{"id":8515,"date":"2012-12-05T04:21:35","date_gmt":"2012-12-05T02:21:35","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=8515"},"modified":"2012-12-05T04:21:35","modified_gmt":"2012-12-05T02:21:35","slug":"iii-r-73-09-keine-beruecksichtigung-von-kinderbetreuungskosten-bei-der-pruefung-der-grenzbetragsueberschreitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-73-09-keine-beruecksichtigung-von-kinderbetreuungskosten-bei-der-pruefung-der-grenzbetragsueberschreitung\/","title":{"rendered":"III&nbsp;R&nbsp;73\/09 &#8211; Keine Ber&uuml;cksichtigung von Kinderbetreuungskosten bei der Pr&uuml;fung der Grenzbetrags&uuml;berschreitung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 9.2.2012, III R 73\/09<\/p>\n<p class=\"titel\">Keine Ber&uuml;cksichtigung von Kinderbetreuungskosten bei der Pr&uuml;fung der Grenzbetrags&uuml;berschreitung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Die eigenen Eink&uuml;nfte eines Kindes werden durch dessen Unterhaltsleistungen an sein eigenes Kind (Enkelkind des Kindergeldberechtigten) grunds&auml;tzlich nicht gemindert.<\/p>\n<p>2. Die im Jahr 2002 als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen abziehbaren Kinderbetreuungskosten mindern die eigenen Eink&uuml;nfte und Bez&uuml;ge des Kindes nicht.<\/p>\n<p>3. Eine generelle Ber&uuml;cksichtigung von au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Belastungen bei der Ermittlung der eigenen Eink&uuml;nfte und Bez&uuml;ge des Kindes kommt nicht in Betracht. Es ist vielmehr im Einzelfall zu pr&uuml;fen, welche Teile der Eink&uuml;nfte wegen eines sonst vorliegenden Grundrechtsversto&szlig;es im Wege verfassungskonformer Einschr&auml;nkung im Anschluss an die Rechtsprechung des BVerfG nicht angesetzt werden d&uuml;rfen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Tochter (T) der Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) befand sich im Jahr 2002 (Streitzeitraum) in Berufsausbildung. T ist alleinerziehende Mutter eines im Jahr 2000 geborenen Kindes E. In der Zeit, in der T ihrer T&auml;tigkeit im Ausbildungsbetrieb nachging, wurde E bei einer Tagesmutter betreut. Monatlich waren hierf&uuml;r 325 EUR von T aufzuwenden. Deren Einnahmen aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit beliefen sich auf 8.466,02 EUR, die Werbungskosten betrugen 1.916,40 EUR und die Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung 1.773,60 EUR. Au&szlig;erdem floss T eine Halbwaisenrente in H&ouml;he von 2.859,65 EUR zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Ablauf des Jahres 2002 hob die Beklagte und Revisionsbeklagte (Familienkasse) die Festsetzung des Kindergeldes f&uuml;r T ab Januar 2002 gem&auml;&szlig; &sect; 70 Abs. 4 des Einkommensteuergesetzes (EStG) wegen Grenzbetrags&uuml;berschreitung auf. Die Aufwendungen f&uuml;r die Tagesmutter wurden hierbei nicht mindernd ber&uuml;cksichtigt. Einspruch und Klage blieben ohne Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision macht die Kl&auml;gerin geltend, dass das Finanzgericht (FG) ihren Anspruch auf rechtliches Geh&ouml;r verletzt habe, weil es sich nicht mit allen wesentlichen Fragen f&uuml;r die Berechnung der Eink&uuml;nfte von T auseinandergesetzt habe. So seien die Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung nicht ber&uuml;cksichtigt worden. Rechtsfehlerhaft sei zudem die gesamte Halbwaisenrente einbezogen worden, obwohl der Ertragsanteil lediglich 3 % betragen habe. Selbst wenn sich nach den Berechnungen der Familienkasse noch eine Grenzbetrags&uuml;berschreitung erg&auml;be, m&uuml;ssten zus&auml;tzlich die Fremdbetreuungskosten von T wenigstens in H&ouml;he eines Teilbetrages abgezogen werden. Dies folge aus den grunds&auml;tzlichen verfassungsrechtlichen Erw&auml;gungen im Beschluss des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) vom 10. November 1998, wonach der Betreuungsbedarf als notwendiger Bestandteil des famili&auml;ren Existenzminimums einkommensteuerlich unbelastet bleiben m&uuml;sse. Wirke sich, wie vorliegend, der f&uuml;r die Betreuung des Enkelkindes erbrachte Aufwand steuermindernd weder bei ihr aus, weil die Aufwendungen nicht von ihr, sondern von T erbracht worden seien, noch bei T, weil sie aufgrund ihres geringen Einkommens ohnehin nicht zur Einkommensteuer herangezogen werde, so sei es geboten, den Betreuungsaufwand im Rahmen der Berechnung des Grenzbetrages zumindest in der H&ouml;he zu ber&uuml;cksichtigen, wie er sich bei ihr steuerlich auswirken w&uuml;rde, wenn sie und nicht T die Aufwendungen erbracht h&auml;tte. Soweit der Bundesfinanzhof (BFH) in seinem Urteil vom 12. April 2007 VI R 42\/03 (BFH\/NV 2007, 1312) die Auffassung vertrete, Kinderbetreuungskosten seien Aufwendungen, die stets auch privat mit veranlasst seien, werde dem zumindest f&uuml;r den vorliegenden Sachverhalt entgegengetreten. Denn w&uuml;rden Kinderbetreuungskosten nur f&uuml;r die ausbildungsbedingten Abwesenheitszeiten von T anfallen, so seien diese ausschlie&szlig;lich beruflich veranlasst. Der Aufwand m&uuml;sse steuerlich in der Weise angemessen ber&uuml;cksichtigt werden, dass dem Betreffenden das Existenzminimum verbleibe. Das Existenzminimum von T sei aber unter Ber&uuml;cksichtigung der ausbildungsbedingten Fremdbetreuungskosten deutlich unterschritten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt sinngem&auml;&szlig;, das Urteil der Vorinstanz und den Bescheid der Familienkasse vom 20. Januar 2003 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 4. September 2003 aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Familienkasse beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen, hilfsweise, das angefochtene Urteil aufzuheben und die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung zur&uuml;ckzuverweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beteiligten haben &uuml;bereinstimmend auf eine m&uuml;ndliche Verhandlung verzichtet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und daher gem&auml;&szlig; &sect; 126 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur&uuml;ckzuweisen. Das FG hat zu Recht entschieden, dass die Aufwendungen f&uuml;r die Betreuung von E durch die Tagesmutter bei der Ermittlung der Eink&uuml;nfte und Bez&uuml;ge der T nicht zu ber&uuml;cksichtigen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. F&uuml;r ein &uuml;ber 18 Jahre altes Kind, das &#8211;wie T im Streitzeitraum 2002&#8211; das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet hatte, besteht nach &sect; 62 Abs. 1, &sect; 63 Abs. 1 Satz 2 i.V.m. &sect; 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a, &sect; 32 Abs. 4 Satz 2 EStG Anspruch auf Kindergeld dann, wenn das Kind f&uuml;r einen Beruf ausgebildet wird und seine zur Bestreitung des Unterhalts oder der Berufsausbildung bestimmten oder geeigneten Eink&uuml;nfte und Bez&uuml;ge den f&uuml;r den Streitzeitraum ma&szlig;geblichen Grenzbetrag von 7.188 EUR im Kalenderjahr nicht &uuml;bersteigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Begriff der Eink&uuml;nfte i.S. von &sect; 32 Abs. 4 Satz 2 EStG entspricht dem in &sect; 2 Abs. 2 EStG definierten Begriff und ist je nach Einkunftsart als Gewinn oder &Uuml;berschuss der Einnahmen &uuml;ber die Werbungskosten zu verstehen. Erzielt das Kind &#8211;wie im Streitfall T&#8211; Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit, sind daher von den Bruttoeinnahmen die Werbungskosten abzuziehen (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. Senatsurteil vom 17. Juni 2010 III R 59\/09, BFHE 230, 142, BStBl II 2011, 121). Dar&uuml;ber hinaus sind nach dem Beschluss des BVerfG vom 11. Januar 2005&nbsp;&nbsp;2 BvR 167\/02 (BVerfGE 112, 164) im Wege verfassungskonformer Auslegung des &sect; 32 Abs. 4 Satz 2 EStG Eink&uuml;nfte &#8211;ebenso wie die Bez&uuml;ge&#8211; nur zu ber&uuml;cksichtigen, soweit sie zur Bestreitung des Unterhalts und der Berufsausbildung bestimmt oder geeignet sind. Es ist jeweils im Einzelfall zu pr&uuml;fen, welche Teile der Eink&uuml;nfte i.S. des &sect; 2 Abs. 2 EStG wegen eines sonst vorliegenden Grundrechtsversto&szlig;es im Wege verfassungskonformer Einschr&auml;nkung nicht angesetzt werden d&uuml;rfen (z.B. Senatsurteil vom 21. Oktober 2010 III R 18\/10, BFH\/NV 2011, 251).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben &uuml;berschritten die Eink&uuml;nfte und Bez&uuml;ge der T, die sich im gesamten Streitzeitraum in Berufsausbildung befand, die Grenze von 7.188 EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach den mit zul&auml;ssigen und begr&uuml;ndeten Verfahrensr&uuml;gen (hierzu nachfolgend unter 3. der Gr&uuml;nde) nicht angegriffenen und damit bindenden (&sect; 118 Abs. 2 FGO) Feststellungen des FG erzielte T Einnahmen aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit (Ausbildungsverg&uuml;tung) in H&ouml;he von 8.466,02 EUR, von denen Werbungskosten in H&ouml;he von 1.916,40 EUR und Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung in H&ouml;he von 1.773,60 EUR abzuziehen sind. Hieraus ergeben sich Eink&uuml;nfte in H&ouml;he von 4.776,02 EUR. Entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin ist die Halbwaisenrente in ihrer vollen H&ouml;he (2.859,65 EUR) und nicht lediglich mit dem Ertragsanteil bei den Eink&uuml;nften und Bez&uuml;gen des Kindes zu ber&uuml;cksichtigen (vgl. BFH-Urteil vom 6. April 2002 VIII R 76\/01, BFHE 199, 116, BStBl II 2002, 525). Nach Abzug der Kostenpauschale von 180 EUR in Bezug auf den Kapitalanteil der Rente und des Werbungskostenpauschbetrages gem&auml;&szlig; &sect; 9a Satz 1 Nr. 3 EStG in H&ouml;he von 102 EUR bez&uuml;glich des Ertragsanteils betrugen die Eink&uuml;nfte und Bez&uuml;ge der T im Kalenderjahr 2002&nbsp;&nbsp;7.353,67 EUR und lagen damit &uuml;ber dem Grenzbetrag.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Aufwendungen der T f&uuml;r die Fremdbetreuung von E mindern ihre Eink&uuml;nfte nicht. Sie sind bei der Jahresgrenzbetragsberechnung unbeachtlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Aufwendungen sind nicht als Werbungskosten von den Einnahmen der T aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit abzuziehen. Im Jahr 2002 sah das EStG keinen Abzug erwerbsbedingter Kinderbetreuungskosten als Werbungskosten oder wie Werbungskosten (vgl. z.B. &sect; 9c Abs. 1 EStG i.d.F. des Familienleistungsgesetzes &#8211;FamLeistG&#8211; vom 22. Dezember 2008, BGBl I 2008, 2955) vor. Nach der damaligen Systematik des EStG waren sie nicht als Erwerbsaufwendungen abziehbar, sondern nur unter den Voraussetzungen des &sect; 33c EStG zu ber&uuml;cksichtigen. Das galt auch dann, wenn die Aufwendungen Voraussetzung f&uuml;r die Berufsaus&uuml;bung oder &#8211;wie vorliegend&#8211; f&uuml;r die im Rahmen eines Ausbildungsdienstverh&auml;ltnisses absolvierte Berufsausbildung waren. Auch verfassungsrechtlich war der Abzug der Kinderbetreuungskosten gerade als Werbungskosten oder Betriebsausgaben nicht geboten. Zur n&auml;heren Begr&uuml;ndung wird auf die BFH-Urteile vom 19. Oktober 2006 III R 10\/05 (BFH\/NV 2007, 662, zur Rechtslage im Jahr 2002), in BFH\/NV 2007, 1312 (m.w.N. zur Rechtslage im Jahr 1999) und vom 23. April 2009 VI R 60\/06 (BFHE 225, 28, BStBl II 2010, 267, m.w.N., zur Rechtslage im Jahr 2001) verwiesen. Der Senat schlie&szlig;t sich dieser Auffassung an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die Eink&uuml;nfte und Bez&uuml;ge i.S. des &sect; 32 Abs. 4 Satz 2 EStG sind nicht um au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen zu vermindern. Im Streitfall lagen die Voraussetzungen f&uuml;r einen Abzug der Kinderbetreuungskosten als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen gem&auml;&szlig; &sect; 33c EStG i.d.F. des Zweiten Gesetzes zur Familienf&ouml;rderung vom 16. August 2001 (BGBl I 2001, 2074) vor. Au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen sind nach &sect; 2 Abs. 4 EStG vom Gesamtbetrag der Eink&uuml;nfte abzuziehen, lassen aber die f&uuml;r die Pr&uuml;fung der Grenzbetrags&uuml;berschreitung ma&szlig;gebliche H&ouml;he der Eink&uuml;nfte i.S. des &sect; 2 Abs. 2 EStG unber&uuml;hrt (st&auml;ndige Rechtsprechung, BFH-Urteile vom 21. Juli 2000 VI R 153\/99, BFHE 192, 316, BStBl II 2000, 566; vom 29. Mai 2008 III R 33\/06, BFH\/NV 2008, 1664; vom 26. M&auml;rz 2009 VI R 60\/08, BFH\/NV 2009, 1418, zu &sect; 33a Abs. 1 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>An dieser rechtlichen Bewertung h&auml;lt der Senat fest. Eine generelle Ber&uuml;cksichtigung von au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Belastungen bei der Ermittlung der eigenen Eink&uuml;nfte und Bez&uuml;ge des Kindes kommt daher nicht in Betracht. Hierf&uuml;r besteht auch keine Notwendigkeit. Denn es ist jeweils im Einzelfall zu pr&uuml;fen, welche Teile der Eink&uuml;nfte i.S. des &sect; 2 Abs. 2 EStG wegen eines sonst vorliegenden Grundrechtsversto&szlig;es im Wege verfassungskonformer Einschr&auml;nkung im Anschluss an die Rechtsprechung des BVerfG (Beschluss in BVerfGE 112, 164) nicht angesetzt werden d&uuml;rfen (Senatsurteil in BFH\/NV 2011, 251).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die Ber&uuml;cksichtigung der Kinderbetreuungskosten ist einfach-rechtlich somit nicht m&ouml;glich. Verfassungsrechtliche Gr&uuml;nde gebieten den Abzug nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Verh&auml;ltnis der T zu ihrem Kind E handelt es sich bei den Kosten f&uuml;r die Tagesmutter der Sache nach um Unterhaltsleistungen (vgl. z.B. Beschluss des BVerfG vom 11. Oktober 1977&nbsp;&nbsp;1 BvR 343\/73 u.a., BVerfGE 47, 1, BStBl II 1978, 174). T ist E gesetzlich unterhaltspflichtig (&sect;&sect; 1601 ff. des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs &#8211;BGB&#8211;) und hat daher deren Betreuungs- und Barbedarf zu befriedigen. Kann oder will T die Betreuung ihres Kindes nicht selbst &uuml;bernehmen, muss sie f&uuml;r eine Fremdbetreuung sorgen und ggf. anfallende Kosten tragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Frage, ob Unterhaltsleistungen des Kindes an sein eigenes Kind die Eink&uuml;nfte i.S. des &sect; 32 Abs. 4 Satz 2 EStG mindern, hat der Senat bislang offengelassen (Senatsurteil vom 4. August 2011 III R 48\/08, BFHE 234, 310, BStBl II 2011, 975). Sie ist im Streitzeitraum zu verneinen. Wie in solchen Jahren zu entscheiden w&auml;re, in denen erwerbsbedingte Kinderbetreuungskosten wie Werbungskosten abgezogen werden k&ouml;nnen (vgl. z.B. &sect; 9c Abs. 1 EStG i.V.m. &sect; 9 Abs. 5 EStG i.d.F. des FamLeistG), konnte der Senat mangels Entscheidungserheblichkeit dahinstehen lassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Belastungen f&uuml;r den Unterhalt eines Enkelkindes sind bei der Einkommensbesteuerung der Gro&szlig;eltern als Steuerpflichtige in &Uuml;bereinstimmung mit den Vorgaben des Grundgesetzes nicht zu ber&uuml;cksichtigen. Zu einer solchen &#8211;mittelbaren&#8211; Ber&uuml;cksichtigung der vom Enkelkind ausgel&ouml;sten Unterhaltslasten k&auml;me es aber, wenn dessen existenzieller Bedarf bei den eigenen Eink&uuml;nften des Kindes abgezogen w&uuml;rde. Anders gewendet: Eink&uuml;nfte und Bez&uuml;ge des Kindes w&auml;ren faktisch bis zur doppelten H&ouml;he des Existenzminimums (f&uuml;r das Kind und das Kindeskind) unsch&auml;dlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Der Wortlaut des &sect; 32 Abs. 1 Nr. 1 EStG steckt den personellen Rahmen des Familienleistungsausgleichs eindeutig ab, wonach nur Kinder, die mit dem Steuerpflichtigen im ersten Grad verwandt sind, ber&uuml;cksichtigt werden. Enkelkinder sind im zweiten Grad verwandt (vgl. &sect; 1589 BGB) und damit ausgeschlossen. Die von ihnen ausgehenden Unterhaltslasten werden bei den Gro&szlig;eltern steuerlich nicht ber&uuml;cksichtigt. Auch das BVerfG vertritt in seiner Rechtsprechung zur Steuerfreistellung des Familienexistenzminimums einen Familienbegriff, der die Eltern und deren unterhaltsberechtigte Kinder, nicht aber die Enkelkinder umfasst (vgl. BVerfG-Beschl&uuml;sse vom 23. November 1976&nbsp;&nbsp;1 BvR 150\/75, BVerfGE 43, 108, BStBl II 1977, 135; vom 29. Mai 1990&nbsp;&nbsp;1 BvL 20\/84 u.a., BVerfGE 82, 60, BStBl II 1990, 653; vom 25. September 1992&nbsp;&nbsp;2 BvL 5\/91 u.a., BVerfGE 87, 153, BStBl II 1993, 413).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Der Zweck des Familienleistungsausgleichs besteht darin, die mit dem Unterhalt der eigenen Kinder verbundenen Lasten steuerlich zu ber&uuml;cksichtigen, nicht aber die der Enkelkinder. Dieses steuergesetzliche Konzept stimmt mit der zivilrechtlichen Lage &uuml;berein, wonach Gro&szlig;eltern wegen der vorrangigen Unterhaltspflicht der Eltern (&sect; 1606 Abs. 2 BGB) typischerweise ihren Enkelkindern nicht zum Unterhalt verpflichtet sind und sie im Rahmen der Unterhaltspflicht f&uuml;r die eigenen Kinder lediglich deren Bedarf &#8211;ohne Ber&uuml;cksichtigung von Unterhaltsverpflichtungen der Kinder f&uuml;r deren Kinder&#8211; zu befriedigen haben, womit mittelbare Unterhaltspflichten f&uuml;r Enkelkinder ausgeschlossen werden (vgl. Senatsurteil in BFHE 234, 310, BStBl II 2011, 975, m.w.N.; Palandt\/Bruderm&uuml;ller, B&uuml;rgerliches Gesetzbuch, 71. Aufl., &sect; 1610 Rz 8; Staudinger\/Engler, BGB, &sect; 1602 Rz 140). Dem atypischen Fall, in dem sich die latente gesetzliche Unterhaltspflicht der Gro&szlig;eltern bei Ausfall der Elterngeneration aktualisiert (vgl. &sect;&sect; 1601, 1606 Abs. 2, 1607 Abs. 1 BGB), tr&auml;gt das Steuerrecht durch die unter bestimmten Voraussetzungen gegebene eigene Anspruchsberechtigung der Gro&szlig;eltern f&uuml;r das Kindergeld (&sect; 63 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 EStG) oder die &Uuml;bertragung der Kinderfreibetr&auml;ge Rechnung (&sect; 32 Abs. 6 Satz 7 EStG). Selbst wenn die Unterhaltspflicht f&uuml;r das Enkelkind besteht und der Anspruch auf Kindergeld und die Freibetr&auml;ge des &sect; 32 Abs. 6 EStG einer anderen Person &#8211;z.B. den i.S. des &sect; 1603 BGB leistungsunf&auml;higen Eltern&#8211; zusteht, erfahren die Gro&szlig;eltern wegen des Abzugsverbots in &sect; 33a Abs. 1 Satz 4 EStG zwar keine unmittelbare Entlastung &uuml;ber den Unterhaltsabzug gem&auml;&szlig; &sect; 33a Abs. 1 EStG, wohl aber eine mittelbare Entlastung durch die Anrechnung des Kindergeldes auf ihre Unterhaltsverpflichtung (vgl. Senatsurteil vom 19. Mai 2004 III R 28\/02, BFH\/NV 2004, 1631). Dies ist verfassungskonform (vgl. Senatsurteil in BFH\/NV 2004, 1631 mit Verweis auf den BVerfG-Beschluss vom 25. September 1992&nbsp;&nbsp;1 BvR 310\/89, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung 1993, 128).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(4) Die vom Enkelkind ausgel&ouml;sten Unterhaltslasten werden damit ausschlie&szlig;lich durch den f&uuml;r dieses (Enkel-)Kind bestehenden Anspruch auf Kindergeld oder die Freibetr&auml;ge des &sect; 32 Abs. 6 EStG ber&uuml;cksichtigt und sind mit diesem Anspruch abgegolten. Zur Vermeidung einer Doppelber&uuml;cksichtigung desselben Aufwands d&uuml;rfen sie daher nicht noch einmal im Rahmen der Grenzbetragsberechnung f&uuml;r das Kind &#8211;vorliegend T&#8211; abgezogen werden. In steuerrechtlicher Hinsicht sind die eigenen Eink&uuml;nfte und Bez&uuml;ge des Kindes demnach nur in Beziehung zu setzen mit seinem eigenen existentiellen Bedarf. Ist dieser durch eigene Eink&uuml;nfte gedeckt, so entf&auml;llt oder mindert sich zugleich die Unterhaltspflicht der Eltern, auf deren Leistungsf&auml;higkeit es bei der Gew&auml;hrung und Begrenzung von Kindergeld und Kinderfreibetr&auml;gen ankommt (vgl. BVerfG-Beschluss in BVerfGE 112, 164). Die von der Kl&auml;gerin sinngem&auml;&szlig; aufgeworfene Frage, ob vorliegend das Existenzminimum des Kindes von der Einkommensteuer freigestellt ist, betrifft dagegen die Besteuerung des Kindes und den ihm zustehenden Grundfreibetrag i.S. des &sect; 32a Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Geh&ouml;rsr&uuml;ge hat der Senat gepr&uuml;ft, aber nicht f&uuml;r durchgreifend erachtet. Er sieht gem&auml;&szlig; &sect; 126 Abs. 6 Satz 1 FGO von einer Begr&uuml;ndung ab. Eine Pflicht zur Begr&uuml;ndung der Revisionsentscheidung gem&auml;&szlig; &sect; 126 Abs. 6 Satz 2 FGO besteht nicht, weil es sich bei den von der Kl&auml;gerin geltend gemachten Geh&ouml;rsverletzungen nicht um eine R&uuml;ge nach &sect; 119 FGO handelt. Eine R&uuml;ge nach &sect; 119 Nr. 3 FGO, bei der die Kausalit&auml;t des Verfahrensmangels f&uuml;r die Entscheidung unwiderleglich vermutet wird, betrifft nur solche F&auml;lle, in denen der ger&uuml;gte Geh&ouml;rsversto&szlig; das Gesamtergebnis des Verfahrens erfasst. Bezieht sich die behauptete Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh&ouml;r, wie vorliegend, lediglich auf einzelne Feststellungen, so ist die Kausalit&auml;t vom Revisionskl&auml;ger darzulegen und vom Revisionsgericht zu pr&uuml;fen. Folglich handelt es sich nicht um einen absoluten Revisionsgrund i.S. des &sect; 119 FGO (vgl. BFH-Urteil vom 29. April 2008 VIII R 28\/07, BFHE 220, 332, BStBl II 2009, 842, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 9.2.2012, III R 73\/09 Keine Ber&uuml;cksichtigung von Kinderbetreuungskosten bei der Pr&uuml;fung der Grenzbetrags&uuml;berschreitung Leits&auml;tze 1. Die eigenen Eink&uuml;nfte eines Kindes werden durch dessen Unterhaltsleistungen an sein eigenes Kind (Enkelkind des Kindergeldberechtigten) grunds&auml;tzlich nicht gemindert. 2. Die im Jahr 2002 als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen abziehbaren Kinderbetreuungskosten mindern die eigenen Eink&uuml;nfte und Bez&uuml;ge des Kindes &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-73-09-keine-beruecksichtigung-von-kinderbetreuungskosten-bei-der-pruefung-der-grenzbetragsueberschreitung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">III&nbsp;R&nbsp;73\/09 &#8211; Keine Ber&uuml;cksichtigung von Kinderbetreuungskosten bei der Pr&uuml;fung der Grenzbetrags&uuml;berschreitung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-8515","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8515","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8515"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8515\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8515"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8515"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8515"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}