{"id":9656,"date":"2012-12-06T05:04:40","date_gmt":"2012-12-06T03:04:40","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=9656"},"modified":"2012-12-06T05:04:40","modified_gmt":"2012-12-06T03:04:40","slug":"i-r-90-10-investitionsabzugsbetrag-investitionsabsicht-und-dokumentationserfordernis-nachtraegliche-inanspruchnahme-benennung-isd-par-7g-abs-1-satz-2-nr-3-estg-2002-nf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-90-10-investitionsabzugsbetrag-investitionsabsicht-und-dokumentationserfordernis-nachtraegliche-inanspruchnahme-benennung-isd-par-7g-abs-1-satz-2-nr-3-estg-2002-nf\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;90\/10 &#8211; Investitionsabzugsbetrag: Investitionsabsicht und Dokumentationserfordernis &#8211; Nachtr&auml;gliche Inanspruchnahme &#8211; &quot;Benennung&quot; i.S.d. &sect; 7g Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 EStG 2002 n.F."},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 8.6.2011, I R 90\/10<\/p>\n<p class=\"titel\">Investitionsabzugsbetrag: Investitionsabsicht und Dokumentationserfordernis &#8211; Nachtr&auml;gliche Inanspruchnahme &#8211; &quot;Benennung&quot; i.S.d. &sect; 7g Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 EStG 2002 n.F.<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Wird der Investitionsabzugsbetrag (&sect; 7g Abs. 1 Satz 1 EStG 2002 n.F.) mit der Steuererkl&auml;rung des Abzugsjahres geltend gemacht, ist daraus auf eine Investitionsabsicht im Investitionszeitraum zu schlie&szlig;en. Dies gilt auch dann, wenn die Steuererkl&auml;rung erst im Einspruchsverfahren gegen einen Sch&auml;tzungsbescheid abgegeben wird.<\/p>\n<p>2. Das Nachweiserfordernis des &sect; 7g Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 EStG 2002 n.F. ist in zeitlicher Hinsicht nicht an den Zeitpunkt der Abgabe der Steuererkl&auml;rung gebunden. Bereits eingereichte Unterlagen k&ouml;nnen noch im Einspruchsverfahren bzw. Klageverfahren vervollst&auml;ndigt werden.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitig ist der einkommens- und gewerbeertragsmindernde Ansatz eines sog. Investitionsabzugsbetrages.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin), eine GmbH, reichte f&uuml;r das Streitjahr 2008 zun&auml;chst keine Erkl&auml;rungen zur K&ouml;rperschaftsteuer und Gewerbesteuer ein. Der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) sch&auml;tzte daher mit Bescheiden vom 30. November 2009 die Besteuerungsgrundlagen. Im Einspruchsverfahren legte die Kl&auml;gerin die Steuererkl&auml;rungen vor. Im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008 war eine sog. Ansparabschreibung nach &sect; 7g des Einkommensteuergesetzes (EStG 2002) in H&ouml;he von 15.717,88 EUR f&uuml;r Wirtschaftsg&uuml;ter ber&uuml;cksichtigt, die ausweislich eines Kontenblattes als &quot;wagen 1&quot;, &quot;wagen 2&quot;, &quot;wagen 3&quot;, &quot;wagen 4&quot;, &quot;wagen 5&quot; und &quot;wagen 6&quot; bezeichnet waren. Der Buchungstext lautete jeweils &quot;25vH wagen 1&quot; usw. In der einem Investitionsabzugsbetrag zugeordneten Zeile der K&ouml;rperschaftsteuererkl&auml;rung (Zeile 26a) fehlte ein entsprechender Eintrag.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA teilte der Kl&auml;gerin mit Schreiben vom 28. Dezember 2009 mit, dass die bisherige bilanzielle Ansparabschreibung in einen au&szlig;erbilanziell zu ber&uuml;cksichtigenden Investitionsabzugsbetrag umgestaltet worden sei und dass jener nur in Anspruch genommen werden k&ouml;nne, wenn die beg&uuml;nstigten Wirtschaftsg&uuml;ter ihrer Funktion nach benannt w&uuml;rden und die H&ouml;he der voraussichtlichen Anschaffungs- und Herstellungskosten angegeben w&uuml;rde. Die Kl&auml;gerin &auml;u&szlig;erte sich dazu nicht. Das FA folgte in seiner Einspruchsentscheidung den Steuererkl&auml;rungen, ohne einen Investitionsabzugsbetrag anzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Klageverfahren hat die Kl&auml;gerin unter Hinweis auf ein Missverst&auml;ndnis zwischen ihr und dem B&uuml;ro ihres Bevollm&auml;chtigten eine handschriftliche Liste eingereicht, die mit der Firma der Kl&auml;gerin und &quot;7g 2008&quot; &uuml;berschrieben ist. Sie listet sechs amtliche Kraftfahrzeug-Kennzeichen, dazugeh&ouml;rige Anschaffungskosten, Daten und in der letzten Spalte &quot;40 %&quot; jeweils 40 % der Anschaffungskosten auf. Die Anschaffungskosten und die jeweils 40 % der Anschaffungskosten sind je zu einer Summe zusammengefasst. Unter der Summe der Teilbetr&auml;ge von 40 % der Anschaffungskosten (25.148,59 EUR) finden sich die Hinweise &quot;30 % 18.861,46&quot;, &quot;20 % 12.574,30&quot; und &quot;25 % 15.717,88&quot;. Beigef&uuml;gt waren zudem die entsprechenden Rechnungen aus dem Jahre 2009 &uuml;ber den Kauf von sechs Kfz. Die Kl&auml;gerin hat au&szlig;erdem eine berichtigte K&ouml;rperschaftsteuererkl&auml;rung eingereicht; in der Zeile 26a wird ein Investitionsabzugsbetrag beantragt. Das Finanzgericht (FG) folgte &#8211;unter Kostenbelastung der Kl&auml;gerin&#8211; dem Klagebegehren (FG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 16. September 2010&nbsp;&nbsp;12 K 12163\/10, Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2011, 428).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA r&uuml;gt mit der Revision die Verletzung materiellen Rechts und beantragt, das angefochtene Urteil aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen; dar&uuml;ber hinaus wird beantragt, die Zuziehung eines Bevollm&auml;chtigten f&uuml;r das Verfahren f&uuml;r notwendig zu erkl&auml;ren und &quot;das Urteil wegen der Kosten f&uuml;r vorl&auml;ufig zu erkl&auml;ren&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect; 126 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat ohne Rechtsfehler entschieden, dass die Kl&auml;gerin im Streitjahr die Voraussetzungen f&uuml;r den sog. Investitionsabzugsbetrag erf&uuml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect; 7g Abs. 1 Satz 1 EStG 2002 i.d.F. des Unternehmensteuerreformgesetzes 2008 vom 14. August 2007 (BGBl I 2007, 1912, BStBl I 2007, 630) &#8211;EStG 2002 n.F.&#8211; k&ouml;nnen (im Streitfall i.V.m. &sect; 8 Abs. 1 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes 2002) f&uuml;r die k&uuml;nftige Anschaffung oder Herstellung eines abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsguts des Anlageverm&ouml;gens bis zu 40 % der voraussichtlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten gewinnmindernd &#8211;und wegen &sect; 7 Satz 1 des Gewerbesteuergesetzes 2002 auch gewerbeertragsmindernd&#8211; abgezogen werden (sog. Investitionsabzugsbetrag). Dieser Abzugsbetrag kann nach Satz 2 der Regelung nur in Anspruch genommen werden, wenn der Betrieb am Schluss des Wirtschaftsjahrs, in dem der Abzug vorgenommen wird, bestimmte Gr&ouml;&szlig;enmerkmale nicht &uuml;berschreitet (Nr. 1), der Steuerpflichtige beabsichtigt, das beg&uuml;nstigte Wirtschaftsgut voraussichtlich in den dem Wirtschaftsjahr des Abzugs folgenden drei Wirtschaftsjahren anzuschaffen oder herzustellen (Nr. 2 Buchst. a) und in bestimmter Weise betrieblich zu nutzen (Nr. 2 Buchst. b), und der Steuerpflichtige das beg&uuml;nstigte Wirtschaftsgut in den beim Finanzamt einzureichenden Unterlagen seiner Funktion nach benennt und die H&ouml;he der voraussichtlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten angibt (Nr. 3). Die Kl&auml;gerin hat die &#8211;hier allein streitigen&#8211; Voraussetzungen des Satzes 2 Nr. 2 Buchst. a und Nr. 3 im Hinblick auf die sechs in 2009 angeschafften Kraftfahrzeuge erf&uuml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Kl&auml;gerin hat eine im Streitjahr bestehende und auf eine Investition in 2009 bis 2011 (Erwerb der angef&uuml;hrten Kraftfahrzeuge) gerichtete Investitionsabsicht (&sect; 7g Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 Buchst. a EStG 2002 n.F.) dargelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FG hat insoweit &#8211;unter Hinweis auf ein ungeschriebenes Tatbestandsmerkmal des Finanzierungszusammenhangs zwischen der Beg&uuml;nstigung und der Investition&#8211; darauf verwiesen, dass eine solche Investitionsabsicht zwar nicht zeitlich konkret in dem Jahr, f&uuml;r das der Abzugsbetrag gew&auml;hrt werden solle, dokumentiert werden m&uuml;sse; jedenfalls m&uuml;sse aber eine Investitionsabsicht unter Inanspruchnahme des Abzugsbetrags sp&auml;testens im Zeitpunkt der Anschaffung vorliegen, da nach dem Gesetzeswortlaut der Abzugsbetrag f&uuml;r die &quot;k&uuml;nftige&quot; Anschaffung oder Herstellung eines Wirtschaftsgutes begehrt werden k&ouml;nne, nicht aber nachtr&auml;glich f&uuml;r ein bereits angeschafftes oder hergestelltes. Auf eine solche Investitionsabsicht k&ouml;nne im Streitfall jedoch geschlossen werden, da die Kl&auml;gerin die Gew&auml;hrung des Abzugsbetrages im Rahmen der Abgabe der Steuererkl&auml;rung beantragt habe. Dass es sich dabei zugleich um das Jahr der Anschaffung der Wirtschaftsg&uuml;ter gehandelt habe, schade nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Diesem Ansatz des FG ist im Ergebnis beizupflichten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach dem Gesetzeswortlaut muss der Steuerpflichtige im Jahr der Geltendmachung des Investitionsabzugs beabsichtigen, das beg&uuml;nstigte Wirtschaftsgut voraussichtlich (in einem bestimmten Zeitrahmen, dem sog. Investitionszeitraum) anzuschaffen bzw. herzustellen. Die Beg&uuml;nstigung wird damit an eine in diesem Jahr zu erf&uuml;llende Bedingung &#8211;die Absicht, voraussichtlich zu investieren&#8211; gekn&uuml;pft. Ob diese Absicht zum Ende des Wirtschaftsjahres der Geltendmachung des Investitionsabzugsbetrages als ma&szlig;gebendem Stichtag bestanden hat, l&auml;sst sich nur durch eine Prognose der Investitionst&auml;tigkeit auf der Grundlage objektivierter wirtschaftlicher Gegebenheiten (s. insoweit &#8211;zu &sect; 7g Abs. 3 EStG 2002&#8211; Senatsurteil vom 11. Juli 2007 I R 104\/05, BFHE 218, 323, BStBl II 2007, 957; s.a. Begr&uuml;ndung des Gesetzentwurfs, BTDrucks 16\/4841, S. 52; Bundesministerium der Finanzen &#8211;BMF&#8211;, Schreiben vom 8. Mai 2009, BStBl I 2009, 633 Rz 17) &uuml;berpr&uuml;fen. Vor diesem Hintergrund hat das FG auf der Grundlage der von ihm getroffenen tats&auml;chlichen Feststellungen in revisionsrechtlich nicht zu beanstandender Weise eine f&uuml;r die Kl&auml;gerin vorteilhafte Prognose zum Investitionsverhalten vorgenommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Unter Hinweis auf einen notwendigen Finanzierungszusammenhang zwischen Beg&uuml;nstigung und tats&auml;chlicher Investition sieht das BMF-Schreiben in BStBl I 2009, 633 einen solchen Zusammenhang &quot;regelm&auml;&szlig;ig&quot; als gewahrt an, wenn der Abzug in der der Steuererkl&auml;rung beizuf&uuml;genden Gewinnermittlung vorgenommen worden ist; Entsprechendes gelte auch, wenn nach der erstmaligen Steuerfestsetzung innerhalb der Einspruchsfrist Investitionsabzugsbetr&auml;ge in Anspruch genommen oder ge&auml;ndert w&uuml;rden (Rz 19). Das BMF misst damit der Kundgabe einer Investitionsabsicht in der Steuererkl&auml;rung einen entscheidenden Stellenwert im Rahmen der Prognose bei. Dem ist zuzustimmen. Denn der Steuerpflichtige nimmt bei nicht in einer zeitnah erstellten Buchf&uuml;hrung zu erfassenden Umst&auml;nden in aller Regel erstmals mit seiner Steuererkl&auml;rung zum steuererheblichen Sachverhalt Stellung und &uuml;bt eventuell bestehende Wahlrechte aus. Dabei kann es nicht darauf ankommen, ob diese Steuererkl&auml;rung im zeitlichen Rahmen der gesetzlichen Abgabefrist (&sect; 149 Abs. 2 der Abgabenordnung &#8211;AO&#8211;) oder aber versp&auml;tet, gegebenenfalls sogar erst im Einspruchsverfahren gegen einen Sch&auml;tzungsbescheid, den Finanzbeh&ouml;rden zug&auml;nglich gemacht wurde. Insbesondere ber&uuml;hrt der nicht bestandskr&auml;ftig gewordene Sch&auml;tzungsbescheid nicht das Recht, ein Wahlrecht auf der Grundlage der nachtr&auml;glich erkl&auml;rten Besteuerungsgrundlagen konkret in einem bestimmten Sinne auszu&uuml;ben. Ebenfalls kann nicht von Bedeutung sein, ob im Zeitpunkt der Abgabe der Steuererkl&auml;rung die Investition tats&auml;chlich schon vorgenommen wurde (Kulosa in Schmidt, EStG, 30. Aufl., &sect; 7g Rz 18; Kratzsch in Frotscher, EStG, &sect; 7g Rz 30).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat dazu zutreffend darauf hingewiesen, dass bei Investitionen zu Beginn des Investitionszeitraums vor dem Ablauf der gesetzlichen Frist zur Abgabe der Steuererkl&auml;rung des Abzugsjahres, d.h. im ersten Jahr des Investitionszeitraums, die Beg&uuml;nstigung des &sect; 7g EStG 2002 n.F. sonst ausgeschlossen w&auml;re. Der Tatbestand des &sect; 7g EStG 2002 n.F. bezieht sich auf die Investitionsabsicht aus der Sicht des ma&szlig;gebenden Stichtags (Kulosa in Schmidt, a.a.O., &sect; 7g Rz 18). Insoweit ist die tats&auml;chliche Investition innerhalb des Investitionszeitraums vor der Abgabe der Steuererkl&auml;rung nicht einer &quot;nachtr&auml;glichen Inanspruchnahme von Investitionsabzugsbetr&auml;gen&quot; i.S. des BMF-Schreibens in BStBl I 2009, 633 (Rz 24, 27) gleichzustellen, die nach der Verwaltungsauffassung unter Hinweis auf einen fehlenden Finanzierungszusammenhang einem besonderen Anerkennungsrisiko ausgesetzt ist. Eine nachtr&auml;gliche Inanspruchnahme liegt nur vor, wenn die Abzugsbetr&auml;ge nicht schon im Rahmen der mit der Steuererkl&auml;rung eingereichten Gewinnermittlung, sondern auf der Grundlage eines sp&auml;ter gestellten Antrags begehrt werden (s.a. BMF-Schreiben in BStBl I 2009, 633 Rz 24). Das Merkmal des Finanzierungszusammenhangs ist damit nicht in einem strengen Sinne dahin zu verstehen, dass die bereits zugeflossene Beg&uuml;nstigung (die konkrete Steuerersparnis) die Investition erm&ouml;glicht; es reicht aus, wenn die zu erwartende Realisierung des Beg&uuml;nstigungsanspruchs Teil der Entscheidung zur k&uuml;nftigen Investition ist (so zu &sect; 7g Abs. 3 EStG 2002 bereits Senatsurteil vom 8. November 2006 I R 89\/05, BFH\/NV 2007, 671, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die Kl&auml;gerin hat in ihrer urspr&uuml;nglichen Steuererkl&auml;rung zwar in der einem Investitionsabzugsbetrag i.S. des &sect; 7g EStG 2002 n.F. zugeordneten Zeile der K&ouml;rperschaftsteuererkl&auml;rung (Zeile 26a) einen Eintrag nicht vorgenommen. Sie hat aber ihren Steuererkl&auml;rungen den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008 beigef&uuml;gt, in dem eine sog. Ansparabschreibung nach &sect; 7g EStG 2002 in H&ouml;he von 15.717,88 EUR f&uuml;r Wirtschaftsg&uuml;ter ber&uuml;cksichtigt war, die ausweislich eines Kontenblattes den Wirtschaftsg&uuml;tern &quot;wagen 1&quot;, &quot;wagen 2&quot;, &quot;wagen 3&quot;, &quot;wagen 4&quot;, &quot;wagen 5&quot; und &quot;wagen 6&quot; zugeordnet waren. Das geschah zwar offensichtlich irrt&uuml;mlich unter Ber&uuml;cksichtigung der nicht mehr ma&szlig;geblichen Rechtslage des &sect; 7g EStG 2002 (s. &sect; 52 Abs. 23 EStG 2002 n.F.), was auch die fehlende Angabe zu der ihr nicht bekannten neuen Rechtslage eines Investitionsabzugsbetrags erkl&auml;rt. Doch hat die Kl&auml;gerin damit ausreichend dargelegt, dass aus der Sicht des Bilanzstichtags eine k&uuml;nftige Investition in sechs Kraftfahrzeuge geplant war (zur Aus&uuml;bung des Wahlrechts zur Inanspruchnahme der Ansparabschreibung des &sect; 7g Abs. 3 EStG 2002 durch den Ausweis eines entsprechenden Passivpostens in der Bilanz s. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 29. November 2007 IV R 82\/05, BFHE 220, 98, BStBl II 2008, 471).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kl&auml;gerin hat die jeweils beg&uuml;nstigten Wirtschaftsg&uuml;ter auch den Ma&szlig;gaben des &sect; 7g Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 EStG 2002 n.F. entsprechend benannt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FG hat dazu in inhaltlicher Hinsicht darauf verwiesen, dass sich die notwendigen Konkretisierungen in ausreichender Weise aus der Zusammenschau von Steuererkl&auml;rung, Kontenblatt, handschriftlicher Liste und den Rechnungen zu den Anschaffungen ergeben w&uuml;rden. In zeitlicher Hinsicht stelle der Zeitpunkt der erstmaligen Veranlagung keine Grenze f&uuml;r die Aus&uuml;bung des Wahlrechts dar. Es bestehe auch die M&ouml;glichkeit, die erforderlichen Angaben im Einspruchs- oder Klageverfahren nachzureichen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dem FG ist auch insoweit beizupflichten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Gesetzeswortlaut sieht vor, dass das beg&uuml;nstigte Wirtschaftsgut &quot;in den beim Finanzamt einzureichenden Unterlagen seiner Funktion nach&quot; und unter Angabe des Investitionsvolumens benannt wird. Eine bestimmte Form der Benennung l&auml;sst sich daraus nicht ableiten. Die Benennung muss die Finanzbeh&ouml;rde allerdings in die Lage versetzen, die Identit&auml;t von Investitionsziel (&quot;das beg&uuml;nstigte Wirtschaftsgut&quot;) und Investitionsgut im Falle einer tats&auml;chlich erfolgten Investition nachzupr&uuml;fen. Nach der allgemeinen Ma&szlig;gabe des &sect; 145 Abs. 2 AO, dass Aufzeichnungen so vorzunehmen sind, dass der Zweck, den sie f&uuml;r die Besteuerung erf&uuml;llen sollen, erreicht wird, kann es sich dabei um eine &quot;Anlage zur steuerlichen Gewinnermittlung&quot; (BMF-Schreiben in BStBl I 2009, 633 Rz 69; Begr&uuml;ndung des Gesetzentwurfs, BTDrucks 16\/4841, S. 52) handeln bzw. um entsprechende veranlagungszeitraumbezogene Listen bzw. formlose Anlagen (Meyer\/Ball, Finanz-Rundschau &#8211;FR&#8211; 2009, 641, 642; Meyer in Herrmann\/Heuer\/Raupach, EStG\/KStG, &sect; 7g EStG Rz 89; Brandis in Bl&uuml;mich, EStG\/KStG\/GewStG, &sect; 7g EStG Rz 51). Ebenfalls muss aber eine Zusammenschau verschiedener Unterlagen ausreichen (zustimmend P&ouml;rschke, Betriebs-Berater 2011, 498), wenn sie einem sachverst&auml;ndigen Dritten innerhalb angemessener Zeit (Rechtsgedanke aus &sect; 145 Abs. 1 Satz 1 AO) eindeutig eine Entscheidung zu der Voraussetzung des &sect; 7g Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 EStG 2002 n.F. erm&ouml;glicht. Dass diese Voraussetzung nach der Komplettierung der Unterlagen im finanzgerichtlichen Verfahren erf&uuml;llt ist, hat das FG der Sache nach &#8211;und damit nach &sect; 118 Abs. 2 FGO im Revisionsverfahren bindend&#8211; festgestellt (Zusammenschau von Kontenblatt, handschriftlicher Liste und Kaufvertragsunterlagen).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Dem FG ist gleicherma&szlig;en darin zuzustimmen, dass der Gesetzeswortlaut das Nachweiserfordernis des &sect; 7g Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 EStG 2002 n.F. nicht in zeitlicher Hinsicht an den Zeitpunkt der Abgabe der Steuererkl&auml;rung bindet (einschr&auml;nkend wohl BMF-Schreiben in BStBl I 2009, 633 Rz 24, 69; s.a. K&uuml;hnen, EFG 2009, 1009, 1010). Ist der Steuerpflichtige dem Nachweiserfordernis bei Abgabe der Steuererkl&auml;rung nicht in ausreichendem Ma&szlig;e nachgekommen (wie im Streitfall durch das Einreichen des Kontenblatts, das allein die Voraussetzungen des &sect; 7g Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 EStG 2002 nicht erf&uuml;llte), sind nicht alle Tatbestandsvoraussetzungen der Beg&uuml;nstigung erf&uuml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Gesetz schlie&szlig;t es aber nicht aus, dass der Steuerpflichtige &#8211;jedenfalls im Rechtsbehelfsverfahren zur ersten Veranlagung&#8211; eingereichte Unterlagen durch weitere, bei der Abgabe der Steuererkl&auml;rung bereits vorhandene Nachweise (s. insoweit BFH-Urteil vom 13. Dezember 2005 XI R 52\/04, BFHE 212, 208, BStBl II 2006, 462; BFH-Beschluss vom 3. Dezember 2007 VIII B 28\/07, juris; Hoffmann, EFG 2010, 2078) erg&auml;nzt (z.B. Wendt, FR 2009, 598, 599; s.a. Kulosa in Schmidt, a.a.O., &sect; 7g Rz 22; Meyer in Herrmann\/Heuer\/Raupach, a.a.O., &sect; 7g EStG Rz 89; Lambrecht in Kirchhof, EStG, 10. Aufl., &sect; 7g Rz 19, 23; Brandis in Bl&uuml;mich, a.a.O., &sect; 7g Rz 51; Bartone in Korn, EStG, &sect; 7g n.F. Rz 53.4; Kratzsch in Frotscher, a.a.O., &sect; 7g Rz 35; Schoor, Die Steuerberatung 2011, 18, 22).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Antr&auml;ge der Kl&auml;gerin, die Zuziehung eines Bevollm&auml;chtigten f&uuml;r das Vorverfahren f&uuml;r notwendig zu erkl&auml;ren bzw. &quot;das Urteil wegen der Kosten f&uuml;r vorl&auml;ufig zu erkl&auml;ren&quot;, gehen schon angesichts der Kostenbelastung der Kl&auml;gerin im angefochtenen &#8211;und durch die Zur&uuml;ckweisung der Revision best&auml;tigten&#8211; Urteil des FG nach &sect; 137 FGO ins Leere (s. im &Uuml;brigen zur sachlichen Zuordnung der Entscheidung nach &sect; 139 Abs. 3 Satz 3 FGO zum Kostenfestsetzungsverfahren die BFH-Urteile vom 28. M&auml;rz 2000 VIII R 68\/96, BFHE 191, 505; vom 14. Mai 2009 IV R 47\/07, BFHE 225, 116, BStBl II 2009, 900). Die Kostenentscheidung des FG ist im &Uuml;brigen nicht Gegenstand des vom FA erhobenen Rechtsmittels.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 8.6.2011, I R 90\/10 Investitionsabzugsbetrag: Investitionsabsicht und Dokumentationserfordernis &#8211; Nachtr&auml;gliche Inanspruchnahme &#8211; &quot;Benennung&quot; i.S.d. &sect; 7g Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 EStG 2002 n.F. Leits&auml;tze 1. Wird der Investitionsabzugsbetrag (&sect; 7g Abs. 1 Satz 1 EStG 2002 n.F.) mit der Steuererkl&auml;rung des Abzugsjahres geltend gemacht, ist daraus auf eine Investitionsabsicht im &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-90-10-investitionsabzugsbetrag-investitionsabsicht-und-dokumentationserfordernis-nachtraegliche-inanspruchnahme-benennung-isd-par-7g-abs-1-satz-2-nr-3-estg-2002-nf\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">I&nbsp;R&nbsp;90\/10 &#8211; Investitionsabzugsbetrag: Investitionsabsicht und Dokumentationserfordernis &#8211; Nachtr&auml;gliche Inanspruchnahme &#8211; &quot;Benennung&quot; i.S.d. &sect; 7g Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 EStG 2002 n.F.<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-9656","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9656","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9656"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9656\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9656"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9656"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9656"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}