{"id":8533,"date":"2012-12-05T04:10:05","date_gmt":"2012-12-05T02:10:05","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=8533"},"modified":"2012-12-05T04:10:05","modified_gmt":"2012-12-05T02:10:05","slug":"iii-b-237-11-auf-verfahrensfehler-gestuetzte-nichtzulassungsbeschwerde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-b-237-11-auf-verfahrensfehler-gestuetzte-nichtzulassungsbeschwerde\/","title":{"rendered":"III&nbsp;B&nbsp;237\/11 &#8211; Auf Verfahrensfehler gest&uuml;tzte Nichtzulassungsbeschwerde"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 9.3.2012, III B 237\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Auf Verfahrensfehler gest&uuml;tzte Nichtzulassungsbeschwerde<\/p>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde ist unbegr&uuml;ndet und deshalb durch Beschluss zur&uuml;ckzuweisen (&sect; 116 Abs. 5 Satz 1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Soweit die Verfahrensfehler (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO) &uuml;berhaupt in einer den Darlegungsanforderungen des &sect; 116 Abs. 3 Satz 3 FGO gen&uuml;genden Form geltend gemacht wurden, liegen sie nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Soweit der Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) geltend macht, das Urteil sei &quot;formal unwirksam&quot;, weil nur ein unbeglaubigtes Exemplar zugegangen sei und nicht die in dem Anschreiben des Finanzgerichts (FG) angef&uuml;hrte Ausfertigung und Abschrift, kommt eine Zulassung der Revision nicht in Betracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gem&auml;&szlig; dem Protokoll hat das FG sein Urteil in dem Rechtsstreit 11 K 963\/09 AO noch am Tag der m&uuml;ndlichen Verhandlung verk&uuml;ndet. Mit der Verk&uuml;ndung am 17. M&auml;rz 2011 ist das Urteil wirksam und damit bindend geworden (&sect; 155 FGO, &sect; 318 der Zivilprozessordnung &#8211;ZPO&#8211;). Das von den Berufsrichtern unterschriebene Original des Urteils wurde der Gesch&auml;ftsstelle rechtzeitig &uuml;bermittelt (&sect; 105 Abs. 4 Satz 1 FGO). Ausweislich des in der Akte befindlichen Erledigungsvermerks des Urkundsbeamten der Gesch&auml;ftsstelle wurden in den dem Kl&auml;ger gem&auml;&szlig; Zustellungsurkunde am 8. April 2011 zugestellten Umschlag u.a. eine der drei von dem Urteil gefertigten Ausfertigungen sowie eine Abschrift eingelegt. Da der Erledigungsvermerk eine &ouml;ffentliche Urkunde i.S. des &sect; 418 ZPO darstellt (vgl. z.B. Beschluss des Th&uuml;ringer Oberlandesgerichts vom 15. November 2005&nbsp;&nbsp;1 Ss 316\/04, juris), reichte die blo&szlig;e Behauptung, es sei nur ein unbeglaubigtes Exemplar zugegangen, und die in diesem Zusammenhang &uuml;bersandten drei &#8211;augenscheinlich selbst ausgedruckten&#8211; Seiten des Urteils nicht aus, um die Zustellung einer Ausfertigung in Zweifel zu ziehen. Vor diesem Hintergrund braucht der Senat auch nicht zu entscheiden, ob der geltend gemachte Mangel der Form des zuzustellenden Schriftst&uuml;cks nach &sect; 189 ZPO geheilt wurde (in diesem Sinn Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts vom 6. Juli 2007&nbsp;&nbsp;8 PKH 2\/07, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung 2008, 1294; a.A. z.B. Z&ouml;ller\/St&ouml;ber, ZPO, 29. Aufl., &sect; 189 Rz 8, 9 u. 13) oder die Zustellung erneut vorgenommen werden m&uuml;sste.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Das FG hat den Anspruch des Kl&auml;gers auf rechtliches Geh&ouml;r (Art. 103 Abs. 1 des Grundgesetzes, &sect; 96 Abs. 2 FGO) nicht dadurch verletzt, dass es den Antrag auf Terminsverlegung ablehnte, die m&uuml;ndliche Verhandlung wie anberaumt durchf&uuml;hrte und danach ein Urteil verk&uuml;ndete.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Ablehnung eines Antrags auf Verlegung des Termins zur m&uuml;ndlichen Verhandlung kann zwar eine Verletzung des rechtlichen Geh&ouml;rs darstellen und damit ein Grund f&uuml;r die Zulassung der Revision i.S. von &sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO sein. Die Aufhebung oder Verlegung eines Termins setzt einen erheblichen Grund voraus (&sect; 155 FGO, &sect; 227 Abs. 1 Satz 1 ZPO), der auf Verlangen des Vorsitzenden glaubhaft zu machen ist (&sect; 227 Abs. 2 ZPO). Liegt ein erheblicher Grund vor, so verdichtet sich das grunds&auml;tzlich dem Gericht einger&auml;umte Ermessen zu einer Rechtspflicht, den Termin zu verlegen (Beschluss des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 19. November 2001 IX B 42\/01, BFH\/NV 2002, 515).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Im Streitfall ist die Entscheidung des FG, den Termin nicht aufgrund der behaupteten Teilnahme des Kl&auml;gers an dem &#8230; Forum aufzuheben, nicht zu beanstanden. Insoweit ist das FG zun&auml;chst davon ausgegangen, dass hierin durchaus ein hinreichender Grund f&uuml;r eine Terminsaufhebung h&auml;tte liegen k&ouml;nnen. Es hat dann indes ma&szlig;geblich darauf abgestellt, der Kl&auml;ger habe den geltend gemachten Hinderungsgrund trotz Aufforderung nicht glaubhaft gemacht, weil der hierzu von ihm &uuml;bersandte Anmeldebogen in Form einer ausgef&uuml;llten und sodann ausgedruckten Anmeldemaske nach den Recherchen des FG problemlos im Internet habe ausgef&uuml;llt und ohne Absendung, mithin ohne tats&auml;chliche Anmeldung, habe ausgedruckt werden k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dagegen wendet sich der Kl&auml;ger auch gar nicht. Entgegen seiner Ansicht musste der Termin aber nicht deshalb verlegt werden, weil der Kl&auml;ger &#8211;wie er geltend macht&#8211; den entsprechenden Antrag bereits am 22. Februar 2011 gestellt und am 3. M&auml;rz 2011 wiederholt hatte. Nach den Akten haben diese Schreiben den Senat nicht erreicht. Auf Vertrauensschutz kann der Kl&auml;ger sich insoweit nicht berufen. So hat er bereits nicht dargelegt, dass ihm die Glaubhaftmachung seiner Verhinderung allein aufgrund der kurzen Zeitspanne zwischen der &#8211;wie er vortr&auml;gt dritten&#8211; &Uuml;bermittlung des Terminsaufhebungsantrags am 15. M&auml;rz 2011 um 22:23 Uhr und dem Verhandlungstermin am 17. M&auml;rz 2011 um 09:00 Uhr nicht gelungen ist. Auch musste er bis zu einer positiven Entscheidung seines Verlegungsantrags davon ausgehen, dass der Termin wie anberaumt stattfinden w&uuml;rde und sich hierauf einstellen. Da der Kl&auml;ger selbst als Rechtsanwalt t&auml;tig war, musste er sich dessen bewusst sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Eine Verletzung des rechtlichen Geh&ouml;rs liegt auch nicht darin, dass das FG aufgrund der m&uuml;ndlichen Verhandlung trotz der schrifts&auml;tzlich beantragten Stellungnahmefrist entschieden hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Eine R&uuml;ge der Verletzung des Rechts auf Geh&ouml;r erfordert sowohl, dass der Beschwerdef&uuml;hrer darlegt, was er bei (ausreichender) Gew&auml;hrung des rechtlichen Geh&ouml;rs noch vorgetragen h&auml;tte, als auch, inwieweit dieser Vortrag zu einer f&uuml;r ihn g&uuml;nstigeren Entscheidung des FG h&auml;tte f&uuml;hren k&ouml;nnen (vgl. BFH-Beschluss vom 12. Oktober 2010 I B 190\/09, BFH\/NV 2011, 291, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Kl&auml;ger hatte seit Erfassung des Verfahrens, das sich im zweiten Rechtsgang befindet, Ende M&auml;rz 2009 Gelegenheit, erg&auml;nzend zu seinen Ausf&uuml;hrungen im ersten Rechtsgang vorzutragen. Hiervon hat er bis zur m&uuml;ndlichen Verhandlung am 17. M&auml;rz 2011 keinen Gebrauch gemacht. Auch in der Begr&uuml;ndung seiner Nichtzulassungsbeschwerde hat er nicht ausgef&uuml;hrt, was er bei Einr&auml;umung der begehrten weiteren Fristverl&auml;ngerung noch vorgetragen h&auml;tte. Insoweit kann er sich &#8211;wie urspr&uuml;nglich gegen&uuml;ber dem FG geltend gemacht&#8211; auch nicht mehr darauf berufen, eine Erg&auml;nzung seines Vortrags in rechtlicher oder tats&auml;chlicher Hinsicht sei ihm erst nach Abschluss des Beschwerdeverfahrens &uuml;ber die von dem FG abgelehnte Einsicht in die diesem nicht vorliegenden Akten m&ouml;glich. So hatte der BFH die Beschwerde des Kl&auml;gers mit Beschluss vom 14. Januar 2011 VIII B 56\/10 (BFH\/NV 2011, 630) als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen, woraufhin das FG die m&uuml;ndliche Verhandlung am 17. M&auml;rz 2011 anberaumte, ohne dass der Kl&auml;ger die ihm weiter gegebene M&ouml;glichkeit zur erg&auml;nzenden Stellungnahme genutzt h&auml;tte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit der Kl&auml;ger geltend macht, auch die Entscheidung &uuml;ber die von ihm erhobene Anh&ouml;rungsr&uuml;ge h&auml;tte abgewartet werden m&uuml;ssen, h&auml;tte er nach seiner eigenen Sichtweise jedenfalls innerhalb der bis zum 8. Juli 2011 verl&auml;ngerten Frist zur Begr&uuml;ndung seiner Nichtzulassungsbeschwerde ausreichend Gelegenheit gehabt, darzulegen, was er gegen&uuml;ber dem FG noch vorgetragen h&auml;tte, da der diesbez&uuml;gliche BFH-Beschluss vom 3. Mai 2011 am 19. Mai 2011 zur Post gegeben wurde. Da er gleichwohl eine Erg&auml;nzung seines Vortrags weiter unterlassen hat, kann der Kl&auml;ger sich auf eine Verletzung seines rechtlichen Geh&ouml;rs durch das FG bereits aus diesem Grund nicht berufen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Soweit der Kl&auml;ger r&uuml;gt, das FG habe die Vereinbarung mit dem Beklagten und Beschwerdegegner (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) vom 17. Januar 2007 sowie sein Schreiben vom 16. M&auml;rz 2011 einschlie&szlig;lich des beigef&uuml;gten Schriftsatzes vom 12. Mai 2010 nicht ber&uuml;cksichtigt, zeigt er nicht in schl&uuml;ssiger Weise einen Verfahrensfehler auf. Aus dem Vortrag des Kl&auml;gers ergibt sich nicht, welches konkrete Vorbringen angeblich unber&uuml;cksichtigt geblieben ist und dass es unter Zugrundelegung der Rechtsauffassung des Gerichts m&ouml;glicherweise zu einer abweichenden Entscheidung gef&uuml;hrt h&auml;tte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Soweit der Kl&auml;ger eine Verletzung der Sachaufkl&auml;rungspflicht durch das FG geltend macht, kommt eine Zulassung der Revision ebenfalls nicht in Betracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Sachaufkl&auml;rungspflicht gem&auml;&szlig; &sect; 76 Abs. 1 FGO erfordert, dass das FG Tatsachen und Beweismitteln nachgeht, die sich ihm in Anbetracht der Umst&auml;nde des Einzelfalls h&auml;tten aufdr&auml;ngen m&uuml;ssen. Das FG darf substantiierte Beweisantr&auml;ge, die den entscheidungserheblichen Sachverhalt betreffen, grunds&auml;tzlich weder ablehnen noch &uuml;bergehen. Da die Sachaufkl&auml;rungspflicht dazu dient, die Spruchreife der Klage herbeizuf&uuml;hren, hat das Gericht jedoch nur das aufzukl&auml;ren, was aus seiner Sicht entscheidungserheblich ist (u.a. BFH-Beschluss vom 23. September 2009 IV B 133\/08, BFH\/NV 2010, 52, unter 2.a der Gr&uuml;nde, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Aus der Beschwerdebegr&uuml;ndung ergibt sich nicht, welche entscheidungserheblichen Tatsachen im Hinblick auf die streitgegenst&auml;ndliche Pr&uuml;fungsanordnung das FG vers&auml;umt haben soll aufzukl&auml;ren. Dies ergibt sich auch weder aus der in diesem Zusammenhang wiederum in Bezug genommenen Vereinbarung vom 17. Januar 2007 noch aus der Wiedergabe der Schrifts&auml;tze vom 12. Mai 2010 und 16. M&auml;rz 2011.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Aus der Vereinbarung vom 17. Januar 2007 versucht der Kl&auml;ger einen Anspruch auf Ruhen des Verfahrens abzuleiten. In dem Schreiben vom 16. M&auml;rz 2011 legt er dar, warum das FA aus seiner Sicht (immer noch) verpflichtet sei, entsprechend der im ersten Rechtsgang getroffenen Vereinbarung, seinem Ruhensantrag zuzustimmen. Hiermit hat sich das FG in den Entscheidungsgr&uuml;nden auseinandergesetzt und einen diesbez&uuml;glichen Anspruch verneint, so dass auch eine Verletzung rechtlichen Geh&ouml;rs ersichtlich nicht vorliegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Bei dem Schreiben vom 12. Mai 2010 handelt es sich um einen von dem Kl&auml;ger im Rahmen des Beschwerdeverfahrens VIII B 56\/10 gefertigten Schriftsatz betreffend sein vermeintliches Recht auf Beiziehung bestimmter, dem FG nicht vorliegender und von diesem nicht als entscheidungserheblich erachteter Akten sowie Einsichtnahme in diese. Insoweit hat der VIII. Senat des BFH bereits in seinem Beschluss in BFH\/NV 2011, 630 ausgef&uuml;hrt, dass ein Versto&szlig; gegen die Sachaufkl&auml;rungspflicht nicht gegeben ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Soweit der Kl&auml;ger mit seinen diesbez&uuml;glichen Ausf&uuml;hrungen geltend machen sollte, das FG habe den Rechtsstreit materiell-rechtlich falsch entschieden, kann hiermit eine Zulassung der Revision nicht begr&uuml;ndet werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Von einer Darstellung des Sachverhalts und einer weiteren Begr&uuml;ndung sieht der Senat gem&auml;&szlig; &sect; 116 Abs. 5 Satz 2 FGO ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 9.3.2012, III B 237\/11 Auf Verfahrensfehler gest&uuml;tzte Nichtzulassungsbeschwerde Gr&uuml;nde 1&nbsp; Die Beschwerde ist unbegr&uuml;ndet und deshalb durch Beschluss zur&uuml;ckzuweisen (&sect; 116 Abs. 5 Satz 1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). 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