{"id":9690,"date":"2012-12-06T17:33:05","date_gmt":"2012-12-06T15:33:05","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=9690"},"modified":"2012-12-06T17:33:05","modified_gmt":"2012-12-06T15:33:05","slug":"x-r-17-10-teilweise-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-1342011-x-r-1-10-besteuerung-von-nach-dem-31122004-zugeflossenen-rentennachzahlungen-rechtsfortbildung-im-wege-der-teleologischen-reduzierung-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-17-10-teilweise-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-1342011-x-r-1-10-besteuerung-von-nach-dem-31122004-zugeflossenen-rentennachzahlungen-rechtsfortbildung-im-wege-der-teleologischen-reduzierung-3\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;17\/10 &#8211; Teilweise inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 13.4.2011 X R 1\/10 &#8211; Besteuerung von nach dem 31.12.2004 zugeflossenen Rentennachzahlungen &#8211; Rechtsfortbildung im Wege der teleologischen Reduzierung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 13.4.2011, X R 17\/10<\/p>\n<p class=\"titel\">Teilweise inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 13.4.2011 X R 1\/10 &#8211; Besteuerung von nach dem 31.12.2004 zugeflossenen Rentennachzahlungen &#8211; Rechtsfortbildung im Wege der teleologischen Reduzierung <\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) erzielte im Streitjahr Eink&uuml;nfte aus Leibrenten, aus selbst&auml;ndiger Arbeit als Rentenberater sowie aus Gewerbebetrieb. F&uuml;r 2005 erkl&auml;rte er Einnahmen aus Leibrenten in H&ouml;he von insgesamt 42.729 EUR. Dieser Betrag setzt sich aus laufenden Rentenzahlungen des Jahres 2005 und aus einer im Februar 2005 zugeflossenen Rentennachzahlung f&uuml;r den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2003 in H&ouml;he von 18.464 EUR zusammen. Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) besteuerte sowohl die laufenden Rentenzahlungen als auch die Rentennachzahlung mit dem Besteuerungsanteil von 50 % gem&auml;&szlig; &sect; 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Doppelbuchst. aa des Einkommensteuergesetzes (EStG) i.d.F. des Alterseink&uuml;nftegesetzes (AltEinkG) vom 5. Juli 2004 (BGBl I 2004, 1427).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen wandte sich der Kl&auml;ger vor allem im Hinblick auf die Rentennachzahlung mit der Begr&uuml;ndung, der Gesetzgeber habe es vers&auml;umt, bei der Umsetzung der Rentenbesteuerung eine &Uuml;bergangsvorschrift vorzusehen, nach der Renten, die aus der Zeit vor 2005 stammten, noch mit dem Ertragsanteil des &sect; 22 EStG a.F. besteuert werden k&ouml;nnten. Der Systemwechsel durch das AltEinkG f&uuml;hre zu ungerechtfertigten Verwerfungen. Hinsichtlich der Rentennachzahlung komme es zu einer ungleichen Besteuerung, da die Rente, w&auml;re sie rechtzeitig in den Jahren 2003 oder 2004 gezahlt worden, nur mit 32 % zu besteuern gewesen w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Demgegen&uuml;ber vertrat das FA die Auffassung, der der Besteuerung unterliegende Anteil der Rente richte sich nach dem Jahr des Rentenbeginns. F&uuml;r Renten, die in den Jahren vor 2005 begonnen h&auml;tten, sei die Besteuerung ab dem Veranlagungszeitraum 2005 mit 50 % vorzunehmen. Ma&szlig;geblich sei gem&auml;&szlig; &sect; 11 EStG der Zufluss der Einnahmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die Klage mit dem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2010, 1685 ver&ouml;ffentlichten Urteil als unbegr&uuml;ndet ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt der Kl&auml;ger die Verletzung materiellen Rechts und tr&auml;gt &#8211;angelehnt an die Entscheidungsgr&uuml;nde des Urteils des Nieders&auml;chsischen FG vom 18. November 2009&nbsp;&nbsp;2 K 309\/07 (EFG 2010, 719)&#8211; vor, der Besteuerungsanteil des in Rede stehenden Nachzahlungsbetrages sei nicht nach den Vorschriften des AltEinkG zu bemessen. Zwar bestimme &sect; 52 Abs. 1 EStG, dass &quot;diese Fassung des Gesetzes&quot; erstmals f&uuml;r den Veranlagungszeitraum 2005 anzuwenden sei, soweit in den folgenden Abs&auml;tzen nichts anderes bestimmt sei. &sect; 52 Abs. 1 EStG sei aber in seinem Anwendungsbereich im Wege einer teleologischen Auslegung dergestalt zu reduzieren, dass Nachzahlungen einer Leibrente f&uuml;r Zeitr&auml;ume bis zum 31. Dezember 2004, die erst ab dem Veranlagungszeitraum 2005 ausgezahlt w&uuml;rden, jedenfalls dann noch nach der bisherigen Systematik der Rentenbesteuerung zu unterwerfen seien, wenn der Steuerpflichtige die Zahlung der Rente so rechtzeitig beantragt habe, dass eine Zahlung bis zum 31. Dezember 2004 h&auml;tte erfolgen m&uuml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Auffassung, nach der auch f&uuml;r Rentennachzahlungen der Zuflusszeitpunkt und damit das in diesem Zeitpunkt geltende Recht relevant sei, lasse unber&uuml;cksichtigt, dass als &quot;Jahr des Rentenbeginns&quot; auch das Jahr verstanden werden k&ouml;nne, f&uuml;r das die Rente geleistet werde. Der Wortlaut des Gesetzes sei nicht eindeutig, zumal selbst das Bundesministerium der Finanzen (BMF) unter Beginn der Rente grunds&auml;tzlich den Zeitpunkt verstehe, f&uuml;r den die Rente &#8211;ggf. nach r&uuml;ckwirkender Zubilligung&#8211; tats&auml;chlich bewilligt werde (BMF-Schreiben vom 24. Februar 2005, BStBl I 2005, 429, Tz. 103; ebenso im BMF-Schreiben vom 13. September 2010, BStBl I 2010, 681, Tz. 159). Es liege eine planwidrige L&uuml;cke vor, da der Gesetzgeber offenbar Sachverhalte nicht bedacht habe, in denen es unverschuldet zu einer Rentennachzahlung erst nach Inkrafttreten des AltEinkG gekommen sei. Zwar ergebe sich aus der Gesetzesbegr&uuml;ndung, dass der Regelungsgehalt des &sect; 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Doppelbuchst. aa EStG s&auml;mtliche Rentenarten umfasse. Auch enthalte die Neuregelung keinen Verweis auf &sect; 55 Abs. 2 der Einkommensteuer-Durchf&uuml;hrungsverordnung. Den Gesetzesmaterialien seien aber keine eindeutigen Hinweise dahingehend zu entnehmen, dass die Neuregelung ebenfalls bei Rentennachzahlungen gelten solle. Der Gesetzgeber sei offensichtlich bestrebt gewesen, aus Vereinfachungsgr&uuml;nden auf eine differenzierte Behandlung von Leibrenten zu verzichten, da diese eine erhebliche Komplizierung des Besteuerungsverfahrens nach sich gezogen h&auml;tte. Eine derartige Komplizierung sei bei der steuerlichen Beurteilung von Rentennachzahlungen nicht zu bef&uuml;rchten, da eine zeitliche Zuordnung ohne Weiteres m&ouml;glich sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ma&szlig;gebliche Grenze der Auslegung sei der m&ouml;gliche Wortsinn, der hier eine Einschr&auml;nkung erfordere. Es widerspr&auml;che sowohl der Systematik als auch dem Sinn und Zweck der bisherigen Rentenbesteuerung sowie dem Willk&uuml;rverbot, Rentennachzahlungen &uuml;bergangslos und in s&auml;mtlichen Sachverhaltsgestaltungen nach dem ab 2005 geltenden Recht zu besteuern. Der jeweilige Rentenempf&auml;nger, der rechtzeitig die Zahlung einer Rente beantragt habe, sei in seinem Vertrauen schutzw&uuml;rdig, dass die Besteuerung der Rente in der H&ouml;he erfolge, in der sie bei einer dem gew&ouml;hnlichen Verlauf entsprechenden, zeitlich unverz&ouml;gerten Zahlung vorzunehmen w&auml;re. Es liege zudem eine nicht zu rechtfertigende Ungleichbehandlung vor, da es &#8211;wie im Streitfall&#8211; vom Zufall abh&auml;nge, ob ein Steuerpflichtiger eine Rente ohne Schwierigkeiten bis zum 31. Dezember 2004 oder unverschuldet erst sp&auml;ter erhalte. Von derartigen zuf&auml;lligen Unw&auml;gbarkeiten d&uuml;rfe die Besteuerung nicht beeinflusst werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&sect; 11 EStG k&ouml;nne an diesem Ergebnis nichts &auml;ndern, da diese Vorschrift lediglich den Zeitpunkt bestimme, zu dem die Nachzahlung zu erfassen sei; sie regele dagegen nicht, in welchem Umfang die Rente dem Grunde nach zu besteuern sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt sinngem&auml;&szlig;,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>das angefochtene Urteil aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2005 vom 14. August 2006 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 13. April 2007 zu &auml;ndern und hierbei die Rentennachzahlung aus dem Jahr 2003 in H&ouml;he von 18.464 EUR lediglich mit einem Ertragsanteil von 32 % in die steuerliche Bemessungsgrundlage einzubeziehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt sinngem&auml;&szlig;,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision des Kl&auml;gers ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect; 126 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Besteuerung gem&auml;&szlig; &sect; 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Doppelbuchst. aa EStG gilt auch f&uuml;r die Rentenzahlungen, die im Jahr 2005 f&uuml;r das Jahr 2003 nachgezahlt wurden (unten 1.). Die Neufassung des &sect; 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a EStG durch das AltEinkG ist gem&auml;&szlig; &sect; 52 Abs. 1 EStG auch auf Nachzahlungen fr&uuml;herer Jahre anwendbar (unten 2.). Es bedarf keiner teleologischen Reduktion dieser Vorschrift (unten 3.). Die Neuregelung des AltEinkG ist auch im Hinblick auf die Nachzahlungen verfassungsgem&auml;&szlig; und verst&ouml;&szlig;t insbesondere nicht gegen das Verbot der unzul&auml;ssigen R&uuml;ckwirkung (unten 4.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Rentennachzahlungen, die der Kl&auml;ger im Jahr 2005 erhalten hat, stammen aus der gesetzlichen Rentenversicherung und sind damit Leibrenten i.S. des &sect; 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Doppelbuchst. aa EStG. Es besteht kein Anlass anzunehmen, dass Nachzahlungen nicht von dieser Vorschrift umfasst sein sollen. So sind auch die Konsequenzen von Nachzahlungen f&uuml;r die Berechnung des der Besteuerung zugrunde zu legenden Besteuerungsanteils gesetzlich geregelt: F&uuml;hren Rentennachzahlungen f&uuml;r vergangene Jahre zu einer Erh&ouml;hung des Jahresbetrages der Rente, ist nach &sect; 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Doppelbuchst. aa Satz 6 EStG eine Neuberechnung des steuerfreien Teils der Rente notwendig (siehe auch Risthaus in Herrmann\/Heuer\/ Raupach &#8211;HHR&#8211;, &sect; 22 EStG Rz 288).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect; 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Doppelbuchst. aa Satz 3 EStG ist der der Besteuerung unterliegende Anteil der Rente nach dem Jahr des Rentenbeginns und dem in diesem Jahr ma&szlig;gebenden Prozentsatz aus der nachstehenden Tabelle zu entnehmen. Der Besteuerungsanteil f&uuml;r alle Renten, bei denen das Jahr des Rentenbeginns vor 2006 liegt, betr&auml;gt danach 50 %.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dieser Prozentsatz gilt auch f&uuml;r die im Jahr 2005 nachgezahlte Rente des Kl&auml;gers f&uuml;r das Jahr 2003, da deren Beginn im Jahr 2003 und damit vor 2006 liegt. Gem&auml;&szlig; &sect; 40 Abs. 1 des Sozialgesetzbuches Erstes Buch (SGB I) entstehen Anspr&uuml;che auf Sozialleistungen, sobald ihre im Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes bestimmten Voraussetzungen vorliegen. Eine Rente wird grunds&auml;tzlich nach &sect; 99 des Sozialgesetzbuches Sechstes Buch (SGB VI) von dem Kalendermonat an geleistet, zu dessen Beginn die Anspruchsvoraussetzungen f&uuml;r die Rente erf&uuml;llt sind, sofern die Rente bis zum Ende des dritten Kalendermonats nach Ablauf des Monats beantragt wurde, in dem die Anspruchsvoraussetzungen erf&uuml;llt waren. Der Zeitpunkt des erstmaligen Zuflusses einer Rentenzahlung ist demgegen&uuml;ber f&uuml;r den &quot;Rentenbeginn&quot; i.S. des &sect; 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Doppelbuchst. aa EStG irrelevant (so auch Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 30. September 1980 VIII R 13\/79, BFHE 132, 26, BStBl II 1981, 155, zur bis 2004 geltenden Rechtslage).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Neufassung des &sect; 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a EStG ist trotz des rechtlich im Jahr 2003 liegenden Rentenbeginns auf die im Jahr 2005 nachgezahlten Renten des Kl&auml;gers anwendbar. &sect; 52 Abs. 1 Satz 1 EStG i.d.F. des AltEinkG bestimmt, dass &quot;diese Fassung des Gesetzes erstmals f&uuml;r den Veranlagungszeitraum 2005 anzuwenden&quot; ist, soweit in den folgenden Abs&auml;tzen nichts anderes bestimmt ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Eine anderweitige Regelung f&uuml;r den zeitlichen Anwendungsbereich der Neuregelung f&uuml;r gesetzliche Altersrenten ist weder in &sect; 52 Abs. 1 Satz 2 EStG noch in den folgenden Abs&auml;tzen enthalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Einkommensteuer wird gem&auml;&szlig; &sect; 25 Abs. 1 EStG nach Ablauf des Kalenderjahres (Veranlagungszeitraum) nach dem Einkommen veranlagt, das der Steuerpflichtige in diesem Veranlagungszeitraum bezogen hat. Die Eink&uuml;nfte aus einer Leibrente i.S. von &sect; 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Doppelbuchst. aa EStG ergeben sich nach &sect; 2 Abs. 1 Nr. 7, Abs. 2 Nr. 2 EStG aus dem &Uuml;berschuss der Einnahmen &uuml;ber die Werbungskosten. Nach &sect; 2 Abs. 7 Satz 2 EStG i.V.m. &sect; 25 EStG sind die Grundlagen f&uuml;r die Einkommensbesteuerung jeweils f&uuml;r ein Kalenderjahr (Veranlagungszeitraum) nach dem Zufluss und Abfluss von G&uuml;tern und nicht &#8211;wie die Gewinneink&uuml;nfte i.S. des &sect; 2 Abs. 2 Nr. 1 EStG&#8211; nach der Ver&auml;nderung des Verm&ouml;gensbestandes zu ermitteln.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect; 11 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 Satz 1 EStG sind Einnahmen und Ausgaben nach dem kalenderjahrbezogenen Zu- und Abflussprinzip zu erfassen, sofern nicht eine abweichende gesetzliche Ausnahmeregelung zur Anwendung kommt. Da Rentennachzahlungen keine regelm&auml;&szlig;ig wiederkehrenden Einnahmen sind, die einem Steuerpflichtigen kurze Zeit vor Beginn oder kurze Zeit nach Beendigung des Kalenderjahres zugeflossen sind, kann die Ausnahmeregelung des &sect; 11 Abs. 1 Satz 2 EStG nicht greifen, wonach diese Zahlungen als in dem Kalenderjahr bezogen gelten, zu dem sie wirtschaftlich geh&ouml;ren. Damit sind die Rentennachzahlungen des Kl&auml;gers f&uuml;r das Jahr 2003 der Neuregelung des AltEinkG zu unterwerfen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. &sect; 52 Abs. 1 EStG in der f&uuml;r den Veranlagungszeitraum 2005 geltenden Fassung ist &#8211;im Gegensatz zur Auffassung des Kl&auml;gers und des Nieders&auml;chsischen FG&#8211; nicht im Wege einer teleologischen Auslegung so zu reduzieren, dass Nachzahlungen von Renten, die bis zum 31. Dezember 2004 entstanden und erst ab dem Veranlagungszeitraum 2005 ausgezahlt worden sind, nach der bisherigen Rechtslage zu besteuern sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Rechtsfortbildung im Wege der teleologischen Reduzierung setzt eine verdeckte Regelungsl&uuml;cke voraus. Diese ist gegeben, wenn das Gesetz zwar eine Regelung enth&auml;lt, diese aber ihrem Zweck nach auf eine bestimmte Gruppe von F&auml;llen nicht passt, weil sie deren f&uuml;r die Wertung relevante Besonderheiten au&szlig;er Acht l&auml;sst (Dr&uuml;en in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect; 4 AO Rz 352). Eine solche Regelungsl&uuml;cke ist nicht erkennbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die relevante Besonderheit der steuerlichen Situation des Kl&auml;gers liegt darin, dass er Rentennachzahlungen aufgrund des Zuflussprinzips in einem Veranlagungszeitraum zu versteuern hat, dem sie wirtschaftlich nicht zuzuordnen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Dem Gesetzgeber war bewusst, dass das Zuflussprinzip in Einzelf&auml;llen nicht immer zu einer interessengerechten Zuordnung f&uuml;hrt. So hat er in &sect; 52 Abs. 1 Satz 2 EStG f&uuml;r die Situation des laufenden Arbeitslohns sowie in &sect; 11 Abs. 1 Nr. 2 EStG f&uuml;r regelm&auml;&szlig;ig wiederkehrende Einnahmen, die kurz vor oder nach dem Stichtag geleistet werden, Sonderregelungen geschaffen, die vom Zuflussprinzip abweichen. Das Fehlen einer entsprechenden Ausnahmeregelung f&uuml;r Rentennachzahlungen deutet darauf hin, dass der Gesetzgeber eine solche nicht f&uuml;r notwendig hielt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Sinn und Zweck des &sect; 52 Abs. 1 EStG erfordern nicht dessen teleologische Reduktion im Falle nachgezahlter Renten. Durch &sect; 52 Abs. 1 EStG wird der Systemwechsel der Rentenbesteuerung zum 1. Januar 2005 zeitlich festgeschrieben. Ab diesem Zeitpunkt, der im &Uuml;brigen durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) vom 6. M&auml;rz 2002&nbsp;&nbsp;2 BvL 17\/99 (BVerfGE 105, 73) vorgegeben war, wollte der Gesetzgeber mit dem AltEinkG eine &quot;steuerrechtssystematisch schl&uuml;ssige und folgerichtige Behandlung von Altersvorsorgeaufwendungen und Altersbez&uuml;gen&quot; erreichen (vgl. BTDrucks 15\/2150, S. 1 und 22). Der Stufenplan zur Verwirklichung der nachgelagerten Besteuerung der Altersrentenbez&uuml;ge sah vor, dass gem&auml;&szlig; &sect; 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a EStG Leibrenten und andere Leistungen aus der sog. Basisversorgung, die im Jahr 2005 beginnen bzw. bereits in zuvor liegenden Jahren begonnen haben, zu 50 % in die Bemessungsgrundlage der Einkommensteuer eingehen. Der steuerbare Anteil der Rente f&uuml;r jeden neu hinzukommenden Rentnerjahrgang (Kohorte) steigt kontinuierlich, so dass erstmalig f&uuml;r die &quot;Rentnerkohorte&quot; des Jahres 2040 die Leibrente in voller H&ouml;he steuerpflichtig sein wird. Der sich ergebende steuerfrei bleibende Teil der Jahresbruttorente (d.h. der Unterschiedsbetrag zwischen dem Jahresbetrag der Rente und dem der Besteuerung unterliegenden Anteil der Rente) wird f&uuml;r jeden Steuerpflichtigen auf die Dauer seines Rentenbezugs festgeschrieben (&sect; 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Doppelbuchst. aa S&auml;tze 4 und 5 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Gesetzgeber hat damit im Bereich der &Uuml;bergangsregelung den Ankn&uuml;pfungspunkt zur Ermittlung des zu versteuernden Rentenanteils ge&auml;ndert. Er macht die Besteuerung nicht mehr von dem Lebensalter des Rentenberechtigten bei Beginn der Rente abh&auml;ngig, sondern lediglich vom Jahr des Rentenbeginns. Dies gilt auch f&uuml;r Rentennachzahlungen, deren Besteuerungsanteil damit systemgerecht und ohne Probleme ermittelt werden kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit &sect; 52 Abs. 1 EStG beabsichtigte der Gesetzgeber die vollst&auml;ndige Umstellung der Rentenbesteuerung auf das neue System. Konsequenterweise wurden alle ab dem Jahr 2005 zugeflossenen Rentenbez&uuml;ge unterschiedslos der &Uuml;bergangsregelung unterworfen und entsprechend dem Rentenbeginn einer Kohorte zugeordnet. Von dieser &Uuml;bergangsregelung sind dann ebenfalls Rentennachzahlungen f&uuml;r fr&uuml;here Jahre betroffen (so auch FG D&uuml;sseldorf, Urteil vom 11. M&auml;rz 2009&nbsp;&nbsp;7 K 3215\/08 E, EFG 2009, 1381; Oberfinanzdirektion &#8211;OFD&#8211; Frankfurt\/M., Verf&uuml;gung vom 4. August 2006 &#8211; S 2255 A &#8211; 23 &#8211; St 218, Der Betrieb &#8211;DB&#8211; 2006, 1925; Fischer in Kirchhof, EStG, 10. Aufl., &sect; 22 Rz 37; L&uuml;sch in Littmann\/Bitz\/Pust, Das Einkommensteuerrecht, Kommentar, &sect; 22 Rz 108; a.A. Nieders&auml;chsisches FG in EFG 2010, 719).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dass nach dem &#8211;nicht n&auml;her pr&auml;zisierten&#8211; Vorbringen des Kl&auml;gers die Rentennachzahlungen f&uuml;r das Jahr 2003 erst versp&auml;tet ausgezahlt worden sind, erfordert nicht, ein Grundprinzip der Einkommensbesteuerung, n&auml;mlich die Besteuerung nur des tats&auml;chlich verwirklichten Sachverhalts, gesetzlich einzuschr&auml;nken. Die Finanzverwaltung hat zwar bis zur Neuregelung der Rentenbesteuerung durch das AltEinkG die Auffassung vertreten, bei Nachzahlungen von Leibrenten sei in F&auml;llen einer zwischenzeitlichen &Auml;nderung der gesetzlichen Ertragsanteile nicht der im Veranlagungszeitraum des Zuflusses geltende Ertragsanteil ma&szlig;geblich, sondern derjenige, der f&uuml;r diejenigen Veranlagungszeitr&auml;ume gegolten habe, f&uuml;r die die Nachzahlungen geleistet worden seien (vgl. dazu die Erlasse des Hessischen Finanzministeriums vom 5. September 1997 und vom 26. M&auml;rz 1998 S 2255 A &#8211; 40 &#8211; II B 1 a, juris und die Verf&uuml;gung der OFD Frankfurt vom 15. Mai 1998 S 2255 A &#8211; 23 &#8211; St II 22, ESt-Kartei &sect; 22 Karte 13). Nach Inkrafttreten des AltEinkG ist die Finanzverwaltung demgegen&uuml;ber der Auffassung, die Besteuerung der Rentennachzahlungen richte sich nach der im Zuflusszeitpunkt geltenden Fassung des &sect; 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a EStG (OFD Frankfurt in DB 2006, 1925).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Neuregelung der Rentenbesteuerung durch das AltEinkG ist &#8211;auch in Bezug auf die Rentennachzahlungen fr&uuml;herer Jahre&#8211; verfassungsgem&auml;&szlig;. Die Besteuerung der Rentennachzahlungen des Jahres 2003 gem&auml;&szlig; &sect; 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Doppelbuchst. aa EStG verst&ouml;&szlig;t insbesondere nicht gegen das R&uuml;ckwirkungsverbot.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Bereits in den Urteilen vom 19. Januar 2010 X R 53\/08 (BFHE 228, 223) sowie vom 4. Februar 2010 X R 52\/08 (BFH\/NV 2010, 1253) und X R 58\/08 (BFHE 228, 326) hat der erkennende Senat entschieden, dass die ge&auml;nderte Besteuerung der Renteneink&uuml;nfte aufgrund des Systems der nachgelagerten Besteuerung unter Aufgabe des Systems der Ertragsanteilsbesteuerung ab dem Jahr 2005 nicht gegen den rechtsstaatlichen Grundsatz des Vertrauensschutzes verst&ouml;&szlig;t.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Abw&auml;gung zwischen dem Ausma&szlig; des durch die Gesetzes&auml;nderung verursachten Vertrauensschadens und der Beeintr&auml;chtigung der gesch&uuml;tzten Grundrechtspositionen des Einzelnen (insbesondere Art. 2 Abs. 1, Art. 12 Abs. 1, Art. 14 Abs. 1 des Grundgesetzes) einerseits und der Bedeutung des gesetzgeberischen Anliegens f&uuml;r das Gemeinwohl andererseits f&uuml;hre zu dem Ergebnis, dass die verfassungsrechtlich geforderte Beseitigung der steuerlichen Ungleichbehandlung der Alterseink&uuml;nfte &#8211;bei gleichzeitiger Ber&uuml;cksichtigung der Finanzierbarkeit der Neuregelung f&uuml;r die &ouml;ffentlichen Haushalte&#8211; das Interesse des Steuerpflichtigen am Fortbestand der Ertragsanteilsbesteuerung seiner Renteneink&uuml;nfte &uuml;berwiege. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird auf die Ausf&uuml;hrungen in den Senatsurteilen jeweils unter B.II.2. Bezug genommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) In Bezug auf die Besteuerung der nachgezahlten Renten des Kl&auml;gers ist &#8211;ebenso wie auch bei laufenden Rentenzahlungen&#8211; von einer unechten R&uuml;ckwirkung oder tatbestandlichen R&uuml;ckankn&uuml;pfung auszugehen, da belastende Rechtsfolgen der Norm erst nach ihrer Verk&uuml;ndung eingetreten sind, hier die insoweit nachteilige Besteuerung mit dem Besteuerungsanteil des &sect; 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Doppelbuchst. aa EStG ab dem 1. Januar 2005. Tatbestandlich sind sie aber von einem bereits ins Werk gesetzten Sachverhalt, den bereits im Jahr 2003 entstandenen Rentenanspr&uuml;chen ausgel&ouml;st worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Eine unechte R&uuml;ckwirkung ist nach der Rechtsprechung des BVerfG nicht grunds&auml;tzlich unzul&auml;ssig. Die Gew&auml;hrung vollst&auml;ndigen Schutzes zu Gunsten des Fortbestehens der bisherigen Rechtslage w&uuml;rde ansonsten den dem Gemeinwohl verpflichteten Gesetzgeber in wichtigen Bereichen l&auml;hmen und den Konflikt zwischen der Verl&auml;sslichkeit der Rechtsordnung und der Notwendigkeit ihrer &Auml;nderung im Hinblick auf einen Wandel der Lebensverh&auml;ltnisse in nicht mehr vertretbarer Weise zu Lasten der Anpassungsf&auml;higkeit der Rechtsordnung l&ouml;sen. Der verfassungsrechtliche Vertrauensschutz geht insbesondere nicht so weit, den Staatsb&uuml;rger vor jeder Entt&auml;uschung zu bewahren. Soweit nicht besondere Momente der Schutzw&uuml;rdigkeit hinzutreten, genie&szlig;t die blo&szlig; allgemeine Erwartung, das geltende Recht werde zuk&uuml;nftig unver&auml;ndert fortbestehen, keinen erh&ouml;hten verfassungsrechtlichen Schutz.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Gesetzgeber muss aber, soweit er f&uuml;r k&uuml;nftige Rechtsfolgen an zur&uuml;ckliegende Sachverhalte ankn&uuml;pft, dem verfassungsrechtlich gebotenen Vertrauensschutz in hinreichendem Ma&szlig; Rechnung tragen. Die Interessen der Allgemeinheit, die mit der Regelung verfolgt werden, und das Vertrauen des Einzelnen auf die Fortgeltung der Rechtslage sind abzuw&auml;gen. Eine unechte R&uuml;ckwirkung ist mit den Grunds&auml;tzen grundrechtlichen und rechtsstaatlichen Vertrauensschutzes daher nur vereinbar, wenn sie zur F&ouml;rderung des Gesetzeszwecks geeignet und erforderlich ist und wenn bei einer Gesamtabw&auml;gung zwischen dem Gewicht des entt&auml;uschten Vertrauens und dem Gewicht und der Dringlichkeit der die Rechts&auml;nderung rechtfertigenden Gr&uuml;nde die Grenze der Zumutbarkeit gewahrt bleibt (so die j&uuml;ngsten BVerfG-Beschl&uuml;sse vom 7. Juli 2010&nbsp;&nbsp;2 BvR 748\/05, 2 BvR 753\/05, 2 BvR 1738\/05, BFH\/NV 2010, 1976; 2 BvL 14\/02, 2 BvL 2\/04, 2 BvL 13\/05, BFH\/NV 2010, 1959 und 2 BvL 1\/03, 2 BvL 57\/06, 2 BvL 58\/06, BFH\/NV 2010, 1968, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Diese verfassungsrechtlichen Grunds&auml;tze zugrunde gelegt, ist bei der Gesamtabw&auml;gung der Interessen auf Seiten des Kl&auml;gers zu ber&uuml;cksichtigen, dass die gem&auml;&szlig; &sect;&sect; 33 ff., 99 SGB VI i.V.m. &sect; 40 SGB I bereits im Jahr 2003 entstandene Rente eine unter Geltung des alten Einkommensteuerrechts erworbene Rechtsposition darstellt. Es handelt sich damit nicht mehr lediglich um eine vertrauensrechtlich nicht besonders gesch&uuml;tzte Erwartung, z.B. von k&uuml;nftigen Renteneinnahmen. Vielmehr ist bereits ein &quot;Verm&ouml;gensbestand im grundrechtlich gesch&uuml;tzten Verf&uuml;gungsbereich&quot; konkret vorhanden (vgl. BVerfG-Beschluss in BFH\/NV 2010, 1959, unter C.II.2.b aa). Diese konkret verfestigte Verm&ouml;gensposition wird durch die Anwendung der Neuregelung der Rentenbesteuerung erheblich entwertet, da die Rentenzahlungen f&uuml;r 2003 nicht mehr mit einem Ertragsanteil von 32 %, sondern einem Besteuerungsanteil von 50 % besteuert werden. Die nachtr&auml;gliche Entwertung der bereits im Jahr 2003 verfestigten Rechtsposition des Kl&auml;gers durch das AltEinkG f&uuml;hrt zu einem erh&ouml;hten Rechtfertigungsbedarf (vgl. BVerfG-Beschluss in BFH\/NV 2010, 1959, unter C.II.2.b aa). Hierf&uuml;r reichen die Gr&uuml;nde, die die generelle Einbeziehung bereits laufender Renten in die gesetzliche Neuregelung rechtfertigen (siehe die unter II.4.a zitierte Senatsrechtsprechung), allein noch nicht aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Rechtfertigungsgrund f&uuml;r die Einbeziehung auch von Nachzahlungen in die Neuregelungen ist das dem EStG f&uuml;r &Uuml;berschusseink&uuml;nfte zugrunde liegende Zuflussprinzip. &sect; 11 EStG erm&ouml;glicht die Abschnittsbesteuerung, indem er die Entscheidung dar&uuml;ber trifft, wann eine Einnahme anzusetzen ist (vgl. HHR\/Birk\/Kister, &sect; 11 EStG Rz 3). Es ist offensichtlich, dass der Gesetzgeber gewisse H&auml;rten, die sich notwendigerweise aus der Abschnittsbesteuerung und dem Zuflussprinzip im Einzelfalle ergeben k&ouml;nnen, bewusst in Kauf genommen hat (siehe auch BFH-Urteil vom 5. M&auml;rz 1981 IV R 101\/78, nicht ver&ouml;ffentlicht).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit dieser Grundentscheidung f&uuml;r die Anwendung des Zuflussprinzips bei den &Uuml;berschusseink&uuml;nften, zu denen auch die Renteneink&uuml;nfte geh&ouml;ren, geht eine Verwaltungsvereinfachung einher, die ebenfalls als Rechtfertigungsgrund heranzuziehen ist. Der Notwendigkeit einer im Rentenbesteuerungsverfahren als Massenverfahren einfachen, praktikablen und gesamtwirtschaftlich tragf&auml;higen L&ouml;sung hat der Senat bereits in seinem Urteil vom 26. November 2008 X R 15\/07 (BFHE 223, 445, BStBl II 2009, 710) eine entscheidende Bedeutung zugebilligt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dem Hinweis des Kl&auml;gers, eine Komplizierung des Verfahrens sei bei der steuerlichen Beurteilung von Rentennachzahlungen nicht zu bef&uuml;rchten, da die zeitliche Zuordnung der Rentenzahlungen ohne Weiteres m&ouml;glich sei, ist entgegenzuhalten, dass zur Einsch&auml;tzung des Verwaltungs- und Kontrollaufwands einer gesetzlichen Regelung der Gesetzgeber aufgerufen ist, der eine Einsch&auml;tzungspr&auml;rogative besitzt (siehe auch Senatsurteil in BFH\/NV 2010, 1253). Daf&uuml;r, dass er diese willk&uuml;rlich ausge&uuml;bt h&auml;tte, ist vorliegend kein Anhaltspunkt erkennbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hinzu kommt, dass selbst nach Auffassung des Kl&auml;gers Rentennachzahlungen f&uuml;r Zeitr&auml;ume bis zum 31. Dezember 2004 nur dann nach der bisherigen Systematik der Rentenbesteuerung zu besteuern sind, wenn der Steuerpflichtige die Zahlung der Rente so rechtzeitig beantragt hat, dass er die Rente ohne Schwierigkeit bis zum 31. Dezember 2004 h&auml;tte erhalten k&ouml;nnen. Diese Einschr&auml;nkung, die dem Billigkeitsgedanken entspringt, w&uuml;rde aber dazu f&uuml;hren, dass die Finanzverwaltung das Procedere der Rentenantragstellung zu &uuml;berpr&uuml;fen und zu bewerten h&auml;tte, um zu entscheiden, ob bei einem rechtzeitigen und vollst&auml;ndigen Antrag im Einzelfall eine Ertragsanteilsbesteuerung durchzuf&uuml;hren w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Schlie&szlig;lich ist zu ber&uuml;cksichtigen, dass die Grundz&uuml;ge der Neuregelung der Rentenbesteuerung bereits seit dem Entwurf des AltEinkG vom 9. Dezember 2003 (BTDrucks 15\/2150) bekannt waren. Die Steuerpflichtigen konnten sich sp&auml;testens ab Verk&uuml;ndung des AltEinkG am 5. Juli 2004 bis zum Ende des Jahres 2004 auf die ab dem 1. Januar 2005 geltende Neuregelung einstellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 13.4.2011, X R 17\/10 Teilweise inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 13.4.2011 X R 1\/10 &#8211; Besteuerung von nach dem 31.12.2004 zugeflossenen Rentennachzahlungen &#8211; Rechtsfortbildung im Wege der teleologischen Reduzierung Tatbestand 1&nbsp; I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) erzielte im Streitjahr Eink&uuml;nfte aus Leibrenten, aus selbst&auml;ndiger Arbeit als Rentenberater sowie aus Gewerbebetrieb. F&uuml;r 2005 &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-17-10-teilweise-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-1342011-x-r-1-10-besteuerung-von-nach-dem-31122004-zugeflossenen-rentennachzahlungen-rechtsfortbildung-im-wege-der-teleologischen-reduzierung-3\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;R&nbsp;17\/10 &#8211; Teilweise inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 13.4.2011 X R 1\/10 &#8211; Besteuerung von nach dem 31.12.2004 zugeflossenen Rentennachzahlungen &#8211; Rechtsfortbildung im Wege der teleologischen Reduzierung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-9690","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9690","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9690"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9690\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9690"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9690"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9690"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}