{"id":9828,"date":"2012-12-06T17:29:07","date_gmt":"2012-12-06T15:29:07","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=9828"},"modified":"2013-06-03T10:50:52","modified_gmt":"2013-06-03T08:50:52","slug":"ii-r-34-09-zur-erbschaftsteuerpflicht-der-abfindung-an-einen-weichenden-erbpraetendenten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-34-09-zur-erbschaftsteuerpflicht-der-abfindung-an-einen-weichenden-erbpraetendenten\/","title":{"rendered":"II&nbsp;R&nbsp;34\/09 &#8211; Zur Erbschaftsteuerpflicht der Abfindung an einen weichenden Erbpr&auml;tendenten"},"content":{"rendered":"<p class=\"ueberschrift\">BUNDESFINANZHOF Urteil vom 4.5.2011, II R 34\/09<\/p>\n<p class=\"titel\">Zur Erbschaftsteuerpflicht der Abfindung an einen weichenden Erbpr\u00e4tendenten<\/p>\n<p style=\"font-weight: bold;\">Leits\u00e4tze<\/p>\n<div>\n<p>Hat ein Erblasser mehrere Testamente errichtet, in denen er jeweils verschiedene Personen als Alleinerben eingesetzt hat, und ist die Wirksamkeit des zuletzt errichteten Testaments wegen behaupteter Testierunf\u00e4higkeit des Erblassers zwischen den potentiellen Erben streitig, ist die Abfindung, die der weichende Erbpr\u00e4tendent aufgrund eines Prozessvergleichs vom zuletzt eingesetzten Alleinerben daf\u00fcr erh\u00e4lt, dass er die Erbenstellung des Alleinerben nicht mehr bestreitet, kein der <a title=\"Erbschaftssteuer und Testament\" href=\"http:\/\/www.steuerschroeder.de\/Testament-Erbschaftssteuer.htm#Testament-Erbschaftssteuer\" target=\"_blank\">Erbschaftsteuer<\/a> unterliegender Erwerb von Todes wegen i.S. des \u00a7 3 ErbStG (\u00c4nderung der Rechtsprechung).<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight: bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>1<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>I. Der Kl\u00e4ger und Revisionskl\u00e4ger (Kl\u00e4ger) ist der Neffe der 1913 geborenen und im April 2004 verstorbenen Erblasserin (E). In den Testamenten vom 18. April 1986 und vom 25. Januar 1997 hatte sie jeweils den Kl\u00e4ger als Alleinerben eingesetzt und Verm\u00e4chtnisse zugunsten anderer Personen verf\u00fcgt. Am 16. Juni 2002 verfasste sie ein weiteres eigenh\u00e4ndiges Testament, in dem sie ihr Sparguthaben an ihre Freundin (N) bzw. deren Tochter (K) vermachte. N war zum Zeitpunkt des Ablebens der E bereits vorverstorben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>2<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Kl\u00e4ger beantragte beim zust\u00e4ndigen Amtsgericht (AG) die Erteilung eines Erbscheins, der ihn als Alleinerben nach E ausweist. Er war der Auffassung, das Testament vom 16. Juni 2002 sei unwirksam, weil E wegen Altersdemenz nicht mehr testierf\u00e4hig gewesen sei. Das AG wies den Antrag mit Beschluss vom 29. Juni 2005 13 VI 224\/04 zur\u00fcck. Zur Begr\u00fcndung f\u00fchrte es aus, E habe das zugunsten des Kl\u00e4gers im Jahr 1997 errichtete Testament durch das sp\u00e4tere Testament vom 16. Juni 2002 wirksam widerrufen. E sei zu diesem Zeitpunkt noch testierf\u00e4hig gewesen. Die Beweisaufnahme habe nicht ergeben, dass sie bereits im Juni 2002 an Altersdemenz gelitten habe. Das Sparguthaben sei ihr wesentliches Verm\u00f6gen gewesen, so dass in dem Testament vom 16. Juni 2002 eine Erbeinsetzung zu Gunsten der N und der K zu sehen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>3<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der vor dem Landgericht fortgef\u00fchrte Rechtsstreit zwischen dem Kl\u00e4ger und K endete mit einem Vergleich. K verpflichtete sich, an den Kl\u00e4ger 45.000 EUR zu zahlen. Im Gegenzug nahm der Kl\u00e4ger seine Beschwerde gegen die Entscheidung des AG zur\u00fcck und verpflichtete sich seinerseits, keinen neuen Erbscheinsantrag zu stellen sowie keine Einw\u00e4nde gegen die Wirksamkeit des Testaments vom 16. Juni 2002 und die sich daraus ergebende Erbenstellung der K zu erheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>4<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Am 21. November 2006 wurde der K ein Erbschein erteilt, der sie als Alleinerbin auswies.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>5<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) erfasste die Abfindungszahlung als erbschaftsteuerpflichtigen Erwerb und setzte gegen den Kl\u00e4ger zuletzt mit Bescheid vom 30. April 2007 Erbschaftsteuer in H\u00f6he von 7.155 EUR fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>6<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Einspruch und Klage blieben ohne Erfolg. Das Finanzgericht (FG) ging davon aus, dass der Kl\u00e4ger die Abfindung durch Erbanfall i.S. des \u00a7 3 Abs. 1 Nr. 1 des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes vor 2009 (ErbStG) erworben habe. Diese Vorschrift nenne zwar nicht ausdr\u00fccklich die Abfindungszahlung an einen weichenden potentiellen Erben. Nach st\u00e4ndiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) sei jedoch ein Erbvergleich der Besteuerung zugrunde zu legen (vgl. BFH-Urteile vom 1. Februar 1961 II 269\/58 U, BFHE 72, 358, BStBl III 1961, 133, und vom 6. Dezember 2000 II R 28\/98, BFH\/NV 2001, 601). Das Urteil des FG ist in Entscheidungen der Finanzgerichte 2009, 1479 ver\u00f6ffentlicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>7<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r\u00fcgt der Kl\u00e4ger die Verletzung des \u00a7 3 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG. Mit der Abfindung sei ein Lebenssachverhalt der Besteuerung unterworfen worden, f\u00fcr den es keinen gesetzlichen Tatbestand gebe. Er &#8211;der Kl\u00e4ger&#8211; sei nicht Erbe oder Miterbe der E geworden. Die Abfindung beruhe auch nicht auf einem Verm\u00e4chtnis der E oder auf einem Pflichtteilsanspruch. Sie sei vielmehr eine Gegenleistung f\u00fcr seinen Verzicht auf das eingelegte Rechtsmittel und auf die Weiterf\u00fchrung eines aus Sicht der Erbin l\u00e4stigen Prozesses.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>8<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Kl\u00e4ger beantragt, die Vorentscheidung sowie die Erbschaftsteuerbescheide vom 30. M\u00e4rz 2007, 23. April 2007 und 30. April 2007 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 5. Juni 2007 aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>9<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unbegr\u00fcndet zur\u00fcckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight: bold;\">Entscheidungsgr\u00fcnde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>10<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr\u00fcndet. Sie f\u00fchrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und der Erbschaftsteuerbescheide in Gestalt der Einspruchsentscheidung (\u00a7 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Die Abfindung des Kl\u00e4gers unterliegt entgegen der Auffassung des FG nicht der Erbschaftsteuer. Hat ein Erblasser mehrere Testamente errichtet, in denen er jeweils verschiedene Personen als Alleinerben eingesetzt hat, und ist die Wirksamkeit des zuletzt errichteten Testaments wegen behaupteter Testierunf\u00e4higkeit des Erblassers zwischen den potentiellen Erben streitig, ist die Abfindung, die der Nichterbe aufgrund eines Prozessvergleichs vom zuletzt eingesetzten Alleinerben daf\u00fcr erh\u00e4lt, dass er die Erbenstellung des Alleinerben nicht mehr bestreitet, kein Erwerb von Todes wegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>11<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>1. Der Erbschaftsteuer unterliegt der Erwerb von Todes wegen (\u00a7 1 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG). Nach \u00a7 3 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG gilt als Erwerb von Todes wegen der Erwerb durch Erbanfall (\u00a7 1922 des B\u00fcrgerlichen Gesetzbuchs &#8211;BGB&#8211;), durch Verm\u00e4chtnis (\u00a7\u00a7 2147 ff. BGB) oder aufgrund eines geltend gemachten Pflichtteilsanspruchs (\u00a7\u00a7 2303 ff. BGB). Weitere Tatbest\u00e4nde sind in \u00a7 3 Abs. 1 Nr. 2 bis Nr. 4 und Abs. 2 ErbStG geregelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>12<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>a) Die Vorg\u00e4nge, die als Erwerb von Todes wegen in Betracht kommen, sind in \u00a7 3 ErbStG abschlie\u00dfend aufgez\u00e4hlt (vgl. BFH-Urteil vom 6. M\u00e4rz 1991 II R 69\/87, BFHE 163, 394, BStBl II 1991, 412; zustimmend Gebel in Troll\/Gebel\/J\u00fclicher, ErbStG, \u00a7 3 Rz 4; Meincke, Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz, Kommentar, 15. Aufl., \u00a7 3 Rz 6; W\u00e4lzholz in Viskorf\/Knobel\/ Schuck, Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz, Bewertungsgesetz, 3. Aufl., \u00a7 3 ErbStG Rz 1; Fischer in Fischer\/ J\u00fcptner\/Pahlke\/Wachter, ErbStG, 2. Aufl., \u00a7 3 Rz 2 ff.). Nicht im Katalog des \u00a7 3 ErbStG genannte Erwerbsgr\u00fcnde unterliegen nicht der Erbschaftsteuer. F\u00fcr die Annahme eines Erwerbs von Todes wegen reicht es auch nicht aus, dass der Erwerb lediglich im Zusammenhang mit einem Erbfall steht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>13<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>b) Der Erwerb i.S. von \u00a7 3 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG durch Erbanfall ist allein der durch Erbfolge eingetretene (dingliche) Verm\u00f6genszuwachs (vgl. BFH-Urteil vom 1. April 1992 II R 21\/89, BFHE 167, 562, BStBl II 1992, 669). Der Erwerb &#8222;aufgrund&#8220; eines Erbfalles wird durch \u00a7 3 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG nicht erfasst (vgl. BFH-Urteil in BFHE 163, 394, BStBl II 1991, 412).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>14<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>c) Danach ist die Abfindung, die der Kl\u00e4ger aufgrund des mit der Alleinerbin K geschlossenen Vergleichs zur Beendigung des Rechtsstreits erhalten hat, kein Erwerb des Kl\u00e4gers von Todes wegen. Der Kl\u00e4ger hat die Abfindung nicht durch Erbanfall i.S. des \u00a7 1922 BGB erworben. Denn er ist weder gesetzlicher noch testamentarisch eingesetzter Erbe der E geworden. In ihrem zuletzt errichteten Testament vom 16. Juni 2002 hat die E verf\u00fcgt, dass ihr Sparguthaben, das ihr wesentliches Verm\u00f6gen war, N bzw. K zukommen solle. Die Wirksamkeit dieses Testaments wird nach Abschluss des Prozessvergleichs weder vom Kl\u00e4ger noch vom FA bestritten. Damit scheidet eine Erbenstellung des Kl\u00e4gers aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>15<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die Abfindung beruht auch nicht auf einem Verm\u00e4chtnis der E nach \u00a7 2147 BGB. Denn E hatte im Testament vom 16. Juni 2002 nicht bestimmt, dass der Kl\u00e4ger von ihrem Sparguthaben 45.000 EUR erhalten soll. Die weiteren Tatbest\u00e4nde des \u00a7 3 ErbStG sind ebenfalls nicht erf\u00fcllt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>16<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>2. Die von der Rechtsprechung entwickelten Grunds\u00e4tze zum Erbvergleich k\u00f6nnen eine Steuerbarkeit der Abfindung als Erwerb von Todes wegen nach \u00a7 3 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG nicht begr\u00fcnden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>17<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>a) Nach einer schon vom Reichsfinanzhof (RFH) begr\u00fcndeten und vom BFH \u00fcbernommenen h\u00f6chstrichterlichen Rechtsprechung ist das Ergebnis eines ernsthaft gemeinten Vergleichs, der die g\u00fctliche Regelung streitiger Erbverh\u00e4ltnisse zum Ziel hat, der Erbschaftsbesteuerung zugrunde zu legen (vgl. BFH-Urteile vom 24. Juli 1972 II R 35\/70, BFHE 106, 555, BStBl II 1972, 886; vom 22. November 1995 II R 89\/93, BFHE 179, 436, BStBl II 1996, 242; BFH-Beschluss vom 19. September 2000 II B 10\/00, BFH\/NV 2001, 163). Ein Erbvergleich in diesem Sinne ist auch die einvernehmliche Beseitigung etwa bestehender Ungewissheiten \u00fcber einzelne Erbteile oder \u00fcber die den Erben zufallenden Betr\u00e4ge. Zwar sind die Bedachten grunds\u00e4tzlich nicht berechtigt, nach dem Erbfall durch freie Vereinbarung die Bestimmung des Steuerpflichtigen und des Umfangs der steuerpflichtigen Bereicherung zu beeinflussen. Dies gilt aber dann nicht, wenn bei Streit oder Ungewissheit dar\u00fcber, ob und in welchem Umfang ein Erwerb oder ein Erbfall vorliegt, die Bedachten einen ernstgemeinten Erbvergleich schlie\u00dfen (BFH-Beschluss vom 25. August 1998 II B 45\/98, BFH\/NV 1999, 313).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>18<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die erbschaftsteuerrechtliche Anerkennung des sog. Erbvergleichs stellt eine nicht weiter verallgemeinerungsf\u00e4hige Ausnahme von dem Grundsatz dar, dass weder die Miterben noch sonst am Nachlass beteiligte Personen berechtigt sind, den Kreis der steuerpflichtigen Personen oder den Umfang der steuerpflichtigen Bereicherung nach dem Erbfall durch freie Vereinbarung eigenm\u00e4chtig neu zu bestimmen (vgl. BFH-Urteil vom 1. Juli 2008 II R 71\/06, BFHE 222, 63, BStBl II 2008, 874, m.w.N.). Der Vergleich i.S. des \u00a7 779 BGB ist nur schuldrechtlicher Natur, so dass durch ihn ein Erbrecht mit dinglicher Wirkung nicht begr\u00fcndet werden kann (vgl. M\u00fcnchener Kommentar zum B\u00fcrgerlichen Gesetzbuch\/Habersack, 5. Aufl., \u00a7 779 Rz 7; Crezelius, Finanz-Rundschau &#8211;FR&#8211; 2007, 613; v. Proff, Zeitschrift f\u00fcr Erbrecht und Verm\u00f6gensnachfolge 2010, 348). Ein solcher Vergleich kann nur insoweit Verbindlichkeit im Besteuerungsverfahren beanspruchen, als er seinen letzten Rechtsgrund noch im Erbrecht findet (vgl. BFH-Urteil in BFHE 222, 63, BStBl II 2008, 874). Aufgrund des Erbvergleichs ist erbschaftsteuerrechtlich so zu verfahren, als ob der Erblasser durch Verf\u00fcgung von Todes wegen eine entsprechende Regelung getroffen h\u00e4tte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>19<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Dadurch werden zugleich die Grenzen der Besteuerung des Erwerbs aufgrund eines Erbvergleichs deutlich. Kann dieser Erwerb tats\u00e4chlich nicht auf einen erbrechtlichen Rechtsgrund (Erbanfall nach \u00a7 1922 BGB, Verm\u00e4chtnis nach \u00a7\u00a7 2147 ff. BGB, geltend gemachter Pflichtteilsanspruch nach \u00a7\u00a7 2303 ff. BGB) zur\u00fcckgef\u00fchrt werden, so unterliegt er nicht nach \u00a7 3 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG der Erbschaftsteuer. Dementsprechend ist eine Abfindung, die der in einem widerrufenen Testament als Alleinerbe eingesetzte Erbpr\u00e4tendent aufgrund eines Prozessvergleichs vom rechtswirksam eingesetzten Alleinerben daf\u00fcr bekommt, dass er dessen Erbenstellung nicht mehr bestreitet, nicht als Erwerb von Todes wegen der Erbschaftsteuer zu unterwerfen (vgl. Benne, FR 2004, 1102, unter C.; Billig, Umsatzsteuer- und Verkehrsteuer-Recht 2010, 253, unter II.1.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>20<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>b) Soweit der BFH (vgl. Urteil in BFHE 72, 358, BStBl III 1961, 133) und der RFH (vgl. Urteil vom 30. Januar 1919 II A 14\/18, RFHE 1, 1) zu mit dem Streitfall vergleichbaren Sachverhalten entschieden haben, die Abfindung aufgrund des Erbvergleichs unterliege als Erwerb von Todes wegen der Erbschaftsteuer, wird daran nicht mehr festgehalten. Der RFH ist davon ausgegangen, die Abfindungssumme sei mit R\u00fccksicht auf ein behauptetes Erbrecht gefordert und zugestanden und die Anerkennung des Alleinerben nur unter der Voraussetzung der materiellen Befriedigung des behaupteten (gesetzlichen) Erbanspruchs ausgesprochen worden. Die Abfindungssumme sei also von den Beteiligten als eine Bereicherung aus dem Nachlass gedacht und gewollt gewesen. Die Abfindung k\u00f6nne nur als Verm\u00e4chtnis angesehen werden und sei daher als solches zu versteuern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>21<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die Annahme eines Verm\u00e4chtnisses zugunsten des verzichtenden Erbpr\u00e4tendenten ist aber nur dann m\u00f6glich, wenn sich hierf\u00fcr Anhaltspunkte in der letztwilligen Verf\u00fcgung des Erblassers finden lassen oder anderweitig ein entsprechender Erblasserwille feststellbar ist, der von den Beteiligten vollzogen wird. Hat der Erblasser jedoch in mehreren Testamenten jeweils verschiedene Personen als Alleinerben eingesetzt und beanspruchen deshalb beide f\u00fcr sich das Alleinerbrecht, so kann die in einem Prozessvergleich vereinbarte Abfindung des weichenden Erbpr\u00e4tendenten, die er daf\u00fcr erh\u00e4lt, dass er die Erbenstellung des anderen Erbpr\u00e4tendenten als Alleinerben nicht mehr bestreitet, nicht als ein vom Erblasser stammendes Verm\u00e4chtnis angesehen werden. Denn der Erblasser hatte in seinen Testamenten jeweils verschiedene Personen als Alleinerben eingesetzt, ohne den Nachlass auf einen Erben und einen Verm\u00e4chtnisnehmer &#8222;aufzuteilen&#8220;. Der Erbvergleich zwischen den Erbpr\u00e4tendenten kann den insoweit fehlenden Erblasserwillen, ein Verm\u00e4chtnis zu verf\u00fcgen bzw. gleichzeitig Verf\u00fcgungen zugunsten mehrerer Personen zu treffen, nicht ersetzen. Die Abfindung des weichenden Erbpr\u00e4tendenten ist damit nicht ein Erwerb vom Erblasser, sondern ein Erwerb vom Alleinerben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>22<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>c) Im Streitfall kann die Abfindung des Kl\u00e4gers nicht als Verm\u00e4chtnis der E angesehen werden. Denn die E hatte in ihren Testamenten vom 18. April 1986 und vom 25. Januar 1997 zun\u00e4chst den Kl\u00e4ger jeweils als Alleinerben eingesetzt. Diese Erbeinsetzung war zum Zeitpunkt des Ablebens der E jedoch nicht mehr wirksam (vgl. \u00a7 2258 BGB), weil E in dem zuletzt errichteten Testament vom 16. Juni 2002 bestimmt hatte, dass ihr wesentliches Verm\u00f6gen, das Sparguthaben, an N bzw. K fallen solle. Es sind keine Anhaltspunkte daf\u00fcr ersichtlich, dass E dem Kl\u00e4ger einen Teil ihres Sparguthabens zuwenden wollte. Die aufgrund des Vergleichs erhaltene Abfindung ist daher kein Erwerb von Todes wegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>23<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>3. Eine analoge Anwendung des \u00a7 3 ErbStG auf Abfindungen, die aufgrund eines Vergleichs f\u00fcr den Verzicht auf die Geltendmachung eines streitigen erbrechtlichen Anspruchs gew\u00e4hrt werden, scheidet aus. Der gesetzliche Tatbestand ist nicht l\u00fcckenhaft. Im Gesetz kommt durch die Aufz\u00e4hlung der Erwerbe von Todes wegen klar zum Ausdruck, dass die Regelung des \u00a7 3 ErbStG abschlie\u00dfend ist. Andere als die dort im Einzelnen genannten Erwerbe sollen nicht als Erwerb von Todes wegen erfasst werden. Dies schlie\u00dft es zugleich aus, den Regelungsbereich des \u00a7 3 ErbStG im Wege der Rechtsanalogie zu erweitern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>24<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>4. Da das FG von anderen Grunds\u00e4tzen ausgegangen ist, ist die Vorentscheidung aufzuheben. Die Sache ist spruchreif. Die Erbschaftsteuerbescheide und die Einspruchsentscheidung sind ebenfalls aufzuheben. Die Abfindung des Kl\u00e4gers ist kein der Erbschaftsteuer unterliegender Erwerb von Todes wegen. Die in den Erbschaftsteuerbescheiden weiter erfassten Gegenst\u00e4nde (Teppiche und Schmuck) im Wert von 3.000 EUR f\u00fchren f\u00fcr sich genommen nicht zu einem steuerpflichtigen Erwerb.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p><!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 4.5.2011, II R 34\/09 Zur Erbschaftsteuerpflicht der Abfindung an einen weichenden Erbpr\u00e4tendenten Leits\u00e4tze Hat ein Erblasser mehrere Testamente errichtet, in denen er jeweils verschiedene Personen als Alleinerben eingesetzt hat, und ist die Wirksamkeit des zuletzt errichteten Testaments wegen behaupteter Testierunf\u00e4higkeit des Erblassers zwischen den potentiellen Erben streitig, ist die Abfindung, die der &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-34-09-zur-erbschaftsteuerpflicht-der-abfindung-an-einen-weichenden-erbpraetendenten\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">II&nbsp;R&nbsp;34\/09 &#8211; Zur Erbschaftsteuerpflicht der Abfindung an einen weichenden Erbpr&auml;tendenten<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[2456,2457],"class_list":["post-9828","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online","tag-erbschaftsteuerpflicht","tag-testament"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9828","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9828"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9828\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9828"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9828"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9828"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}