{"id":9323,"date":"2012-12-06T04:21:53","date_gmt":"2012-12-06T02:21:53","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=9323"},"modified":"2012-12-06T04:21:53","modified_gmt":"2012-12-06T02:21:53","slug":"vi-r-91-10-nutzung-eines-bueroarbeitsplatzes-fuer-fortbildungsmassnahmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-91-10-nutzung-eines-bueroarbeitsplatzes-fuer-fortbildungsmassnahmen\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;R&nbsp;91\/10 &#8211; Nutzung eines B&uuml;roarbeitsplatzes f&uuml;r Fortbildungsma&szlig;nahmen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 5.10.2011, VI R 91\/10<\/p>\n<p class=\"titel\">Nutzung eines B&uuml;roarbeitsplatzes f&uuml;r Fortbildungsma&szlig;nahmen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Steht einem Arbeitnehmer ein B&uuml;roarbeitsplatz auch f&uuml;r betrieblich gew&uuml;nschte Fortbildungsma&szlig;nahmen (hier Sprachkurs) zur Verf&uuml;gung, schlie&szlig;t dies die steuerliche Ber&uuml;cksichtigung von Kosten f&uuml;r ein zur Fortbildung genutztes h&auml;usliches Arbeitszimmer aus.<\/p>\n<p>2. Ob ein &quot;anderer Arbeitsplatz&quot; zur Verf&uuml;gung steht, h&auml;ngt nicht davon ab, in welchem Umfang der Arbeitnehmer die ihm am B&uuml;roarbeitsplatz zur Verf&uuml;gung gestellten Arbeitsmittel nutzen darf.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitig ist die Abziehbarkeit von Kosten f&uuml;r ein h&auml;usliches Arbeitszimmer.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) war in den Streitjahren 2005 und 2006 bei der B GmbH in S als Elektrotechniker besch&auml;ftigt. Er verf&uuml;gte dort in einem Gro&szlig;raumb&uuml;ro &uuml;ber einen eigenen Arbeitsplatz.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In seiner ca. 80 qm gro&szlig;en Wohnung in H nutzte er ein ca. 10 qm gro&szlig;es Zimmer als h&auml;usliches Arbeitszimmer. Die hieraus entstandenen Aufwendungen in H&ouml;he von 1.177 EUR und 1.206 EUR machte er mit den Einkommensteuer-Erkl&auml;rungen 2005 und 2006 als Werbungskosten geltend. Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hrte er an, dass er aus beruflichen Gr&uuml;nden das h&auml;usliche Arbeitszimmer zur Verbesserung seiner englischen Sprachkenntnisse ben&ouml;tige. Er habe zu diesem Zweck zu Hause einen interaktiven Computersprachkurs absolviert. Die Installierung der entsprechenden Software auf seinem dienstlichen PC in den R&auml;umen des Arbeitgebers sei nicht zul&auml;ssig gewesen. Deshalb habe f&uuml;r die berufliche Fortbildung &quot;ein anderer Arbeitsplatz&quot; nicht zur Verf&uuml;gung gestanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) erkannte die Kosten nicht an. Das Finanzgericht (FG) wies aus den in Entscheidungen der Finanzgerichte 2011, 602 ver&ouml;ffentlichten Gr&uuml;nden die Klage ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt der Kl&auml;ger die Verletzung formellen und materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt sinngem&auml;&szlig;, das Urteil des Nieders&auml;chsischen FG vom 22. Juni 2010 sowie die Einspruchsentscheidung vom 25. November 2008 aufzuheben und die Einkommensteuerbescheide f&uuml;r 2005 und 2006 dahingehend zu &auml;ndern, dass weitere Werbungskosten in H&ouml;he von 1.177 EUR und 1.206 EUR ber&uuml;cksichtigt werden, und die Zuziehung von Bevollm&auml;chtigten im Vorverfahren f&uuml;r notwendig zu erkl&auml;ren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und gem&auml;&szlig; &sect; 126 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur&uuml;ckzuweisen. Das FG hat zu Recht die Kosten f&uuml;r das h&auml;usliche Arbeitszimmer nicht als Werbungskosten zum Abzug zugelassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect; 9 Abs. 5 i.V.m. &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b Satz 1 des Einkommensteuergesetzes i.d.F. der Streitjahre (EStG) kann ein Steuerpflichtiger Aufwendungen f&uuml;r ein h&auml;usliches Arbeitszimmer sowie die Kosten der Ausstattung nicht als Werbungskosten abziehen. Dies gilt nach Satz 2 der letztgenannten Vorschrift u.a. dann nicht, wenn dem Steuerpflichtigen f&uuml;r die berufliche T&auml;tigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verf&uuml;gung steht. In diesen F&auml;llen wird nach Satz 3 Halbsatz 1 der Vorschrift die H&ouml;he der abziehbaren Aufwendungen regelm&auml;&szlig;ig auf 1.250 EUR begrenzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Ein &quot;anderer Arbeitsplatz&quot; im Sinne der Abzugsbeschr&auml;nkung ist grunds&auml;tzlich jeder Arbeitsplatz, der zur Erledigung b&uuml;rom&auml;&szlig;iger Arbeiten geeignet ist. Er steht aber nur dann &quot;f&uuml;r die betriebliche oder berufliche T&auml;tigkeit &#8230; zur Verf&uuml;gung&quot;, wenn ihn der Steuerpflichtige in dem konkret erforderlichen Umfang und in der konkret erforderlichen Art und Weise tats&auml;chlich nutzen kann. &Uuml;bt der Steuerpflichtige nur eine berufliche T&auml;tigkeit aus, muss gepr&uuml;ft werden, ob der &#8211;an sich vorhandene&#8211; andere Arbeitsplatz tats&auml;chlich f&uuml;r alle Aufgabenbereiche der Erwerbst&auml;tigkeit zur Verf&uuml;gung steht. Es gen&uuml;gt jedoch nicht, dass nach Feierabend oder am Wochenende im h&auml;uslichen Arbeitszimmer Arbeiten verrichtet werden, die grunds&auml;tzlich auch an dem anderen Arbeitsplatz verrichtet werden k&ouml;nnten (st&auml;ndige Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211;; grundlegend BFH-Urteil vom 7. August 2003 VI R 17\/01, BFHE 203, 130, BStBl II 2004, 78; s. auch BFH-Urteile vom 7. August 2003 VI R 41\/98, BFHE 203, 119, BStBl II 2004, 80; VI R 162\/00, BFHE 203, 124, BStBl II 2004, 83; VI R 16\/01, BFHE 203, 128, BStBl II 2004, 77; VI R 118\/00, BFHE 203, 122, BStBl II 2004, 82; vom 20. November 2003 IV R 30\/03, BFHE 204, 176, BStBl II 2004, 775; Senatsbeschl&uuml;sse vom 10. Februar 2005 VI B 113\/04, BFHE 209, 211, BStBl II 2005, 488; vom 5. M&auml;rz 2008 VI B 95\/07, BFH\/NV 2008, 956).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dem danach weiten Verst&auml;ndnis des Begriffs &quot;anderer Arbeitsplatz&quot; liegt der Gedanke zugrunde, dass Aufwendungen f&uuml;r ein h&auml;usliches Arbeitszimmer (nur) dann steuerlich ber&uuml;cksichtigt werden sollen, wenn ein solches f&uuml;r die Erwerbst&auml;tigkeit erforderlich ist (Senatsurteile in BFHE 203, 130, BStBl II 2004, 78; vom 13. November 2002 VI R 82\/01, BFHE 201, 93, BStBl II 2004, 62; jeweils m.w.N.). Zwar ist die Erforderlichkeit keine allgemeine Voraussetzung f&uuml;r die Qualifikation von Erwerbsaufwendungen, und zwar ausweislich der Angemessenheitsregel des &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 7 EStG auch dann nicht, wenn solche Aufwendungen die Lebensf&uuml;hrung des Steuerpflichtigen ber&uuml;hren. Die erkennbar gegebene Erforderlichkeit fungiert in diesem Fall aber als legitimes Hilfsmittel einer typisierenden Abgrenzung von Erwerbs- und Privatsph&auml;re (Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 6. Juli 2010&nbsp;&nbsp;2 BvL 13\/09, BVerfGE 126, 268; BFH-Urteil in BFHE 204, 176, BStBl II 2004, 775).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Soweit nach &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b Satz 1 EStG die Aufwendungen f&uuml;r ein h&auml;usliches Arbeitszimmer sowie die &quot;Kosten der Ausstattung&quot; den Gewinn nicht mindern d&uuml;rfen, betrifft dies nicht die Kosten f&uuml;r Arbeitsmittel. Die in &sect; 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 6 EStG getroffene Regelung hat Vorrang vor der die Kosten der Ausstattung eines h&auml;uslichen Arbeitszimmers betreffenden Regelung in &sect; 9 Abs. 5 i.V.m. &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b Satz 1 EStG (BFH-Urteil vom 21. November 1997 VI R 4\/97, BFHE 184, 532, BStBl II 1998, 351; Schmidt\/Heinicke, EStG, 30. Aufl., &sect; 4 Rz 591).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Nach diesen Grunds&auml;tzen, an denen der Senat festh&auml;lt, ist die vorinstanzliche Entscheidung zutreffend. Der Arbeitsplatz des Kl&auml;gers bei seinem Arbeitgeber ist als B&uuml;roarbeitsplatz ein &quot;anderer Arbeitsplatz&quot; im Sinne der Abzugsbeschr&auml;nkung. Dieser stand dem Kl&auml;ger auch f&uuml;r seine s&auml;mtlichen beruflichen Zwecke zur Verf&uuml;gung. Die Frage, ob ein Steuerpflichtiger seinen anderen Arbeitsplatz in dem konkret erforderlichen Umfang und in der konkret erforderlichen Art und Weise nutzen kann, betrifft die Tatsachenfeststellung. Sie muss von den Finanzgerichten anhand der objektiven Umst&auml;nde des konkreten Einzelfalls beantwortet werden. An die entsprechende Tatsachenw&uuml;rdigung ist das Revisionsgericht grunds&auml;tzlich gebunden (&sect; 118 Abs. 2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach den insoweit bindenden Feststellungen des FG stand dem Kl&auml;ger der B&uuml;roarbeitsplatz f&uuml;r berufliche Fortbildungsma&szlig;nahmen und damit auch f&uuml;r die &quot;berufsbedingte Fortbildung in der englischen Sprache&quot; grunds&auml;tzlich zur Verf&uuml;gung. Zwar konnte der Kl&auml;ger nach seinem Vorbringen am Arbeitsplatz nicht die von ihm f&uuml;r n&uuml;tzlich erachtete konkrete Bildungsma&szlig;nahme, n&auml;mlich den interaktiven Computersprachkurs, durchf&uuml;hren. Soweit das FG jedoch diesen Umstand als pers&ouml;nlichen Beweggrund und als nicht erforderlich gewertet hat, sieht sich der Senat auch an diese W&uuml;rdigung gebunden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im &Uuml;brigen kommt es bei der Frage, ob ein &quot;anderer Arbeitsplatz&quot; im Betrieb des Arbeitgebers zur Verf&uuml;gung steht, nicht darauf an, in welchem Umfang der Arbeitnehmer dort die ihm zur Verf&uuml;gung gestellten Arbeitsmittel, wie beispielsweise einen Computer, nutzen darf. Wie oben dargestellt, ist zwischen Arbeitsplatz (&sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b EStG) und Arbeitsmittel (&sect; 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 6 EStG) zu unterscheiden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. F&uuml;r die vom Kl&auml;ger behauptete Verletzung rechtlichen Geh&ouml;rs i.S. von Art. 103 des Grundgesetzes i.V.m. &sect; 119 Nr. 3 FGO gibt es keine Anhaltspunkte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Der Antrag, die Zuziehung des Bevollm&auml;chtigten f&uuml;r das Vorverfahren f&uuml;r notwendig zu erkl&auml;ren, ist als unzul&auml;ssig zu verwerfen, weil dieser Antrag im Revisionsverfahren nicht statthaft ist. Die Entscheidung nach &sect; 139 Abs. 3 Satz 3 FGO geh&ouml;rt sachlich zum Kostenfestsetzungsverfahren. Zust&auml;ndig ist daher das FG als Gericht des ersten Rechtszuges (vgl. BFH-Urteil vom 14. Mai 2009 IV R 47\/07, BFHE 225, 116, BStBl II 2009, 900, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 5.10.2011, VI R 91\/10 Nutzung eines B&uuml;roarbeitsplatzes f&uuml;r Fortbildungsma&szlig;nahmen Leits&auml;tze 1. Steht einem Arbeitnehmer ein B&uuml;roarbeitsplatz auch f&uuml;r betrieblich gew&uuml;nschte Fortbildungsma&szlig;nahmen (hier Sprachkurs) zur Verf&uuml;gung, schlie&szlig;t dies die steuerliche Ber&uuml;cksichtigung von Kosten f&uuml;r ein zur Fortbildung genutztes h&auml;usliches Arbeitszimmer aus. 2. 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