendung der Gegenst&auml;nde Ihrerseits m&ouml;glich ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td> 3. Vorr&auml;te<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>Die noch vorhandenen Vorr&auml;te (Spirituosen, Tiefk&uuml;hlware) geh&ouml;ren zur Insolvenzmasse. Sofern Sie diese in einem laufenden Gesch&auml;ftsbetrieb verwenden und verbrauchen, sind Sie verpflichtet, einen entsprechenden Gegenwert an die Masse abzuf&uuml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td> Abschlie&szlig;end weise ich nochmals ausdr&uuml;cklich darauf hin, dass Sie verpflichtet sind, die aus der Fortf&uuml;hrung des Gesch&auml;ftsbetriebes sich ab dem 04.03.2005 ergebenden Verbindlichkeiten aus den entsprechenden Betriebseinahmen vollst&auml;ndig und zur F&auml;lligkeit zu begleichen. Weder die Insolvenzmasse noch der Insolvenzverwalter werden f&uuml;r die Begleichung aufkommen.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) vertrat die Auffassung, dass die vom Kl&auml;ger vorgenommene Freigabe rechtlich nicht m&ouml;glich sei. Deshalb sei die Umsatzsteuer aus dem weitergef&uuml;hrten Betrieb als Masseverbindlichkeit anzusehen und gegen&uuml;ber dem Kl&auml;ger in seiner Eigenschaft als Insolvenzverwalter festzusetzen. Dementsprechend setzte das FA die Umsatzsteuer f&uuml;r das Jahr 2005 mit Bescheid vom 26. Februar 2006 sowie die Umsatzsteuer-Vorauszahlungen f&uuml;r die Monate Januar bis April 2006 mit Bescheiden vom 4. Juli 2006 gegen den Kl&auml;ger als Insolvenzverwalter &uuml;ber das Verm&ouml;gen des Schuldners fest. Den dagegen gerichteten Einspruch wies das FA als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Klage hatte Erfolg. Das Finanzgericht (FG) war der Meinung, dass durch die Freigabe des Gesch&auml;ftsbetriebes keine Begr&uuml;ndung von Masseverbindlichkeiten i.S. von &sect; 55 Abs. 1 Nr. 1 der Insolvenzordnung (InsO) in der bis einschlie&szlig;lich 30. Juni 2007 geltenden Fassung erfolgen konnte. Denn es h&auml;tten durch den ab 4. M&auml;rz 2005 vom Gemeinschuldner gef&uuml;hrten Betrieb keine Handlungen stattgefunden, die dem Kl&auml;ger zuzurechnen oder die in anderer Weise durch die Verwaltung, Verwertung und Verteilung der Insolvenzmasse begr&uuml;ndet gewesen w&auml;ren. Das blo&szlig;e Nutzen des Inventars oder der Gesch&auml;ftsausstattung durch den Gemeinschuldner f&uuml;r seinen Gesch&auml;ftsbetrieb l&ouml;se noch keine Masseverbindlichkeiten aus. Sofern aus dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 7. April 2005 V R 5\/04 (BFHE 210, 156, BStBl II 2005, 848) eine gegenteilige Rechtsauffassung abzuleiten w&auml;re, folge der Senat dieser nicht. Das Urteil ist ver&ouml;ffentlicht in Entscheidungen der Finanzgerichte 2008, 1485.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA tr&auml;gt zur Begr&uuml;ndung seiner Revision im Wesentlichen vor, die Insolvenzmasse werde nicht nur durch die Ver&auml;u&szlig;erung der Gegenst&auml;nde verwertet, sondern auch durch die ertragbringende Nutzung der Gegenst&auml;nde durch den Schuldner. Der Kl&auml;ger habe dem Schuldner gestattet, seine T&auml;tigkeit weiterhin auszu&uuml;ben und ihm auferlegt, die &uuml;ber der Pf&auml;ndungsfreigrenze liegenden Ertr&auml;ge an die Insolvenzmasse auszukehren. Damit seien die Gegenst&auml;nde der Insolvenzmasse ertragbringend genutzt worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, das angefochtene Urteil aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt sinngem&auml;&szlig;, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision des FA ist unbegr&uuml;ndet und war daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect; 126 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat zu Recht entschieden, dass es sich bei der streitigen Umsatzsteuer nicht um eine Masseverbindlichkeit handelt und die angefochtenen Bescheide deshalb aufzuheben sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Der Schuldner hat im Rahmen seines nach der Insolvenzer&ouml;ffnung betriebenen Unternehmens Leistungen gegen Entgelt i.S. des &sect; 1 Abs. 1 Nr. 1 des Umsatzsteuergesetzes 2005 ausgef&uuml;hrt. Er schuldet deshalb &#8211;was zwischen den Beteiligten auch nicht streitig ist&#8211; die Umsatzsteuer auf diese Ums&auml;tze.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Bei der vom Schuldner geschuldeten Umsatzsteuer handelt es sich um keine Masseverbindlichkeit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect; 55 Abs. 1 Nr. 1 InsO sind Masseverbindlichkeiten die Verbindlichkeiten, die durch Handlungen des Insolvenzverwalters oder in anderer Weise durch die Verwaltung, Verwertung und Verteilung der Insolvenzmasse begr&uuml;ndet werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Bei einer unternehmerischen T&auml;tigkeit des Schuldners nach Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens ist die Umsatzsteuer auf die erbrachten Leistungen nicht etwa schon deshalb eine Masseverbindlichkeit, weil die Entgelte aus dieser T&auml;tigkeit in die Insolvenzmasse fallen. Nach &sect; 35 InsO in der im streitigen Zeitraum geltenden Fassung (nunmehr: &sect; 35 Abs. 1 InsO) erfasst das Insolvenzverfahren das gesamte Verm&ouml;gen, das dem Schuldner zur Zeit der Er&ouml;ffnung des Verfahrens geh&ouml;rt und das er w&auml;hrend des Verfahrens erlangt (Insolvenzmasse). Der Bundesgerichtshof (BGH) hat dazu entschieden, dass die Einnahmen, die ein selbst&auml;ndig t&auml;tiger Schuldner nach der Insolvenzer&ouml;ffnung erzielt, in vollem Umfang ohne einen Abzug f&uuml;r beruflich bedingte Ausgaben zur Insolvenzmasse geh&ouml;ren (BGH-Beschluss vom 20. M&auml;rz 2003 IX ZB 388\/02, Neue Juristische Wochenschrift 2003, 2167).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aus diesem Beschluss l&auml;sst sich ableiten, dass die berufsbedingten Ausgaben des unternehmerisch t&auml;tigen Schuldners keine Masseverbindlichkeiten i.S. des &sect; 55 Abs. 1 Nr. 1 InsO sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Gesetzgeber hat die bisherige Gesetzeslage als unbefriedigend empfunden. Er hat deshalb in &sect; 35 InsO einen Abs. 2 eingef&uuml;gt, wonach der Insolvenzverwalter zu erkl&auml;ren hat, ob Verm&ouml;gen aus der selbst&auml;ndigen T&auml;tigkeit des Schuldners zur Insolvenzmasse geh&ouml;rt und ob Anspr&uuml;che aus dieser T&auml;tigkeit im Insolvenzverfahren geltend gemacht werden k&ouml;nnen. &sect; 35 Abs. 2 InsO ist aber im Streitfall noch nicht anzuwenden, weil diese Vorschrift erst ab dem 1. Juli 2007 (vgl. Art. 6 des Gesetzes zur Vereinfachung des Insolvenzverfahrens, BGBl I 2007, 509) und damit nicht f&uuml;r den hier streitigen Zeitraum 2005 und Januar bis April 2006 gilt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die im Streitfall festgesetzte Umsatzsteuer ist keine Verbindlichkeit, &quot;die durch Handlungen des Insolvenzverwalters&quot; i.S. des &sect; 55 Abs. 1 Nr. 1 InsO begr&uuml;ndet worden ist. Soweit der Kl&auml;ger dem Schuldner die Nutzung von Gegenst&auml;nden gestattet hat, die zur Insolvenzmasse geh&ouml;ren (Inventar, K&uuml;che), ist diese Nutzungsgestattung nicht Gegenstand der angefochtenen Bescheide.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die umstrittene Umsatzsteuer ist auch keine Verbindlichkeit, die &quot;in anderer Weise durch die Verwaltung&quot; der Insolvenzmasse begr&uuml;ndet worden ist. Die Verwaltung und Verwertung der Insolvenzmasse sind in den &sect;&sect; 148 ff. InsO geregelt. Die Erkl&auml;rung, die der Kl&auml;ger in seinem Schreiben vom 4. M&auml;rz 2005 an den Schuldner abgegeben hat, f&auml;llt unter keine der dort genannten Verwaltungsma&szlig;nahmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Mitteilung in diesem Schreiben, wonach der Gesch&auml;ftsbetrieb aus dem Insolvenzbeschlag freigegeben werde und der Schuldner Gegenst&auml;nde der Insolvenzmasse (Inventar, K&uuml;che) nutzen d&uuml;rfe und seine berufsbedingten Ausgaben aus seinen Einnahmen zu bestreiten habe, falls er eine selbst&auml;ndige T&auml;tigkeit aus&uuml;ben sollte, kann auch nicht dahin ausgelegt werden, dass der Kl&auml;ger den Schuldner beauftragt hat, den Betrieb auf Rechnung der Insolvenzmasse fortzuf&uuml;hren. Vielmehr ist das Gegenteil der Fall. Denn der Kl&auml;ger hat unmissverst&auml;ndlich zum Ausdruck gebracht, dass er sich aus der Fortf&uuml;hrung des Gesch&auml;ftsbetriebes keinen &Uuml;berschuss verspreche und der Schuldner deshalb berechtigt sei, den Betrieb auf seine eigene Rechnung fortzuf&uuml;hren; in diesem Fall sei er aber verpflichtet, die sich daraus ergebenden Verbindlichkeiten vollst&auml;ndig zu begleichen, und weder die Insolvenzmasse noch er, der Kl&auml;ger, w&uuml;rden f&uuml;r die Begleichung aufkommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch nach Auffassung des VII. Senats des BFH erf&uuml;llt die blo&szlig;e Duldung einer T&auml;tigkeit des Schuldners durch den Insolvenzverwalter nicht das Tatbestandsmerkmal des Verwaltens der Insolvenzmasse i.S. des &sect; 55 Abs. 1 Nr. 1 InsO (Urteil vom 21. Juli 2009 VII R 49\/08, BFHE 226, 97, BStBl II 2010, 13).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Die Umsatzsteuer ist auch keine Verbindlichkeit, die durch die &quot;Verwertung&quot; der Insolvenzmasse i.S. des &sect; 55 Abs. 1 Nr. 1 InsO begr&uuml;ndet worden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) &quot;Verwertung&quot; bedeutet, dass aus der Insolvenzmasse ein Geldbetrag erl&ouml;st wird der an die Gl&auml;ubiger verteilt werden kann (vgl. Flessner, Heidelberger Kommentar Insolvenzordnung, 5. Aufl., &sect; 159 Rz 2). Diese Voraussetzung ist dadurch, dass der Kl&auml;ger dem Schuldner die K&uuml;che und das Inventar zur Nutzung &uuml;berlassen hat, nicht erf&uuml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der BFH hat zwar in einem Urteil vom 15. M&auml;rz 1995 I R 82\/93 (BFHE 177, 257), das noch zur Konkursordnung ergangen ist, als Verwertung der Konkursmasse im weitesten Sinne auch die zinsbringende Anlage der vom Konkursverwalter eingezogenen Forderungen angesehen. Dort hatte aber der Konkursverwalter die Gelder selbst angelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der V. Senat des BFH hat in dem Urteil in BFHE 210, 156, BStBl II 2005, 848 unter Hinweis auf die Entscheidung des I. Senats die Auffassung vertreten, als Verwertung der Masse sei auch die ertragbringende Nutzung der zur Insolvenzmasse geh&ouml;renden Verm&ouml;gensgegenst&auml;nde anzusehen. Er hat entschieden, dass die Umsatzsteuer nicht nach &sect; 55 Abs. 1 Nr. 1 InsO zu den Masseschulden geh&ouml;rt, wenn der Schuldner w&auml;hrend des Insolvenzverfahrens eine neue Erwerbst&auml;tigkeit aufnimmt, indem er durch seine Arbeit und mit Hilfe von nach &sect; 811 Nr. 5 der Zivilprozessordnung unpf&auml;ndbaren Gegenst&auml;nden steuerpflichtige Leistungen erbringt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Daraus kann nicht im Umkehrschluss abgeleitet werden, dass die Umsatzsteuer bereits immer dann eine Masseverbindlichkeit ist, wenn der Schuldner im Rahmen seiner wirtschaftlichen T&auml;tigkeit u.a. auch Massegegenst&auml;nde nutzt. Denn es ist zu ber&uuml;cksichtigen, dass die eigene Arbeitskraft des Schuldners nicht in die Insolvenzmasse f&auml;llt (vgl. BGH-Beschluss vom 18. Dezember 2008 IX ZB 249\/07, Zeitschrift f&uuml;r das gesamte Insolvenzrecht 2009, 299, unter II.2.b aa(3) der Gr&uuml;nde). Sie kann deshalb nicht der Nutzung eines Massegegenstandes gleichgesetzt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Jedenfalls dann, wenn die vom Schuldner im Rahmen seiner unternehmerischen T&auml;tigkeit erbrachten sonstigen Leistungen nicht im Wesentlichen auf der Nutzung von Massegegenst&auml;nden beruhen, handelt es sich bei seinen Ums&auml;tzen nicht um eine &quot;Verwertung&quot; von Massegegenst&auml;nden i.S. des &sect; 55 Abs. 1 Nr. 1 InsO. Die auf diese Ums&auml;tze entfallende Umsatzsteuer kann in diesem Fall keine Masseverbindlichkeit sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Danach ist im Streitfall die Umsatzsteuer auf die vom Schuldner im Rahmen seines Hotel- und Restaurantbetriebes erbrachten Leistungen keine Masseverbindlichkeit. Nach den Feststellungen des FG geh&ouml;rten lediglich die K&uuml;che und das Inventar, nicht aber das Geb&auml;ude, in dem sich das Hotel und das Restaurant befanden, zur Insolvenzmasse. Ein Unternehmer, der ein Hotel und Restaurant betreibt, erbringt umsatzsteuerrechtlich eine komplexe einheitliche Leistung eigener Art, die sich aus einer Vielzahl von einzelnen Elementen zusammensetzt. Diese Leistung beruht nicht im Wesentlichen auf der Nutzung der K&uuml;che oder des Inventars.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dass der Schuldner an seine Kunden umsatzsteuerrechtlich jeweils eine einheitliche Leistung erbracht hat, schlie&szlig;t die M&ouml;glichkeit aus, daraus einen Anteil herauszurechnen, der auf die Nutzung der Massegegenst&auml;nde entf&auml;llt. Deshalb kann die streitige Umsatzsteuer auch nicht etwa aufgeteilt und anteilig als Masseverbindlichkeit eingestuft werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 17.3.2010, XI R 2\/08 Umsatzsteuer aufgrund einer unternehmerischen T&auml;tigkeit des Schuldners nach Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens Leits&auml;tze &Uuml;bt der Schuldner nach Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens eine unternehmerische T&auml;tigkeit aus, ist die Umsatzsteuer aus dieser T&auml;tigkeit nicht bereits deshalb eine Masseverbindlichkeit i.S. des &sect; 55 Abs. 1 Nr. 1 InsO, weil der Schuldner dabei mit &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-2-08-umsatzsteuer-aufgrund-einer-unternehmerischen-taetigkeit-des-schuldners-nach-eroeffnung-des-insolvenzverfahrens\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">XI&nbsp;R&nbsp;2\/08 &#8211; Umsatzsteuer aufgrund einer unternehmerischen T&auml;tigkeit des Schuldners nach Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-7830","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7830","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7830"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7830\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7830"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7830"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7830"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}