Steuerberater Berlin Michael Schröder Steuerberater
 

Bilanzierungspflicht nach HGB und Steuerrecht



Bilanzierungspflicht

Bilanzierungspflicht Grenzen, GmbH, Einzelunternehmen + Freiberufler


 

Bilanz oder EÜR - Vorschriften nach HGB und Steuerrecht für die Gewinnermittlung - Es gibt zwei Methoden, mit denen Selbstständige und Unternehmen den Gewinn ermitteln können: Die Einnahmenüberschussrechnung (EÜR) und die >Bilanz. Wer darf welche Methode nutzen und welche Vor- und Nachteile sind damit verbunden? Hier erfahren Sie im Video mehr ...



 

Prüfen Sie mit dem Rechner schnell & einfach die Grenzwerte nach HGB + Steuerrecht, ob Sie bilnazierungspflichtig sind:


Bilanzierungspflicht

Gewinn Euro

Umsatz Euro


Buchführungs- und Bilanzierungspflicht
– Bilanzierung oder Einnahmenüberschussrechnung? –

Buchführungs- und Bilanzierungspflicht - Inhaltsverzeichnis

  • Grundsätzliches
  • Wer ist bilanzierungspflichtig?
  • Buchführung/Rechnungslegung nach Steuerrecht
  • Bilanz = Gewinnermittlung durch Bestandsvergleich
  • Grenzwerte für die Buchführungs- und Bilanzierungspflicht
  • Übergang von der Bilanzierung zur Einnahmenüberschussrechnung
  • Wechsel von der Einnahmenüberschussrechnung zur Bilanzierung
  • Zu- und Abschläge (Korrekturposten bei Wechsel der Gewinnermittlung)
  • Hinweis


 

Kaufleute i.S.d. § 1 HGB und andere Unternehmer sind nach Handels- und/oder Steuerrecht grundsätzlich buchführungs- und bilanzierungspflichtig. Kaufmann ist jeder, der einen Gewerbebetrieb betreibt, der einen nach Art und Umfang in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert. Deshalb ist ein Handelsvertreter z.B.

Kaufmann i.S.d. HGB, wenn er ein auswärtiges Büro mit Publikumsverkehr unterhält, in dem er und seine Mitarbeiter (Arbeitnehmer oder freie Mitarbeiter) tätig sind,

kein Kaufmann, wenn er sein Büro in seinem häuslichen Arbeitszimmer betreibt, keine Mitarbeiterbeschäftigt und nur gelegentlich von einem Kunden besucht wird.

Freiberufler sind unabhängig von Umsatz- und Gewinnhöhe nicht verpflichtet, eine Bilanz zu erstellen. Freiberufler haben also immer die freie Wahl zwischen Einnahmenüberschussrechnung und Bilanzierung gem. § 4 Abs. 1 EStG.




Grenzwerte für die Buchführungs- und Bilanzierungspflicht

Bagatellgrenze gem. § 241a HGB nur für Einzelunternehmen

Die handelsrechtliche Buchführungs- und Bilanzierungspflicht entfällt, wenn der Unternehmer an zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren

– einen Jahresüberschuss (Gewinn) von nicht mehr als 60.000 € und

– einen Umsatz von nicht mehr als 600.000 € erzielt hat.

Beispiel:

Ein Unternehmer ist Kaufmann i.S.d. § 1 HGB und hat bis einschließlich 2015 seinen Gewinn mit einer Einnahmenüberschussrechnung ermittelt. 2015 hat er einen Jahresüberschuss von 61.856 € und 2014 von 49.511 €. Sein Umsatz belief sich im Jahr 2015 auf 512.874 € und 2014 auf 498.822 €.

Ergebnis:

Der Unternehmer muss trotz der Erhöhung der Grenzwerte in § 241a HGB für das Jahr 2016 seinen Gewinn durch Bilanzierung ermitteln, weil sein Gewinn in 2015 den Grenzwert von 60.000 € überschritten hat. Die Bilanzierungspflicht gilt dann auch für das Steuerrecht.

Die handelsrechtlichen Grenzwerte für die Buchführungs- und Aufzeichnungspflichten sind durch das Bürokratie-Entlastungsgesetzes vom 28.07.2015 erhöht worden. Die Umsatzgrenze ist von 500.000 € auf 600.000 € und die Gewinngrenze von 50.000 € auf 60.000 € erhöht worden.

Die steuerlichen Grenzwerte für die Buchführungs- und Aufzeichnungspflichten sind inhaltsgleich in § 141 AO übernommen worden, so dass es für die Buchführungspflicht nach Handels- und Steuerrecht keine unterschiedlichen Grenzwerte gibt.

HGB: Anwendung der neuen Grenzwerte

Einzelkaufleute i.S.d. HGB dürfen ihren Gewinn mit einer Einnahmenüberschussrechnung ermitteln, wenn an zwei aufeinanderfolgenden Bilanzstichtagen ihr Umsatz 600.000 € und ihr Jahresüberschuss (Gewinn) 60.000 € nicht überschritten hat. Für Einzelkaufleute, die aufgrund dessen von der Bilanzierung zur Einnahmenüberschussrechnung wechseln, unterliegen dann nur den steuerlichen und nicht aber den handelsrechtlichen Regelungen. Die höheren Grenzwerte sind erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die nach dem 31.12.2015 beginnen.

Konsequenz:

Wurden die neuen Grenzwerte in den Geschäftsjahren 2014 und 2015 nicht überschritten, kann ab 2016 der Gewinn mit einer Einnahmenüberschussrechnung ermittelt werden.


Vorsicht!

Sobald einer der Grenzwerte oder beide Grenzwerte wieder überschritten werden, besteht handelsrechtlich sofort wieder Bilanzierungspflicht. Nach Überschreiten von mindestens einem Grenzwert ist demnach eine Handelsbilanz für das Folgejahr aufzustellen, nachdem einer der Grenzwerte oder beide überschritten wurden. Der Zeitpunkt, zu dem eine Handelsbilanz aufzustellen ist, wirkt sich auch steuerlich aus, weil die handelsrechtliche Bilanzierungspflicht gem. § 5 EStG den Unternehmer verpflichtet, auch für steuerliche Zwecke eine Bilanz zu erstellen.

Steuerrecht: Anwendung der neuen Grenzwerte

Bei Unternehmern, die nicht nach HGB buchführungspflichtig sind, richtet sich die Bilanzierungspflicht allein nach den Regeln des Steuerrechts (§ 141 AO). Die neuen steuerlichen Grenzwerte sind erstmals für Wirtschaftsjahre anzuwenden, die nach dem 31.12. 2015 beginnen.

Die steuerliche Buchführungspflicht beginnt nicht automatisch, wenn einer der beiden Grenzwerte überschritten wird. Der Unternehmer darf warten, bis das Finanzamt ihn zur Bilanzierung auffordert. Die Bilanzierungspflicht beginnt dann frühestens mit Beginn des folgenden Jahres nach der Aufforderung. Das bedeutet, dass zunächst zum 01.01. des folgenden Jahres eine Eröffnungsbilanz erstellt werden muss.

Die Finanzverwaltung soll niemanden zur Buchführungspflicht und Bilanzierung auffordern, dessen Umsätze/Gewinne in den Jahren bis 2015 zwar den bisherigen Schwellenwert, nicht aber den neuen Schwellenwert übersteigen (§ 19 Abs. 3, 4, 8 und 9 EG-AO).

Wichtig!

Fordert das Finanzamt jetzt einen Unternehmer auf, von der Einnahmenüberschussrechnung zur Bilanzierung zu wechseln, dann sollte er dagegen Einspruch einlegen, wenn sein Umsatz 600.000 € und sein Gewinn 60.000 € nicht übersteigen. Der Unternehmer kann dann bei der Einnahmenüberschussrechnung bleiben. Sollte sich das Finanzamt weigern, kann sich der Unternehmer auf § 19 Abs. 3, 4, 8 und 9 EG-AO i.d.F. des Bürokratie-Entlastungsgesetzes berufen. Es macht schließlich keinen Sinn, wenn der Unternehmer nach dem Übergang zur Bilanzierung gleich wieder zur Einnahmenüberschussrechnung wechseln könnte.

Unterschiede bei der zeitlichen Zuordnung von Einnahmen und Ausgaben

Bei der doppelten Buchführung, die Grundlage für eine Bilanz ist, wird der Gewinn nach der wirtschaftlichen Zugehörigkeit ermittelt, während bei der Einnahmenüberschussrechnung regelmäßig maßgebend ist, wann die Einnahmen zufließen bzw. die Ausgaben abfließen. Einnahmen und Ausgaben werden also (zumindest teilweise) zu unterschiedlichen Zeitpunkten erfasst. Das ist auch der Grund, warum bei einem Wechsel von der Einnahmenüberschussrechnung zur Bilanzierung und umgekehrt Gewinnkorrekturen erforderlich sind.

Übergang von der Bilanzierung zur Einnahmenüberschussrechnung

Beim Übergang zur Einnahmenüberschussrechnung stellt die Schlussbilanz, z.B. zum 31.12.2015, die Grundlage dar. Hier sind alle betrieblichen Werte erfasst (z.B. Bank, Kasse, Anlagevermögen, Forderungen, Verbindlichkeiten, Rechnungsabgrenzungen, Waren- und Materialbestände). Wegen der systembedingten Unterschiede der beiden Gewinnermittlungsarten kommt es beim Übergang zu Unstimmigkeiten. Damit kein falscher Gesamtgewinn ausgewiesen wird, muss jede Position der Steuerbilanz untersucht und folgende Fragen beantworten werden:

– Welche Gewinnauswirkungen haben sich bereits nach der Systematik der Bilanzierung ergeben?

– Welche Gewinnauswirkungen treten bei der Einnahmenüberschussrechnung ein?

– Welche Gewinnauswirkungen treten nach dem Wechsel ohne Zu- und Abrechnungen ein?

Posten der Steuerbilanz, bei denen keine Gewinnkorrektur erforderlich ist

Es gibt eine Reihe von Bilanzposten, bei denen bei einem Wechsel zur Einnahmenüberschussrechnung keine Gewinnkorrektur erforderlich ist. Das sind dieselben Posten, bei denen auch beim umgekehrten Wechsel keine Gewinnauswirkung eintritt.


Nicht abnutzbares Anlagevermögen

Nicht abnutzbares Anlagevermögen (z.B. Grund und Boden) wird bei beiden Gewinnermittlungsarten gleich behandelt. Es erfolgt somit keine Korrektur.

Abnutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens

Abnutzbares Anlagevermögen (z.B. Firmen-Pkw, Büromöbel) müssen bei der Einnahmenüberschussrechnung ebenso abgeschrieben werden wie bei der Bilanzierung. Maßgebend für den Beginn der Abschreibung ist in beiden Fällen der Zeitpunkt der Anschaffung oder Herstellung und nicht der Zeitpunkt der Zahlung. Es gibt keine Unterschiede und somit auch keinen Korrekturposten.

Wechsel von der Einnahmenüberschussrechnung zur Bilanz

Wer mit einer gewerblichen Tätigkeit beginnt, kann zunächst nur schätzen, wie hoch Umsatz und Gewinn sein werden. Betriebsgründer können – auch wenn sie Kaufleute i.S.d. HGB sind – die Einnahmenüberschussrechnung wählen, wenn sie nach ihrer Schätzung bzw. überschlägigen Berechnung keinen der Grenzwerte überschreiten.

Die Einnahmenüberschussrechnung bleibt steuerlich auch dann zulässig, wenn sich nach Ablauf des Jahres herausstellt, dass entgegen der ursprünglichen Annahme einer der Grenzwerte überschritten wurde. Kaufleute sind allerdings dazu verpflichtet, beim Überschreiten einer der Grenzwerte sofort zur Bilanzierung zu wechseln. Diese Verpflichtung gilt dann über § 5 EStG automatisch auch für das Steuerrecht.

Der Unternehmer kann in den Grenzen seines Wahlrechts zwischen Bilanzierung und Einnahmenüberschussrechnung wechseln. Bei einem freiwilligen Wechsel (also wenn keiner der Grenzwerte überschritten wird) ist der Unternehmer i.d.R. für drei Kalenderjahre an seine Wahl gebunden (BFH, Urt. v. 09.11.2000 – IV R 18/00). Ein beliebiges Hin und Her zwischen den Gewinnermittlungsarten ist unzulässig. Der Unternehmer muss jedoch zur Bilanzierung wechseln, wenn er einen der beiden Grenzwerte überschritten hat bzw. das Finanzamt ihn dazu auffordert.

Tipp:

Überschreitet der Unternehmer, der kein Kaufmann i.S.d. HGB ist, einen der steuerlichen Grenzwerte, darf er mit dem Wechsel zur Bilanzierung so lange warten, bis ihn das Finanzamt zur Bilanzierung auffordert.

Hinweis:

Wenn ein Unternehmen aufgegeben wird, muss immer zur Bilanzierung übergegangen werden, weil nur auf der Basis einer Schlussbilanz der Veräußerungsgewinn bzw. -verlust festgestellt werden kann.

Wechsel zur Bilanzierung setzt eine zeitnah erstellte Eröffnungsbilanz voraus

Wer berechtigt ist, seinen Gewinn mit einer Einnahmenüberschussrechnung zu ermitteln, hat jederzeit auch die Möglichkeit, freiwillig zur Bilanzierung zu wechseln. Es ist allerdings mehr als nur eine Willenserklärung notwendig. Nach dem BFH-Urteil vom 19.10.2005 (XI R 4/04) setzt der Wechsel von einer Einnahmenüberschussrechnung zur Bilanzierung voraus, dass zeitnah für Gegenstände und halbfertige Arbeiten eine Bestandsaufnahme gemacht, eine Eröffnungsbilanz erstellt und eine ordnungsgemäße kaufmännische Buchführung eingerichtet wird. Es reicht somit nicht aus, (nachträglich) eine doppelte Buchführung zu erstellen.

Konsequenz ist, dass nur dann ein Wechsel zur Bilanzierung möglich ist, wenn zum Bilanzstichtag die für eine Eröffnungsbilanz erforderlichen Positionen zeitgerecht ermittelt worden sind. Umgekehrt kann das Finanzamt keinen freiwilligen Wechsel zur Bilanzierung unterstellen, wenn eine ordnungsgemäße kaufmännische Buchführung eingerichtet wurde, ohne dass eine Eröffnungsbilanz erstellt worden ist. Der Unternehmer darf also eine doppelte Buchführung erstellen und trotzdem seinen Gewinn mit einer Einnahmenüberschussrechnung ermitteln.


Auswirkungen durch den Wechsel

Bei der Einnahmenüberschussrechnung werden die Einnahmen und Ausgaben erfasst, sobald der Unternehmer die Beträge erhalten bzw. gezahlt hat. Bei der Bilanzierung ist der Zeitpunkt maßgebend, in dem die Forderungen und Verbindlichkeiten entstanden sind.

Die Gewinne werden also zu unterschiedlichen Zeitpunkten realisiert. Bei einem Wechsel zur Bilanzierung können daher einige Geschäftsvorfälle doppelt und andere überhaupt nicht erfasst werden. Das EStG enthält keine Regelung, die vorschreibt, wie in solchen Fällen zu verfahren ist. Da beide Arten der Gewinnermittlung zum selben Totalgewinn führen müssen, geht die Rechtsprechung davon aus, dass jeder Geschäftsvorfall sich einmal auswirken muss, also weder doppelt noch überhaupt nicht (BFH, Urt. v. 24.01.1985 – IV R 155/83).

Beispiel:

Der Unternehmer ermittelt seinen Gewinn bisher mit einer Einnahmenüberschussrechnung. Das Finanzamt hatte ihn aufgefordert, ab dem 01.01.2016 zur Bilanzierung zu wechseln. Der Unternehmer musste auf den 01.01.2016 eine Eröffnungsbilanz erstellen.

Faktoren, die sich noch nicht ausgewirkt haben, müssen beim Übergang korrigiert werden. Das zutreffende Ergebnis erreicht man, indem man beim Wechsel Zu- und Abschläge vornimmt. Der Saldo dieser Zu- und Abschläge ist der Korrekturposten, der wie folgt ermittelt wird:

+ Hinzurechnungsbetrag

Geschäftsvorfälle , die sich noch nicht gewinnerhöhend ausgewirkt haben und sich nach Aufstellung der Eröffnungsbilanz auch nicht mehr auswirken werden.

– Abzugsbetrag

Geschäftsvorfälle , die sich bereits gewinnerhöhend ausgewirkt haben und die bei der Bilanzierung ein zweites Mal erfasst werden. Geschäftsvorfälle, die sich noch nicht gewinnmindernd ausgewirkt haben und sich nach dem Übergang zur Bilanzierung auch nicht mehr auswirken.

= Korrekturposten

zu erfassen im ersten Jahr oder beim Wechsel zur Bilanzierung gleichmäßig verteilt auf zwei oder drei Jahre nach dem Übergang

In der Eröffnungsbilanz weist der Unternehmer u.a. eine Forderung gegenüber seinem Kunden i.H.v. (10.000 € + 1.900 € Umsatzsteuer =) 11.900 € aus. Es handelt sich um eine Leistung, die er im Jahr 2015 ausgeführt und auch abgerechnet hat. Der Kunde hat seine Rechnung am 01.01.2016 noch nicht bezahlt. Der Kunde zahlt den Rechnungsbetrag erst am 20.01.2016.


Siehe auch E-Bilanz ...

 

 

Das könnte Sie aus dem Bereich 'Unternehmen' auch interessieren:


zurück zu Steuerrechner

to Top Steuerrechner




Buchhaltungssoftware & online
MS-Buchhalter 2017
Jetzt kostenlos downloaden …


Weitere Informationen zu diesem Thema aus dem Steuer-Blog:

Rechnungslegung: Finaler Standard zur Bilanzierung von Leasingverträgen veröffentlicht
Am 13. Januar 2016 hat das International Accounting Standards Board (IASB) den finalen Standard IFRS 16 Leases veröffentlicht. Der bislang geltende IAS 17 entfällt damit. IFRS 16 ersetzt die bisherigen Rechnungslegungsanforderungen, die vor über 30 Jahren eingeführt worden sind und seit längerem als nicht mehr zeitgemäß angesehen werden. Aufgrund der bislang unter IAS 17 vorzunehmenden Differen...

BFH zur Buchführungspflicht einer ausländischen Immobilienkapitalgesellschaft
Leitsätze Es ist ernstlich zweifelhaft, ob eine ausländische Kapitalgesellschaft, die nach § 49 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. f Satz 2 EStG 2009 i.V.m. § 2 Nr. 1 KStG 2002 mit ihren inländischen Vermietungseinkünften beschränkt körperschaftsteuerpflichtig ist, zu den gewerblichen Unternehmern i.S. von § 141 AO gehört und deshalb nach dieser Vorschrift buchführungspflichtig ist. Tenor A...

Bilanzierung von Finanzinstrumenten des Handelsbestandes
Mit Schreiben vom 28. Oktober 2013 wurde das BMF zur Besteuerung von Finanzinstrumenten um Klarstellungen zu § 6 Abs. 1 Nr. 2b EStG und § 8b Abs. 7 KStG gebeten. Zum einen soll die Umwidmung aus dem Handelsbestand in den Anlagenbestand nach § 6 Abs. 1 Nr. 2b EStG nicht generell ausgeschlossen, sondern in den Grenzen des § 340e HGB auch steuerlich anzuerkennen sein. Des Weiteren wurde um Bestätigun...

Bilanzierung von Verbindlichkeiten bei Rangrücktritt - Tilgung aus Bilanzgewinn und Liquidationsüberschuss
Leitsatz Eine Verbindlichkeit, die nach einer im Zeitpunkt der Überschuldung getroffenen Rangrücktrittsvereinbarung nur aus einem zukünftigen Bilanzgewinn und aus einem etwaigen Liquidationsüberschuss zu tilgen ist, unterliegt dem Passivierungsverbot des § 5 Abs. 2a EStG 2002 (insoweit Bestätigung des Senatsurteils vom 30. November 2011 I R 100/10, BFHE 235, 476, BStBl II 2012, 332). Beruh...

Neue Form der Umsatz-Bilanzierung wird Unternehmen Milliarden kosten
 Neufassung des internationalen Rechnungslegungsstandard IFRS / Unternehmen betroffen, die mit ihren Kunden Mehrkomponenten-Verträge abschließen / Verbraucher schließen in Deutschland jährlich 30 Millionen Verträge ab / Umsätze müssen in der Rechnungslegung in Zukunft anders abgebildet werden Wenn Kunden einen Mobilfunkvertrag abschließen, bekommen sie meist ein Handy zum besonders günstigen ...

Suche im Steuerblog:

steuerschroeder

Steuerberatung und Steuererklärung vom Steuerberater in Berlin

Steuerberater-Twitter Steuerberater Dipl.-Kfm. Michael Schröder auf Xing kontaktieren Facebook