{"id":9153,"date":"2012-12-20T06:39:37","date_gmt":"2012-12-20T04:39:37","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=9153"},"modified":"2012-12-20T06:39:37","modified_gmt":"2012-12-20T04:39:37","slug":"vi-r-26-11-vorzeitige-beendigung-eines-im-blockmodell-gefuehrten-altersteilzeitarbeitsverhaeltnisses-ausgleichszahlungen-fuer-in-der-arbeitsphase-erbrachte-vorleistungen-beschwer-bei-begehren-einer-ho","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-26-11-vorzeitige-beendigung-eines-im-blockmodell-gefuehrten-altersteilzeitarbeitsverhaeltnisses-ausgleichszahlungen-fuer-in-der-arbeitsphase-erbrachte-vorleistungen-beschwer-bei-begehren-einer-ho\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;R&nbsp;26\/11 &#8211; Vorzeitige Beendigung eines im Blockmodell gef&uuml;hrten Altersteilzeitarbeitsverh&auml;ltnisses &#8211; Ausgleichszahlungen f&uuml;r in der Arbeitsphase erbrachte Vorleistungen &#8211; Beschwer bei Begehren einer h&ouml;heren Steuerfestsetzung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 15.12.2011, VI R 26\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Vorzeitige Beendigung eines im Blockmodell gef&uuml;hrten Altersteilzeitarbeitsverh&auml;ltnisses &#8211; Ausgleichszahlungen f&uuml;r in der Arbeitsphase erbrachte Vorleistungen &#8211; Beschwer bei Begehren einer h&ouml;heren Steuerfestsetzung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Wird ein im Blockmodell gef&uuml;hrtes Altersteilzeitarbeitsverh&auml;ltnis vor Ablauf der vertraglich vereinbarten Zeit beendet und erh&auml;lt der Arbeitnehmer f&uuml;r seine in der Arbeitsphase erbrachten Vorleistungen Ausgleichszahlungen, stellen diese Ausgleichszahlungen Arbeitslohn dar.<\/p>\n<p>2. Solche Ausgleichszahlungen sind sonstige Bez&uuml;ge i.S. des &sect; 38a Abs. 1 Satz 3 EStG, so dass sie nach dem Zuflussprinzip des &sect; 11 Abs. 1 Satz 1 EStG zu erfassen sind.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitig ist, in welchem Veranlagungszeitraum Zahlungen im Zusammenhang mit der vorzeitigen Beendigung eines Blockmodells der Altersteilzeit als Lohn zu erfassen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) sind zusammen veranlagte Ehegatten. Der Kl&auml;ger erzielt Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit. Er vereinbarte mit seiner Arbeitgeberin einen Altersteilzeitvertrag im sog. Blockmodell. Danach blieb die w&ouml;chentliche Arbeitszeit bei reduzierter Entlohnung zun&auml;chst ungek&uuml;rzt (Arbeitsphase). Anschlie&szlig;end sollte der Arbeitnehmer von seiner Arbeitsleistung freigestellt werden (Freistellungsphase). Die Arbeitsphase begann im Oktober 2005, die Freistellungsphase sollte erst 2008 beginnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aufgrund einer Betriebs&uuml;bertragung wurde das Arbeitsverh&auml;ltnis mit der Arbeitgeberin einschlie&szlig;lich der Altersteilzeitabrede beendet. Wegen der von dem Kl&auml;ger in der Arbeitsphase erbrachten, jedoch nicht voll entlohnten Arbeitszeit entstand zu seinen Gunsten ein Wertguthaben. Dieses zahlte die Arbeitgeberin an den Kl&auml;ger am 29. Januar 2007 aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r 2006, dem Streitjahr, gab der Kl&auml;ger auch die am 29. Januar 2007 erfolgte Auszahlung des Wertguthabens als Einnahmen aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit an. Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) war dagegen der Ansicht, die Auszahlung sei erst im Jahr des Zuflusses, n&auml;mlich im Veranlagungszeitraum 2007, steuerlich zu erfassen. Dementsprechend setzte das FA die Einkommensteuer f&uuml;r das Streitjahr ohne Ber&uuml;cksichtigung der Auszahlung des Wertguthabens fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die dagegen erhobene Klage wurde durch das Finanzgericht (FG) abgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision machen die Kl&auml;ger geltend, es handele sich bei der Auszahlung des Berichtigungsbetrages um laufenden Arbeitslohn, der im Zusammenhang mit den einzelnen Lohnzahlungszeitr&auml;umen stehe und daher in dem Streitjahr zu erfassen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>die Aufhebung des Urteils des Nieders&auml;chsischen FG vom 8. Dezember 2010&nbsp;&nbsp;3 K 238\/08 und die Ab&auml;nderung des Einkommensteuerbescheides 2006 vom 3. Januar 2008 dahingehend, dass der auf das Kalenderjahr 2006 entfallende Arbeitslohn aus dem ausgezahlten Zeitwertguthaben der Altersteilzeit in H&ouml;he von 42.866,37 EUR nicht als Arbeitslohn f&uuml;r das Kalenderjahr 2007 zu erfassen ist, sondern als Arbeitslohn f&uuml;r das Kalenderjahr 2006.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Der Senat entscheidet gem&auml;&szlig; &sect; 126a der Finanzgerichtsordnung (FGO) durch Beschluss. Er h&auml;lt die Revision einstimmig f&uuml;r unbegr&uuml;ndet und eine m&uuml;ndliche Verhandlung nicht f&uuml;r erforderlich. Die Beteiligten sind vorher dar&uuml;ber unterrichtet worden und hatten Gelegenheit zur Stellungnahme.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Revision ist zul&auml;ssig. Die Kl&auml;ger begehren in der Revision eine h&ouml;here Einkommensteuer als im angefochtenen Bescheid festgesetzt, weil sie sich von der Erfassung der Ausgleichszahlung im Streitjahr Vorteile f&uuml;r sp&auml;tere Jahre versprechen. Sie sind daher von ihrem Standpunkt aus durch die niedrigere Steuerfestsetzung im angefochtenen Bescheid beschwert (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 7. April 1976 I R 24\/75, BFHE 118, 542, BStBl II 1976, 501).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Das FG ist im Ergebnis zutreffend davon ausgegangen, dass die Auszahlung des Wertguthabens kein laufender Arbeitslohn und dem Kl&auml;ger nicht im Streitjahr zugeflossen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Gem&auml;&szlig; &sect; 11 Abs. 1 Satz 1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) sind Einnahmen innerhalb des Kalenderjahres bezogen, in dem sie dem Steuerpflichtigen zugeflossen sind. F&uuml;r Einnahmen aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit, wie sie im Streitfall vorliegen, verweist &sect; 11 Abs. 1 Satz 4 EStG auf &sect; 38a Abs. 1 S&auml;tze 2 und 3 EStG. Dort wird unterschieden zwischen laufendem Arbeitslohn, der dem Arbeitnehmer regelm&auml;&szlig;ig zuflie&szlig;t (BFH-Beschluss vom 29. Mai 1998 VI B 275\/97, BFH\/NV 1998, 1477), und sonstigen Bez&uuml;gen, d.h. Arbeitslohn, der nicht als laufender Arbeitslohn gezahlt wird (BFH-Urteile vom 20. November 2008 VI R 25\/05, BFHE 223, 419, BStBl II 2009, 382; vom 30. September 2008 VI R 67\/05, BFHE 223, 98, BStBl II 2009, 282; vom 29. Mai 2008 VI R 57\/05, BFHE 221, 177, BStBl II 2009, 147; BFH-Beschluss in BFH\/NV 1998, 1477). F&uuml;r sonstige Bez&uuml;ge verbleibt es nach &sect; 38a Abs. 1 Satz 3 EStG beim Zuflussprinzip des &sect; 11 EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben und auf der Grundlage der vom FG getroffenen Feststellungen h&auml;lt die Entscheidung der Vorinstanz, die Auszahlung des Wertguthabens sei dem Kl&auml;ger als sonstiger Bezug nicht im Streitjahr zugeflossen, revisionsrechtlicher &Uuml;berpr&uuml;fung im Ergebnis stand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Ausgleichszahlung stellt einen sonstigen Bezug dar. Sie hat ihre Ursache in der Beendigung des Altersteilzeitarbeitsverh&auml;ltnisses. Im Blockmodell der Altersteilzeit tritt der Arbeitnehmer w&auml;hrend der Arbeitsphase mit seiner vollen Arbeitsleistung im Hinblick auf die anschlie&szlig;ende Freistellungsphase in Vorleistung. Er hat hierdurch Entgelte erarbeitet, die nicht im Monat der Arbeitsphase ausgezahlt, sondern f&uuml;r die sp&auml;tere Freistellungsphase angespart werden. Der Arbeitnehmer erarbeitet sich damit im Umfang seiner Vorleistungen zum einen Anspr&uuml;che auf die sp&auml;tere Zahlung der Bez&uuml;ge und zum anderen einen entsprechenden Anspruch auf Freistellung von der Arbeitsleistungspflicht (Urteile des Bundesarbeitsgerichts &#8211;BAG&#8211; vom 16. August 2005&nbsp;&nbsp;9 AZR 79\/05, Neue Zeitschrift f&uuml;r Arbeitsrecht 2006, 1057; vom 19. Oktober 2004&nbsp;&nbsp;9 AZR 647\/03, BAGE 112, 214, m.w.N.). Nur wenn ein im Blockmodell gef&uuml;hrtes Altersteilzeitarbeitsverh&auml;ltnis vor Ablauf der vertraglich vereinbarten Zeit endet, ist die vom Arbeitnehmer erbrachte Vorleistung &#8211;wie hier geschehen&#8211; zivilrechtlich durch Zahlung eines Entgeltes auszugleichen (vgl. BAG-Urteil vom 14. Oktober 2003 9 AZR 146\/03, BAGE 108, 94).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unabh&auml;ngig davon, auf welcher zivilrechtlichen Grundlage ein Ausgleich im Streitfall erfolgte, ist das den Ausgleichsanspruch begr&uuml;ndende Ereignis daher einzig in der vorzeitigen Beendigung des Altersteilzeitarbeitsverh&auml;ltnisses zu sehen. Die daraufhin wegen des unvorhergesehenen Abbruchs get&auml;tigte Ausgleichszahlung stellt deshalb gerade kein regelm&auml;&szlig;ig zuflie&szlig;endes Entgelt und mithin keinen laufenden Arbeitslohn i.S. des &sect; 38a Abs. 1 Satz 2 EStG dar. Entgegen der Ansicht der Revision ist es aus diesen Gr&uuml;nden auch nicht entscheidend, dass die in der Arbeitsphase regelm&auml;&szlig;ig und fortlaufend erbrachte Mehrarbeit des Kl&auml;gers durch die Ausgleichszahlung verg&uuml;tet wird. Ferner ist ein von der Revision insoweit geltend gemachter Versto&szlig; gegen die Denkgesetze nicht ersichtlich. Denn das FG ist mit seiner rechtlichen W&uuml;rdigung, bei der Tilgung des Ausgleichsanspruchs handele es sich trotz ihres Zusammenhangs zu periodisch erbrachter Arbeitsleistung nicht um laufenden Arbeitslohn, lediglich der kl&auml;gerischen Rechtsauffassung nicht gefolgt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die sonstigen Bez&uuml;ge waren nach &sect;&sect; 11 Abs. 1 Satz 4, 38a Abs. 1 Satz 3 EStG nicht im Streitjahr zu versteuern. Denn nach den von der Revision nicht angegriffenen und daher f&uuml;r den Senat bindenden Feststellungen des FG (&sect; 118 Abs. 2 FGO) erfolgte die Auszahlung des Ausgleichsanspruchs erst Ende Januar des dem Streitjahr folgenden Jahres.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die weitere vom FG aufgeworfene Frage, ob auf die Ausgleichszahlung die Regelung des &sect; 39b Abs. 5 Satz 2 EStG analog anzuwenden ist, bedurfte hier keiner Entscheidung. Denn sie stellt sich nur f&uuml;r laufenden Arbeitslohn i.S. des &sect; 38a Abs. 1 Satz 2 EStG, aber nicht bei sonstigen Bez&uuml;gen der hier im Streitfall vorliegenden Art (BFH-Urteil vom 22. Juli 1993 VI R 104\/92, BFHE 171, 555, BStBl II 1993, 795; FG des Landes Sachsen-Anhalt, Urteil vom 21. April 1999 II 365\/97, Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2000, 326; FG M&uuml;nster, Urteil vom 14. November 1990 VII 3638\/88 E, EFG 1991, 567; Schmidt\/Drenseck, EStG, 30. Aufl., &sect; 38a Rz 2; Eisgruber in Kirchhof, EStG, 10. Aufl., &sect; 38a Rz 4; Trzaskalik, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, EStG, &sect; 38a Rz B5; Tillmann in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect; 38a EStG Rz 18; Seifert in Korn, &sect; 38a EStG Rz 16; Bl&uuml;mich\/Th&uuml;rmer, &sect; 38a EStG Rz 30; Lewang in Littmann\/Bitz\/Pust, Das Einkommensteuerrecht, Kommentar, &sect; 38a Rz 7; He&szlig; in Lademann, EStG, &sect; 38a EStG Rz 18; Hartz\/Mee&szlig;en\/ Wolf, ABC-F&uuml;hrer Lohnsteuer, Stichwort &quot;Zufluss von Arbeitslohn&quot; Rz 2\/1). Angesichts dessen bedarf die von der Revision erhobene R&uuml;ge, die hierzu ergangene Rechtsprechung sei nicht sachgerecht wiedergegeben worden, keiner Er&ouml;rterung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 15.12.2011, VI R 26\/11 Vorzeitige Beendigung eines im Blockmodell gef&uuml;hrten Altersteilzeitarbeitsverh&auml;ltnisses &#8211; Ausgleichszahlungen f&uuml;r in der Arbeitsphase erbrachte Vorleistungen &#8211; Beschwer bei Begehren einer h&ouml;heren Steuerfestsetzung Leits&auml;tze 1. Wird ein im Blockmodell gef&uuml;hrtes Altersteilzeitarbeitsverh&auml;ltnis vor Ablauf der vertraglich vereinbarten Zeit beendet und erh&auml;lt der Arbeitnehmer f&uuml;r seine in der Arbeitsphase erbrachten Vorleistungen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-26-11-vorzeitige-beendigung-eines-im-blockmodell-gefuehrten-altersteilzeitarbeitsverhaeltnisses-ausgleichszahlungen-fuer-in-der-arbeitsphase-erbrachte-vorleistungen-beschwer-bei-begehren-einer-ho\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VI&nbsp;R&nbsp;26\/11 &#8211; Vorzeitige Beendigung eines im Blockmodell gef&uuml;hrten Altersteilzeitarbeitsverh&auml;ltnisses &#8211; Ausgleichszahlungen f&uuml;r in der Arbeitsphase erbrachte Vorleistungen &#8211; Beschwer bei Begehren einer h&ouml;heren Steuerfestsetzung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-9153","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9153","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9153"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9153\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9153"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9153"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9153"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}