{"id":9498,"date":"2012-12-06T05:00:28","date_gmt":"2012-12-06T03:00:28","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=9498"},"modified":"2012-12-06T05:00:28","modified_gmt":"2012-12-06T03:00:28","slug":"iii-r-61-08-kindergeld-fuer-ein-ueber-27-bzw-25-jahre-altes-behindertes-kind-zurueckverweisung-an-das-fg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-61-08-kindergeld-fuer-ein-ueber-27-bzw-25-jahre-altes-behindertes-kind-zurueckverweisung-an-das-fg\/","title":{"rendered":"III&nbsp;R&nbsp;61\/08 &#8211; Kindergeld f&uuml;r ein &uuml;ber 27 (bzw. 25) Jahre altes behindertes Kind &#8211; Zur&uuml;ckverweisung an das FG"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 9.6.2011, III R 61\/08<\/p>\n<p class=\"titel\">Kindergeld f&uuml;r ein &uuml;ber 27 (bzw. 25) Jahre altes behindertes Kind &#8211; Zur&uuml;ckverweisung an das FG<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Voraussetzung f&uuml;r die Ber&uuml;cksichtigung eines &uuml;ber 27 (bei Behinderungseintritt nach dem 31. Dezember 2006: 25) Jahre alten behinderten Kindes ist nicht, dass neben der Behinderung auch die dadurch bedingte Unf&auml;higkeit zum Selbstunterhalt bereits vor Vollendung des 27. (bzw. 25.) Lebensjahres vorgelegen hat.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) beantragte im Juli 2005 f&uuml;r ihren im Dezember 1962 geborenen Sohn (M) Kindergeld.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>M ist behindert. Im April 1985 stellte das Versorgungsamt bei M eine Minderung der Erwerbsf&auml;higkeit von 50 %, im Oktober 1989 einen Grad der Behinderung von 60 % fest; Merkzeichen wurden nicht vergeben. Daneben wurde M im M&auml;rz\/Juli 1989 arbeitsamts&auml;rztlich untersucht. Der Gutachter beurteilte M &#8211;mit Einschr&auml;nkungen&#8211; als grunds&auml;tzlich arbeitsf&auml;hig. Es folgten weitere arbeitsamts&auml;rztliche Untersuchungen des M im April 1992, im Dezember 1995\/Februar 1996 und im Januar 2000.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>M absolvierte keine Berufsausbildung, stand jedoch zeitweise in verschiedenen Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen. In der Zeit von September 1979 bis November 1982 war er als Hilfsarbeiter besch&auml;ftigt, anschlie&szlig;end bis Januar 1983 arbeitsunf&auml;hig erkrankt. Im Januar 1983 meldete sich M arbeitslos und bezog Arbeitslosengeld, dann Arbeitslosenhilfe. In den Monaten August und September 1985 absolvierte M zur Verbesserung seiner Vermittlungsaussichten eine Ma&szlig;nahme gem&auml;&szlig; &sect; 41a des Arbeitsf&ouml;rderungsgesetzes. Danach war er wieder arbeitslos und bezog Arbeitslosenhilfe. In der Zeit von M&auml;rz 1997 bis September 1998 war er als Montierer besch&auml;ftigt. Im Juli 1998 wurde M wegen &quot;krankheitsbedingter Leistungsunf&auml;higkeit&quot; gek&uuml;ndigt. Danach bezog M bis Oktober 2002 Arbeitslosenhilfe. In der Zeit von Oktober 2002 bis November 2003 und von Mai bis Juli 2005 arbeitete M in Werkst&auml;tten f&uuml;r psychisch Behinderte. Mit Wirkung ab dem 1. M&auml;rz 2003 erhielt M von der LVA eine Erwerbsminderungsrente.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beklagte und Revisionsbeklagte (Familienkasse) lehnte den Antrag auf Kindergeld mit Bescheid vom 5. September 2005 ab, weil die Voraussetzungen des Ber&uuml;cksichtigungstatbestandes nach &sect; 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 des Einkommensteuergesetzes in der f&uuml;r den Streitzeitraum geltenden Fassung (EStG) nicht vorliegen w&uuml;rden. Der Einspruch blieb erfolglos.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die Klage ab (Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2008, 1638). Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hrte es im Wesentlichen an, &sect; 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 EStG erfordere nicht nur, dass die Behinderung des Kindes, sondern auch dessen behinderungsbedingte Unf&auml;higkeit zum Selbstunterhalt vor Vollendung des 27. Lebensjahres vorgelegen habe. Im Streitfall sei zwar die Behinderung des M vor diesem Zeitpunkt eingetreten. Er sei aber nicht vor Vollendung des 27. Lebensjahres behinderungsbedingt unf&auml;hig zum Selbstunterhalt gewesen, weil seine Arbeitsf&auml;higkeit nur im Hinblick auf bestimmte T&auml;tigkeiten Einschr&auml;nkungen unterlegen habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin die unzutreffende Auslegung des &sect; 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 EStG. Das FG lege diese Vorschrift klar gegen ihren Wortlaut aus. Zudem w&uuml;rde das Gesetzesverst&auml;ndnis des FG falsche Anreize und Missbrauchsgefahren begr&uuml;nden. Man w&uuml;rde diejenigen Eltern honorieren, deren Kinder sich nicht ernsthaft um einen Arbeitsplatz bem&uuml;hten, und nicht diejenigen, deren Kinder ein finanziell unabh&auml;ngiges Leben durch Aufnahme einer Erwerbst&auml;tigkeit zu f&uuml;hren versuchten. Unbeachtet bliebe auch der Umstand, dass sich das Krankheitsbild oft erst im Erwachsenenalter voll entwickele. Au&szlig;erdem f&uuml;hre die Auffassung des FG zu einem Versto&szlig; gegen Art. 3 Abs. 1 des Grundgesetzes. Im &Uuml;brigen sei das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 26. Juli 2001 VI R 56\/98 (BFHE 196, 161, BStBl II 2001, 832), wonach auch die behinderungsbedingte Unf&auml;higkeit zum Selbstunterhalt vor Vollendung des 27. Lebensjahres eingetreten sein m&uuml;sse, zu einer &auml;lteren Gesetzeslage ergangen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt sinngem&auml;&szlig;, das angefochtene Urteil, den Ablehnungsbescheid vom 5. September 2005 und die dazu ergangene Einspruchsentscheidung vom 27. September 2005 aufzuheben und die Familienkasse zu verpflichten, Kindergeld f&uuml;r M in gesetzlicher H&ouml;he ab Juni 2005 zu gew&auml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Familienkasse beantragt, das angefochtene Urteil aufzuheben und die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung zur&uuml;ckzuverweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach zutreffender Auffassung der Kl&auml;gerin &#8211;so die Familienkasse&#8211; m&uuml;sse zwar nur die Behinderung vor Vollendung des 27. Lebensjahres des Kindes vorgelegen haben. Das FG habe aber noch nicht gekl&auml;rt, ob M im Streitzeitraum behinderungsbedingt unf&auml;hig zum Selbstunterhalt gewesen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt gem&auml;&szlig; &sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 FGO zur Aufhebung des finanzgerichtlichen Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung der nicht spruchreifen Sache an das FG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entgegen der Auffassung des FG setzt &sect; 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 EStG nicht voraus, dass neben der Behinderung auch die dadurch bedingte Unf&auml;higkeit zum Selbstunterhalt vor Vollendung des 27. Lebensjahres vorliegen muss. Im &Uuml;brigen fehlen tats&auml;chliche Feststellungen, um beurteilen zu k&ouml;nnen, ob M im Streitzeitraum (beginnend ab Juni 2005) wegen der Behinderung au&szlig;erstande gewesen ist, sich selbst zu unterhalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Gem&auml;&szlig; &sect; 62 Abs. 1, &sect; 63 Abs. 1 S&auml;tze 1 und 2 i.V.m. &sect; 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 EStG besteht f&uuml;r ein vollj&auml;hriges Kind Anspruch auf Kindergeld, wenn es wegen k&ouml;rperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung au&szlig;erstande ist, sich selbst zu unterhalten. Die Behinderung muss &#8211;wie der Wortlaut eindeutig erkennen l&auml;sst (&quot;wegen&quot;)&#8211; f&uuml;r die fehlende F&auml;higkeit zum Selbstunterhalt urs&auml;chlich sein. Mit dem Gesetz zur Familienf&ouml;rderung (FamF&ouml;rdG) vom 22. Dezember 1999 (BGBl I 1999, 2552, BStBl I 2000, 4) ist dem &sect; 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 EStG mit Wirkung ab dem 1. Januar 2000 ein zweiter Halbsatz angef&uuml;gt worden, in dem als weitere Voraussetzung ausdr&uuml;cklich verlangt wird, dass die Behinderung des Kindes &#8211;wie im Streitfall f&uuml;r M&#8211; vor Vollendung des 27. Lebensjahres eingetreten sein muss.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Frage, ob nur die Behinderung oder auch die dadurch bedingte Unf&auml;higkeit zum Selbstunterhalt vor Vollendung des 27. Lebensjahres vorgelegen haben muss, wird in Rechtsprechung und Fachschrifttum nicht einheitlich beantwortet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die wohl herrschende Auffassung geht &#8211;insbesondere unter Berufung auf den Wortlaut des zweiten Halbsatzes des &sect; 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 EStG&#8211; davon aus, dass allein die Behinderung vor Vollendung des 27. Lebensjahres eingetreten sein muss. Diese Ansicht wird von mehreren Finanzgerichten (Urteil des FG Baden-W&uuml;rttemberg vom 3. April 2002 14 K 46\/00, EFG 2002, 1100; Urteil des FG N&uuml;rnberg vom 13. Juni 2002 VII 290\/2000, EFG 2003, 867, dazu kritisch Kanzler, Finanz-Rundschau 2004, 98; Urteil des S&auml;chsischen FG vom 23. Februar 2006&nbsp;&nbsp;2 K 2679\/04 (Kg)), weiten Teilen des Fachschrifttums (Schmidt\/Loschelder, EStG, 30. Aufl., &sect; 32 Rz 47; Gr&ouml;nke-Reimann in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect; 32 EStG Rz 117; D&uuml;rr in Frotscher, EStG, 6. Aufl., Freiburg 1998 ff., &sect; 32 Rz 76; Greite in Korn, &sect; 32 EStG Rz 58; Jachmann, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/ Mellinghoff, EStG, &sect; 32 Rz C 30; Pust in Littmann\/Bitz\/Pust, Das Einkommensteuerrecht, Kommentar, &sect; 32 EStG Rz 471; Seiler in Kirchhof, EStG, 10. Aufl., &sect; 32 Rz 15) und von der Verwaltung (Abschn. 63.3.6.1 Abs. 5 Satz 2 der Dienstanweisung zur Durchf&uuml;hrung des Familienleistungsausgleichs nach dem X. Abschnitt des Einkommensteuergesetzes &#8211;DA-FamEStG&#8211;, BStBl I 2004, 742, 771; Abschn. 63.3.6.1 Abs. 2 Satz 2 DA-FamEStG, BStBl I 2009, 1030, 1068) vertreten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Nach anderer Auffassung muss auch die behinderungsbedingte Unf&auml;higkeit zum Selbstunterhalt vor Vollendung der ma&szlig;geblichen Altersgrenze vorgelegen haben (Urteil des S&auml;chsischen FG vom 26. Juni 2008&nbsp;&nbsp;5 K 288\/08 (Kg), juris, nicht rkr., Az. des BFH: III R 24\/09; Helmke in Helmke\/Bauer, Familienleistungsausgleich, Kommentar, Fach A, I. Kommentierung, &sect; 32 Rz 113; Felix, Kindergeldrecht, &sect; 63 EStG Rz 150).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die bisher zur Streitfrage ergangene h&ouml;chstrichterliche Rechtsprechung liefert kein eindeutiges Ergebnis. In dem Beschluss des BFH vom 23. September 2003 VIII B 286\/02 (nicht ver&ouml;ffentlicht &#8211;juris&#8211;) wird zwar &#8211;allerdings ohne n&auml;here Begr&uuml;ndung&#8211; angef&uuml;hrt, der BFH habe in dem Urteil in BFHE 196, 161, BStBl II 2001, 832 zum Ausdruck gebracht, es m&uuml;sse nicht nur die Behinderung, sondern auch die dadurch bedingte Unf&auml;higkeit zum Selbstunterhalt vor Vollendung des 27. Lebensjahres vorgelegen haben. Das eben genannte Urteil erging aber noch zur Rechtslage vor Inkrafttreten des zweiten Halbsatzes des &sect; 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 EStG und enth&auml;lt lediglich die ausdr&uuml;ckliche Feststellung, dass die Behinderung vor Vollendung des 27. Lebensjahres eingetreten sein muss.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der erkennende Senat schlie&szlig;t sich der herrschenden Meinung an, wonach nur die Behinderung, nicht auch die dadurch bedingte Unf&auml;higkeit zum Selbstunterhalt vor Erreichen der ma&szlig;geblichen Altersgrenze vorgelegen haben muss. Ma&szlig;geblich f&uuml;r diese Auslegung ist der objektivierte Wille des Gesetzgebers, wie er sich aus dem Gesetzeswortlaut und aus dem Sinnzusammenhang der in Rede stehenden Vorschrift ergibt (zur Auslegung von Steuergesetzen vgl. BFH-Urteil vom 14. Mai 1991 VIII R 31\/88, BFHE 164, 516, BStBl II 1992, 167).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Wortlaut des angef&uuml;gten zweiten Halbsatzes des &sect; 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 EStG setzt f&uuml;r die Ber&uuml;cksichtigung des Kindes allein den Eintritt der Behinderung vor Vollendung des 27. Lebensjahres voraus. Er enth&auml;lt keine Anhaltspunkte daf&uuml;r, dass auch noch andere Voraussetzungen als die eben genannte vor Erreichen der ma&szlig;geblichen Altersgrenze vorgelegen haben m&uuml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Aber selbst wenn es &#8211;wie das FG und einzelne Stimmen im Fachschrifttum (so Helmke in Helmke\/Bauer, a.a.O., &sect; 32 Rz 113) meinen&#8211; noch vom m&ouml;glichen Wortsinn der Regelung umfasst sein k&ouml;nnte, unter einer Behinderung im Sinne des zweiten Halbsatzes des &sect; 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 EStG eine im Sinne seines ersten Halbsatzes zu verstehen, die bereits zum Verlust der Selbstunterhaltungsf&auml;higkeit gef&uuml;hrt hat, w&uuml;rden einer derart extensiven Auslegung die Entstehungsgeschichte und der Zweck des &sect; 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 Halbsatz 2 EStG entgegenstehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Neuregelung des Familienleistungsausgleichs im Jahressteuergesetz 1996 vom 11. Oktober 1995 (BGBl I 1995, 1250, BStBl I 1995, 438) sollten das sozialrechtliche Kindergeldrecht (Bundeskindergeldgesetz &#8211;BKGG&#8211;) und das einkommensteuerrechtliche Kinderfreibetrags- (&sect; 32 EStG) bzw. Kindergeldrecht (&sect; 62 ff. EStG), insbesondere die in beiden Rechtsbereichen f&uuml;r vollj&auml;hrige Kinder bestehenden Ber&uuml;cksichtigungstatbest&auml;nde, harmonisiert werden (vgl. BTDrucks 13\/1558, S. 155, 160, 164). Dass der Gesetzgeber dabei &#8211;jedenfalls im Anwendungsbereich des &sect; 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 EStG&#8211; an die fr&uuml;here Sozialrechtsprechung ankn&uuml;pfen wollte, kommt insbesondere dadurch deutlich zum Ausdruck, dass er der eben genannten Regelung durch das FamF&ouml;rdG vom 22. Dezember 1999 (BGBl I 1999, 2552, BStBl I 2000, 4) den zweiten Halbsatz angef&uuml;gt hat. Nach der Gesetzesbegr&uuml;ndung sollte hierdurch ausgeschlossen werden, dass z.B. eine 80-j&auml;hrige Mutter f&uuml;r ihren Sohn, der im Alter von 60 Jahren einen Schlaganfall erleidet und pflegebed&uuml;rftig wird, Kindergeld erhalten kann; dies entspreche der st&auml;ndigen Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (BSG) zum BKGG (BTDrucks 14\/1513, S. 14). Dabei war nach der Rechtsprechung des BSG eine lebenslange Ber&uuml;cksichtigung behinderter Kinder nur dann m&ouml;glich, wenn die vor Erreichen der ma&szlig;geblichen Altersgrenze eingetretene Behinderung zum Verlust der Selbstunterhaltungsf&auml;higkeit f&uuml;hrte (BSG-Urteile vom 14. August 1984&nbsp;&nbsp;10 RKg 6\/83, BSGE 57, 108; vom 23. Juni 1977&nbsp;&nbsp;8\/12 RKg 7\/77, BSGE 44, 106). Gleichwohl hat der Gesetzgeber in Kenntnis dieser Rechtsprechung des BSG formuliert, dass vor Erreichen der ma&szlig;geblichen Altersgrenze allein die Behinderung eingetreten sein muss. Dies spricht daf&uuml;r, dass er die Kindergeldgew&auml;hrung nicht zus&auml;tzlich davon abh&auml;ngig machen wollte, dass bis zu diesem Zeitpunkt auch die behinderungsbedingte Unf&auml;higkeit zum Selbstunterhalt vorgelegen haben muss. Aber selbst wenn es der subjektive Wille des Gesetzgebers gewesen sein sollte, die Kindergeldberechtigung zus&auml;tzlich vom Verlust der Selbstunterhaltungsf&auml;higkeit vor Vollendung des 27. Lebensjahres abh&auml;ngig zu machen, h&auml;tte gerade mit Blick auf seine Kenntnis von vorstehend genannter BSG-Rechtsprechung erwartet werden d&uuml;rfen, dass dieser Wille einen hinreichend deutlichen Niederschlag im Gesetzeswortlaut gefunden h&auml;tte. Hieran fehlt es.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dieses Ergebnis wird vom Gesetzeszweck des &sect; 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 EStG best&auml;tigt. Das Verfassungsrecht gebietet, der durch Unterhaltsleistungen f&uuml;r Kinder geminderten Leistungsf&auml;higkeit der Eltern Rechnung zu tragen (vgl. Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 29. Mai 1990&nbsp;&nbsp;1 BvL 20\/84 u.a., BVerfGE 82, 60, BStBl II 1990, 653). Deshalb werden Kinder unter den Voraussetzungen des &sect; 32 Abs. 4 Satz 1 EStG auch nach Vollj&auml;hrigkeit ber&uuml;cksichtigt. Eine verminderte Leistungsf&auml;higkeit der Eltern behinderter Kinder liegt aber auch dann vor, wenn vor Erreichen der ma&szlig;geblichen Altersgrenze zun&auml;chst nur die Behinderung eingetreten ist, danach jedoch wegen dieser Behinderung die Unf&auml;higkeit zum Selbstunterhalt hinzutritt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Nach alledem muss vor Vollendung des 27. Lebensjahres lediglich die Behinderung eingetreten sein. Das Vorliegen weiterer Voraussetzungen vor Erreichen dieser Altersgrenze ist nicht erforderlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Sache ist nicht spruchreif. Es fehlen die erforderlichen Feststellungen, um pr&uuml;fen zu k&ouml;nnen, ob M im Streitzeitraum (beginnend ab Juni 2005) wegen seiner bereits vor Vollendung des 27. Lebensjahres eingetretenen Behinderung au&szlig;erstande gewesen ist, sich selbst zu unterhalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das Tatbestandsmerkmal &quot;au&szlig;erstande ist, sich selbst zu unterhalten&quot; ist gegeben, wenn das Kind &uuml;ber keine wirtschaftliche Leistungsf&auml;higkeit verf&uuml;gt, die zur Bestreitung seines gesamten notwendigen Lebensunterhalts &#8211;bestehend aus dem allgemeinen Lebensbedarf (Grundbedarf) und dem individuellen behinderungsbedingten Mehrbedarf&#8211; ausreicht (vgl. zum Ganzen Senatsurteil vom 19. November 2008 III R 105\/07, BFHE 223, 365, BStBl II 2010, 1057, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) F&uuml;r den Fall, dass M im Streitzeitraum arbeitslos gewesen sein sollte, wird zur Frage der Urs&auml;chlichkeit der Behinderung f&uuml;r die fehlende F&auml;higkeit zum Selbstunterhalt auf die Senatsurteile in BFHE 223, 365, BStBl II 2010, 1057 und vom 22. Oktober 2009 III R 50\/07 (BFHE 228, 17, BStBl II 2011, 38) hingewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach diesen Entscheidungen ist eine behinderungsbedingte Unf&auml;higkeit zum Selbstunterhalt zum einen dann gegeben, wenn die Behinderung in erheblichem Umfang miturs&auml;chlich f&uuml;r die Arbeitslosigkeit ist. Diese Entscheidung hat das FG als Tatsacheninstanz unter Ber&uuml;cksichtigung aller Umst&auml;nde des einzelnen Falles und unter Abw&auml;gung der f&uuml;r und gegen eine Miturs&auml;chlichkeit sprechenden Indizien zu treffen (vgl. zum Ganzen Senatsurteile in BFHE 223, 365, BStBl II 2010, 1057; in BFHE 228, 17, BStBl II 2011, 38). Zum anderen kann eine behinderungsbedingte Unf&auml;higkeit zum Selbstunterhalt aber auch bei fehlender Miturs&auml;chlichkeit f&uuml;r die Arbeitslosigkeit in Betracht kommen, n&auml;mlich dann, wenn die vom behinderten Kind &#8211;trotz der Behinderung&#8211; erzielbaren Eink&uuml;nfte nicht dessen gesamten Lebensbedarf (existenziellen Grundbedarf und behinderungsbedingten Mehrbedarf) decken k&ouml;nnten. In diesen F&auml;llen liegt die erforderliche Urs&auml;chlichkeit z.B. dann vor, wenn das Kind behinderungsbedingt nur eine zur Sicherung seines gesamten Lebensbedarfs nicht ausreichende Teilzeitt&auml;tigkeit aus&uuml;ben k&ouml;nnte (vgl. Senatsurteil in BFHE 228, 17, BStBl II 2011, 38).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Der fehlende Nachweis der behinderungsbedingten Unf&auml;higkeit zum Selbstunterhalt geht im &Uuml;brigen nach den Regeln der objektiven Beweislast (Feststellungslast) zu Lasten des Kindergeldberechtigten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Streitsache wird nach &sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 FGO an das FG zur&uuml;ckverwiesen. Soweit der Senat sich in seinem Urteil vom 2. Juni 2005 III R 66\/04 (BFHE 210, 265, BStBl II 2006, 184; vgl. auch Senatsurteil vom 24. Februar 2010 III R 73\/07, BFH\/NV 2010, 1429) an einer entsprechenden Zur&uuml;ckverweisung an das FG gehindert sah, weil das FG &#8211;auch bei rechtlich gebundenen Entscheidungen&#8211; von der Verwaltung bisher noch nicht gepr&uuml;fte Sachverhalte nicht aufgreifen und durch eigene Ermittlungen kl&auml;ren d&uuml;rfe, h&auml;lt er daran im Hinblick auf die Amtsermittlungspflicht des FG (&sect; 76 Abs. 1 FGO) nicht mehr fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 9.6.2011, III R 61\/08 Kindergeld f&uuml;r ein &uuml;ber 27 (bzw. 25) Jahre altes behindertes Kind &#8211; Zur&uuml;ckverweisung an das FG Leits&auml;tze Voraussetzung f&uuml;r die Ber&uuml;cksichtigung eines &uuml;ber 27 (bei Behinderungseintritt nach dem 31. Dezember 2006: 25) Jahre alten behinderten Kindes ist nicht, dass neben der Behinderung auch die dadurch bedingte Unf&auml;higkeit zum &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-61-08-kindergeld-fuer-ein-ueber-27-bzw-25-jahre-altes-behindertes-kind-zurueckverweisung-an-das-fg\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">III&nbsp;R&nbsp;61\/08 &#8211; Kindergeld f&uuml;r ein &uuml;ber 27 (bzw. 25) Jahre altes behindertes Kind &#8211; Zur&uuml;ckverweisung an das FG<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-9498","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9498","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9498"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9498\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9498"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9498"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9498"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}