{"id":8438,"date":"2012-12-05T04:18:50","date_gmt":"2012-12-05T02:18:50","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=8438"},"modified":"2012-12-05T04:18:50","modified_gmt":"2012-12-05T02:18:50","slug":"ix-r-6-10-projektgewinn-als-entgelt-fuer-mitwirken-an-tv-sendeformat-steuerbarkeit-des-big-brother-preisgeldes-anwendungsbereich-des-par-22-nr-3-estg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-6-10-projektgewinn-als-entgelt-fuer-mitwirken-an-tv-sendeformat-steuerbarkeit-des-big-brother-preisgeldes-anwendungsbereich-des-par-22-nr-3-estg\/","title":{"rendered":"IX&nbsp;R&nbsp;6\/10 &#8211; &quot;Projektgewinn&quot; als Entgelt f&uuml;r Mitwirken an TV-Sendeformat &#8211; Steuerbarkeit des &quot;Big Brother&quot;-Preisgeldes &#8211; Anwendungsbereich des &sect; 22 Nr. 3 EStG"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 24.4.2012, IX R 6\/10<\/p>\n<p class=\"titel\">&quot;Projektgewinn&quot; als Entgelt f&uuml;r Mitwirken an TV-Sendeformat &#8211; Steuerbarkeit des &quot;Big Brother&quot;-Preisgeldes &#8211; Anwendungsbereich des &sect; 22 Nr. 3 EStG<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Ein dem Gewinner der Fernsehshow &quot;Big Brother&quot; ausgezahltes Preisgeld (&quot;Projektgewinn&quot;) ist als sonstige Eink&uuml;nfte nach &sect; 22 Nr. 3 EStG zu besteuern, wenn die Auskehrung des Preisgeldes nach Ma&szlig;gabe und Durchf&uuml;hrung des entgeltlichen (Teilnahme-)Vertrags als Gegenleistung f&uuml;r sein (aktives wie passives) Verhalten w&auml;hrend seines Aufenthaltes im &quot;Big-Brother-Haus&quot; zu beurteilen ist.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitig ist, ob ein im Zusammenhang mit der Teilnahme an der Fernseh-Produktion &quot;Big Brother&quot; (BB) &#8211;von der ED als Veranstalterin und Produzentin&#8211; gezahlter &quot;Projektgewinn&quot; der Einkommensteuer zu unterwerfen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In dem Sendeformat BB &#8211;hier: 5. Staffel&#8211; wurden Kandidaten 24 Stunden pro Tag in einem ununterbrochen von Kameras beobachteten und von Mikrofonen abgeh&ouml;rten, von der Au&szlig;enwelt abgeschlossenen Wohngel&auml;nde (BB-Haus einschlie&szlig;lich Garten und sog. &quot;Matchfield&quot;) untergebracht. Unterbringung und Verpflegung erfolgten im BB-Haus unentgeltlich. Eine Privatsph&auml;re bestand nicht, bis auf eine &quot;kamerafreie Stunde pro Tag in den Schlafzimmern&quot;, die jedoch aus Sicherheitsgr&uuml;nden &uuml;ber die Kameras einsehbar bleiben mussten. Die Aufzeichnungen wurden &quot;ganz oder teilweise&quot; u.a. f&uuml;r Fernseh-, &quot;Live-Mastercut&quot;-, &quot;Pay-TV&quot;- oder Internetausstrahlungen verwendet. Das Sendeformat war auf eine Laufzeit von maximal 367 Tagen begrenzt, konnte jedoch &#8211;nach Wahl der ED&#8211; auch schon nach 94, 136, 213 oder 297 Tagen enden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>An dieser Staffel (Beginn: M&auml;rz 2004; Ende: M&auml;rz 2005) nahmen insgesamt 61 Kandidaten teil. Die Anzahl der jeweils im BB-Haus anwesenden Kandidaten war auf maximal 15 Teilnehmer beschr&auml;nkt, wobei ED den Beginn des Einzugs in das BB-Haus nach eigenem Ermessen bestimmte. Durch telefonische bzw. per SMS durchgef&uuml;hrte Publikumsabstimmungen wurde pro Woche ein einzelner der zuvor nominierten Kandidaten (eines Teams) aus der Sendung herausgew&auml;hlt. In den ersten zehn Monaten r&uuml;ckten f&uuml;r die herausgew&auml;hlten Kandidaten neue Teilnehmer nach. Erst in den letzten zwei Monaten verringerte sich die Anzahl der Teilnehmer kontinuierlich. Der einzelne Teilnehmer konnte solange im BB-Haus bleiben, bis er entweder freiwillig oder aufgrund der Entscheidung der Zuschauer ausschied, oder bis er durch ED &quot;nach freiem Ermessen&quot; bzw. bei gesundheitlicher Beeintr&auml;chtigung ausgeschlossen wurde oder aber als einer der Teilnehmer der Schlusssendung feststand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die im BB-Haus wohnenden Teilnehmer wurden &quot;nach eigenem Ermessen&quot; der ED in drei Teams eingeteilt (Reichen-Team, Normalen-Team und &quot;Survivor&quot;-Team), diese traten in Wettbewerben, sog. &quot;Matches&quot;, gegeneinander an. Einzelne oder mehrere Kandidaten mussten des Weiteren sog. &quot;Challenges&quot; bestreiten, d.h. besondere Aufgaben bew&auml;ltigen. Diese beiden Wettbewerbsarten zogen je nach Ausgang besondere Belohnungen oder Bestrafungen nach sich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ende Februar 2004 schloss der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) mit der ED einen (26 Seiten umfassenden) Vertrag &uuml;ber die Teilnahme an BB ab sowie einen Vertrag &uuml;ber das exklusive und vollumf&auml;ngliche Management des Kl&auml;gers nach dessen Ausscheiden aus dem BB-Projekt. Laut Ziff. 1 des Teilnahmevertrags nahm der Kl&auml;ger die &quot;Einladung zur Teilnahme&quot; an dem BB-Projekt &quot;sowie dessen Vor- und Nachbereitung an&quot; und erkl&auml;rte sich &quot;mit Inhalt und Ablauf des Projekts einverstanden&quot;. Im &Uuml;brigen enth&auml;lt der Teilnahmevertrag u.a. folgende Regelungen:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&#8211; Der Teilnehmer hat sich f&uuml;r die Vorbereitung des Projekts, wie z.B. Drehen eines Einspielfilms, Foto-Shooting, Interviews, Ausf&uuml;llen von Frageb&ouml;gen, Kleidungsanprobe, Pressetermine und anderes auf Wunsch von ED bereitzuhalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&#8211; Jeder Teilnehmer hat nach seinem Ausscheiden bzw. dem Ende des BB-Projekts auf Wunsch von ED f&uuml;r Interviews, Talk-Shows, Internet-Chats und sonstige Presse- und Promotionarbeit &#8230; zur Verf&uuml;gung zu stehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&#8211; Der Teilnehmer &uuml;bertr&auml;gt auf ED &#8211;ausschlie&szlig;lich und umf&auml;nglich&#8211; das Recht, seine Mitwirkung am Projekt BB aufzuzeichnen und f&uuml;r seine Produktionszwecke zu verwenden und zu nutzen sowie s&auml;mtliche ihm zustehenden urheberrechtlichen Nutzungs-, Einwilligungs-, Leistungsschutz- und Verwertungsrechte, ohne dass ED zur Nutzung dieser Rechte verpflichtet ist. S&auml;mtliche Rechte, die Gegenstand dieser beschriebenen Rechte&uuml;bertragung sind, sind mit der Zahlung der Pauschale gem&auml;&szlig; Ziff. 5.3 dieser Vereinbarung abgegolten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&#8211; Nach Ziff. 5.1 des Teilnahmevertrags erh&auml;lt der Teilnehmer mit seinem Einzug in das BB-Haus &quot;die Chance auf einen Projektgewinn&quot; in H&ouml;he von 1 Mio. EUR. Der Projektgewinn geb&uuml;hrt demjenigen, der zum Ende des Projekts BB von den Zuschauern als Gewinner ausgew&auml;hlt wird. Die &uuml;brigen Finalisten erhalten keinen, auch keinen Anteil am Projektgewinn.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&#8211; Nach Ziff. 5.3 erh&auml;lt jeder Teilnehmer w&ouml;chentlich eine Pauschale von 250 EUR f&uuml;r die Zeit vom Beginn des Projekts am 2. M&auml;rz 2004 bis zum jeweiligen Ende seiner Teilnahme ausgezahlt. Die Auszahlung erfolgt gem&auml;&szlig; Abrechnung durch ED monatlich jeweils zum Monatsende (der Betrag wurde unstreitig der Lohnversteuerung unterworfen).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&#8211; Nach Ziff. 5.4 ist der Teilnehmer f&uuml;r die Abf&uuml;hrung etwaiger im Zusammenhang mit dieser Ziff. 5 anfallender Steuern &quot;selbst verantwortlich&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&#8211; Nach Ziff. 6.1 d&uuml;rfen Ank&uuml;ndigungen, bildliche und publizistische Darstellungen, Interviews, Pressenotizen sowie sonstige Mitteilungen an die &Ouml;ffentlichkeit, die auf das Projekt BB, deren Inhalt oder die Teilnahme des Teilnehmers hinweisen oder Bezug zu ihr nehmen, nur mit vorheriger Zustimmung von ED gegeben werden. Ebenso ist dem Teilnehmer nicht gestattet, unter Bezugnahme auf seine Teilnahme an BB seinen Namen oder sonstige Namenskennzeichnungen zum Zwecke der Werbung f&uuml;r Dritte zu verwenden oder f&uuml;r Dritte zur Verf&uuml;gung zu stehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&#8211; Nach Ziff. 6.3 steht der Teilnehmer in Absprache mit ED dem Sender &#8230; nach seinem Ausscheiden bzw. dem Ende des Projekts f&uuml;r Auftritte\/Mitwirkung in\/an TV-Produktionen f&uuml;r mindestens vier Promotionauftritte unentgeltlich zur Verf&uuml;gung, ebenso f&uuml;r Auftritte\/Mitwirkung an der Produktion der Startsendung f&uuml;r eine evtl. weitere Staffel des BB-Projekts sowie auf Wunsch von ED f&uuml;r weitere Produktionen aus und im Zusammenhang mit dem BB-Projekt in angemessenem Umfang zur Verf&uuml;gung. Er wird &#8211;auf Wunsch von ED&#8211; auch an Foto- und Presseterminen, Shows, Talkshows sowie Telefon- und Internet-Chats teilnehmen, Interviews geben und geeignete Lichtbilder frei von Rechten Dritter zur Verf&uuml;gung stellen und\/oder durch ED herstellen lassen, jeweils gegen Erstattung etwa anfallender Aufwendungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger wurde im M&auml;rz des Streitjahres (2005) vom Publikum zum Gewinner gew&auml;hlt und erhielt den Projektgewinn von 1 Mio. EUR sodann ausgezahlt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das zun&auml;chst zust&auml;ndige Finanzamt sah den Gewinn als steuerpflichtige Einnahme an und setzte Einkommensteuervorauszahlungen fest. Der hiergegen gerichtete Einspruch hatte keinen Erfolg. Im Zuge des sich anschlie&szlig;enden Klageverfahrens erlie&szlig; der &#8211;nach Umzug des Kl&auml;gers zust&auml;ndig gewordene&#8211; Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) unter Einbeziehung des Gewinns als sonstige Eink&uuml;nfte einen (Jahressteuer-)Bescheid f&uuml;r das Streitjahr.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die Klage als unbegr&uuml;ndet ab; es begr&uuml;ndete sein Urteil (in Entscheidungen der Finanzgerichte 2010, 570) wie folgt: Das dem Kl&auml;ger zugeflossene Preisgeld sei als sonstige Eink&uuml;nfte i.S. von &sect; 22 Nr. 3 des Einkommensteuergesetzes (EStG) zu besteuern; denn andere, vorrangige Eink&uuml;nfte l&auml;gen offensichtlich nicht vor, auch sei das Preisgeld kein nicht steuerbarer Spiel- oder Wettgewinn. Vielmehr bestehe die Leistung des Kl&auml;gers in der vertragsgem&auml;&szlig;en T&auml;tigkeit, sich f&uuml;r die Durchf&uuml;hrung einer Fernsehproduktion rund um die Uhr filmen und belauschen zu lassen, Aufzeichnungen zu dulden und entsprechend verwerten zu lassen. Diese spezielle Art der Mitwirkung des Kl&auml;gers an der Unterhaltungssendung mache den Schritt von einer reinen Spielt&auml;tigkeit zur steuerlich relevanten Leistung aus. Als Gegenleistung f&uuml;r dieses Verhalten sei dem Kl&auml;ger vertraglich die Chance auf den Projektgewinn in H&ouml;he von 1 Mio. EUR zugesagt worden. Auf die H&ouml;he der Gewinnchance komme es nicht an. Das Dazwischentreten der Zuschauerabstimmungen (Zufallselement) unterbreche nicht den wirtschaftlichen Zusammenhang zwischen Leistung und Gegenleistung; die Auszahlung des Gewinns stelle sich n&auml;mlich als Folge der Realisierung der vertraglich zugesagten Gewinnchance dar und sei daher durch die Teilnahme wirtschaftlich veranlasst geblieben. Diesen Gewinn habe der Kl&auml;ger auch als Gegenleistung (Entgelt) f&uuml;r seine Leistung angenommen und damit seiner (einkommen-)steuerrechtlich bedeutsamen Sph&auml;re zugeordnet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt der Kl&auml;ger die Verletzung materiellen Rechts (&sect; 19 Abs. 1, &sect; 22 Nr. 3 EStG). Der Projektgewinn sei &#8211;unabh&auml;ngig von einer Einkunftsart&#8211; keine (Gegen-)Leistung f&uuml;r eine erwerbswirtschaftliche T&auml;tigkeit des Kl&auml;gers, sondern sei als Spielgewinn nicht steuerbar. Weder sei ein Arbeitsverh&auml;ltnis zwischen dem Kl&auml;ger und ED gegeben noch liege eine schauspielerische oder dieser &auml;hnliche oder sonst steuerrechtlich relevante Leistung vor, auch nicht im Rahmen der Vor- und Nachbereitung des Sendeformats; entsprechend sei auch keine leistungsspezifische Pr&auml;mierung gegeben. Die Teilnahme des Kl&auml;gers habe wesentlich im &quot;Sich-filmen-lassen&quot; bei der Verrichtung allt&auml;glicher Dinge bestanden; er habe vor laufender Kamera sein bisherigen Leben sozialad&auml;quat im BB-Haus weitergelebt und sich dabei dem Abstimmungsverhalten und der Gunst des Fernsehpublikums ausgeliefert. Auch der Zeitfaktor sei unerheblich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach dem Teilnahmevertrag habe der Kl&auml;ger allenfalls eine Gewinnchance erhalten, die aber mit Abschluss des Vertrags im Vor-Streitjahr zu versteuern gewesen w&auml;re. Hingegen sei der Projektgewinn weder ein Entgelt f&uuml;r die Teilnahme an dem Sendeformat noch f&uuml;r die Anwesenheit im BB-Haus, die mit der Wochenpauschale von 250 EUR abgegolten sei. Habe der Kl&auml;ger n&auml;mlich &#8211;wie hier&#8211; w&auml;hrend des Spiels keine oder nur geringe M&ouml;glichkeiten, durch eigene Leistung gezielt den Realisierungsgrad der Gewinnchance zu erh&ouml;hen, sei das erzielte Preisgeld gerade nicht leistungsbezogen und damit als Spielgewinn nicht steuerbar, gleichviel mit welchem Engagement oder Erfolg deren Verwirklichung angestrebt werde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&Uuml;berdies sei die Entscheidung, welcher Teilnehmer den Spielgewinn erhalten w&uuml;rde, allein durch das Fernsehpublikum bestimmt worden; die Teilnehmer seien damit ausschlie&szlig;lich der Zuf&auml;lligkeit der Zuschauergunst ausgeliefert gewesen. Dieses Zufallsmoment unterbreche die Veranlassungskette zwischen dem Verhalten des Kl&auml;gers und der Realisierung der Gewinnchance. Eine verhaltensbedingte Beeinflussung der Publikumsentscheidung, etwa durch eigenes Geschick oder taktisches Vorgehen etc., sei nicht m&ouml;glich gewesen. Schlie&szlig;lich sei vom Publikum aufgrund des gelebten Sozialverhaltens die Gesamtpers&ouml;nlichkeit des Teilnehmers und nicht ein konkretes Verhalten bewertet worden. Die Publikumsentscheidung als Zufallsmoment resultiere aus Sympathiewerten, sei also pers&ouml;nlichkeitsbezogen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf das Vorliegen der Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht komme es vorliegend nicht an, da schon der objektive Tatbestand nicht erf&uuml;llt sei. Dass der Kl&auml;ger den Spielgewinn angenommen habe, k&ouml;nne jedenfalls seine Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht nicht belegen. Auch enthalte das FG-Urteil keine Feststellungen, wonach der Kl&auml;ger den ausbezahlten Spielgewinn &quot;als Lohn f&uuml;r seine Leistung&quot; angenommen habe. Vielmehr habe der Kl&auml;ger den Betrag als reinen Spielgewinn angesehen, beruhend auf einer Sympathieentscheidung des Fernsehpublikums.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>unter Aufhebung des FG-Urteils den Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2005, zuletzt ge&auml;ndert durch Bescheid vom 27. Februar 2007, mit der Ma&szlig;gabe zu &auml;ndern, dass der als Einnahme aus sonstigen Eink&uuml;nften angesetzte Spielgewinn in H&ouml;he von 1 Mio. EUR au&szlig;er Ansatz bleibt,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>sowie hilfsweise,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>das angefochtene Urteil aufzuheben und die Sache an das FG zur&uuml;ckzuverweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es ist der Ansicht, das dem Kl&auml;ger zugeflossene Preisgeld in Gestalt des Projektgewinns sei jedenfalls als leistungsbezogenes Entgelt steuerpflichtig. Es liege weder ein Spiel- noch ein Wettgewinn vor. Entweder habe zwischen dem Kl&auml;ger und der ED aufgrund des Gesamtbildes der Verh&auml;ltnisse ein Arbeitsverh&auml;ltnis bestanden, in dessen Rahmen der Gewinn als Pr&auml;mie an den Kl&auml;ger als Arbeitslohn f&uuml;r seine T&auml;tigkeit im BB-Haus gezahlt worden sei. Oder der Kl&auml;ger habe den Gewinn f&uuml;r sein dortiges Verhalten als Gegenleistung erhalten, die nach &sect; 22 Nr. 3 EStG als sonstige Leistung zu versteuern sei. Insbesondere sei der erforderliche Veranlassungszusammenhang der Zahlung des Projektgewinns zum steuerpflichtigen Verhalten des Kl&auml;gers nicht durch die Zuschauervoten unterbrochen worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect; 126 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Zur Recht hat das FG den dem Kl&auml;ger im Streitjahr zugeflossenen &quot;Projektgewinn&quot; in H&ouml;he von 1 Mio. EUR als sonstige Eink&uuml;nfte aus Leistungen der Besteuerung unterworfen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect; 22 Nr. 3 EStG sind sonstige Eink&uuml;nfte (&sect; 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 7 EStG) Eink&uuml;nfte aus Leistungen, soweit sie weder zu anderen Einkunftsarten (&sect; 2 Abs. 1 Satz 1 Nrn. 1 bis 6 EStG) noch zu den Eink&uuml;nften i.S. der Nrn. 1, 1a, 2 oder 4 der Vorschrift geh&ouml;ren. Eine vorrangige Einkunftsart, n&auml;mlich eine solche i.S. von &sect; 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG, liegt jedenfalls bezogen auf den Projektgewinn nicht vor, wie das FG zwar ohne ersichtlich n&auml;here Pr&uuml;fung, aber im Ergebnis zutreffend angenommen hat. Nach seinen Feststellungen (vgl. &sect; 118 Abs. 2 FGO) stellt sich das Gesamtbild der Verh&auml;ltnisse der Beziehungen zwischen dem Kl&auml;ger und ED &#8211;trotz teilweisem Vorliegen entsprechender Elemente&#8211; nicht als ein typisches Arbeitsverh&auml;ltnis i.S. der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) dar (z.B. Urteile vom 14. Juni 1985 VI R 150-152\/82, BFHE 144, 225, BStBl II 1985, 661; vom 23. April 2009 VI R 81\/06, BFHE 225, 33, BStBl II 2012, 262; geschuldete Arbeitskraft im &Uuml;ber-\/Unterordnungsverh&auml;ltnis), sondern gibt lediglich den Rahmen f&uuml;r die &#8211;wie auch immer geartete&#8211; Teilnahme des Kl&auml;gers an dem Sendeformat vor. Damit erledigt sich auch der Hilfsantrag des Kl&auml;gers.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Eine (sonstige) Leistung i.S. des &sect; 22 Nr. 3 EStG ist jedes Tun, Dulden oder Unterlassen, das weder eine Ver&auml;u&szlig;erung noch einen ver&auml;u&szlig;erungs&auml;hnlichen Vorgang im Privatbereich betrifft (vgl. BFH-Urteil vom 26. Oktober 2004 IX R 53\/02, BFHE 207, 305, BStBl II 2005, 167, m.w.N.), Gegenstand eines entgeltlichen Vertrags sein kann und eine Gegenleistung ausl&ouml;st. Als sonstige Leistung kommt danach &#8211;abgesehen von hier nicht vorliegenden Ver&auml;u&szlig;erungs- oder ver&auml;u&szlig;erungs&auml;hnlichen Vorg&auml;ngen&#8211; jedes wie auch immer geartete aktive, passive oder nichtwirtschaftliche Verhalten des Steuerpflichtigen in Betracht. Dabei ist unerheblich, ob sich das Verhalten mit oder ohne M&uuml;he zeigt, mit welcher Qualit&auml;t es erbracht wird, ob eine gute, schlechte oder gar keine schauspielerische Leistung gegeben ist, sozialad&auml;quates oder -untypisches, nat&uuml;rliches, allt&auml;gliches oder indifferentes Verhalten vorliegt oder ob mit Blick auf das Veranstalterinteresse und\/oder das anstehende Publikumsvotum telegenes, taktisches oder sonstiges Verhalten an den Tag gelegt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dauer und H&auml;ufigkeit der Leistung\/en sind ohne Bedeutung. Entsprechend ihrem Wortlaut erfasst die Vorschrift nicht nur ein gelegentliches oder auch ein nur einmaliges Verhalten (vgl. BFH-Urteile vom 21. September 1982 VIII R 73\/79, BFHE 137, 251, BStBl II 1983, 201; vom 20. April 2004 IX R 39\/01, BFHE 206, 105, BStBl II 2004, 1072), sondern auch ein sich wiederholendes, regelm&auml;&szlig;ig erbrachtes oder auf (eine gewisse) Dauer oder Wiederholung angelegtes Tun, Dulden oder Unterlassen (vgl. Lemaire in Bordewin\/Brandt, &sect; 22 Nr. 3 EStG Rz 11 a.E.; Frotscher\/Lindberg, EStG, Bd. 4 &sect; 22 Rz 168; Risthaus in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect; 22 EStG Rz 384, 390; Schmidt\/Weber-Grellet, EStG, 31. Aufl., &sect; 22 Rz 134, 138).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Ein synallagmatisches Verh&auml;ltnis von Leistung und Gegenleistung (Verhalten und Entgelt) im Sinne eines Austauschvertrags ist nicht erforderlich (so schon BFH-Urteile vom 26. Mai 1993 X R 108\/91, BFHE 171, 500, BStBl II 1994, 96; vom 18. Dezember 2001 IX R 74\/98, BFH\/NV 2002, 643, m.w.N.). Entscheidend ist vielmehr, ob das Entgelt (die Gegenleistung) durch das Verhalten des Steuerpflichtigen (wirtschaftlich) veranlasst ist; daf&uuml;r gen&uuml;gt es, dass die Gegenleistung durch das Verhalten des Steuerpflichtigen &#8211;wenn auch erst nachtr&auml;glich&#8211; &quot;ausgel&ouml;st&quot; wird (vgl. BFH-Urteile in BFHE 137, 251, BStBl II 1983, 201; vom 21. September 2004 IX R 13\/02, BFHE 207, 284, BStBl II 2005, 44; vom 25. Februar 2009 IX R 33\/07, BFH\/NV 2009, 1253, unter II.2.b, m.w.N.). Insofern kommen auch &quot;Casting-Shows&quot;, &quot;Star-Suche-&quot; oder &auml;hnliche Auslobungs-Veranstaltungen in Betracht, bei denen f&uuml;r die Vornahme einer Handlung (jedes menschliche Tun oder Unterlassen) oder die Herbeif&uuml;hrung eines Erfolges ein Preisgeld ausgesetzt (vgl. Erman\/ Berger, BGB, 13. Aufl., &sect; 657 Rz 4, 8; jurisPK-BGB, Bd.2.3, 5. Aufl., &sect; 657 Rz 2; Bamberger\/Roth\/Kotzian-Marggraf, BGB, &sect; 657 Rz 1, 10; Palandt\/Sprau, B&uuml;rgerliches Gesetzbuch, 71. Aufl., &sect; 657 Rz 4) und als solches angenommen wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Allerdings f&uuml;hrt nicht jede Einnahme, die durch ein Verhalten ausgel&ouml;st wird, auch zu Eink&uuml;nften gem&auml;&szlig; &sect; 22 Nr. 3 EStG. Die Norm erfasst &#8211;wie auch der Wortlaut der Vorschrift erkennen l&auml;sst (&quot;gelegentliche Vermittlungen&quot;, &quot;Vermietung beweglicher Gegenst&auml;nde&quot;)&#8211; erg&auml;nzend zu den &uuml;brigen Einkunftsarten, das Ergebnis einer Erwerbst&auml;tigkeit oder Verm&ouml;gensnutzung und setzt wie diese die allgemeinen Merkmale des Erzielens von Eink&uuml;nften nach &sect; 2 EStG, also ein erwerbswirtschaftliches Verhalten, voraus (vgl. BFH-Urteile in BFH\/NV 2009, 1253, unter II.2.c; in BFHE 207, 284, BStBl II 2005, 44; vom 14. September 1999 IX R 88\/95, BFHE 189, 424, BStBl II 1999, 776, unter 1.b, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das verlangt aber nicht, dass der Leistende bereits beim Erbringen seiner Leistung eine Gegenleistung erwarten m&uuml;sste. Ausreichend ist vielmehr, dass er eine im wirtschaftlichen Zusammenhang mit seinem Verhalten (Tun, Dulden oder Unterlassen) gew&auml;hrte (Gegen-)Leistung als solche annimmt. Auf diese Weise ordnet er sein Verhalten der erwerbswirtschaftlich und damit auch steuerrechtlich bedeutsamen Sph&auml;re zu (BFH-Urteile in BFH\/NV 2009, 1253; in BFHE 207, 284, BStBl II 2005, 44).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Das unterscheidet Einnahmen, um die es hier geht, von solchen aus (Sport-)Wetten, Lotterie- und anderen Gl&uuml;cksspielen, soweit sie au&szlig;erhalb einer betrieblichen oder beruflichen T&auml;tigkeit anfallen (vgl. BFH-Urteile vom 28. November 2007 IX R 39\/06, BFHE 220, 67, BStBl II 2008, 469; vom 11. November 1993 XI R 48\/91, BFH\/NV 1994, 622; vom 19. Juli 1990 IV R 82\/89, BFHE 161, 144, BStBl II 1991, 333, unter 2.; BFH-Beschluss vom 28. Juni 1996 X B 15\/96, BFH\/NV 1996, 743, m.w.N.; zu Spielgewinnen und Preisgeldern: Schmidt\/Liebig, Steuer und Wirtschaft &#8211;StuW&#8211; 1995, 162, 169 ff.; Ismer, Finanz-Rundschau &#8211;FR&#8211; 2007, 235; Theisen\/Ra&szlig;hofer, Festschrift f&uuml;r Spindler, 2011, S. 819; s.a. &sect; 3 Abs. 1 des Gl&uuml;cksspielstaatsvertrags NRW). Im &Uuml;brigen kommt es entgegen der Ansicht des Kl&auml;gers nicht darauf an, wie gro&szlig; die Gewinnchance ist (BFH-Urteile in BFHE 220, 67, BStBl II 2008, 469, und in BFHE 161, 144, BStBl II 1991, 333; Schmidt\/Liebig, StuW 1995, 162, 163, 169); ebenso ist ein (positiver) Erwartungswert unma&szlig;geblich (Schmidt\/Weber-Grellet, a.a.O., &sect; 22 Rz 131 a.E.; a.A. Ismer, FR 2007, 235, 238, 240).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Diesen Ma&szlig;st&auml;ben entspricht die Vorentscheidung; das FG hat den dem Kl&auml;ger zugeflossenen Projektgewinn zu Recht als sonstige Leistung i.S. von &sect; 22 Nr. 3 EStG beurteilt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das Verhalten des Kl&auml;gers erf&uuml;llt den Tatbestand des &sect; 22 Nr. 3 EStG. Nach dem durchgef&uuml;hrten Vertrag schuldete der Kl&auml;ger seine Teilnahme und st&auml;ndige Anwesenheit im BB-Haus. Er musste sich w&auml;hrend seines dortigen Aufenthalts ununterbrochen beobachten und belauschen lassen und hatte nach Auswahl auch an Wettbewerben (&quot;Matches&quot;, &quot;Challenges&quot;) teilzunehmen. Zudem hat er seine Person und die Aufzeichnungen betreffend Verwendungs- und Verwertungsrechte umf&auml;nglich an ED abgetreten. Dieses aktive wie passive Verhalten des Kl&auml;gers ist als (geschuldete und erbrachte) Leistung i.S. von &sect; 22 Nr. 3 EStG zu beurteilen, auch wenn sich der Kl&auml;ger nur bei der Verrichtung allt&auml;glicher Dinge hat filmen und abh&ouml;ren lassen und er daher nur sein bisheriges Leben in anderem Umfeld sozialad&auml;quat weitergelebt haben sollte. Selbst wenn eine Privatsph&auml;re bestanden haben sollte, was nach den Feststellungen des FG nicht zutraf, war diese in die vom Kl&auml;ger eingegangene Verpflichtung miteinbezogen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im &Uuml;brigen war das Verhalten des Kl&auml;gers Gegenstand eines entgeltlichen Vertrags, des Teilnahmevertrags; Verhalten und Projektgewinn standen im Verh&auml;ltnis von Leistung und Gegenleistung. Dies entsprach den im Teilnahmevertrag zum Ausdruck kommenden jeweiligen Interessen der Vertragspartner. Denn einerseits konnte sich der Kl&auml;ger im Rahmen des Projektes nach Belieben darstellen; f&uuml;r ihn (wie die &uuml;brigen Teilnehmer) war es attraktiv, sich im Fernsehen und in sonstigen Medien pr&auml;sentieren zu k&ouml;nnen. Die Aussetzung des hohen Gewinns war f&uuml;r die Teilnehmer ein wesentlicher Anreiz, trotz der gegebenen Vertragsmodalit&auml;ten im BB-Projekt &quot;bei der Stange&quot; zu bleiben. Andererseits lag es im Interesse der ED als Produzentin des Sendeformats durch die Auslobung des hohen Projektgewinns f&uuml;r ein engagiertes Verhalten der Teilnehmer und hohes Zuschauerinteresse zu sorgen, damit der das BB-Projekt ausstrahlende Sender hohe Einschaltquoten erreichen und damit weitere bzw. mehr Werbeeinahmen generieren konnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf dieser Basis war auch der notwendige Veranlassungszusammenhang zwischen dem Verhalten des Kl&auml;gers und der Auszahlung des Projektgewinns durch ED gegeben. Dazu reicht es, dass die Auszahlung des Projektgewinns an den Kl&auml;ger auf sein Verhalten im BB-Haus zur&uuml;ckzuf&uuml;hren war, also dadurch ausgel&ouml;st wurde. Zudem war dieser Gewinn aus Sicht der ED gerade f&uuml;r die Vornahme solchen Verhaltens ausgesetzt. Mit der Annahme des Projektgewinns hat der Kl&auml;ger diesen seiner erwerbswirtschaftlichen und damit steuerrechtlich bedeutsamen Sph&auml;re zugeordnet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Veranlassungszusammenhang zwischen der Leistung des Kl&auml;gers und dem an ihn ausgezahlten Projektgewinn wurde deshalb durch die Zufallskomponente in Gestalt der (zwischenzeitlichen) Publikumsvoten und des Schlussvotums des Publikums nicht entscheidend unterbrochen. Zwar war der Sieg bei dem BB-Projekt in gewissem Umfang von diesen Zuf&auml;llen abh&auml;ngig, die Teilnehmer konnten aber &#8211;anders als bei einem Gl&uuml;cksspiel&#8211; durch ihr Verhalten zumindest bedingt und indirekt, aber nicht unerheblich Einfluss auf die Publikumsentscheidungen nehmen. Die Gewinnchance war im &Uuml;brigen vorliegend nicht &#8211;wie vom Kl&auml;ger angegeben&#8211; mit 1,64 % (1:61) &quot;extrem gering&quot;, sondern im Verh&auml;ltnis zu Gl&uuml;cksspielen wie Lotto, Toto etc. vergleichsweise hoch. Diese Quote erh&ouml;hte sich als Folge der Teilnahmeregeln im BB-Projekt mit zunehmender Anwesenheitsdauer und stieg wegen der regelbedingten Verringerung der Anzahl der Teilnehmer in den letzten zwei Monaten bis zum Endvotum in der Schlusssendung noch deutlich an. Auf die Voten konnte auch die ED zumindest bedingt und indirekt Einfluss nehmen durch eigene Auswahl (s. Pr&auml;ambel und Ziff. 2 Rechte&uuml;bertragung: &quot;ganz oder teilweise&quot;) und Platzierung der Aufzeichnungen und Sequenzen in Fernsehen, Internet oder sonstigen Medien. Danach stellt sich die hier gegebene Zufallskomponente auch und gerade als Bestandteil des Teilnahmevertrags (Ziff. 5.1) und konkrete Ausgestaltung der vertraglich einger&auml;umten Gewinnchance dar; die Komponente &quot;Zufall&quot; war von vornherein eingeplant (vgl. BFH-Urteile vom 2. September 2008 X R 25\/07, BFHE 223, 35, BStBl II 2010, 550, unter II.3.; vom 25. November 1993 VI R 45\/93, BFHE 173, 65, BStBl II 1994, 254, unter 3. a.E.; jeweils zu Verlosungen). Im ausgekehrten Projektgewinn hat sich dann lediglich die von ED einger&auml;umte Gewinnchance realisiert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dabei bestimmte nicht etwa ein Dritter, n&auml;mlich das Publikum, die (Gegen-)Leistung der ED, vielmehr wurde der Leistungsempf&auml;nger des vertraglich feststehenden Projektgewinns lediglich aus einer begrenzter werdenden Teilnehmerzahl durch das Publikum als Dritten ausgesucht (wie etwa durch die Jury bei Preisverleihungen). In solchen F&auml;llen ist allerdings nach der Rechtsprechung Voraussetzung f&uuml;r die Annahme von Erwerbseinnahmen (in H&ouml;he des Preisgeldes), dass die Zuwendung einen wirtschaftlichen Bezug zur betrieblichen, beruflichen oder sonstigen T&auml;tigkeit des Empf&auml;ngers aufweist (vgl. BFH-Urteile vom 9. Mai 1985 IV R 184\/82, BFHE 143, 466, BStBl II 1985, 427; vom 14. M&auml;rz 1989 I R 83\/85, BFHE 156, 462, BStBl II 1989, 650; vom 23. April 2009 VI R 39\/08, BFHE 224, 571, BStBl II 2009, 668). Das ist vorliegend der Fall. Denn unbeschadet ihres besonderen Rechtsgrundes (Auslobung &sect; 657 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs) hatte der ausgekehrte Projektgewinn wirtschaftlich den Charakter eines leistungsbezogenen Entgelts, und zwar gerade hinsichtlich des nach dem Teilnahmevertrag vom Kl&auml;ger zu erbringenden und auch erbrachten Verhaltens. Dabei mag es zutreffen, dass sich die Publikumsvoten auch oder &uuml;berwiegend an Pers&ouml;nlichkeits- und Sympathiewerten orientierten; allein dadurch wurde aber der vorhandene Veranlassungszusammenhang weder unterbrochen noch &uuml;berlagert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 24.4.2012, IX R 6\/10 &quot;Projektgewinn&quot; als Entgelt f&uuml;r Mitwirken an TV-Sendeformat &#8211; Steuerbarkeit des &quot;Big Brother&quot;-Preisgeldes &#8211; Anwendungsbereich des &sect; 22 Nr. 3 EStG Leits&auml;tze Ein dem Gewinner der Fernsehshow &quot;Big Brother&quot; ausgezahltes Preisgeld (&quot;Projektgewinn&quot;) ist als sonstige Eink&uuml;nfte nach &sect; 22 Nr. 3 EStG zu besteuern, wenn die Auskehrung des Preisgeldes &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-6-10-projektgewinn-als-entgelt-fuer-mitwirken-an-tv-sendeformat-steuerbarkeit-des-big-brother-preisgeldes-anwendungsbereich-des-par-22-nr-3-estg\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IX&nbsp;R&nbsp;6\/10 &#8211; &quot;Projektgewinn&quot; als Entgelt f&uuml;r Mitwirken an TV-Sendeformat &#8211; Steuerbarkeit des &quot;Big Brother&quot;-Preisgeldes &#8211; Anwendungsbereich des &sect; 22 Nr. 3 EStG<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-8438","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8438","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8438"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8438\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8438"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8438"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8438"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}