{"id":9545,"date":"2012-12-06T04:19:14","date_gmt":"2012-12-06T02:19:14","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=9545"},"modified":"2012-12-06T04:19:14","modified_gmt":"2012-12-06T02:19:14","slug":"x-b-222-10-keine-beschwer-durch-einen-einkommensteuerbescheid-wenn-der-streit-um-die-zugehoerigkeit-eines-wirtschaftsguts-zum-betriebsvermoegen-oder-privatvermoegen-im-jeweiligen-veranlagungszeitraum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-b-222-10-keine-beschwer-durch-einen-einkommensteuerbescheid-wenn-der-streit-um-die-zugehoerigkeit-eines-wirtschaftsguts-zum-betriebsvermoegen-oder-privatvermoegen-im-jeweiligen-veranlagungszeitraum\/","title":{"rendered":"X&nbsp;B&nbsp;222\/10 &#8211; Keine Beschwer durch einen Einkommensteuerbescheid, wenn der Streit um die Zugeh&ouml;rigkeit eines Wirtschaftsguts zum Betriebsverm&ouml;gen oder Privatverm&ouml;gen im jeweiligen Veranlagungszeitraum keine steuerliche Auswirkung hat &#8211; Wirkung des &sect; 35b GewStG"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 5.7.2011, X B 222\/10<\/p>\n<p class=\"titel\">Keine Beschwer durch einen Einkommensteuerbescheid, wenn der Streit um die Zugeh&ouml;rigkeit eines Wirtschaftsguts zum Betriebsverm&ouml;gen oder Privatverm&ouml;gen im jeweiligen Veranlagungszeitraum keine steuerliche Auswirkung hat &#8211; Wirkung des &sect; 35b GewStG<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) hatte statt der von den Kl&auml;gern und Beschwerdef&uuml;hrern (Kl&auml;ger) erkl&auml;rten Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung solche aus Gewerbebetrieb angesetzt. Er vertrat dazu die Auffassung, aufgrund der Verpachtung eines dem Kl&auml;ger geh&ouml;renden Grundst&uuml;cks an eine GmbH, an der der Kl&auml;ger zu 90 % beteiligt war, seien die Voraussetzungen einer Betriebsaufspaltung erf&uuml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Klageverfahren beantragten die Kl&auml;ger, die in den angefochtenen Einkommensteuerbescheiden angesetzten Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb in solche aus Vermietung und Verpachtung &quot;umzuqualifizieren&quot;. Das Finanzgericht (FG) hielt die Klage mangels Beschwer f&uuml;r unzul&auml;ssig, machte aber in seiner Entscheidung &quot;dar&uuml;ber hinaus&quot; umfangreiche Ausf&uuml;hrungen dazu, dass die Klage auch unbegr&uuml;ndet sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Beschwerde r&uuml;gen die Kl&auml;ger u.a., das FG habe zu Unrecht durch Prozessurteil entschieden. Die Klage sei zul&auml;ssig gewesen, da die Auffassung des FA zur Steuerverhaftung des Grundst&uuml;cks f&uuml;hre. Ferner wenden sie sich gegen die materiell-rechtliche W&uuml;rdigung des FG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA h&auml;lt die Beschwerde f&uuml;r unzul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Beschwerde ist unbegr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Der von den Kl&auml;gern geltend gemachte Verfahrensmangel i.S. des &sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 der Finanzgerichtsordnung (FGO) liegt nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zwar stellt es nach st&auml;ndiger h&ouml;chstrichterlicher Rechtsprechung einen Verfahrensmangel dar, wenn das FG &uuml;ber eine zul&auml;ssige Klage nicht in der Sache, sondern durch Prozessurteil entscheidet (Senatsbeschluss vom 7. Dezember 2010 X B 212\/09, BFH\/NV 2011, 564, unter 1.b aa, m.w.N.). Vorliegend ergibt sich aus dem Beschwerdevorbringen der Kl&auml;ger jedoch nicht, dass die von ihnen erhobene Klage zul&auml;ssig gewesen sein k&ouml;nnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Kl&auml;ger leiten eine Beschwer lediglich daraus ab, dass das vom Kl&auml;ger verpachtete Grundst&uuml;ck bei Erf&uuml;llung der Voraussetzungen einer Betriebsaufspaltung &quot;steuerverhaftet&quot; sei, also im Falle einer k&uuml;nftigen Ver&auml;u&szlig;erung oder Entnahme des Grundst&uuml;cks aus dem Betriebsverm&ouml;gen etwaige stille Reserven zu versteuern w&auml;ren. Sie machen indes nicht geltend, dass die vom FA vorgenommene W&uuml;rdigung der Nutzungs&uuml;berlassung als Betriebsaufspaltung bereits in den Streitjahren der H&ouml;he nach zu einer abweichenden Festsetzung der Einkommensteuer gef&uuml;hrt haben k&ouml;nnte. Auch dem FG-Urteil und den Einspruchsentscheidungen l&auml;sst sich hierzu nichts entnehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach dem Grundsatz der Abschnittsbesteuerung sind die Grundlagen f&uuml;r die Festsetzung der Einkommensteuer als Jahressteuer jeweils f&uuml;r ein Kalenderjahr zu ermitteln (&sect; 2 Abs. 7 S&auml;tze 1 und 2 des Einkommensteuergesetzes). Die vom FA f&uuml;r die Streitjahre &#8211;ohne Auswirkung auf die H&ouml;he der Einkommensteuer&#8211; vertretene Auffassung zu der mit der Verpachtungst&auml;tigkeit des Kl&auml;gers verwirklichten Einkunftsart entfaltet daher keine Bindungswirkung f&uuml;r sp&auml;tere Veranlagungszeitr&auml;ume, in denen der Kl&auml;ger das Grundst&uuml;ck m&ouml;glicherweise ver&auml;u&szlig;ern oder entnehmen wird. Es handelt sich lediglich um eine Besteuerungsgrundlage, die mangels gesonderter Feststellung nicht selbst&auml;ndig mit Rechtsbehelfen anfechtbar ist (vgl. &sect; 157 Abs. 2 der Abgabenordnung &#8211;AO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Nichts anderes folgt daraus, dass nach st&auml;ndiger h&ouml;chstrichterlicher Rechtsprechung die Feststellung der Einkunftsart bei Bescheiden &uuml;ber die gesonderte Feststellung von Eink&uuml;nften (&sect; 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a und b AO) auch dann selbst&auml;ndig anfechtbar ist, wenn sich keine gleichzeitige Auswirkung auf die H&ouml;he des festgestellten Eink&uuml;nftebetrages ergibt (zur gesonderten und einheitlichen Feststellung vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 10. Januar 1964 VI 29\/63 U, BFHE 78, 374, BStBl III 1964, 144; vom 24. Januar 1985 IV R 249\/82, BFHE 143, 75, BStBl II 1985, 676, unter 1.; vom 15. April 2004 IV R 54\/02, BFHE 206, 90, BStBl II 2004, 868, und vom 10. November 2004 XI R 32\/01, BFHE 208, 514, BStBl II 2005, 431, unter II.1.; zur gesonderten Feststellung vgl. Senatsurteil vom 24. April 1991 X R 84\/88, BFHE 164, 385, BStBl II 1991, 713). Denn die gesonderte Feststellung von Besteuerungsgrundlagen stellt stets einen eigenst&auml;ndigen Verwaltungsakt dar, der eine selbst&auml;ndige Beschwer entfalten kann. Innerhalb eines solchen Feststellungsbescheids bildet die Feststellung der Einkunftsart wiederum einen eigenst&auml;ndig anfechtbaren Teil des Bescheids (BFH-Urteil vom 5. Juni 2008 IV R 76\/05, BFHE 222, 284, BStBl II 2008, 858, unter II.1.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf die blo&szlig;e Zusammenstellung unselbst&auml;ndiger Besteuerungsgrundlagen i.S. des &sect; 157 Abs. 2 AO in einem Einkommensteuerbescheid ist dies nicht &uuml;bertragbar (ebenso Urteile des FG M&uuml;nchen vom 29. M&auml;rz 2006&nbsp;&nbsp;10 K 117\/04, Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2006, 1346, unter II.1., und des Schleswig-Holsteinischen FG vom 2. November 2006&nbsp;&nbsp;5 K 32\/06, EFG 2007, 524, unter II.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Eine Beschwer ergibt sich im Streitfall zudem nicht daraus, dass die Voraussetzungen der Korrekturvorschrift des &sect; 35b des Gewerbesteuergesetzes (GewStG) nach dem Senatsurteil vom 23. Juni 2004 X R 59\/01 (BFHE 206, 449, BStBl II 2004, 901) auch dann erf&uuml;llt sind, wenn ein Einkommensteuerbescheid dahingehend ge&auml;ndert wird, dass die T&auml;tigkeit des Steuerpflichtigen nicht mehr als gewerblich qualifiziert, sondern einer anderen Einkunftsart zugeordnet wird. Denn die Wirkungen des &sect; 35b GewStG ersch&ouml;pfen sich darin, in verfahrensrechtlicher Hinsicht eine Korrekturm&ouml;glichkeit f&uuml;r den Gewerbesteuermessbescheid zu er&ouml;ffnen. Hingegen ist der Einkommensteuerbescheid nicht etwa als Grundlagenbescheid anzusehen (BFH-Urteil vom 24. August 1995 IV R 112\/94, BFH\/NV 1996, 449, unter 2.). Die Besteuerungsgrundlagen sind f&uuml;r die Gewerbesteuer vielmehr grunds&auml;tzlich selbst&auml;ndig und ohne Bindung an den Einkommensteuerbescheid zu ermitteln (BFH-Urteil vom 25. April 2006 VIII R 52\/04, BFHE 214, 40, BStBl II 2006, 847, unter II.C.1.c).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Zu Recht weisen die Kl&auml;ger zwar darauf hin, dass sich das FG-Urteil danach insoweit als widerspr&uuml;chlich erweist, als es zun&auml;chst &#8211;zutreffend&#8211; die Klagebefugnis der Kl&auml;ger verneint hat, sodann aber angenommen hat, das FA habe aufgrund der sich beim Gewerbesteuermessbetrag ergebenden steuerlichen Auswirkungen ein Interesse gehabt, die Einkommensteuerbescheide auch hinsichtlich der Qualifizierung der Eink&uuml;nfte nach &sect; 173 Abs. 1 Nr. 1 AO zu &auml;ndern. Diese Widerspr&uuml;chlichkeit f&uuml;hrt allerdings nur dazu, dass sich die Ausf&uuml;hrungen des FG zu &sect; 173 Abs. 1 Nr. 1 AO als unzutreffend darstellen; sie &auml;ndern indes nichts daran, dass die tragenden Erw&auml;gungen des FG &#8211;die Verneinung der Beschwer und damit der Zul&auml;ssigkeit der Klage&#8211; nicht den von den Kl&auml;gern ger&uuml;gten Verfahrensmangel aufweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Da hiernach davon auszugehen ist, dass das FG die Klage zu Recht als unzul&auml;ssig angesehen hat, kommt es f&uuml;r die Beurteilung der Beschwerde auf diejenigen Zulassungsgr&uuml;nde, die die Kl&auml;ger in Bezug auf die hilfsweisen Erw&auml;gungen des FG zur Unbegr&uuml;ndetheit der Klage vorbringen, nicht mehr an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nur erg&auml;nzend weist der Senat darauf hin, dass die GmbH, an die der Kl&auml;ger das Grundst&uuml;ck verpachtet hat, nach dem Vorbringen des FA im Schriftsatz vom 16. Juni 2008 in den Streitjahren nicht als gemeinn&uuml;tzig behandelt worden ist, weil sie in mehrfacher Hinsicht verdeckte Gewinnaussch&uuml;ttungen an den Kl&auml;ger sowie an nahestehende Kapitalgesellschaften geleistet hatte. Die Kl&auml;ger haben sich hierzu nur insoweit ge&auml;u&szlig;ert, als sie behauptet haben, &quot;nach der Betriebspr&uuml;fung&quot; &#8211;also offensichtlich nicht f&uuml;r die Streitjahre- sei die Gemeinn&uuml;tzigkeit wieder anerkannt worden (Schriftsatz vom 21. Juli 2008). Die von den Kl&auml;gern &#8211;sinngem&auml;&szlig;&#8211; als grunds&auml;tzlich bedeutsam bezeichnete Frage, ob durch die &Uuml;berlassung einer wesentlichen Betriebsgrundlage an eine gem&auml;&szlig; &sect; 3 Nr. 6 GewStG wegen Verfolgung steuerbeg&uuml;nstigter Zwecke i.S. der &sect;&sect; 51 ff. AO von der Gewerbesteuer befreite Kapitalgesellschaft eine Betriebsaufspaltung begr&uuml;ndet werden k&ouml;nne, w&auml;re danach im Streitfall ohnehin nicht kl&auml;rungsf&auml;hig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 5.7.2011, X B 222\/10 Keine Beschwer durch einen Einkommensteuerbescheid, wenn der Streit um die Zugeh&ouml;rigkeit eines Wirtschaftsguts zum Betriebsverm&ouml;gen oder Privatverm&ouml;gen im jeweiligen Veranlagungszeitraum keine steuerliche Auswirkung hat &#8211; Wirkung des &sect; 35b GewStG Tatbestand 1&nbsp; I. 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