{"id":9560,"date":"2012-12-06T03:16:03","date_gmt":"2012-12-06T01:16:03","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=9560"},"modified":"2012-12-06T03:16:03","modified_gmt":"2012-12-06T01:16:03","slug":"x-b-122-10-mangelnde-vorbereitung-des-beteiligten-kein-vertagungsgrund-amtsermittlungsgrundsatz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-b-122-10-mangelnde-vorbereitung-des-beteiligten-kein-vertagungsgrund-amtsermittlungsgrundsatz\/","title":{"rendered":"X&nbsp;B&nbsp;122\/10 &#8211; Mangelnde Vorbereitung des Beteiligten kein Vertagungsgrund &#8211; Amtsermittlungsgrundsatz"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 17.8.2011, X B 122\/10<\/p>\n<p class=\"titel\">Mangelnde Vorbereitung des Beteiligten kein Vertagungsgrund &#8211; Amtsermittlungsgrundsatz<\/p>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde ist nicht begr&uuml;ndet. Es bestehen keine Gr&uuml;nde f&uuml;r die Zulassung der Revision (&sect; 115 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung -FGO-). Es liegt insbesondere kein Verfahrensmangel i.S. von &sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO vor, auf dem das angefochtene Urteil beruhen k&ouml;nnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die R&uuml;ge entscheidungserheblicher Verfahrensm&auml;ngel, die in der Versagung des rechtlichen Geh&ouml;rs wegen abgelehnter Vertagung, in der Verletzung der Amtsermittlungspflicht gem&auml;&szlig; &sect; 76 Abs. 1 FGO, in der Nichthinwirkung auf Erg&auml;nzung tats&auml;chlicher Angaben, die f&uuml;r die Beurteilung des Sachverhalts wesentlich sind, sowie in der Verletzung des &sect; 79 Abs. 1 FGO liegen sollen, greift entweder nicht durch oder ist nicht in einer den gesetzlichen Anforderungen des &sect; 116 Abs. 3 Satz 3 FGO entsprechenden Weise dargelegt worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Indem der Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) r&uuml;gt, seinem Vertagungsantrag in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vom 18. Mai 2010 sei nicht entsprochen worden, macht er als Verfahrensmangel die Verletzung rechtlichen Geh&ouml;rs geltend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect; 155 FGO i.V.m. &sect; 227 der Zivilprozessordnung (ZPO) kann eine Verhandlung aus erheblichen Gr&uuml;nden vertagt werden. Liegen erhebliche Gr&uuml;nde vor, verdichtet sich die in dieser Vorschrift einger&auml;umte Ermessensfreiheit zu einer Rechtspflicht, selbst wenn das Gericht die Sache f&uuml;r entscheidungsreif h&auml;lt und die Erledigung des Rechtsstreits durch die Aufhebung oder Verlegung des Termins verz&ouml;gert wird (st&auml;ndige Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211;, vgl. z.B. Beschluss vom 5. April 2011 VIII B 91\/10, BFH\/NV 2011, 1174, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall war es weder ermessensfehlerhaft noch aus anderen Gr&uuml;nden verfahrensrechtswidrig, dass das Finanzgericht (FG) dem Antrag auf Vertagung nicht entsprochen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Kl&auml;ger bringt vor, erstmals in der m&uuml;ndlichen Verhandlung sei seitens des FG dargestellt worden, weitere Informationen und Unterlagen und Grunds&auml;tze hinsichtlich der Aufteilung der Ums&auml;tze zwischen dem Einzelunternehmen und der GmbH seien notwendig. Hiermit wird jedoch kein erheblicher Grund i.S. des &sect; 227 Abs. 1 ZPO dargelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Jeder geh&ouml;rig und fristgem&auml;&szlig; geladene Beteiligte muss sich bewusst sein, dass im Anschluss an die m&uuml;ndliche Verhandlung eine Entscheidung verk&uuml;ndet wird (&sect; 104 Abs. 1 Satz 1 FGO). Er muss also s&auml;mtliche Angriffs- und Verteidigungsmittel in diesem Termin geltend machen und s&auml;mtliche Beweise antreten (&sect; 155 FGO, &sect; 282 ZPO). Denn die m&uuml;ndliche Verhandlung ist zur abschlie&szlig;enden Er&ouml;rterung der Sach- und Rechtslage bestimmt (&sect; 93 Abs. 1, &sect; 76 Abs. 2, &sect; 104 Abs. 1 Satz 1 FGO). Eine m&uuml;ndliche Verhandlung ist deshalb nicht allein deshalb zu vertagen, um einem Beteiligten Gelegenheit zu weiteren Ermittlungen zu geben, wenn der Beteiligte sich trotz hinreichender Frist und ohne pers&ouml;nliche Entschuldigungsgr&uuml;nde nicht gen&uuml;gend auf die m&uuml;ndliche Verhandlung vorbereitet hat (BFH-Urteil vom 26. Februar 1975 II R 120\/73, BFHE 115, 185, BStBl II 1975, 489).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Im Streitfall, in dem es um die Zuordnung von Ums&auml;tzen und Gewinnen geht, durfte das FG davon ausgehen, ein gewissenhafter und kundiger Prozessbeteiligter wie der sachkundig vertretene Kl&auml;ger w&uuml;rde &#8211;sofern vorhanden&#8211; weitere Unterlagen vorlegen. Auf der anderen Seite konnte der Kl&auml;ger nicht damit rechnen, dass die bislang von ihm vorgelegten Unterlagen zur Aufteilung der Ums&auml;tze zwischen seinem Einzelunternehmen und der von ihm beherrschten GmbH ausreichend seien. Der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) hatte bereits in seiner Klageerwiderung vom 10. April 2007 dezidiert darauf hingewiesen, dass insbesondere die vorgelegte Gewinn- und Verlustrechnung 1999 sowohl von der bisherigen Gewinn- und Verlustrechnung als auch von den mit Schreiben des Kl&auml;gers vom 16. September 2003 vorgetragenen Erg&auml;nzungen abweiche. Urspr&uuml;nglich sei ein Gewinn von 32.943 DM erkl&auml;rt worden, der sich aufgrund des Erg&auml;nzungsschreibens auf 9.767 DM vermindern sollte, w&auml;hrend nun ein Verlust in H&ouml;he von 2.318 DM ausgewiesen werde. Abgesehen von der Frage, ob eine derart zusammen gemengte Gewinn- und Verlustrechnung &uuml;berhaupt der Besteuerung zugrunde gelegt werden d&uuml;rfe, spr&auml;chen allein schon die Differenzen zwischen den Zahlen gegen eine Verwertbarkeit. Im &Uuml;brigen sei weder aus den eingereichten Gewinn- und Verlustrechnungen noch aus den beigef&uuml;gten Umsatzauflistungen ersichtlich, welche Erl&ouml;se aus welchen Gr&uuml;nden der GmbH zugeordnet worden seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Vor diesem Hintergrund konnte und durfte der Kl&auml;ger im Rahmen seiner Terminvorbereitung nicht davon ausgehen, dass das FG seinen bisherigen Sachvortrag als unstreitig ansehen w&uuml;rde. Vielmehr musste er damit rechnen, dass das Gericht die Vorlage weiterer nachpr&uuml;fbarer Unterlagen, die sein Vorbringen st&uuml;tzen k&ouml;nnten, f&uuml;r notwendig erachten w&uuml;rde. Dieser Eindruck musste sich zudem dadurch verfestigen, dass das FG den Antrag des Kl&auml;gers auf Durchf&uuml;hrung einer Videokonferenz mit der Begr&uuml;ndung abgelehnt hatte, Einwendungen in tats&auml;chlicher Hinsicht seien im Streit, die die Einsicht in umfangreiches Aktenmaterial erforderlich machen k&ouml;nnten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Darin, dass der Kl&auml;ger in der m&uuml;ndlichen Verhandlung keine weiteren Informationen vorlegen konnte, zeigt sich, dass er insoweit nicht ausreichend auf die m&uuml;ndliche Verhandlung vorbereitet war. Die mangelnde Vorbereitung einer Partei ist ausdr&uuml;cklich kein Vertagungsgrund (&sect; 227 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 ZPO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Obliegenheit des Kl&auml;gers zur gewissenhaften Terminsvorbereitung war auch nicht aufgrund des Verhaltens des FG entfallen. Nach der st&auml;ndigen Rechtsprechung des BFH stellen unterlassene richterliche Hinweise bei steuerlich beratenen und durch einen fach- und sachkundigen Prozessbevollm&auml;chtigten vertretenen Beteiligten regelm&auml;&szlig;ig keine Verletzung der Prozessf&ouml;rderungspflicht aus &sect; 76 Abs. 2 FGO dar, es sei denn, es w&uuml;rden besondere Umst&auml;nde dargelegt, die eine Ausnahme von dieser Regel erforderten (Senatsbeschluss vom 27. Februar 2007 X B 178\/06, BFH\/NV 2007, 1073, m.w.N.). Anhaltspunkte hierf&uuml;r sind weder ersichtlich noch vorgetragen worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Wenn der Kl&auml;ger meint, gem&auml;&szlig; &sect; 227 Abs. 4 Satz 1 ZPO sei eine separate Entscheidung des Vorsitzenden und nicht des Senats geboten gewesen, &uuml;bersieht er, dass es sich im Streitfall um eine Vertagung und nicht um eine Verlegung des Termins gehandelt hat, da die m&uuml;ndliche Verhandlung am 18. Mai 2010 bereits begonnen hatte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Das FG war nicht gehalten, im Rahmen seiner Amtsermittlungspflicht (&sect; 76 Abs. 1 FGO) den Sachverhalt in Bezug auf die vom Kl&auml;ger gew&uuml;nschte Aufteilung der Ums&auml;tze zwischen seinem Einzelunternehmen und seiner GmbH weiter aufzukl&auml;ren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zwar hat das FG nach &sect; 76 Abs. 1 Satz 1 FGO den Sachverhalt von Amts wegen zu erforschen. Der Amtsermittlungsgrundsatz wird aber durch die Mitwirkungspflichten der Beteiligten nach &sect; 76 Abs. 1 Satz 2 FGO begrenzt (z.B. BFH-Beschluss vom 28. November 2003 III B 7\/03, BFH\/NV 2004, 645, m.w.N.). Die Beteiligten trifft im finanzgerichtlichen Verfahren eine Mitverantwortung f&uuml;r die Sachaufkl&auml;rung. F&uuml;r die klagende Partei gilt dies in besonderer Weise bez&uuml;glich der ihrem Einflussbereich oder zumindest ihrem Wissensbereich zuzurechnenden Tatsachen (BFH-Entscheidungen vom 12. Dezember 2000 VIII R 36\/99, BFH\/NV 2001, 789, 790, m.w.N., und vom 28. Juni 2006 V B 199\/05, BFH\/NV 2006, 2098, m.w.N.). Im Streitfall war von dem Kl&auml;ger zu erwarten, dass er die notwendigen Unterlagen, die seine zuletzt vorgenommene Gewinn- und Umsatzallokation st&uuml;tzen k&ouml;nnten, vorlegen konnte und w&uuml;rde, insbesondere da deren Fehlen vom FA angemahnt wurde. Eines besonderen Hinweises des FG bedurfte es insoweit nicht mehr.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dies gilt auch entsprechend f&uuml;r den Vorwurf des Kl&auml;gers, das Gericht habe es unterlassen, durch Anordnungen gem&auml;&szlig; &sect; 79 FGO den Sachverhalt aufzukl&auml;ren. Da Umfang und Intensit&auml;t der vorbereitenden Ma&szlig;nahmen des &sect; 79 FGO durch den Amtsermittlungsgrundsatz bestimmt werden (St&ouml;cker in Beermann\/Gosch, FGO &sect; 79 Rz 4; Th&uuml;rmer in H&uuml;bschmann\/Hepp\/ Spitaler, &sect; 79 FGO Rz 32), kann im Streitfall aus den unter a dargestellten Gr&uuml;nden in dem Vorgehen des FG keine Verletzung eines Verfahrensrechts des Kl&auml;gers gesehen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Soweit der Kl&auml;ger geltend macht, das FG habe verfahrensfehlerhaft gehandelt, weil es zu Unrecht davon ausgegangen sei, der Umsatzsteuerbescheid 1999 sei auf Basis einer Sch&auml;tzung und nicht auf einer konkreten Steuererkl&auml;rung ergangen, ist die Nichtzulassungsbeschwerde unzul&auml;ssig. Der Kl&auml;ger r&uuml;gt zwar eine fehlerhafte Sachaufkl&auml;rung des FG. Es fehlt jedoch an einem substantiierten Vortrag, warum dieser &#8211;vermeintliche&#8211; Fehler entscheidungserheblich sein k&ouml;nnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 17.8.2011, X B 122\/10 Mangelnde Vorbereitung des Beteiligten kein Vertagungsgrund &#8211; Amtsermittlungsgrundsatz Gr&uuml;nde 1&nbsp; Die Beschwerde ist nicht begr&uuml;ndet. Es bestehen keine Gr&uuml;nde f&uuml;r die Zulassung der Revision (&sect; 115 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung -FGO-). 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