{"id":9530,"date":"2012-12-06T04:09:48","date_gmt":"2012-12-06T02:09:48","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=9530"},"modified":"2012-12-06T04:09:48","modified_gmt":"2012-12-06T02:09:48","slug":"vi-r-2-11-doppelter-mietaufwand-als-beruflich-veranlasste-umzugskosten-familienheimfahrten-und-verpflegungsmehraufwand-als-werbungskosten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-2-11-doppelter-mietaufwand-als-beruflich-veranlasste-umzugskosten-familienheimfahrten-und-verpflegungsmehraufwand-als-werbungskosten\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;R&nbsp;2\/11 &#8211; Doppelter Mietaufwand als beruflich veranlasste Umzugskosten &#8211; Familienheimfahrten und Verpflegungsmehraufwand als Werbungskosten"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 13.7.2011, VI R 2\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Doppelter Mietaufwand als beruflich veranlasste Umzugskosten &#8211; Familienheimfahrten und Verpflegungsmehraufwand als Werbungskosten <\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Wegen eines Umzugs geleistete doppelte Mietzahlungen k&ouml;nnen beruflich veranlasst und deshalb in voller H&ouml;he als Werbungskosten abziehbar sein.<\/p>\n<p>2. Die Vorschriften &uuml;ber den Abzug notwendiger Mehraufwendungen wegen einer aus beruflichem Anlass begr&uuml;ndeten doppelten Haushaltsf&uuml;hrung stehen dem allgemeinen Werbungskostenabzug umzugsbedingt geleisteter Mietzahlungen nicht entgegen.<\/p>\n<p>3. Diese Mietaufwendungen k&ouml;nnen jedoch nur zeitanteilig, und zwar f&uuml;r die neue Familienwohnung bis zum Umzugstag und f&uuml;r die bisherige Wohnung ab dem Umzugstag, l&auml;ngstens bis zum Ablauf der K&uuml;ndigungsfrist des bisherigen Mietverh&auml;ltnisses, als Werbungskosten abgezogen werden.<\/p>\n<p>4. Der Abzug von Mietaufwendungen als Umzugskosten richtet sich allein nach dem allgemeinen Werbungskostenbegriff und nicht nach den Regelungen des Bundesumzugskostengesetzes.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitig ist, ob die Mietaufwendungen f&uuml;r eine neue Familienwohnung, die am Besch&auml;ftigungsort von einem Ehegatten bereits genutzt wird, bis zum Nachzug der Familie unbeschr&auml;nkt abzugsf&auml;hige Werbungskosten sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) wurde im Streitjahr 2008 zusammen mit seiner Ehefrau zur Einkommensteuer veranlagt. Beide erzielten im Wesentlichen Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit. Ab dem 1. November 2007 arbeitete der Kl&auml;ger in T. Anl&auml;sslich des Arbeitsplatzwechsels mieteten der Kl&auml;ger und seine Ehefrau in der N&auml;he von T, in R, ab 1. Dezember 2007 eine 165 qm gro&szlig;e 5-Zimmer-Wohnung an. Von dort ging der Kl&auml;ger seiner Arbeit in T nach. Wie von Anfang an geplant zogen die Ehefrau und das Kind des Kl&auml;gers am 10. Februar 2008 ebenfalls in diese Wohnung nach. Die bisherige Familienwohnung in E wurde aufgegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r 2008 begehrte der Kl&auml;ger u.a. den Abzug des gesamten Mietaufwands f&uuml;r die Wohnung in R f&uuml;r Januar und Februar 2008 als Werbungskosten. Das damals zust&auml;ndige Finanzamt T erkannte den Mietaufwand jedoch &#8211;unter Hinweis auf eine doppelte Haushaltsf&uuml;hrung&#8211; nur anteilig f&uuml;r 60 qm an. Der Einspruch blieb insoweit ohne Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die auf vollst&auml;ndige Ber&uuml;cksichtigung dieser Mietaufwendungen gerichtete Klage wies das Finanzgericht (FG) ab. Denn der Kl&auml;ger habe bis zum Nachzug der Familie einen doppelten Haushalt gef&uuml;hrt. Folglich sei der Abzug der Mietaufwendungen auf das f&uuml;r eine Person Notwendige &#8211;und damit auf eine 60 qm gro&szlig;e Wohnung zu einem orts&uuml;blich durchschnittlichen Mietzins&#8211; begrenzt. Unbeachtlich sei, dass der Kl&auml;ger wegen des geplanten Familiennachzugs sofort eine gr&ouml;&szlig;ere Familienwohnung angemietet habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt der Kl&auml;ger sinngem&auml;&szlig; die Verletzung materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>das Urteil des FG N&uuml;rnberg vom 21. Juli 2010&nbsp;&nbsp;6 K 428\/10 aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2008 in Gestalt des &Auml;nderungsbescheides vom 22. Juni 2010 insoweit zu &auml;ndern, dass Mietaufwendungen f&uuml;r die Wohnung in R in H&ouml;he von insgesamt 2.281 EUR als Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit ber&uuml;cksichtigt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) beantragt,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:18\"pt>\n<tr>\n<td>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:18\"pt>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Zwar hat das FG zutreffend erkannt, dass die Mietaufwendungen des Kl&auml;gers f&uuml;r die Wohnung in R im Rahmen der doppelten Haushaltsf&uuml;hrung nur begrenzt abziehbar sind (&sect; 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 5 des Einkommensteuergesetzes &#8211;EStG&#8211;). Denn notwendige Mehraufwendungen im Sinne dieser Norm sind nur Mietkosten einer Einzelperson f&uuml;r eine 60 qm gro&szlig;e Wohnung zur durchschnittlichen orts&uuml;blichen Miete (BFH-Urteil vom 9. August 2007 VI R 10\/06, BFHE 218, 380, BStBl II 2007, 820).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Das FG hat die geltend gemachten Mietzahlungen f&uuml;r die Wohnung in R noch nicht unter dem Aspekt der unbeschr&auml;nkten Abzugsf&auml;higkeit als Werbungskosten nach &sect; 9 Abs. 1 Satz 1 EStG gew&uuml;rdigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Werbungskosten sind danach Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Einnahmen. Hierzu z&auml;hlen auch beruflich veranlasste Umzugskosten, zu denen auch umzugsbedingt geleistete doppelte Mietzahlungen geh&ouml;ren k&ouml;nnen (Senatsurteil vom 23. Mai 2006 VI R 56\/02, BFH\/NV 2006, 1650). Allerdings setzt eine Ber&uuml;cksichtigung als Werbungskosten voraus, dass der Umzug nahezu ausschlie&szlig;lich beruflich veranlasst ist, also private Gr&uuml;nde eine allenfalls ganz untergeordnete Rolle spielen. Davon ist z.B. auszugehen, wenn der Arbeitnehmer wegen eines Arbeitsplatzwechsels seine bisherige Dienstwohnung r&auml;umen und deshalb mit seiner Familie umziehen muss (Senatsurteil vom 21. Juli 1989 VI R 129\/86, BFHE 158, 26, BStBl II 1989, 917, m.w.N.) oder der Arbeitnehmer umzieht, weil sich dadurch die Zeitspanne f&uuml;r die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsst&auml;tte verringert (Senatsurteil in BFH\/NV 2006, 1650, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In Anwendung dieser Grunds&auml;tze sind der Umzug des Kl&auml;gers und seiner Familie nach R und damit auch die umzugsbedingt geleisteten doppelten Mietzahlungen beruflich veranlasst.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Diese Mietaufwendungen k&ouml;nnen jedoch nur anteilig, und zwar f&uuml;r die bisherige Wohnung ab dem Umzugstag (der Familie) und f&uuml;r die neue Familienwohnung bis zum Umzugstag (der Familie) als Werbungskosten abgezogen werden. Denn Aufwendungen f&uuml;r das Unterhalten einer Wohnung, die den Mittelpunkt der Lebensf&uuml;hrung eines Steuerpflichtigen und seiner Familie darstellt &#8211;hier bis zum Familiennachzug die Wohnung in E, danach die Wohnung in R&#8211;, geh&ouml;ren zu den nicht abzugsf&auml;higen Lebensf&uuml;hrungskosten. Dar&uuml;ber hinaus ist der Werbungskostenabzug umzugsbedingt geleisteter doppelter Mietzahlungen auf den Zeitlauf der ordentlichen K&uuml;ndigungsfrist des bisherigen Mietverh&auml;ltnisses begrenzt. Denn nur solange gr&uuml;ndet der Aufwand f&uuml;r zwei Wohnungen auf dem beabsichtigten Familienumzug.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) &sect; 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 5 EStG steht dem unbeschr&auml;nkten Abzug des Mietaufwands f&uuml;r die neue Familienwohnung als Umzugskosten nach &sect; 9 Abs. 1 Satz 1 EStG nicht entgegen. Dies gilt ungeachtet dessen, dass diese Wohnung vor dem Familiennachzug im Rahmen einer doppelten Haushaltsf&uuml;hrung genutzt wurde. Denn in einem solchen Fall verdr&auml;ngt &sect; 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 5 EStG als die speziellere Norm den allgemeinen Werbungskostenabzug nach &sect; 9 Abs. 1 Satz 1 EStG jedenfalls insoweit nicht, als die Abzugsbegrenzung f&uuml;r Mietaufwendungen ausschlie&szlig;lich die doppelte Haushaltsf&uuml;hrung betrifft. Die Unterhaltung zweier Wohnungen dient hier &#8211;anders als bei der doppelten Haushaltsf&uuml;hrung&#8211; allein dem Zweck der Familienzusammenf&uuml;hrung. Daher sind die Mietaufwendungen w&auml;hrend der Umzugsphase nicht von der Sonderregelung des &sect; 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 5 EStG erfasst, sondern nach &sect; 9 Abs. 1 Satz 1 EStG abziehbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Entgegen der Auffassung des FA schlie&szlig;t &sect; 8 des Bundesumzugskostengesetzes i.V.m. R 9.9 Abs. 2 der Lohnsteuer-Richtlinien 2008 den Abzug der zus&auml;tzlichen Mietkosten f&uuml;r die neue Familienwohnung als Werbungskosten nicht aus. Denn der BFH hat bereits entschieden, dass Erstattungen nach dem Bundesumzugskostengesetz zwar ein Indiz f&uuml;r abziehbare Umzugskosten sind, sich aber die steuerliche Abzugsf&auml;higkeit allein nach dem allgemeinen Werbungskostenbegriff des &sect; 9 Abs. 1 Satz 1 EStG richtet (Urteil vom 17. Dezember 2002 VI R 188\/98, BFHE 201, 208, BStBl II 2003, 314).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Sache ist nicht spruchreif. Der Senat kann mangels Feststellungen &uuml;ber den zeitlichen Ablauf des Umzugs des Kl&auml;gers nicht abschlie&szlig;end entscheiden, ob die Mietzahlungen, die der Kl&auml;ger als Werbungskosten begehrt, nach den vorgenannten Grunds&auml;tzen als Umzugskosten ber&uuml;cksichtigungsf&auml;hig w&auml;ren. Es fehlen insbesondere Feststellungen &uuml;ber den Zeitpunkt der K&uuml;ndigung der Wohnung in E sowie die vertraglich vereinbarte K&uuml;ndigungsfrist. Die notwendigen Aufwendungen f&uuml;r Familienheimfahrten oder ggf. Verpflegungsmehraufwendungen werden dagegen durch den Umzug nicht ber&uuml;hrt und k&ouml;nnen daneben bis zur tats&auml;chlichen Beendigung der doppelten Haushaltsf&uuml;hrung nach &sect; 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 5 EStG als Werbungskosten ber&uuml;cksichtigt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 13.7.2011, VI R 2\/11 Doppelter Mietaufwand als beruflich veranlasste Umzugskosten &#8211; Familienheimfahrten und Verpflegungsmehraufwand als Werbungskosten Leits&auml;tze 1. Wegen eines Umzugs geleistete doppelte Mietzahlungen k&ouml;nnen beruflich veranlasst und deshalb in voller H&ouml;he als Werbungskosten abziehbar sein. 2. Die Vorschriften &uuml;ber den Abzug notwendiger Mehraufwendungen wegen einer aus beruflichem Anlass begr&uuml;ndeten doppelten Haushaltsf&uuml;hrung &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-2-11-doppelter-mietaufwand-als-beruflich-veranlasste-umzugskosten-familienheimfahrten-und-verpflegungsmehraufwand-als-werbungskosten\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VI&nbsp;R&nbsp;2\/11 &#8211; Doppelter Mietaufwand als beruflich veranlasste Umzugskosten &#8211; Familienheimfahrten und Verpflegungsmehraufwand als Werbungskosten<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-9530","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9530","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9530"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9530\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9530"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9530"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9530"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}