Entlastungsfreibetrag für Alleinerziehende


Entlastungsfreibetrag

Entlastungsfreibetrag: Freibetrag für Alleinerziehende in der Steuererklärung absetzen


Inhalt:


Steuerfreibetrag für Alleinerziehende

Höherer Entlastungsbetrag für Alleinerziehende: Der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende (§ 24b EStG) wurde unter Berücksichtigung der seit 2004 insgesamt gestiegenen Lebenshaltungskosten von 1 308 € auf 1 908 € (+ 600 €) angehoben. Außerdem wurde er nach der Zahl der im Haushalt des alleinerziehenden Steuerpflichtigen lebenden Kinder gestaffelt (Erhöhungsbetrag für jedes weitere Kind von jeweils 240 €). Soweit der Arbeitnehmer die Anspruchsvoraussetzungen für den Erhöhungsbetrag von jeweils 240 € für ein zweites sowie jedes weitere zu seinem Haushalt gehörende Kind erfüllt, wird dies mittels Bildung eines entsprechenden Freibetrags zusätzlich zur Steuerklasse II berücksichtigt. Der Antrag auf Bildung dieses Freibetrags ist beim örtlich zuständigen Wohnsitzfinanzamt zu stellen und wird bei den Elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmalen (ELStAM) berücksichtigt. Soweit für den Lohnsteuerabzug kein Freibetrag beantragt worden ist, erfolgt die steuerliche Entlastung im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung.


 


Entlastungsbetrag für Alleinerziehende,§ 24b EStG ; Anwendungsschreiben


 

Voraussetzung für die Berücksichtigung des Entlastungsbetrages für Alleinerziehende ist u. a., dass Ihr Kind, für das Sie Anspruch auf Kindergeld oder Kinderfreibetrag haben, in Ihrer Wohnung gemeldet ist. Ist das Kind auch noch bei einer anderen Person gemeldet, erhält derjenige den Entlastungsbetrag, der die Voraussetzungen auf Auszahlung des Kindergeldes erfüllt. Des Weiteren darf keine Haushaltsgemeinschaft mit einer anderen volljährigen Person bestehen, für die Sie keinen Anspruch auf Kindergeld oder Freibeträge für Kinder haben. Ausgenommen sind Kinder, die den gesetzlichen Grundwehr- oder Zivildienst leisten oder sich an Stelle des gesetzlichen Grundwehrdienstes freiwillig für die Dauer von nicht mehr als drei Jahren zum Wehrdienst verpflichtet haben oder eine vom gesetzlichen Grundwehr- oder Zivildienst befreiende Tätigkeit als Entwicklungshelfer ausüben. Eine Haushaltsgemeinschaft (d. h. das gemeinsame Wirtschaften in einer gemeinsamen Wohnung) wird dabei immer dann vermutet, wenn eine andere Person mit Haupt- oder Nebenwohnsitz bei Ihnen gemeldet ist. Die Vermutung einer Haushaltsgemeinschaft kann, außer in den Fällen einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft oder eingetragenen Lebenspartnerschaft, widerlegt werden. Für Alleinstehende, die verwitwet sind, kommt der Entlastungsbetrag ebenfalls in Betracht, soweit die vorstehenden Voraussetzungen erfüllt sind. Für jeden vollen Kalendermonat, in dem die Voraussetzungen nicht vorgelegen haben, ermäßigt sich der Entlastungsbetrag um ein Zwölftel.


Ändern sich die Verhältnisse zu Ungunsten des Arbeitnehmers, z. B. weil für das zweite Kind kein Kindergeldanspruch mehr besteht und damit die Voraussetzungen für den Erhöhungsbetrag entfallen sind, ist der Arbeitnehmer gegenüber dem Finanzamt mitteilungspflichtig. Das Finanzamt wird dann den Freibetrag streichen.

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