{"id":9305,"date":"2012-12-06T04:44:45","date_gmt":"2012-12-06T02:44:45","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=9305"},"modified":"2012-12-06T04:44:45","modified_gmt":"2012-12-06T02:44:45","slug":"i-r-33-10-entnahme-einbringungsgeborener-anteile-besteuerung-der-stillen-reserven-abgrenzung-der-schenkung-von-der-unentgeltlichen-uebertragung-von-anteilen-mit-ruecksicht-auf-ein-arbeitsverhaeltnis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-33-10-entnahme-einbringungsgeborener-anteile-besteuerung-der-stillen-reserven-abgrenzung-der-schenkung-von-der-unentgeltlichen-uebertragung-von-anteilen-mit-ruecksicht-auf-ein-arbeitsverhaeltnis\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;33\/10 &#8211; Entnahme einbringungsgeborener Anteile &#8211; Besteuerung der stillen Reserven &#8211; Abgrenzung der Schenkung von der unentgeltlichen &Uuml;bertragung von Anteilen mit R&uuml;cksicht auf ein Arbeitsverh&auml;ltnis"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 12.10.2011, I R 33\/10<\/p>\n<p class=\"titel\">Entnahme einbringungsgeborener Anteile &#8211; Besteuerung der stillen Reserven &#8211; Abgrenzung der Schenkung von der unentgeltlichen &Uuml;bertragung von Anteilen mit R&uuml;cksicht auf ein Arbeitsverh&auml;ltnis<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Der Inhaber im Betriebsverm&ouml;gen gehaltener einbringungsgeborener Anteile muss keinen Entnahmegewinn versteuern, wenn er die Anteile verschenkt (entgegen BMF-Schreiben vom 25. M&auml;rz 1998, BStBl I 1998, 268, Tz. 21.12).<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitpunkt ist, ob der Inhaber im Betriebsverm&ouml;gen gehaltener sog. einbringungsgeborener Anteile an einer Kapitalgesellschaft einen Entnahmegewinn versteuern muss, wenn er die Anteile unentgeltlich auf Dritte &uuml;bertr&auml;gt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger und Revisionsbeklagten (Kl&auml;ger) sind Eheleute, die f&uuml;r das Streitjahr 2002 zusammen zur Einkommensteuer veranlagt wurden. Der Kl&auml;ger war urspr&uuml;nglich Alleingesellschafter der S-GmbH. Die GmbH-Anteile sind in den 1970er Jahren gegen Einbringung des vormaligen Einzelunternehmens des Kl&auml;gers zu Buchwerten entstanden. Au&szlig;erdem ist der Kl&auml;ger Eigent&uuml;mer eines Grundst&uuml;cks, das er an die S-GmbH verpachtet hat; es liegt eine Betriebsaufspaltung vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Mai 2002 &uuml;bertrug der Kl&auml;ger der Kl&auml;gerin unentgeltlich 15 % der Anteile an der S-GmbH; dem leitenden Mitarbeiter D &uuml;bertrug er weitere 2,5 % der Anteile.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) unterwarf im Rahmen eines &Auml;nderungsbescheids zur Einkommensteuer f&uuml;r das Streitjahr die Differenz zwischen dem Teilwert und dem Buchwert der &uuml;bertragenen Anteile (719.794 EUR) der Besteuerung als Entnahmegewinn des Kl&auml;gers und bezog sich daf&uuml;r auf das Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) vom 25. M&auml;rz 1998 (BStBl I 1998, 268, Tz. 21.12). Die deswegen erhobene Klage hatte Erfolg; das Finanzgericht (FG) D&uuml;sseldorf hat den &Auml;nderungsbescheid aufgehoben. Sein Urteil vom 11. November 2009&nbsp;&nbsp;15 K 4209\/08 E ist in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2010, 458 abgedruckt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegen das FG-Urteil richtet sich die auf Verletzung materiellen Rechts gest&uuml;tzte Revision des FA.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, das FG-Urteil aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist im Ergebnis begr&uuml;ndet und f&uuml;hrt gem&auml;&szlig; &sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur Aufhebung des angefochtenen Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung. Die Vorinstanz hat zwar zu Recht angenommen, dass durch die unentgeltliche &Uuml;bertragung von Gesch&auml;ftsanteilen der S-GmbH auf die Kl&auml;gerin kein steuerbarer Entnahmegewinn des Kl&auml;gers entstanden ist. Im Hinblick auf die &Uuml;bertragung auf D bedarf es jedoch weiterer tatrichterlicher Feststellungen dazu, ob es sich um eine schenkweise &Uuml;bertragung oder um die Leistung von Arbeitslohn gehandelt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Anteils&uuml;bertragung auf die Kl&auml;gerin f&uuml;hrt nicht zur Besteuerung eines Entnahmegewinns des Kl&auml;gers.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Allerdings befanden sich die an die Kl&auml;gerin &uuml;bertragenen Gesch&auml;ftsanteile vor der &Uuml;bertragung im Betriebsverm&ouml;gen des Kl&auml;gers, der im Rahmen der Betriebsaufspaltung als Besitzunternehmer fungierte. Das ist zwischen den Beteiligten nicht im Streit und bedarf keiner weiteren Er&ouml;rterung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Des Weiteren stellt die schenkweise &Uuml;bertragung der Gesch&auml;ftsanteile auf die Kl&auml;gerin begrifflich eine Entnahme i.S. von &sect; 4 Abs. 1 Satz 2 des Einkommensteuergesetzes (EStG 2002) dar. Denn dadurch hat der Kl&auml;ger die Gesch&auml;ftsanteile aus dem bisherigen betrieblichen Zusammenhang gel&ouml;st und in das Privatverm&ouml;gen der Kl&auml;gerin &uuml;berf&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Jedoch bewirkt die Entnahme nicht, dass der Kl&auml;ger nach Ma&szlig;gabe von &sect; 4 Abs. 1 i.V.m. &sect; 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 1 EStG 2002 den Differenzbetrag zwischen den Anschaffungskosten der Gesch&auml;ftsanteile und deren Teilwert zum Entnahmezeitpunkt als Entnahmegewinn zu versteuern h&auml;tte; vielmehr bleibt es bei dem Ansatz mit den Anschaffungskosten. Denn die Entnahmeregeln des Einkommensteuergesetzes sind auf die Gesch&auml;ftsanteile der S-GmbH nicht anzuwenden, weil es sich bei diesen um einbringungsgeborene Anteile i.S. von &sect; 21 Abs. 1 Satz 1 des Umwandlungssteuergesetzes (UmwStG 2002) handelt, f&uuml;r die die besonderen Gewinnrealisierungsregeln des &sect; 21 Abs. 1 und 2 UmwStG 2002 gelten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Gem&auml;&szlig; der Legaldefinition des &sect; 21 Abs. 1 Satz 1 UmwStG 2002 sind einbringungsgeborene Anteile solche Anteile an einer Kapitalgesellschaft, die der Ver&auml;u&szlig;erer oder bei unentgeltlichem Erwerb der Rechtsvorg&auml;nger durch eine Sacheinlage (&sect; 20 Abs. 1 und &sect; 23 Abs. 1 bis 4 UmwStG 2002) unter dem Teilwert erworben hat. Nach den den Senat gem&auml;&szlig; &sect; 118 Abs. 2 FGO bindenden und von den Beteiligten nicht in Zweifel gezogenen Feststellungen des FG hatte der Kl&auml;ger die Anteile an der S-GmbH durch eine Sacheinlage gem&auml;&szlig; &sect; 20 Abs. 1 Satz 1 UmwStG 2002 erworben. Die Anteile unterliegen folglich &#8211;was die Besteuerung des Anteilseigners betrifft&#8211; dem Regime des &sect; 21 UmwStG 2002.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Wie auch das FA nicht in Abrede stellt, unterf&auml;llt die Entnahme aus dem Betriebsverm&ouml;gen keinem der in &sect; 21 Abs. 1 und 2 UmwStG 2002 geregelten Realisierungstatbest&auml;nde. Insbesondere ist die schenkweise &Uuml;bertragung der einbringungsgeborenen Anteile auf Dritte keine &quot;Ver&auml;u&szlig;erung&quot; i.S. von &sect; 21 Abs. 1 Satz 1 UmwStG 2002; denn diese setzt eine entgeltliche &Uuml;bertragung voraus (allg. Auffassung, z.B. Senatsurteil vom 8. April 1992 I R 128\/88, BFHE 167, 424, BStBl II 1992, 761; Widmann in Widmann\/Mayer, Umwandlungsrecht, Anhang 15, &sect; 21 UmwStG 1995 Rz 178). Nach dem gesetzlichen Konzept wird die Besteuerung der in den einbringungsgeborenen Anteilen enthaltenen stillen Reserven im Falle des unentgeltlichen Erwerbs vielmehr dadurch gesichert, dass gem&auml;&szlig; &sect; 21 Abs. 1 Satz 1 UmwStG 2002 die Anteile auch in der Hand des Erwerbers noch dem Regime des &sect; 21 UmwStG 2002 unterliegen und damit &#8211;unabh&auml;ngig davon, ob sie in einem Betriebsverm&ouml;gen oder im Privatverm&ouml;gen gehalten werden&#8211; jedenfalls steuerverhaftet bleiben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die Entstrickungstatbest&auml;nde f&uuml;r einbringungsgeborene Anteile sind in &sect; 21 UmwStG 2002 abschlie&szlig;end geregelt (vgl. Senatsurteil vom 21. August 1996 I R 75\/95, BFH\/NV 1997, 314). Es ist daneben kein Raum f&uuml;r die Anwendung des allgemeinen Realisationstatbestands der Entnahme gem&auml;&szlig; &sect; 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 1 EStG 2002 (ebenso Schreiben des Bundesministers der Finanzen vom 16. Juni 1978, BStBl I 1978, 235, Tz. 57; Widmann in Widmann\/Mayer, a.a.O., Anhang 15, &sect; 21 UmwStG 1995 Rz 524 ff.; Patt in D&ouml;tsch\/Jost\/Pung\/Witt, Die K&ouml;rperschaftsteuer, &sect; 21 UmwStG [vor SEStEG] Rz 90; Haritz in Haritz\/ Menner, Umwandlungssteuergesetz, 3. Aufl., Anh. &sect; 21 aF Rz 78 ff.; Rabback in R&ouml;dder\/Herlinghaus\/van Lishaut, Umwandlungssteuergesetz, &sect; 27 Rz 98; Merkert in Bordewin\/Brandt, Einkommensteuergesetz, &sect; 21 UmwStG Rz 71; Knepel, Einbringungsgeborene Anteile nach Inkrafttreten des SEStEG, 2010, S. 180 ff.; Dehmer, Umwandlungssteuererlass 1998, S. 453 f.). Das gilt jedenfalls insoweit, als &#8211;wie im Streitfall&#8211; der Buchwert der Anteile zum Entnahmezeitpunkt die nach Ma&szlig;gabe von &sect; 20 Abs. 4 UmwStG 2002 anzusetzenden Anschaffungskosten nicht unterschreitet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit die Finanzverwaltung demgegen&uuml;ber mittlerweile annimmt, die Entnahme einbringungsgeborener Anteile aus dem Betriebsverm&ouml;gen f&uuml;hre trotz weiter bestehender Steuerverstrickung nach &sect; 21 Abs. 1 Satz 1 UmwStG 2002 zu einer zwischenzeitlichen Aufdeckung der stillen Reserven gem&auml;&szlig; &sect; 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 1 EStG 2002 (BMF-Schreiben in BStBl I 1998, 268, Tz. 21.12; zustimmend Wacker, Betriebs-Berater 1998, Beilage Nr. 8, S. 9 f.; Nitzschke in Bl&uuml;mich, Einkommensteuergesetz, K&ouml;rperschaftsteuergesetz, Gewerbesteuergesetz, &sect; 21 UmwStG 1995 Rz 32), folgt der Senat dem nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) Nach dem Konzept des &sect; 21 UmwStG 2002 wird der Gefahr des Verlusts des Steuerzugriffs auf die im eingebrachten Betriebsverm&ouml;gen ruhenden stillen Reserven nach einer Sacheinlage dadurch entgegengewirkt, dass diese stillen Reserven nunmehr auf die f&uuml;r die Einlage erhaltenen Gesch&auml;ftsanteile verlagert werden, indem diese unabh&auml;ngig davon steuerverstrickt sind, ob sie dem Privatverm&ouml;gen oder einem Betriebsverm&ouml;gen des Anteilsinhabers zuzuordnen sind. Die Steuerverstrickung wirkt dabei in Abkehr vom einkommensteuerrechtlichen Steuersubjektprinzip gleichsam &quot;dinglich&quot;, insofern sie gem&auml;&szlig; &sect; 21 Abs. 1 Satz 1 UmwStG 2002 bei einer unentgeltlichen &Uuml;bertragung auf einen Dritten bestehen bleibt und sich bei einer nachfolgenden Ver&auml;u&szlig;erung oder dem Eintritt eines der Ersatzrealisierungstatbest&auml;nde des &sect; 21 Abs. 2 UmwStG 2002 steuerlich zu Lasten des Erwerbers auswirkt. Auch insoweit hat der Gesetzgeber keinen Anlass gesehen, zwischen den Folgen der unentgeltlichen &Uuml;bertragung in ein Privatverm&ouml;gen und der in ein Betriebsverm&ouml;gen zu unterscheiden. In allen F&auml;llen soll auf die stillen Reserven erst im Falle eines Umsatzakts bzw. bei Eintritt eines der gesetzlich festgelegten Ersatzrealisierungstatbest&auml;nde zugegriffen werden k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Mit diesem Konzept ist die Annahme nicht zu vereinbaren, auch in der unentgeltlichen &Uuml;bertragung von einbringungsgeborenen Anteilen aus einem Betriebsverm&ouml;gen sei ein Realisierungsakt zu sehen. Denn in diesem Fall m&uuml;sste zur Vermeidung einer doppelten Besteuerung von stillen Reserven im Fall einer sp&auml;teren Ver&auml;u&szlig;erung der Anteile durch den unentgeltlich Erwerbenden entweder gegen den ausdr&uuml;cklichen Wortlaut des &sect; 21 Abs. 1 Satz 1 UmwStG 2002 auf einen (nochmaligen) Steuerzugriff verzichtet werden oder es m&uuml;sste &#8211;wof&uuml;r sich das BMF in BStBl I 1998, 268, Tz. 21.12 ausspricht&#8211; ebenfalls gegen den Wortlaut des &sect; 21 Abs. 1 Satz 1 UmwStG 2002 zur Ermittlung des Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns nicht auf die Differenz des Ver&auml;u&szlig;erungspreises zu den Anschaffungskosten, sondern auf die Differenz des Ver&auml;u&szlig;erungspreises zu dem Entnahmegewinn des Rechtsvorg&auml;ngers abgestellt werden. An der Unvereinbarkeit mit dem Gesetzeswortlaut zeigt sich, dass der von der Finanzverwaltung bef&uuml;rwortete steuerliche Zugriff auf den infolge einer Entnahme von einbringungsgeborenen Anteilen entstehenden &quot;Zwischengewinn&quot; dem in &sect; 21 UmwStG 2002 verankerten Besteuerungsmechanismus widerspricht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ccc) Eine Besteuerung des Entnahmegewinns ist nicht deshalb geboten, weil andernfalls der Besteuerungszugriff auf die in den Anteilen ruhenden stillen Reserven gef&auml;hrdet w&auml;re. Vielmehr sichern die Regeln des &sect; 21 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 UmwStG 2002 den Zugriff auf die stillen Reserven der Anteile sp&auml;testens im Ver&auml;u&szlig;erungsfall, und zwar unabh&auml;ngig davon, ob die Anteile sich im Privatverm&ouml;gen oder in einem Betriebsverm&ouml;gen befinden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Wie die Rechtslage zu beurteilen ist, wenn der Buchwert der einbringungsgeborenen Anteile zum Entnahmezeitpunkt nach einer (noch nicht aufgeholten) Teilwertabschreibung die Anschaffungskosten unterschreitet, bedarf im Streitfall keiner Entscheidung. Es erscheint indes nicht ausgeschlossen, in diesem Fall eine Entnahme bis zur H&ouml;he der Anschaffungskosten anzunehmen (so z.B. Widmann in Widmann\/Mayer, a.a.O., Anhang 15, &sect; 21 UmwStG 1995 Rz 529; Patt in D&ouml;tsch\/Jost\/Pung\/Witt, a.a.O., &sect; 21 UmwStG [vor SEStEG] Rz 91), was im Ergebnis dazu f&uuml;hren w&uuml;rde, dass der durch die Teilwertabschreibung steuerwirksam gewordene Verlust im Entnahmezeitpunkt r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht w&uuml;rde. Jedenfalls vermag diese Sonderproblematik eine dem Grundkonzept des Gesetzes widersprechende generelle Besteuerung des Entnahmegewinns bei der Entnahme einbringungsgeborener Anteile aus dem Betriebsverm&ouml;gen nicht zu rechtfertigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ee) Der Senat weicht mit dieser Beurteilung nicht i.S. des &sect; 11 Abs. 2 FGO von dem Urteil des IV. Senats des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 29. April 1982 IV R 51\/79 (BFHE 136, 129, BStBl II 1982, 738) ab. Dort hei&szlig;t es zwar, einbringungsgeborene Anteile unterl&auml;gen beim Anteilseigner den allgemeinen bilanzsteuerrechtlichen Rechtsgrunds&auml;tzen. Nach diesen bestimme sich insbesondere, ob die Anteile Betriebsverm&ouml;gen oder Privatverm&ouml;gen seien. Seien die Anteile danach Betriebsverm&ouml;gen und w&uuml;rden sie entnommen oder ver&auml;u&szlig;ert, so sei ein hierbei entstehender Buchgewinn Teil des Gewinns aus Gewerbebetrieb; dies gelte jedoch insoweit nicht, als (u.a.) den &sect;&sect; 20 bis 23 des Gesetzes &uuml;ber steuerliche Ma&szlig;nahmen bei &Auml;nderung der Unternehmensform (UmwStG 1977) etwas anderes zu entnehmen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diesen Ausf&uuml;hrungen l&auml;sst sich entgegen der Auffassung des FA schon nicht entnehmen, dass der Gewinn aus der Entnahme einbringungsgeborener Anteile steuerpflichtig ist. Die Aussage steht vielmehr unter dem Vorbehalt, dass sich aus den Vorschriften des Umwandlungssteuergesetzes nichts Gegenteiliges ergeben d&uuml;rfe. Ob das im Hinblick auf den Entnahmegewinn der Fall ist, bleibt indes offen (ebenso Widmann in Widmann\/Mayer, a.a.O., Anhang 15, &sect; 21 UmwStG 1995 Rz 526), so dass eine Divergenz nicht vorliegt. Zudem war die Frage im Urteilsfall nicht entscheidungserheblich. Denn der IV. Senat des BFH hat die dort streitgegenst&auml;ndliche Gewerbesteuerpflicht des Entnahmegewinns deshalb verneint, weil ein Gewinn aus der Ver&auml;u&szlig;erung oder Entnahme einbringungsgeborener Anteile schon grunds&auml;tzlich nicht der Gewerbesteuer unterliegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Ob die &Uuml;bertragung von Anteilen an der S-GmbH auf D ebenfalls schenkweise &#8211;und damit f&uuml;r den Kl&auml;ger steuerneutral&#8211; erfolgt ist oder ob sie einen Realisationstatbestand ausgel&ouml;st hat, l&auml;sst sich anhand der Feststellungen im angefochtenen Urteil nicht abschlie&szlig;end beurteilen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zwar ist f&uuml;r die Anteils&uuml;bertragung auf D keine unmittelbare Entgeltvereinbarung zwischen diesem und dem Kl&auml;ger getroffen worden. Jedoch k&ouml;nnte der daraus vom FG gezogenen Schlussfolgerung, es handele sich ebenfalls um eine unentgeltliche &Uuml;bertragung, der Umstand entgegenstehen, dass es sich nach den Feststellungen des FG bei D um &quot;seinen&quot; (des Kl&auml;gers) &quot;leitenden Mitarbeiter&quot; gehandelt hat. Dieser Umstand legt es nahe, dass die &Uuml;bertragung der Anteile mit R&uuml;cksicht auf das Arbeitsverh&auml;ltnis des D &#8211;entweder zum Kl&auml;ger oder zur S-GmbH, N&auml;heres ist den bisherigen tatrichterlichen Feststellungen nicht zu entnehmen&#8211; erfolgt ist und im weitesten Sinne als Gegenleistung f&uuml;r das Zurverf&uuml;gungstellen der individuellen Arbeitskraft des D zu beurteilen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) W&auml;re das der Fall, dann handelte es sich bei der Anteils&uuml;bertragung um Arbeitslohn i.S. von &sect; 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG 2002 (vgl. zur Definition z.B. BFH-Urteile vom 22. M&auml;rz 1985 VI R 170\/82, BFHE 143, 544, BStBl II 1985, 529, und VI R 82\/83, BFHE 143, 550, BStBl II 1985, 532). F&uuml;r die Besteuerung des Kl&auml;gers h&auml;tte das zur Folge, dass die &Uuml;bertragung entweder unmittelbar als Gegenleistung f&uuml;r die Zurverf&uuml;gungstellung der Arbeitskraft des D &#8211;und mithin nicht unentgeltlich&#8211; erfolgt w&auml;re und es sich deshalb um eine zur Aufdeckung der stillen Reserven der Anteile f&uuml;hrende Ver&auml;u&szlig;erung i.S. des &sect; 21 Abs. 1 Satz 1 UmwStG 2002 handelte. Oder der Vorgang w&auml;re aus wirtschaftlicher Sicht in eine verdeckte Einlage der Anteile durch den Kl&auml;ger in die S-GmbH und eine Weiterleitung durch diese an D in Form von Arbeitslohn aufzuspalten. Auch in diesem Fall w&auml;re ein Realisationstatbestand gegeben; denn gem&auml;&szlig; &sect; 21 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 UmwStG 2002 treten die Rechtsfolgen des Abs. 1 (Besteuerung des Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns) auch ohne Ver&auml;u&szlig;erung der einbringungsgeborenen Anteile ein, wenn der Anteilseigner die Anteile verdeckt in eine Kapitalgesellschaft einlegt. An die Stelle des Ver&auml;u&szlig;erungspreises tritt dann der gemeine Wert der Anteile (&sect; 21 Abs. 2 Satz 2 UmwStG 2002).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die bisherigen tatrichterlichen Feststellungen reichen nicht aus, um beurteilen zu k&ouml;nnen, ob es sich bei der Anteils&uuml;bertragung an D um eine Schenkung des Kl&auml;gers oder um die Leistung von Arbeitslohn gehandelt hat. Das angefochtene Urteil ist deshalb aufzuheben und der Rechtsstreit ist an das FG zur&uuml;ckzuverweisen, damit dieses die erforderlichen Feststellungen treffen kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 12.10.2011, I R 33\/10 Entnahme einbringungsgeborener Anteile &#8211; Besteuerung der stillen Reserven &#8211; Abgrenzung der Schenkung von der unentgeltlichen &Uuml;bertragung von Anteilen mit R&uuml;cksicht auf ein Arbeitsverh&auml;ltnis Leits&auml;tze Der Inhaber im Betriebsverm&ouml;gen gehaltener einbringungsgeborener Anteile muss keinen Entnahmegewinn versteuern, wenn er die Anteile verschenkt (entgegen BMF-Schreiben vom 25. M&auml;rz 1998, BStBl I &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-33-10-entnahme-einbringungsgeborener-anteile-besteuerung-der-stillen-reserven-abgrenzung-der-schenkung-von-der-unentgeltlichen-uebertragung-von-anteilen-mit-ruecksicht-auf-ein-arbeitsverhaeltnis\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">I&nbsp;R&nbsp;33\/10 &#8211; Entnahme einbringungsgeborener Anteile &#8211; Besteuerung der stillen Reserven &#8211; Abgrenzung der Schenkung von der unentgeltlichen &Uuml;bertragung von Anteilen mit R&uuml;cksicht auf ein Arbeitsverh&auml;ltnis<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-9305","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9305","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9305"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9305\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9305"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9305"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9305"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}