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Pfändungsrechner, Pfändungstabelle und Pfändungsfreigrenze

Hier finden Sie die aktuelle Pfändungstabelle 2015, 2016, 2017 und die Pfändungsfreigrenze, abhängig von der Zahl der unterhaltspflichtigen Personen.

P-Konto: ab Juli 2017 gelten höhere Pfändungsfreigrenzen by Bundesverband deutscher Banken (CC BY-ND 2.0)


 

Pfändungsrechner

Mit dem kostenlosen Online Pfändungsrechner können Sie schnell & einfach die Pfändungsgrenzen berechnen:

Pfändungsrechner ab 1.7.2015 und bis 30.06.2019

Netto Einkommen ohne Wohngeld/KindergeldEuro

Zeitraum

Einkommen bezieht sicht auf

Unterhaltspflichtige Personen:z.B. leibliche Kinder, Ehegatten ohne Einkommen

 

 

Pfändungstabelle

Die Pfändungstabelle informiert, wie viel bei einer Konto- oder Lohnpfändung vom Einkommen pfändbar ist.

 

Pfändungstabelle ab 1.7.2015 und bis 30.06.2019

Netto Einkommen
ohne Wohngeld/Kindergeld vonEuro
ohne Wohngeld/Kindergeld bisEuro

Zeitraum

Einkommen bezieht sicht auf

 

 

Höhere Pfändungsfreigrenzen für Arbeitseinkommen ab Juli 2015

Ab 1. Juli 2015 gelten höhere Pfändungsfreigrenzen für Arbeitseinkommen

 

Der Pfändungsschutz stellt sicher, dass Schuldner auch bei einer Pfändung ihres Arbeitseinkommens ihr Existenzminimum sichern und die gesetzlichen Unterhaltspflichten erfüllen können. Die Höhe der Pfändungsfreigrenzen für Arbeitseinkommen wird jeweils zum 1. Juli eines jeden zweiten Jahres an die Entwicklung des steuerlichen Grundfreibetrages für das sächliche Existenzminimum angepasst. Zuletzt wurden die Pfändungsfreigrenzen zum 1. Juli 2013 erhöht. Der steuerliche Grundfreibetrag hat sich seit dem letzten Stichtag um 2,76 % erhöht. Hieraus ergibt sich eine Erhöhung der Pfändungsfreigrenzen im gleichen Verhältnis.

 

Ab dem 1. Juli 2015 beträgt der monatlich unpfändbare Grundbetrag 1 073,88 Euro (bisher: 1 045,04 Euro). Dieser Betrag erhöht sich, wenn gesetzliche Unterhaltspflichten zu erfüllen sind, um monatlich 404,16 Euro (bisher: 393,30 Euro) für die erste und um monatlich jeweils weitere 225,17 Euro (bisher: 219,12 Euro) für die zweite bis fünfte Person. Wenn Schuldner mehr verdienen als den so ermittelten pfändungsfreien Betrag, verbleibt ihnen vom Mehrbetrag bis zu einer Obergrenze ebenfalls ein bestimmter Anteil.

 

Die genauen Beträge – auch für wöchentliche und tägliche Zahlweise von Arbeitseinkommen – ergeben sich aus der Pfändungsfreigrenzenbekanntmachung 2015.

 

 

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