{"id":9835,"date":"2012-12-06T17:29:08","date_gmt":"2012-12-06T15:29:08","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=9835"},"modified":"2012-12-06T17:29:08","modified_gmt":"2012-12-06T15:29:08","slug":"ii-b-151-10-festsetzung-von-grunderwerbsteuer-fuer-einbringung-eines-grundstuecks-in-eine-gesamthand-wegen-deren-umwandlung-in-eine-kapitalgesellschaft-keine-adv-wegen-verfassungsrechtlicher-zweifel-g","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-b-151-10-festsetzung-von-grunderwerbsteuer-fuer-einbringung-eines-grundstuecks-in-eine-gesamthand-wegen-deren-umwandlung-in-eine-kapitalgesellschaft-keine-adv-wegen-verfassungsrechtlicher-zweifel-g\/","title":{"rendered":"II&nbsp;B&nbsp;151\/10 &#8211; Festsetzung von Grunderwerbsteuer f&uuml;r Einbringung eines Grundst&uuml;cks in eine Gesamthand wegen deren Umwandlung in eine Kapitalgesellschaft &#8211; Keine AdV wegen verfassungsrechtlicher Zweifel gegen die Bemessung der Grunderwerbsteuer nach Grundbesitzwerten"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 4.5.2011, II B 151\/10<\/p>\n<p class=\"titel\">Festsetzung von Grunderwerbsteuer f&uuml;r Einbringung eines Grundst&uuml;cks in eine Gesamthand wegen deren Umwandlung in eine Kapitalgesellschaft &#8211; Keine AdV wegen verfassungsrechtlicher Zweifel gegen die Bemessung der Grunderwerbsteuer nach Grundbesitzwerten<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. P beteiligte sich als einziger Kommanditist an der durch notariell beurkundeten Vertrag vom 8. November 2006 gegr&uuml;ndeten P GmbH &#038; Co. KG (KG). P erbrachte seine Verpflichtung, eine Kommanditeinlage von 100.000 EUR zu leisten, durch Einbringung von Grundbesitz unter Abzug der darauf ruhenden Belastungen. Im August 2008 beschlossen die Gesellschafter der KG, diese durch Formwechsel in die Antragstellerin und Beschwerdegegnerin (Antragstellerin), eine AG, umzuwandeln. Einziger Aktion&auml;r ist P. Der Umwandlungsbeschluss wurde notariell beurkundet. Die Umwandlung wurde im September 2008 in das Handelsregister eingetragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Antragsgegner und Beschwerdef&uuml;hrer (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) vertrat die Auffassung, Grunderwerbsteuer f&uuml;r die Einbringung des Grundbesitzes in die KG sei zun&auml;chst nach &sect; 5 Abs. 2 des Grunderwerbsteuergesetzes (GrEStG) nicht zu erheben gewesen. Aufgrund der Umwandlung der KG in die Antragstellerin seien jedoch gem&auml;&szlig; &sect; 5 Abs. 3 GrEStG die Voraussetzungen f&uuml;r die Nichterhebung der Steuer entfallen. Das FA setzte demgem&auml;&szlig; f&uuml;r die Einbringung Grunderwerbsteuer gegen die Antragstellerin als Rechtsnachfolgerin der KG fest und bema&szlig; diese nach &sect; 8 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 GrEStG nach den gem&auml;&szlig; &sect; 138 Abs. 3 des Bewertungsgesetzes (BewG) gesondert festgestellten Grundst&uuml;ckswerten. Es erkl&auml;rte die Steuerfestsetzung gem&auml;&szlig; &sect; 165 Abs. 1 Satz 2 Nrn. 3 und 4 der Abgabenordnung (AO) f&uuml;r vorl&auml;ufig hinsichtlich der Frage, ob die Heranziehung der Grundbesitzwerte i.S. des &sect; 138 BewG als Bemessungsgrundlage f&uuml;r die Grunderwerbsteuer verfassungsgem&auml;&szlig; ist. &Uuml;ber den Einspruch ist noch nicht entschieden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) gab dem vom FA abgelehnten Antrag der Antragstellerin, die Vollziehung des Grunderwerbsteuerbescheids ohne Sicherheitsleistung auszusetzen, beschr&auml;nkt auf die Zeit bis einen Monat nach Bekanntgabe der Einspruchsentscheidung oder nach sonstiger Erledigung des Einspruchsverfahrens mit der Begr&uuml;ndung statt, das FA habe zwar dem Grunde nach zu Recht angenommen, dass f&uuml;r die Einbringung Grunderwerbsteuer festzusetzen sei. Die Vollziehung des angefochtenen Steuerbescheids sei aber wegen ernstlicher Zweifel an der Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit der ma&szlig;gebenden Vorschriften &uuml;ber die Grundst&uuml;cksbewertung auszusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dagegen wendet sich das FA mit der Beschwerde, der das FG nicht abgeholfen hat. Es vertritt die Auffassung, der Grunderwerbsteuerbescheid sei in jeder Hinsicht rechtm&auml;&szlig;ig. Jedenfalls fehle es aber an einem berechtigten Interesse der Antragstellerin an der begehrten Aussetzung der Vollziehung (AdV).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Vorentscheidung aufzuheben und den Antrag abzulehnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Antragstellerin ist der Beschwerde entgegengetreten. Sie weist darauf hin, dass sich das FA gegen&uuml;ber dem FG zu einer AdV gegen Sicherheitsleistung bereit erkl&auml;rt habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Beschwerde ist begr&uuml;ndet. Die Vorentscheidung ist aufzuheben; der Antrag ist abzulehnen. Die Voraussetzungen f&uuml;r die Gew&auml;hrung von AdV nach &sect; 69 Abs. 3 Satz 1 i.V.m. Abs. 2 Satz 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) sind nicht erf&uuml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das FA hat die Einbringung des Grundbesitzes in die KG zu Recht gem&auml;&szlig; &sect; 1 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG der Grunderwerbsteuer unterworfen. Ein Vertrag, durch den die Verpflichtung begr&uuml;ndet wird, Grundst&uuml;cke auf eine Gesellschaft gegen Gew&auml;hrung von Gesellschaftsrechten zu &uuml;bertragen, ist im Sinne dieser Vorschrift ein anderes Rechtsgesch&auml;ft, das den Anspruch auf &Uuml;bereignung begr&uuml;ndet (Fischer in Boruttau, Grunderwerbsteuergesetz, 16. Aufl., &sect; 1 Rz 377; Hofmann, Grunderwerbsteuergesetz, Kommentar, 9. Aufl., &sect; 1 Rz 40; Pahlke\/Franz, Grunderwerbsteuergesetz, Kommentar, 4. Aufl., &sect; 1 Rz 153).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Der Besteuerung steht &sect; 5 Abs. 2 GrEStG nicht entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Geht ein Grundst&uuml;ck von einem Alleineigent&uuml;mer auf eine Gesamthand &uuml;ber, so wird zwar nach dieser Vorschrift die Steuer in H&ouml;he des Anteils nicht erhoben, zu dem der Ver&auml;u&szlig;erer am Verm&ouml;gen der Gesamthand beteiligt ist. Diese Regelung ist aber nach &sect; 5 Abs. 3 GrEStG insoweit nicht anzuwenden, als sich der Anteil des Ver&auml;u&szlig;erers am Verm&ouml;gen der Gesamthand innerhalb von f&uuml;nf Jahren nach dem &Uuml;bergang des Grundst&uuml;cks auf die Gesamthand vermindert. Diese Voraussetzung des &sect; 5 Abs. 3 GrEStG ist auch dann erf&uuml;llt, wenn die Gesamthand innerhalb dieser Frist durch Formwechsel in eine Kapitalgesellschaft umgewandelt wird. Die den &sect;&sect; 5 und 6 GrEStG zugrundeliegenden wirtschaftlichen Gesichtspunkte lassen es nicht zu, das Tatbestandsmerkmal der &quot;Gesamthand&quot; auf juristische Personen auszudehnen. Bei den Gesellschaftern juristischer Personen fehlt es an der bei Gesamth&auml;ndern gegebenen unmittelbaren dinglichen Mitberechtigung am Gesellschaftsverm&ouml;gen (Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 18. Dezember 2002 II R 13\/01, BFHE 200, 426, BStBl II 2003, 358, und vom 9. April 2008 II R 32\/06, BFH\/NV 2008, 1526; BFH-Beschluss vom 9. April 2009 II B 95\/08, BFH\/NV 2009, 1148, unter II. 2. d). Dass die fr&uuml;heren Gesamth&auml;nder als Gesellschafter an der durch den Formwechsel entstandenen Kapitalgesellschaft beteiligt sind, kann demgem&auml;&szlig; die weitere Anwendung des &sect; 5 Abs. 2 GrEStG nach dem Formwechsel nicht mehr begr&uuml;nden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) F&uuml;r die Einbringung des Grundbesitzes in die KG war demgem&auml;&szlig; Grunderwerbsteuer festzusetzen. Da die KG innerhalb von f&uuml;nf Jahren nach dem &Uuml;bergang des Grundbesitzes auf die KG in eine AG umgewandelt wurde, sind die in &sect; 5 Abs. 3 GrEStG bestimmten Voraussetzungen f&uuml;r die Erhebung der Steuer erf&uuml;llt. Die in &sect; 5 Abs. 2 GrEStG zun&auml;chst vorgesehene Nichterhebung der Steuer f&uuml;r die Einbringung ist aufgrund der Umwandlung entfallen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Vollziehung des angefochtenen Steuerbescheids ist auch nicht deshalb auszusetzen, weil nach der &Uuml;berzeugung des BFH &sect; 11 GrEStG mit Art. 3 Abs. 1 des Grundgesetzes insofern unvereinbar ist, als er die Beteiligten an Erwerbsvorg&auml;ngen i.S. des &sect; 8 Abs. 2 GrEStG, f&uuml;r die die (Ersatz-)Steuerbemessungsgrundlage nach &sect; 138 Abs. 3 BewG zu ermitteln ist, mit einheitlichen Steuers&auml;tzen belastet (Vorlagebeschl&uuml;sse vom 2. M&auml;rz 2011 II R 64\/08 und II R 23\/10, jeweils www.bundesfinanzhof.de; diese Verfahren sind ausgesetzt bis zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts &#8211;BVerfG&#8211; in den Verfahren 1 BvL 14\/11 und 1 BvL 13\/11). Es ist n&auml;mlich nicht zu erwarten, dass eine BVerfG-Entscheidung, die dieser Ansicht folgt, zu einer &Auml;nderung bereits ergangener Steuerbescheide f&uuml;hren wird. Wegen der Einzelheiten wird auf den BFH-Beschluss vom 5. April 2011 II B 153\/10 (Deutsches Steuerrecht 2011, 769) verwiesen. Dem Rechtsschutzinteresse der Antragstellerin wird auf hinreichende Art und Weise dadurch entsprochen, dass das FA die Steuerfestsetzung hinsichtlich der Frage, ob die Heranziehung der Grundbesitzwerte i.S. des &sect; 138 BewG als Bemessungsgrundlage f&uuml;r die Grunderwerbsteuer verfassungsgem&auml;&szlig; ist, gem&auml;&szlig; &sect; 165 Abs. 1 Satz 2 Nrn. 3 und 4 AO f&uuml;r vorl&auml;ufig erkl&auml;rt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Der Ablehnung des AdV-Antrags steht nicht entgegen, dass das FA in dem an das FG gerichteten Schriftsatz vom 11. Oktober 2010 erkl&auml;rt hatte, es sei ausnahmsweise bereit, die AdV gegen Sicherheitsleistung zu gew&auml;hren. Hierbei handelte es sich lediglich um eine Stellungnahme im gerichtlichen Verfahren und nicht um eine vom FA selbst vorgenommene AdV gegen Sicherheitsleistung. Das FA hat vielmehr in dem Schriftsatz ausgef&uuml;hrt, es beantrage die Ablehnung des Antrags, wenn eine AdV gegen Sicherheitsleistung nicht in Betracht komme.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 4.5.2011, II B 151\/10 Festsetzung von Grunderwerbsteuer f&uuml;r Einbringung eines Grundst&uuml;cks in eine Gesamthand wegen deren Umwandlung in eine Kapitalgesellschaft &#8211; Keine AdV wegen verfassungsrechtlicher Zweifel gegen die Bemessung der Grunderwerbsteuer nach Grundbesitzwerten Tatbestand 1&nbsp; I. P beteiligte sich als einziger Kommanditist an der durch notariell beurkundeten Vertrag vom 8. 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