{"id":9815,"date":"2012-12-06T17:34:55","date_gmt":"2012-12-06T15:34:55","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=9815"},"modified":"2012-12-06T17:34:55","modified_gmt":"2012-12-06T15:34:55","slug":"iii-r-88-09-klage-des-nachrangig-verpflichteten-sozialleistungstraegers-gegen-die-familienkasse-auf-erstattung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-88-09-klage-des-nachrangig-verpflichteten-sozialleistungstraegers-gegen-die-familienkasse-auf-erstattung\/","title":{"rendered":"III&nbsp;R&nbsp;88\/09 &#8211; Klage des nachrangig verpflichteten Sozialleistungstr&auml;gers gegen die Familienkasse auf Erstattung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 7.4.2011, III R 88\/09<\/p>\n<p class=\"titel\">Klage des nachrangig verpflichteten Sozialleistungstr&auml;gers gegen die Familienkasse auf Erstattung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger), ein Landkreis, macht gegen die Beklagte und Revisionsbeklagte (Familienkasse) einen Erstattungsanspruch gem&auml;&szlig; &sect; 104 des Zehnten Buches Sozialgesetzbuch (SGB X) geltend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Familienkasse hob mit an die Kindergeldberechtigte gerichtetem Bescheid vom 8. Dezember 2004 die Festsetzung von Kindergeld f&uuml;r deren Sohn ab M&auml;rz 2003 auf und forderte &uuml;berzahltes Kindergeld in H&ouml;he von 2.002 EUR zur&uuml;ck. Mit Bescheid gleichen Datums setzte die Familienkasse Kindergeld ab April 2004 fest; wegen des Kindergeldanspruchs f&uuml;r Juli bis November 2004 in H&ouml;he von 770 EUR erkl&auml;rte sie die Aufrechnung mit dem R&uuml;ckforderungsanspruch. Auf den Einspruch gegen den R&uuml;ckforderungsbescheid setzte die Familienkasse lediglich f&uuml;r Juni bis September 2003 wieder Kindergeld fest. In der Einspruchsentscheidung vom 15. August 2005 f&uuml;hrte die Familienkasse aus, dass sich der R&uuml;ckforderungsbetrag entsprechend mindere.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 10. August 2005 teilte der Kl&auml;ger der Familienkasse mit, dass er f&uuml;r den Sohn der Kindergeldberechtigten seit dem 1. Januar 2005 Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) in H&ouml;he von zum damaligen Zeitpunkt monatlich 595,26 EUR gew&auml;hre. Diesbez&uuml;glich meldete er als Leistungstr&auml;ger i.S. der &sect;&sect; 12 und 19a des Ersten Buches Sozialgesetzbuch einen Erstattungsanspruch an. Die Familienkasse setzte mit Bescheid vom 8. M&auml;rz 2006 auf Antrag der Kindergeldberechtigten f&uuml;r deren Sohn Kindergeld ab Januar 2005 fest und verf&uuml;gte, dass aufgrund der Vorleistungen des Kl&auml;gers der Kindergeldanspruch f&uuml;r den Zeitraum Januar 2005 bis M&auml;rz 2006 gem&auml;&szlig; &sect; 74 Abs. 2 des Einkommensteuergesetzes (EStG) i.V.m. &sect; 107 SGB X als erf&uuml;llt gelte. Sie erstattete dem Kl&auml;ger einen Betrag von 789,01 EUR und teilte ihm mit, dass die Nachzahlung von Kindergeld &uuml;ber 2.310 EUR im &Uuml;brigen mit offenen R&uuml;ckforderungen aufzurechnen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Klageverfahren beanspruchte der Kl&auml;ger von der Familienkasse nurmehr &#8211;abz&uuml;glich der gezahlten 789,01 EUR&#8211; eine Erstattung von 1.232 EUR f&uuml;r den Zeitraum August 2005 bis M&auml;rz 2006, da er laut vorgelegten Leistungsbescheiden f&uuml;r diesen Zeitraum Sozialleistungen ohne Anrechnung von Kindergeld gew&auml;hrt hatte; hinzu kamen Prozesszinsen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die Klage mit dem in Entscheidungen der Finanzgerichte 2010, 1330 ver&ouml;ffentlichten Urteil vom 9. November 2009&nbsp;&nbsp;13 K 1931\/06 ab. Es entschied, dass dem Kl&auml;ger gegen die Familienkasse zwar ein Anspruch auf Erstattung von 1.232 EUR entstanden sei. Dieser sei jedoch durch Zahlung und in H&ouml;he von 442,99 EUR durch Aufrechnung gegen&uuml;ber dem Kl&auml;ger erloschen. Von der Familienkasse h&auml;tten trotz der Erf&uuml;llungsfiktion des &sect; 107 SGB X die rechtsvernichtenden und rechtshemmenden Einwendungen, die ihr gegen&uuml;ber dem Kindergeldanspruch zugestanden h&auml;tten und die bereits begr&uuml;ndet gewesen seien, nunmehr gegen den Erstattungsanspruch geltend gemacht werden k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger r&uuml;gt mit seiner Revision eine Verletzung des &sect; 74 Abs. 2 EStG i.V.m. &sect; 107 SGB X.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Er beantragt, die Vorentscheidung aufzuheben und die Familienkasse zu verurteilen, an ihn 442,99 EUR zuz&uuml;glich Prozesszinsen in H&ouml;he von 6 % seit Rechtsh&auml;ngigkeit zu zahlen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Familienkasse beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie bezieht sich auf die Dienstanweisung zur Durchf&uuml;hrung des Familienleistungsausgleichs nach dem X. Abschnitt des Einkommensteuergesetzes 2009 &#8211;DA-FamEStG 2009&#8211; (BStBl I 2009, 1030) 74.2.3 S&auml;tze 4 und 5. Der Kl&auml;ger habe seinen Erstattungsanspruch am 10. August 2005 erst nach &#8211;am 8. Dezember 2004 erfolgter&#8211; Aufrechnung mit dem R&uuml;ckforderungsanspruch geltend gemacht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beteiligten sind mit einer Entscheidung ohne m&uuml;ndliche Verhandlung einverstanden (&sect; 90 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des finanzgerichtlichen Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat die Klage mit der Begr&uuml;ndung abgewiesen, der geltend gemachte Erstattungsanspruch nach &sect; 74 Abs. 2 EStG i.V.m. &sect; 104 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 SGB X sei durch Aufrechnung erloschen. Diese Begr&uuml;ndung vermag die Entscheidung des FG nicht zu tragen. Die Klageabweisung stellt sich auch nicht aus anderen Gr&uuml;nden als zutreffend dar; aufgrund der bislang getroffenen Feststellungen des FG kann der Senat nicht abschlie&szlig;end &uuml;ber den Erstattungsanspruch entscheiden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das FG hat die auf Zahlung gerichtete Leistungsklage zutreffend als nicht fristgebundene allgemeine Leistungsklage angesehen. Bei der Klage, mit der der nachrangig verpflichtete Leistungstr&auml;ger einen Erstattungsanspruch gem&auml;&szlig; &sect; 104 SGB X geltend macht, handelt es sich um eine ohne Vorverfahren zul&auml;ssige allgemeine Leistungsklage i.S. des &sect; 40 Abs. 1 FGO, da zwischen den Leistungstr&auml;gern kein &Uuml;ber- und Unterordnungsverh&auml;ltnis besteht, das zu einer Entscheidung durch Verwaltungsakt berechtigen w&uuml;rde (z.B. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 14. Mai 2002 VIII R 88\/01, BFH\/NV 2002, 1156).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Ebenso zutreffend hat das FG entschieden, dass dem geltend gemachten Erstattungsanspruch &sect; 104 Abs. 1 Satz 1 Halbsatz 2 SGB X nicht entgegensteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Hat ein nachrangig verpflichteter Leistungstr&auml;ger Sozialleistungen erbracht &#8211;ohne dass die hier nicht einschl&auml;gigen Voraussetzungen des &sect; 103 Abs. 1 SGB X vorliegen&#8211;, ist nach &sect; 104 Abs. 1 Satz 1 SGB X der Leistungstr&auml;ger erstattungspflichtig, gegen den der Berechtigte vorrangig einen Anspruch hat oder hatte, soweit der Leistungstr&auml;ger nicht bereits selbst geleistet hat, bevor er von der Leistung des anderen Leistungstr&auml;gers Kenntnis erlangt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach den den Senat bindenden Feststellungen des FG (&sect; 118 Abs. 2 FGO) hatte die Familienkasse bis zum 10. August 2005, als der Kl&auml;ger seinen Erstattungsanspruch anmeldete, weder an die Kindergeldberechtigte Kindergeld f&uuml;r den hier streitigen Zeitraum August 2005 bis M&auml;rz 2006 ausgezahlt noch dieser gegen&uuml;ber &#8211;&uuml;ber die Erkl&auml;rung vom 8. Dezember 2004 hinaus&#8211; insoweit die Aufrechnung mit R&uuml;ckforderungsanspr&uuml;chen erkl&auml;rt. Zwar ist f&uuml;r die Aufrechnungserkl&auml;rung keine besondere Form vorgeschrieben. Sie kann m&uuml;ndlich, schriftlich oder durch schl&uuml;ssige &#8211;dem Erkl&auml;rungsempf&auml;nger erkennbare&#8211; Handlung erfolgen. Da die Aufrechnungserkl&auml;rung aber eine einseitige, empfangsbed&uuml;rftige Willenserkl&auml;rung ist, die ohne Zutun des Erkl&auml;rungsempf&auml;ngers rechtsgestaltend auf dessen Rechtsstellung einwirkt, muss sich der Wille zur Tilgung und Verrechnung klar und unzweideutig aus der Aufrechnungserkl&auml;rung ergeben (z.B. BFH-Urteil vom 7. August 2007 VII R 12\/06, BFHE 218, 481, BStBl II 2008, 307, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Aufrechnungserkl&auml;rung vom 8. Dezember 2004 bezog sich nach ihrem Wortlaut auf den &quot;Kindergeld-Nachzahlungsbetrag f&uuml;r die Monate Juli 2004 bis einschlie&szlig;lich November 2004 in H&ouml;he von insgesamt 770 EUR&quot;. Entgegen der Auffassung der Familienkasse kann sich diese Aufrechnungserkl&auml;rung bereits deshalb nicht auch auf den Kindergeldanspruch f&uuml;r August 2005 bis M&auml;rz 2006 beziehen, weil eine wirksame Aufrechnungserkl&auml;rung nach &sect; 226 Abs. 1 der Abgabenordnung (AO) i.V.m. &sect; 387 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs (BGB) eine wenigstens erf&uuml;llbare Hauptforderung voraussetzt. Ein steuerlicher Anspruch wie das Kindergeld (&sect; 31 Abs. 1 Satz 3 EStG, &sect; 1 Abs. 1 AO) ist existent und erf&uuml;llbar, wenn er i.S. des &sect; 38 AO entstanden ist, d.h. der Tatbestand verwirklicht ist, an den das Gesetz die Leistungspflicht kn&uuml;pft (vgl. BFH-Urteil vom 10. Mai 2007 VII R 18\/05, BFHE 217, 216, BStBl II 2007, 914). Im Zeitpunkt der Aufrechnungserkl&auml;rung vom 8. Dezember 2004 war aber der Kindergeldanspruch f&uuml;r Januar 2005 und die darauffolgenden Zeitr&auml;ume noch nicht entstanden. Aus diesem Grunde kann sich die Familien-kasse auch nicht mit Erfolg auf die DA-FamEStG 2009 74.2.3 S&auml;tze 4 und 5 berufen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das FG hat jedoch zu Unrecht entschieden, der geltend gemachte Erstattungsanspruch von 442,99 EUR sei durch Aufrechnung gegen&uuml;ber dem Kl&auml;ger erloschen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Familienkasse kann nicht nach &sect; 226 Abs. 1 AO i.V.m. &sect; 387, &sect; 406 BGB mit dem ihr gegen die Kindergeldberechtigte zustehenden R&uuml;ckforderungsanspruch gegen einen etwaigen Erstattungsanspruch des Kl&auml;gers als dem nachrangig verpflichteten Leistungstr&auml;ger aufrechnen. In den Erstattungsf&auml;llen nach &sect;&sect; 102 ff. SGB X geht der Anspruch auf eine andere Sozialleistung (hier Kindergeld) nicht mit der Erbringung von Leistungen zum Lebensunterhalt auf den nachrangig verpflichteten Leistungstr&auml;ger &uuml;ber, d.h. es findet kein Wechsel des Anspruchsinhabers statt (vgl. z.B. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts &#8211;BVerwG&#8211; vom 7. Juli 2005&nbsp;&nbsp;5 C 13\/03, BVerwGE 124, 75). Die Erstattungsanspr&uuml;che nach den &sect;&sect; 102 bis 105 SGB X entstehen selbst&auml;ndig neben einem Anspruch des Berechtigten gegen den zur Erstattung herangezogenen Leistungstr&auml;ger und sind (nur) von der Erf&uuml;llung der in &sect;&sect; 102 ff. SGB X geregelten Tatbestandsvoraussetzungen abh&auml;ngig (Senatsurteil vom 26. Januar 2006 III R 89\/03, BFHE 212, 1, BStBl II 2006, 544, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Familienkasse kann auch nichts daraus f&uuml;r sich herleiten, dass ihre Leistungspflicht grunds&auml;tzlich durch die gegen&uuml;ber dem(r) Kindergeldberechtigten ergangenen Bescheide begrenzt ist (vgl. BFH-Urteil in BFH\/NV 2002, 1156). Rechtsgrund f&uuml;r das &quot;Akzeptierenm&uuml;ssen&quot; dieser Bescheide ist das im geltenden Recht vorgesehene gegliederte und auf dem Prinzip der Aufgabenteilung beruhende Sozialleistungssystem und letztlich die auf diesem System beruhende Verpflichtung der Sozialleistungstr&auml;ger zur engen Zusammenarbeit nach &sect; 86 SGB X (Senatsurteil in BFHE 212, 1, BStBl II 2006, 544).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Vorliegend macht die Familienkasse keine einem Erstattungsanspruch entgegenstehende Bescheidlage geltend. Vielmehr erhebt sie Einw&auml;nde aus dem Abrechnungsverh&auml;ltnis mit der Kindergeldberechtigten, die wenigstens im Streitfall keine Ber&uuml;cksichtigung finden k&ouml;nnen. Dies ergibt sich bereits aus &sect; 104 Abs. 1 Satz 1 Halbsatz 2 SGB X, wonach sich der Leistungstr&auml;ger gegen den Erstattungsanspruch nur auf solche Leistungen an den Berechtigten berufen kann, die er vor Kenntnis von der Leistung des anderen Leistungstr&auml;gers erbracht hat. Vor Anmeldung des Erstattungsanspruchs durch den Kl&auml;ger am 10. August 2005 hat die Familienkasse den Kindergeldanspruch f&uuml;r August 2005 bis M&auml;rz 2006 aber weder durch Zahlung noch durch Aufrechnung zum Erl&ouml;schen gebracht (vgl. &sect; 47 AO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die vom FG vertretene Auffassung, die Familienkasse k&ouml;nne in Kenntnis der Vorleistungen durch den Kl&auml;ger noch aufrechnen und sich insoweit ihres R&uuml;ckforderungsanspruchs gegen die Kindergeldberechtigte begeben (vgl. &sect; 389 BGB), liefe auch Sinn und Zweck des &sect; 107 Abs. 1 SGB X zuwider. Die dort normierte Erf&uuml;llungsfiktion hat zur Folge, dass demjenigen, der eine Leistung von einem erstattungsberechtigten Leistungstr&auml;ger erhalten hat, kein Erf&uuml;llungsanspruch gegen den eigentlich zur Leistung verpflichteten Leistungstr&auml;ger mehr zusteht. Auf diese Weise wird vermieden, dass der erstattungspflichtige Tr&auml;ger zweimal leisten muss, n&auml;mlich an den erstattungsberechtigten Tr&auml;ger und an den Leistungsempf&auml;nger. Zugleich wird durch die vom Gesetzgeber angeordnete Fiktion der Erf&uuml;llung erreicht, dass der Leistungsberechtigte keine Doppelleistungen erh&auml;lt (vgl. auch Begr&uuml;ndung zum Entwurf eines SGB X, BTDrucks 9\/95 S. 24 vor &sect;&sect; 108 ff. und S. 26 zu &sect; 113). Mit der Erf&uuml;llungsfiktion in &sect; 107 Abs. 1 SGB X hat der Gesetzgeber sich f&uuml;r eine im Rahmen des Sozialleistungsrechts einheitliche Form des Ausgleichs von Leistungsbewilligungen entschieden, die eine R&uuml;ckabwicklung im Verh&auml;ltnis zwischen vorleistendem Tr&auml;ger und Leistungsberechtigtem sowie ein Nachholen der Leistung im Verh&auml;ltnis zwischen leistungspflichtigem Tr&auml;ger und Leistungsberechtigtem ausschlie&szlig;en soll (BVerwG-Urteile vom 18. Oktober 1990&nbsp;&nbsp;5 C 51\/86, BVerwGE 87, 31; vom 14. Oktober 1993&nbsp;&nbsp;5 C 10\/91, Buchholz, Sammel- und Nachschlagewerk der Rechtsprechung des BVerwG, 436.0, &sect; 11 BSHG Nr. 22; Urteil des Bundessozialgerichts vom 27. August 1998 B 8 KN 20\/97 R, juris; vgl. Kater in Kasseler Kommentar Sozialversicherungsrecht, &sect; 107 SGB X Rdnr. 12).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Anhand der Feststellungen des FG kann der Senat nicht abschlie&szlig;end pr&uuml;fen, ob dem Kl&auml;ger gegen die Familienkasse &uuml;berhaupt ein Erstattungsanspruch nach &sect; 74 Abs. 2 EStG i.V.m. &sect; 104 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 SGB X zusteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect; 104 Abs. 2 SGB X gilt &sect; 104 Abs. 1 SGB X auch dann, wenn ein nachrangig verpflichteter Leistungstr&auml;ger f&uuml;r den Angeh&ouml;rigen eines Berechtigten Sozialleistungen erbracht hat und der Berechtigte mit R&uuml;cksicht auf diesen Angeh&ouml;rigen einen Anspruch auf Sozialleistungen gegen einen vorrangig verpflichteten Leistungstr&auml;ger hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Erstattungsanspruch nach &sect; 104 Abs. 2 SGB X ist kein von den Voraussetzungen des &sect; 104 Abs. 1 SGB X unabh&auml;ngiger Erstattungsanspruch eigener Art, sondern erweitert diesen nur. Daher kann ein Erstattungsanspruch nach &sect; 104 Abs. 2 SGB X nur dann gegeben sein, wenn auch die Anspruchsvoraussetzungen des &sect; 104 Abs. 1 SGB X vorliegen. Die Leistungen der unterschiedlichen Leistungstr&auml;ger m&uuml;ssen deshalb gleichartig sein und es muss zwischen ihnen ein Verh&auml;ltnis von vorrangiger und nachrangiger Verpflichtung zur Leistung bestehen (Senatsurteil vom 17. April 2008 III R 33\/05, BFHE 221, 47, BStBl II 2009, 919).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Leistungen zum Lebensunterhalt nach dem SGB II sind gegen&uuml;ber dem Anspruch auf Kindergeld gem&auml;&szlig; &sect;&sect; 62 ff. EStG insoweit eine nachrangige Leistung (vgl. &sect; 11 Abs. 1 SGB II), als das Kindergeld der F&ouml;rderung der Familie dient (&sect; 31 Satz 2 EStG). Insoweit ist das Kindergeld wie die Leistungen zum Lebensunterhalt nach dem SGB II dazu bestimmt, die allgemeinen Lebenshaltungskosten zu mindern, so dass es sich in den F&auml;llen, in denen das Kindergeld dem Einkommen des Hilfeempf&auml;ngers zuzuordnen ist, um eine mit den Leistungen zum Lebensunterhalt gleichartige und auch vorrangige Leistung handelt (vgl. BFH-Urteil in BFH\/NV 2002, 1156).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Bezieht der Hilfeempf&auml;nger Kindergeld, ist dieses daher bei der Ermittlung der Leistungen zum Lebensunterhalt als Einkommen i.S. des &sect; 11 Abs. 1 SGB II anzurechnen und mindert dementsprechend die Leistungen zum Lebensunterhalt. Wird r&uuml;ckwirkend Kindergeld festgesetzt, kann der Sozialleistungstr&auml;ger das Kindergeld erstattet verlangen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ist Hilfeempf&auml;nger dagegen nicht der Elternteil, der Anspruch auf das Kindergeld hat, sondern das im eigenen Haushalt lebende Kind, ist das Kindergeld nur dann als Einkommen des Kindes anzurechnen, wenn das Kindergeld nach &sect; 74 Abs. 1 EStG an das Kind abgezweigt wird oder ihm zumindest tats&auml;chlich zuflie&szlig;t. Ist dies nicht der Fall, entsteht ein Erstattungsanspruch nicht (Senatsurteil in BFHE 221, 47, BStBl II 2009, 919).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Nach Angaben der Kindergeldberechtigten im Antrag auf Kindergeld vom 23. September 2005 und im Antwortschreiben vom 20. Dezember 2005 lebt deren Sohn seit Oktober 2003 in einer eigenen Wohnung. Kindergeld wurde an ihn nach Aktenlage nicht abgezweigt. Diesbez&uuml;glich hat das FG jedoch keine Feststellungen getroffen. Ihm wird Gelegenheit gegeben, diese nachzuholen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 7.4.2011, III R 88\/09 Klage des nachrangig verpflichteten Sozialleistungstr&auml;gers gegen die Familienkasse auf Erstattung Tatbestand 1&nbsp; I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger), ein Landkreis, macht gegen die Beklagte und Revisionsbeklagte (Familienkasse) einen Erstattungsanspruch gem&auml;&szlig; &sect; 104 des Zehnten Buches Sozialgesetzbuch (SGB X) geltend. 2&nbsp; Die Familienkasse hob mit an die Kindergeldberechtigte gerichtetem &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-88-09-klage-des-nachrangig-verpflichteten-sozialleistungstraegers-gegen-die-familienkasse-auf-erstattung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">III&nbsp;R&nbsp;88\/09 &#8211; Klage des nachrangig verpflichteten Sozialleistungstr&auml;gers gegen die Familienkasse auf Erstattung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-9815","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9815","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9815"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9815\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9815"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9815"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9815"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}