Gründer-Lexikon

Steuertipp:

Existenzgründung

Bilanzkennzahlen berechnen

Anlagevermögen Euro

Umlaufvermögen Euro
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Wertpapiere Euro
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Liquide Mittel Euro

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kurzfristiges Fremdkapital Euro
langfristiges Fremdkapital Euro

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ordentlicher Betriebserfolg Euro
Fremdkapitalzinsen Euro
Jahresergebnis Euro

Kennzahlen

Für Sie als Existenzgründer erleichtern eine Reihe von Kennzahlen sowohl Ihre Argumentations- und Entscheidungsgrundlage. Kennzahlen (Indikatoren) dokumentieren die wirtschaftliche Entwicklung Ihres Unternehmens und geben Aufschluss über den aktuellen finanziellen Stand. Die Erfassung von Schlüsselzahlen gibt den Fachleuten eine Idee davon, ob sich ein finanzielles Engagement lohnt. Die Ermittlung von Kennzahlen kann als Frühwarnsystem zur Kontrolle der wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens genutzt werden.

Kennzahlen stellen Vergleichsmaßstäbe zur Erfolgskontrolle und Planungsvorbereitung dar und verfügen in der Wirtschaft über einen hohen Stellenwert. Sie drücken - im Gegensatz zu den vielfältigen Daten der Buchführung - in konzentrierter Form tatsächlich entscheidungsrelevante Zusammenhänge (z.B. Wirtschaftlichkeit, Produktivität) aus und sind damit wichtige Instrumente des Controlling. Damit sie aussagefähig sein können, sollten Vergleichszahlen aus dem Vorjahr oder Zahlen anderer Unternehmen herangezogen werden.

Kennzahlen können z.B. zur Ermittlung folgender Werte genutzt werden:

  • Eigenkapitalanteil: Eigenkapital x 100 / Gesamtkapital

  • Verschuldungsanteil: Fremdkapital x 100 / Gesamtkapital

  • Liquidität 1. Grades: Liquide Mittel x 100 - Kurzfristige Verbindlichkeiten

  • Umsatzrentabilität: Gewinn x 100 - Umsatz

Da erst die vergleichende Analyse von Kennzahlenreihen im Rahmen eines Kennzahlensystems (bekannte Kennzahlensysteme: Du Pont, ZVEI, RL usw.) anzeigt, ob es eine positive oder negative Entwicklung zu verzeichnen gibt, besitzt eine isolierte Kennzahl nur einen geringen Aussagewert.

Kennzahlen müssen regelmäßig ermittelt werden. Bei einigen ist die jährliche Ermittlung ausreichend; in vielen Fällen ist es günstiger, pro Monat oder Vierteljahr zu berechnen, um zeitnah reagieren zu können. Daneben ist es wichtig, die Kennzahlen im Branchenvergleich zu sehen.

Weitere Informationen zu diesem Thema aus dem Steuer-Blog:




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