{"id":9764,"date":"2012-12-20T02:48:06","date_gmt":"2012-12-20T00:48:06","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=9764"},"modified":"2012-12-20T02:48:06","modified_gmt":"2012-12-20T00:48:06","slug":"iv-r-52-10-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-1442011-iv-r-46-09-ein-windpark-besteht-aus-mehreren-selbstaendigen-wirtschaftsguetern-deren-betriebsgewoehnliche-nutzungsdauer-grundsaetzlich-einheitlich-z","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-52-10-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-1442011-iv-r-46-09-ein-windpark-besteht-aus-mehreren-selbstaendigen-wirtschaftsguetern-deren-betriebsgewoehnliche-nutzungsdauer-grundsaetzlich-einheitlich-z\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;R&nbsp;52\/10 &#8211; Inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 14.4.2011 IV R 46\/09 &#8211; Ein Windpark besteht aus mehreren selbst&auml;ndigen Wirtschaftsg&uuml;tern, deren betriebsgew&ouml;hnliche Nutzungsdauer grunds&auml;tzlich einheitlich zu sch&auml;tzen ist &#8211; Abgrenzung selbst&auml;ndiges Wirtschaftsgut unselbst&auml;ndiger Teil eines anderen verbundenen Wirtschaftsguts &#8211; Keine Anwendung von International Accounting Standards bzw. International Financial Reporting Standards &#8211; Bestimmung der Nutzungsdauer &#8211; Anwendung der AfA-Tabellen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 14.4.2011, IV R 52\/10<\/p>\n<p class=\"titel\">Inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 14.4.2011 IV R 46\/09 &#8211; Ein Windpark besteht aus mehreren selbst&auml;ndigen Wirtschaftsg&uuml;tern, deren betriebsgew&ouml;hnliche Nutzungsdauer grunds&auml;tzlich einheitlich zu sch&auml;tzen ist &#8211; Abgrenzung selbst&auml;ndiges Wirtschaftsgut unselbst&auml;ndiger Teil eines anderen verbundenen Wirtschaftsguts &#8211; Keine Anwendung von International Accounting Standards bzw. International Financial Reporting Standards &#8211; Bestimmung der Nutzungsdauer &#8211; Anwendung der AfA-Tabellen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) ist eine sog. Fondsgesellschaft in der Rechtsform einer GmbH &#038; Co. KG, die einen Windpark bestehend aus vier Windkraftanlagen (WKA) betreibt. Die Beigeladene ist im Jahr 2002 als Gesellschafterin aus der Kl&auml;gerin ausgeschieden. Der Windpark wurde Ende 2001 in Betrieb genommen. Von den bis 2001 angefallenen Herstellungskosten der Gesamtanlage in H&ouml;he von 12.468.135,15 DM entfielen 171.017,14 DM auf die Zuwegung und ein Betrag von 452.813,74 DM auf die Verkabelung. Im Jahr 2002 entstanden weitere nachtr&auml;gliche Herstellungskosten. Die Kl&auml;gerin buchte s&auml;mtliche Kosten f&uuml;r die Erstellung des Windparks auf einem Konto &quot;technische Anlage&quot; und schrieb die Anlage auf 16 Jahre degressiv ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach einer Au&szlig;enpr&uuml;fung vertrat der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) die Auffassung, dass der Windpark aus mehreren selbst&auml;ndigen Wirtschaftsg&uuml;tern mit teilweise unterschiedlicher Nutzungsdauer bestehe. Es sei von folgenden Wirtschaftsg&uuml;tern auszugehen:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table cellpadding=\"1\" cellspacing=\"2\" border=\"0\" class=\"Rsp\">\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">Art&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">Nutzungsdauer<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">Zuwegung&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">unbeweglich&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">19 Jahre<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">Windparkverkabelung<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">beweglich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">25 Jahre<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">WKA mit Fundament&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">beweglich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">16 Jahre<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">Kompakttrafostation<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">beweglich&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">16 Jahre<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">Umspannwerk (&Uuml;bergabestation)&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">beweglich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">16 Jahre<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Davon ausgehend erlie&szlig; das FA ge&auml;nderte Bescheide &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Grundlagen f&uuml;r die Einkommensbesteuerung 2001 bis 2004 sowie &uuml;ber die gesonderte Feststellung des vortragsf&auml;higen Gewerbeverlustes auf den 31. Dezember 2001 bis 31. Dezember 2004.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer dagegen nach erfolglosem Einspruchsverfahren gerichteten Klage wendete sich die Kl&auml;gerin gegen die Herabsetzung der Absetzungen f&uuml;r Abnutzung (AfA) f&uuml;r die Verkabelung sowie f&uuml;r die Zuwegung, jeweils bedingt durch den Ansatz einer von der WKA abweichenden Nutzungsdauer von 25 bzw. 19 Jahren. Auch diese Wirtschaftsg&uuml;ter stellten zusammen mit der WKA ein einheitliches Wirtschaftsgut dar und seien deshalb einheitlich auf 16 Jahre abzuschreiben. Der daran ankn&uuml;pfende bezifferte Klageantrag, der auf der von der Kl&auml;gerin eingereichten Berechnung vom 29. September 2009 beruht, basiert auf dem Ansatz einer linearen AfA f&uuml;r die Zuwegung und einer degressiven AfA f&uuml;r die Verkabelung jeweils ausgehend von einer 16j&auml;hrigen Nutzungsdauer. Mit diesem Begehren hatte die Klage Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Wesentlichen f&uuml;hrte das Finanzgericht (FG) aus: Zwar bildeten die Verkabelung und die Zuwegung mit der WKA kein einheitliches Wirtschaftsgut. Jedoch sei die Nutzungsdauer der Zuwegung und der Verkabelung der Nutzungsdauer der WKA anzupassen, da die Zuwegung und die Verkabelung mit Ablauf der betriebsgew&ouml;hnlichen Nutzungsdauer von 16 Jahren f&uuml;r die WKA wirtschaftlich verbraucht seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Verkabelung und die Zuwegung seien eigenst&auml;ndige Wirtschaftsg&uuml;ter, da sie unabh&auml;ngig voneinander weder unvollst&auml;ndig erschienen noch einander ein negatives Gepr&auml;ge g&auml;ben. Die einzelnen Anlagen seien auch in dem Kaufvertrag gesondert ausgewiesen worden und daher individualisierbar. Ihnen komme deshalb ein eigener wirtschaftlicher Wert zu. Der selbst&auml;ndigen Bewertbarkeit stehe nicht entgegen, dass die Wirtschaftsg&uuml;ter miteinander verbunden und nicht eigenst&auml;ndig nutzbar seien. Dar&uuml;ber hinaus habe gerade die Verkabelung eine &uuml;bergeordnete Sonderfunktion, da sie mehrere WKA untereinander verbinde und daher nicht auf die einzelne WKA bezogen werden k&ouml;nne.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Nutzungsdauer der Zuwegung und der Verkabelung sei jedoch der Nutzungsdauer der WKA anzupassen. Beide Wirtschaftsg&uuml;ter seien mit Ablauf der betriebsgew&ouml;hnlichen Nutzungsdauer f&uuml;r die WKA von 16 Jahren zwar nicht technisch, aber wirtschaftlich verbraucht. Sie seien n&auml;mlich auf die derzeitige besondere Anlage zugeschnitten. Ausgehend von der schnell fortschreitenden technischen Entwicklung sei die Verkabelung f&uuml;r eine nachfolgende WKA-Generation (sog. &quot;repowering&quot;) nicht mehr nutzbar. Es sei davon auszugehen, dass zuk&uuml;nftige WKA deutlich leistungsst&auml;rker seien und eine wirtschaftlich sinnvolle anderweitige Nutzung oder Verwertung der Verkabelung daher ausscheide. Die betriebsgew&ouml;hnliche Nutzungsdauer der Verkabelung sei mithin der Nutzungsdauer der WKA anzupassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gleiches gelte f&uuml;r die Zuwegung. Auch diese sei anlagenspezifisch erstellt worden. Sie sei ebenfalls bei einem &quot;repowering&quot; zur&uuml;ckzubauen, da die neue Anlage auf Grund der zu erwartenden technischen &Auml;nderungen nicht an derselben Stelle errichtet werden k&ouml;nnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision r&uuml;gt das FA die Verletzung materiellen Rechts. Mit der Anpassung der Nutzungsdauer der Verkabelung und der Zuwegung an die Nutzungsdauer der WKA werde im Ergebnis die zuvor festgestellte Selbst&auml;ndigkeit der Wirtschaftsg&uuml;ter wieder zur&uuml;ckgenommen. Das FG differenziere nicht gen&uuml;gend zwischen wirtschaftlicher und technischer Nutzungsdauer. Vielmehr mache es die wirtschaftliche Nutzungsdauer abh&auml;ngig von der technischen Nutzungsdauer eines anderen im Funktions- und Nutzungszusammenhang stehenden Wirtschaftsguts. Die betriebsgew&ouml;hnliche Nutzungsdauer eines Wirtschaftsguts werde aber im Ausgangspunkt durch die technische Nutzungsdauer bestimmt. Eine k&uuml;rzere wirtschaftliche Nutzungsdauer bilde die Ausnahme. Eine solche sei nur anzunehmen, wenn die M&ouml;glichkeit einer wirtschaftlich sinnvollen Nutzung oder Verwertung des Wirtschaftsguts endg&uuml;ltig entfallen sei. F&uuml;r eine solche Annahme reiche der prognostizierte Ablauf der betriebsgew&ouml;hnlichen Nutzungsdauer eines anderen Wirtschaftsguts, hier der WKA, nicht. Die von dem FG herangezogenen Umst&auml;nde seien gegenw&auml;rtig noch nicht greifbar. Das Betriebskonzept der Kl&auml;gerin sehe zudem eine &uuml;ber die Abschreibungsdauer der WKA hinausgehende Betriebslaufzeit von 20 Jahren vor. Auch seien die Wegerechte f&uuml;r 25 Jahre vereinbart worden. Eine Verk&uuml;rzung der betriebsgew&ouml;hnlichen Nutzungsdauer komme daher erst in dem Zeitpunkt in Betracht, in dem feststehe, dass die Verkabelung und die Zuwegung f&uuml;r eine geplante neue Anlage nicht verwendet werden k&ouml;nnen. Diesem Umstand sei jedoch &uuml;ber eine Teilwertabschreibung oder eine Absetzung f&uuml;r au&szlig;ergew&ouml;hnliche Abnutzung Rechnung zu tragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat hat das vorliegende Verfahren wegen gesonderter und einheitlicher Feststellung von Grundlagen f&uuml;r die Einkommensbesteuerung 2001 von dem Verfahren IV R 46\/09 abgetrennt und die Beigeladene mit Beschluss vom 22. Dezember 2010 gem&auml;&szlig; &sect; 48 Abs. 1 Nr. 3 i.V.m. &sect; 60 Abs. 3 der Finanzgerichtsordnung (FGO) beigeladen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt (sinngem&auml;&szlig;), die Vorentscheidung wegen gesonderter und einheitlicher Feststellung von Grundlagen f&uuml;r die Einkommensbesteuerung 2001 aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt (sinngem&auml;&szlig;), die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie nimmt Bezug auf die Vorentscheidung und hebt erg&auml;nzend hervor, dass die Zuwegung und die Verkabelung auf die vorhandene WKA zugeschnitten seien und beide angesichts der fortschreitenden technischen Entwicklung keiner weiteren Verwendung bei einer WKA der kommenden Generation zugef&uuml;hrt werden k&ouml;nnten. Zutreffend habe das FG daher die Nutzungsdauer der Zuwegung und der Verkabelung in Anlehnung an die in den amtlichen AfA-Tabellen angegebene Nutzungsdauer einer WKA auf 16 Jahre gesch&auml;tzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beigeladene hat keinen Antrag gestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision des FA ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect; 126 Abs. 2 und Abs. 4 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Ergebnis zutreffend hat das FG den Windpark nicht als einheitliches Wirtschaftsgut beurteilt und die betriebsgew&ouml;hnliche Nutzungsdauer der Verkabelung und der Zuwegung auf 16 Jahre gesch&auml;tzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die WKA mit Fundament und dem Kompakttransformator einschlie&szlig;lich der (Niederspannungs-)Verkabelung zwischen der Gondel und dem Steuerschrank und von dort bis zum Kompakttransformator (interne Verkabelung) einerseits und die (Mittelspannungs-)Verkabelung zwischen den Kompakttransformatoren bis zum Stromnetz des Energieversorgers (externe Verkabelung) zusammen mit der &Uuml;bergabestation andererseits stellen jeweils (zusammengesetzte) eigenst&auml;ndige Wirtschaftsg&uuml;ter dar. Daneben ist die Zuwegung als weiteres eigenst&auml;ndiges Wirtschaftsgut zu sehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach dem Grundsatz der Einzelbewertung in &sect; 252 Abs. 1 Nr. 3 des Handelsgesetzbuchs, der nach &sect; 5 Abs. 1 Satz 1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) auch in der Steuerbilanz zu beachten ist, sind die Wirtschaftsg&uuml;ter (Verm&ouml;gensgegenst&auml;nde) einzeln anzusetzen und zu bewerten (Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 22. November 1988 VIII R 62\/85, BFHE 155, 322, BStBl II 1989, 359). Wirtschaftsgut ist nach st&auml;ndiger Rechtsprechung jeder greifbare betriebliche Vorteil, f&uuml;r den der Erwerber eines Betriebs etwas aufwenden w&uuml;rde (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 7. August 2000 GrS 2\/99, BFHE 192, 339, BStBl II 2000, 632, unter C.II. der Gr&uuml;nde, m.w.N.). Es muss sich um einen Gegenstand handeln, der nach der Verkehrsanschauung einer besonderen Bewertung zug&auml;nglich ist. Des Weiteren muss das Wirtschaftsgut in einem eigenen, selbst&auml;ndigen Nutzungs- und Funktionszusammenhang stehen und entsprechend in Erscheinung treten (vgl. u.a. BFH-Urteil vom 5. Juni 2008 IV R 67\/05, BFHE 222, 265, BStBl II 2008, 960, unter II.1.c der Gr&uuml;nde, zum Baumbestand als Wirtschaftsgut).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wird eine bewegliche Sache mit einer oder mehreren anderen beweglichen Sachen verbunden oder &#8211;wie im Streitfall&#8211; zu einer Anlage zusammengestellt, so ist zu entscheiden, ob es sich bei den einzelnen Gegenst&auml;nden jeweils noch um selbst&auml;ndige Wirtschaftsg&uuml;ter handelt oder nur um unselbst&auml;ndige Teile des anderen (verbundenen) Wirtschaftsguts. Ausschlaggebend dabei ist, ob die eingef&uuml;gten oder die zusammengestellten Gegenst&auml;nde weiterhin ihre selbst&auml;ndige Bewertbarkeit behalten. Entscheidend f&uuml;r dieses Kriterium wiederum sind neben dem gemeinsamen Zweck insbesondere der Grad der Festigkeit einer vorgenommenen Verbindung, der Zeitraum, auf den eine Verbindung oder die gemeinsame Nutzung mehrerer beweglicher Sachen angelegt ist, sowie das &auml;u&szlig;ere Erscheinungsbild. Ist Letzteres dadurch bestimmt, dass die Gegenst&auml;nde f&uuml;r sich allein betrachtet unvollst&auml;ndig erscheinen oder gar ein Gegenstand ohne den\/die anderen ein negatives Gepr&auml;ge hat, ist regelm&auml;&szlig;ig von einem einheitlichen Wirtschaftsgut auszugehen (BFH-Urteil vom 9. August 2001 III R 30\/00, BFHE 196, 442, BStBl II 2001, 842, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Verbindung, die eine fortbestehende selbst&auml;ndige Bewertbarkeit ausschlie&szlig;t, ist im Allgemeinen anzunehmen, wenn Wirtschaftsg&uuml;ter &uuml;ber die einheitliche Zweckbestimmung durch den Steuerpflichtigen in seinem Betrieb hinaus durch eine technische Verbindung oder &quot;Verzahnung&quot; in der Weise verflochten sind, dass durch die Abtrennung eines der Teile entweder f&uuml;r den zu beurteilenden einzelnen Gegenstand oder f&uuml;r das Wirtschaftsgut, aus dem er herausgetrennt wurde, die Nutzbarkeit f&uuml;r den Betrieb verloren geht (BFH-Urteil vom 21. Juli 1998 III R 110\/95, BFHE 186, 572, BStBl II 1998, 789, m.w.N.). In einen betrieblichen Nutzungszusammenhang eingef&uuml;gte Wirtschaftsg&uuml;ter sind demnach als technisch aufeinander abgestimmt anzusehen, wenn zus&auml;tzlich zu einem wirtschaftlichen (betrieblichen) Zusammenhang ihre naturwissenschaftlichen oder technischen Eigenschaften auf einen gemeinsamen Einsatz angelegt sind. Hiervon ist in der Regel auszugehen, wenn einem Gegenstand ohne einen anderen bzw. ohne andere Gegenst&auml;nde schon aus rein technischen Gr&uuml;nden allein keine Nutzbarkeit zukommt (BFH-Urteil vom 25. Mai 2000 III R 20\/97, BFHE 192, 191, BStBl II 2001, 365). Eine blo&szlig;e Abgestimmtheit auf Grund bestimmter, branchentypischer Fertigungsnormen gen&uuml;gt f&uuml;r eine technische Abgestimmtheit nicht (BFH-Urteil vom 7. September 2000 III R 71\/97, BFHE 193, 192, BStBl II 2001, 41). Ebenso wenig gen&uuml;gt f&uuml;r die Annahme eines einheitlichen Wirtschaftsguts, dass mehrere Gegenst&auml;nde einem einheitlichen Zweck dienen. Diese &quot;Zweckeinheit&quot; ist lediglich ein Indiz daf&uuml;r, dass eine Zusammenfassung der betreffenden Gegenst&auml;nde in Betracht kommen kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Bei Anwendung dieser Grunds&auml;tze handelt es sich bei dem Windpark nicht um ein Wirtschaftsgut im Sinne einer nicht teilbaren Einheit, sondern um mehrere selbst&auml;ndige Wirtschaftsg&uuml;ter (ebenso Bl&uuml;mich\/Buciek, &sect; 5 EStG Rz 310; Schmidt\/ Kulosa, EStG, 30. Aufl., &sect; 7 Rz 107; Abele, Betriebs-Berater &#8211;BB&#8211; 2009, 2420, Wischott\/Krohn\/Nogens, Deutsches Steuerrecht 2009, 1737; Urbahns, Steuern und Bilanzen &#8211;StuB&#8211; 2009, 869). Als selbst&auml;ndige Wirtschaftsg&uuml;ter sind die vier WKA mit Fundament sowie interner Verkabelung einschlie&szlig;lich des jeweiligen Kompakttransformators, die externe Verkabelung einschlie&szlig;lich der &Uuml;bergabestation und die Zuwegung anzusehen (ebenso Urteil des FG Rheinland-Pfalz vom 6. Mai 2010&nbsp;&nbsp;1 K 2037\/07, BB 2011, 946, unter Bezugnahme auf die Rechtsansicht der Finanzverwaltung).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die einzelnen WKA mit Fundament einschlie&szlig;lich des Kompakttransformators sowie interner Verkabelung sind zwar aus verschiedenen Gegenst&auml;nden zusammengesetzt. Diese sind aber technisch aufeinander abgestimmt und k&ouml;nnen nach der Montage nur zusammen genutzt werden, so dass es an einer selbst&auml;ndigen Nutzungsf&auml;higkeit der einzelnen Teile fehlt. Die einzelnen Bauteile sind auch hinreichend fest und auf Dauer verbunden. Sie k&ouml;nnen nur in ihrer technischen Verbundenheit ihren bestimmungsgem&auml;&szlig;en betrieblichen Einsatz, die Einspeisung des mit Hilfe der Windenergie erzeugten Stroms in das &ouml;ffentliche Stromnetz, erf&uuml;llen und stehen daher in einem einheitlichen selbst&auml;ndigen Nutzungs- und Funktionszusammenhang. Der von den Rotorbl&auml;ttern angetriebene Generator erzeugt Niederspannungsstrom, der mittels Niederspannungsverkabelung &uuml;ber den entsprechenden Steuerschrank (Niederspannungsverteiler) zu den jeweiligen Kompakttransformatoren geleitet wird. Um den Niederspannungsstrom in das Stromnetz eines Energieversorgers (Stromnetz) einspeisen zu k&ouml;nnen, bedarf es der Transformation des Niederspannungsstroms in Hochspannungsstrom. Diese technisch notwendige Transformation erf&uuml;llt der den einzelnen WKA jeweils zugeordnete Kompakttransformator. Dar&uuml;ber hinaus dient der Transformator der betriebsnotwendigen Stromversorgung der elektronischen Bauteile der WKA (z.B. Ausrichtung der Rotorbl&auml;tter per Fernsteuerung, u.a.). Mit dem Anschluss (der Verkabelung) des Kompakttransformators an die WKA verliert dieser daher nach der Verkehrsanschauung als technisch notwendiger Bestandteil der Stromerzeugungsanlage seine Selbst&auml;ndigkeit und wird unselbst&auml;ndiger Teil des erweiterten einheitlichen Wirtschaftsguts WKA. Daraus folgt zugleich, dass auch das Niederspannungskabel, das den Kompakttransformator mit der WKA verbindet, dem Wirtschaftsgut WKA zuzuordnen ist. Auch nach dem &auml;u&szlig;eren Erscheinungsbild erscheinen die verbundenen Teile unvollst&auml;ndig und erhalten ohne die anderen Teile eine negative Eigenart. Insoweit sind die einzelnen WKA einschlie&szlig;lich des Kompakttransformators sowie interner Verkabelung vergleichbar mit einer Satellitenempfangsanlage, deren einzelne Komponenten (Satelliten-Empf&auml;nger [Antennen], Verst&auml;rker- und Verteileranlagen sowie Verbindungskabel und einzelne Abnahmedosen je Wohnung) der BFH nach deren Zusammenf&uuml;gung ebenfalls als einheitliches Wirtschaftsgut beurteilt hat (BFH-Urteil in BFHE 192, 191, BStBl II 2001, 365).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der vorliegenden Beurteilung steht nicht entgegen, dass die Erstellung der Verkabelung zwischen dem Steuerschrank am Fu&szlig;turm und den Kompakttransformatoren sowie die Errichtung der einzelnen Kompakttransformatoren und des Fundaments nicht zusammen mit der Herstellung der WKA in Auftrag gegeben worden sind. Aus den verschiedenen Anschaffungs-\/Herstellungsvorg&auml;ngen folgt lediglich, dass die einzelnen Bauteile zun&auml;chst im Rahmen der jeweiligen Auftr&auml;ge selbst&auml;ndige Wirtschaftsg&uuml;ter waren. Dieser Umstand hat f&uuml;r die hier zu beurteilende Frage, ob die Selbst&auml;ndigkeit der Wirtschaftsg&uuml;ter auch nach der Zusammenf&uuml;gung mit anderen Wirtschaftsg&uuml;tern erhalten bleibt, keinerlei Relevanz.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine dar&uuml;ber hinausgehende Aufteilung der WKA in weitere Komponenten, wie dies wohl nach dem Komponentenansatz nach den International Accounting Standards bzw. International Financial Reporting Standards m&ouml;glich w&auml;re (Verlautbarung des Instituts der Wirtschaftspr&uuml;fer vom 29. Mai 2009 IDW RH HFA 1.016, IDW-Fachnachrichten 2009, 362, dazu Willeke, StuB 2009, 679), ist nicht geboten. Diese Standards haben f&uuml;r die steuerliche Gewinnermittlung keine Bedeutung (vgl. Bl&uuml;mich\/Buciek, &sect; 5 EStG Rz 105, m.w.N) und sind deshalb nicht geeignet, den f&uuml;r den steuerlichen Wirtschaftsgutbegriff ma&szlig;geblichen Nutzungs- und Funktionszusammenhang durch einen Komponentenansatz zu ersetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Daneben stellt die externe Verkabelung in Verbindung mit der &Uuml;bergabestation ein weiteres selbst&auml;ndiges Wirtschaftsgut dar. Die externe Verkabelung unterscheidet sich deutlich von der internen Verkabelung. Bei Letzterer handelt es sich, wie dargelegt, um eine Niederspannungsleitung, w&auml;hrend die externe Verkabelung aus einer Mittelspannungsleitung besteht. Die externe Verkabelung verbindet im Wege einer Ringschaltung die einzelnen Kompakttransformatoren nebst angeschlossener WKA und leitet den umgewandelten Starkstrom &uuml;ber die &Uuml;bergabestation an das Stromnetz weiter. Die externe Verkabelung steht damit im Nutzungs- und Funktionszusammenhang mit allen vier WKA, die &#8211;wie ebenfalls dargelegt&#8211; jeweils selbst&auml;ndige Wirtschaftsg&uuml;ter sind. Sie stellt zwar eine technische Verbindung zwischen den einzelnen Wirtschaftsg&uuml;tern WKA dar, ohne diese aber nach dem &auml;u&szlig;eren Erscheinungsbild zu einem einheitlichen Wirtschaftsgut Windpark zu verbinden. Ebenso wenig l&auml;sst sich die externe Verkabelung nebst &Uuml;bergabestation nur einer der vier WKA zuordnen. Die externe Verkabelung nebst &Uuml;bergabestation tritt damit auch &auml;u&szlig;erlich erkennbar als selbst&auml;ndiges Wirtschaftsgut in Erscheinung; externe Verkabelung und &Uuml;bergabestation bilden ein einheitliches selbst&auml;ndiges Wirtschaftsgut. Nur &uuml;ber die &Uuml;bergabestation ist es m&ouml;glich, den transformierten Starkstrom in das Stromnetz einzuspeisen. Angesichts dieser engen technischen Verkn&uuml;pfung gelten f&uuml;r die Beurteilung als einheitliches Wirtschaftsgut dieselben Grunds&auml;tze wie f&uuml;r das einheitliche Wirtschaftsgut WKA und Kompakttransformator.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Schlie&szlig;lich ist auch die Zuwegung als selbst&auml;ndiges Wirtschaftsgut zu beurteilen. Die Zuwegung ist nach der Verkehrsanschauung einer besonderen Bewertung zug&auml;nglich. Zudem steht sie in einem eigenen, selbst&auml;ndigen Nutzungs- und Funktionszusammenhang und tritt auch entsprechend in Erscheinung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Abnutzbare Wirtschaftsg&uuml;ter des Anlageverm&ouml;gens sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um die AfA nach &sect; 7 EStG, anzusetzen (&sect; 6 Abs. 1 Nr. 1 EStG). Die AfA bemisst sich nach der betriebsgew&ouml;hnlichen Nutzungsdauer (&sect; 7 Abs. 1 Satz 2 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Aus dem Grundsatz der Einzelbewertung f&uuml;r das selbst&auml;ndige Wirtschaftsgut folgt, dass es nur eine einheitliche Nutzungsdauer haben kann (BFH-Urteil vom 25. M&auml;rz 1988 III R 96\/85, BFHE 153, 119, BStBl II 1988, 655, unter 1.c; Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 26. November 1973 GrS 5\/71, BFHE 111, 242, BStBl II 1974, 132, unter II.2.c). Dies gilt unabh&auml;ngig davon, ob einzelne unselbst&auml;ndige Teile des Wirtschaftsguts eine k&uuml;rzere oder l&auml;ngere Nutzungsdauer haben. Ma&szlig;gebend ist die Nutzungsdauer des Teils, welches dem Wirtschaftsgut das Gepr&auml;ge gibt (ebenso Schmidt\/Kulosa, a.a.O., &sect; 7 Rz 103, &quot;Hauptteil&quot;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Unter Nutzungsdauer ist der Zeitraum zu verstehen, in dem das Wirtschaftsgut erfahrungsgem&auml;&szlig; verwendet oder genutzt werden kann. &quot;Betriebsgew&ouml;hnliche&quot; Nutzungsdauer bedeutet, dass die besonderen betrieblichen Verh&auml;ltnisse zu beachten sind, unter denen das Wirtschaftsgut eingesetzt wird. Ma&szlig;gebend f&uuml;r die Bestimmung der Nutzungsdauer ist nicht die Dauer der betrieblichen Nutzung durch den einzelnen Steuerpflichtigen, sondern die objektive Nutzbarkeit eines Wirtschaftsguts unter Ber&uuml;cksichtigung der besonderen betriebstypischen Beanspruchung (BFH-Urteile vom 26. Juli 1991 VI R 82\/89, BFHE 165, 378, BStBl II 1992, 1000, und vom 19. November 1997 X R 78\/94, BFHE 184, 522, BStBl II 1998, 59, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Nutzungsdauer wird bestimmt durch den technischen Verschlei&szlig;, die wirtschaftliche Entwertung sowie rechtliche Gegebenheiten, welche die Nutzungsdauer eines Gegenstands begrenzen k&ouml;nnen. Die technische Nutzungsdauer umfasst den Zeitraum, in dem sich das Wirtschaftsgut technisch verbraucht. Die wirtschaftliche Nutzungsdauer umfasst den Zeitraum, in dem das Wirtschaftsgut rentabel genutzt werden kann. Ist ein Wirtschaftsgut zwar nicht mehr entsprechend der urspr&uuml;nglichen Zweckbestimmung nutzbar, hat es aber wegen seiner Nutzbarkeit f&uuml;r andere noch einen erheblichen Verkaufswert, ist es auch f&uuml;r den Unternehmer wirtschaftlich noch nicht verbraucht (BFH-Urteil in BFHE 184, 522, BStBl II 1998, 59). Entsprechen sich die wirtschaftliche und technische Nutzungsdauer nicht, k&ouml;nnen sich die Steuerpflichtigen auf die f&uuml;r sie g&uuml;nstigere Alternative berufen (BFH-Urteile vom 2. Dezember 1977 III R 58\/75, BFHE 124, 172, BStBl II 1978, 164, und in BFHE 165, 378, BStBl II 1992, 1000, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Die betriebsgew&ouml;hnliche Nutzungsdauer bzw. die Gesamtnutzungsdauer des Wirtschaftsguts ist nach den Gegebenheiten des konkreten Betriebs bzw. nach den tats&auml;chlichen Verh&auml;ltnissen beim einzelnen Steuerpflichtigen unter Abw&auml;gung aller Umst&auml;nde des Einzelfalls zu sch&auml;tzen (BFH-Urteile in BFHE 165, 378, BStBl II 1992, 1000, und in BFHE 184, 522, BStBl II 1998, 59).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Als Hilfsmittel f&uuml;r die Sch&auml;tzung der Nutzungsdauer hat das Bundesministerium der Finanzen (BMF) unter Beteiligung der Fachverb&auml;nde der Wirtschaft AfA-Tabellen f&uuml;r allgemein verwendbare Anlageg&uuml;ter und f&uuml;r verschiedene Wirtschaftszweige herausgegeben. Sie ber&uuml;cksichtigen sowohl die technische als auch die wirtschaftliche Nutzungsdauer. Sie haben zun&auml;chst die Vermutung der Richtigkeit f&uuml;r sich, sind aber f&uuml;r die Gerichte nicht bindend (BFH-Beschluss vom 4. Juli 2002 IV B 44\/02, BFH\/NV 2002, 1559, und BFH-Urteil in BFHE 165, 378, BStBl II 1992, 1000). Gleichwohl sind die AfA-Tabellen von den Steuergerichten unter dem Gesichtspunkt der Selbstbindung der Verwaltung und im Hinblick auf das Prinzip der Gleichm&auml;&szlig;igkeit der Besteuerung zu beachten. Dies gilt allerdings dann nicht, wenn die Anwendung der AfA-Tabelle im Regelfall zu einer offensichtlich unzutreffenden Besteuerung f&uuml;hren w&uuml;rde (BFH-Urteil in BFHE 165, 378, BStBl II 1992, 1000).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>f) Nach der im Streitjahr 2001 geltenden AfA-Tabelle betr&auml;gt die betriebsgew&ouml;hnliche Nutzungsdauer f&uuml;r WKA 16 Jahre (AfA-Tabelle f&uuml;r die allgemein verwendbaren Anlageg&uuml;ter, BMF-Schreiben vom 15. Dezember 2000, BStBl I 2000, 1532, Ziffer 3.1.5) und f&uuml;r die Hofbefestigungen mit Packlage 19 Jahre (Ziffer 2.1.1). Nach der vorrangig anzuwendenden branchengebundenen AfA-Tabelle f&uuml;r den Wirtschaftszweig &quot;Energie- und Wasserversorgung&quot; (BMF-Schreiben vom 24. Januar 1995, BStBl I 1995, 144) betr&auml;gt die betriebsgew&ouml;hnliche Nutzungsdauer f&uuml;r Transformatoren, Transformatorenh&auml;user, Umformeranlagen jeweils 20 Jahre (Ziffern 1.2.16 bis 1.2.18) und f&uuml;r die Hochspannungskabel bis 20 kV (Ziffer 1.2.8.3) sowie Niederspannungskabel (Ziffer 1.2.9.2) jeweils 25 Jahre.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Ausgehend von den dargestellten Grunds&auml;tzen hat das FG im Ergebnis zu Recht die betriebsgew&ouml;hnliche Nutzungsdauer der Verkabelung und der Zuwegung auf 16 Jahre gesch&auml;tzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach den Feststellungen des FG ist nicht eindeutig erkennbar, ob es dem Wirtschaftsgut &quot;Verkabelung&quot; nur die externe oder auch die interne Verkabelung oder Teile von Letzterer zugeordnet hat. Das Fehlen ausreichender Feststellungen stellt regelm&auml;&szlig;ig einen materiell-rechtlichen Mangel dar, der grunds&auml;tzlich &#8211;auch ohne R&uuml;ge&#8211; zur Aufhebung der Vorentscheidung f&uuml;hrt (BFH-Urteil vom 27. April 1999 III R 21\/96, BFHE 189, 255, BStBl II 1999, 670, m.w.N.). Eine Aufhebung kommt vorliegend jedoch nicht in Betracht, da sich die Entscheidung des FG aus anderen Gr&uuml;nden als richtig darstellt (&sect; 126 Abs. 4 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Ausgehend von den AfA-Tabellen betr&auml;gt die betriebsgew&ouml;hnliche Nutzungsdauer f&uuml;r die WKA mit Fundament einschlie&szlig;lich des Kompakttransformators sowie interner Verkabelung 16 Jahre, da das einheitliche Wirtschaftsgut ma&szlig;geblich von der WKA gepr&auml;gt wird. Zwischen den Beteiligten steht die 16j&auml;hrige Nutzungsdauer f&uuml;r die WKA nebst Fundament auch nicht in Streit. Gleiches gilt f&uuml;r den Kompakttransformator, der zwar zu Unrecht als selbst&auml;ndiges Wirtschaftsgut eingestuft worden ist, dessen Nutzungsdauer die Beteiligten aber &uuml;bereinstimmend mit 16 Jahren gesch&auml;tzt haben. Jedenfalls im Ergebnis zutreffend hat das FG daher die betriebsgew&ouml;hnliche Nutzungsdauer der internen Verkabelung auf 16 Jahre gesch&auml;tzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die betriebsgew&ouml;hnliche Nutzungsdauer f&uuml;r die externe Verkabelung in Verbindung mit der &Uuml;bergabestation betr&auml;gt nach der AfA-Tabelle f&uuml;r den Wirtschaftszweig &quot;Energie- und Wasserversorgung&quot; (BStBl I 1995, 144) 20 Jahre (Ziffer 1.2.18, Umformeranlagen). Denn dieses zusammengesetzte Wirtschaftsgut wird nach au&szlig;en erkennbar ma&szlig;geblich von der &Uuml;bergabestation gepr&auml;gt. Das FA hat die betriebsgew&ouml;hnliche Nutzungsdauer der &Uuml;bergabestation (Umspannwerk) in &Uuml;bereinstimmung mit der Kl&auml;gerin auf 16 Jahre gesch&auml;tzt. Der Senat hat keine Anhaltspunkte daf&uuml;r, dass diese &uuml;bereinstimmende Sch&auml;tzung, obwohl sie von der amtlichen AfA-Tabelle abweicht, auf fehlerhaften Annahmen beruht und deshalb zu einer unzutreffenden Besteuerung f&uuml;hrt. Bereits davon ausgehend hat das FG die betriebsgew&ouml;hnliche Nutzungsdauer der externen Verkabelung zutreffend auf 16 Jahre gesch&auml;tzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Dar&uuml;ber hinaus ist es revisionsrechtlich nicht zu beanstanden, dass das FG die betriebsgew&ouml;hnliche Nutzungsdauer der externen Verkabelung (nebst &Uuml;bergabestation) und der Zuwegung in Abweichung von den amtlichen AfA-Tabellen unter Ber&uuml;cksichtigung des wirtschaftlichen Wertverzehrs auf 16 Jahre gesch&auml;tzt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Rahmen der ihm obliegenden Sch&auml;tzungsbefugnis hat das FG zun&auml;chst ber&uuml;cksichtigt, dass sowohl die Zuwegung, was die Tragf&auml;higkeit und die r&auml;umliche Lage angeht, als auch die externe Verkabelung, Letztere insbesondere im Hinblick auf den Leitungsquerschnitt, ausschlie&szlig;lich auf die streitgegenst&auml;ndlichen WKA zugeschnitten sind. Diese Feststellung ist f&uuml;r den Senat mangels substantiierter Verfahrensr&uuml;gen bindend (&sect; 118 Abs. 2 FGO). Sodann hat das FG prognostiziert, dass k&uuml;nftige WKA-Generationen, die der streitgegenst&auml;ndlichen WKA nachfolgen werden, angesichts der rasant fortschreitenden technischen Entwicklung g&auml;nzlich andere technische und bauliche Spezifikationen aufweisen werden. Ausgehend von diesen Pr&auml;missen hat das FG sodann unterstellt, dass die derzeitige Verkabelung und auch die Zuwegung im Fall einer Neuerrichtung des Windparks (sog. &quot;repowering&quot;) nach Ablauf der 16j&auml;hrigen Nutzungsdauer der WKA nicht mehr weiter genutzt werden k&ouml;nnen und damit wirtschaftlich mit dem Ablauf der Nutzungsdauer der WKA ebenfalls verbraucht sein werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Ausf&uuml;hrungen bewegen sich im Rahmen der dem FG obliegenden Sch&auml;tzungsbefugnis und sind revisionsrechtlich nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es ist insbesondere nicht zu beanstanden, wenn sich das FG an der in den AfA-Tabellen ausgewiesenen betriebsgew&ouml;hnlichen Nutzungsdauer eines anderen Wirtschaftsguts, hier der WKA, orientiert. Darin liegt keine unzul&auml;ssige Vermengung der nach der AfA-Tabelle ermittelten Nutzungsdauer des einen Wirtschaftsguts (WKA) mit der wirtschaftlichen Nutzungsdauer eines anderen Wirtschaftsguts (Verkabelung und Zuwegung). Die Sch&auml;tzung ber&uuml;cksichtigt lediglich, dass die Wirtschaftsg&uuml;ter einem gemeinsamen Zweck dienen. Sie steht auch nicht im Widerspruch zu der Annahme, dass es sich bei der externen Verkabelung und der Zuwegung um eigenst&auml;ndige Wirtschaftsg&uuml;ter handelt. Denn ungeachtet der Eigenst&auml;ndigkeit der einzelnen Wirtschaftsg&uuml;ter kann nicht au&szlig;er Betracht bleiben, dass sie nach der nicht zu beanstandenden Prognose des FG im Falle eines zuk&uuml;nftigen &quot;repowering&quot; jedenfalls an diesem Standort keiner Verwendung mehr zugef&uuml;hrt werden k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dem FA ist zuzugeben, dass die technische Nutzungsdauer der externen Verkabelung und der Zuwegung ausgehend von den AfA-Tabellen nach 16 Jahren noch nicht abgelaufen ist. Darauf kommt es indes nicht an, wenn, wie vorliegend, die wirtschaftliche Nutzungsdauer k&uuml;rzer ist. Die Umst&auml;nde, die zu einer k&uuml;rzeren wirtschaftlichen Nutzungsdauer f&uuml;hren, sind auch greifbar im Sinne der Rechtsprechung (vgl. BFH-Urteil in BFHE 184, 522, BStBl II 1998, 59). Es ist nicht ersichtlich und vom FA auch nicht vorgetragen worden, dass die Verkabelung oder die Zuwegung nach Ablauf der Nutzungsdauer der WKA m&ouml;glicherweise f&uuml;r Dritte anderweitig nutzbar sein k&ouml;nnten und insoweit ein erheblicher Verkaufswert zu erwarten ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r den wirtschaftlichen Verbrauch der externen Verkabelung und der Zuwegung zum Ende der betriebsgew&ouml;hnlichen Nutzungsdauer der WKA sprechen zudem auch die genehmigungsrechtlichen Besonderheiten. Die WKA bedurften bis zum 30. Juni 2005 einer Baugenehmigung gem&auml;&szlig; &sect;&sect; 29 ff. des Baugesetzbuchs und ab dem 1. Juli 2005 einer Betriebsgenehmigung gem&auml;&szlig; &sect;&sect; 4 ff. des Bundes-Immissionsschutzgesetzes. Beide Genehmigungen sind anlagenbezogen und erl&ouml;schen grunds&auml;tzlich mit der Entfernung der Anlage. Ob unter Ber&uuml;cksichtigung der zuk&uuml;nftigen bau- und immissionsrechtlichen Vorschriften eine Genehmigung zur Errichtung bzw. zum Betrieb einer WKA an demselben Standort (&quot;repowering&quot;) erneut erteilt werden wird, kann in dem ma&szlig;geblichen Zeitpunkt, in dem die Nutzungsdauer der externen Verkabelung und der Zuwegung zu sch&auml;tzen ist (Bilanzstichtag im Jahr der Anschaffung\/Herstellung) nicht beurteilt werden. Kann eine hinreichend sichere Prognose f&uuml;r ein &quot;repowering&quot; am Standort der WKA nicht getroffen werden, h&auml;lt es der Senat daher f&uuml;r geboten, die Nutzungsdauer f&uuml;r die externe Verkabelung und die Zuwegung ungeachtet der Frage, ob beide den technischen Anforderungen einer zuk&uuml;nftigen WKA-Generation &uuml;berhaupt gen&uuml;gen k&ouml;nnten, in Anlehnung an die Nutzungsdauer der WKA zu bestimmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA setzt sich zudem in Widerspruch zu seiner eigenen Auffassung, wenn es zur Beurteilung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer der Verkabelung und der Zuwegung in Anlehnung an das Betriebskonzept der Kl&auml;gerin, welches eine 20j&auml;hrige Nutzung der WKA vorsieht, und\/oder an das vereinbarte Wegerecht von 25 Jahren auf eine tats&auml;chlich l&auml;ngere Laufzeit der WKA abstellen will. Das FA hat die betriebsgew&ouml;hnliche Nutzungsdauer der WKA ausschlie&szlig;lich unter Heranziehung der AfA-Tabelle mit 16 Jahren angesetzt. Zu Recht hat es bei der Bemessung der Nutzungsdauer weder auf das Betriebskonzept der Kl&auml;gerin noch auf die Dauer der Vereinbarung des Wegerechts abgestellt. Es ist nicht ersichtlich und von dem FA auch nicht vorgetragen worden, welche objektiv nachpr&uuml;fbaren Umst&auml;nde dem Betriebskonzept oder dem Nutzungsvertrag zu Grunde liegen, die eine Abweichung von den AfA-Tabellen rechtfertigen k&ouml;nnten. Insoweit muss es bei dem Grundsatz verbleiben, dass derjenige, der eine von den AfA-Tabellen abweichende Nutzungsdauer geltend macht, entsprechende Gr&uuml;nde substantiiert vorzutragen hat (BFH-Urteile vom 8. November 1996 VI R 29\/96, BFH\/NV 1997, 288, und vom 15. Februar 2001 III R 130\/95, BFH\/NV 2001, 1041; Urteile des FG K&ouml;ln vom 27. November 2007&nbsp;&nbsp;8 K 3037\/06, Entscheidungen der Finanzgerichte 2008, 836, und des Nieders&auml;chsischen FG vom 29. Januar 2009&nbsp;&nbsp;10 K 333\/07, juris).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der danach zutreffende Ansatz einer 16j&auml;hrigen betriebsgew&ouml;hnlichen Nutzungsdauer der WKA muss dann aber gleicherma&szlig;en gelten, soweit es darauf f&uuml;r die Bestimmung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer der Verkabelung und der Zuwegung ankommt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ebenso wenig ist dem FA dahin zu folgen, dass eine von der AfA-Tabelle abweichende k&uuml;rzere Nutzungsdauer erst in dem Zeitpunkt in Betracht kommt, in dem die Betriebseinstellung der WKA bevorsteht. Insoweit verkennt das FA, dass die Festlegung der Nutzungsdauer auf einer Sch&auml;tzung und damit einer Prognoseentscheidung beruht, die auf den im Zeitpunkt des AfA-Beginns bekannten Tatsachen beruht. Es ist jeder Sch&auml;tzung immanent, dass sie von den sp&auml;ter eintretenden tats&auml;chlichen Verh&auml;ltnissen abweichen kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Sache ist spruchreif. &Uuml;ber die Abschreibungsmethode besteht zwischen den Beteiligten kein Streit. Ausgehend von ihrem Klagebegehren hat die Kl&auml;gerin f&uuml;r die Zuwegung AfA in gleichen Jahresbetr&auml;gen (lineare Abschreibung) geltend gemacht. Angesichts dessen bedarf es keiner Entscheidung, ob die Zuwegung im Streitfall eine Betriebsvorrichtung i.S. des &sect; 68 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 des Bewertungsgesetzes darstellt (vgl. dazu BFH-Urteile vom 2. Juni 1971 III R 18\/70, BFHE 102, 560, BStBl II 1971, 673, und vom 19. Februar 1974 VIII R 20\/73, BFHE 113, 397, BStBl II 1975, 20), f&uuml;r die auch eine AfA in fallenden Jahresbetr&auml;gen (degressive Abschreibung) vorgenommen werden k&ouml;nnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 14.4.2011, IV R 52\/10 Inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 14.4.2011 IV R 46\/09 &#8211; Ein Windpark besteht aus mehreren selbst&auml;ndigen Wirtschaftsg&uuml;tern, deren betriebsgew&ouml;hnliche Nutzungsdauer grunds&auml;tzlich einheitlich zu sch&auml;tzen ist &#8211; Abgrenzung selbst&auml;ndiges Wirtschaftsgut unselbst&auml;ndiger Teil eines anderen verbundenen Wirtschaftsguts &#8211; Keine Anwendung von International Accounting Standards bzw. International Financial Reporting Standards &#8211; Bestimmung &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-52-10-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-1442011-iv-r-46-09-ein-windpark-besteht-aus-mehreren-selbstaendigen-wirtschaftsguetern-deren-betriebsgewoehnliche-nutzungsdauer-grundsaetzlich-einheitlich-z\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IV&nbsp;R&nbsp;52\/10 &#8211; Inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 14.4.2011 IV R 46\/09 &#8211; Ein Windpark besteht aus mehreren selbst&auml;ndigen Wirtschaftsg&uuml;tern, deren betriebsgew&ouml;hnliche Nutzungsdauer grunds&auml;tzlich einheitlich zu sch&auml;tzen ist &#8211; Abgrenzung selbst&auml;ndiges Wirtschaftsgut unselbst&auml;ndiger Teil eines anderen verbundenen Wirtschaftsguts &#8211; Keine Anwendung von International Accounting Standards bzw. 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