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Ehegattensplitting: Splittingtabelle, Splittingtarif und Splittingverfahren

Splitting

Das Splittingverfahren bei der Zusammenveranlagung von Ehegatten (sogenanntes Ehegattensplitting) zur Einkommensteuer stellt sicher, dass die Steuerlast des Paares unabhängig von der Verteilung der Erwerbseinkünfte auf die Ehepartner ermittelt wird. Die Ehegatten werden steuerlich letztlich so gestellt, als ob jeder Ehegatte die Hälfte des gemeinsam zu versteuernden Einkommens erzielte und als Alleinstehen der nach dem für jeden Steuerpflichtigen geltenden Steuertarif zu versteuern hätte. In der Regel ist das Ehegattensplitting für Ehegatten günstiger als die optional zu lässige Einzelveranlagung jedes Partners. Inzwischen gilt das Verfahren auch für eingetragene Lebensgemeinschaften von gleichgeschlechtlichen Paaren."

 

Splittingtabelle erstellen

für das Jahr Interval/Schritte
Kirchensteuer Anzahl der Berechnungen
Zu versteuerndes Einkommen

 

 

Steuervorteil: Grund- vs. Splittingtabelle

für das Jahr
Steuerpflichtiger 1Steuerpflichtiger 2
Zu versteuerndes Einkommen

 

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Wie berechnet sich das Splittingverfahren bei zusammen veranlagten Ehegatten/ Lebenspartnern?

Grundsätzlich wird jede und jeder Steuerpflichtige mit seinem zu versteuernden Einkommen einzeln veranlagt. Ehegatten, die nicht dauernd getrennt leben, können zwischen der Einzelveranlagung und Zusammenveranlagung wählen. Bei der Zusammenveranlagung werden die von den Ehegatten erzielten Einkünfte zusammengerechnet. Die Einkommensteuer wird mit dem sog. Splitting-Verfahren ermittelt. Dabei wird die Steuer für die Hälfte des gemeinsamen Einkommens nach dem Einkommensteuertarif berechnet und sodann verdoppelt. Diese Veranlagungsart ist regelmäßig die günstigere, weil für die niedrigeren Einkommen auch ein niedrigerer Steuersatz anzuwenden ist.

 

 

 

Für über dem Grundfreibetrag von 8.354 Euro/16.708 Euro (Einzel-/ Zusammenveranlagung liegende zu versteuernde Einkommen steigen die Steuersätze in zwei linear-progressiven Zonen von 14% (Eingangssteuersatz) auf den Spitzensteuersatz von 42% bei einem zu versteuernden Einkommen von 52.882 Euro/105.764 Euro (Einzel-/ Zusammenveranlagung) an. Ab einem besonders hohen zu versteuernden Einkommen von 250.731 Euro/501.462 Euro (Einzel-/Zusammenveranlagung) steigt der Steuersatz um weitere 3 Prozentpunkte

 

Hinweis: Die Zusammenveranlagung von Ehegatten (§ 26b EStG 2002) setzt grundsätzlich gemäß § 26 Abs. 1 Satz 1 EStG 2002 die unbeschränkte Einkommensteuerpflicht beider Ehegatten voraus. Staatsangehörige eines Mitgliedstaates der Europäischen Union (EU) oder eines Staates, auf den das Abkommen über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) anwendbar ist, die nach § 1 Abs. 1 EStG 2002 n.F. unbeschränkt einkommensteuerpflichtig sind oder die nach § 1 Abs. 3 EStG 2002 n.F. als unbeschränkt einkommensteuerpflichtig zu behandeln sind, können jedoch beantragen, dass ihr nicht dauernd getrennt lebender Ehegatte ohne Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Inland für die Anwendung des § 26 Abs. 1 Satz 1 EStG 2002 n.F. als unbeschränkt einkommensteuerpflichtig behandelt wird. Voraussetzung dafür ist, dass der nicht unbeschränkt einkommensteuerpflichtige Ehegatte seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Hoheitsgebiet eines anderen Mitgliedstaates der EU oder eines EWR-Staates hat (§ 1a Abs. 1 Nr. 2 EStG 2002 n.F.). Dies ist vorliegend der Fall. Vgl. Finanzen & Steuern

 

Mehr Infos unter http://www.steuerschroeder.de/splittingtabelle.htm

 

 

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