{"id":9577,"date":"2012-12-06T04:19:13","date_gmt":"2012-12-06T02:19:13","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=9577"},"modified":"2012-12-06T04:19:13","modified_gmt":"2012-12-06T02:19:13","slug":"iv-s-11-10-wiederholung-eines-rechtskraeftig-abgelehnten-aussetzungsantrags-auch-nach-stattgebendem-urteil-nicht-statthaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-s-11-10-wiederholung-eines-rechtskraeftig-abgelehnten-aussetzungsantrags-auch-nach-stattgebendem-urteil-nicht-statthaft\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;S&nbsp;11\/10 &#8211; Wiederholung eines rechtskr&auml;ftig abgelehnten Aussetzungsantrags auch nach stattgebendem Urteil nicht statthaft"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 5.7.2011, IV S 11\/10<\/p>\n<p class=\"titel\">Wiederholung eines rechtskr&auml;ftig abgelehnten Aussetzungsantrags auch nach stattgebendem Urteil nicht statthaft<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Antragstellerin (Antragstellerin) ist atypisch stille Gesellschafterin der heutigen X-GmbH. F&uuml;r das Streitjahr 2000 wurden der Antragstellerin nach Durchf&uuml;hrung einer Au&szlig;enpr&uuml;fung verrechenbare Verluste in H&ouml;he von &#8230; DM zugewiesen und nach &sect; 15a Abs. 4 des Einkommensteuergesetzes (EStG) gesondert und einheitlich festgestellt. Die nach erfolglosem Einspruch erhobene Klage hatte vor dem Finanzgericht (FG) Erfolg. Der Beklagte und Antragsgegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) hat gegen das Urteil die vom FG zugelassene Revision eingelegt, die unter dem Az. IV R 18\/10 beim Bundesfinanzhof (BFH) anh&auml;ngig ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Antragstellerin begehrt die Aufhebung der Vollziehung des angefochtenen Bescheids und hat einen entsprechenden Antrag an den BFH als Gericht der Hauptsache gerichtet. Bereits im Einspruchsverfahren hatte die Antragstellerin zun&auml;chst beim FA und anschlie&szlig;end beim FG die Aussetzung der Vollziehung (AdV) des angefochtenen Bescheids &uuml;ber die Feststellung des verrechenbaren Verlusts bis einen Monat nach Bekanntgabe der Einspruchsentscheidung beantragt. Den Antrag hatte das FG mit Beschluss vom 8. Juni 2006 abgelehnt und die Beschwerde gegen den Beschluss nicht zugelassen. Nach Ablehnung eines erneuten Aussetzungsantrags wegen neuer Beweismittel durch das FA mit Bescheid vom 7. November 2006 stellte die Antragstellerin nach Klageerhebung im Hauptsacheverfahren erneut einen Antrag auf AdV bis einen Monat nach Zustellung des FG-Urteils beim FA, der ebenfalls abgelehnt wurde (Bescheid vom 6. Februar 2007). Im Februar 2008 beantragte die Antragstellerin nochmals beim FG die AdV bis einen Monat nach Zustellung des Urteils. Der Antrag wurde mit Beschluss vom 6. M&auml;rz 2008 abgelehnt. In gleicher Weise lehnte das FG einen erneut im Juli 2008 gestellten Antrag auf AdV als unzul&auml;ssig ab (Beschluss vom 7. Oktober 2008).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit dem jetzt beim BFH gestellten Antrag auf Aufhebung der Vollziehung macht die Antragstellerin geltend, das stattgebende Urteil des FG im Hauptsachverfahren sei eine neue Tatsache, die einen erneuten Antrag auf Aufhebung der Vollziehung nach &sect; 69 Abs. 6 Satz 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) rechtfertige. Aus dem Urteil sei zugleich zu entnehmen, dass ernstliche Zweifel an der Rechtm&auml;&szlig;igkeit des angefochtenen Bescheids best&uuml;nden. Aufgrund dessen sei die Vollziehung des Bescheids mit Wirkung vom ersten Tag seiner Vollziehbarkeit an aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Antragstellerin hat beantragt, die Vollziehung des ge&auml;nderten Bescheids &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung des verrechenbaren Verlustes gem&auml;&szlig; &sect; 15a Abs. 4 EStG f&uuml;r 2000 vom 29. September 2005 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 22. Oktober 2007 ab Vollziehbarkeit (4. November 2005) aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA hat beantragt, den Antrag abzulehnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es h&auml;lt den Antrag f&uuml;r unzul&auml;ssig, weil die Antragstellerin nach Ergehen des FG-Urteils keinen erneuten Antrag auf Aussetzung bzw. Aufhebung der Vollziehung bei der Beh&ouml;rde gestellt habe. Einem solchen Antrag w&auml;re stattgegeben worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf Anregung des Berichterstatters hat das FA mit Bescheid vom 23. M&auml;rz 2011 die Vollziehung des angefochtenen Bescheids ab dem 4. M&auml;rz 2010 bis einen Monat nach Bekanntgabe der Entscheidung des BFH im Hauptsacheverfahren aufgehoben bzw. ausgesetzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Beide Verfahrensbeteiligte haben daraufhin erkl&auml;rt, mit dem Bescheid vom 23. M&auml;rz 2011 habe sich die Hauptsache des Verfahrens nicht erledigt. Das FA h&auml;lt insoweit an seiner Auffassung fest, dass der an den BFH gerichtete Antrag unzul&auml;ssig sei. Die Antragstellerin macht geltend, dem Antrag sei nicht vollst&auml;ndig entsprochen worden, weil die Aufhebung der Vollziehung mit Wirkung ab dem 4. November 2005 begehrt werde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Der Antrag auf Aufhebung der Vollziehung wird abgelehnt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Aufhebung der Vollziehung f&uuml;r den Zeitraum des Revisionsverfahrens<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat betrachtet den Antrag, soweit er sich auf die Zeit seit Ergehen des FG-Urteils erstreckt, als erstmaligen Antrag auf Aufhebung der Vollziehung nach &sect; 69 Abs. 3 FGO im jetzigen Verfahrensabschnitt des Revisionsverfahrens. Insoweit liegt keine Wiederholung eines fr&uuml;heren Antrags auf Aufhebung der Vollziehung vor, weil mit den fr&uuml;heren Antr&auml;gen jeweils AdV bis zum Ende des jeweils aktuellen Verfahrensabschnitts beantragt worden war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r den Zeitraum des Revisionsverfahrens ist das Rechtsschutzinteresse der Antragstellerin durch Erledigung der Hauptsache entfallen. Denn insoweit entspricht der Bescheid vom 23. M&auml;rz 2011 in vollem Umfang dem Begehren der Antragstellerin. Er betrifft die Aufhebung der Vollziehung ab dem 4. M&auml;rz 2010 (Datum des FG-Urteils), erstreckt sich also auf den gesamten Zeitraum des Revisionsverfahrens. Mit dem Wegfall des Rechtsschutzinteresses ist der Antrag der Antragstellerin unzul&auml;ssig geworden; er ist deshalb aus diesem Grund abzulehnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Aufhebung der Vollziehung f&uuml;r den Zeitraum vom 4. November 2005 bis zum 3. M&auml;rz 2011<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Bescheid vom 23. M&auml;rz 2011 ist in analoger Anwendung des &sect; 68 FGO zum Gegenstand des Verfahrens geworden. Wird ein angefochtener Verwaltungsakt nach Bekanntgabe der Einspruchsentscheidung ge&auml;ndert oder ersetzt, so wird der neue Verwaltungsakt Gegenstand des Verfahrens (&sect; 68 Satz 1 FGO). &Uuml;ber ihren auf Anfechtungsbegehren bezogenen Wortlaut hinaus wird diese Regelung analog auf Verpflichtungsantr&auml;ge angewendet (BFH-Urteil vom 5. Juli 1991 III R 3\/87, BFHE 165, 143, BStBl II 1991, 854); sie gilt insbesondere auch im Verfahren auf AdV nach &sect; 69 FGO (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Urteil vom 5. November 1971 IV R 242\/70, BFHE 103, 546, BStBl II 1972, 218; BFH-Beschluss vom 17. M&auml;rz 2009 X S 11\/09, juris). Dementsprechend tritt nicht nur ein ge&auml;nderter Bescheid &uuml;ber die AdV an die Stelle eines angefochtenen Aussetzungsbescheids, sondern es wird auch ein im Antragsverfahren erstmals erlassener, aber nach Ansicht des Antragstellers unzureichender Bescheid &uuml;ber die AdV zum Gegenstand des Antragsverfahrens. Das Antragsbegehren richtet sich dann auf &Auml;nderung des Bescheids und weiter gehende AdV.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Antrag ist insoweit unzul&auml;ssig, weil die Voraussetzungen des &sect; 69 Abs. 6 Satz 2 FGO nicht vorliegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Ist ein Steuerverwaltungsakt Gegenstand eines Klageverfahrens, so kann das Gericht der Hauptsache nach &sect; 69 Abs. 3 Satz 1 FGO dessen Vollziehung unter bestimmten Umst&auml;nden aussetzen. Ist der Verwaltungsakt schon vollzogen worden, so kann das Gericht au&szlig;erdem die erfolgte Vollziehung aufheben (&sect; 69 Abs. 3 Satz 3 FGO). Gericht der Hauptsache ist der BFH, wenn der angefochtene Verwaltungsakt Gegenstand eines beim BFH anh&auml;ngigen Verfahrens ist (vgl. z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 23. Januar 1985 I S 4\/84, BFH\/NV 1987, 385, und vom 14. August 1997 X B 108\/97, BFH\/NV 1998, 68).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die gerichtliche Entscheidung &uuml;ber einen Antrag auf AdV erw&auml;chst nicht in materieller Rechtskraft (s. etwa BFH-Beschluss vom 10. August 1978 IV B 41\/77, BFHE 125, 356, BStBl II 1978, 584). Das Gericht der Hauptsache kann daher einen einmal ergangenen Beschluss jederzeit &auml;ndern oder aufheben (&sect; 69 Abs. 6 Satz 1 FGO). Die Beteiligten k&ouml;nnen die Aufhebung oder &Auml;nderung jedoch nur wegen ver&auml;nderter oder im urspr&uuml;nglichen Verfahren ohne Verschulden nicht geltend gemachter Umst&auml;nde beantragen (&sect; 69 Abs. 6 Satz 2 FGO). Dadurch wird verhindert, dass sich das Gericht wiederholt mit denselben Aussetzungsbegehren befassen muss. Diese Einschr&auml;nkung gilt erst recht in der Revisionsinstanz; andernfalls k&ouml;nnte durch wiederholte Aussetzungsantr&auml;ge die Vorschrift des &sect; 128 Abs. 3 FGO unterlaufen werden, nach der die Beschwerde gegen die Entscheidung des FG &uuml;ber den Antrag auf AdV nur statthaft ist, wenn das FG sie zugelassen hat (BFH-Beschluss vom 17. Oktober 2001 IV S 2\/01, BFH\/NV 2002, 218, m.w.N.; Gosch in Beermann\/Gosch, FGO &sect; 69 Rz 331.1).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die hiernach zu fordernden Voraussetzungen f&uuml;r die Zul&auml;ssigkeit eines wiederholten Antrags auf AdV liegen im Streitfall nicht vor. Das FG hat mehrfach fr&uuml;here Aussetzungsantr&auml;ge der Antragstellerin rechtskr&auml;ftig abgelehnt. Seither sind keine ver&auml;nderten Umst&auml;nde i.S. des &sect; 69 Abs. 6 Satz 2 FGO eingetreten. Das finanzgerichtliche Urteil selbst ist in Bezug auf zur&uuml;ckliegende Zeitr&auml;ume kein solcher Umstand. Dies gilt nicht nur im Fall eines klageabweisenden und vom Antragsteller mit einer Revision angefochtenen Urteils (BFH-Beschluss vom 2. Juni 2005 III S 12\/05, BFH\/NV 2005, 1834), sondern auch in dem hier gegebenen Fall, dass das Urteil zugunsten des Antragstellers ausgefallen ist und vom FA mit der Revision angefochten wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 5.7.2011, IV S 11\/10 Wiederholung eines rechtskr&auml;ftig abgelehnten Aussetzungsantrags auch nach stattgebendem Urteil nicht statthaft Tatbestand 1&nbsp; I. Die Kl&auml;gerin und Antragstellerin (Antragstellerin) ist atypisch stille Gesellschafterin der heutigen X-GmbH. F&uuml;r das Streitjahr 2000 wurden der Antragstellerin nach Durchf&uuml;hrung einer Au&szlig;enpr&uuml;fung verrechenbare Verluste in H&ouml;he von &#8230; DM zugewiesen und nach &sect; &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-s-11-10-wiederholung-eines-rechtskraeftig-abgelehnten-aussetzungsantrags-auch-nach-stattgebendem-urteil-nicht-statthaft\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IV&nbsp;S&nbsp;11\/10 &#8211; Wiederholung eines rechtskr&auml;ftig abgelehnten Aussetzungsantrags auch nach stattgebendem Urteil nicht statthaft<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-9577","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9577","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9577"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9577\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9577"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9577"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9577"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}