{"id":9565,"date":"2012-12-06T04:21:55","date_gmt":"2012-12-06T02:21:55","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=9565"},"modified":"2012-12-06T04:21:55","modified_gmt":"2012-12-06T02:21:55","slug":"vi-r-14-10-aufwendungen-fuer-die-krankheitsbedingte-unterbringung-eines-angehoerigen-als-aussergewoehnliche-belastungen-keine-aufteilung-in-unterhaltskosten-und-krankheitskosten-kein-wahlrecht-zwische","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-14-10-aufwendungen-fuer-die-krankheitsbedingte-unterbringung-eines-angehoerigen-als-aussergewoehnliche-belastungen-keine-aufteilung-in-unterhaltskosten-und-krankheitskosten-kein-wahlrecht-zwische\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;R&nbsp;14\/10 &#8211; Aufwendungen f&uuml;r die krankheitsbedingte Unterbringung eines Angeh&ouml;rigen als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen &#8211; Keine Aufteilung in Unterhaltskosten und Krankheitskosten &#8211; Kein Wahlrecht zwischen &sect; 33 EStG oder &sect; 33a EStG &#8211; Altersbedingte Heimunterbringung von Angeh&ouml;rigen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 30.6.2011, VI R 14\/10<\/p>\n<p class=\"titel\">Aufwendungen f&uuml;r die krankheitsbedingte Unterbringung eines Angeh&ouml;rigen als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen &#8211; Keine Aufteilung in Unterhaltskosten und Krankheitskosten &#8211; Kein Wahlrecht zwischen &sect; 33 EStG oder &sect; 33a EStG &#8211; Altersbedingte Heimunterbringung von Angeh&ouml;rigen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Aufwendungen, die einem Steuerpflichtigen f&uuml;r die krankheitsbedingte Unterbringung eines Angeh&ouml;rigen in einem Altenpflegeheim entstehen, stellen als Krankheitskosten eine au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastung i.S. des &sect; 33 EStG dar. Abziehbar sind neben den Pflegekosten auch die Kosten, die auf die Unterbringung und Verpflegung entfallen, soweit es sich hierbei um gegen&uuml;ber der normalen Lebensf&uuml;hrung entstehende Mehrkosten handelt.<\/p>\n<p>2. Eine Aufteilung derartiger Kosten in Unterhaltskosten i.S. von &sect; 33a EStG und Krankheitskosten i.S. von &sect; 33 EStG kommt nicht in Betracht.<\/p>\n<p>3. Bei Unterhaltsaufwendungen besteht kein Wahlrecht zwischen einem Abzug nach &sect; 33 EStG oder nach &sect; 33a EStG (&sect; 33a Abs. 5 EStG).<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitig ist, ob Aufwendungen der Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) f&uuml;r die Heimunterbringung ihres pflegebed&uuml;rftigen Vaters als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastung abziehbar sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) werden als Eheleute zusammen zur Einkommensteuer veranlagt (Gesamtbetrag der Eink&uuml;nfte: 73.180 EUR). In ihrer Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r das Streitjahr 2006 machten die Kl&auml;ger Aufwendungen der Kl&auml;gerin in H&ouml;he von 1.316 EUR als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastung geltend. Diesen Betrag hatte die Stadt A von der Kl&auml;gerin f&uuml;r Kosten der Unterbringung ihres Vaters in einem Altenpflegeheim, die durch einen schweren Schlaganfall und die daraus resultierende Pflegebed&uuml;rftigkeit (Pflegestufe II) notwendig geworden war, gefordert. Die Kosten der Heimunterbringung hatten sich auf insgesamt 37.700 EUR belaufen. Hiervon hat der Vater der Kl&auml;gerin 9.440,64 EUR, die Pflegeversicherung 22.344 EUR und den verbleibenden Restbetrag das Sozialamt der Stadt A getragen. Au&szlig;erdem hat der Vater der Kl&auml;gerin, der im Jahr 2006 eine Rente in H&ouml;he von 24.069 EUR bezog, seiner schwer gehbehinderten Ehefrau, der Mutter der Kl&auml;gerin, Unterhalt &#8211;im Einvernehmen mit dem Sozialamt&#8211; in H&ouml;he von 15.229 EUR gew&auml;hrt. Im Einkommensteuerbescheid vom 27. Juli 2007 ber&uuml;cksichtigte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) die geltend gemachten Unterhaltsaufwendungen der Kl&auml;gerin nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die Klage nach erfolglosem Vorverfahren ab (Entscheidungen der Finanzgerichte 2010, 965). Das FA habe die Unterhaltsaufwendungen der Kl&auml;gerin zu Recht nicht als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastung nach &sect; 33a Abs. 1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) ber&uuml;cksichtigt. Denn die anrechenbaren Eink&uuml;nfte und Bez&uuml;ge des Vaters der Kl&auml;gerin &uuml;berstiegen den H&ouml;chstbetrag von 7.680 EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gen die Kl&auml;ger die Verletzung von &sect; 33a EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen sinngem&auml;&szlig;,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>das Urteil des FG D&uuml;sseldorf vom 1. Februar 2010&nbsp;&nbsp;11 K 1996\/08 E und die Einspruchsentscheidung des FA vom 13. Mai 2008 aufzuheben sowie den Einkommensteuerbescheid 2006 mit der Ma&szlig;gabe zu &auml;ndern, dass bei der Ermittlung des zu versteuernden Einkommens Aufwendungen in H&ouml;he von 1.316 EUR als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen gem&auml;&szlig; &sect; 33a EStG zum Abzug zugelassen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet. Das FG hat im Ergebnis zu Recht entschieden, dass die von den Kl&auml;gern geltend gemachten Aufwendungen der Kl&auml;gerin f&uuml;r die Heimunterbringung ihres pflegebed&uuml;rftigen Vaters nicht als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastung abziehbar sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Aufwendungen f&uuml;r den Unterhalt einer dem Steuerpflichtigen oder seinem Ehegatten gegen&uuml;ber unterhaltsberechtigten Person k&ouml;nnen nach &sect; 33a Abs. 1 EStG im Streitjahr bis zu 7.680 EUR vom Gesamtbetrag der Eink&uuml;nfte abgezogen werden. &sect; 33a Abs. 1 EStG erfasst allerdings nur &uuml;bliche, typische Aufwendungen zur Bestreitung des Lebensunterhaltes (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 22. Juli 1988 III R 253\/83, BFHE 154, 111, BStBl II 1988, 830, m.w.N.; vom 22. September 2004 III R 25\/03, BFH\/NV 2005, 523; Mellinghoff in Kirchhof, EStG, 10. Aufl., &sect; 33a Rz 5; Kanzler in Herrmann\/ Heuer\/Raupach &#8211;HHR&#8211;, &sect; 33a EStG Rz 38; Bl&uuml;mich\/Heger, &sect; 33a EStG Rz 100; Schmidt\/Loschelder, EStG, 30. Aufl., &sect; 33a Rz 9). Dazu geh&ouml;ren insbesondere Aufwendungen f&uuml;r Ern&auml;hrung, Kleidung, Wohnung, Hausrat sowie notwendige Versicherungen (BFH-Urteile vom 31. Oktober 1973 VI R 206\/70, BFHE 110, 547, BStBl II 1974, 86, betr. Krankenversicherung, und vom 5. September 1980 VI R 75\/80, BFHE 131, 475, BStBl II 1981, 31), und zwar ohne R&uuml;cksicht darauf, ob mit den Zuwendungen ein einfacher Lebensstil oder gehobene Anspr&uuml;che finanziert werden (BFH-Urteil vom 19. Juni 2008 III R 57\/05, BFHE 222, 338, BStBl II 2009, 365, m.w.N.). Der von &sect; 33a Abs. 1 EStG umfasste Bereich ist insofern enger als der den &quot;gesamten Lebensbedarf&quot; und damit z.B. auch Krankheitskosten umfassende (vgl. &sect; 1610 Abs. 2 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs) Unterhaltsbegriff des b&uuml;rgerlichen Rechts (BFH-Urteil vom 18. Juni 1997 III R 60\/96, BFH\/NV 1997, 755). Diese f&uuml;r den typischen Lebensunterhalt des Empf&auml;ngers bestimmten Unterhaltsaufwendungen k&ouml;nnen nur bis zum gesetzlichen H&ouml;chstbetrag des &sect; 33a Abs. 1 Satz 1 EStG abgezogen werden, sie sind vom Anwendungsbereich des &sect; 33 EStG ausgeschlossen (&sect; 33a Abs. 5 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Untypische Unterhaltsleistungen, mit denen ein besonderer und au&szlig;ergew&ouml;hnlicher Bedarf abgedeckt wird &#8211;z.B. die &Uuml;bernahme von Krankheits- oder Pflegekosten&#8211;, sind dagegen nach &sect; 33 EStG zu ber&uuml;cksichtigen, wenn der Unterhaltsberechtigte nicht in der Lage ist, diese Aufwendungen selbst zu tragen (BFH-Urteile in BFHE 222, 338, BStBl II 2009, 365, m.w.N., und vom 17. Dezember 2009 VI R 63\/08, BFHE 227, 487, BStBl II 2010, 341; HHR\/Kanzler, &sect; 33a EStG Rz 38; siehe auch Fuhrmann in Korn, &sect; 33 EStG Rz 10; Nacke in Littmann\/Bitz\/Pust, Das Einkommensteuerrecht, Kommentar, &sect; 33 Rz 25; Hufeld, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, EStG, &sect; 33a Rz B 1). Aufwendungen f&uuml;r die krankheitsbedingte Unterbringung von Angeh&ouml;rigen in einem Altenpflegeheim fallen deshalb unter &sect; 33 EStG, w&auml;hrend beispielsweise Aufwendungen f&uuml;r deren altersbedingte Heimunterbringung nur nach &sect; 33a Abs. 1 EStG ber&uuml;cksichtigt werden k&ouml;nnen (BFH-Urteile vom 24. Februar 2000 III R 80\/97, BFHE 191, 280, BStBl II 2000, 294; in BFHE 222, 338, BStBl II 2009, 365, und vom 11. Februar 2010 VI R 61\/08, BFHE 228, 350, BStBl II 2010, 621). Wie sich aus &sect; 33a Abs. 5 EStG in der im Streitjahr geltenden Fassung (jetzt &sect; 33a Abs. 4 EStG) ergibt, hat der Steuerpflichtige insoweit kein Wahlrecht zwischen dem Abzug nach &sect; 33 EStG und dem nach &sect; 33a EStG (BFH-Urteil vom 26. M&auml;rz 2009 VI R 60\/08, BFH\/NV 2009, 1418).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Entgegen der Auffassung der Kl&auml;ger sind die Kosten, die die Kl&auml;gerin f&uuml;r die Unterbringung ihres Vaters in dem Pflegeheim getragen hat, nicht in Unterhaltskosten i.S. von &sect; 33a EStG und Krankheitskosten i.S. von &sect; 33 EStG aufzuteilen. Denn die unter &sect; 33 EStG fallenden abziehbaren krankheitsbedingten Mehrkosten &#8211;und nur wegen dieser ist die Kl&auml;gerin ausweislich der bindenden Feststellungen des FG vom Sozialamt der Stadt A in Anspruch genommen worden&#8211; umfassen ebenso wie bei einer Unterbringung in einem Krankenhaus nicht nur die Aufwendungen f&uuml;r Pflege und &auml;rztliche Hilfe, sondern auch die gesamten vom Heim in Rechnung gestellten Kosten f&uuml;r Unterkunft und Verpflegung, die bei einem Heimaufenthalt in der Regel erheblich h&ouml;her liegen als die daf&uuml;r &uuml;blichen Kosten bei einem Verbleib im eigenen Haushalt (BFH-Urteil in BFHE 191, 280, BStBl II 2000, 294, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben sind die von den Kl&auml;gern geltend gemachten Aufwendungen f&uuml;r die Heimunterbringung des durch den schweren Schlaganfall pflegebed&uuml;rftigen Vaters der Kl&auml;gerin nicht gem&auml;&szlig; &sect; 33a Abs. 1 EStG, sondern nach &sect; 33 EStG als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen zu ber&uuml;cksichtigen. Allerdings scheidet ein Abzug der streitigen Aufwendungen nach dieser Vorschrift im Streitfall schon deshalb aus, weil diese Aufwendungen die zumutbare Belastung i.S. von &sect; 33 Abs. 3 EStG nicht &uuml;bersteigen. Denn diese betr&auml;gt vorliegend nach &sect; 33 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 Buchst. b EStG 4.390,80 EUR (6 % des Gesamtbetrags der Eink&uuml;nfte in H&ouml;he von 73.180 EUR).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Damit hat das FG die Klage der Kl&auml;ger im Ergebnis zu Recht abgewiesen, so dass die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 30.6.2011, VI R 14\/10 Aufwendungen f&uuml;r die krankheitsbedingte Unterbringung eines Angeh&ouml;rigen als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen &#8211; Keine Aufteilung in Unterhaltskosten und Krankheitskosten &#8211; Kein Wahlrecht zwischen &sect; 33 EStG oder &sect; 33a EStG &#8211; Altersbedingte Heimunterbringung von Angeh&ouml;rigen Leits&auml;tze 1. 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