{"id":9806,"date":"2012-12-06T17:31:52","date_gmt":"2012-12-06T15:31:52","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=9806"},"modified":"2012-12-06T17:31:52","modified_gmt":"2012-12-06T15:31:52","slug":"i-r-2-10-durch-anteilsvereinigung-ausgeloeste-grunderwerbsteuern-sind-keine-anschaffungskosten-begriff-der-anschaffungskosten-besteuerungsgegenstand-des-par-1-abs-3-nr-1-grestg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-2-10-durch-anteilsvereinigung-ausgeloeste-grunderwerbsteuern-sind-keine-anschaffungskosten-begriff-der-anschaffungskosten-besteuerungsgegenstand-des-par-1-abs-3-nr-1-grestg\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;2\/10 &#8211; Durch Anteilsvereinigung ausgel&ouml;ste Grunderwerbsteuern sind keine Anschaffungskosten &#8211; Begriff der &quot;Anschaffungskosten&quot; &#8211; Besteuerungsgegenstand des &sect; 1 Abs. 3 Nr. 1 GrEStG"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 20.4.2011, I R 2\/10<\/p>\n<p class=\"titel\">Durch Anteilsvereinigung ausgel&ouml;ste Grunderwerbsteuern sind keine Anschaffungskosten &#8211; Begriff der &quot;Anschaffungskosten&quot; &#8211; Besteuerungsgegenstand des &sect; 1 Abs. 3 Nr. 1 GrEStG<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Die infolge einer Sacheinlage von Gesellschaftsanteilen aufgrund Anteilsvereinigung ausgel&ouml;sten Grunderwerbsteuern sind von der aufnehmenden Gesellschaft nicht als Anschaffungs(neben)kosten der eingebrachten Anteile zu aktivieren.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitpunkt ist, ob in Zusammenhang mit der Einbringung von Kapitalgesellschaftsanteilen aufgrund Anteilsvereinigung angefallene Grunderwerbsteuern als Anschaffungskosten der erworbenen Anteile zu aktivieren sind oder ob es sich dabei um sofort abzugsf&auml;higen Aufwand handelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) ist eine GmbH mit abweichendem Wirtschaftsjahr zum 30. September, die im Streitjahr (2000) die Rechtsform einer AG hatte und deren s&auml;mtliche Anteile &#8211;teilweise mittelbar&#8211; von der X-AG gehalten wurden. Die X-AG war ferner unmittelbar zu jeweils 50,1 v.H. an der A-GmbH sowie an der B-AG beteiligt. Zu den Betriebsverm&ouml;gen der beiden letztgenannten Gesellschaften z&auml;hlte jeweils auch Grundbesitz. Die restlichen Anteile an der A-GmbH und an der B-AG geh&ouml;rten zum ganz &uuml;berwiegenden Teil der Y-AG, an der die Kl&auml;gerin im Streitjahr zu 88 v.H. beteiligt war und zu der sie als Organtr&auml;gerin in einem k&ouml;rperschaftsteuerrechtlichen Organschaftsverh&auml;ltnis stand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Einbringungsvertrag vom 29. Juni 2000 &uuml;bertrug die X-AG ihre Anteile an der A-GmbH und an der B-AG im Rahmen einer bei der Kl&auml;gerin durchgef&uuml;hrten Kapitalerh&ouml;hung durch Sacheinlage gem&auml;&szlig; &sect; 183 des Aktiengesetzes (AktG) auf diese. Die Einbringung erfolgte nach &sect; 20 des Umwandlungssteuergesetzes 1995 zu Buchwerten. Nach Erwerb der Anteile war die Kl&auml;gerin auf Grundlage des Berechnungsmodus des &sect; 1 Abs. 3 Nr. 1 i.V.m. Abs. 4 Nr. 2 Buchst. b des Grunderwerbsteuergesetzes i.d.F. des Steuerentlastungsgesetzes 1999\/2000\/2002 vom 24. M&auml;rz 1999 (BGBl I 1999, 402, BStBl I 1999, 304) &#8211;GrEStG&#8211; f&uuml;r die Hinzurechnung von Anteilen abh&auml;ngiger Gesellschaften zu mehr als 95 v.H. unmittelbar und mittelbar an beiden Gesellschaften beteiligt. Das zust&auml;ndige Betriebsfinanzamt wertete den Einbringungsvorgang als grunderwerbsteuerpflichtige Anteilsvereinigung gem&auml;&szlig; &sect; 1 Abs. 3 GrEStG und stellte die grunderwerbsteuerrechtlichen Bemessungsgrundlagen entsprechend fest. Die jeweiligen Belegenheitsfinanz&auml;mter setzten gegen&uuml;ber der Kl&auml;gerin Grunderwerbsteuern in H&ouml;he von zuletzt insgesamt 435.283,23 EUR fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin zog die Zahlungen f&uuml;r die Grunderwerbsteuern in ihrer Steuerbilanz zum 30. September 2000 als Betriebsausgaben ab. In ihrer Handelsbilanz &#8211;nicht aber in der Steuerbilanz&#8211; aktivierte die Kl&auml;gerin die Grunderwerbsteuern als Anschaffungsnebenkosten auf die eingebrachten Beteiligungen. Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) vertrat die Auffassung, bei den Aufwendungen f&uuml;r die Grunderwerbsteuern handele es sich um aktivierungspflichtige Anschaffungsnebenkosten auf die eingebrachten Beteiligungen und erlie&szlig; entsprechende k&ouml;rperschaftsteuerrechtliche &Auml;nderungsbescheide f&uuml;r das Streitjahr.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die deswegen erhobene Klage blieb ohne Erfolg; das Finanzgericht (FG) D&uuml;sseldorf hat sie als unbegr&uuml;ndet abgewiesen. Sein Urteil vom 8. Dezember 2009&nbsp;&nbsp;6 K 4720\/07 K,F ist in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2010, 666 abgedruckt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegen das FG-Urteil richtet sich die auf Verletzung materiellen Rechts gest&uuml;tzte Revision der Kl&auml;gerin.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie beantragt, das FG-Urteil aufzuheben und den Bescheid &uuml;ber K&ouml;rperschaftsteuer 2000, Solidarit&auml;tszuschlag und Feststellungen nach &sect; 47 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes (KStG 1999) vom 2. Oktober 2007 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 5. Dezember 2007 dahingehend zu &auml;ndern, dass von einem um die aktivierte Grunderwerbsteuer geringeren zu versteuernden Einkommen ausgegangen wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist im Hinblick auf die Festsetzung der K&ouml;rperschaftsteuer begr&uuml;ndet und f&uuml;hrt insoweit gem&auml;&szlig; &sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur Aufhebung des angefochtenen Urteils und zur antragsgem&auml;&szlig;en &Auml;nderung des angefochtenen Bescheids. Im &Uuml;brigen bleibt das Rechtsmittel ohne Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Bei der Ermittlung des Bilanzgewinns der Kl&auml;gerin sind die infolge der grunderwerbsteuerrechtlichen Anteilsvereinigungen hinsichtlich der A-GmbH und der B-AG gegen die Kl&auml;gerin festgesetzten Grunderwerbsteuern nicht als Anschaffungsnebenkosten der durch Sacheinlage erworbenen Beteiligungen an diesen Gesellschaften zu aktivieren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Im Ausgangspunkt zutreffend &#8211;und auch von der Revision nicht beanstandet&#8211; hat das FG allerdings angenommen, dass die Beteiligungen an den Kapitalgesellschaften in der Bilanz der Kl&auml;gerin zum 30. September 2000 gem&auml;&szlig; &sect; 8 Abs. 1 KStG 1999 i.V.m. &sect; 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 1 des Einkommensteuergesetzes (EStG 1997) mit den Anschaffungskosten anzusetzen sind. Denn der Kl&auml;gerin wurden die Beteiligungen nicht durch eine Einlage der X-AG i.S. von &sect; 6 Abs. 1 Nr. 5 EStG 1997 zugef&uuml;hrt, f&uuml;r die die in dieser Vorschrift normierten Bewertungsregeln gelten w&uuml;rden, sondern durch einen Erwerbsvorgang. Die Einbringung der Beteiligungen im Wege der Kapitalerh&ouml;hung durch Sacheinlage (&sect; 183 AktG) ist steuerrechtlich als tausch&auml;hnliches Gesch&auml;ft (Hingabe der Einlageforderung gegen den Empfang des Sachwertes, vgl. Senatsurteile vom 24. April 2007 I R 35\/05, BFHE 218, 97, BStBl II 2008, 253, und vom 7. April 2010 I R 55\/09, BFHE 229, 518, BStBl II 2010, 1094, m.w.N.) und nicht als Einlage anzusehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die gegen die Kl&auml;gerin festgesetzten Grunderwerbsteuern rechnen indes entgegen der Ansicht der Vorinstanz nicht zu den Anschaffungs(neben)kosten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach der Definition des &sect; 255 Abs. 1 Satz 1 des Handelsgesetzbuchs (HGB) sind Anschaffungskosten die Aufwendungen, die geleistet werden, um einen Verm&ouml;gensgegenstand zu erwerben und in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen, soweit sie dem Verm&ouml;gensgegenstand einzeln zugeordnet werden k&ouml;nnen. Dazu geh&ouml;ren auch die Nebenkosten sowie die nachtr&auml;glichen Anschaffungskosten (&sect; 255 Abs. 1 Satz 2 HGB). Dieser handelsrechtliche Begriff der Anschaffungskosten ist in Ermangelung einer abweichenden Definition im K&ouml;rperschaft- oder Einkommensteuergesetz auch der steuerbilanziellen Beurteilung zugrunde zu legen (Senatsurteil vom 3. August 2005 I R 36\/04, BFHE 211, 112, BStBl II 2006, 369, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Begriff der Anschaffungskosten ist wegen der Einbeziehung von Nebenkosten und nachtr&auml;glichen Anschaffungskosten grunds&auml;tzlich umfassend. Er enth&auml;lt &#8211;unter Ausschluss der Gemeinkosten&#8211; alle mit dem Anschaffungsvorgang verbundenen Kosten (Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 19. April 1977 VIII R 44\/74, BFHE 122, 108, BStBl II 1977, 600; Adler\/D&uuml;ring\/ Schmaltz, Rechnungslegung und Pr&uuml;fung der Unternehmen, 6. Aufl., &sect; 255 HGB Rz 18), somit neben der Entrichtung des Kaufpreises alle sonstigen Aufwendungen des Erwerbers, die in einem unmittelbaren wirtschaftlichen Zusammenhang mit der Anschaffung stehen, insbesondere zwangsl&auml;ufig im Gefolge der Anschaffung anfallen (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 6. Juli 1989 IV R 27\/87, BFHE 157, 554, BStBl II 1990, 126). Nicht entscheidend ist, ob diese Kosten bereits im Zeitpunkt des Erwerbs oder erst im Anschluss hieran als Folgekosten des Erwerbsvorgangs entstehen (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 12. Juni 1978 GrS 1\/77, BFHE 125, 516, BStBl II 1978, 620).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Allerdings k&ouml;nnen &quot;Anschaffungs&quot;kosten eines Wirtschaftsguts nur solche Kosten sein, die nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten dessen Beschaffung tats&auml;chlich zuzuordnen sind (BFH-Urteile vom 3. Juli 1997 III R 114\/95, BFHE 183, 504, BStBl II 1997, 811; vom 17. Oktober 2001 I R 32\/00, BFHE 197, 58, BStBl II 2002, 349). Hierzu ist ein blo&szlig;er kausaler oder zeitlicher Zusammenhang mit der Anschaffung nicht ausreichend. Vielmehr kommt es auf die Zweckbestimmung der Aufwendungen an (finaler Begriff der Anschaffungskosten, vgl. BFH-Urteil vom 13. Oktober 1983 IV R 160\/78, BFHE 139, 273, BStBl II 1984, 101; Senatsurteil in BFHE 211, 112, BStBl II 2006, 369, jeweils m.w.N.). Dieser Zweck muss &#8211;aus der Sicht des Bilanzierenden&#8211; auf die beabsichtigte Funktion und Eigenschaft (&quot;angestrebter Erfolg und betriebsbereiter Zustand&quot;, vgl. BFH-Beschluss in BFHE 125, 516, BStBl II 1978, 620) des angeschafften Wirtschaftsguts als Teil des Betriebsverm&ouml;gens gerichtet sein (Senatsurteil in BFHE 211, 112, BStBl II 2006, 369).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Ob nach diesen Ma&szlig;gaben die Grunderwerbsteuern, die bei Erwerb von Gesellschaftsanteilen nach Ma&szlig;gabe von &sect; 1 Abs. 3 Nr. 1 GrEStG infolge unmittelbarer oder mittelbarer Anteilsvereinigung entstehen k&ouml;nnen, als Anschaffungsnebenkosten auf die hinzuerworbenen Anteile anzusehen sind, wird unterschiedlich beurteilt. Einige FG und die Finanzverwaltung bejahen dies (neben der vorinstanzlichen Entscheidung auch Urteil des FG M&uuml;nchen vom 21. Juni 2005&nbsp;&nbsp;2 K 3182\/02, EFG 2007, 252; FG Baden-W&uuml;rttemberg, Urteil vom 7. Juli 2009&nbsp;&nbsp;6 K 2349\/08, juris; Verf&uuml;gung des Bayerischen Landesamtes f&uuml;r Steuern vom 20. August 2007, Deutsches Steuerrecht &#8211;DStR&#8211; 2007, 1679; Verf&uuml;gung der Oberfinanzdirektion Hannover vom 24. Juli 2007 S 2171-65-StO 221\/222, juris; ebenso Kulosa in Schmidt, Einkommensteuergesetz, 30. Aufl., &sect; 6 Rz 54 &#8211;anders Glanegger in Schmidt, 28. Aufl., &sect; 6 Rz 84&#8211;; Gosch in Kirchhof, Einkommensteuergesetz, 9. Aufl., &sect; 17 Rz 105; Grotherr, Betriebs-Berater &#8211;BB&#8211; 1994, 1970, 1975; Hoffmann in Littmann\/Bitz\/Pust, Das Einkommensteuerrecht, &sect; 6 EStG Rz 167 &#8211;offenlassend ders. in Hoffmann\/L&uuml;denbach, NWB Kommentar Bilanzierung, 2. Aufl., &sect; 255 Rz 27 [Fn. 36]&#8211;; Widmann in Widmann\/Mayer, Umwandlungsrecht, &sect; 20 UmwStG Rz 1009; Patt in D&ouml;tsch\/Jost\/Pung\/Witt, Die K&ouml;rperschaftsteuer, &sect; 21 UmwStG [SEStEG] Rz 70; Menner in Haritz\/Menner, Umwandlungssteuergesetz, 3. Aufl., &sect; 20 Rz 370; Mayer-Wegelin in Bordewin\/Brandt, Einkommensteuergesetz, &sect; 6 Rz 311). Ein Teil der Literatur ist gegenteiliger Auffassung und spricht sich f&uuml;r eine Behandlung der Grunderwerbsteuern als sofort abziehbarer Aufwand aus (Ellrott\/Brendt in Beck&#8217;scher Bilanzkommentar, 7. Aufl., &sect; 255 Rz 325 &quot;Grunderwerbsteuer&quot;; Heine, Die Information &uuml;ber Steuer und Wirtschaft &#8211;INF&#8211; 2002, 44, 45, und INF 2004, 583, 586 sowie INF 2005, 782, 783; Lohmann\/von Goldacker\/Gick, BB 2007, 295, 296 f.; Lohmann\/von Goldacker\/Zeitz, BB 2007, 2777 und BB 2009, 477; Behrens, DStR 2008, 338, 341 f.; M&uuml;ller, Der Betrieb 1997, 1433, 1435; Korn\/Strahl in Korn, EStG, &sect; 6 Rz 294; Ortmann-Babel in Lademann, Einkommensteuergesetz, &sect; 6 Rz 283m &quot;Grunderwerbsteuer&quot;; Roser in Gosch\/Schwedhelm\/Spiegelberger, GmbH-Beratung, Nr. 7 zu Grunderwerbsteuer). Der Senat h&auml;lt die letztgenannte Auffassung f&uuml;r zutreffend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach der im Streitfall zur Anwendung gekommenen Bestimmung des &sect; 1 Abs. 3 Nr. 1 GrEStG unterliegt &#8211;soweit hier von Interesse&#8211; der Grunderwerbsteuer ein Rechtsgesch&auml;ft, das den Anspruch auf &Uuml;bertragung eines oder mehrerer Anteile einer Gesellschaft begr&uuml;ndet, wenn durch die &Uuml;bertragung unmittelbar oder mittelbar mindestens 95 v.H. der Anteile der Gesellschaft in der Hand des Erwerbers oder in der Hand von herrschenden und abh&auml;ngigen Unternehmen vereinigt werden w&uuml;rden. Gegenstand der Besteuerung nach &sect; 1 Abs. 3 Nr. 1 GrEStG ist nicht der Anteilserwerb als solcher, sondern die durch ihn begr&uuml;ndete Zuordnung aller Anteile in einer Hand. Mit dem Anteilserwerb wird grunderwerbsteuerrechtlich derjenige, in dessen Hand sich die Anteile vereinigen, so behandelt, als habe er die Grundst&uuml;cke von der Gesellschaft erworben, deren Anteile sich in seiner Hand vereinigen (BFH-Urteil vom 2. April 2008 II R 53\/06, BFHE 220, 550, BStBl II 2009, 544, m.w.N.). Das Gesetz fingiert folglich mit Hilfe des Ersatztatbestands der Anteilsvereinigung einen zivilrechtlich nicht vorhandenen grundst&uuml;cksbezogenen Erwerbsvorgang (vgl. BFH-Urteil vom 25. August 2010 II R 65\/08, BFHE 231, 239, zu &sect; 1 Abs. 3 Nr. 3 und 4 GrEStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Das grunderwerbsteuerrechtliche Besteuerungsobjekt bei der Anteilsvereinigung &#8211;n&auml;mlich der fiktive Erwerb der zum Gesellschaftsverm&ouml;gen geh&ouml;renden Grundst&uuml;cke&#8211; findet im Ertragsteuerrecht keine Entsprechung. Die Grundst&uuml;cke befinden sich nach dem Anteilserwerb unver&auml;ndert im zivilrechtlichen und wirtschaftlichen Eigentum der Gesellschaft und sind weiterhin bei dieser und nicht bei dem Anteilserwerber zu bilanzieren. Die Verf&uuml;gungsmacht &uuml;ber die Grundst&uuml;cke ist weder rechtlich noch wirtschaftlich Gegenstand der Erwerbsvorg&auml;nge in Bezug auf die Gesch&auml;ftsanteile.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Aus dieser fehlenden Entsprechung im Ertragsteuerrecht folgt nicht &#8211;wie die Vorinstanz offenbar meint&#8211;, dass mangels Ankn&uuml;pfungsm&ouml;glichkeit an das &quot;eigentliche&quot; Besteuerungsobjekt die Grunderwerbsteuer stattdessen dem Anteilserwerb als Anschaffungskosten zugeordnet werden m&uuml;sste, weil dieser das letzte die Grunderwerbsteuerpflicht ausl&ouml;sende Tatbestandselement ist. Vielmehr fehlt es in ertragsteuerlicher Hinsicht an einem &uuml;ber die reine Kausalit&auml;t hinausgehenden inhaltlichen Zusammenhang zwischen den Aufwendungen und dem Anschaffungsvorgang. Da Ankn&uuml;pfungspunkt f&uuml;r die Entstehung der Steuer nicht der Anteilserwerb als solcher, sondern eine spezifisch grunderwerbsteuerrechtliche Fiktion im Hinblick auf ein anderes, nicht vom Anteilserwerber angeschafftes und nicht bei diesem zu erfassendes Wirtschaftsgut ist, handelt es sich dabei um Aufwand, der aus ertragsteuerlicher Sicht nicht spezifisch und final dem hinzuerworbenen Gesch&auml;ftsanteil zugeordnet werden kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Auch das FG hat diese Zusammenh&auml;nge im Ansatz zutreffend erkannt, da auch aus seiner Sicht die Grunderwerbsteuer im Falle der Anteilsvereinigung nicht &quot;f&uuml;r&quot; den Anteilerwerb entrichtet wird. Soweit die Vorinstanz (&auml;hnlich Urteil des FG M&uuml;nchen in EFG 2007, 252) aber meint, es komme in diesem Fall f&uuml;r den Anschaffungskostenbegriff nicht auf die Zweckgerichtetheit der Aufwendungen an, weil die Entstehung der Grunderwerbsteuer auf einer der Disposition des Steuerpflichtigen entzogenen, zwingenden Folge des Anteilserwerbs beruhe, folgt der Senat dem nicht. Denn es ist kein sachlicher Grund daf&uuml;r ersichtlich, bei der Pr&uuml;fung von Aufwendungen auf ihren Zweckzusammenhang mit der Anschaffung eines Wirtschaftsguts unterschiedliche Ma&szlig;st&auml;be anzulegen, je nachdem, ob es sich um vermeidbare oder um gesetzlich festgelegte Aufwendungen handelt. Aus dem vom FG herangezogenen BFH-Urteil in BFHE 157, 554, BStBl II 1990, 126 &#8211;betreffend einen baurechtlichen Fl&auml;chenbeitrag in Bezug auf ein Grundst&uuml;ck&#8211; ergibt sich nichts Gegenteiliges. Auch im Hinblick auf gesetzlich angeordnete Aufwendungen bleibt es deshalb dabei, dass die blo&szlig;e Urs&auml;chlichkeit des Erwerbs f&uuml;r die Entstehung der Aufwendungen zur Charakterisierung als Anschaffungs(neben)kosten nicht ausreicht, sondern zus&auml;tzlich auch ein innerer, finaler Zweckzusammenhang zwischen Anschaffungsvorgang und Aufwendung erforderlich ist, an dem es hier fehlt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ee) F&uuml;r die Richtigkeit dieser L&ouml;sung spricht, dass eine Aktivierung der Grunderwerbsteuer insbesondere beim Erwerb von sog. &quot;Zwerganteilen&quot; zu &uuml;berh&ouml;hten und deshalb wenig sachgerechten Bilanzans&auml;tzen f&uuml;hren k&ouml;nnte. Denn weil die Grunderwerbsteuer in den F&auml;llen der Anteilsvereinigung nicht anhand der f&uuml;r den Anteilserwerb gezahlten Verg&uuml;tung, sondern auf der Grundlage des sog. Bedarfswertes der fiktiv erworbenen Grundst&uuml;cke bemessen wird (&sect; 8 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 GrEStG i.V.m. &sect; 138 Abs. 2 oder 3 des Bewertungsgesetzes, s. dazu BFH-Beschluss vom 2. M&auml;rz 2011 II R 23\/10, BFHE 232, 358), kann der Erwerb einer geringf&uuml;gigen Beteiligung, wenn dadurch der Tatbestand einer unmittelbaren oder mittelbaren Anteilsvereinigung verwirklicht wird, Grunderwerbsteuern ausl&ouml;sen, die die &quot;Haupt&quot;-Anschaffungskosten f&uuml;r die hinzuerworbenen Anteile erheblich &uuml;bersteigen. So w&auml;ren z.B. gleich hohe Grunderwerbsteuern wie die im Streitfall festgesetzten entstanden, wenn die Kl&auml;gerin anstatt 50,1 v.H. nur jeweils 0,1 v.H. der Anteile der A-GmbH und der B-AG erworben h&auml;tte (und die Y-GmbH jeweils mindestens 94,9 v.H. der Gesch&auml;ftsanteile innegehabt h&auml;tte).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Das FG hat eine andere Auffassung vertreten. Sein Urteil ist deshalb hinsichtlich der Festsetzung der K&ouml;rperschaftsteuer aufzuheben. Der angefochtene Bescheid ist dahin abzu&auml;ndern, dass bei der Ermittlung des Gewinns die von der Kl&auml;gerin gezahlten Grunderwerbsteuern nicht als Anschaffungskosten auf die Beteiligungen an der A-GmbH und an der B-AG aktiviert werden. Die Berechnung der K&ouml;rperschaftsteuer wird gem&auml;&szlig; &sect; 100 Abs. 2 Satz 2 FGO dem FA &uuml;bertragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Im &Uuml;brigen (Festsetzung des Solidarit&auml;tszuschlags, gesonderte Feststellung der Besteuerungsgrundlagen gem&auml;&szlig; &sect; 47 Abs. 1 KStG 1999 zum 30. September 2000 und Feststellungen gem&auml;&szlig; &sect; 47 Abs. 2 KStG 1999) ist die Revision unbegr&uuml;ndet und deshalb zur&uuml;ckzuweisen (&sect; 126 Abs. 2 FGO). Die Einwendungen der Kl&auml;gerin betreffen ausschlie&szlig;lich die Ermittlung ihres Bilanzgewinns als Grundlage ihres zu versteuernden Einkommens. Insoweit ist der K&ouml;rperschaftsteuerbescheid aber Grundlagenbescheid sowohl f&uuml;r die Festsetzung des Solidarit&auml;tszuschlags (vgl. &sect; 1 Abs. 5 des Solidarit&auml;tszuschlagsgesetzes i.d.F. des Gesetzes zur Regelung der Bemessungsgrundlage f&uuml;r Zuschlagsteuern vom 21. Dezember 2000, BGBl I 2000, 1978, BStBl I 2001, 38) als auch f&uuml;r die gesonderte Feststellung von Besteuerungsgrundlagen nach &sect; 47 Abs. 1 Nr. 1 KStG 1999 (&sect; 47 Abs. 2 KStG 1999). Die diesbez&uuml;glichen Einwendungen k&ouml;nnen deshalb gem&auml;&szlig; &sect; 42 FGO i.V.m. &sect; 351 Abs. 2 der Abgabenordnung nur im Rechtsbehelfsverfahren gegen den K&ouml;rperschaftsteuerbescheid als Grundlagenbescheid, nicht aber in den Verfahren gegen die Folgebescheide geltend gemacht werden (vgl. z.B. Senatsurteil vom 12. Oktober 2010 I R 99\/09, BFH\/NV 2011, 650, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 20.4.2011, I R 2\/10 Durch Anteilsvereinigung ausgel&ouml;ste Grunderwerbsteuern sind keine Anschaffungskosten &#8211; Begriff der &quot;Anschaffungskosten&quot; &#8211; Besteuerungsgegenstand des &sect; 1 Abs. 3 Nr. 1 GrEStG Leits&auml;tze Die infolge einer Sacheinlage von Gesellschaftsanteilen aufgrund Anteilsvereinigung ausgel&ouml;sten Grunderwerbsteuern sind von der aufnehmenden Gesellschaft nicht als Anschaffungs(neben)kosten der eingebrachten Anteile zu aktivieren. Tatbestand 1&nbsp; I. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-2-10-durch-anteilsvereinigung-ausgeloeste-grunderwerbsteuern-sind-keine-anschaffungskosten-begriff-der-anschaffungskosten-besteuerungsgegenstand-des-par-1-abs-3-nr-1-grestg\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">I&nbsp;R&nbsp;2\/10 &#8211; Durch Anteilsvereinigung ausgel&ouml;ste Grunderwerbsteuern sind keine Anschaffungskosten &#8211; Begriff der &quot;Anschaffungskosten&quot; &#8211; Besteuerungsgegenstand des &sect; 1 Abs. 3 Nr. 1 GrEStG<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-9806","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9806","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9806"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9806\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9806"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9806"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9806"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}