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Istversteuerung Voraussetzungen + Grenzen



Istversteuerung

Umsatzsteuer: Wann Sie als Istversteuerer nach vereinnahmten Entgelten versteuern dürfen.


 

Istversteuerung bedeutet die Versteuerung nach vereinnahmten Entgelten und nicht - wie in der Regel - nach vereinbarten Entgelten (Sollversteuerung). Für die Istversteuerung ist Voraussetzung, dass das Finanzamt diese auf Grund eines Antrages genehmigt hat. Für diese Genehmigung kommen nur 3 Möglichkeiten in Betracht:

  1. Unternehmer die im Vorjahr einen Gesamtumsatz bis zu 500.000 EUR erreicht haben. Wird das Unternehmen neu eröffnet, so ist maßgebend, ob der voraussichtliche Gesamtumsatz die Grenze von 500.000 EUR übersteigt. Der Gesamtumsatz ist auf einen Jahresbetrag umzurechnen.
  2. Unternehmer, die von den Buchführungspflichten befreit sind.
  3. Freiberufler im Sinne des § 18 Abs. 1 Nr. 1 EStG.


Mit dem Rechner können Sie schnell & einfach berechnen, ob Sie die Grenzen für die Istversteuerung überschreiten:

Können Sie die Istversteuerung nutzen?


Sind Sie Freiberufler:
Beginn 1. Wirtschaftsjahr:
Jahresumsatz vorweg geschätzt:
Jahresumsatz tatsächlich:


Ist-Besteuerung, Umsatzsteuer - Inhaltsverzeichnis

  • Unterscheidung zwischen Soll- und Ist-Besteuerung
  • Voraussetzung für eine Ist-Besteuerung
  • Antrag auf Genehmigung (Muster, Brief an das Finanzamt)
  • Zeitpunkt des Zuflusses
  • Ermittlung des Grenzwerts
  • Wann das Finanzamt die Ist-Besteuerung widerrufen kann
  • Was beim Wechsel zwischen Soll- und Ist-Besteuerung zu beachten ist
  • Umsätze aus mehreren Einkunftsquellen, Beispiele
  • Hinweis

 


 

Mehr Infos zur Istversteuerung im Steuerlexikon ...

 

 

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