{"id":8385,"date":"2012-12-05T04:21:28","date_gmt":"2012-12-05T02:21:28","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=8385"},"modified":"2012-12-05T04:21:28","modified_gmt":"2012-12-05T02:21:28","slug":"x-b-71-11-keine-revisionszulassung-wegen-einwendungen-gegen-die-richtigkeit-von-steuerschaetzungen-unsicherheitszuschlaege-und-unsicherheitsabschlaege","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-b-71-11-keine-revisionszulassung-wegen-einwendungen-gegen-die-richtigkeit-von-steuerschaetzungen-unsicherheitszuschlaege-und-unsicherheitsabschlaege\/","title":{"rendered":"X&nbsp;B&nbsp;71\/11 &#8211; Keine Revisionszulassung wegen Einwendungen gegen die Richtigkeit von Steuersch&auml;tzungen &#8211; Unsicherheitszuschl&auml;ge und Unsicherheitsabschl&auml;ge"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 10.5.2012, X B 71\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Keine Revisionszulassung wegen Einwendungen gegen die Richtigkeit von Steuersch&auml;tzungen &#8211; Unsicherheitszuschl&auml;ge und Unsicherheitsabschl&auml;ge<\/p>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde hat keinen Erfolg. Die von dem Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) benannten Gr&uuml;nde f&uuml;r eine Zulassung der Revision gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) sind teils nicht ordnungsgem&auml;&szlig; dargelegt worden, teils liegen sie der Sache nach nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Eine die einheitliche Rechtsprechung i.S. von &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 FGO gef&auml;hrdende Divergenz liegt vor, wenn das Finanzgericht (FG) bei gleichem oder vergleichbarem Sachverhalt in einer entscheidungserheblichen Rechtsfrage eine andere Auffassung vertritt als der Bundesfinanzhof (BFH), das Bundesverfassungsgericht, der Gemeinsame Senat der obersten Gerichtsh&ouml;fe des Bundes, ein anderes oberstes Bundesgericht oder ein anderes FG. Das FG muss seiner Entscheidung einen tragenden abstrakten Rechtssatz zu Grunde gelegt haben, der mit den ebenfalls tragenden Rechtsausf&uuml;hrungen in der Divergenzentscheidung des anderen Gerichts nicht &uuml;bereinstimmt (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. Senatsbeschluss vom 13.&nbsp;Juli 2011 X&nbsp;B&nbsp;117\/10, BFH\/NV 2011, 2075, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zur schl&uuml;ssigen Darlegung einer Divergenzr&uuml;ge i.S. von &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 FGO geh&ouml;rt u.a. eine hinreichend genaue Bezeichnung der vermeintlichen Divergenzentscheidungen sowie die Gegen&uuml;berstellung tragender, abstrakter Rechtss&auml;tze aus dem angefochtenen Urteil des FG einerseits und aus den behaupteten Divergenzentscheidungen andererseits, um eine Abweichung deutlich erkennbar zu machen. Des Weiteren ist insbesondere auszuf&uuml;hren, dass es sich im Streitfall um einen vergleichbaren Sachverhalt und um eine identische Rechtsfrage handelt (vgl. z.B. Senatsbeschluss vom 5.&nbsp;Oktober 2010 X&nbsp;B&nbsp;72\/10, BFH\/NV 2011, 273, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Kl&auml;ger tr&auml;gt sinngem&auml;&szlig; vor, bei der vorgenommenen Sch&auml;tzung der Umsatzsteuer und des Gewinns des Jahres 2007 sei die Bemessungsgrundlage weder vom Beklagten und Beschwerdegegner (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) noch vom FG begr&uuml;ndet worden. Damit bestehe eine Divergenz des finanzgerichtlichen Urteils zum Urteil des BFH vom 11.&nbsp;Februar 1999 V&nbsp;R&nbsp;40\/98 (BFHE 188, 10, BStBl II 1999, 382), nach dem eine Sch&auml;tzung dann eine &uuml;ber die Wertangaben hinausgehende Begr&uuml;ndung der Besteuerungsgrundlagen erfordere, wenn das FA erheblich von den Angaben des Steuerpflichtigen abweiche. Im Streitfall sei erheblich von den anerkannten Zahlen der Jahre 2004 bis 2006 abgewichen worden. So sei im Jahr 2006 gerade einmal die H&auml;lfte des f&uuml;r 2007 gesch&auml;tzten Gewinns erkl&auml;rt worden, obwohl der Kl&auml;ger in diesem Jahr keinen Gewinn erzielt habe. Bei der Umsatzsteuer sei eine Steuerlast von 5.473&nbsp;EUR gesch&auml;tzt worden, w&auml;hrend die Umsatzsteuerlast im Jahr 2006&nbsp;&nbsp;3.231,84&nbsp;EUR betragen habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Es kann dahingestellt bleiben, ob das Vorbringen des Kl&auml;gers die Darlegungsanforderungen i.S. des &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO erf&uuml;llt. Es bestehen insbesondere deshalb Zweifel, weil der BFH in seiner (vermeintlichen) Divergenzentscheidung einen Anlass f&uuml;r die Verpflichtung zur &uuml;ber die Wertangaben hinausgehenden Begr&uuml;ndung der Besteuerungsgrundlagen dann gesehen hat, wenn das FA ohne ersichtlichen Grund in erheblichem Ma&szlig;e von den Angaben des Steuerpflichtigen <em>in dessen Umsatzsteuervoranmeldungen<\/em> abgewichen ist. Der Kl&auml;ger &uuml;berpr&uuml;ft dagegen die Abweichung der Sch&auml;tzungsbetr&auml;ge mit den von ihm erkl&auml;rten Ums&auml;tzen und Gewinnen der Vorjahre.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Entscheidend ist aber, dass &#8211;im Gegensatz zur Auffassung des Kl&auml;gers&#8211; eine Erl&auml;uterung der Besteuerungsgrundlagen gegeben wurde. Nach den Feststellungen im Tatbestand des finanzgerichtlichen Urteils hat sich das FA bei der Sch&auml;tzung der Besteuerungsgrundlagen der Umsatzsteuer wegen der Erl&ouml;se und Vorsteuern an den vom Kl&auml;ger abgegebenen Umsatzsteuervoranmeldungen orientiert, hat den Erl&ouml;sen einen Unsicherheitszuschlag in H&ouml;he von 10&nbsp;% der darin vorangemeldeten Ums&auml;tze zugerechnet und bei den Vorsteuern einen Unsicherheitsabschlag in H&ouml;he von etwa 3&nbsp;% vorgenommen. F&uuml;r die Sch&auml;tzung des Gewinns hat sich das FA an den letzten ihm aus einer Gewinnermittlung oder Steuererkl&auml;rung des Kl&auml;gers bekannten Besteuerungsgrundlagen orientiert und die Sch&auml;tzung unter Anwendung von Unsicherheitszu- oder &#8211;abschl&auml;gen vorgenommen. Auch wenn das Ergebnis der Sch&auml;tzung, ein Gewinn von exakt 20.000&nbsp;EUR im Jahr 2007 Zweifel an dem gerade dargestellten Vorgehen aufkommen l&auml;sst, ist der angerufene Senat auch im Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren grunds&auml;tzlich an die in dem angefochtenen Urteil getroffenen tats&auml;chlichen Feststellungen gebunden, da der Kl&auml;ger in Bezug auf diese Feststellungen keine durchgreifende Revisionszulassungsgr&uuml;nde vorgebracht hat (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die vom Kl&auml;ger gegen die H&ouml;he der Sch&auml;tzung des FG erhobenen Einw&auml;nde verm&ouml;gen die Zulassung der Revision nicht zu begr&uuml;nden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die R&uuml;ge der falschen Rechtsanwendung und tats&auml;chlichen W&uuml;rdigung des Streitfalles durch das FG im Rahmen einer Sch&auml;tzung ist im Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren grunds&auml;tzlich unbeachtlich (Senatsbeschluss vom 17.&nbsp;Februar 2004 X&nbsp;B&nbsp;142\/03, nicht ver&ouml;ffentlicht &#8211;n.v.&#8211;). Dies gilt insbesondere f&uuml;r Einw&auml;nde gegen die Richtigkeit von Steuersch&auml;tzungen (Verst&ouml;&szlig;e gegen anerkannte Sch&auml;tzungsgrunds&auml;tze, Denkgesetze und Erfahrungss&auml;tze sowie materielle Rechtsfehler, vgl. z.B. Senatsbeschluss vom 31.&nbsp;Juli 2007 X&nbsp;B&nbsp;36\/07, n.v.). Ein zur Zulassung der Revision berechtigender erheblicher Rechtsfehler aufgrund objektiver Willk&uuml;r kann allenfalls in F&auml;llen bejaht werden, in denen das Sch&auml;tzungsergebnis des FG wirtschaftlich unm&ouml;glich, damit schlechthin unvertretbar ist und sich als offensichtlich realit&auml;tsfremd darstellt (vgl. Senatsbeschluss vom 21.&nbsp;Januar 2009 X&nbsp;B&nbsp;125\/08, BFH\/NV 2009, 951; siehe auch Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 7.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;115 Rz&nbsp;69, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Diese Voraussetzungen sind im Streitfall nicht gegeben. Zum einen ist es grunds&auml;tzlich gerechtfertigt, bei einer Pflichtverletzung des Steuerpflichtigen im Wege griffweisen Sch&auml;tzens einen Unsicherheitszuschlag bei steuererh&ouml;henden Merkmalen und einen Unsicherheitsabschlag bei steuermindernden Umst&auml;nden vorzunehmen (vgl. Senatsbeschluss vom 5.&nbsp;Dezember 2007 X&nbsp;B&nbsp;4\/07, BFH\/NV 2008, 587, m.w.N.), wobei der Unsicherheitszuschlag in H&ouml;he von 10&nbsp;% und der Unsicherheitsabschlag in H&ouml;he von ca. 3&nbsp;% keinen Bedenken begegnet. Zum anderen ist auch in Bezug auf die absolute H&ouml;he des gesch&auml;tzten Umsatzes in H&ouml;he von knapp 90.000&nbsp;EUR sowie des gesch&auml;tzten Gewinns in H&ouml;he von 20.000&nbsp;EUR nicht von einem offensichtlich realit&auml;tsfremden Ergebnis auszugehen, da nach den bindenden Feststellungen des FG die erkl&auml;rten Gewinne der Jahre 2004 bis 2006 zwischen 6.000&nbsp;EUR und 21.000&nbsp;EUR und die entsprechenden Ums&auml;tze zwischen 160.000&nbsp;EUR und 190.000&nbsp;EUR lagen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Der vom Kl&auml;ger angef&uuml;hrte Zulassungsgrund der grunds&auml;tzlichen Bedeutung der Rechtssache ist nicht in der gebotenen Weise dargelegt worden. Wird die Nichtzulassungsbeschwerde auf diesen Zulassungsgrund gest&uuml;tzt, muss der Beschwerdef&uuml;hrer eine f&uuml;r die Beurteilung des Streitfalles ma&szlig;gebliche Rechtsfrage herausarbeiten, die das (abstrakte) Interesse der Allgemeinheit an der einheitlichen Entwicklung und Handhabung des Rechts ber&uuml;hrt. Er muss dabei darlegen, in welchem Umfang, von welcher Seite und aus welchen Gr&uuml;nden die Beantwortung der Rechtsfrage zweifelhaft ist, wobei er sich mit den in der Literatur und Rechtsprechung vertretenen Auffassungen auseinandersetzen muss (Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect;&nbsp;116 Rz&nbsp;32, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table border=\"0\" class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th valign=\"top\" colspan=\"2\" rowspan=\"1\" id=\"tbl630_00\" scope=\"col\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\" headers=\"tbl630_00\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\" headers=\"tbl630_00\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Diesen Erfordernissen gen&uuml;gt die Beschwerdebegr&uuml;ndung des Kl&auml;gers nicht, weil er es unterlassen hat, eine derartige Rechtsfrage mit einem hinl&auml;nglich konkretisierten und pr&auml;zisierten Inhalt zu formulieren. Die vom Kl&auml;ger als grunds&auml;tzlich bedeutsam bezeichneten Rechtsfragen,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\" headers=\"tbl630_00\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\" headers=\"tbl630_00\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">ob eine erhebliche Abweichung von den Gewinnen der Vorjahre daf&uuml;r spreche, dass die Gewinnsch&auml;tzung rechtswidrig sei, zumindest wenn Tatsachen vorgetragen w&uuml;rden, die auf eine Zahlungsunf&auml;higkeit des Steuerpflichtigen hindeuteten, sowie<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\" headers=\"tbl630_00\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\" headers=\"tbl630_00\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">inwieweit der Steuerpflichtige mit diesen Angaben zur Zahlungsunf&auml;higkeit die Sch&auml;tzung des FA ersch&uuml;ttern k&ouml;nne,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\" headers=\"tbl630_00\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">sind nicht abstrakt kl&auml;rbar. Denn die Antwort auf diese Rechtsfragen kann nur im jeweiligen Einzelfall unter Ber&uuml;cksichtigung der Gesamtumst&auml;nde gegeben werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 10.5.2012, X B 71\/11 Keine Revisionszulassung wegen Einwendungen gegen die Richtigkeit von Steuersch&auml;tzungen &#8211; Unsicherheitszuschl&auml;ge und Unsicherheitsabschl&auml;ge Gr&uuml;nde &nbsp; 1&nbsp; Die Beschwerde hat keinen Erfolg. 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