{"id":8521,"date":"2012-12-05T04:25:14","date_gmt":"2012-12-05T02:25:14","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=8521"},"modified":"2012-12-05T04:25:14","modified_gmt":"2012-12-05T02:25:14","slug":"iv-b-13-11-nichtzulassungsbeschwerde-keine-uebertragung-der-rechtsprechung-zur-teilwertabschreibung-boersennotierter-wertpapiere-auf-andere-wirtschaftsgueter-darlegung-von-revisionszulassungsgruenden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-b-13-11-nichtzulassungsbeschwerde-keine-uebertragung-der-rechtsprechung-zur-teilwertabschreibung-boersennotierter-wertpapiere-auf-andere-wirtschaftsgueter-darlegung-von-revisionszulassungsgruenden\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;B&nbsp;13\/11 &#8211; Nichtzulassungsbeschwerde: keine &Uuml;bertragung der Rechtsprechung zur Teilwertabschreibung b&ouml;rsennotierter Wertpapiere auf andere Wirtschaftsg&uuml;ter &#8211; Darlegung von Revisionszulassungsgr&uuml;nden"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 8.2.2012, IV B 13\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Nichtzulassungsbeschwerde: keine &Uuml;bertragung der Rechtsprechung zur Teilwertabschreibung b&ouml;rsennotierter Wertpapiere auf andere Wirtschaftsg&uuml;ter &#8211; Darlegung von Revisionszulassungsgr&uuml;nden<\/p>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde hat keinen Erfolg. Die in der Beschwerdebegr&uuml;ndung geltend gemachten Zulassungsgr&uuml;nde nach &sect; 115 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) liegen nicht vor. Die Beschwerde ist teils unzul&auml;ssig, teils jedenfalls unbegr&uuml;ndet, so dass sie insgesamt als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen ist (Beschluss des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 18. Oktober 2010 VI B 91\/10, BFH\/NV 2011, 280, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Auf das Vorbringen der Kl&auml;gerin und Beschwerdef&uuml;hrerin (Kl&auml;gerin), das angefochtene Urteil weiche von dem BFH-Urteil vom 26. September 2007 I R 58\/06 (BFHE 219, 100, BStBl II 2009, 294) ab, kann die Zulassung der Revision nicht gest&uuml;tzt werden. Der mit diesem Vorbringen geltend gemachte Zulassungsgrund der Divergenz i.S. des &sect; 115 Abs. 2 Nr. 2 Alternative 2 FGO kommt von vornherein nur in Betracht, wenn das angefochtene Urteil und die behauptete Divergenzentscheidung zum gleichen oder vergleichbaren Sachverhalt ergangen sind (BFH-Beschluss vom 2. M&auml;rz 2011 IV B 139\/09, BFH\/NV 2011, 1125). Daran fehlt es im Streitfall.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zutreffend weist der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt) in der Beschwerdeerwiderung darauf hin, dass sich der BFH im Urteil in BFHE 219, 100, BStBl II 2009, 294 mit der Frage zu befassen hatte, ob bei b&ouml;rsennotierten Aktien, die als Finanzanlage gehalten werden, von einer voraussichtlich dauernden Wertminderung gem&auml;&szlig; &sect; 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 des Einkommensteuergesetzes 1997 i.d.F. des Steuerentlastungsgesetzes 1999\/2000\/2002 vom 24. M&auml;rz 1999 (BGBl I 1999, 402, BStBl I 1999, 304) auszugehen sei, wenn der B&ouml;rsenwert zum Bilanzstichtag unter die Anschaffungskosten gesunken sei und zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung keine konkreten Anhaltspunkte f&uuml;r eine alsbaldige Wertaufholung vorl&auml;gen. Dies hat der BFH mit der Begr&uuml;ndung bejaht, die am Kapitalmarkt beteiligten Personen w&uuml;rden alle ihnen verf&uuml;gbaren Informationen &uuml;ber die Aktie zusammenfassend in ihre Angebote einflie&szlig;en lassen; der B&ouml;rsenwert spiegele daher die Auffassungen der Marktteilnehmer &uuml;ber den Wert einer Aktie als Kapitalanlage wider. Der B&ouml;rsenwert w&uuml;rde die Einsch&auml;tzung k&uuml;nftiger Risiken und Erfolgsaussichten des Unternehmens beinhalten und daher zu einem Stichtag die Erwartungen einer gro&szlig;en Zahl von Marktteilnehmern &uuml;ber die zuk&uuml;nftige Entwicklung des Kurses ausdr&uuml;cken. Deshalb besitze er &quot;voraussichtlich&quot; dauerhaften Charakter.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall hatte das Finanzgericht (FG) nicht &uuml;ber die Wertminderung b&ouml;rsennotierter Wertpapiere zu entscheiden. F&uuml;r den Anteil an einer GmbH existieren keine B&ouml;rsenkurse, in die Informationen von Marktteilnehmern &uuml;ber k&uuml;nftige Risiken und Erfolgsaussichten eines Unternehmens einflie&szlig;en k&ouml;nnten. Der Sachverhalt unterscheidet sich im Streitfall deshalb erheblich von dem Sachverhalt, den der I. Senat des BFH in der Entscheidung in BFHE 219, 100, BStBl II 2009, 214 zu beurteilen hatte. Im &Uuml;brigen ist die Rechtsprechung zu den b&ouml;rsennotierten Wertpapieren, anders als die Kl&auml;gerin meint, nicht auf andere Wirtschaftsg&uuml;ter zu &uuml;bertragen (vgl. insoweit die nachfolgende Entscheidung des I. Senats des BFH zu festverzinslichen Wertpapieren: BFH-Urteil vom 8. Juni 2011 I R 98\/10, BFHE 234, 137).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aus denselben Gr&uuml;nden kommt eine Zulassung der Revision gem&auml;&szlig; &sect; 115 Abs. 2 Nr. 2 Alternative 2 FGO wegen einer Abweichung der Vorentscheidung von dem BFH-Urteil vom 9. September 2010 IV R 38\/08 (BFH\/NV 2011, 423) nicht in Betracht. In diesem Urteil war die voraussichtlich dauernde Wertminderung bei Wirtschaftsg&uuml;tern des abnutzbaren Anlageverm&ouml;gens (Eigentumswohnungen) zu beurteilen. Damit ist der hier zu beurteilende Sachverhalt ebenfalls nicht vergleichbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Soweit die Kl&auml;gerin zur Fortbildung des Rechts (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 2 Alternative 1 FGO) eine h&ouml;chstrichterliche Entscheidung f&uuml;r erforderlich h&auml;lt, gen&uuml;gt die Beschwerde den Darlegungsanforderungen gem&auml;&szlig; &sect; 116 Abs. 3 Satz 3 FGO nicht. Die Darlegung des Zulassungsgrundes der Erforderlichkeit einer Entscheidung des BFH zur Fortbildung des Rechts (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 2 Alternative 1 FGO) verlangt ebenso wie die Darlegung des Zulassungsgrundes der grunds&auml;tzlichen Bedeutung der Rechtssache (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO) substantiierte Ausf&uuml;hrungen zur Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit einer hinreichend bestimmten abstrakten Rechtsfrage, die im konkreten Streitfall voraussichtlich kl&auml;rbar und deren Beurteilung zweifelhaft oder umstritten ist. Die Bedeutung der Rechtsfrage darf sich aber nicht nur auf den konkreten Einzelfall erstrecken, sondern muss eine Vielzahl gleichartiger F&auml;lle betreffen. Der Beschwerdef&uuml;hrer muss sich im Rahmen der Darlegung insbesondere mit der Rechtsprechung des BFH und den &Auml;u&szlig;erungen im Schrifttum auseinandersetzen (BFH-Beschluss vom 30. Januar 2008 V B 57\/07, BFH\/NV 2008, 611). Zudem sind Ausf&uuml;hrungen erforderlich, aus denen sich ergibt, in welchem Umfang, von welcher Seite und aus welchen Gr&uuml;nden die Beantwortung der Rechtsfrage zweifelhaft und umstritten ist (BFH-Beschl&uuml;sse vom 30. August 2001 IV B 79, 80\/01, BFHE 196, 30, BStBl II 2001, 837, und vom 22. Januar 2008 X B 185\/07, BFH\/NV 2008, 603).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diesen Anforderungen wird die Beschwerde nicht gerecht. Insoweit fehlt es bereits an der Darlegung einer hinreichend bestimmten und kl&auml;rbaren Rechtsfrage, die im vorliegenden Streitfall kl&auml;rbar w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Einen Versto&szlig; gegen die Sachaufkl&auml;rungspflicht hat die Kl&auml;gerin ebenfalls nicht hinreichend dargelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Eine schl&uuml;ssige R&uuml;ge, das FG habe gegen seine Verpflichtung zur Sachverhaltsermittlung versto&szlig;en (&sect; 76 Abs. 1 Satz 1 FGO), erfordert u.a. die Darlegung, zu welchen konkreten Tatsachen weitere Ermittlungen geboten waren, welche Beweise zu welchem Beweisthema das FG h&auml;tte erheben m&uuml;ssen, wo Tatsachen vorgetragen waren, aus denen sich dem FG die Notwendigkeit weiterer Ermittlungen auch ohne einen entsprechenden Beweisantrag h&auml;tte aufdr&auml;ngen m&uuml;ssen, welches Ergebnis die zus&auml;tzliche Erhebung von Beweisen aller Voraussicht nach gehabt h&auml;tte und inwieweit die unterlassene Beweiserhebung oder Ermittlungsma&szlig;nahme zu einer anderen Entscheidung des FG h&auml;tte f&uuml;hren k&ouml;nnen. Au&szlig;erdem muss vorgetragen werden, dass der Versto&szlig; in der Vorinstanz ger&uuml;gt wurde oder weshalb eine derartige R&uuml;ge nicht m&ouml;glich war (BFH-Beschluss vom 12. Mai 2010 IV B 137\/08, BFH\/NV 2010, 1850).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Soweit die Kl&auml;gerin vortr&auml;gt, das FG habe es unterlassen, einen Substanzwert f&uuml;r die Beteiligungsgesellschaft (im Weiteren GmbH) zu ermitteln, kam es darauf aus der entscheidungserheblichen materiell-rechtlichen Sicht des FG nicht an. Das FG hat seine Entscheidung ma&szlig;geblich darauf gest&uuml;tzt, dass die Kl&auml;gerin die GmbH habe sanieren wollen, indem sie dieser bis zum hier ma&szlig;geblichen Bilanzstichtag weitere Mittel in betr&auml;chtlicher H&ouml;he zugef&uuml;hrt habe. Die Kl&auml;gerin habe auf die wirtschaftliche Zukunft der GmbH vertraut und ihr Investment als wirtschaftlich vertretbare Investition zur Sanierung der GmbH angesehen. Die GmbH habe sich aus Sicht der Kl&auml;gerin in einer Anlauf- und Umstellungsphase befunden. Die Beteiligung sei eine strategische Investition gewesen. Die Kl&auml;gerin habe die Vorteile f&uuml;r ihr eigenes Unternehmen in der Gesch&auml;ftsidee der GmbH gesehen. Das von der Kl&auml;gerin vorgelegte Ertragswertgutachten sei demgegen&uuml;ber irrelevant, da der Kl&auml;gerin bereits im Zeitpunkt der Investition auf Grund der hohen Verlustvortr&auml;ge der GmbH klar gewesen sei, dass deren Ertragswert 0 EUR betragen habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hat das FG die Beteiligung damit als weitgehend strategisch und nicht als rein kapitalistisch gew&uuml;rdigt, kam es aus seiner Sicht auch nicht ma&szlig;geblich auf die Frage des Substanzwertes des Unternehmens der GmbH an. Soweit das FG in seiner Begr&uuml;ndung auf einen Liquidationswert verweist, handelt es sich lediglich um eine Hilfsbegr&uuml;ndung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrem weiteren Vorbringen wendet sich die Kl&auml;gerin inhaltlich im Kern gegen die Sachverhalts- und Beweisw&uuml;rdigung des FG. Damit macht sie jedoch keinen Verfahrensfehler, sondern die unzutreffende Anwendung materiellen Rechts geltend, die nicht zur Zulassung der Revision f&uuml;hrt. Denn die Sachverhalts- und Beweisw&uuml;rdigung sind revisionsrechtlich dem materiellen Recht zuzuordnen (BFH-Beschluss in BFH\/NV 2010, 1850).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Auch die R&uuml;ge, das vorinstanzliche Urteil leide an einem Verfahrensmangel (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO), weil die Entscheidung des FG sich nicht mit allen von der Kl&auml;gerin vorgetragenen Erw&auml;gungen auseinandergesetzt habe und deshalb nicht mit Gr&uuml;nden versehen sei (&sect; 119 Nr. 6 FGO), gen&uuml;gt nicht den Anforderungen an die Darlegung gem&auml;&szlig; &sect; 116 Abs. 3 Satz 3 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gem&auml;&szlig; &sect; 105 Abs. 2 Nr. 5 FGO m&uuml;ssen Urteile begr&uuml;ndet werden. Der Sinn des Begr&uuml;ndungszwangs liegt darin, den Prozessbeteiligten die Kenntnis dar&uuml;ber zu vermitteln, auf welchen Feststellungen, Erkenntnissen und rechtlichen &Uuml;berlegungen das Urteil beruht. Das erfordert nicht, dass jedes Vorbringen der Beteiligten im Einzelnen er&ouml;rtert werden muss. Ein Verfahrensmangel i.S. von &sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 i.V.m. &sect; 119 Nr. 6 FGO liegt deshalb erst dann vor, wenn den Beteiligten die M&ouml;glichkeit entzogen ist, die getroffene Entscheidung auf ihre Rechtm&auml;&szlig;igkeit hin zu &uuml;berpr&uuml;fen, sei es, dass der Urteilsspruch &uuml;berhaupt nicht begr&uuml;ndet worden ist, sei es, dass die Entscheidungsgr&uuml;nde nur aus inhaltsleeren Floskeln bestehen oder missverst&auml;ndlich und verworren gefasst sind (BFH-Beschluss vom 28. April 1993 II R 123\/91, BFH\/NV 1994, 46).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>M&auml;ngel dieser Art hat die Kl&auml;gerin nicht aufgezeigt. Insbesondere ist die Behauptung, das FG habe bei der Urteilsfindung die erheblichen Umsatzr&uuml;ckg&auml;nge nach den Ereignissen des 11. September 2001 in den USA nicht ber&uuml;cksichtigt, erkennbar unsubstantiiert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 8.2.2012, IV B 13\/11 Nichtzulassungsbeschwerde: keine &Uuml;bertragung der Rechtsprechung zur Teilwertabschreibung b&ouml;rsennotierter Wertpapiere auf andere Wirtschaftsg&uuml;ter &#8211; Darlegung von Revisionszulassungsgr&uuml;nden Gr&uuml;nde 1&nbsp; Die Beschwerde hat keinen Erfolg. Die in der Beschwerdebegr&uuml;ndung geltend gemachten Zulassungsgr&uuml;nde nach &sect; 115 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) liegen nicht vor. 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