{"id":8620,"date":"2012-12-05T04:08:44","date_gmt":"2012-12-05T02:08:44","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=8620"},"modified":"2012-12-05T04:08:44","modified_gmt":"2012-12-05T02:08:44","slug":"vii-b-171-11-kein-vorlaeufiger-rechtsschutz-gegen-kernbrennstoffsteuer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-b-171-11-kein-vorlaeufiger-rechtsschutz-gegen-kernbrennstoffsteuer\/","title":{"rendered":"VII&nbsp;B&nbsp;171\/11 &#8211; Kein vorl&auml;ufiger Rechtsschutz gegen Kernbrennstoffsteuer"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 9.3.2012, VII B 171\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Kein vorl&auml;ufiger Rechtsschutz gegen Kernbrennstoffsteuer<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Ein mit ernstlichen Zweifeln an der Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit einer der angefochtenen Steuerfestsetzung zugrunde liegenden Gesetzesvorschrift begr&uuml;ndeter Antrag auf AdV ist abzulehnen, wenn nach den Umst&auml;nden des Einzelfalles dem Interesse des Antragstellers an der Gew&auml;hrung vorl&auml;ufigen Rechtsschutzes kein Vorrang vor dem &ouml;ffentlichen Interesse am Vollzug des Gesetzes zukommt. Einer Pr&uuml;fung der Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit bedarf es in diesen F&auml;llen grunds&auml;tzlich nicht.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Antragstellerin und Beschwerdegegnerin (Antragstellerin) betreibt in X ein Kraftwerk. Im Juni 2011 setzte sie in den Kernreaktor Brennelemente ein und l&ouml;ste anschlie&szlig;end eine selbsttragende Kettenreaktion aus, was zur Steuerentstehung nach &sect; 5 Abs. 1 des Kernbrennstoffsteuergesetzes (KernbrStG) f&uuml;hrte. Die verwendeten Brennelemente enthielten &#8230; Gramm Uran 235. In ihrer f&uuml;r den Monat Juni 2011 abgegebenen Steueranmeldung berechnete die Antragstellerin eine Steuer von &#8230; EUR, die zun&auml;chst bezahlt worden ist. Die Antragstellerin hat jedoch Sprungklage erhoben und Aufhebung der Vollziehung beantragt. Der Antragsgegner und Beschwerdef&uuml;hrer (das Hauptzollamt &#8211;HZA&#8211;) hat der Sprungklage nicht zugestimmt, sondern stattdessen im November 2011 eine Einspruchsentscheidung erlassen. Mit Beschluss vom 16. September 2011 hat das Finanzgericht (FG) die Vollziehung der Steueranmeldung ohne Sicherheitsleistung aufgehoben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der Begr&uuml;ndung seiner Entscheidung &auml;u&szlig;ert das FG Bedenken, ob die Kernbrennstoffsteuer dem verfassungsrechtlichen Typus einer Verbrauchsteuer entspreche, so dass sie als Verbrauchsteuer i.S. des Art. 106 des Grundgesetzes (GG) angesehen werden k&ouml;nne, und ob dem Bund f&uuml;r die Einf&uuml;hrung einer solchen Steuer nach Art. 105 Abs. 2 GG eine Gesetzgebungskompetenz zustehe. Die Kernbrennstoffe seien keine verbrauchsf&auml;higen G&uuml;ter im Sinne des herk&ouml;mmlichen Verbrauchsteuerbegriffs, da sie ausschlie&szlig;lich im Rahmen eines Produktionsprozesses Verwendung f&auml;nden und nicht in den allgemeinen Wirtschaftsverkehr eingebracht w&uuml;rden. Besteuert werde die unternehmerische T&auml;tigkeit der Erzeugung von Energie. Dar&uuml;ber hinaus best&uuml;nden erhebliche Zweifel, ob die Kernbrennstoffsteuer auf Abw&auml;lzbarkeit angelegt sei. In der Begr&uuml;ndung zum Gesetzentwurf habe der Gesetzgeber ausgef&uuml;hrt, eine &Uuml;berw&auml;lzung der den Stromerzeugern entstehenden zus&auml;tzlichen Kosten werde nur in geringem Umfang m&ouml;glich sein (BTDrucks 17\/3054 S. 1 und 2). Soweit nicht der Stromverbraucher belastet werden solle, k&auml;men nur die Betreiber der Kernkraftwerke als Tr&auml;ger der Belastung in Betracht. Ernsthaft zweifelhaft sei auch, ob die Kernbrennstoffsteuer als &quot;&uuml;brige Steuer&quot; i.S. des Art. 105 Abs. 2 GG verstanden werden k&ouml;nne.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das &ouml;ffentliche Interesse an einer geordneten Haushaltsf&uuml;hrung stehe der Aufhebung der Vollziehung des angefochtenen Bescheids nicht entgegen. Die Einnahmen aus der Kernbrennstoffsteuer w&uuml;rden nach Angaben des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) j&auml;hrlich ca. 2,3 Mrd. EUR betragen. Diesem Betrag st&uuml;nden nach der gleichen Prognose wegen der steuerlichen Absetzbarkeit der Steuer Mindereinnahmen im Bereich der Ertragsteuern in H&ouml;he von 1,4 Mrd. EUR gegen&uuml;ber. Diese Mindereinnahmen seien bei der Bestimmung des &ouml;ffentlichen Interesses zu ber&uuml;cksichtigen, auch wenn insoweit zum Teil die L&auml;nderhaushalte betroffen seien. Dar&uuml;ber hinaus sei eine Verringerung der Mehreinnahmen durch die vorzeitige Stilllegung von 8 der urspr&uuml;nglich 17 Kernkraftwerke um mindestens ein Drittel zu ber&uuml;cksichtigen. Die Steuermehreinnahmen w&uuml;rden daher h&ouml;chstens noch 600 Mio. EUR betragen, mithin ca. 0,3 % der Steuer- und sonstigen Einnahmen des Bundes. Die Belastung der Antragstellerin bei Nichtaufhebung der Vollziehung sei im Verh&auml;ltnis zur Belastung der &ouml;ffentlichen Haushalte im Falle einer Aufhebung demnach sehr hoch und w&uuml;rde die Aufhebung der Vollziehung der Steueranmeldung auch dann rechtfertigen, wenn das KernbrStG einen Geltungsvorrang beanspruchen k&ouml;nne.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Beschwerde begehrt das HZA die Aufhebung der erstinstanzlichen Entscheidung und die Ablehnung des Antrags auf Aufhebung der Vollziehung der angefochtenen Steueranmeldung. Es h&auml;lt das KernbrStG f&uuml;r verfassungsgem&auml;&szlig;; am Verbrauchsteuercharakter der Kernbrennstoffsteuer, die auf Abw&auml;lzung angelegt sei, und an der Gesetzgebungskompetenz des Bundes best&uuml;nden keine Zweifel. Die Gew&auml;hrung vorl&auml;ufigen Rechtsschutzes w&uuml;rde zur vorl&auml;ufigen Nichtanwendung des KernbrStG und damit zu Steuerausf&auml;llen in Milliardenh&ouml;he f&uuml;hren. Allein f&uuml;r den Zeitraum Januar bis September 2011 beliefen sich die Einnahmen aus der Kernbrennstoffsteuer auf &uuml;ber 875 Mio. EUR. Im Jahr 2011 sei mit einem Aufkommen von 1,3 Mrd. EUR und in den Folgejahren mit einem &auml;hnlich hohen Aufkommen zu rechnen. Das &ouml;ffentliche Interesse des Bundes an einer geordneten Haushaltsf&uuml;hrung sei h&ouml;her zu gewichten als das Individualinteresse der Antragstellerin.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Antragstellerin ist der Beschwerde entgegengetreten. Sie schlie&szlig;t sich im Wesentlichen den Ausf&uuml;hrungen des FG an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Zwischenbeschluss vom 11. Januar 2012 VII B 171\/11 hat der beschlie&szlig;ende Senat festgestellt, dass die vom HZA eingelegte Beschwerde zul&auml;ssig ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Beschwerde des HZA ist begr&uuml;ndet; sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des angefochtenen Beschlusses und zur Ablehnung des Antrags auf Aufhebung der Vollziehung. Dem &ouml;ffentlichen Interesse am Vollzug des KernbrStG kommt nach den Umst&auml;nden des Streitfalls der Vorrang gegen&uuml;ber dem Interesse der Antragstellerin an der Gew&auml;hrung vorl&auml;ufigen Rechtsschutzes zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Bestehen ernstliche Zweifel an der Rechtm&auml;&szlig;igkeit eines angefochtenen Verwaltungsakts, hat das FG im Regelfall dessen Vollziehung auszusetzen oder im Falle eines bereits vollzogenen Verwaltungsakts die Vollziehung wieder aufzuheben (&sect; 69 Abs. 2 Satz 2 i.V.m. Abs. 3 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Nur in besonders gelagerten Ausnahmef&auml;llen kann trotz Vorliegens solcher Zweifel die Gew&auml;hrung vorl&auml;ufigen Rechtsschutzes abgelehnt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Ein solcher atypischer Fall kommt in Betracht, wenn die ernstlichen Zweifel an der Rechtm&auml;&szlig;igkeit des Verwaltungsakts auf Bedenken gegen die Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit einer dem Verwaltungsakt zugrunde liegenden Gesetzesvorschrift beruhen (Beschluss des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 10. Februar 1984 III B 40\/83, BFHE 140, 396, BStBl II 1984, 454). Ist dies der Fall, setzt die Gew&auml;hrung vorl&auml;ufigen Rechtsschutzes wegen des Geltungsanspruchs jedes formell verfassungsgem&auml;&szlig; zustande gekommenen Gesetzes zus&auml;tzlich ein (besonderes) berechtigtes Interesse des Antragstellers voraus (BFH-Beschl&uuml;sse vom 1. April 2010 II B 168\/09, BFHE 228, 149, BStBl II 2010, 558; vom 27. August 2002 XI B 94\/02, BFHE 199, 566, BStBl II 2003, 18; vom 6. November 2001 II B 85\/01, BFH\/NV 2002, 508; vom 30. Januar 2001 VII B 291\/00, BFH\/NV 2001, 1031, und vom 17. M&auml;rz 1994 VI B 154\/93, BFHE 173, 554, BStBl II 1994, 567).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Bei der Pr&uuml;fung, ob ein solches berechtigtes Interesse des Steuerpflichtigen besteht, ist dieses mit den gegen die Gew&auml;hrung vorl&auml;ufigen Rechtsschutzes sprechenden &ouml;ffentlichen Belangen abzuw&auml;gen. Dabei kommt es ma&szlig;geblich einerseits auf die Bedeutung und die Schwere des durch die Vollziehung des angefochtenen Steuerbescheids eintretenden Eingriffs beim Steuerpflichtigen und andererseits auf die Auswirkungen einer Aussetzung bzw. Aufhebung der Vollziehung hinsichtlich des Gesetzesvollzugs und des &ouml;ffentlichen Interesses an einer geordneten Haushaltsf&uuml;hrung an (BFH-Beschl&uuml;sse in BFHE 199, 566, BStBl II 2003, 18; vom 20. Juli 1990 III B 144\/89, BFHE 162, 542, BStBl II 1991, 104, und vom 20. Mai 1992 III B 100\/91, BFHE 168, 174, BStBl II 1992, 729). Dem bis zu einer gegenteiligen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) bestehenden Geltungsanspruch jedes formell verfassungsm&auml;&szlig;ig zustande gekommenen Gesetzes ist dann der Vorrang einzur&auml;umen, wenn die Aussetzung bzw. Aufhebung der Vollziehung eines Steuerbescheids im Ergebnis zur vorl&auml;ufigen Nichtanwendung eines ganzen Gesetzes f&uuml;hren w&uuml;rde, die Bedeutung und die Schwere des durch die Vollziehung des angefochtenen Bescheids im Einzelfall eintretenden Eingriffs beim Steuerpflichtigen als eher gering einzustufen sind und der Eingriff keine dauerhaften nachteiligen Wirkungen hat (BFH-Beschluss in BFHE 228, 149, BStBl II 2010, 558; a.A. offenbar Seer, Vorl&auml;ufiger Rechtsschutz bei ernstlichen Zweifeln an der Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit eines Steuergesetzes, Deutsches Steuerrecht &#8211;DStR&#8211; 2012, 325).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Wie das BVerfG entschieden hat, verst&ouml;&szlig;t eine solche Interessensabw&auml;gung &#8211;die eine geordnete &ouml;ffentliche Haushaltswirtschaft in den Blick nimmt&#8211; nicht grunds&auml;tzlich gegen den aus Art. 19 Abs. 4 GG folgenden Anspruch auf einen umfassenden und effektiven gerichtlichen Schutz, zumindest solange der sofortige Vollzug des Verwaltungsakts die Ausnahme bleibt; in Ausnahmef&auml;llen k&ouml;nnen &uuml;berwiegende &ouml;ffentliche Belange es rechtfertigen, den Rechtsschutzanspruch des Grundrechtstr&auml;gers einstweilen zur&uuml;ckzustellen (BVerfG-Beschluss vom 6. April 1988&nbsp;&nbsp;1 BvR 146\/88, Steuerrechtsprechung in Karteiform, Finanzgerichtsordnung, &sect; 69, Rechtsspruch 283).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Entgegen der Auffassung der Antragstellerin k&ouml;nnen diese Grunds&auml;tze nicht nur dann Geltung beanspruchen, wenn es um die Frage der materiellen Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit einer Rechtsnorm geht, sondern sie sind auch auf F&auml;lle anzuwenden, in denen die formelle Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit einer Norm in Frage steht (zur fehlenden Gesetzgebungskompetenz des Bundes vgl. BFH-Beschluss in BFHE 140, 396, BStBl II 1984, 454). Etwas anderes k&ouml;nnte allenfalls dann gelten, wenn ein Verfassungsversto&szlig; offensichtlich w&auml;re, so dass das Gesetz die formelle Verfassungswidrigkeit auf der Stirn tr&uuml;ge. In solchen Ausnahmef&auml;llen k&ouml;nnte Anlass bestehen, im Rahmen eines Aussetzungs- bzw. Aufhebungsverfahrens den Geltungsanspruch des Gesetzes in Frage zu stellen. So liegt es im Streitfall jedoch nicht (zur Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit des KernbrStG vgl. Wernsmann, Die Gesetzgebungskompetenz des Bundes f&uuml;r die Kernbrennstoffsteuer, Neue Zeitschrift f&uuml;r Verwaltungsrecht 2011, 1367, und Jatzke, Die Kernbrennstoffsteuer &#8211; ein Exot im deutschen Verbrauchsteuerrecht, Zeitschrift f&uuml;r Z&ouml;lle und Verbrauchsteuern &#8211;ZfZ&#8211; 2010, 278; Waldhoff, Die Kernbrennstoffsteuer als Verbrauchsteuer und die steuerrechtliche Typenlehre, zur Ver&ouml;ffentlichung in der ZfZ 3\/12 vorgesehen; a.A. Seer, DStR 2012, 325).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Zu Unrecht hat das FG im Streitfall die Aufhebung der Vollziehung der angefochtenen Steueranmeldung angeordnet. Die im Streitfall gebotene Abw&auml;gung des f&uuml;r eine Aufhebung der Vollziehung sprechenden individuellen Interesses der Antragstellerin und des einer solchen Ma&szlig;nahme entgegenstehenden &ouml;ffentlichen Interesses an einer geordneten Haushaltsf&uuml;hrung sowie die gebotene Beachtung der Verwerfungskompetenz des BVerfG f&uuml;hren zu dem Ergebnis, dass vorl&auml;ufiger Rechtsschutz nicht gew&auml;hrt werden kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) In der praktischen Auswirkung k&auml;me die Gew&auml;hrung vorl&auml;ufigen Rechtsschutzes einem einstweiligen Au&szlig;erkraftsetzen des KernbrStG gleich. Dabei ist zu ber&uuml;cksichtigen, dass allein dem BVerfG nach &sect; 32 Abs. 1 des Bundesverfassungsgerichtsgesetzes die Kompetenz zusteht, den Vollzug eines Gesetzes auszusetzen. Von dieser M&ouml;glichkeit ist nach Auffassung des BVerfG nur mit gr&ouml;&szlig;ter Zur&uuml;ckhaltung Gebrauch zu machen, denn der Erlass einer einstweiligen Anordnung gegen ein Gesetz stellt stets einen erheblichen Eingriff in die Gestaltungsfreiheit des Gesetzgebers dar, so dass die Gr&uuml;nde, die f&uuml;r den Erlass einer einstweiligen Anordnung sprechen, ein besonderes Gewicht haben m&uuml;ssen (BVerfG-Beschluss vom 22. Mai 2001&nbsp;&nbsp;2 BvQ 48\/00, BVerfGE 104, 23, 27 f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach Auffassung des beschlie&szlig;enden Senats liegt ein &uuml;berwiegendes besonderes berechtigtes Interesse der Antragstellerin nicht vor. Eine faktische Au&szlig;erkraftsetzung des KernbrStG w&uuml;rde zu Einnahmeausf&auml;llen in Milliardenh&ouml;he f&uuml;hren. Ausweislich des Referentenentwurfs rechnete die Bundesregierung in den Jahren 2011 bis 2016 mit einem j&auml;hrlichen Aufkommen in H&ouml;he von ca. 2,3 Mrd. EUR, das ohne gesetzlich festgelegte Zweckbindung zur Konsolidierung des Bundeshaushalts beitragen sollte (BTDrucks 17\/3054 S. 1). Auf eine Kleine Anfrage der Abgeordneten Lisa Paus u.a. und der Fraktion B&Uuml;NDNIS 90\/DIE GR&Uuml;NEN (BTDrucks 17\/4609) hat die Bundesregierung mitgeteilt, im Rahmen der Verhandlungen zum F&ouml;rderfondsvertrag habe unter den Vertragspartnern ein Konsens bestanden, nach dem bei einem Steuersatz von 145 EUR\/g Kernbrennstoff von einem durchschnittlichen Aufkommen der Kernbrennstoffsteuer von 2,3 Mrd. EUR auszugehen sei, wobei im Falle eines gemeinsamen Kalkulationsirrtums &uuml;ber die H&ouml;he des zu erzielenden Aufkommens eine korrigierende Erh&ouml;hung des Steuersatzes erfolgen k&ouml;nne (BTDrucks 17\/4832 S. 4 f.). Von vornherein war die Einf&uuml;hrung der neuen Steuer darauf angelegt, dem Bund Steuereinnahmen in Milliardenh&ouml;he zu verschaffen. Daran vermag auch der Umstand nichts zu &auml;ndern, dass die Aufkommenserwartungen im ersten Jahr der Erhebung der Kernbrennstoffsteuer nicht vollst&auml;ndig erf&uuml;llt worden sind. Im Jahr 2011 betrug das Gesamtaufkommen lediglich 922 Mio. EUR. Nach den Ergebnissen des Arbeitskreises Steuersch&auml;tzungen wird in den Folgejahren mit einem durchschnittlichen Aufkommen von ca. 1,3 Mrd. EUR gerechnet (Monatsbericht des BMF, November 2011).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Im Rahmen der vorzunehmenden Interessensabw&auml;gung k&ouml;nnen die durch die steuerliche Absetzbarkeit der Kernbrennstoffsteuer als Betriebsausgaben zu erwartenden Mindereinnahmen im Bereich der K&ouml;rperschaft- und Gewerbesteuern zwar nicht v&ouml;llig au&szlig;er Acht gelassen werden, jedoch erreichen sie nicht ein solches Ausma&szlig;, dass die verbleibenden Mehreinnahmen ein &uuml;berwiegendes &ouml;ffentliches Interesse des Bundes an einer geordneten Haushaltsf&uuml;hrung nicht mehr begr&uuml;nden k&ouml;nnen. In seinem Beschluss vom 26. November 2010 geht der Bundesrat unter Voraussetzung der Nichtabw&auml;lzbarkeit der Steuer von Mindereinnahmen bei L&auml;ndern und Gemeinden in H&ouml;he von 500 Mio. EUR aus (BRDrucks 687\/10 S. 2). In diesem Zusammenhang hat die Bundesregierung best&auml;tigt, dass die Mindereinnahmen bei der K&ouml;rperschaft- und Gewerbesteuer bei allen Gebietsk&ouml;rperschaften zwischen 25 % und 30 % des Aufkommens der Kernbrennstoffsteuer betragen k&ouml;nnten, jedoch zugleich auf die M&ouml;glichkeit der Abw&auml;lzung der Steuer und auf die Laufzeitverl&auml;ngerung der Kernkraftwerke hingewiesen. Diese f&uuml;hre zu Zusatzgewinnen bei den Betreibern von Kernkraftwerken und damit zu zus&auml;tzlichem Aufkommen bei den Ertragsteuern. Deshalb gehe die Bundesregierung davon aus, dass das Steueraufkommen die Steuermindereinnahmen aus dem Betriebsausgabenabzug der Kernbrennstoffsteuer &uuml;berkompensieren werde (BTDrucks 17\/4832 S. 5). Diese Gesichtspunkte hat das FG bei seiner Entscheidung unber&uuml;cksichtigt gelassen und dem prognostizierten Gesamtaufkommen von 2,3 Mrd. EUR einen auf Steuermindereinnahmen zur&uuml;ckzuf&uuml;hrenden Abzugsbetrag in H&ouml;he von 1,4 Mrd. EUR gegen&uuml;bergestellt, dessen Berechnung nicht belegt wird. Jedenfalls ergibt sich dieser Betrag nicht aus der vom FG angef&uuml;hrten BTDrucks 17\/3054. Aus der Beantwortung der bereits in Bezug genommenen Kleinen Anfrage in BTDrucks 17\/4609 l&auml;sst sich auf Mindereinnahmen bei der K&ouml;rperschaft- und Gewerbesteuer von lediglich 690 Mio. EUR schlie&szlig;en, wobei auf die L&auml;nder und Gemeinden ca. 500 Mio. EUR entfallen (BTDrucks 17\/4832 S. 5). Danach bleibt es f&uuml;r den Bundeshaushalt bei Mehreinnahmen von &uuml;ber 2 Mrd. EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Allerdings hat das FG zu Recht auf das Atom-Moratorium und die Stilllegung der &auml;ltesten Atomkraftwerke hingewiesen. Nach &sect; 7 Abs. 1a des Atomgesetzes sind bei insgesamt acht Kernkraftwerken die Berechtigungen zum Leistungsbetrieb mit Ablauf des 6. August 2011 erloschen. Wie die Bundesregierung mitgeteilt hat, kann das erwartete Aufkommen der Kernbrennstoffsteuer durch die dauerhafte Abschaltung dieser Kernkraftwerke j&auml;hrlich um einen &quot;dreistelligen Millionenbetrag im oberen Bereich&quot; geringer ausfallen (BTDrucks 17\/5749 S. 3). Auch die Ber&uuml;cksichtigung der mit der Abschaltung verbundenen Mindereinnahmen f&uuml;hrt nicht zu einer derartigen Minderung des Aufkommens der Kernbrennstoffsteuer, dass das berechtigte Interesse des Bundes an einer Haushaltskonsolidierung und geordneten Haushaltsf&uuml;hrung vernachl&auml;ssigt werden k&ouml;nnte. Aufgrund der dauerhaften Stilllegung von acht Kernkraftwerken ist nach den Ergebnissen des Arbeitskreises Steuersch&auml;tzungen das gesch&auml;tzte Aufkommen f&uuml;r das Jahr 2012 um 830 Mio. EUR und f&uuml;r die folgenden Jahre um jeweils 1 Mrd. EUR zu korrigieren (Monatsbericht des BMF, November 2011). Danach verbleibt ein prognostiziertes j&auml;hrliches Steueraufkommen der Kernbrennstoffsteuer von &uuml;ber 1 Mrd. EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Letztlich k&ouml;nnen Unsicherheiten bei der exakten Bestimmung des Steuerausfalls bei der im Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes gebotenen und ausreichenden summarischen Pr&uuml;fung auf sich beruhen. Entscheidend ist, dass durch eine Aufhebung der Vollziehung des angefochtenen Bescheids das KernbrStG faktisch mit der Folge von drohenden hohen Einnahmeausf&auml;llen au&szlig;er Kraft gesetzt w&uuml;rde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Dem Vorbringen der Antragstellerin ist nicht schl&uuml;ssig zu entnehmen, dass durch die sofortige Vollziehung der angefochtenen Steueranmeldung irreparable Nachteile oder eine unzumutbare H&auml;rte drohen w&uuml;rden. In diesem Zusammenhang verweist sie lediglich auf den teilweisen Wegfall der kalkulierbaren Gewinne aus der Kernenergiegewinnung und auf &#8211;nicht n&auml;her bezifferte&#8211; Kosten f&uuml;r frustrierte Aufwendungen und nutzlos gewordene Anlageninvestitionen sowie umfangreiche Investitionen in alternative Formen der Energiegewinnung. Auch die Behauptung, dass f&uuml;r Zwecke der Ertragsbesteuerung zumindest in 2011 im Inland ein negatives Jahresergebnis erzielt werde, wird nicht n&auml;her belegt. Jedenfalls l&auml;sst sich aus diesen Angaben nicht auf eine drohende Vernichtung der wirtschaftlichen Existenz der Antragstellerin schlie&szlig;en. Nach der Rechtsprechung des BFH setzt eine Aufhebung der Vollziehung wegen unbilliger H&auml;rte voraus, dass der Betroffene seine wirtschaftliche Lage im Einzelnen vortr&auml;gt und glaubhaft macht (BFH-Beschl&uuml;sse vom 29. M&auml;rz 2001 III B 80\/00, BFH\/NV 2001, 1294, und in BFHE 199, 566, BStBl II 2003, 18). Nach Einsch&auml;tzung des Senats ist die (vorl&auml;ufige) Entrichtung der Steuer der Antragstellerin durchaus zumutbar. Dies wird auch durch den Verzicht des FG auf die Anforderung einer Sicherheitsleistung belegt, den es damit begr&uuml;ndet hat, dass Anhaltspunkte f&uuml;r eine Gef&auml;hrdung des &#8211;im Streitfall sehr hohen&#8211; Steueranspruchs nicht ersichtlich seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 9.3.2012, VII B 171\/11 Kein vorl&auml;ufiger Rechtsschutz gegen Kernbrennstoffsteuer Leits&auml;tze Ein mit ernstlichen Zweifeln an der Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit einer der angefochtenen Steuerfestsetzung zugrunde liegenden Gesetzesvorschrift begr&uuml;ndeter Antrag auf AdV ist abzulehnen, wenn nach den Umst&auml;nden des Einzelfalles dem Interesse des Antragstellers an der Gew&auml;hrung vorl&auml;ufigen Rechtsschutzes kein Vorrang vor dem &ouml;ffentlichen Interesse am &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-b-171-11-kein-vorlaeufiger-rechtsschutz-gegen-kernbrennstoffsteuer\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VII&nbsp;B&nbsp;171\/11 &#8211; Kein vorl&auml;ufiger Rechtsschutz gegen Kernbrennstoffsteuer<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-8620","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8620","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8620"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8620\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8620"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8620"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8620"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}