{"id":9281,"date":"2012-12-06T05:04:44","date_gmt":"2012-12-06T03:04:44","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=9281"},"modified":"2012-12-06T05:04:44","modified_gmt":"2012-12-06T03:04:44","slug":"x-r-27-09-im-wesentlichen-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-19102011-x-r-48-09-nichtabziehbarkeit-von-schulgeld-fuer-nicht-anerkannte-ergaenzungsschulen-als-sonderausgabe-kein-verstoss-gegen-verfassung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-27-09-im-wesentlichen-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-19102011-x-r-48-09-nichtabziehbarkeit-von-schulgeld-fuer-nicht-anerkannte-ergaenzungsschulen-als-sonderausgabe-kein-verstoss-gegen-verfassung\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;27\/09 &#8211; Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 19.10.2011 X R 48\/09 &#8211; Nichtabziehbarkeit von Schulgeld f&uuml;r nicht anerkannte Erg&auml;nzungsschulen als Sonderausgabe &#8211; Kein Versto&szlig; gegen Verfassungsrecht und unionsrechtliche Grundfreiheiten &#8211; Vor&uuml;bergehende Schlechterstellung bei &Uuml;bergangsregelung &#8211; Schutzbereich des Art. 7 Abs. 4 Satz 1 GG und des Art. 103 Abs. 1 GG"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 19.10.2011, X R 27\/09<\/p>\n<p class=\"titel\">Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 19.10.2011 X R 48\/09 &#8211; Nichtabziehbarkeit von Schulgeld f&uuml;r nicht anerkannte Erg&auml;nzungsschulen als Sonderausgabe &#8211; Kein Versto&szlig; gegen Verfassungsrecht und unionsrechtliche Grundfreiheiten &#8211; Vor&uuml;bergehende Schlechterstellung bei &Uuml;bergangsregelung &#8211; Schutzbereich des Art. 7 Abs. 4 Satz 1 GG und des Art. 103 Abs. 1 GG<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>A. Die im Jahr 1988 geborene Tochter des Kl&auml;gers und Revisionskl&auml;gers (Kl&auml;ger) A besuchte im Streitjahr 2005 die X-Schule (X) in B. Die Schulgeldzahlungen f&uuml;r den Besuch der elften und zw&ouml;lften Klasse der X betrugen 20.847 EUR. Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) erkannte diese Zahlungen nicht als Sonderausgaben gem&auml;&szlig; &sect; 10 Abs. 1 Nr. 9 des Einkommensteuergesetzes in der im Streitjahr geltenden Fassung (EStG a.F.) an. Das FA wies dabei auf die in Abstimmung mit dem Bayerischen Staatsministerium f&uuml;r Unterricht und Kultus (Kultusministerium) ergangene Verf&uuml;gung des Bayerischen Landesamtes f&uuml;r Steuern (BayLfSt) vom 23. Juni 2006 S 2221 &#8211; 16 St 32\/33 hin, wonach die X nur in den Jahrgangsstufen 1 bis 9, nicht jedoch in den Jahrgangsstufen 10 bis 12 als Ersatzschule genehmigt worden war, weil insoweit die Lehrpl&auml;ne nicht die f&uuml;r die Anerkennung als Ersatzschule erforderlichen Voraussetzungen auswiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach erfolglosem Einspruchsverfahren machte der Kl&auml;ger zur Begr&uuml;ndung seiner Klage geltend, der Lehrplan der X sei dem eines staatlichen Gymnasiums ebenb&uuml;rtig. Gem&auml;&szlig; einer Vereinbarung der St&auml;ndigen Konferenz der Kultusminister der L&auml;nder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK) &uuml;ber die Anerkennung des International Baccalaureate Diploma vom 10. M&auml;rz 1986 i.d.F. vom 18. November 2004 sei der Abschluss als allgemeine Hochschulzugangsberechtigung anerkannt worden. Die Zeugnisanerkennungsstelle des Freistaats Bayern habe mit Schreiben vom 3. M&auml;rz 2005 und vom 31. M&auml;rz 2006 der X ausdr&uuml;cklich best&auml;tigt, diesen Beschluss mitzutragen. Seine Tochter habe mit der erworbenen Hochschulreife einen Studienplatz an der &#8230; Universit&auml;t C-Stadt erhalten. Das BayLfSt gehe offensichtlich davon aus, dass die X eine Erg&auml;nzungsschule sei, verkenne aber, dass nach Landesrecht erlaubte Ersatzschulen nach &sect; 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG a.F. beg&uuml;nstigt seien. Au&szlig;erdem versto&szlig;e &sect; 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG a.F. gegen Gemeinschaftsrecht, wie den Urteilen des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) vom 11. September 2007 Rs. C-76\/05 &#8211;Schwarz und Gootjes-Schwarz&#8211; (Slg. 2007, I-6849) und Rs. C-318\/05 &#8211;Kommission\/ Deutschland&#8211; (Slg. 2007, I-6957) zu entnehmen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die Klage mit dem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2009, 1456 ver&ouml;ffentlichten Urteil ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Begr&uuml;ndung seiner Revision erg&auml;nzt der Kl&auml;ger sein Vorbringen und f&uuml;hrt aus, die Anzeige einer allgemeinbildenden Erg&auml;nzungsschule ohne vorhergehendes Anerkennungsverfahren sei in den Bundesl&auml;ndern, in denen &#8211;wie im Freistaat Bayern&#8211; keine Anerkennung m&ouml;glich sei, als stillschweigende Anerkennung i.S. des &sect; 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG a.F. zu werten. Schaffe der Landesgesetzgeber kein Anerkennungsverfahren, genehmige er faktisch die Erg&auml;nzungsschule ohne besonderes Verfahren. Das T&auml;tigwerden der Erg&auml;nzungsschule sei durch das fehlende Anerkennungsverfahren nicht eingeschr&auml;nkt und ihr Schulabschluss f&uuml;hre wie im vorliegenden Fall zur anerkannten Hochschulreife.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die anderslautende Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; (Senatsurteil vom 11. Juni 1997 X R 144\/95, BFHE 183, 445, BStBl II 1997, 621) stehe nicht mehr im Einklang mit der Entwicklung der h&ouml;chstrichterlichen Rechtsprechung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Folge man nicht der Auffassung, dass das fehlende Genehmigungsverfahren eine Anerkennung darstelle, enthalte &sect; 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG a.F. eine Regelungsl&uuml;cke, die im Wege der teleologischen Extension so zu schlie&szlig;en sei, dass der Sonderausgabenabzug dann gew&auml;hrt werden m&uuml;sse, wenn f&uuml;r den Fall des Bestehens eines Anerkennungsverfahrens von einer Anerkennung der Schule als Erg&auml;nzungsschule auszugehen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch aufgrund der Rechtsprechung des EuGH in Slg. 2007, I-6849 sowie Slg. 2007, I-6957 sei der Sonderausgabenabzug f&uuml;r angezeigte Erg&auml;nzungsschulen im Freistaat Bayern zuzulassen. Nach Auffassung des FG K&ouml;ln (Urteil vom 29. November 2007&nbsp;&nbsp;15 K 2532\/06, EFG 2008, 606) sei nunmehr f&uuml;r einen Sonderausgabenabzug ausreichend, wenn an einer Schule ein bundesweit anerkannter Abschluss m&ouml;glich sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Gesetzgeber habe dieser Situation zwischenzeitlich mit der &Auml;nderung des &sect; 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG durch das Jahressteuergesetz 2009 (JStG 2009) vom 19. Dezember 2008 (BGBl I 2008, 2794) Rechnung getragen. Die Klassifizierung der Schule als Erg&auml;nzungs- oder Ersatzschule sei nunmehr f&uuml;r die Ber&uuml;cksichtigung von Schulgeldzahlungen in &sect; 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG n.F. ohne Bedeutung. Die Beschr&auml;nkung der &Uuml;bergangsregelung auf ausl&auml;ndische Schulen in &sect; 52 Abs. 24b EStG n.F. f&uuml;hre jedoch zu ungerechtfertigten Nachteilen f&uuml;r inl&auml;ndische Schulen und damit zu einem Versto&szlig; gegen das Diskriminierungsverbot. Nach dem Urteil des FG sei es m&ouml;glich, einen Sonderausgabenabzug f&uuml;r eine Schule in Br&uuml;ssel oder in England entgegen dem Wortlaut des Gesetzes zu erhalten, nicht aber f&uuml;r eine gleichwertige Schule im Freistaat Bayern. Dies sei nicht hinnehmbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG habe im &Uuml;brigen seine Urteilsbegr&uuml;ndung auf rechtliche Gesichtspunkte gest&uuml;tzt, die im finanzgerichtlichen Verfahren in diesem Sinne nicht zur Sprache gekommen seien, und habe eine weitere Beweiserhebung unterlassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt sinngem&auml;&szlig;,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>das angefochtene Urteil sowie die Einspruchsentscheidung vom 29. Januar 2008 aufzuheben und unter Ab&auml;nderung des Einkommensteuerbescheids f&uuml;r 2005 vom 27. Mai 2008 die Einkommensteuer unter Ber&uuml;cksichtigung der Schulgeldzahlungen von 20.847 EUR nach Ma&szlig;gabe des &sect; 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG a.F. als weitere Sonderausgaben festzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Rechtsfrage, ob die Zulassung einer Erg&auml;nzungsschule ohne Anerkennungsverfahren als stillschweigende Anerkennung i.S. von &sect; 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG a.F. zu werten sei, habe der BFH bereits mit seinem Urteil in BFHE 183, 445, BStBl II 1997, 621 abschl&auml;gig beschieden. Da der Gesetzgeber bei der Schaffung des &sect; 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG a.F. bewusst von der Entscheidungsfreiheit der Bundesl&auml;nder ausgegangen sei, ein Anerkennungsverfahren f&uuml;r Erg&auml;nzungsschulen einzurichten oder eben nicht, verbiete es sich, den Umstand, dass diverse Bundesl&auml;nder, wie z.B. der Freistaat Bayern, es abgelehnt h&auml;tten, ein Anerkennungsverfahren f&uuml;r Erg&auml;nzungsschulen einzurichten, in eine stillschweigende faktische Anerkennung umzudeuten. Es k&ouml;nne weder von einer zeitlichen Befristung der Entscheidungsfreiheit der L&auml;nder ausgegangen noch eine Regelungsl&uuml;cke konstruiert werden, die in verfassungskonformer Auslegung im Wege der teleologischen Extension zu schlie&szlig;en sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision sei auch nicht aufgrund eines Verfahrensmangels begr&uuml;ndet. Der Einwand des Kl&auml;gers, das FG habe seine Entscheidung auf die Einordnung der X als Ersatzschule gest&uuml;tzt, sei nicht nachvollziehbar. Vielmehr habe das FG die X unter Berufung auf das BFH-Urteil in BFHE 183, 445, BStBl II 1997, 621 ausdr&uuml;cklich als lediglich angezeigte und damit nicht beg&uuml;nstigte Erg&auml;nzungsschule eingestuft. Das FG habe dar&uuml;ber hinaus nur erg&auml;nzend gepr&uuml;ft, ob die X in sonstiger Weise durch einen staatlichen Akt in das deutsche &ouml;ffentliche Schulwesen einbezogen worden sei. Die vom Kl&auml;ger angesprochene E-Mail des Kultusministeriums sei Gegenstand der m&uuml;ndlichen Verhandlung gewesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>W&auml;hrend des Revisionsverfahrens erging unter dem 21. September 2009 ein &Auml;nderungsbescheid, in dem das FA die Einkommensteuer f&uuml;r das Streitjahr 2005 aufgrund von ge&auml;nderten Beteiligungsertr&auml;gen auf &#8230;&nbsp;&nbsp;EUR festsetzte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:144\"pt>\n<tr>\n<td>B.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Das angefochtene Urteil ist aus verfahrensrechtlichen Gr&uuml;nden aufzuheben, da der w&auml;hrend des Revisionsverfahrens ergangene &Auml;nderungsbescheid vom 21. September 2009 an die Stelle der Einkommensteuerfestsetzung vom 27. Mai 2008 trat. Damit liegt dem FG-Urteil ein nicht mehr existierender Bescheid zugrunde mit der Folge, dass auch das FG-Urteil keinen Bestand haben kann (siehe dazu Senatsurteil vom 21. Juli 2004 X R 46\/02, BFH\/NV 2004, 1643, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Bescheid vom 21. September 2009 wurde nach &sect; 68 Satz 1 der Finanzgerichtsordnung (FGO) Gegenstand des Revisionsverfahrens. Da sich durch den &Auml;nderungsbescheid der bisherige Streitstoff nicht ver&auml;ndert hat (vgl. Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 7. Aufl., &sect; 127 Rz 2), bedarf es keiner Zur&uuml;ckverweisung der Sache gem&auml;&szlig; &sect; 127 FGO. Das finanzgerichtliche Verfahren leidet nicht an einem Verfahrensmangel, so dass die vom FG getroffenen tats&auml;chlichen Feststellungen durch die Aufhebung des Urteils nicht weggefallen sind; sie bilden daher nach wie vor die Grundlage f&uuml;r die Entscheidung des Senats (vgl. BFH-Urteil vom 23. Januar 2003 IV R 71\/00, BFHE 201, 269, BStBl II 2004, 43).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<table style=\"margin-left:144\"pt>\n<tr>\n<td>II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat entscheidet in der Sache selbst. Die Klage gegen den Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2005, in dem die an die X geleisteten Schulgeldzahlungen nicht als Sonderausgaben ber&uuml;cksichtigt wurden, wird als unbegr&uuml;ndet abgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG ist zu Recht zu dem Ergebnis gelangt, dass Schulgeldzahlungen an eine inl&auml;ndische Erg&auml;nzungsschule, die lediglich angezeigt, nicht aber nach landesrechtlichen Regelungen anerkannt wurde, nicht als Sonderausgaben gem&auml;&szlig; &sect; 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG a.F. abgezogen werden k&ouml;nnen (unten 1.). Ein Sonderausgabenabzug ergibt sich nicht aus der &Uuml;bergangsregelung des &sect; 52 Abs. 24b EStG n.F. (&sect; 52 Abs. 24a EStG seit Inkrafttreten des B&uuml;rgerentlastungsgesetzes Krankenversicherung vom 16. Juli 2009, BGBl I 2009, 1959) i.V.m. &sect; 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG i.d.F. des Jahressteuergesetzes 2007 vom 13. Dezember 2006 (BGBl I 2006, 2878) &#8211;JStG 2007&#8211; (unten 2.). Verfahrensfehler, die zur Aufhebung des Urteils f&uuml;hren k&ouml;nnten, liegen nicht vor (unten 3.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect; 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG a.F. k&ouml;nnen 30 Prozent des Entgelts, das der Steuerpflichtige f&uuml;r ein Kind, f&uuml;r das er einen Kinderfreibetrag oder Kindergeld erh&auml;lt, f&uuml;r den Besuch einer gem&auml;&szlig; Art. 7 Abs. 4 des Grundgesetzes (GG) staatlich genehmigten oder nach Landesrecht erlaubten Ersatzschule sowie einer nach Landesrecht anerkannten allgemeinbildenden Erg&auml;nzungsschule entrichtet mit Ausnahme des Entgelts f&uuml;r Beherbergung, Betreuung und Verpflegung, als Sonderausgaben abgezogen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Erg&auml;nzungsschulen bed&uuml;rfen &#8211;im Unterschied zu Ersatzschulen&#8211; schulrechtlich keiner Genehmigung, sondern m&uuml;ssen lediglich die Aufnahme des Betriebs anzeigen. Schulgeld f&uuml;r den Besuch von Erg&auml;nzungsschulen ist jedoch nur beg&uuml;nstigt, wenn es sich um eine nach Landesrecht anerkannte allgemeinbildende Erg&auml;nzungsschule handelt (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. Senatsurteil vom 11. Juni 1997 X R 77\/94, BFHE 183, 432, BStBl II 1997, 615).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Es ist unstreitig, dass es sich bei der X um eine allgemeinbildende angezeigte Erg&auml;nzungsschule handelt, die nicht als Erg&auml;nzungsschule anerkannt wurde. Damit sind die Voraussetzungen des &sect; 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG a.F. dem Wortlaut nach nicht erf&uuml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Auffassung des Kl&auml;gers, Erg&auml;nzungsschulen im Freistaat Bayern seien &#8211;da eine staatliche Anerkennung nicht erforderlich sei&#8211; auch ohne Anerkennung als Ersatzschulen erlaubt und damit nach &sect; 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG a.F. beg&uuml;nstigt, steht im Widerspruch zu den Regelungen des Bayerischen Gesetzes &uuml;ber das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG) i.d.F. vom 31. Mai 2000 (Gesetz- und Verordnungsblatt 2000, 414). Es ist unstreitig, dass die X f&uuml;r die relevanten Jahrgangsstufen 10 bis 12 keine nach Art. 92 BayEUG f&uuml;r den Betrieb einer Ersatzschule erforderliche Genehmigung besitzt, sie damit insofern nur eine Erg&auml;nzungsschule ist. Dass Erg&auml;nzungsschulen private Schulen sind, die nicht Ersatzschulen i.S. des Art. 91 BayEUG sind, wird in Art. 102 BayEUG ausdr&uuml;cklich normiert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Im Gegensatz zur Ansicht des Kl&auml;gers kann aus der Tatsache, dass es im Freistaat Bayern kein Genehmigungsverfahren f&uuml;r Erg&auml;nzungsschulen gibt, nicht geschlossen werden, es liege eine faktische Anerkennung vor. Eine solche Auffassung widerspr&auml;che dem Sinn und Zweck eines Anerkennungsverfahrens. Soweit n&auml;mlich Schulgesetze einzelner Bundesl&auml;nder die Anerkennung allgemeinbildender Erg&auml;nzungsschulen grunds&auml;tzlich erm&ouml;glichen, ist Voraussetzung hierf&uuml;r ein besonderes p&auml;dagogisches oder sonstiges &ouml;ffentliches Interesse an einer solchen Schule und weiter, dass der Unterricht nach staatlich genehmigten Lehrpl&auml;nen erteilt wird (Senatsurteil in BFHE 183, 445, BStBl II 1997, 621). Die Anerkennung als Erg&auml;nzungsschule bedeutet, dass der Schule eine nicht bereits mit einer Genehmigung oder Erlaubnis verbundene Rechtsposition einger&auml;umt wird. Die Schule kann den Bildungsgrad ihrer Sch&uuml;ler mit Au&szlig;enwirkung feststellen oder die Befugnis zur F&uuml;hrung einer Berufsbezeichnung erteilen; die Schule &uuml;bt hoheitliche Befugnisse aus, die ihr allein aus dem privatrechtlichen Status nicht zukommen, sondern vom Hoheitstr&auml;ger verliehen werden (Senatsurteil in BFHE 183, 445, BStBl II 1997, 621).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Einen Anspruch auf landesrechtliche Genehmigung hat die X als Erg&auml;nzungsschule nicht. Die vom Kl&auml;ger zitierte Passage des Senatsurteils in BFHE 183, 432, BStBl II 1997, 615 bezog sich ausdr&uuml;cklich auf Ersatzschulen und nicht auf Erg&auml;nzungsschulen, die ihren Schulbetrieb lediglich anzuzeigen haben (vgl. Art. 102 BayEUG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Den Hinweis auf das BFH-Urteil vom 16. November 2005 XI R 79\/03 (BFHE 212, 69, BStBl II 2006, 377) versteht der Senat so, dass der Kl&auml;ger meint, die Finanzverwaltung habe unabh&auml;ngig von der landesrechtlichen Qualifizierung einer Schule einen Beurteilungsspielraum. Dem steht jedoch die st&auml;ndige Rechtsprechung des BFH entgegen, nach der die entsprechenden landesrechtlichen Genehmigungs- und Anerkennungsentscheidungen bindende Grundlagenentscheidungen f&uuml;r den Abzug nach &sect; 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG a.F. sind (vgl. statt vieler Senatsurteil vom 29. April 2009 X R 30\/08, BFH\/NV 2009, 1623, m.w.N. aus der BFH-Rechtsprechung). Das Urteil in BFHE 212, 69, BStBl II 2006, 377 schr&auml;nkt diese Rechtsprechung nicht ein, sondern baut vielmehr darauf auf. Zur Vermeidung eines Gleichheitsversto&szlig;es im Verh&auml;ltnis zu nicht abziehbaren Kindergartenbeitr&auml;gen sei &sect; 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG a.F. aufgrund einer verfassungskonformen Auslegung auf das Schulgeld f&uuml;r den Schulbesuch ab Beginn der &ouml;ffentlich-rechtlichen Schulpflicht und der M&ouml;glichkeit des Zugangs zu &ouml;ffentlichen Schulen einschlie&szlig;lich &ouml;ffentlicher Vorschulen einzuschr&auml;nken.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Auch unter Ber&uuml;cksichtigung der vom Kl&auml;ger genannten BFH-Urteile vom 5. April 2006 XI R 1\/04 (BFHE 213, 345, BStBl II 2006, 682) sowie vom 14. Dezember 2004 XI R 32\/03 (BFHE 209, 40, BStBl II 2005, 518) enth&auml;lt &sect; 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG a.F. f&uuml;r inl&auml;ndische angezeigte Erg&auml;nzungsschulen keine Regelungsl&uuml;cke, die durch eine teleologische Extension zu schlie&szlig;en w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Beiden Urteilen lagen Sachverhalte zugrunde, in denen die jeweiligen Schulen aufgrund besonderer staatlicher Akte die Voraussetzungen einer Privatschule i.S. des &sect; 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG a.F. erf&uuml;llten. Die Europ&auml;ische Schule in Br&uuml;ssel wurde zwar nicht durch eine nationale Beh&ouml;rde staatlich genehmigt; sie erf&uuml;llte aber die Voraussetzungen, unter denen bei einer deutschen Schule eine Genehmigung zu erteilen gewesen w&auml;re, und wurde durch den deutschen Gesetzgeber in einer Weise anerkannt, die einer staatlichen Genehmigung gleichkam (BFH-Urteil in BFHE 213, 345, BStBl II 2006, 682). In dem Fall in BFHE 209, 40, BStBl II 2005, 518 wurde die Deutsche Schule in Spanien in einem festgelegten Genehmigungsverfahren durch Beschluss der KMK als Deutsche Schule im Ausland anerkannt. Mit diesem Akt der KMK wurde die zur staatlichen F&ouml;rderung notwendige Qualifizierung einer Deutschen Schule im Ausland fest- und sichergestellt. Dass die Anerkennung nicht von einer einzelnen Landesbeh&ouml;rde, sondern durch die KMK beschlossen wurde, stand dem nicht entgegen, da die KMK die sich aus dem Kulturf&ouml;deralismus ergebende gemeinsame Verantwortung der L&auml;nder wahrnimmt und die Anerkennung damit der Gesamtheit der L&auml;nder zuzurechnen war (so BFH-Urteil in BFHE 209, 40, BStBl II 2005, 518).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entscheidend war damit in beiden F&auml;llen, dass ein staatlicher Anerkennungsakt der Schule selbst vorlag, der Voraussetzung f&uuml;r den Sonderausgabenabzug war. Ein vergleichbarer Anerkennungsakt der X durch eine staatliche Institution &#8211;jenseits einer entsprechenden landesrechtlichen Genehmigung oder Anerkennung&#8211; wurde vom Kl&auml;ger weder vorgetragen noch ist er erkennbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Entscheidung des Gesetzgebers, den Sonderausgabenabzug f&uuml;r Schulgeld, das an Erg&auml;nzungsschulen gezahlt wird, von deren landesrechtlicher Anerkennung abh&auml;ngig zu machen, verst&ouml;&szlig;t nicht gegen Art. 3 Abs. 1 GG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der mit dem Kultur- und Stiftungsf&ouml;rderungsgesetz vom 13. Dezember 1990 (BGBl I 1990, 2775, BStBl I 1991, 51) eingef&uuml;hrte Sonderausgabenabzug sollte zun&auml;chst auf nach Art. 7 Abs. 4 GG staatlich genehmigte oder nach Landesrecht erlaubte Ersatzschulen beschr&auml;nkt sein (BTDrucks 11\/7833, 8). Erst aufgrund der Beschlussempfehlung des Finanzausschusses wurden auch die nach Landesrecht anerkannten allgemeinbildenden Erg&auml;nzungsschulen in die F&ouml;rderung einbezogen (BTDrucks 11\/8346, 21). Die gesetzliche Beschr&auml;nkung auf die bezeichneten Schultypen in &sect; 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG a.F. zeigt, dass nicht alle Privatschulen gef&ouml;rdert werden sollten, sondern nur solche, die bestimmte staatliche Anforderungen erf&uuml;llen und dadurch in besonderer Weise staatlicher Unterst&uuml;tzung bed&uuml;rfen. Bei der Einbeziehung von anerkannten allgemeinbildenden Erg&auml;nzungsschulen geht &sect; 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG a.F. erkennbar davon aus, dass diese Schulen in vergleichbarer Weise in das &ouml;ffentliche Schulwesen integriert sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Eine verfassungsrechtliche Pflicht, den Besuch von Privatschulen jeder Art in gleicher Weise zu f&ouml;rdern, besteht nicht. Dem Gesetzgeber steht insoweit ein weiter Entscheidungsspielraum zu (st&auml;ndige BFH-Rechtsprechung, vgl. Senatsurteil vom 11. Juni 1997 X R 74\/95, BFHE 183, 436, BStBl II 1997, 617, m.w.N). Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat die BFH-Rechtsprechung best&auml;tigt und entschieden, dass &#8211;soweit der Gesetzgeber nur das Recht, aber nicht die Pflicht zur F&ouml;rderung bestimmter Schulen hat&#8211; er f&uuml;r die Frage des einkommensteuerrechtlichen Sonderausgabenabzugs gem&auml;&szlig; &sect; 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG a.F. zwischen den verschiedenen Typen privater Schulen durch Ankn&uuml;pfung an die schulrechtlichen Begriffe der L&auml;nder unterscheiden durfte. Mit der Regelung des &sect; 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG a.F. habe der Gesetzgeber ber&uuml;cksichtigt, dass nach dem Grundgesetz die L&auml;nder die ausschlie&szlig;liche Zust&auml;ndigkeit zur Regelung des Privatschulwesens haben (vgl. Art. 30, 70 ff. GG); er habe es den Landesgesetzgebern &uuml;berlassen, die Voraussetzungen f&uuml;r den Sonderausgabenabzug zu schaffen. Durch die Ankn&uuml;pfung des Einkommensteuergesetzes an eine landesrechtliche Anerkennung werde zudem den Landesgesetzgebern im Rahmen ihrer (Privat-)Schulhoheit die M&ouml;glichkeit einger&auml;umt, durch Gestaltung eines Anerkennungsverfahrens die F&ouml;rderungsbed&uuml;rftigkeit und -w&uuml;rdigkeit der Schulen n&auml;her zu regeln. Die steuerrechtliche Voraussetzung, dass die Schulen ein Genehmigungs-, Erlaubnis- oder Anerkennungsverfahren durchlaufen m&uuml;ssten, in dem gegebenenfalls &#8211;nach Ma&szlig;gabe der landesgesetzlichen Regelung&#8211; Mindestanforderungen z.B. an die Lehrziele, die Einrichtungen der Schule und die Ausbildung ihrer Lehrkr&auml;fte &uuml;berpr&uuml;ft w&uuml;rden, sei jedenfalls nicht sachfremd. Schon aus Praktikabilit&auml;tsgr&uuml;nden sei es nicht zu beanstanden, wenn der Bundesgesetzgeber durch diese an die L&auml;ndergesetze ankn&uuml;pfende einkommensteuerrechtliche Regelung einerseits eine eigenst&auml;ndige steuerrechtliche Differenzierung zwischen den verschiedenen Schulen und andererseits die Notwendigkeit eigener Feststellungen der Finanzverwaltung und der Finanzgerichtsbarkeit zur Tatbestandsm&auml;&szlig;igkeit der jeweiligen Schule vermeiden wolle (BVerfG-Beschluss vom 16. April 2004&nbsp;&nbsp;2 BvR 88\/03, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung &#8211;HFR&#8211; 2004, 690).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Der erkennende Senat sieht diese langj&auml;hrige Rechtsprechung weiterhin als sachgerecht an und h&auml;lt an ihr fest. Im Gegensatz zur Auffassung des Kl&auml;gers ist kein Bundesland verpflichtet, sein Schulsystem so auszurichten, dass der betroffene Steuerpflichtige das an eine Privatschule gezahlte Schulgeld als Sonderausgabe abziehen kann. Damit m&uuml;ssen die betroffenen Steuerpflichtigen die Differenzierung zwischen den gef&ouml;rderten und den nicht gef&ouml;rderten Schultypen gegen sich gelten lassen (so auch BVerfG-Beschluss in HFR 2004, 690). Der Senat weist jedoch darauf hin, dass &#8211;wie oben unter B.II.1.b erl&auml;utert&#8211; eine Privatschule nicht nur aufgrund einer Genehmigung, Anerkennung oder Erlaubnis durch die Kultusbeh&ouml;rden der L&auml;nder, sondern auch aufgrund anderweitiger staatlicher Anerkennungsakte in den Anwendungsbereich des &sect; 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG a.F. fallen kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Der Kl&auml;ger kann sich wegen der Begrenzung des Sonderausgabenabzugs auf landesrechtlich anerkannte Erg&auml;nzungsschulen in &sect; 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG a.F. nicht auf die europ&auml;ischen Grundfreiheiten berufen. Es fehlt an dem notwendigen Auslandsbezug. Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung sowohl des EuGH als auch des BFH sind die Grundfreiheiten auf rein innerstaatliche Sachverhalte eines Mitgliedstaats nicht anwendbar (vgl. z.B. EuGH-Urteil vom 26. Januar 1993 Rs. C-112\/91 &#8211;Werner&#8211;, Slg. 1993, I-429; Senatsurteil vom 18. September 2003 X R 2\/00, BFHE 203, 263, BStBl II 2004, 17; BFH-Urteile vom 20. Oktober 2010 IX R 56\/09, BFHE 231, 173, BStBl II 2011, 409, und vom 15. Juli 2005 I R 21\/04, BFHE 210, 43, BStBl II 2005, 716, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Ein Anspruch auf steuerliche Ber&uuml;cksichtigung des gezahlten Schulgeldes ergibt sich auch nicht aus &sect; 52 Abs. 24b Satz 2 EStG n.F.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect; 52 Abs. 24b Satz 2 EStG n.F. gilt f&uuml;r Schulgeldzahlungen an Schulen in freier Tr&auml;gerschaft oder an &uuml;berwiegend privat finanzierte Schulen, die in einem anderen Mitgliedstaat der Europ&auml;ischen Union (EU) oder in einem Staat belegen sind, auf den das Abkommen &uuml;ber den Europ&auml;ischen Wirtschaftsraum (EWR) Anwendung findet, eine besondere &Uuml;bergangsregelung. &sect; 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG i.d.F. des JStG 2007 ist danach f&uuml;r noch nicht bestandskr&auml;ftige Steuerfestsetzungen der Veranlagungszeitr&auml;ume vor 2008 mit der Ma&szlig;gabe anzuwenden, dass es sich nicht um eine gem&auml;&szlig; Art. 7 Abs. 4 GG erlaubte Ersatzschule oder eine nach Landesrecht anerkannte allgemeinbildende Erg&auml;nzungsschule handeln muss, sofern diese Schulen zu einem von dem zust&auml;ndigen inl&auml;ndischen Ministerium eines Landes, von der Kultusministerkonferenz der L&auml;nder oder von einer inl&auml;ndischen Zeugnisanerkennungsstelle anerkannten oder einem inl&auml;ndischen Abschluss an einer &ouml;ffentlichen Schule als gleichwertig anerkannten allgemeinbildenden oder berufsbildenden Schul-, Jahrgangs- oder Berufsabschluss f&uuml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach dieser &Uuml;bergangsregelung st&uuml;nde der Status der X als nicht anerkannte Erg&auml;nzungsschule dem Sonderausgabenabzug nicht entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die &Uuml;bergangsregelung des &sect; 52 Abs. 24a Satz 2 EStG n.F. findet jedoch auf Schulgeldzahlungen an inl&auml;ndische Privatschulen keine Anwendung. Dies folgt zum einen aus dem Wortlaut der Vorschrift, der ausdr&uuml;cklich auf die Belegenheit der Privatschule in einem anderen Mitgliedsstaat der EU verweist. Aus dem Satzteil &quot;einem Staat belegen ist, auf den das Abkommen &uuml;ber den Europ&auml;ischen Wirtschaftsraum Anwendung findet&quot; kann nicht abgeleitet werden, dass der Ausschluss der inl&auml;ndischen Privatschulen aus der &Uuml;bergangsregelung r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht werden soll. Die auch in anderen Steuernormen gebr&auml;uchliche Gesetzestechnik sieht die EWR-Staaten immer neben den Mitgliedstaaten der EU (vgl. z.B. &sect;&sect; 1a, 10 Abs. 2 Nr. 2 Buchst. a EStG). Es w&auml;re zudem nicht verst&auml;ndlich, warum der Gesetzgeber innerhalb einer Vorschrift inl&auml;ndische Privatschulen zun&auml;chst ausschlie&szlig;en sollte, um sie unmittelbar darauf wieder in die Regelung einzubeziehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dieses Auslegungsergebnis wird auch durch den Zweck der &Uuml;bergangsregelung, der sich aus den Gesetzesmaterialien ergibt, gest&uuml;tzt. Ausweislich der Gesetzesbegr&uuml;ndung sollte &#8211;um der Forderung des EuGH nach einer &Auml;nderung der gesetzlichen Regelung des &sect; 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG a.F. Rechnung zu tragen&#8211; durch &sect; 52 Abs. 24b Satz 2 EStG n.F. sichergestellt werden, &quot;dass in noch offenen Veranlagungsf&auml;llen der Sonderausgabenabzug auch dann m&ouml;glich ist, wenn die Schule in einem anderen Mitgliedstaat der Europ&auml;ischen Union oder in einem Staat belegen ist, auf den das Abkommen &uuml;ber den Europ&auml;ischen Wirtschaftsraum Anwendung findet&quot; (BTDrucks 16\/10189, 65). Der EuGH hatte in seinen Urteilen nur den generellen Ausschluss der Schulgeldzahlungen f&uuml;r den Besuch von Schulen in anderen Mitgliedstaaten vom Abzug als Sonderausgaben als Versto&szlig; gegen die europ&auml;ischen Grundfreiheiten angesehen. Die steuerliche Behandlung von Schulgeldzahlungen an inl&auml;ndische Privatschulen war demgegen&uuml;ber nicht Gegenstand der EuGH-Rechtsprechung, so dass insoweit kein gesetzgeberischer Anpassungsbedarf bestand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Nichteinbeziehung der Schulgeldzahlungen an inl&auml;ndische Privatschulen in die &Uuml;bergangsregelung des &sect; 52 Abs. 24b EStG n.F. verst&ouml;&szlig;t nicht gegen das Gleichbehandlungsgebot des Art. 3 GG, obwohl in den noch offenen Veranlagungen bis 2008 die in der EU bzw. im EWR belegenen Privatschulen bevorzugt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die aufgrund der EuGH-Rechtsprechung notwendig gewordene Neuregelung der steuerlichen Ber&uuml;cksichtigung des Schulgelds f&uuml;r Privatschulen durch das JStG 2009 f&uuml;hrt dazu, dass ab dem Veranlagungsjahr 2008 nicht mehr die landesrechtliche Anerkennung einer bestimmten Privatschule, sondern der durch die Schule vermittelte Abschluss f&uuml;r die Frage der Abziehbarkeit des Schulgelds entscheidend ist. Nach Einsch&auml;tzung des Gesetzgebers war eine &Uuml;bertragung der bisherigen schulrechtlichen Kriterien auf ausl&auml;ndische Schulen nicht m&ouml;glich (vgl. Begr&uuml;ndung des Gesetzentwurfs des JStG 2009, BTDrucks 16\/10189, 49). Um den Vorgaben der EuGH-Rechtsprechung aber dennoch Rechnung zu tragen und den Besuch von EU\/EWR-Schulen nicht mehr vom Sonderausgabenabzug auszuschlie&szlig;en, musste eine &Uuml;bergangsregelung f&uuml;r die noch offenen Veranlagungsf&auml;lle geschaffen werden, durch die ein Sonderausgabenabzug f&uuml;r das an eine EU\/EWR-Privatschule gezahlte Schulgeld m&ouml;glich wurde (vgl. Begr&uuml;ndung des Gesetzentwurfs des JStG 2009, BTDrucks 16\/10189, 65).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Aus Art. 3 Abs. 1 GG ergeben sich je nach Regelungsgegenstand und Differenzierungsmerkmalen unterschiedliche Grenzen f&uuml;r den Gesetzgeber. F&uuml;r die Anforderungen an Rechtfertigungsgr&uuml;nde f&uuml;r gesetzliche Differenzierungen kommt es wesentlich darauf an, in welchem Ma&szlig; sich die Ungleichbehandlung auf die Aus&uuml;bung grundrechtlich gesch&uuml;tzter Freiheiten auswirken kann. Genauere Ma&szlig;st&auml;be und Kriterien daf&uuml;r, unter welchen Voraussetzungen der Gesetzgeber den Gleichheitssatz verletzt, lassen sich nur in Bezug auf die jeweils betroffenen unterschiedlichen Sach- und Regelungsbereiche bestimmen (st&auml;ndige Rechtsprechung des BVerfG, vgl. z.B. den Beschluss vom 26. Juli 2010&nbsp;&nbsp;2 BvR 2227\/08, 2228\/08, BFH\/NV 2010, 1983, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei der verfassungsrechtlichen &Uuml;berpr&uuml;fung einer &Uuml;bergangsregelung ist im Hinblick auf die Rechtfertigung einer Ungleichbehandlung zu beachten, dass es sich um eine Regelung f&uuml;r einen begrenzten Zeitraum oder um eine vorl&auml;ufige Ma&szlig;nahme handelt (BVerfG-Beschluss vom 21. Juni 2006&nbsp;&nbsp;2 BvL 2\/99, BVerfGE 116, 164, 195 f.; vgl. auch u.a. Senatsurteil vom 19. Januar 2010 X R 53\/08, BFHE 228, 223, BStBl II 2011, 567, unter B.II.). Dem Gesetzgeber kommt bei solchen &Uuml;bergangsvorschriften, die nicht auf ungleiche Behandlung Berechtigter abzielen, in der Regel nur f&uuml;r kurze Dauer gelten und zu keinen wesentlichen Ungleichheiten f&uuml;hren, ein erweiterter Gestaltungsspielraum zu (BVerfG-Beschluss vom 19. April 1977&nbsp;&nbsp;1 BvL 17\/75, BVerfGE 44, 283). Es liegt im Wesen einer &Uuml;bergangsregelung, einen vorgefundenen Rechtszustand gleitend in eine neue gesetzgeberische Konzeption zu &uuml;berf&uuml;hren (Senatsurteil vom 26. November 2008 X R 15\/07, BFHE 223, 445, BStBl II 2009, 710). Bei unterschiedlichen steuerlichen Ausgangssituationen ist es damit zwangsl&auml;ufig, dass unterschiedliche Zwischenschritte notwendig sind, um zur angestrebten Neuregelung zu gelangen (st&auml;ndige Senatsrechtsprechung, z.B. Urteil vom 18. November 2009 X R 6\/08, BFHE 227, 137, BStBl II 2010, 282, zur steuerlichen Ber&uuml;cksichtigung von Altersvorsorgeaufwendungen). Der gesetzgeberische Entscheidungsspielraum ist zudem durch die Abw&auml;gung zwischen den Erfordernissen folgerichtiger Ausrichtung der Einkommensbesteuerung an der wirtschaftlichen Leistungsf&auml;higkeit der Steuerpflichtigen und den Notwendigkeiten einfacher, praktikabler und gesamtwirtschaftlich tragf&auml;higer L&ouml;sungen gekennzeichnet (siehe z.B. BVerfG-Urteil vom 6. M&auml;rz 2002&nbsp;&nbsp;2 BvL 17\/99, BVerfGE 105, 73, BStBl II 2002, 618, unter D.II., zur &Uuml;bergangsregelung im Bereich der Besteuerung der Alterseink&uuml;nfte und der Altersvorsorge).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Vor diesem Hintergrund ist es nicht zu beanstanden, dass der Gesetzgeber aus Vereinfachungsgr&uuml;nden eine &Uuml;bergangsregelung gew&auml;hlt hat, welche die &#8211;seiner Einsch&auml;tzung nach nicht m&ouml;gliche&#8211; Einordnung einer ausl&auml;ndischen Schule nach den schulrechtlichen Begriffen der L&auml;nder entbehrlich machte. Selbst wenn davon ausgegangen w&uuml;rde, dass eine entsprechende Qualifizierung ausl&auml;ndischer Schulen m&ouml;glich gewesen w&auml;re, h&auml;tte es eines erheblichen Verwaltungsaufwandes bedurft, der nur f&uuml;r einen begrenzten Zeitraum und nur f&uuml;r eine begrenzte Zahl von Steuerf&auml;llen notwendig gewesen und ab 2008 gegenstandslos geworden w&auml;re. Insofern ist es gerechtfertigt, f&uuml;r die EU\/EWR-Privatschulen sozusagen im Vorgriff auf die ab 2008 geltende Neuregelung die k&uuml;nftig geforderten Voraussetzungen zugrunde zu legen und damit auf die den Status der Schule betreffenden Voraussetzungen zu verzichten, selbst wenn es hierdurch zu einer vor&uuml;bergehenden steuerlichen Schlechterstellung der Steuerpflichtigen, die Schulgeld an entsprechende inl&auml;ndische Privatschulen zahlen, kommt (vgl. auch BFH-Urteil in BFHE 231, 173, BStBl II 2011, 409, zum unterschiedlichen Anwendbarkeitszeitpunkt des Halbeink&uuml;nfteverfahrens auf Ver&auml;u&szlig;erungen von Inlandsbeteiligungen &#8211;ab 2002&#8211; und von Auslandsbeteiligungen &#8211;bereits ab 2001&#8211;, der durch den besonderen Anpassungsbedarf gerechtfertigt wurde). Die f&uuml;r den begrenzten &Uuml;bergangszeitraum erkennbare Bevorzugung des Besuchs von EU\/EWR-Privatschulen ist jedoch genauso wie spiegelbildlich die Benachteiligung im Einzelfall eine zwangsl&auml;ufige Konsequenz der grunds&auml;tzlichen Befugnis des Gesetzgebers zur Vereinfachung. Sie f&uuml;hrt nicht zu einem Versto&szlig; gegen den allgemeinen Gleichheitssatz (so auch S&auml;chsisches FG, Urteil vom 1. Oktober 2009&nbsp;&nbsp;1 K 2304\/07, EFG 2010, 1030, und FG M&uuml;nchen, Urteil vom 28. April 2010&nbsp;&nbsp;1 K 1758\/07, EFG 2010, 1310; Korte, Anmerkung zum FG-Urteil in EFG 2010, 1310, 1314; a.A. Nacke, Der Betrieb 2008, 2792).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Ein Versto&szlig; gegen die Grundfreiheiten des Vertrags zur Gr&uuml;ndung der Europ&auml;ischen Gemeinschaft ist ebenfalls nicht gegeben, weil es im Streitfall an dem notwendigen Auslandsbezug fehlt (vgl. oben B.II.1.d).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Ein Verfahrensfehler, der zur Aufhebung des Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung f&uuml;hren k&ouml;nnte, liegt nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Soweit der Kl&auml;ger geltend macht, die E-Mail des Kultusministeriums vom 28. Juli 2008 sei ihm nicht bekannt gewesen, kann sich sein Vorbringen nur auf die &#8211;unerhebliche&#8211; Tatsache beziehen, dass das Kultusministerium seine Rechtsauffassung dem FG per E-Mail mitgeteilt hat. In ihrem &#8211;auch vom Kl&auml;ger erw&auml;hnten&#8211; Schreiben vom 29. Juli 2008 hatte die Berichterstatterin des FG zun&auml;chst darauf hingewiesen, dass nach R&uuml;cksprache mit H vom Kultusministerium die X schulrechtlich in den Jahrgangsstufen 10 bis 12 eine angezeigte allgemeinbildende Erg&auml;nzungsschule (Art. 102 BayEUG) sei, und daran anschlie&szlig;end die vom Kultusministerium gegebene Begr&uuml;ndung in indirekter Rede wiederholt. Der Inhalt der E-Mail, die Position des Kultusministeriums, war dem Kl&auml;ger somit bekannt &#8211; unabh&auml;ngig davon, ob sie explizit in der m&uuml;ndlichen Verhandlung zur Sprache gekommen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Senat kann nicht nachvollziehen, worin eine &Uuml;berraschungsentscheidung des FG liegen k&ouml;nnte, d.h. auf welchen zuvor nicht angesprochenen Gesichtspunkt das FG das Urteil gest&uuml;tzt haben soll, mit dem kein Beteiligter rechnen konnte (vgl. dazu BFH-Urteil vom 27. September 2001 V R 17\/99, BFHE 197, 314, BStBl II 2002, 169). Von einem Gericht wird nicht die Darlegung all jener tats&auml;chlichen und rechtlichen Aspekte verlangt, die nach seiner Ansicht u.U. entscheidungserheblich werden k&ouml;nnten; es leitet sich aus Art. 103 Abs. 1 GG weder eine umfassende Aufkl&auml;rungs- oder Hinweispflicht noch eine Pflicht zum allgemeinen Rechtsgespr&auml;ch mit den Parteien ab; es gen&uuml;gt, dass diese die M&ouml;glichkeit der Stellungnahme erhalten (vgl. BVerfG-Beschluss vom 30. September 1992&nbsp;&nbsp;1 BvR 626\/89, HFR 1993, 129).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwischen den Beteiligten war nicht umstritten, dass das Kultusministerium die X lediglich als angezeigte Erg&auml;nzungsschule gem&auml;&szlig; Art. 102 BayEUG ansah; strittig war vielmehr, welche (steuer-)rechtlichen Konsequenzen aus der Tatsache zu ziehen waren, dass es im Freistaat Bayern kein Anerkennungsverfahren f&uuml;r Erg&auml;nzungsschulen gab und gibt. Daher konnte es keine &Uuml;berraschungsentscheidung darstellen, dass das FG die X unter Berufung auf das BFH-Urteil in BFHE 183, 445, BStBl II 1997, 621 ausdr&uuml;cklich als lediglich angezeigte und damit nicht beg&uuml;nstigte Erg&auml;nzungsschule eingestuft und dar&uuml;ber hinaus aufgrund einer verfassungskonformen Auslegung erg&auml;nzend gepr&uuml;ft hat, ob die X in sonstiger Weise durch einen staatlichen Akt in das deutsche &ouml;ffentliche Schulwesen einbezogen worden sein k&ouml;nnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Da der relevante Sachverhalt &#8211;die durch das Kultusministerium vorgenommene Einordnung der X als Erg&auml;nzungsschule gem&auml;&szlig; Art. 102 BayEUG&#8211; nicht in Frage stand, sind Anhaltspunkte f&uuml;r eine Verletzung der richterlichen Sachaufkl&auml;rungspflicht (&sect; 76 Abs. 1 FGO) nicht erkennbar. Die Nichtber&uuml;cksichtigung der vom Kl&auml;ger vorgelegten Unterlagen zur Anerkennung des &quot;International Baccalaureate Diploma&quot; erkl&auml;rt sich daraus, dass f&uuml;r den Sonderausgabenabzug nach dem anwendbaren &sect; 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG a.F. der Status der Privatschule und nicht der dort zu erreichende Schulabschluss entscheidend war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 19.10.2011, X R 27\/09 Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 19.10.2011 X R 48\/09 &#8211; Nichtabziehbarkeit von Schulgeld f&uuml;r nicht anerkannte Erg&auml;nzungsschulen als Sonderausgabe &#8211; Kein Versto&szlig; gegen Verfassungsrecht und unionsrechtliche Grundfreiheiten &#8211; Vor&uuml;bergehende Schlechterstellung bei &Uuml;bergangsregelung &#8211; Schutzbereich des Art. 7 Abs. 4 Satz 1 GG und des Art. 103 Abs. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-27-09-im-wesentlichen-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-19102011-x-r-48-09-nichtabziehbarkeit-von-schulgeld-fuer-nicht-anerkannte-ergaenzungsschulen-als-sonderausgabe-kein-verstoss-gegen-verfassung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;R&nbsp;27\/09 &#8211; Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 19.10.2011 X R 48\/09 &#8211; Nichtabziehbarkeit von Schulgeld f&uuml;r nicht anerkannte Erg&auml;nzungsschulen als Sonderausgabe &#8211; Kein Versto&szlig; gegen Verfassungsrecht und unionsrechtliche Grundfreiheiten &#8211; Vor&uuml;bergehende Schlechterstellung bei &Uuml;bergangsregelung &#8211; Schutzbereich des Art. 7 Abs. 4 Satz 1 GG und des Art. 103 Abs. 1 GG<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-9281","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9281","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9281"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9281\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9281"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9281"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9281"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}