{"id":8528,"date":"2012-12-05T04:21:34","date_gmt":"2012-12-05T02:21:34","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=8528"},"modified":"2012-12-05T04:21:34","modified_gmt":"2012-12-05T02:21:34","slug":"iii-r-47-08-kindergeld-unfaehigkeit-zum-selbstunterhalt-eines-studierenden-kindes-nachweis-der-behinderung-eines-kindes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-47-08-kindergeld-unfaehigkeit-zum-selbstunterhalt-eines-studierenden-kindes-nachweis-der-behinderung-eines-kindes\/","title":{"rendered":"III&nbsp;R&nbsp;47\/08 &#8211; Kindergeld: Unf&auml;higkeit zum Selbstunterhalt eines studierenden Kindes, Nachweis der Behinderung eines Kindes"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 9.2.2012, III R 47\/08<\/p>\n<p class=\"titel\">Kindergeld: Unf&auml;higkeit zum Selbstunterhalt eines studierenden Kindes, Nachweis der Behinderung eines Kindes<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) bezog f&uuml;r seinen am 25. Mai 1978 geborenen Sohn A bis zur Vollendung dessen 27. Lebensjahres im Mai 2005 laufend Kindergeld. Nach dem Abitur im Sommer 2000 begann A zun&auml;chst im Wintersemester 2000\/2001 ein Studium mit Fachrichtung Maschinenwesen an der Technischen Universit&auml;t X. Nach zwei Semestern wechselte er sowohl Universit&auml;t als auch Fachrichtung und studierte ab dem Wintersemester 2001\/2002 nun Volkswirtschaftslehre in Y. Zum Wintersemester 2004\/2005 wechselte A abermals die Fachrichtung und begann ein Studium der P&auml;dagogik, Soziologie und Politikwissenschaft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragte &#8211;unter Beif&uuml;gung mehrerer Schreiben und &auml;rztlicher Atteste&#8211; die Fortzahlung des Kindergeldes f&uuml;r A &uuml;ber das 27. Lebensjahr hinaus und verwies darauf, sein Sohn leide seit Jahren unter &Auml;ngsten und Depressionen, die das Beenden einer Ausbildung bislang unm&ouml;glich gemacht h&auml;tten. Aufgrund der psychischen Erkrankung sei A nicht in der Lage, sich selbst zu unterhalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beklagte und Revisionsbeklagte (Familienkasse) lehnte den Antrag durch Bescheid vom 26. Juli 2005 ab. Sowohl Einspruch als auch Klage blieben erfolglos.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt der Kl&auml;ger die fehlerhafte Anwendung des &sect; 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 des Einkommensteuergesetzes in der im Streitzeitraum geltenden Fassung (EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt, das Urteil der Vorinstanz aufzuheben und die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung zur&uuml;ckzuverweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Familienkasse beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des angefochtenen Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung der nicht spruchreifen Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das Finanzgericht &#8211;FG&#8211; (&sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat kann auf der Grundlage der vom FG getroffenen Feststellungen nicht abschlie&szlig;end pr&uuml;fen, ob A &uuml;ber sein 27. Lebensjahr hinaus als behindertes Kind i.S. des &sect; 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 EStG zu ber&uuml;cksichtigen ist und das FG den Kindergeldanspruch des Kl&auml;gers deshalb zu Unrecht verneint hat. Das Fehlen ausreichender Feststellungen stellt einen materiell-rechtlichen Mangel des Urteils dar, der zur Aufhebung der Vorentscheidung f&uuml;hrt (Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 27. April 1999 III R 21\/96, BFHE 189, 255, BStBl II 1999, 670; vom 10. Juni 2008 VIII R 76\/05, BFHE 222, 313, BStBl II 2008, 937).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Gem&auml;&szlig; &sect; 62 Abs. 1, &sect; 63 Abs. 1 S&auml;tze 1 und 2 i.V.m. &sect; 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 EStG besteht f&uuml;r ein vollj&auml;hriges Kind ein Anspruch auf Kindergeld, wenn es wegen k&ouml;rperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung au&szlig;erstande ist, sich selbst zu unterhalten, und die Behinderung vor Vollendung des 27. (jetzt des 25.) Lebensjahres eingetreten ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Behinderung muss &#8211;wie der Wortlaut eindeutig erkennen l&auml;sst (&quot;wegen&quot;)&#8211; nach den Gesamtumst&auml;nden des Einzelfalles f&uuml;r die fehlende F&auml;higkeit des Kindes zum Selbstunterhalt urs&auml;chlich sein. Dem Kind muss es daher objektiv unm&ouml;glich sein, seinen (gesamten) Lebensunterhalt durch eigene Erwerbst&auml;tigkeit zu bestreiten (Senatsurteil vom 19. November 2008 III R 105\/07, BFHE 223, 365, BStBl II 2010, 1057, m.w.N.). Im Zusammenhang mit einem arbeitslosen behinderten Kind hat der Senat entschieden, dass nicht jede einfache Miturs&auml;chlichkeit ausreicht, sondern dass die Miturs&auml;chlichkeit der Behinderung vielmehr erheblich sein muss (Senatsurteil in BFHE 223, 365, BStBl II 2010, 1057). Die Frage, ob eine Behinderung f&uuml;r die mangelnde F&auml;higkeit des behinderten Kindes zum Selbstunterhalt in erheblichem Umfang miturs&auml;chlich ist, hat das FG unter Ber&uuml;cksichtigung aller Umst&auml;nde des Einzelfalles zu entscheiden (Senatsurteil in BFHE 223, 365, BStBl II 2010, 1057).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. In Anwendung der vorgenannten Grunds&auml;tze kann die Entscheidung des FG keinen Bestand haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FG hat seiner Entscheidung nicht alle relevanten Umst&auml;nde zugrunde gelegt. Es hat insbesondere nicht festgestellt, ob A (seelisch) behindert ist. Entgegen der Ansicht des FG kann diese Frage nicht dahinstehen. Die Schlussfolgerung des FG, der wiederholte Studienfachwechsel zeige die Leistungs- und Ausbildungsf&auml;higkeit von A, kann ohne Feststellungen zu seinem Gesundheitszustand nicht getroffen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch die von dem FG f&uuml;r seine Entscheidung ma&szlig;gebend herangezogene Stellungnahme der Reha\/SB-Stelle der Agentur f&uuml;r Arbeit vom 2. Oktober 2006, in der diese durch schlichtes Ankreuzen bescheinigt, A sei in der Lage, eine arbeitslosenversicherungspflichtige, mindestens 15 Stunden umfassende Besch&auml;ftigung unter den &uuml;blichen Bedingungen des in Betracht kommenden Arbeitsmarkts auszu&uuml;ben, l&auml;sst nicht den vom FG hieraus gezogenen Schluss zu, dies stehe der Annahme entgegen, dass A aufgrund einer Behinderung nicht zum Selbstunterhalt in der Lage sei. Ein Kind in Ausbildung ist typischerweise (noch) nicht zum Selbstunterhalt in der Lage. Insoweit kommt es in einem Fall wie dem vorliegenden allein darauf an, ob behinderungsbedingte Gr&uuml;nde den Abschluss der Berufsausbildung noch nicht zugelassen haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ist A zwar psychisch krank, nicht aber behindert, scheidet ein Kindergeldanspruch bereits aus diesem Grund aus. Liegt jedoch eine seelische Behinderung bei A vor, so ist es &#8211;je nach den konkreten Umst&auml;nden hinsichtlich Form und Umfang&#8211; m&ouml;glich, dass die Behinderung allein oder zumindest in erheblichem Umfang miturs&auml;chlich f&uuml;r den wiederholten Studienfachwechsel und damit f&uuml;r die &uuml;ber die Vollendung des 27. Lebensjahres hinaus dauernde Ausbildung ist. Erst wenn das FG konkrete Feststellungen zum Gesundheitszustand und den Hintergr&uuml;nden der Studienfachwechsel getroffen hat, kann es beurteilen, ob eine m&ouml;gliche seelische Behinderung die Ursache f&uuml;r den wiederholten Studienfachwechsel war oder ob dieser auf Gr&uuml;nden beruhte, die ihre Ursache nicht in einer etwaigen Behinderung des A hatten, beispielsweise weil ihm die zun&auml;chst gew&auml;hlte Studienrichtung im Nachhinein nicht zusagte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Im zweiten Rechtsgang wird das FG deshalb zun&auml;chst festzustellen haben, ob und ggf. inwiefern A behindert ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Nachweis der Behinderung kann dabei nicht nur durch Vorlage eines entsprechenden Schwerbehindertenausweises oder Feststellungsbescheids gem&auml;&szlig; &sect; 69 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch (SGB IX) sowie eines Rentenbescheids erfolgen, sondern auch in anderer Form wie beispielsweise durch Vorlage einer Bescheinigung bzw. eines Zeugnisses des behandelnden Arztes oder auch eines &auml;rztlichen Gutachtens erbracht werden (vgl. BFH-Urteil vom 16. April 2002 VIII R 62\/99, BFHE 198, 567, BStBl II 2002, 738, m.w.N.; Dienstanweisung zur Durchf&uuml;hrung des Familienleistungsausgleichs nach dem X. Abschnitt des Einkommensteuergesetzes, Stand 2011, 63.3.6.2 Abs. 1 Satz 2, BStBl I 2009, 1030, 1069, BStBl I 2011, 716). Ein Anscheinsbeweis reicht indessen nicht aus. Das FG soll dabei im Regelfall zur Erf&uuml;llung seiner Sachaufkl&auml;rungspflicht ein &auml;rztliches Gutachten einholen oder entsprechende Erkenntnisse durch Einvernahme der behandelnden &Auml;rzte als Zeugen gewinnen (Senatsbeschluss vom 30. November 2005 III B 117\/05, BFH\/NV 2006, 540).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) F&uuml;r den Fall, dass eine Behinderung vorliegt, wird das FG weiter die Hintergr&uuml;nde der Studienfachwechsel aufzukl&auml;ren haben, um abschlie&szlig;end w&uuml;rdigen zu k&ouml;nnen, ob A sich nach Vollendung seines 27. Lebensjahres behinderungsbedingt noch in Ausbildung befand und deshalb nicht in der Lage war, sich selbst zu unterhalten. Kommt das FG zu dem Ergebnis, dass die fortdauernde Ausbildung letztlich auf anderen Umst&auml;nden beruhte, hat es zu ermitteln, ob die Behinderung einer Erwerbst&auml;tigkeit, mittels derer A seinen gesamten Lebensbedarf (existenziellen Grundbedarf und behinderungsbedingten Mehrbedarf) h&auml;tte decken k&ouml;nnen, entgegenstand (vgl. hierzu Senatsurteil vom 22. Oktober 2009 III R 50\/07, BFHE 228, 17, BStBl II 2011, 38).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 9.2.2012, III R 47\/08 Kindergeld: Unf&auml;higkeit zum Selbstunterhalt eines studierenden Kindes, Nachweis der Behinderung eines Kindes Tatbestand 1&nbsp; I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) bezog f&uuml;r seinen am 25. Mai 1978 geborenen Sohn A bis zur Vollendung dessen 27. Lebensjahres im Mai 2005 laufend Kindergeld. 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