{"id":9824,"date":"2012-12-06T17:31:55","date_gmt":"2012-12-06T15:31:55","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=9824"},"modified":"2012-12-06T17:31:55","modified_gmt":"2012-12-06T15:31:55","slug":"iv-b-57-10-keine-gewinnermittlung-nach-durchschnittssaetzen-fuer-imkereibetriebe-ohne-selbstbewirtschaftete-landwirtschaftliche-flaechen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-b-57-10-keine-gewinnermittlung-nach-durchschnittssaetzen-fuer-imkereibetriebe-ohne-selbstbewirtschaftete-landwirtschaftliche-flaechen\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;B&nbsp;57\/10 &#8211; Keine Gewinnermittlung nach Durchschnittss&auml;tzen f&uuml;r Imkereibetriebe ohne selbstbewirtschaftete landwirtschaftliche Fl&auml;chen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 14.4.2011, IV B 57\/10<\/p>\n<p class=\"titel\">Keine Gewinnermittlung nach Durchschnittss&auml;tzen f&uuml;r Imkereibetriebe ohne selbstbewirtschaftete landwirtschaftliche Fl&auml;chen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Antragsteller und Beschwerdef&uuml;hrer (Antragsteller) ist als Imker t&auml;tig und erzielt daraus Eink&uuml;nfte aus Land- und Forstwirtschaft. &Uuml;ber selbst bewirtschaftete Fl&auml;chen der landwirtschaftlichen Nutzung verf&uuml;gt er nicht. Den Gewinn ermittelte er nach Durchschnittss&auml;tzen gem&auml;&szlig; &sect; 13a des Einkommensteuergesetzes (EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Bescheid vom 12. Februar 2009 forderte der Antragsgegner und Beschwerdegegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) den Antragsteller auf, ab 1. Juli 2009 entweder B&uuml;cher zu f&uuml;hren und aufgrund j&auml;hrlicher Bestandsaufnahmen Abschl&uuml;sse zu machen oder als Gewinn den &Uuml;berschuss der Betriebseinnahmen &uuml;ber die Betriebsausgaben anzusetzen, wobei entsprechende Aufzeichnungen zu f&uuml;hren seien. Der Betrieb verf&uuml;ge &uuml;ber keine selbst bewirtschafteten Fl&auml;chen, was aber Voraussetzung f&uuml;r die Gewinnermittlung nach Durchschnittss&auml;tzen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dagegen legte der Antragsteller Einspruch ein. Der Zweck der Gewinnermittlung nach Durchschnittss&auml;tzen bestehe darin, die Gewinnermittlung f&uuml;r kleinere land- und forstwirtschaftliche Betriebe zu vereinfachen. Weder dem Gesetzeswortlaut des EStG noch dem des Bewertungsgesetzes sei zu entnehmen, dass f&uuml;r die Ermittlung des Gewinns einer Imkerei nach &sect; 13a EStG landwirtschaftlich genutzte Fl&auml;chen erforderlich seien. Das habe bei den bodenertragsunabh&auml;ngigen Imkereibetrieben auch keinen Sinn. Der aus dem Einheitswert abgeleitete Wert der Sondernutzung &uuml;bersteige bei derzeit vorhandenen 110 Bienenv&ouml;lkern 500 DM, so dass ein Zuschlag von 512 EUR nach &sect; 13a Abs. 5 S&auml;tze 2 und 3 EStG zu machen sei. Andererseits betrage er nicht mehr als 2.000 DM, so dass die nach &sect; 13a Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 EStG f&uuml;r die Gewinnermittlung nach Durchschnittss&auml;tzen ma&szlig;gebliche Grenze nicht &uuml;berschritten sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beteiligten verst&auml;ndigten sich dar&uuml;ber, das Einspruchsverfahren ruhen zu lassen (&sect; 363 Abs. 2 der Abgabenordnung), bis der Bundesfinanzhof (BFH) im Revisionsverfahren IV R 1\/09 entschieden habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Schreiben vom 16. Oktober 2009 beantragte der Antragsteller, den Bescheid &uuml;ber den Wegfall der Voraussetzungen f&uuml;r die Gewinnermittlung nach &sect; 13a EStG von der Vollziehung auszusetzen. Die Aussetzung der Vollziehung (AdV) sei erforderlich, weil anderenfalls Kosten durch die Erstellung einer Buchhaltung entst&uuml;nden, die der Gesetzgeber gerade durch die Regelung des &sect; 13a EStG verhindern wolle. Die neue Regelung in R 13a.1 der Einkommensteuer-Richtlinien 2008 (EStR) widerspreche dem eindeutigen Willen des Gesetzgebers, landwirtschaftliche Sondernutzungen von b&uuml;rokratischen Kosten zu befreien. Sie widerspreche auch dem Gleichheitsgrundsatz (Art. 3 des Grundgesetzes &#8211;GG&#8211;), weil solche B&uuml;rger, die nur landwirtschaftliche Sondernutzungen betrieben, denjenigen B&uuml;rgern gegen&uuml;ber benachteiligt w&uuml;rden, die zus&auml;tzlich noch selbst bewirtschaftete Fl&auml;chen unterhielten, die mit der Sondernutzung genauso wenig zu tun h&auml;tten, wie andere im EStG genannte Einkunftsarten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Antrag auf AdV und der Einspruch gegen den Ablehnungsbescheid hatten keinen Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) lehnte einen daraufhin gestellten Antrag auf AdV nach &sect; 69 Abs. 3 der Finanzgerichtsordnung (FGO) als unbegr&uuml;ndet ab. Ernstliche Zweifel an der Rechtm&auml;&szlig;igkeit des angefochtenen Bescheides best&uuml;nden nicht. Die &Auml;nderung des &sect; 13a EStG durch das Steuerentlastungsgesetz (StEntlG) 1999\/ 2000\/2002 vom 24. M&auml;rz 1999 (BGBl I 1999, 402, BStBl I 1999, 304) habe nicht dazu gef&uuml;hrt, dass die Vorschrift das Vorhandensein selbst bewirtschafteter Fl&auml;chen nicht mehr voraussetze. Zwar sei es nach &sect; 13a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG fr&uuml;her erforderlich gewesen, dass &quot;der Ausgangswert nach Absatz 4 mehr als 0 Deutsche Mark, jedoch nicht mehr als 32.000 Deutsche Mark betr&auml;gt&quot;, w&auml;hrend nach der neuen Fassung die selbst bewirtschaftete Fl&auml;che ohne Sonderkulturen 20 ha nicht &uuml;berschreiten d&uuml;rfe. F&uuml;r die Auffassung, dass damit eine Fl&auml;chenh&ouml;chstgrenze festgesetzt werde, spreche lediglich der Umstand, dass der Gesetzgeber die alte Formulierung nicht fortgef&uuml;hrt habe und dass der Wortlaut &quot;nicht &uuml;bersteigt&quot;, der auch bei &sect; 13a Abs. 1 Satz 1 Nrn. 3 und 4 EStG Verwendung finde, f&uuml;r sich genommen eine entsprechende Auslegung nahe lege. Denn es sei unstreitig, dass eine Gewinnermittlung nach Durchschnittss&auml;tzen auch dann m&ouml;glich sei, wenn der Betrieb weder &uuml;ber Tierbest&auml;nde noch &uuml;ber Sondernutzungen verf&uuml;ge. Dass der Gesetzgeber jedoch die Absicht verfolgt habe, von dem Erfordernis selbst bewirtschafteter Fl&auml;chen abzur&uuml;cken, lasse sich den Gesetzesmaterialien nicht entnehmen. Es sei daher mit Sinn und Zweck der Regelung unvereinbar, die Gewinnermittlung nach Durchschnittss&auml;tzen in den F&auml;llen anzuwenden, in denen &#8211;wie im Streitfall&#8211; ausschlie&szlig;lich Sondernutzungen vorl&auml;gen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der vom FG zugelassenen (&sect; 128 Abs. 3 Satz 2 i.V.m. &sect; 115 Abs. 2 FGO) Beschwerde macht der Antragsteller geltend, &sect; 13a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG schlie&szlig;e die Anwendung der Durchschnittssatzgewinnermittlung nur dann aus, wenn die landwirtschaftliche Nutzung 20 ha &uuml;berschreite. Nirgends sei geregelt, dass eine landwirtschaftlich genutzte Fl&auml;che vorhanden sein m&uuml;sse. H&auml;tte der Gesetzgeber dies gewollt, h&auml;tte er die Sondernutzungen insgesamt aus der Regelung herausnehmen m&uuml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es komme nicht darauf an, ob den Gesetzesmaterialien zu entnehmen sei, dass der Gesetzgeber vom Vorhandensein selbst bewirtschafteter Fl&auml;chen habe abr&uuml;cken wollen. Ziel der Neugestaltung der Durchschnittssatzgewinnermittlung sei die Vereinfachung f&uuml;r kleinere Betriebe und deren ma&szlig;volle Besteuerung gewesen. Unstreitig sei die vom Antragsteller betriebene Imkerei der Land- und Forstwirtschaft zuzurechnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dass die Anwendung des &sect; 13a EStG das Vorhandensein landwirtschaftlich genutzter Fl&auml;chen voraussetze, widerspreche dem Gleichheitsgrundsatz des Art. 3 GG, weil solche B&uuml;rger, die einen landwirtschaftlichen Betrieb der Sondernutzung betrieben &#8211;gegebenenfalls neben anderen Einkunftsarten&#8211; denjenigen B&uuml;rgern gegen&uuml;ber benachteiligt w&uuml;rden, die zus&auml;tzlich zu einem Betrieb der Sondernutzung noch selbst bewirtschaftete Fl&auml;chen unterhielten, die mit der Sondernutzung genauso wenig zu tun h&auml;tten wie andere im EStG genannte Einkunftsarten. Bei der fl&auml;chenunabh&auml;ngigen Sondernutzung Imkerei w&uuml;rden dar&uuml;ber hinaus solch gro&szlig;e Fl&auml;chen ben&ouml;tigt, dass die in R 13a.1 Abs. 1 EStR geforderte Selbstbewirtschaftung von vornherein ausscheide.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<blockquote><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td>Der Antragsteller beantragt sinngem&auml;&szlig;, den Beschluss des FG vom 21. April 2010 aufzuheben und die Vollziehung des Bescheides vom 12. Februar 2009 auszusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/blockquote>\n<blockquote>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/blockquote>\n<blockquote><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Beschwerde zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/blockquote>\n<blockquote>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/blockquote>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Gesetzgeber habe beabsichtigt, der Forderung nach einer zielgenauen Ausrichtung der Durchschnittssatzgewinnermittlung auf Kleinbetriebe, die regelm&auml;&szlig;ig im Nebenerwerb gef&uuml;hrt w&uuml;rden, zu entsprechen. In der Regel seien in Nebenerwerbsbetrieben Sondernutzungen nur in geringem Umfang oder gar nicht vorhanden. Sinn und Zweck w&auml;ren daher verfehlt, wenn die Durchschnittssatzgewinnermittlung in F&auml;llen angewendet w&uuml;rde, in denen ausschlie&szlig;lich Sondernutzungen vorl&auml;gen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Beschwerde ist statthaft, aber nicht begr&uuml;ndet. Sie war deshalb zur&uuml;ckzuweisen. Das FG hat die AdV zu Recht abgelehnt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect; 69 Abs. 3 Satz 1 FGO kann das Gericht der Hauptsache die Vollziehung eines angefochtenen Verwaltungsaktes ganz oder teilweise aussetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Aussetzung soll erfolgen, wenn ernstliche Zweifel an der Rechtm&auml;&szlig;igkeit des Verwaltungsaktes bestehen oder wenn die Vollziehung f&uuml;r den Betroffenen eine unbillige, nicht durch &uuml;berwiegende &ouml;ffentliche Interessen gebotene H&auml;rte zur Folge h&auml;tte (&sect; 69 Abs. 3 Satz 1 i.V.m. Abs. 2 Satz 2 FGO). Ernstliche Zweifel i.S. des &sect; 69 Abs. 2 Satz 2 FGO sind zu bejahen, wenn bei summarischer Pr&uuml;fung des angefochtenen Verwaltungsaktes neben f&uuml;r seine Rechtm&auml;&szlig;igkeit sprechenden Umst&auml;nden gewichtige Gr&uuml;nde zutage treten, die Unentschiedenheit oder Unsicherheit in der Beurteilung der entscheidungserheblichen Rechtsfragen oder Unklarheit in der Beurteilung von Tatfragen bewirken (vgl. BFH-Beschluss vom 10. Februar 1967 III B 9\/66, BFHE 87, 447, BStBl III 1967, 182, seitdem st&auml;ndige Rechtsprechung). Die AdV setzt nicht voraus, dass die f&uuml;r die Rechtswidrigkeit sprechenden Gr&uuml;nde &uuml;berwiegen (vgl. BFH-Beschluss vom 20. Mai 1997 VIII B 108\/96, BFHE 183, 174, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Entscheidung &uuml;ber einen Antrag auf AdV ergeht wegen der Eilbed&uuml;rftigkeit aufgrund des Prozessstoffs, der sich aus den dem Gericht vorliegenden Unterlagen ergibt (BFH-Beschluss vom 21. Juli 1994 IX B 78\/94, BFH\/NV 1995, 116). Aus diesen Unterlagen hat das Gericht seine Feststellungen zum Sachverhalt zu treffen. Im Beschwerdeverfahren &uuml;ber die Ablehnung eines AdV-Antrags durch das FG hat der BFH als Tatsachengericht grunds&auml;tzlich selbst die Befugnis und Pflicht zur Tatsachenfeststellung (BFH-Beschluss vom 6. November 2008 IV B 126\/07, BFHE 223, 294, BStBl II 2009, 156, unter II.1.b der Gr&uuml;nde, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Beschwerde ist statthaft, weil das FG sie zugelassen hat (&sect; 128 Abs. 3 FGO). Der BFH ist daran &#8211;abgesehen von F&auml;llen greifbarer Gesetzwidrigkeit&#8211; gebunden (BFH-Beschluss vom 6. Februar 2009 IV B 125\/08, BFH\/NV 2009, 760, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Vorliegend bestehen bei summarischer Pr&uuml;fung keine ernstlichen Zweifel an der Rechtm&auml;&szlig;igkeit der Mitteilung, mit der das FA den Antragsteller auf den Wegfall der Voraussetzungen f&uuml;r die Ermittlung des Gewinns aus Land- und Forstwirtschaft nach Durchschnittss&auml;tzen hingewiesen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der BFH hat mit Urteil vom 14. April 2011 IV R 1\/09 entschieden, dass ein Betrieb der Land- und Forstwirtschaft den Gewinn nur dann nach &sect; 13a EStG ermitteln darf, wenn er &uuml;ber selbst bewirtschaftete Fl&auml;che der landwirtschaftlichen Nutzung verf&uuml;gt. Auf das Urteil wird Bezug genommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Unterschiede zwischen Imkerei im vorliegenden Streitfall und forstwirtschaftlicher Nutzung im Urteilsfall IV R 1\/09 rechtfertigen keine abweichende Beurteilung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Zwar wird der Gewinn aus dem Betrieb einer Imkerei im Rahmen der Durchschnittssatzgewinnermittlung typisiert aus dem Einheitswert abgeleitet (&sect; 13a Abs. 5 S&auml;tze 2 und 3 EStG), w&auml;hrend der Gewinn aus forstwirtschaftlicher Nutzung durch Einnahmen-&Uuml;berschussrechnung zu ermitteln ist (&sect; 13a Abs. 5 Satz 4, Abs. 6 Satz 2 EStG). Die Gewinnermittlung f&uuml;r den Betrieb der Imkerei ist insofern &#8211;anders als bei forstwirtschaftlicher Nutzung&#8211; der Ermittlung des Durchschnittssatzgewinns f&uuml;r die selbst bewirtschaftete Fl&auml;che der landwirtschaftlichen Nutzung (&sect; 13a Abs. 4 EStG) vergleichbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die vereinfachte Ermittlung des Gewinns aus Imkerei kommt &#8211;bei &Uuml;bertragung der Grunds&auml;tze des BFH-Urteils vom 14. April 2011 IV R 1\/09 auf den vorliegenden Streitfall&#8211; nur f&uuml;r solche Betriebe in Betracht, die landwirtschaftliche Fl&auml;chen selbst bewirtschaften. F&uuml;r reine Imkereibetriebe ist sie ausgeschlossen. Solche Betriebe werden daher anders behandelt als landwirtschaftliche Betriebe, in denen die Imkerei zur Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Fl&auml;chen hinzukommt, wenn der Wert der selbst bewirtschafteten Sondernutzung (hier: Imkerei) 2.000 DM nicht &uuml;bersteigt (&sect; 13a Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Mit der Beschr&auml;nkung der Durchschnittssatzgewinnermittlung auf solche landwirtschaftliche Betriebe, die Fl&auml;chen der landwirtschaftlichen Nutzung selbst bewirtschaften, hat der Gesetzgeber den ihm zustehenden Gestaltungsspielraum jedoch nicht &uuml;berschritten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) ist der Gesetzgeber zur Vereinfachung und Typisierung befugt. Er ist bei der Ordnung von Massenerscheinungen berechtigt, die Vielzahl der Einzelf&auml;lle in dem Gesamtbild zu erfassen, das nach den ihm vorliegenden Erfahrungen die regelungsbed&uuml;rftigen Sachverhalte zutreffend wiedergibt. Der Gesetzgeber darf allerdings f&uuml;r eine gesetzliche Typisierung keinen atypischen Fall als Leitbild w&auml;hlen, sondern muss realit&auml;tsgerecht den typischen Fall als Ma&szlig;stab zugrunde legen (u.a. BVerfG-Urteil vom 9. Dezember 2008&nbsp;&nbsp;2 BvL 1\/07, 2 BvL 2\/07, 2 BvL 1\/08, 2 BvL 2\/08, BVerfGE 122, 210, unter C.I.2.b bb der Gr&uuml;nde, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Der Gesetzgeber war danach nicht gehalten, die Durchschnittssatzgewinnermittlung auch f&uuml;r solche landwirtschaftliche Betriebe zu er&ouml;ffnen, die nicht &uuml;ber selbst bewirtschaftete Fl&auml;chen der landwirtschaftlichen Nutzung verf&uuml;gen (kritisch gegen&uuml;ber der Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit des &sect; 13a EStG: Kanzler in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect; 13a EStG Rz 6).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Die Bodenbewirtschaftung ist typisch f&uuml;r die Landwirtschaft, wie sich bereits aus der Definition ergibt (vgl. u.a. BFH-Urteil vom 16. November 1978 IV R 191\/74, BFHE 126, 220, BStBl II 1979, 246, unter 2.a der Gr&uuml;nde). Landwirtschaftliche Betriebe ohne selbst bewirtschaftete Fl&auml;chen d&uuml;rften dagegen eine vergleichsweise seltene Ausnahme bilden, wenn man von ruhenden Betrieben absieht, f&uuml;r die jedoch ein Bedarf nach vereinfachter Gewinnermittlung nicht in gleicher Weise besteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Zum anderen handelt es sich bei der Durchschnittssatzgewinnermittlung um eine Sonderregelung, die einer besonderen Rechtfertigung bedarf. Das spricht gegen eine erweiternde Auslegung. Nach der Gesetzesbegr&uuml;ndung zur Neufassung des &sect; 13a EStG durch das StEntlG 1999\/2000\/2002 sollte die Vorschrift auf Kleinbetriebe ausgerichtet werden. Der Gesetzgeber ist dabei davon ausgegangen, dass solche Betriebe regelm&auml;&szlig;ig im Nebenerwerb gef&uuml;hrt werden und dadurch gekennzeichnet sind, dass Sondernutzungen nur in geringem Umfang oder gar nicht vorhanden sind (BTDrucks 14\/265, S. 177, Zu &sect; 13a Abs. 1). Dem tr&auml;gt die Beschr&auml;nkung auf solche Sondernutzungen Rechnung, deren Wert 2.000 DM nicht &uuml;bersteigt (&sect; 13a Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Dar&uuml;ber hinaus bezweckte die Einbeziehung der (geringf&uuml;gigen) Sondernutzungen eine Vereinfachung, indem Abgrenzungsprobleme zwischen den auf die Sondernutzungen und auf die landwirtschaftliche Nutzung entfallenden Aufwendungen und Ertr&auml;gen vermieden werden sollten (BTDrucks 14\/265, S. 177, Zu &sect; 13a Abs. 1). F&uuml;r eine solche Vereinfachung besteht jedoch kein Bedarf, wenn eine reine Sondernutzung betrieben wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(4) Danach ist es nicht zu beanstanden, dass die Durchschnittssatzgewinnermittlung nicht auf solche (Klein-)Betriebe ausgedehnt wurde, deren T&auml;tigkeit sich auf eine Sondernutzung beschr&auml;nkt (anderer Ansicht Schild in Frotscher, EStG, 6. Aufl., Freiburg 1998 ff., &sect; 13a Rz 24). Soweit diese gehalten sind, den tats&auml;chlichen Gewinn zu ermitteln, k&ouml;nnen sie zwar die f&uuml;r landwirtschaftliche Kleinbetriebe mit selbst bewirtschafteten landwirtschaftlichen Fl&auml;chen vorgesehene Sonderregelung (Durchschnittssatzgewinnermittlung) nicht in Anspruch nehmen. Ihre Besteuerung richtet sich jedoch nach der (konkreten) Leistungsf&auml;higkeit. Die Anforderungen gehen nicht &uuml;ber diejenigen hinaus, die im Regelfall &#8211;au&szlig;erhalb des Anwendungsbereichs der Sonderregelung des &sect; 13a EStG&#8211; alle Kleinbetriebe zu erf&uuml;llen haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Der angefochtene Beschluss entspricht diesen Grunds&auml;tzen und ist daher nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 14.4.2011, IV B 57\/10 Keine Gewinnermittlung nach Durchschnittss&auml;tzen f&uuml;r Imkereibetriebe ohne selbstbewirtschaftete landwirtschaftliche Fl&auml;chen Tatbestand 1&nbsp; I. Der Antragsteller und Beschwerdef&uuml;hrer (Antragsteller) ist als Imker t&auml;tig und erzielt daraus Eink&uuml;nfte aus Land- und Forstwirtschaft. &Uuml;ber selbst bewirtschaftete Fl&auml;chen der landwirtschaftlichen Nutzung verf&uuml;gt er nicht. 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