{"id":8351,"date":"2012-12-05T04:46:14","date_gmt":"2012-12-05T02:46:14","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=8351"},"modified":"2012-12-05T04:46:14","modified_gmt":"2012-12-05T02:46:14","slug":"iv-b-70-11-entscheidung-des-behoerdenleiters-ueber-befangenheitsantrag-gegen-amtstraeger-ist-kein-anfechtbarer-verwaltungsakt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-b-70-11-entscheidung-des-behoerdenleiters-ueber-befangenheitsantrag-gegen-amtstraeger-ist-kein-anfechtbarer-verwaltungsakt\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;B&nbsp;70\/11 &#8211; Entscheidung des Beh&ouml;rdenleiters &uuml;ber Befangenheitsantrag gegen Amtstr&auml;ger ist kein anfechtbarer Verwaltungsakt"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 29.5.2012, IV B 70\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Entscheidung des Beh&ouml;rdenleiters &uuml;ber Befangenheitsantrag gegen Amtstr&auml;ger ist kein anfechtbarer Verwaltungsakt<\/p>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde hat keinen Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Revision ist weder wegen grunds&auml;tzlicher Bedeutung noch zur Fortbildung des Rechts (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 und Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;) zuzulassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Bei der Rechtsfortbildungsrevision (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;1 FGO) handelt es sich um einen speziellen Tatbestand der Grundsatzrevision (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO). In den F&auml;llen, in denen eine Entscheidung des Revisionsgerichts der Rechtsfortbildung dient, liegt deshalb regelm&auml;&szlig;ig auch eine Frage von grunds&auml;tzlicher Bedeutung vor (z.B. Beschluss des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 31.&nbsp;M&auml;rz 2010 IV&nbsp;B&nbsp;131\/08, BFH\/NV 2010, 1487, m.w.N.). Eine Rechtsfrage hat grunds&auml;tzliche Bedeutung, wenn ihre Beantwortung durch den BFH aus Gr&uuml;nden der Rechtssicherheit, der Rechtseinheitlichkeit oder der Rechtsentwicklung im allgemeinen Interesse liegt. Dabei muss es sich um eine aus rechtssystematischen Gr&uuml;nden bedeutsame Frage handeln, die kl&auml;rungsbed&uuml;rftig und im zu erwartenden Revisionsverfahren kl&auml;rungsf&auml;hig ist (vgl. u.a. BFH-Beschluss vom 2.&nbsp;Dezember 2005 IV&nbsp;B&nbsp;62\/04, BFH\/NV 2006, 543, unter&nbsp;1. der Gr&uuml;nde). Ein im allgemeinen Interesse liegendes Bed&uuml;rfnis nach Kl&auml;rung einer Rechtsfrage ist gegeben, wenn sich diese Frage nicht ohne weiteres aus dem Gesetz beantworten l&auml;sst, wenn sie nicht bereits durch die h&ouml;chstrichterliche Rechtsprechung hinreichend gekl&auml;rt ist oder wenn neue Gesichtspunkte zu Unsicherheiten in der Beantwortung der Rechtsfrage f&uuml;hren und eine erneute Pr&uuml;fung und Entscheidung durch den BFH erforderlich machen (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 27.&nbsp;Januar 2004 IV&nbsp;B&nbsp;135\/01, BFH\/NV 2004, 783, und vom 12.&nbsp;Mai 2010 IV&nbsp;B&nbsp;19\/09, BFH\/NV 2010, 1480, m.w.N.). Kl&auml;rungsbed&uuml;rftig ist eine Rechtsfrage nicht schon dann, wenn sie noch nicht Gegenstand einer h&ouml;chstrichterlichen Entscheidung gewesen ist; vielmehr ist erforderlich, dass ihre Beantwortung zu Zweifeln Anlass gibt (BFH-Beschluss vom 1.&nbsp;September 2010 IV&nbsp;B&nbsp;132\/09, BFH\/NV 2011, 27, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben kommt die Zulassung der Revision nicht in Betracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die von der Beschwerde sinngem&auml;&szlig; aufgeworfene Rechtsfrage, ob die Entscheidung des Beh&ouml;rdenleiters &uuml;ber die Ablehnung eines Fahndungspr&uuml;fers wegen der Besorgnis der Befangenheit nach &sect;&nbsp;83 der Abgabenordnung (AO) einen Verwaltungsakt darstellt, der mit einem Rechtsbehelf angefochten werden kann, ist nicht kl&auml;rungsbed&uuml;rftig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der h&ouml;chstrichterlichen Rechtsprechung ist hinreichend gekl&auml;rt, dass die Entscheidung des Beh&ouml;rdenleiters nach &sect;&nbsp;83 AO &uuml;ber das Gesuch eines Verfahrensbeteiligten auf Ablehnung eines Amtstr&auml;gers kein Verwaltungsakt ist, der mit Rechtsmitteln angegriffen werden kann (BFH-Beschl&uuml;sse vom 7.&nbsp;Mai 1981 IV&nbsp;B&nbsp;60\/80, BFHE 133, 340, BStBl II 1981, 634, und vom 15.&nbsp;Mai 2009 IV&nbsp;B&nbsp;3\/09, BFH\/NV 2009, 1401). Etwaige neue rechtliche Gesichtspunkte, die eine erneute Befassung des BFH mit dieser Rechtsfrage notwendig erscheinen lassen, sind weder vorgetragen noch ersichtlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die von dem Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) zitierte abweichende Kommentarmeinung (Gosch in Beermann\/Gosch, AO &sect;&nbsp;197 Rz&nbsp;29) ist auf den hier vorliegenden Sachverhalt nicht &uuml;bertragbar. Entgegen der nahezu einhelligen Meinung (BFH-Urteil vom 13.&nbsp;Dezember 1994 VII&nbsp;R&nbsp;46\/94, BFH\/NV 1995, 758, und BFH-Beschluss vom 29.&nbsp;April 2002 IV&nbsp;B&nbsp;2\/02, BFHE 198, 310, BStBl II 2002, 507, m.w.N.) stellt nach dieser Auffassung die Bestimmung des Betriebspr&uuml;fers im Rahmen der Bekanntgabe der Pr&uuml;fungsanordnung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;197 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO einen anfechtbaren Verwaltungsakt dar. Insoweit konsequent ist danach auch der Einwand des Ausschlusses oder der Befangenheit eines benannten Pr&uuml;fers m&ouml;glich und mit dem Rechtsbehelf gegen die Festlegung des Pr&uuml;fers zu verfolgen. Damit ist allerdings lediglich die Anfechtung der erstmaligen Benennung des Pr&uuml;fers im Zusammenhang mit der Bekanntgabe der Pr&uuml;fungsanordnung gemeint. Dies wird hinreichend deutlich durch das in dem Klammerzusatz (Gosch in Beermann\/Gosch, AO &sect;&nbsp;197 Rz&nbsp;30) aufgef&uuml;hrte Beispiel erl&auml;utert, wonach der Befangenheitseinwand bei der Anordnung einer Wiederholungspr&uuml;fung m&ouml;glich sei. Im Streitfall geht es jedoch nicht um die Benennung des Pr&uuml;fers im Zusammenhang mit der Bekanntgabe der Pr&uuml;fungsanordnung. Es ist vielmehr nur zu beurteilen, ob ein zun&auml;chst rechtm&auml;&szlig;ig benannter Fahndungspr&uuml;fer im Hinblick auf sp&auml;ter w&auml;hrend der Pr&uuml;fung hervorgetretene Gr&uuml;nde, die geeignet sind, Misstrauen gegen dessen Unparteilichkeit zu rechtfertigen, vom Leiter der Beh&ouml;rde auf Antrag des Kl&auml;gers von der Mitwirkung zu entbinden ist und ob eine diesbez&uuml;glich ablehnende Entscheidung des Beh&ouml;rdenleiters anfechtbar ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch der Hinweis des Kl&auml;gers auf die Doppelfunktion eines Fahndungspr&uuml;fers, wonach dieser nicht nur im Besteuerungsverfahren, sondern auch im Strafverfahren t&auml;tig wird, l&auml;sst eine andere Beurteilung nicht zu. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;393 Abs.&nbsp;1 AO richten sich die Rechte und Pflichten des Steuerpflichtigen und der Finanzbeh&ouml;rde im Besteuerungsverfahren und im Strafverfahren nach den f&uuml;r das jeweilige Verfahren geltenden Vorschriften. Im Rahmen des Strafverfahrens f&uuml;hrt der Pr&uuml;fer die Ermittlungen daher f&uuml;r die Staatsanwaltschaft oder aber gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;399 Abs.&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;386 Abs.&nbsp;2 AO selbst&auml;ndig anstelle des Staatsanwalts durch. In beiden F&auml;llen nimmt er jeweils die Rechte und Pflichten wahr, die dem Staatsanwalt im Ermittlungsverfahren zustehen. Auch f&uuml;r das Strafverfahren ist aber hinreichend gekl&auml;rt, dass ein Beschuldigter\/Angeklagter keinen Rechtsanspruch darauf hat, dass der sachbearbeitende Beamte der Staatsanwaltschaft wegen Besorgnis der Befangenheit durch einen anderen ersetzt wird, da es an einer entsprechenden Rechtsgrundlage fehlt (Oberlandesgericht &#8211;OLG&#8211; Hamm, Beschluss vom 24.&nbsp;Oktober 1968&nbsp;&nbsp;1&nbsp;VAs&nbsp;142\/68, Neue Juristische Wochenschrift 1969, 808; OLG Karlsruhe, Beschluss vom 11.&nbsp;Januar 1974&nbsp;&nbsp;3&nbsp;VAs&nbsp;18\/73, Monatsschrift f&uuml;r Deutsches Recht 1974, 423, und Schleswig-Holsteinisches OLG, Beschluss vom 14.&nbsp;September 1982&nbsp;&nbsp;2&nbsp;VAs&nbsp;3\/82, juris). Eine ablehnende Entscheidung des Dienstvorgesetzten &uuml;ber das von einem Beteiligten geltend gemachte Ablehnungsgesuch stellt auch in dem Strafverfahren keinen Justizverwaltungsakt gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;23 Abs.&nbsp;1 des Einf&uuml;hrungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetz dar. Die Ablehnung ist daher ebenfalls nicht anfechtbar (Fischer in Karlsruher Kommentar zur Strafprozessordnung, 6.&nbsp;Aufl., Vorbemerkung zu &sect;&sect;&nbsp;22 bis 31 Rz&nbsp;1&nbsp;ff., und Temming in Strafprozessordnung, 4.&nbsp;Aufl., Vor &sect;&sect;&nbsp;22&nbsp;ff. Rz&nbsp;6).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat kann des Weiteren dahinstehen lassen, ob die Ablehnung eines Befangenheitsgesuchs gem&auml;&szlig; der mit &sect;&nbsp;83 AO weitgehend wortgleichen Regelung des &sect;&nbsp;21 des Verwaltungsverfahrensgesetzes nach der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung als Verwaltungsakt verstanden wird. Denn jedenfalls die hier in Streit stehende eigentlich entscheidungserhebliche Frage, ob die Ablehnung des Befangenheitsgesuchs selbst&auml;ndig anfechtbar ist, wird auch in der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung, allerdings gest&uuml;tzt auf die Regelung des &sect;&nbsp;44a der Verwaltungsgerichtsordnung, eindeutig verneint (Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 2.&nbsp;Juli 1992&nbsp;&nbsp;5&nbsp;C&nbsp;51\/90, BVerwGE 90, 287; Oberverwaltungsgericht f&uuml;r das Land Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 10.&nbsp;Januar 2000&nbsp;&nbsp;18&nbsp;A&nbsp;4228\/95, Deutsches Verwaltungsblatt 2000, 572). Insoweit liegt auch die von dem Kl&auml;ger sinngem&auml;&szlig; ger&uuml;gte Divergenz nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Begr&uuml;ndung f&uuml;r den geltend gemachten Verfahrensmangel i.S. des &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 FGO entspricht nicht den Darlegungsanforderungen des &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit der Kl&auml;ger die Verletzung der Sachaufkl&auml;rungspflicht (&sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;1 FGO) r&uuml;gt, fehlt es an Angaben, weshalb sich auf der Grundlage des materiell-rechtlichen Standpunkts des Finanzgerichts eine weitere Aufkl&auml;rung des Sachverhalts, insbesondere durch eine Beiziehung weiterer Verwaltungsakten, h&auml;tte aufdr&auml;ngen m&uuml;ssen. Dar&uuml;ber hinaus h&auml;tte es der Darlegung bedurft, welches Ergebnis die unterlassene Beiziehung nach Auffassung des Kl&auml;gers erbracht h&auml;tte und wieso dieses Ergebnis zu einer anderen Entscheidung des Gerichts h&auml;tte f&uuml;hren k&ouml;nnen (vgl. BFH-Beschluss vom 14.&nbsp;Oktober 2009 IX&nbsp;B&nbsp;86\/09, BFH\/NV 2010, 222). Au&szlig;erdem h&auml;tte vorgetragen werden m&uuml;ssen, dass der Versto&szlig; in der Vorinstanz ger&uuml;gt wurde oder weshalb er, der Kl&auml;ger, obwohl er durch einen fachkundigen Prozessbevollm&auml;chtigten vertreten war, in der m&uuml;ndlichen Verhandlung nicht ausdr&uuml;cklich auf der von ihm angeregten Beiziehung weiterer Verfahrensakten bestanden hat (vgl. BFH-Beschluss vom 29.&nbsp;Oktober 2004 XI&nbsp;B&nbsp;213\/02, BFH\/NV 2005, 566, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Von einer weiteren Begr&uuml;ndung und insbesondere von einer Darstellung des Sachverhalts sieht der Senat gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 FGO ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 29.5.2012, IV B 70\/11 Entscheidung des Beh&ouml;rdenleiters &uuml;ber Befangenheitsantrag gegen Amtstr&auml;ger ist kein anfechtbarer Verwaltungsakt Gr&uuml;nde &nbsp; 1&nbsp; Die Beschwerde hat keinen Erfolg. 2&nbsp; 1. Die Revision ist weder wegen grunds&auml;tzlicher Bedeutung noch zur Fortbildung des Rechts (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 und Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;) zuzulassen. 3&nbsp; a) Bei der Rechtsfortbildungsrevision &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-b-70-11-entscheidung-des-behoerdenleiters-ueber-befangenheitsantrag-gegen-amtstraeger-ist-kein-anfechtbarer-verwaltungsakt\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IV&nbsp;B&nbsp;70\/11 &#8211; Entscheidung des Beh&ouml;rdenleiters &uuml;ber Befangenheitsantrag gegen Amtstr&auml;ger ist kein anfechtbarer Verwaltungsakt<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-8351","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8351","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8351"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8351\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8351"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8351"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8351"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}