{"id":9251,"date":"2012-12-20T03:02:51","date_gmt":"2012-12-20T01:02:51","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=9251"},"modified":"2012-12-20T03:02:51","modified_gmt":"2012-12-20T01:02:51","slug":"vi-b-22-11-ausnahmen-vom-vertretungszwang-verfassungsmaessigkeit-des-par-62-abs-4-fgo-wirksamkeit-der-aufforderung-zur-benennung-eines-zustellungsbevollmaechtigten-keine-wiedereinsetzung-bei-auslandsa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-b-22-11-ausnahmen-vom-vertretungszwang-verfassungsmaessigkeit-des-par-62-abs-4-fgo-wirksamkeit-der-aufforderung-zur-benennung-eines-zustellungsbevollmaechtigten-keine-wiedereinsetzung-bei-auslandsa\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;B&nbsp;22\/11 &#8211; Ausnahmen vom Vertretungszwang &#8211; Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit des &sect; 62 Abs. 4 FGO &#8211; Wirksamkeit der Aufforderung zur Benennung eines Zustellungsbevollm&auml;chtigten &#8211; Keine Wiedereinsetzung bei Auslandsaufenthalt und Behauptung einer l&auml;ngeren Postlaufzeit"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 30.11.2011, VI B 22\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Ausnahmen vom Vertretungszwang &#8211; Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit des &sect; 62 Abs. 4 FGO &#8211; Wirksamkeit der Aufforderung zur Benennung eines Zustellungsbevollm&auml;chtigten &#8211; Keine Wiedereinsetzung bei Auslandsaufenthalt und Behauptung einer l&auml;ngeren Postlaufzeit<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) begehrt die Erteilung der Lohnsteuerklasse III.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Er lebt gemeinsam mit seiner Ehefrau und seinem Kind in X (Afrika). Er erh&auml;lt Versorgungsbez&uuml;ge, die im Inland lohnversteuert werden. Nachdem er erfolglos bei dem Beklagten und Beschwerdegegner (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) die Erteilung der Lohnsteuerklasse III beantragt hatte, erhob er Klage mit dem Verpflichtungsantrag auf Erteilung einer solchen Lohnsteuerklasse.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im finanzgerichtlichen Verfahren ist er durch den Berichterstatter vergeblich zur Bestellung eines inl&auml;ndischen Zustellungsbevollm&auml;chtigten aufgefordert worden. Das Finanzgericht (FG) wies die Klage ohne Revisionszulassung ab. Das Urteil wurde am 5. November 2010 mit einfachem Brief zur Post gegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit am 27. Januar 2011 beim Bundesfinanzhof (BFH) eingegangenem Schreiben stellte der Kl&auml;ger hinsichtlich des FG-Urteils den Antrag, Rechtsgesch&auml;fte beim BFH gem&auml;&szlig; &quot;&sect; 10 RberV&quot; selbst durchf&uuml;hren zu k&ouml;nnen. Er habe juristische Kenntnisse. Der begehrten Selbstvertretung stehe &sect; 62 Abs. 4 der Finanzgerichtsordnung (FGO) nicht entgegen. Denn diese Norm schlie&szlig;e &quot;&sect; 10 RberV&quot; nicht aus. Als Beteiligter d&uuml;rfe er sich selbst vertreten, was aus &quot;Satz 7&quot; einer Vorschrift folge. Im Falle einer Zur&uuml;ckweisung der beanspruchten Selbstvertretung w&uuml;rde der Kl&auml;ger in seinen verfassungsm&auml;&szlig;igen Rechten verletzt und diskriminiert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Beschwerde des Kl&auml;gers ist unzul&auml;ssig und deshalb zu verwerfen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Der angerufene Senat versteht das Schreiben des Kl&auml;gers vom 25. Januar 2011, mit dem er letztlich die Verfolgung seiner Rechte begehrt, als Nichtzulassungsbeschwerde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH sind auch au&szlig;erprozessuale und prozessuale Rechtsbehelfe in entsprechender Anwendung des &sect; 133 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs (BGB) auszulegen, wenn es an einer eindeutigen und zweifelsfreien Erkl&auml;rung des wirklich Gewollten fehlt (vgl. etwa BFH-Urteile vom 1. September 1998 VIII R 46\/93, BFH\/NV 1999, 596; vom 19. Juni 1997 IV R 51\/96, BFH\/NV 1998, 6; vom 30. August 1994 IX R 42\/91, BFH\/NV 1995, 481). Dabei ist im Zweifel davon auszugehen, dass der Steuerpflichtige denjenigen Rechtsbehelf hat einlegen wollen, der seinem materiell-rechtlichen Begehren am ehesten zum Erfolg verhilft (vgl. etwa BFH-Urteil vom 11. September 1986 IV R 11\/83, BFHE 147, 403, BStBl II 1987, 5). Das FG hat die Revision nicht zugelassen, wogegen der Kl&auml;ger mit einer Nichtzulassungsbeschwerde nach &sect; 116 FGO vorgehen konnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Dem Kl&auml;ger steht ein Selbstvertretungsrecht aus &quot;&sect; 10 RberV&quot; nicht zu. Sollte er damit &sect; 10 der Verordnung zur Ausf&uuml;hrung des Rechtsberatungsgesetzes meinen, kann er daraus keine Ausnahme vom Vertretungszwang nach &sect; 62 Abs. 4 FGO herleiten. Diese Norm, die ohnehin mit Ablauf des 30. Juni 2008 au&szlig;er Kraft getreten ist (Art. 20 Satz 4 Nr. 2 des Gesetzes zur Neuregelung des Rechtsberatungsrechts &#8211;RBerNG&#8211; vom 12. Dezember 2007, BGBl I 2007, 2840), ist nicht einschl&auml;gig. Denn diese Vorschrift betrifft die Erlaubnis einer Rechtsberatung f&uuml;r juristische Personen. Aus dem ebenfalls seit dem 30. Juni 2008 au&szlig;er Kraft getretenen Rechtsberatungsgesetz (Art. 20 Satz 4 Nr. 1 RBerNG) ergibt sich zudem nichts anderes.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Vor dem BFH muss sich &#8211;wie auch aus der Rechtsmittelbelehrung in dem vorbezeichneten Urteil hervorgeht&#8211; jeder Beteiligte, sofern es sich nicht um eine juristische Person des &ouml;ffentlichen Rechts oder um eine Beh&ouml;rde handelt, durch einen Rechtsanwalt, Steuerberater, Steuerbevollm&auml;chtigten, Wirtschaftspr&uuml;fer oder vereidigten Buchpr&uuml;fer als Bevollm&auml;chtigten vertreten lassen; zur Vertretung berechtigt sind auch Gesellschaften i.S. des &sect; 3 Nrn. 2 und 3 des Steuerberatungsgesetzes, die durch solche Personen handeln (&sect; 62 Abs. 4 FGO). Im Streitfall ist die Beschwerde nicht von einer solchen Person oder Gesellschaft eingelegt worden; die Beschwerde ist daher als unzul&auml;ssig zu verwerfen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegen diesen Vertretungszwang bestehen keine verfassungsrechtlichen Bedenken, insbesondere liegt darin kein Versto&szlig; gegen den Anspruch auf rechtliches Geh&ouml;r (Beschluss des Bundesverfassungsgerichts &#8211;BVerfG&#8211; vom 20. August 1992&nbsp;&nbsp;2 BvR 1000\/92, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung 1992, 729 zur Vorg&auml;ngervorschrift des Art. 1 Nr. 1 des Gesetzes zur Entlastung des Bundesfinanzhofs).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Beschwerde ist dar&uuml;ber hinaus auch unzul&auml;ssig, weil der Kl&auml;ger sie nicht innerhalb eines Monats nach Zustellung des vollst&auml;ndigen Urteils beim BFH eingelegt hat (vgl. &sect; 116 Abs. 2 Satz 1 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das angefochtene Urteil ist dem Kl&auml;ger wirksam gem&auml;&szlig; &sect; 53 Abs. 3 Satz 2 FGO mit der Aufgabe zur Post am 5. November 2010 zugestellt worden. Der Beschwerdef&uuml;hrer hat trotz richterlicher Aufforderung und Hinweises auf die verfahrensrechtlichen Folgen bis zum 5. November 2010 keinen inl&auml;ndischen Zustellungsbevollm&auml;chtigten benannt. Zur Benennung eines Zustellungsbevollm&auml;chtigten ist ein Beschluss des FG nicht erforderlich; es reicht eine Aufforderung durch die Gesch&auml;ftsstelle des Gerichts auf richterliche Anordnung hin aus (BFH-Beschluss vom 24. Mai 1984 VIII R 77\/82, juris, m.w.N.). Mithin gen&uuml;gt &#8211;wie hier&#8211; erst recht die Aufforderung durch den Berichterstatter selbst. Gem&auml;&szlig; &sect; 53 Abs. 3 Satz 2 FGO gilt deshalb das Urteil mit der Aufgabe zur Post am 5. November 2010 als dem Kl&auml;ger wirksam zugestellt (vgl. BFH-Beschluss vom 24. Juni 1986 VII R 30\/83, BFH\/NV 1986, 755).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegen die Regelung des &sect; 53 Abs. 3 Satz 2 FGO bestehen keine verfassungsrechtlichen Bedenken (vgl. BVerfG-Beschluss vom 19. Februar 1997&nbsp;&nbsp;1 BvR 1353\/95, Neue Juristische Wochenschrift 1997, 1772).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beschwerdefrist von einem Monat endete danach (der 5. Dezember 2010 war ein Sonntag) mit Ablauf des 6. Dezember 2010 (vgl. &sect; 54 FGO i.V.m. &sect; 222 Abs. 1, 2 der Zivilprozessordnung und &sect; 187 Abs. 1, &sect; 188 Abs. 2 BGB). Die Beschwerde ist erst am 27. Januar 2011 und damit versp&auml;tet eingegangen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dem Kl&auml;ger kann wegen Vers&auml;umung der Beschwerdefrist keine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand (&sect; 56 FGO) gew&auml;hrt werden. Auf Antrag ist Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu gew&auml;hren, wenn jemand ohne Verschulden verhindert war, eine gesetzliche Frist einzuhalten (&sect; 56 Abs. 1 FGO). Die Fristvers&auml;umnis ist jedoch nicht ohne Verschulden des Kl&auml;gers eingetreten. Seine Behauptung, er habe das Urteil mit einfachem Brief am 25. Januar 2011 erhalten, vermag eine schuldlose Fristvers&auml;umung nicht zu begr&uuml;nden. Wer wie der Kl&auml;ger bei einem Aufenthalt im Ausland mit dem Eingang beh&ouml;rdlicher und gerichtlicher Entscheidungen sowie mit der Notwendigkeit darauf bezogener fristgebundener Rechtsbehelfe rechnen muss, hat nach der Rechtsprechung alle Ma&szlig;nahmen zu treffen, die nach vern&uuml;nftigem Ermessen geeignet sind, die Vers&auml;umnis von Fristen auszuschlie&szlig;en (BFH-Beschl&uuml;sse vom 13. November 1989 III B 107\/88, BFH\/NV 1990, 649; vom 27. August 1997 XI B 118, 119, 149\/96, XI S 43, 44, 50\/96, BFH\/NV 1998, 617; vom 30. M&auml;rz 2006 VII B 197\/05, BFH\/NV 2006, 1487). Dazu muss er insbesondere sicherstellen, dass fristausl&ouml;sende Schriftst&uuml;cke rechtzeitig zu seiner Kenntnis gelangen (BFH-Urteil vom 9. Dezember 1999 III R 37\/97, BFHE 190, 292, BStBl II 2000, 175). Diese Voraussetzungen hat der Kl&auml;ger nicht erf&uuml;llt, obwohl er durch das FG zu der Bestellung eines Zustellungsbevollm&auml;chtigten aufgefordert worden war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 30.11.2011, VI B 22\/11 Ausnahmen vom Vertretungszwang &#8211; Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit des &sect; 62 Abs. 4 FGO &#8211; Wirksamkeit der Aufforderung zur Benennung eines Zustellungsbevollm&auml;chtigten &#8211; Keine Wiedereinsetzung bei Auslandsaufenthalt und Behauptung einer l&auml;ngeren Postlaufzeit Tatbestand 1&nbsp; I. 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