{"id":8392,"date":"2012-12-05T04:15:56","date_gmt":"2012-12-05T02:15:56","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=8392"},"modified":"2012-12-05T04:15:56","modified_gmt":"2012-12-05T02:15:56","slug":"iii-r-87-09-kindergeldanspruch-eines-in-deutschland-freiwillig-rentenversicherten-und-unbeschraenkt-steuerpflichtigen-selbstaendigen-fuer-seine-in-oesterreich-bei-der-mutter-lebenden-kinder-persoenlic","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-87-09-kindergeldanspruch-eines-in-deutschland-freiwillig-rentenversicherten-und-unbeschraenkt-steuerpflichtigen-selbstaendigen-fuer-seine-in-oesterreich-bei-der-mutter-lebenden-kinder-persoenlic\/","title":{"rendered":"III&nbsp;R&nbsp;87\/09 &#8211; Kindergeldanspruch eines in Deutschland freiwillig rentenversicherten und unbeschr&auml;nkt steuerpflichtigen Selbst&auml;ndigen f&uuml;r seine in &Ouml;sterreich bei der Mutter lebenden Kinder &#8211; Pers&ouml;nlicher Geltungsbereich der VO Nr. 1408\/71"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 19.4.2012, III R 87\/09<\/p>\n<p class=\"titel\">Kindergeldanspruch eines in Deutschland freiwillig rentenversicherten und unbeschr&auml;nkt steuerpflichtigen Selbst&auml;ndigen f&uuml;r seine in &Ouml;sterreich bei der Mutter lebenden Kinder &#8211; Pers&ouml;nlicher Geltungsbereich der VO Nr. 1408\/71<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Anhang I Teil I Buchst. D (bzw. Buchst. E in der ab 2007 geltenden Fassung) Ziff. b der VO Nr. 1408\/71 sieht eine Anwendung der f&uuml;r Familienleistungen geltenden Vorschriften der Art. 72 ff. der VO Nr. 1408\/71 f&uuml;r den Fall, dass ein deutscher Tr&auml;ger der zust&auml;ndige Tr&auml;ger f&uuml;r die Gew&auml;hrung der Familienleistungen ist, bei in der gesetzlichen Rentenversicherung versicherten Selbst&auml;ndigen nur dann vor, wenn eine Versicherungspflicht besteht, nicht dagegen bei einer nur freiwilligen Versicherung.<\/p>\n<p>2. Erf&uuml;llt ein nach deutschem Recht Kindergeldberechtigter die Voraussetzungen des Anhangs I Teil I Buchst. D (bzw. Buchst. E in der ab 2007 geltenden Fassung) der VO Nr. 1408\/71 nicht, kann sich eine Anwendbarkeit der Antikumulierungsvorschriften des Art. 76 der VO Nr. 1408\/71 und des Art. 10 der VO Nr. 574\/72 auch daraus ergeben, dass der andere Elternteil in den pers&ouml;nlichen Anwendungsbereich der VO Nr. 1408\/71 f&auml;llt und deshalb die Kinder als Familienangeh&ouml;rige i.S. des Art. 1 Buchst. f Ziff. i der VO Nr. 1408\/71 anzusehen sind.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) besitzt die deutsche Staatsangeh&ouml;rigkeit. Er ist der Vater der im Januar 1994 geborenen Tochter (T) und des im Juni 1997 geborenen Sohnes (S). Der Kl&auml;ger war in Deutschland als Handelsvertreter selbst&auml;ndig t&auml;tig und erh&auml;lt seit dem 1. Februar 2007 eine Regelaltersrente. In die Rentenversicherung f&uuml;r Angestellte zahlte er bis 1969 Pflichtbeitr&auml;ge ein. Vom 1. Januar 1970 (Beginn der Handelsvertretert&auml;tigkeit) bis 31. Dezember 2005 zahlte der Kl&auml;ger freiwillig Rentenversicherungsbeitr&auml;ge.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Ehefrau des Kl&auml;gers und Mutter der beiden Kinder ist &ouml;sterreichische Staatsangeh&ouml;rige und lebt mit den beiden Kindern seit Oktober 2000 in &Ouml;sterreich. Seit Anfang des Jahres 2006 ist die Ehefrau in &Ouml;sterreich nichtselbst&auml;ndig t&auml;tig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger erhielt w&auml;hrend des sich bis einschlie&szlig;lich Januar 2006 erstreckenden Streitzeitraums das Kindergeld f&uuml;r seine beiden Kinder in gesetzlicher H&ouml;he. Am 4. Juli 2007 teilte er der Beklagten und Revisionsbeklagten (Familienkasse) mit, dass seine Ehefrau und seine Kinder nach &Ouml;sterreich gezogen seien und dass seine Ehefrau dort seit Januar 2007 berufst&auml;tig sei. Sp&auml;ter legte er den Vordruck E 411 vor, in dem das zust&auml;ndige &ouml;sterreichische Finanzamt bescheinigte, dass die Ehefrau des Kl&auml;gers ab dem 2. Januar 2006 laufend eine berufliche T&auml;tigkeit ausge&uuml;bt habe und ihr f&uuml;r den gleichen Zeitraum ein Anspruch auf Familienleistungen f&uuml;r Familienangeh&ouml;rige zustehe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Bescheid vom 9. Juli 2008 &auml;nderte die Familienkasse die Kindergeldfestsetzung wie folgt:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>f&uuml;r die Zeit von November 2000 bis Dezember 2001: je Kind 69,02 EUR pro Monat;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>f&uuml;r die Zeit von Januar 2002 bis Januar 2006: je Kind 77 EUR pro Monat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hrte sie im Wesentlichen aus, dass mangels Anwendbarkeit der speziellen gemeinschaftsrechtlichen Konkurrenzvorschriften f&uuml;r Familienleistungen auf die allgemeine Konkurrenzvorschrift des Art. 12 Abs. 2 der Verordnung (EWG) Nr. 1408\/71 des Rates vom 14. Juni 1971 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbst&auml;ndige sowie deren Familienangeh&ouml;rige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern (VO Nr. 1408\/71), in ihrer durch die Verordnung (EG) Nr. 118\/97 des Rates vom 2. Dezember 1996 &#8211;VO Nr. 118\/97&#8211; (Amtsblatt der Europ&auml;ischen Gemeinschaften &#8211;ABlEG&#8211; 1997 Nr. L 28, S. 1) ge&auml;nderten und aktualisierten Fassung, ge&auml;ndert durch die Verordnung (EG) Nr. 647\/2005 des Europ&auml;ischen Parlaments und des Rates vom 13. April 2005 &#8211;VO Nr. 647\/2005&#8211; (Amtsblatt der Europ&auml;ischen Union 2005 Nr. L 117, S. 1), in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 der Verordnung (EWG) Nr. 574\/72 des Rates vom 21. M&auml;rz 1972 &uuml;ber die Durchf&uuml;hrung der Verordnung Nr. 1408\/71 (VO Nr. 574\/72) in ihrer durch die VO Nr. 118\/97 ge&auml;nderten und aktualisierten Fassung, ge&auml;ndert durch die VO Nr. 647\/2005, zur&uuml;ckzugreifen sei. Danach k&ouml;nne in Deutschland (nur) das h&auml;lftige Kindergeld gezahlt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Den hiergegen erhobenen Einspruch wies die Familienkasse mit Einspruchsentscheidung vom 8. Oktober 2008 als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) hob den Bescheid vom 9. Juli 2008 und die Einspruchsentscheidung vom 8. Oktober 2008 hinsichtlich des Zeitraumes von November 2000 bis Dezember 2003 auf und wies die Klage im &Uuml;brigen als unbegr&uuml;ndet ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision r&uuml;gt der Kl&auml;ger die Verletzung materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt, unter teilweiser Ab&auml;nderung des angefochtenen Urteils, den R&uuml;ckforderungsbescheid vom 9. Juli 2008 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 8. Oktober 2008 insoweit aufzuheben, als das Kindergeld f&uuml;r die Zeit von Januar 2004 bis Januar 2006 von der Familienkasse zur&uuml;ckgefordert wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Familienkasse beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt gem&auml;&szlig; &sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur Aufhebung des finanzgerichtlichen Urteils hinsichtlich des Kindergelds f&uuml;r den Zeitraum Januar 2004 bis Januar 2006 und zur Zur&uuml;ckverweisung der nicht spruchreifen Sache an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das FG hat rechtsfehlerhaft angenommen, dass ein etwaiger Anspruch des Kl&auml;gers auf das volle Kindergeld nach den &sect;&sect; 62 f. des Einkommensteuergesetzes in der f&uuml;r den Streitzeitraum geltenden Fassung (EStG) f&uuml;r seine Kinder jedenfalls nach &sect; 65 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG ausgeschlossen sei. Die bisherigen Feststellungen des FG erm&ouml;glichen allerdings keine abschlie&szlig;ende Entscheidung dazu, ob &sect; 65 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG im vorliegenden Fall &uuml;berhaupt zur Anwendung gelangt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. a) Zu Unrecht ist das FG davon ausgegangen, dass die Er&ouml;ffnung des pers&ouml;nlichen Geltungsbereichs der VO Nr. 1408\/71 durch den Anhang I Teil I Buchst. D der VO Nr. 1408\/71 (entspricht Buchst. E in der ab 2007 geltenden Fassung) ausgeschlossen wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Wie der Senat mit Urteil vom 4. August 2011 III R 55\/08 (BFHE 234, 316) dargelegt hat, wird der pers&ouml;nliche Geltungsbereich der VO Nr. 1408\/71 im Rahmen der allgemeinen Vorschriften des Titels I in Art. 2 der VO Nr. 1408\/71 festgelegt. Nach ihrem Art. 2 Abs. 1 gilt die Verordnung insbesondere f&uuml;r Arbeitnehmer und Selbst&auml;ndige, f&uuml;r welche die Rechtsvorschriften eines oder mehrerer Mitgliedstaaten gelten oder galten, soweit sie Staatsangeh&ouml;rige eines Mitgliedstaats sind, sowie f&uuml;r deren Familienangeh&ouml;rige und Hinterbliebene. Die in dieser Vorschrift verwendeten Begriffe &quot;Arbeitnehmer&quot; und &quot;Selbst&auml;ndiger&quot; werden in Art. 1 Buchst. a der VO Nr. 1408\/71 definiert. Sie bezeichnen jede Person, die im Rahmen eines der in Art. 1 Buchst. a der VO Nr. 1408\/71 aufgef&uuml;hrten Systeme der sozialen Sicherheit gegen die in dieser Vorschrift angegebenen Risiken unter den dort genannten Voraussetzungen versichert ist. Eine Person besitzt somit z.B. die Eigenschaft eines Selbst&auml;ndigen im Sinne der VO Nr. 1408\/71, wenn sie auch nur gegen ein einziges Risiko im Rahmen eines der in Art. 1 Buchst. a dieser Verordnung genannten allgemeinen oder besonderen Systeme der sozialen Sicherheit pflichtversichert oder freiwillig versichert ist. Dabei ist nicht die tats&auml;chliche Aus&uuml;bung der T&auml;tigkeit ma&szlig;geblich, sondern der Versichertenstatus (z.B. Urteile des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union &#8211;EuGH&#8211; vom 7. Juni 2005 C-543\/03, Dodl und Oberhollenzer, Slg. 2005, I-5049 Rdnrn. 29 ff.; vom 10. M&auml;rz 2011 C-516\/09, Borger, Europ&auml;ische Zeitung f&uuml;r Wirtschaftsrecht 2011, 436 Rdnrn. 28 ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) F&uuml;r die Frage, ob der pers&ouml;nliche Geltungsbereich der VO Nr. 1408\/71 er&ouml;ffnet ist, kommt es dagegen nicht darauf an, ob der Selbst&auml;ndige auch die Voraussetzungen erf&uuml;llt, die in ihrem Anhang I Teil I Buchst. D aufgef&uuml;hrt sind. Denn die in dieser Bestimmung enthaltenen Einschr&auml;nkungen gelten nur f&uuml;r die Vorschriften des Titels III Kapitel 7 der VO Nr. 1408\/71, d.h. bei Anwendung ihrer Art. 72 ff. Das setzt voraus, dass die Er&ouml;ffnung des pers&ouml;nlichen Geltungsbereichs nach Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Buchst. a der VO Nr. 1408\/71 bereits bejaht wurde (vgl. Senatsurteil in BFHE 234, 316, m.w.N).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Unter den Begriff des Selbst&auml;ndigen sind nach Art. 1 Buchst. a Ziff. i der VO Nr. 1408\/71 sowohl Personen zu erfassen, die bei der deutschen Rentenversicherung zun&auml;chst pflichtversichert und anschlie&szlig;end freiwillig weiterversichert waren, als auch nach Art. 1 Buchst. a Ziff. iv der VO Nr. 1408\/71 Personen, die bei der deutschen Rentenversicherung freiwillig versichert sind und eine selbst&auml;ndige T&auml;tigkeit aus&uuml;ben. Das FG hat den genauen Versicherungsstatus des Kl&auml;gers bislang nicht festgestellt. Nach Aktenlage spricht jedoch einiges daf&uuml;r, dass der Kl&auml;ger als freiwillig versicherter Selbst&auml;ndiger jedenfalls von einer der beiden Alternativen erfasst wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Als Familienleistung i.S. des Art. 1 Buchst. u Ziff. i der VO Nr. 1408\/71 unterf&auml;llt das Kindergeld nach den &sect;&sect; 62 ff. EStG gem&auml;&szlig; Art. 4 Abs. 1 Buchst. h dieser Verordnung auch ihrem sachlichen Geltungsbereich (vgl. Senatsurteil in BFHE 234, 316, m.w.N).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Sollten die noch erforderlichen Ermittlungen des FG ergeben, dass der Kl&auml;ger vom pers&ouml;nlichen Geltungsbereich der VO Nr. 1408\/71 erfasst wird, ist das auf ihn anzuwendende Recht nach den Vorschriften des Titels II dieser Verordnung (Art. 13 ff.) zu bestimmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Insoweit sieht Art. 13 Abs. 1 der VO Nr. 1408\/71 vor, dass vorbehaltlich der Art. 14c und 14f der VO Nr. 1408\/71 Personen, f&uuml;r die diese Verordnung gilt, den Rechtsvorschriften nur eines Mitgliedstaats unterliegen und sich nach Titel II der VO Nr. 1408\/71 bestimmt, welche Rechtsvorschriften dies sind. Art. 13 Abs. 2 Buchst. b der VO Nr. 1408\/71 bestimmt, dass vorbehaltlich der Regelungen der Art. 14 bis 17 der VO Nr. 1408\/71 eine Person, die im Gebiet eines Mitgliedstaats eine selbst&auml;ndige T&auml;tigkeit aus&uuml;bt, den Rechtsvorschriften dieses (T&auml;tigkeits-)Staats unterliegt, und zwar auch dann, wenn sie im Gebiet eines anderen Mitgliedstaats wohnt. Den Feststellungen des FG l&auml;sst sich nicht entnehmen, bis zu welchem Zeitpunkt der Kl&auml;ger in Deutschland als Handelsvertreter selbst&auml;ndig t&auml;tig war oder noch ist. Jedenfalls w&uuml;rde er w&auml;hrend der Zeit der Aus&uuml;bung der selbst&auml;ndigen T&auml;tigkeit in Deutschland den deutschen Rechtsvorschriften unterliegen, sofern sich nicht im zweiten Rechtsgang Anhaltspunkte f&uuml;r das Vorliegen eines der Ausnahmetatbest&auml;nde der Art. 14 bis 17 der VO Nr. 1408\/71 ergeben. Sollte der Kl&auml;ger die selbst&auml;ndige T&auml;tigkeit vor oder bei Renteneintritt beendet haben, w&auml;ren nach Art. 13 Abs. 2 Buchst. f der VO Nr. 1408\/71 die deutschen Rechtsvorschriften weiterhin anwendbar, sofern der Wohnsitz in Deutschland fortbestanden hat (Recht des Wohnsitzstaats) und sich nicht aufgrund Art. 13 Abs. 2, Art. 14 bis 17 der VO Nr. 1408\/71 die Anwendbarkeit des Rechts eines anderen Mitgliedstaats ergibt (z.B. Aus&uuml;bung einer Arbeitnehmert&auml;tigkeit oder selbst&auml;ndigen T&auml;tigkeit in &Ouml;sterreich).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. a) Soweit sich aufgrund des Art. 13 Abs. 2 der VO Nr. 1408\/71 ergibt, dass auf den Kl&auml;ger deutsche Rechtsvorschriften anzuwenden sind, m&uuml;sste noch gepr&uuml;ft werden, wie die sich dann ergebende Anspruchskumulierung vermieden wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach den den Senat bindenden Feststellungen des FG bestand f&uuml;r die Ehefrau des Kl&auml;gers w&auml;hrend des Zeitraums Januar 2004 bis Januar 2006 f&uuml;r beide Kinder ein Anspruch auf Familienbeihilfe nach &ouml;sterreichischem Recht. Soweit daneben ein Anspruch des Kl&auml;gers auf deutsches Kindergeld bestand, w&auml;re die dann gegebene Anspruchskumulierung grunds&auml;tzlich nach den Antikumulierungsvorschriften des Art. 10 der VO Nr. 574\/72 aufzul&ouml;sen, da die Gew&auml;hrung von Familienleistungen im Wohnsitzstaat der Kinder (&Ouml;sterreich) nicht von der Aus&uuml;bung einer Erwerbst&auml;tigkeit abh&auml;ngig ist (vgl. hierzu die &Uuml;bersicht &uuml;ber die vergleichbaren Leistungen i.S. des &sect; 65 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG in dem f&uuml;r den Streitzeitraum geltenden Schreiben des Bundesamts f&uuml;r Finanzen vom 14. Februar 2002 St I 4 -S 2473- 9\/2001, BStBl I 2002, 241) und somit die Antikumulierungsvorschrift des Art. 76 der VO Nr. 1408\/71 nicht eingreift.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) aa) Allerdings sieht Anhang I Teil I Buchst. D der VO Nr. 1408\/71 bei der Anwendung der f&uuml;r Familienleistungen geltenden Vorschriften des Titels III Kapitel 7 der VO Nr. 1408\/71 eine Einschr&auml;nkung des pers&ouml;nlichen Geltungsbereichs der VO Nr. 1408\/71 vor. Danach gilt f&uuml;r den Fall, dass ein deutscher Tr&auml;ger der zust&auml;ndige Tr&auml;ger f&uuml;r die Gew&auml;hrung der Familienleistungen gem&auml;&szlig; Titel III Kapitel 7 der VO Nr. 1408\/71 ist, i.S. des Art. 1 Buchst. a Ziff. ii der VO Nr. 1408\/71 als Selbst&auml;ndiger, wer eine T&auml;tigkeit als Selbst&auml;ndiger aus&uuml;bt und in einer Versicherung der selbst&auml;ndig Erwerbst&auml;tigen f&uuml;r den Fall des Alters versicherungs- oder beitragspflichtig ist oder in der gesetzlichen Rentenversicherung versicherungspflichtig ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Insoweit hat das FG jedoch festgestellt, dass der Kl&auml;ger weder in einer Versicherung der selbst&auml;ndig Erwerbst&auml;tigen f&uuml;r den Fall des Alters versicherungs- oder beitragspflichtig noch in der gesetzlichen Rentenversicherung versicherungspflichtig war. Entgegen der Auffassung des Kl&auml;gers wird der Fall der freiwilligen Versicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung von dieser Vorschrift nicht erfasst, da insoweit gerade keine Versicherungspflicht besteht. Die Einschr&auml;nkung des pers&ouml;nlichen Anwendungsbereichs bei der Anwendung der f&uuml;r Familienleistungen geltenden Vorschriften w&uuml;rde jedoch dazu f&uuml;hren, dass trotz einer grenz&uuml;berschreitenden Kumulation zweier Anspr&uuml;che die gemeinschaftsrechtliche Antikumulierungsvorschrift nicht zur Anwendung gelangen w&uuml;rde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Zur Reichweite der Bestimmungen des Anhangs I der VO Nr. 1408\/71 hat der EuGH in der Rechtssache Schwemmer (Urteil vom 14. Oktober 2010 C-16\/09, Zeitschrift f&uuml;r europ&auml;isches Sozial- und Arbeitsrecht 2011, 235 Rdnr. 38) entschieden, dass auch in einem Fall, in dem die nach deutschem Recht Kindergeldberechtigte die Voraussetzungen des Anhangs I Teil I Buchst. D der VO Nr. 1408\/71 nicht erf&uuml;llt, die Antikumulierungsvorschrift des Art. 10 der VO Nr. 574\/72 zur Anwendung kommen kann. Dies begr&uuml;ndete er zum einen damit, dass es trotz der fehlenden Anwendbarkeitsvoraussetzungen zur Entstehung paralleler Anspr&uuml;che auf Familienleistungen f&uuml;r denselben Zeitraum kommen k&ouml;nne. Zum anderen verwies er unter Bezugnahme auf die Entscheidung in der Rechtssache Kromhout (EuGH-Urteil vom 4. Juli 1985 C-104\/84, Slg. 1985, 2205 Rdnr. 15) darauf, dass die Kinder als Familienangeh&ouml;rige des Elternteils, der Arbeitnehmer (in der Schweiz) ist, in den pers&ouml;nlichen Anwendungsbereich der VO Nr. 1408\/71 fallen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Daraus ergibt sich, dass Art. 10 der VO Nr. 574\/72 im Streitfall jedenfalls f&uuml;r den Monat Januar 2006 Anwendung finden w&uuml;rde, da die Mutter der Kinder in diesem Monat selbst Arbeitnehmerin war und daher die Kinder als Familienangeh&ouml;rige in den pers&ouml;nlichen Anwendungsbereich der VO Nr. 1408\/71 fallen. Auch f&uuml;r die Monate Januar 2004 bis Dezember 2005 k&ouml;nnte sich eine Anwendbarkeit des Art. 10 der VO Nr. 574\/72 daraus ergeben, dass die Mutter der Kinder in den pers&ouml;nlichen Geltungsbereich der VO Nr. 1408\/71 f&auml;llt, wof&uuml;r erforderlich, aber auch ausreichend w&auml;re, dass sie nach Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Buchst. a der VO Nr. 1408\/71 in irgendeinem der von dem sachlichen Geltungsbereich der VO Nr. 1408\/71 erfassten Zweige der sozialen Sicherheit in irgendeinem Mitgliedstaat der Europ&auml;ischen Union versichert ist (vgl. Senatsurteil in BFHE 234, 316). Danach w&auml;re es f&uuml;r die Anwendbarkeit des Art. 10 der VO Nr. 574\/72 bereits ausreichend, wenn die Ehefrau des Kl&auml;gers im fraglichen Zeitraum oder in einem fr&uuml;heren Zeitraum (s. hierzu Art. 2 Abs. 1 der VO Nr. 1408\/71) in irgendeinem Mitgliedstaat in einem der in Art. 1 der VO Nr. 1408\/71 genannten Versicherungszweige (z.B. der Renten-, Kranken- oder Arbeitslosenversicherung) versichert war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Kommt Art. 10 der VO Nr. 574\/72 nach den noch durchzuf&uuml;hrenden Feststellungen des FG zur Anwendung, w&auml;re wegen der in der Bestimmung geregelten Anspruchsreihenfolge des Weiteren noch zu ermitteln, ob die Ehefrau des Kl&auml;gers auch im Zeitraum Januar 2004 bis Dezember 2005 eine Berufst&auml;tigkeit ausge&uuml;bt hat. Die vorliegenden Bescheinigungen E 411 enthalten hierzu keine n&auml;heren Angaben. Hat die Ehefrau eine Berufst&auml;tigkeit ausge&uuml;bt (s. zur Reichweite des Begriffs der Berufst&auml;tigkeit Beschluss Nr. 119 der Verwaltungskommission der Europ&auml;ischen Gemeinschaften f&uuml;r die soziale Sicherheit der Wanderarbeitnehmer vom 24. Februar 1983 zur Auslegung des Art. 76 und des Art. 79 Abs. 3 der VO Nr. 1408\/71 sowie des Art. 10 Abs. 1 der VO Nr. 574\/72 bez&uuml;glich des Zusammentreffens von Familienleistungen oder -beihilfen, ABlEG 1983 Nr. C 295, S. 3), w&auml;re nach Art. 10 Abs. 1 Buchst. b Ziff. i der VO Nr. 574\/72 vorrangig &Ouml;sterreich zur Gew&auml;hrung von Familienleistungen verpflichtet. Deutschland m&uuml;sste gegebenenfalls den Differenzbetrag zu einem h&ouml;heren inl&auml;ndischen Kindergeldanspruch des Kl&auml;gers leisten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit die Ehefrau im streitigen Zeitraum keine Berufst&auml;tigkeit ausge&uuml;bt hat, w&auml;re nach Art. 10 Abs. 1 Buchst. a der VO Nr. 574\/72 der Anspruch des Kl&auml;gers auf deutsches Kindergeld vorrangig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 19.4.2012, III R 87\/09 Kindergeldanspruch eines in Deutschland freiwillig rentenversicherten und unbeschr&auml;nkt steuerpflichtigen Selbst&auml;ndigen f&uuml;r seine in &Ouml;sterreich bei der Mutter lebenden Kinder &#8211; Pers&ouml;nlicher Geltungsbereich der VO Nr. 1408\/71 Leits&auml;tze 1. 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