{"id":9264,"date":"2012-12-06T04:35:46","date_gmt":"2012-12-06T02:35:46","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=9264"},"modified":"2012-12-06T04:35:46","modified_gmt":"2012-12-06T02:35:46","slug":"v-r-66-09-zubereitung-von-speisen-im-altenwohnheim-und-pflegeheim-abgrenzung-zwischen-lieferung-und-sonstiger-leistung-partyservice-kein-ermaessigter-steuersatz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-66-09-zubereitung-von-speisen-im-altenwohnheim-und-pflegeheim-abgrenzung-zwischen-lieferung-und-sonstiger-leistung-partyservice-kein-ermaessigter-steuersatz\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;66\/09 &#8211; Zubereitung von Speisen im Altenwohnheim und Pflegeheim &#8211; Abgrenzung zwischen Lieferung und sonstiger Leistung &#8211; Partyservice &#8211; Kein erm&auml;&szlig;igter Steuersatz"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 12.10.2011, V R 66\/09<\/p>\n<p class=\"titel\">Zubereitung von Speisen im Altenwohnheim und Pflegeheim &#8211; Abgrenzung zwischen Lieferung und sonstiger Leistung &#8211; Partyservice &#8211; Kein erm&auml;&szlig;igter Steuersatz<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Die in einer Gro&szlig;k&uuml;che eines Altenwohnheims und Pflegeheims zur Verpflegung der Bewohner zubereiteten Speisen sind keine &quot;Standardspeisen&quot; als Ergebnis einfacher und standardisierter Zubereitungsvorg&auml;nge nach Art eines Imbissstandes, so dass deren Abgabe zu festen Zeitpunkten in Warmhaltebeh&auml;ltern keine Lieferung, sondern eine dem Regelsteuersatz unterliegende sonstige Leistung ist.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) betrieb in den Streitjahren mehrere Altenwohn- und Pflegeheime. Sie ist aufgrund eines Verschmelzungsvertrages vom 13. Dezember 2002 als &uuml;bernehmender Rechtstr&auml;ger Gesamtrechtsnachfolger der E-GmbH, von der sie in den Streitjahren 1999 bis 2002 entgeltliche Leistungen zur Versorgung der in den von der Kl&auml;gerin betriebenen Altenwohn- und Pflegeheimen vollstation&auml;r untergebrachten Personen mit Speisen und Getr&auml;nken bezog. Die E-GmbH hatte dabei die Speiseplanvorgaben der Kl&auml;gerin einzuhalten und s&auml;mtliche Mahlzeiten mit eigenem Personal und eigener K&uuml;cheneinrichtung zuzubereiten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dementsprechend betrieb die E-GmbH in den Heimen jeweils eine Gro&szlig;k&uuml;che und bereitete dort Speisen f&uuml;r die Heimbewohner zu, die dann in entsprechenden Beh&auml;ltnissen unportioniert auf die einzelnen Stationen der Heime transportiert wurden. Auf den Stationen befanden sich Gemeinschaftsk&uuml;chen, in denen Speisen und Getr&auml;nke durch das Pflegepersonal der Kl&auml;gerin portioniert und an die Heimbewohner ausgegeben wurden. Geschirr und Besteck wurden in den Gemeinschaftsk&uuml;chen aufbewahrt und auch gesp&uuml;lt. Die Einnahme der Mahlzeiten durch die Heimbewohner erfolgte in den auf den Stationen befindlichen Gemeinschaftsaufenthaltsr&auml;umen. Die Einrichtungsgegenst&auml;nde sowohl der Gemeinschaftsk&uuml;chen als auch der Gemeinschaftsaufenthaltsr&auml;ume befanden sich im Eigentum der E-GmbH, die der Kl&auml;gerin die gesamte Einrichtung und Ausstattung der Altenwohn- und Pflegeheime zur Verf&uuml;gung stellte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Anschluss an eine Au&szlig;enpr&uuml;fung ging der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) davon aus, dass entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin die Ums&auml;tze aus der Verpflegung der Heimbewohner dem Regelsteuersatz unterl&auml;gen. Einspruch und Klage hatten &uuml;berwiegend keinen Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) st&uuml;tzte die Klageabweisung darauf, dass sich die E-GmbH nicht darauf beschr&auml;nkt habe, die f&uuml;r die Heimbewohner vorgesehenen Speisen in den in den jeweiligen Heimen befindlichen Gro&szlig;k&uuml;chen verzehrfertig zubereitet an die Kl&auml;gerin abzugeben, sondern die E-GmbH dar&uuml;ber hinaus auch das Mobiliar der Gemeinschaftsaufenthaltsr&auml;ume, in denen die Speisen eingenommen wurden, sowie das zur Einnahme der Mahlzeiten erforderliche Geschirr und Besteck &uuml;berlassen habe. Daher komme es nicht darauf an, ob die E-GmbH oder die Kl&auml;gerin die Speisen aus der jeweiligen Gro&szlig;k&uuml;che auf die einzelnen Stationen transportiert und die Essensreste entsorgt habe. Der Ber&uuml;cksichtigung der Mobiliar- sowie der Geschirr- und Besteck&uuml;berlassung als Dienstleistungselemente stehe nicht entgegen, dass die E-GmbH der Kl&auml;gerin nicht nur diese zur Einnahme der Mahlzeiten genutzten Gegenst&auml;nde, sondern das gesamte Inventar der jeweiligen Heime &uuml;berlassen habe. Auch sei unerheblich, dass die Heimbewohner die Gemeinschaftsaufenthaltsr&auml;ume und deren Mobiliar nicht nur f&uuml;r die Einnahme von Mahlzeiten, sondern auch f&uuml;r andere Zwecke genutzt h&auml;tten. Die &Uuml;berlassung des Mobiliars der Gemeinschaftsaufenthaltsr&auml;ume sowie des Geschirrs und des Bestecks sei trotz insoweit eigenst&auml;ndiger Leistungen in die Gesamtw&uuml;rdigung, ob die E-GmbH mit der Verpflegung der Heimbewohner Lieferungen oder sonstige Leistungen erbracht habe, einzubeziehen. Insoweit k&ouml;nnten auch andere Leistungen desselben Unternehmers ber&uuml;cksichtigt werden, wenn sie &#8211;wie hier&#8211; zumindest auch dazu dienten, der Abgabe von Speisen und Getr&auml;nken die Gestalt eines Restaurationsumsatzes zu geben. Der Kl&auml;gerin seien somit nicht nur verzehrfertig zubereitete Lebensmittel &uuml;berlassen worden, die E-GmbH habe vielmehr auch Hilfsmittel und Verzehrvorrichtungen zur Verf&uuml;gung gestellt, die dazu geeignet und bestimmt gewesen seien, den Heimbewohnern die Einnahme der Mahlzeiten in den Gemeinschaftsaufenthaltsr&auml;umen zu erm&ouml;glichen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen wendet sich die Revision der Kl&auml;gerin, die sie auf die Verletzung materiellen Rechts st&uuml;tzt. Inventar&uuml;berlassung und Verpflegungsleistungen seien keine einheitliche Leistung. Als reiner Kantinenbetreiber habe die E-GmbH lediglich &quot;Standardmahlzeiten&quot; zubereitet. Es l&auml;gen neben der Lieferung von Speisen keine weiteren Dienstleistungselemente vor, die unter Ber&uuml;cksichtigung des Trennungsprinzips ber&uuml;cksichtigt werden durften. Die E-GmbH habe keinen Partyservice betrieben. Im &Uuml;brigen sei die Speisenzubereitung kein allein entscheidendes Kriterium und f&uuml;r die Beurteilung als Lieferung oder sonstige Leistung nicht pr&auml;gend. Die E-GmbH habe neben der Speisenzubereitung keine weiteren pr&auml;genden Dienstleistungen erbracht. Der Gesamtversorgungsvertrag habe nur allgemeine Vorgaben enthalten. Die zubereiteten Speisen h&auml;tten sich h&auml;ufig wiederholt. Im &quot;Sozialcatering&quot; w&uuml;rden aufgrund des nur geringen Dienstleistungsanteils bei der Zubereitung stets Lieferungen erbracht. Bei der &quot;Zubereitung von vergleichsweisen einfachen Speisen&quot; sei vergleichbar dem Warenverkauf einer B&auml;ckerei von einer Lieferung auszugehen. Eine Men&uuml;wahl habe es nicht gegeben. F&uuml;r das Vorliegen von Lieferungen spreche auch die Anlieferung in Gro&szlig;gebinden. Die Zubereitungen im &quot;Sozialcatering&quot; seien nach &quot;Kreativit&auml;t&quot; und &quot;Personalaufwand&quot; nicht denen eines Restaurants vergleichbar gewesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, den Umsatzsteuerbescheid 1999 vom 16. November 2001, ge&auml;ndert durch den Bescheid vom 27. Juli 2005, in der Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 3. Februar 2006, den Umsatzsteuerbescheid 2000 vom 30. Dezember 2003, ge&auml;ndert durch Bescheide vom 27. Juli 2005 in der Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 20. Februar 2006, den Umsatzsteuerbescheid 2001 vom 30. Dezember 2003 in der Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 20. Februar 2006 sowie den Umsatzsteuerbescheid 2002 vom 31. M&auml;rz 2004, ge&auml;ndert durch Bescheid vom 3. Juni 2004, in der Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 22. M&auml;rz 2006 dahingehend abzu&auml;ndern, dass die Umsatzsteuer f&uuml;r 1999 um 65.738,67 EUR, f&uuml;r 2000 um 102.763,82 EUR, f&uuml;r 2001 um 58.200,45 EUR und f&uuml;r 2002 um 43.055,44 EUR gemindert wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision der Kl&auml;gerin ist unbegr&uuml;ndet und war daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect; 126 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat im Ergebnis zu Recht entschieden, dass die E-GmbH der Kl&auml;gerin dem Regelsteuersatz unterliegende sonstige Leistungen erbracht hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect; 12 Abs. 2 Nr. 1 des Umsatzsteuergesetzes 1999 (UStG) erm&auml;&szlig;igt sich die Steuer auf 7 v.H. f&uuml;r &quot;die Lieferungen&quot; der in der Anlage bezeichneten Gegenst&auml;nde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect; 3 Abs. 1 UStG sind &quot;Lieferungen eines Unternehmens &#8230; Leistungen, durch die er oder in seinem Auftrag ein Dritter den Abnehmer oder in dessen Auftrag einen Dritten bef&auml;higt, im eigenen Namen &uuml;ber einen Gegenstand zu verf&uuml;gen (Verschaffung der Verf&uuml;gungsmacht)&quot;. &sect; 3 Abs. 9 UStG hatte in den Streitjahren folgenden Wortlaut: &quot;Sonstige Leistungen sind Leistungen, die keine Lieferungen sind. &#8230; Die Abgabe von Speisen und Getr&auml;nken zum Verzehr an Ort und Stelle ist eine sonstige Leistung. Speisen und Getr&auml;nke werden zum Verzehr an Ort und Stelle abgegeben, wenn sie nach den Umst&auml;nden der Abgabe dazu bestimmt sind, an einem Ort verzehrt zu werden, der mit dem Abgabeort in einem r&auml;umlichen Zusammenhang steht, und besondere Vorrichtungen f&uuml;r den Verzehr an Ort und Stelle bereitgehalten werden.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Vorschriften beruhen unionsrechtlich auf Art. 5 Abs. 1 der Sechsten Richtlinie des Rates vom 17. Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern 77\/388\/EWG (Richtlinie 77\/388\/EWG), wonach als Lieferung eines Gegenstands die &Uuml;bertragung der Bef&auml;higung gilt, wie ein Eigent&uuml;mer &uuml;ber einen k&ouml;rperlichen Gegenstand zu verf&uuml;gen, und auf Art. 6 Abs. 1 der Richtlinie 77\/388\/EWG, wonach als Dienstleistung jede Leistung gilt, die keine Lieferung eines Gegenstands i.S. des Art. 5 dieser Richtlinie ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Bei der Abgrenzung zwischen Lieferungen und sonstigen Leistungen im Bereich der Speisenzubereitung ist das Urteil des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) vom 10. M&auml;rz 2011 in den verbundenen Rechtssachen C-497\/09, C-499\/09, C-501\/09 und C-502\/09, Bog u.a. (Umsatzsteuer-Rundschau &#8211;UR&#8211; 2011, 272) zu beachten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Danach ist die Abgabe frisch zubereiteter Speisen oder Nahrungsmittel zum sofortigen Verzehr an Imbissst&auml;nden oder -wagen oder in Kino-Foyers eine Lieferung, wenn eine qualitative Pr&uuml;fung des gesamten Umsatzes ergibt, dass die Dienstleistungselemente, die der Lieferung der Nahrungsmittel voraus- und mit ihr einhergehen, nicht &uuml;berwiegen (EuGH-Urteil Bog u.a. in UR 2011, 272, Leitsatz 1 erster Gedankenstrich).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der EuGH f&uuml;hrt hierf&uuml;r an, dass es sich in diesem Fall um die Abgabe von &quot;Standardspeisen&quot; als Ergebnis einer &quot;einfachen, standardisierten Zubereitung&quot; (EuGH-Urteil Bog u.a. in UR 2011, 272 Rdnr. 74) handelt, bei der sich &quot;die Zubereitung des warmen Endprodukts im Wesentlichen auf einfache, standardisierte Handlungen beschr&auml;nkt, die in den meisten F&auml;llen nicht auf Bestellung eines bestimmten Kunden, sondern entsprechend der allgemein vorhersehbaren Nachfrage st&auml;ndig oder in Abst&auml;nden vorgenommen werden&quot; (EuGH-Urteil Bog u.a. in UR 2011, 272 Rdnr. 68). Auf die Lieferung von Nahrungsmitteln i.S. von Anhang H Kategorie 1 der Richtlinie 77\/388\/EWG kann der erm&auml;&szlig;igte Steuersatz auch dann angewendet werden, wenn die Speise oder Mahlzeit durch Kochen, Braten, Backen oder auf sonstige Weise zum sofortigen Verzehr zubereitet wird (EuGH-Urteil Bog u.a. in UR 2011, 272, Leitsatz 2).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Demgegen&uuml;ber sind die T&auml;tigkeiten eines Partyservices au&szlig;er in den F&auml;llen, in denen dieser lediglich Standardspeisen ohne zus&auml;tzliches Dienstleistungselement liefert oder in denen weitere, besondere Umst&auml;nde belegen, dass die Lieferung der Speisen der dominierende Bestandteil des Umsatzes ist, Dienstleistungen (EuGH-Urteil Bog u.a. in UR 2011, 272, Leitsatz 1 zweiter Gedankenstrich).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei einem Partyservice, dessen Leistungen &quot;von der blo&szlig;en Zubereitung und Lieferung von Speisen bis zu einer umfassenden Leistung reichen k&ouml;nnen, die auch die Bereitstellung von Geschirr, Mobiliar (Tische und St&uuml;hle), die Darreichungsform der Gerichte, die Dekoration, die Bereitstellung von Personal f&uuml;r die Bedienung und die Beratung &uuml;ber die Zusammenstellung des Men&uuml;s und gegebenenfalls die Auswahl der Getr&auml;nke umfassen kann&quot; (EuGH-Urteil Bog u.a. in UR 2011, 272 Rdnr. 75), ist die Abgabe von Speisen, die &quot;nicht das Ergebnis einer blo&szlig;en Standardzubereitung sind, sondern einen deutlich gr&ouml;&szlig;eren Dienstleistungsanteil aufweisen und mehr Arbeit und Sachverstand erfordern&quot;, als Dienstleistung anzusehen. Der EuGH stellt hierf&uuml;r auf die &quot;Qualit&auml;t der Gerichte, die Kreativit&auml;t sowie die Darreichungsform&quot; (EuGH-Urteil Bog u.a. in UR 2011, 272 Rdnr. 77) sowie darauf ab, dass die Speisen &quot;in verschlossenen Warmhalteschalen angeliefert oder &#8230; [durch den Unternehmer] aufgew&auml;rmt&quot; werden, wobei f&uuml;r &quot;den Kunden wesentlich ist, dass die Speisen genau zu dem von ihm festgelegten Zeitpunkt geliefert werden (EuGH-Urteil Bog u.a. in UR 2011, 272 Rdnr. 78).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Werden danach nicht lediglich &quot;Standardspeisen&quot; als Ergebnis einfacher und standardisierter Zubereitungsvorg&auml;nge nach Art eines Imbissstandes abgegeben und werden derartige Speisen zu festen Zeitpunkten in Warmhaltebeh&auml;ltern angeliefert, liegt keine Lieferung, sondern eine sonstige Leistung vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aus &sect; 3 Abs. 9 S&auml;tze 4 und 5 UStG ergibt sich nichts anderes. Die S&auml;tze 4 und 5 bestimmen nicht abschlie&szlig;end, unter welchen Voraussetzungen die Abgabe von Speisen als sonstige Leistung zu beurteilen ist (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 18. Dezember 2008 V R 55\/06, BFHE 223, 539, BFH\/NV 2009, 673, unter II.4.a, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Der Senat ist in seiner bisherigen Rechtsprechung von einer dem Regelsteuersatz unterliegenden sonstigen Leistung (Dienstleistung) ausgegangen, wenn ein Mahlzeitendienst Mittagessen auf eigenem Geschirr an Einzelabnehmer in deren Wohnung ausgibt und das Geschirr endreinigt (BFH-Urteil vom 10. August 2006 V R 55\/04, BFHE 214, 474, BStBl II 2007, 480, Leitsatz 1), wenn bei der Abgabe von warmen Mittagessen an Sch&uuml;ler im Rahmen einer Gesamtbetrachtung das Dienstleistungselement im Sinne einer Bewirtungssituation &uuml;berwiegt, da der Unternehmer nach dem Essen die Tische und das Geschirr abr&auml;umt und reinigt (BFH-Urteil vom 10. August 2006 V R 38\/05, BFHE 214, 480, BStBl II 2007, 482, Leitsatz) oder wenn die Leistungen eines Partyservices mit einer Reihe von Dienstleistungen einhergehen, die sich von den notwendig mit der Lieferung von Lebensmitteln verbundenen Vorg&auml;ngen wie der verzehrfertigen Zubereitung und Verbringung der Speisen an den von den Kunden genannten Ort zur vereinbarten Zeit, zus&auml;tzliche &Uuml;berlassung, sp&auml;tere Abholung und Reinigung von Geschirr und Besteck unterscheiden (BFH-Urteil in BFHE 223, 539, BFH\/NV 2009, 673, unter II.6.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit nach dieser Rechtsprechung erst aufgrund zus&auml;tzlicher Dienstleistungselemente wie dem Endreinigen von Geschirr (BFH-Urteil in BFHE 214, 474, BStBl II 2007, 480, Leitsatz 1), dem Abr&auml;umen und Endreinigen von Tischen und Geschirr (BFH-Urteil in BFHE 214, 480, BStBl II 2007, 482, Leitsatz) oder der &Uuml;berlassung, Abholung und Reinigung von Geschirr und Besteck (BFH-Urteil in BFHE 223, 539, BFH\/NV 2009, 673, unter II.6.) von einer sonstigen Leistung ausgegangen wurde, h&auml;lt der Senat hieran nur f&uuml;r den Fall fest, dass Leistungsgegenstand lediglich Standardspeisen sind (Fortf&uuml;hrung der Rechtsprechung). Denn Leistungen eines Partyservices, die auch in der blo&szlig;en Zubereitung und Lieferung von Speisen bestehen k&ouml;nnen (EuGH-Urteil Bog u.a. in UR 2011, 272 Rdnr. 75), sind nur dann keine sonstigen Leistungen, wenn lediglich Standardspeisen ohne zus&auml;tzliche Dienstleistungselemente geliefert werden oder besondere Umst&auml;nde belegen, dass die Lieferung der Speisen der dominierende Bestandteil des Umsatzes ist (EuGH-Urteil Bog u.a. in UR 2011, 272, Leitsatz 1 zweiter Gedankenstrich). Die Zubereitung anderer als blo&szlig;er Standardspeisen kann daher auch ohne zus&auml;tzliches Dienstleistungselement, wie z.B. dem Abr&auml;umen und Endreinigen von Tischen und Geschirr, zu einer Dienstleistung f&uuml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Auffassung von Nieskens (UR 2011, 281), wonach &quot;Men&uuml;auswahl und weiteren Dienstleistungselementen wie Gestellung von Personal, Besteck, Geschirr etc.&quot; &#8211;unabh&auml;ngig vom Vorliegen einer Standardspeise&#8211; entscheidende Bedeutung zukommen soll, l&auml;sst sich mit den Grunds&auml;tzen des EuGH-Urteils Bog u.a. in UR 2011, 272 nicht vereinbaren, denn der EuGH stellt f&uuml;r das Vorliegen einer Lieferung durch einen Partyservice auf die Lieferung einer &quot;Standardspeise ohne zus&auml;tzliches Dienstleistungselement&quot;, nicht aber allgemein auf die Lieferung einer &quot;Speise ohne zus&auml;tzliches Dienstleistungselement&quot; ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das FG hat im Ergebnis zu Recht entschieden, dass eine dem Regelsteuersatz unterliegende sonstige Leistung, nicht aber eine erm&auml;&szlig;igt zu besteuernde Lieferung vorliegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Im Streitfall handelte es sich bei den von der E-GmbH erbrachten Leistungen um sonstige Leistungen, nicht aber um Lieferungen. Die Zubereitung der Speisen erfolgte nach den f&uuml;r den Senat bindenden Feststellungen des FG (&sect; 118 Abs. 2 FGO) in &quot;Gro&szlig;k&uuml;chen&quot;, die sich in dem jeweiligen Heim befanden. Es ist nicht davon auszugehen, dass sich die in den Gro&szlig;k&uuml;chen ausge&uuml;bte T&auml;tigkeit auf die Abgabe von Standardspeisen als Ergebnis einfacher und standardisierter Zubereitungen nach Art eines z.B. Imbissstandes beschr&auml;nkte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach den Feststellungen des FG war die E-GmbH verpflichtet, die vollstation&auml;r untergebrachten Personen mit allen Speisen und Getr&auml;nken zu versorgen und dabei die Speiseplanvorgaben der Kl&auml;gerin zu beachten. Es ist nicht davon auszugehen, dass sich die in den Gro&szlig;k&uuml;chen ausge&uuml;bte T&auml;tigkeit auf die Abgabe von Standardspeisen als Ergebnis einfacher und standardisierter Zubereitungen nach Art eines Imbisstandes beschr&auml;nkte. Weiter wurden die entsprechend dem Speiseplan von der E-GmbH zubereiteten Speisen in Warmhaltebeh&auml;ltern und zu genau festgelegten Zeitpunkten abgegeben. Danach lagen von der Kl&auml;gerin als der (in den Streitjahren) umsatzsteuerrechtlichen Leistungsempf&auml;ngerin &quot;bestellte&quot; Speisen (EuGH-Urteil Bog u.a. in UR 2011, 272 Rdnrn. 68 und 77) vor. Die Abgaben von Speisen nach Ma&szlig;gabe eines mit dem Leistungsempf&auml;nger vereinbarten Speiseplanes zu vereinbarten Zeitpunkten in Warmhaltebeh&auml;ltern ist mit der Abgabe von Standardspeisen nach Art eines Imbissstandes nicht vergleichbar und kann daher &#8211;entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin&#8211; auch nicht gleich beurteilt werden. Beschr&auml;nkt sich die Zubereitung nicht auf eine blo&szlig;e Standardspeise, sind schlie&szlig;lich weitergehende Vergleiche mit der &quot;Kreativit&auml;t&quot; und dem &quot;Personalaufwand&quot; bei Restaurants nicht vorzunehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nicht zu folgen ist auch der Auffassung der Kl&auml;gerin, die Lieferung von Standardspeisen sei stets anzunehmen, wenn Speisen in Gro&szlig;gebinden abgegeben werden. Auch kommt dem Begriff &quot;Sozialcatering&quot; f&uuml;r die Abgrenzung zwischen Lieferungen und sonstigen Leistungen ebenso wenig Bedeutung zu, wie auch die Regelung in &sect; 12 Abs. 2 Nr. 1 UStG eine Unterscheidung danach erlaubt, wer Leistungsempf&auml;nger der abgegebenen Lebensmittel ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Im Streitfall nicht zu ber&uuml;cksichtigen war Art. 6 der Durchf&uuml;hrungsverordnung (EU) Nr. 282\/2011 zur Festlegung von Durchf&uuml;hrungsbestimmungen zur Richtlinie 2006\/112\/EG (MwSt-DVO). Denn die Verordnung gilt nach ihrem Art. 65 erst ab 1. Juli 2011. Die Frage, welche Bedeutung dieser Regelung unter Ber&uuml;cksichtigung der EuGH-Rechtsprechung zukommt, stellt sich im Streitfall nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Auf die vom FG f&uuml;r ma&szlig;geblich erachtete Frage, ob sich die sonstige Leistung daraus ergibt, dass die E-GmbH aufgrund anderer Leistungsbeziehungen zur Kl&auml;gerin &quot;Hilfsmittel und Verzehrvorrichtungen&quot; wie Mobiliar, Geschirr und Besteck zur Verf&uuml;gung gestellt hat, kam es nicht mehr an (vgl. hierzu aber BFH-Urteil vom 30. Juni 2011 V R 18\/10, BFH\/NV 2011, 1813, Leitsatz 1).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 12.10.2011, V R 66\/09 Zubereitung von Speisen im Altenwohnheim und Pflegeheim &#8211; Abgrenzung zwischen Lieferung und sonstiger Leistung &#8211; Partyservice &#8211; Kein erm&auml;&szlig;igter Steuersatz Leits&auml;tze Die in einer Gro&szlig;k&uuml;che eines Altenwohnheims und Pflegeheims zur Verpflegung der Bewohner zubereiteten Speisen sind keine &quot;Standardspeisen&quot; als Ergebnis einfacher und standardisierter Zubereitungsvorg&auml;nge nach Art eines Imbissstandes, &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-66-09-zubereitung-von-speisen-im-altenwohnheim-und-pflegeheim-abgrenzung-zwischen-lieferung-und-sonstiger-leistung-partyservice-kein-ermaessigter-steuersatz\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;R&nbsp;66\/09 &#8211; Zubereitung von Speisen im Altenwohnheim und Pflegeheim &#8211; Abgrenzung zwischen Lieferung und sonstiger Leistung &#8211; Partyservice &#8211; Kein erm&auml;&szlig;igter Steuersatz<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-9264","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9264","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9264"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9264\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9264"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9264"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9264"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}